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St. Martini Gemeinde zu Bremen

Martinikirchhof 3 28195 Bremen

Die St. Martini Gemeinde bekennt sich in Lehre und Ordnung zur ganzen, unverfälschten Heiligen Schrift Alten und Neuen Testaments, dem einzig wahren und unfehlbaren Gotteswort, wie es durch die Reformation neu erschlossen worden ist.

Täglicher Impuls
Dienstag

Der Anker im Sturm

Auf einer stürmischen Schiffsfahrt nach England erlebte der Prediger, wie Container festgekettet und zusammengeschweißt wurden. Als die Wellen der Nordsee das Schiff schütteln ließen und das Metall ächzte, fühlte sich die Familie absolut unsicher. Die Sicherheit des Schiffes hing nicht von den Gefühlen der Passagiere ab, sondern von der Seetüchtigkeit des Schiffes. Genauso verhält es sich mit unserer Heilsgewissheit. In unserem Leben erleben wir oft Stürme, Zweifel und Krisen. Dann kommt der Versucher und sagt: 'Du willst Christ sein? Du liegst doch selbst auf der Nase!' Unsere Gefühle schwanken wie ein Schiff auf hoher See. Aber die Schrift sagt: Diese Hoffnung haben wir als einen sicheren und festen Anker unserer Seele. Der Anker muss außerhalb des Schiffes liegen – im Wort Gottes, nicht in unseren Gefühlen oder Erfahrungen.

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Auf einer stürmischen Schiffsfahrt nach England erlebte der Prediger, wie Container festgekettet und zusammengeschweißt wurden. Als die Wellen der Nordsee das Schiff schütteln ließen und das Metall ächzte, fühlte sich die Familie absolut unsicher. Die Sicherheit des Schiffes hing nicht von den Gefühlen der Passagiere ab, sondern von der Seetüchtigkeit des Schiffes. Genauso verhält es sich mit unserer Heilsgewissheit. In unserem Leben erleben wir oft Stürme, Zweifel und Krisen. Dann kommt der Versucher und sagt: 'Du willst Christ sein? Du liegst doch selbst auf der Nase!' Unsere Gefühle schwanken wie ein Schiff auf hoher See. Aber die Schrift sagt: Diese Hoffnung haben wir als einen sicheren und festen Anker unserer Seele. Der Anker muss außerhalb des Schiffes liegen – im Wort Gottes, nicht in unseren Gefühlen oder Erfahrungen.

Hebräer 6,18-20
Gebet

Danke Gott, dass sein Wort der feste Anker ist, der dich in allen Lebensstürmen hält.

Herausforderung

Worauf gründet sich meine Sicherheit im Glauben – auf meine wechselnden Gefühle oder auf Gottes unwandelbares Wort?

Aufnahme vom 1. Mai 2026

Predigt

Darf ich das? Kirchengerichtsbarkeit, staatliche Instanzen und die Verantwortung des Einzelnen

Freitag, 1. Mai 2026
Der Vortrag befasst sich mit der Frage nach Christenverfolgung in Deutschland aus rechtlicher und kirchenrechtlicher Perspektive. Professor Dr. Thorsten Schmidt untersucht differenziert, wie die Religionsfreiheit in Deutschland geschützt ist und wo potenzielle Gefährdungen liegen. Er betont, dass es keine systematische Christenverfolgung in Deutschland gibt, warnt aber vor unterschwelligen Entwicklungen wie der Verdrängung religiöser Symbole aus der Öffentlichkeit, Bedrängnis einzelner Christen und kirchlicher Mitarbeiter sowie einer schleichenden Einschränkung der Religionsfreiheit. Dabei macht er deutlich, dass die Freiheit anderer Religionen auch die Freiheit der Christen schützt. Der Referent analysiert konkrete Fälle aus der Rechtspraxis, behandelt die Rolle der Kirchengerichtsbarkeit und deren Vor- und Nachteile, und zeigt auf, wie staatliche Behörden und Gerichte mit religiösen Fragen umgehen. Er ermutigt zur Wachsamkeit und zur Wahrnehmung individueller Verantwortung beim Schutz der Religionsfreiheit. Besonders wichtig ist ihm die Sensibilisierung dafür, dass scheinbar harmlose Entwicklungen - wie Einschränkungen bei Gebetsmahnwachen oder religiösen Symbolen - langfristig die Glaubensfreiheit gefährden können. Zudem betont er die Notwendigkeit von Öffentlichkeit und Dokumentation von Fällen, um ein realistisches Monitoring der Religionsfreiheit zu ermöglichen.
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Der Vortrag befasst sich mit der Frage nach Christenverfolgung in Deutschland aus rechtlicher und kirchenrechtlicher Perspektive. Professor Dr. Thorsten Schmidt untersucht differenziert, wie die Religionsfreiheit in Deutschland geschützt ist und wo potenzielle Gefährdungen liegen. Er betont, dass es keine systematische Christenverfolgung in Deutschland gibt, warnt aber vor unterschwelligen Entwicklungen wie der Verdrängung religiöser Symbole aus der Öffentlichkeit, Bedrängnis einzelner Christen und kirchlicher Mitarbeiter sowie einer schleichenden Einschränkung der Religionsfreiheit. Dabei macht er deutlich, dass die Freiheit anderer Religionen auch die Freiheit der Christen schützt. Der Referent analysiert konkrete Fälle aus der Rechtspraxis, behandelt die Rolle der Kirchengerichtsbarkeit und deren Vor- und Nachteile, und zeigt auf, wie staatliche Behörden und Gerichte mit religiösen Fragen umgehen. Er ermutigt zur Wachsamkeit und zur Wahrnehmung individueller Verantwortung beim Schutz der Religionsfreiheit. Besonders wichtig ist ihm die Sensibilisierung dafür, dass scheinbar harmlose Entwicklungen - wie Einschränkungen bei Gebetsmahnwachen oder religiösen Symbolen - langfristig die Glaubensfreiheit gefährden können. Zudem betont er die Notwendigkeit von Öffentlichkeit und Dokumentation von Fällen, um ein realistisches Monitoring der Religionsfreiheit zu ermöglichen.