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St. Martini Gemeinde zu Bremen

Martinikirchhof 3 28195 Bremen

Die St. Martini Gemeinde bekennt sich in Lehre und Ordnung zur ganzen, unverfälschten Heiligen Schrift Alten und Neuen Testaments, dem einzig wahren und unfehlbaren Gotteswort, wie es durch die Reformation neu erschlossen worden ist.

Täglicher Impuls
Dienstag

Der gute Hirte trägt mich

Psalm 23 war eines der Lieblingslieder von Marieluise. Sie liebte das Kinderlied: 'Er ist ein guter Hirt, der treu sein Schäflein führt. Er weidet mich auf einer grünen Au.' Diese Zusage begleitete sie seit ihrer Kindheit, wenn es dunkel über ihrem Leben wurde. Christus ist nicht nur unser Leben, sondern auch unser Hirte. Er führt uns nicht in die Enge, sondern weitet unser Leben. Natürlich machen wir alle Fehler – in der Ehe, in der Erziehung, im Kollegium, in der Gemeinde. Wir alle haben unsere Stachel, die großen und die kleinen. Aber das Geheimnis des christlichen Glaubens ist: Wir haben einen Herrn, der uns liebt, trägt, vergibt und führt. Er will nicht, dass wir unfehlbar sind. Er möchte uns ehrlich haben. Von ihm bekommen wir Vergebung und Wahrheit angeboten. Er will, dass wir aufblühen, fröhlich und heiter im Glauben unterwegs sind. Das ist die Größe und Weite eines Christenlebens.

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Psalm 23 war eines der Lieblingslieder von Marieluise. Sie liebte das Kinderlied: 'Er ist ein guter Hirt, der treu sein Schäflein führt. Er weidet mich auf einer grünen Au.' Diese Zusage begleitete sie seit ihrer Kindheit, wenn es dunkel über ihrem Leben wurde. Christus ist nicht nur unser Leben, sondern auch unser Hirte. Er führt uns nicht in die Enge, sondern weitet unser Leben. Natürlich machen wir alle Fehler – in der Ehe, in der Erziehung, im Kollegium, in der Gemeinde. Wir alle haben unsere Stachel, die großen und die kleinen. Aber das Geheimnis des christlichen Glaubens ist: Wir haben einen Herrn, der uns liebt, trägt, vergibt und führt. Er will nicht, dass wir unfehlbar sind. Er möchte uns ehrlich haben. Von ihm bekommen wir Vergebung und Wahrheit angeboten. Er will, dass wir aufblühen, fröhlich und heiter im Glauben unterwegs sind. Das ist die Größe und Weite eines Christenlebens.

Psalm 23
Gebet

Danke Jesus, dass er dein guter Hirte ist, der dich liebt, trägt und vergibt – trotz aller Fehler.

Herausforderung

Wo in meinem Leben brauche ich heute die Führung und Vergebung des guten Hirten?

Aufnahme vom 11. August 2026

Letzte Predigt

Abschieds- und Dankgottesdienst Marieluise Bierbaum

Dienstag, 11. August 2026
Psalm 23
Kernaussage

Der Kern der Predigt ist das Lebensmotto von Marliese Bierbaum aus Philipper 1,21: 'Christus ist mein Leben, Sterben ist mein Gewinn.' Marliese lebte als engagierte Christin, für die Jesus Christus nicht nur religiöse Tradition war, sondern eine persönliche Entscheidung und der Mittelpunkt ihres gesamten Lebens. Ihre Hoffnung gründete sich auf die Auferstehung Jesu Christi, wodurch der Tod nicht das Ende, sondern ein Gewinn und die Heimkehr ins Vaterhaus bedeutet.

