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St. Martini Gemeinde zu Bremen

Martinikirchhof 3 28195 Bremen

Die St. Martini Gemeinde bekennt sich in Lehre und Ordnung zur ganzen, unverfälschten Heiligen Schrift Alten und Neuen Testaments, dem einzig wahren und unfehlbaren Gotteswort, wie es durch die Reformation neu erschlossen worden ist.

Täglicher Impuls
Dienstag

Wenn Jesus schweigt

Die kananäische Frau erlebt etwas Erschütterndes: Sie kommt mit ihrer ganzen Verzweiflung zu Jesus, bittet ihn inständig um Hilfe - und er schweigt. Kein einziges Wort der Antwort. Wie furchtbar muss das für sie gewesen sein! Gottes Schweigen kann unterschiedliche Gründe haben. Manchmal ist es Gericht über Ungehorsam, wie bei König Saul. Hier aber prüft Jesus den Glauben dieser Frau. Ist er echt? Hält sie durch? Und sie bleibt dran, resigniert nicht, sondern vertraut fest: Nur ein Wort von ihm, und das Wunder geschieht. Martin Luther schreibt dazu: 'Unser Gebet sei erhöriget, ob Gott es schon eine Zeit lang verzögert.' Wenn du das Gefühl hast, dein Gebet gehe nur bis zur Zimmerdecke - bleib bei Jesus! Halte dich an seine Verheißung. Klammere dich an sein Wort. Er wird nicht immer schweigen, auch wenn seine Antwort verzögert kommt.

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Die kananäische Frau erlebt etwas Erschütterndes: Sie kommt mit ihrer ganzen Verzweiflung zu Jesus, bittet ihn inständig um Hilfe - und er schweigt. Kein einziges Wort der Antwort. Wie furchtbar muss das für sie gewesen sein! Gottes Schweigen kann unterschiedliche Gründe haben. Manchmal ist es Gericht über Ungehorsam, wie bei König Saul. Hier aber prüft Jesus den Glauben dieser Frau. Ist er echt? Hält sie durch? Und sie bleibt dran, resigniert nicht, sondern vertraut fest: Nur ein Wort von ihm, und das Wunder geschieht. Martin Luther schreibt dazu: 'Unser Gebet sei erhöriget, ob Gott es schon eine Zeit lang verzögert.' Wenn du das Gefühl hast, dein Gebet gehe nur bis zur Zimmerdecke - bleib bei Jesus! Halte dich an seine Verheißung. Klammere dich an sein Wort. Er wird nicht immer schweigen, auch wenn seine Antwort verzögert kommt.

Matthäus 15,23
Gebet

Danke Jesus dafür, dass sein Schweigen keine Ablehnung ist, sondern oft eine Prüfung deines Glaubens. Bitte ihn um Durchhaltevermögen im Gebet.

Herausforderung

Hast du schon einmal erlebt, dass Jesus auf dein Gebet zu schweigen schien? Wie bist du damit umgegangen?

Aufnahme vom 27. September 2026

Letzte Predigt

Predigt vom 27.09.2026 - Glaube am Limit

Sonntag, 27. September 2026
Matthäus 15,21-28
Kernaussage

Der Glaube wird durch Anfechtungen geprüft und gestärkt. Wie die kanaanäische Frau sollen wir uns trotz aller Widerstände und scheinbarer Abweisungen an Jesus klammern und seiner Verheißung vertrauen. Jesus möchte auch unseren persönlichen Glauben groß machen, wenn wir uns demütig und beharrlich an ihn wenden.

