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St. Martini Gemeinde zu Bremen

Martinikirchhof 3 28195 Bremen

Die St. Martini Gemeinde bekennt sich in Lehre und Ordnung zur ganzen, unverfälschten Heiligen Schrift Alten und Neuen Testaments, dem einzig wahren und unfehlbaren Gotteswort, wie es durch die Reformation neu erschlossen worden ist.

Täglicher Impuls
Donnerstag

Von Jesus erzählen

Marieluise war nicht nur stille Christin. Sie erzählte von ihrem Glauben – als Referentin beim Frühstückstreffen für Frauen, als Autorin von Andachtsbüchern, im Hauskreis der Martini-Gemeinde. Für sie war wichtig zu wissen, dass Jesus sagte: 'Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben, niemand kommt zum Vater denn durch mich.' Als sie 2021 über den prognostizierten Mitgliederschwund der Kirchen schrieb, stellte sie die Frage: Was können wir dagegen tun? Ihre Antwort war klar: 'Es gibt wohl nur eins, immer wieder von Jesus Christus erzählen, was er für uns in seiner unendlichen Liebe getan und ihn bitten, dass noch viele Menschen zu ihm finden.' Keine Referate, keine Seelsorge, keine Begleitung ohne Christus. Sie fragte sich immer: Was sagt er dazu? Wie steht er dazu? Was ist seine Leidenschaft? Diese Christozentrik bestimmte ihr ganzes Wirken.

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Marieluise war nicht nur stille Christin. Sie erzählte von ihrem Glauben – als Referentin beim Frühstückstreffen für Frauen, als Autorin von Andachtsbüchern, im Hauskreis der Martini-Gemeinde. Für sie war wichtig zu wissen, dass Jesus sagte: 'Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben, niemand kommt zum Vater denn durch mich.' Als sie 2021 über den prognostizierten Mitgliederschwund der Kirchen schrieb, stellte sie die Frage: Was können wir dagegen tun? Ihre Antwort war klar: 'Es gibt wohl nur eins, immer wieder von Jesus Christus erzählen, was er für uns in seiner unendlichen Liebe getan und ihn bitten, dass noch viele Menschen zu ihm finden.' Keine Referate, keine Seelsorge, keine Begleitung ohne Christus. Sie fragte sich immer: Was sagt er dazu? Wie steht er dazu? Was ist seine Leidenschaft? Diese Christozentrik bestimmte ihr ganzes Wirken.

Johannes 14,6
Gebet

Bitte Gott um Mut und Gelegenheiten, von Jesus Christus zu erzählen und zu bitten, dass Menschen zu ihm finden.

Herausforderung

Wann habe ich zuletzt jemandem von Jesus Christus erzählt und was er für mich bedeutet?

Aufnahme vom 1. Mai 2026

Predigt

Darf ich das? Kirchengerichtsbarkeit, staatliche Instanzen und die Verantwortung des Einzelnen

Freitag, 1. Mai 2026
Der Vortrag befasst sich mit der Frage nach Christenverfolgung in Deutschland aus rechtlicher und kirchenrechtlicher Perspektive. Professor Dr. Thorsten Schmidt untersucht differenziert, wie die Religionsfreiheit in Deutschland geschützt ist und wo potenzielle Gefährdungen liegen. Er betont, dass es keine systematische Christenverfolgung in Deutschland gibt, warnt aber vor unterschwelligen Entwicklungen wie der Verdrängung religiöser Symbole aus der Öffentlichkeit, Bedrängnis einzelner Christen und kirchlicher Mitarbeiter sowie einer schleichenden Einschränkung der Religionsfreiheit. Dabei macht er deutlich, dass die Freiheit anderer Religionen auch die Freiheit der Christen schützt. Der Referent analysiert konkrete Fälle aus der Rechtspraxis, behandelt die Rolle der Kirchengerichtsbarkeit und deren Vor- und Nachteile, und zeigt auf, wie staatliche Behörden und Gerichte mit religiösen Fragen umgehen. Er ermutigt zur Wachsamkeit und zur Wahrnehmung individueller Verantwortung beim Schutz der Religionsfreiheit. Besonders wichtig ist ihm die Sensibilisierung dafür, dass scheinbar harmlose Entwicklungen - wie Einschränkungen bei Gebetsmahnwachen oder religiösen Symbolen - langfristig die Glaubensfreiheit gefährden können. Zudem betont er die Notwendigkeit von Öffentlichkeit und Dokumentation von Fällen, um ein realistisches Monitoring der Religionsfreiheit zu ermöglichen.
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Der Vortrag befasst sich mit der Frage nach Christenverfolgung in Deutschland aus rechtlicher und kirchenrechtlicher Perspektive. Professor Dr. Thorsten Schmidt untersucht differenziert, wie die Religionsfreiheit in Deutschland geschützt ist und wo potenzielle Gefährdungen liegen. Er betont, dass es keine systematische Christenverfolgung in Deutschland gibt, warnt aber vor unterschwelligen Entwicklungen wie der Verdrängung religiöser Symbole aus der Öffentlichkeit, Bedrängnis einzelner Christen und kirchlicher Mitarbeiter sowie einer schleichenden Einschränkung der Religionsfreiheit. Dabei macht er deutlich, dass die Freiheit anderer Religionen auch die Freiheit der Christen schützt. Der Referent analysiert konkrete Fälle aus der Rechtspraxis, behandelt die Rolle der Kirchengerichtsbarkeit und deren Vor- und Nachteile, und zeigt auf, wie staatliche Behörden und Gerichte mit religiösen Fragen umgehen. Er ermutigt zur Wachsamkeit und zur Wahrnehmung individueller Verantwortung beim Schutz der Religionsfreiheit. Besonders wichtig ist ihm die Sensibilisierung dafür, dass scheinbar harmlose Entwicklungen - wie Einschränkungen bei Gebetsmahnwachen oder religiösen Symbolen - langfristig die Glaubensfreiheit gefährden können. Zudem betont er die Notwendigkeit von Öffentlichkeit und Dokumentation von Fällen, um ein realistisches Monitoring der Religionsfreiheit zu ermöglichen.