Dieser Abschieds- und Dankgottesdienst wurde für Marieluise Bierbaum gehalten, die am 21. April 1946 geboren wurde und nach fast 60 Jahren Ehe mit Pastor Bernd Bierbaum verstarb. Der Gottesdienst würdigt ihr Leben als Ehefrau, Mutter, Schwiegermutter, Großmutter, Buchautorin, Realschullehrerin, Verlagsmitarbeiterin und treue Gemeindemitarbeiterin in der St. Martini Gemeinde. Ihr Leben war geprägt durch ihren tiefen christlichen Glauben und ihr Engagement in verschiedenen kirchlichen Diensten, besonders in der Frauenarbeit und bei den Passionsandachten. Das zentrale Lebensmotto von Marieluise wird mit dem Bibelvers aus Philipper 1,21 zusammengefasst: "Christus ist mein Leben, Sterben ist mein Gewinn." Der Gottesdienst betont, dass Jesus Christus nicht nur eine religiöse Tradition für sie war, sondern eine bewusste Lebensentscheidung. Trotz ihrer Fehler und menschlichen Schwächen lebte sie in der Gewissheit der Vergebung durch Christus. Die Familie und Gemeinde nehmen Abschied in der Hoffnung auf die Auferstehung und das ewige Leben bei Gott, dankbar für ihr Leben und ihren Dienst.
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Dieser Abschieds- und Dankgottesdienst wurde für Marieluise Bierbaum gehalten, die am 21. April 1946 geboren wurde und nach fast 60 Jahren Ehe mit Pastor Bernd Bierbaum verstarb. Der Gottesdienst würdigt ihr Leben als Ehefrau, Mutter, Schwiegermutter, Großmutter, Buchautorin, Realschullehrerin, Verlagsmitarbeiterin und treue Gemeindemitarbeiterin in der St. Martini Gemeinde. Ihr Leben war geprägt durch ihren tiefen christlichen Glauben und ihr Engagement in verschiedenen kirchlichen Diensten, besonders in der Frauenarbeit und bei den Passionsandachten. Das zentrale Lebensmotto von Marieluise wird mit dem Bibelvers aus Philipper 1,21 zusammengefasst: "Christus ist mein Leben, Sterben ist mein Gewinn." Der Gottesdienst betont, dass Jesus Christus nicht nur eine religiöse Tradition für sie war, sondern eine bewusste Lebensentscheidung. Trotz ihrer Fehler und menschlichen Schwächen lebte sie in der Gewissheit der Vergebung durch Christus. Die Familie und Gemeinde nehmen Abschied in der Hoffnung auf die Auferstehung und das ewige Leben bei Gott, dankbar für ihr Leben und ihren Dienst.

Hauptthemen (5)

1. Marliese Bierbaums Leben und Wirken

  • Geboren am 21. April 1946 in Bünde, geprägt durch bäuerliche Familie
  • Ehefrau von Bernd seit 1969, Mutter, Schwiegermutter, Oma
  • Realschullehrerin in Achim (Englisch und Biologie)
  • Buchautorin ('Marie, das Mädchen mit den dunklen Augen' u.a.)
  • Verlagsmitarbeiterin für Licht und Kraft und Momento
  • Referentin beim Frühstückstreffen für Frauen
  • Aktive Gemeindemitarbeiterin in der Martini-Gemeinde, besonders im Hauskreis

2. Christus ist mein Leben - Persönliche Christusbeziehung

  • Jesus Christus war mehr als Religion oder Tradition, sondern eine klare Entscheidung
  • Christus als der gute Hirte, der trägt, vergibt und führt
  • Leben in der Freiheit eines Christen durch Bindung an Christus
  • Die Bibel als Ort der Gottesbegegnung, mit Ehrfurcht behandelt
  • Christozentrik in allem Denken und Handeln
  • Der Glaube führt in die Weite, nicht in die Enge

3. Sterben ist mein Gewinn - Die christliche Hoffnung

  • Der Tod öffnet die Tür nach Hause ins Vaterhaus
  • Die Auferstehung Jesu Christi als Fundament der Hoffnung
  • Keine Trennung von Christus durch den Tod
  • Die Hoffnung muss begründet sein - Jesus Christus ist dieser Grund
  • Der Tod ist verschlungen im Sieg durch die Auferstehung
  • Das ewige Leben bei Gott als Vollendung

4. Name und Bedeutung

  • Marie-Luise: 'die Gewünschte, die Geliebte' und 'die Kämpferin'
  • Namen haben in der Bibel hohe Bedeutung
  • Freude über Namen im Buch des Lebens
  • Ihr Name spiegelte ihre Persönlichkeit wider

5. Ehrlichkeit vor Gott

  • Gott will uns nicht unfehlbar, aber ehrlich haben
  • Jeder Mensch macht Fehler - auch Marliese
  • Vergebung und Versöhnung durch Jesus Christus
  • Schuld kann nur Jesus begleichen, nicht Geld oder menschliche Entschuldigung