Diese Predigt behandelt die Geschichte der kananäischen Frau aus Matthäus 15,21-28 und zeigt auf, wie Gott durch schwere Glaubensprüfungen hindurch unseren Glauben stärken möchte. Der Prediger beleuchtet vier große Anfechtungen des Glaubens: ungünstige Lebensumstände, das scheinbare Schweigen Jesu, unzureichende Fürbitte und demütigende Zurückweisungen. Die kananäische Frau wird als Vorbild eines standhaften Glaubens dargestellt, die trotz ihrer heidnischen Herkunft, der dämonischen Besessenheit ihrer Tochter und der mehrfachen Abweisungen durch Jesus nicht aufgibt. Die Predigt ermutigt die Gemeinde, sich trotz widriger Umstände, geistlicher Anfechtungen oder scheinbarer Gebetsunerhörungen an Jesus und seine Verheißungen zu klammern. Sie ruft dazu auf, im Gebet zu bleiben, ernsthafte Fürbitte für Glaubensgeschwister zu leisten und sich in Demut an das Wort Gottes zu halten. Jesus belohnt am Ende den großen Glauben der Frau und heilt ihre Tochter - ein Beispiel dafür, dass Gott trotz aller Prüfungen treu ist und antwortet, wenn wir im Glauben festbleiben.
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Diese Predigt behandelt die Geschichte der kananäischen Frau aus Matthäus 15,21-28 und zeigt auf, wie Gott durch schwere Glaubensprüfungen hindurch unseren Glauben stärken möchte. Der Prediger beleuchtet vier große Anfechtungen des Glaubens: ungünstige Lebensumstände, das scheinbare Schweigen Jesu, unzureichende Fürbitte und demütigende Zurückweisungen. Die kananäische Frau wird als Vorbild eines standhaften Glaubens dargestellt, die trotz ihrer heidnischen Herkunft, der dämonischen Besessenheit ihrer Tochter und der mehrfachen Abweisungen durch Jesus nicht aufgibt. Die Predigt ermutigt die Gemeinde, sich trotz widriger Umstände, geistlicher Anfechtungen oder scheinbarer Gebetsunerhörungen an Jesus und seine Verheißungen zu klammern. Sie ruft dazu auf, im Gebet zu bleiben, ernsthafte Fürbitte für Glaubensgeschwister zu leisten und sich in Demut an das Wort Gottes zu halten. Jesus belohnt am Ende den großen Glauben der Frau und heilt ihre Tochter - ein Beispiel dafür, dass Gott trotz aller Prüfungen treu ist und antwortet, wenn wir im Glauben festbleiben.

Hauptthemen (4)

1. Ungünstige Umstände

  • • Die kanaanäische Frau lebte in einem heidnischen Umfeld geprägt von verschiedenen Göttern und Kulten
  • • Ihre Tochter wurde von einem bösen Geist übel geplagt
  • • Trotz aller ungünstigen Lebensumstände suchte sie gezielt Jesus auf
  • • Umstände dürfen uns nicht davon abhalten, zu Jesus zu kommen
  • • Jesus kann von allen dämonischen Bindungen und okkulten Verstrickungen freimachen

2. Wenn Jesus schweigt

  • • Jesus antwortete der Frau zunächst kein Wort
  • • Das Schweigen Gottes kann eine Prüfung des Glaubens sein
  • • Die Frau ließ sich vom Schweigen nicht abweisen, sondern blieb bei Jesus
  • • Gottes Schweigen kann auch Strafe für Ungehorsam sein, hier aber diente es der Glaubensprüfung
  • • Wir sollen Jesus beim Wort nehmen und im Gebet beharren, auch wenn die Antwort nicht sofort kommt

3. Ungehörte Fürbitte

  • • Die Jünger baten Jesus halbherzig, die Frau loszuwerden, weil sie ihnen nachschrie
  • • Ihre Fürbitte war nicht ernsthaft, sondern nur aus Genervtheit
  • • Wahre Fürbitte bedeutet ernsthaftes Ringen vor Gott für Geschwister in Not
  • • Das Beispiel von Petrus im Gefängnis zeigt ernsthafte, treue Fürbitte
  • • Wir sind aufgerufen, für angefochtene Geschwister anhaltend und ernsthaft zu beten