Biblische Grundlagen

Direkt zitiert

Psalm 23

Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln. Er weidet mich auf einer grünen Aue und führet mich zum frischen Wasser. Er erquicket meine Seele, er führt mich auf rechter Straße um seines Namens willen. Und ob ich schon wanderte im finsteren Tal, fürchte ich kein Unglück, denn du bist bei mir, dein Stecken und Stab trösten mich. Du bereitest vor mir einen Tisch im Angesicht meiner Feinde. Du salbst mein Haupt mit Öl und schenkest mir voll ein. Gutes und Barmherzigkeit werden mir folgen mein Leben lang, und ich werde bleiben im Hause des Herrn immerdar.

Römer 8,31-39

Ist Gott für uns, wer kann dann wider uns sein, der auch seinen eigenen Sohn nicht verschont hat, sondern hat ihn für uns alle dahin gegeben. Wie sollte er uns mit ihm nicht alles schenken? Ich bin gewiss, dass weder Tod noch Leben, weder Engel noch Mächte und Gewalten, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges, weder Hohes noch Tiefes, noch eine andere Kreatur uns scheiden kann von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist, unserem Herrn.

Philipper 1,21

Christus ist mein Leben, Sterben ist mein Gewinn.

1. Petrus (nicht vollständig zitiert)

In ihm habt ihr ihn nicht gesehen und habt ihn doch lieb und doch glaubt ihr ihm, obwohl ihr ihn nicht seht. Ihr werdet euch aber freuen mit unaussprechlicher, herrlicher Freude, wenn ihr das Ziel eures Glaubens erlangt, nämlich der Seelen Seligkeit.

Römer 14,7-9

Denn uns keiner lebt sich selber und keiner stirbt sich selber. Leben wir, so leben wir dem Herrn. Sterben wir, so sterben wir dem Herrn. Darum, ob wir leben oder sterben, so sind wir des Herrn. Denn dazu ist Christus gestorben und wieder lebendig geworden, dass er über Tote und Lebende Herr sei.

1. Korinther 15,55

Tod, wo ist dein Stachel? Hölle, wo ist dein Sieg?

Vaterunser (Matthäus 6,9-13)

Vater unser im Himmel, geheiligt werde dein Name. Dein Reich komme, dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden. Unser tägliches Brot gib uns heute und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern. Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen. Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit.

Weitere Referenzen

  • Apostelgeschichte 9 (Berufung des Paulus bei Damaskus)
  • Johannes 14,6 (Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben)
  • Lukas 10,20 (Freut euch, dass eure Namen im Himmel geschrieben stehen)
  • 1. Korinther 15 (Auferstehung Christi als Erstling)
  • Genesis (Geschlechtsregister von Adam bis Noah, von Sem bis Abraham)
  • Matthäus 1 (Jesu Stammbaum)
  • Galater 2,20 (Nicht ich, sondern Christus lebt in mir)

Praktische Anwendung (5)

  • 1 Jesus Christus persönlich als Leben annehmen: Bevor Christus mein Leben wird, muss er erst einmal in mein Leben kommen. Es geht um eine klare, persönliche Entscheidung für Jesus Christus, nicht nur um religiöse Tradition oder ein bisschen christliche Religion.
  • 2 Von Jesus Christus erzählen: Wie Marliese es praktizierte: Immer wieder von Jesus Christus erzählen, was er in seiner unendlichen Liebe für uns getan hat, und ihn bitten, dass noch viele Menschen zu ihm finden.
  • 3 Ehrlich vor Gott leben: Gott will uns nicht unfehlbar haben, aber ehrlich. Wir sollen unsere Fehler und Schuld vor ihm eingestehen und die Vergebung in Anspruch nehmen, die Jesus Christus am Kreuz erwirkt hat.
  • 4 Einander vergeben: Wo wir etwas an anderen versäumt oder sie uns etwas schuldig geblieben sind, sollen wir die Kraft zur Vergebung von Jesus Christus empfangen und einander vergeben.
  • 5 Die Hoffnung auf die Auferstehung festhalten: Den begründeten Grund unserer Hoffnung in der Auferstehung Jesu Christi erkennen und daran festhalten, dass der Tod nicht das Ende ist, sondern die Heimkehr ins Vaterhaus.