4. Der Vergleich mit den Hunden

  • • Jesus vergleicht die Frau mit Hunden, die Brosamen vom Tisch essen
  • • Die Frau akzeptiert demütig diese Bezeichnung und widerspricht nicht
  • • Sie zeigt damit ihre Demut und ihr Festhalten an Jesu Verheißung
  • • Auch wenige Krümel von Jesus reichen ihr völlig aus
  • • Jesus lobt ihren großen Glauben und erhört ihre Bitte - die Tochter wird geheilt
  • • Demütiges Festhalten an Gottes Wort trotz aller Widerstände führt zur Erhörung

Biblische Grundlagen

Direkt zitiert

Matthäus 15,21-28

Und Jesus ging weg von dort und zog sich zurück in die Gegend von Tyrus und Sidon. Und siehe, eine kananäische Frau kam aus diesem Gebiet und schrie: Ach Herr, du Sohn Davids, erbarme dich, meiner. Meine Tochter wird von einem bösen Geist übel geplagt. Und er antwortete ihr: Kein Wort. Da traten seine Jünger zu ihm, baten ihn und sprachen: Lass sie doch gehen, denn sie schreit uns nach. Er antwortete aber und sprach: Ich bin nur gesandt zu den verlorenen Schafen des Hauses Israel. Sie aber kam und fiel vor ihm nieder und sprach: Herr, hilf mir. Aber er antwortete und sprach: Es ist nicht recht, dass man den Kindern ihr Brot nehme und werfe es vor die Hunde. Sie sprach: Ja, Herr, aber doch fressen die Hunde von den Brosamen, die vom Tisch ihrer Herren fallen. Da antwortete Jesus und sprach zu ihr: Frau, dein Glaube ist groß. Dir geschehe, und ihre Tochter wurde gesund zu derselben Stunde.

Johannes (Verheißung des Gebets)

Wahrlich, wahrlich, ich sage euch, wenn ihr den Vater um etwas bitten werdet in meinem Namen, wird er es euch geben.

Weitere Referenzen

  • → Habakuk 1 (Wie lange soll ich schreien und du willst nicht hören)
  • → Psalm 83 (Gott, schweige doch nicht)
  • → 1. Samuel 28,6 (Saul befragte den Herrn, aber der Herr antwortete ihm nicht)
  • → Aussage Jesu über Glaube wie ein Senfkorn, der Berge versetzt
  • → Geschichte von Abraham und Isaak
  • → Petrus im Gefängnis (Apostelgeschichte)
  • → Johannes (Wer zu mir kommt, den werde ich nicht hinausstoßen)

Praktische Anwendung (5)

  • 1 Lass dich von deinen Umständen nicht abhalten: Komm zu Jesus, egal aus welchem religiösen, sozialen oder persönlichen Hintergrund du kommst. Wirf dich ihm in den Weg und bitte ihn um Hilfe für dein Leben, auch wenn Umstände ungünstig erscheinen.
  • 2 Halte im Gebet durch, wenn Gott schweigt: Wenn du Gottes Reden nicht sofort hörst, resigniere nicht. Bleib bei Jesus, halte dich an sein Wort und seine Verheißungen. Klammere dich ganz kindlich an ihn, dann wird er dein Herz füllen und antworten.
  • 3 Übe ernsthafte Fürbitte für Geschwister: Wenn Glaubensgeschwister in Not, Zweifel oder Anfechtung sind, tritt ernsthaft, treu und anhaltend im Gebet für sie ein. Nicht nur halbherzig, sondern mit wirklichem Ringen vor Gott.
  • 4 Begegne Jesus in Demut: Komm wie die kanaanäische Frau demütig zu Jesus, ohne auf eigene Würdigkeit oder Verdienste zu pochen. Halte dich an seine Verheißungen fest, auch wenn scheinbar alles gegen dich steht.
  • 5 Löse dich von okkulten Bindungen: Wenn du okkulte Verstrickungen hast - sei es durch Glücksbringer, Horoskope oder andere dämonische Bindungen - bringe sie zu Jesus und bitte ihn, dich davon freizumachen. Er hat die Macht dazu.