St. Martini Gemeinde zu Bremen
Die St. Martini Gemeinde bekennt sich in Lehre und Ordnung zur ganzen, unverfälschten Heiligen Schrift Alten und Neuen Testaments, dem einzig wahren und unfehlbaren Gotteswort, wie es durch die Reformation neu erschlossen worden ist.
Täglicher Impuls Dienstag Wenn Jesus schweigt
Die kananäische Frau erlebt etwas Erschütterndes: Sie kommt mit ihrer ganzen Verzweiflung zu Jesus, bittet ihn inständig um Hilfe - und er schweigt. Kein einziges Wort der Antwort. Wie furchtbar muss das für sie gewesen sein!
Gottes Schweigen kann unterschiedliche Gründe haben. Manchmal ist es Gericht über Ungehorsam, wie bei König Saul. Hier aber prüft Jesus den Glauben dieser Frau. Ist er echt? Hält sie durch? Und sie bleibt dran, resigniert nicht, sondern vertraut fest: Nur ein Wort von ihm, und das Wunder geschieht.
Martin Luther schreibt dazu: 'Unser Gebet sei erhöriget, ob Gott es schon eine Zeit lang verzögert.' Wenn du das Gefühl hast, dein Gebet gehe nur bis zur Zimmerdecke - bleib bei Jesus! Halte dich an seine Verheißung. Klammere dich an sein Wort. Er wird nicht immer schweigen, auch wenn seine Antwort verzögert kommt.
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Die kananäische Frau erlebt etwas Erschütterndes: Sie kommt mit ihrer ganzen Verzweiflung zu Jesus, bittet ihn inständig um Hilfe - und er schweigt. Kein einziges Wort der Antwort. Wie furchtbar muss das für sie gewesen sein! Gottes Schweigen kann unterschiedliche Gründe haben. Manchmal ist es Gericht über Ungehorsam, wie bei König Saul. Hier aber prüft Jesus den Glauben dieser Frau. Ist er echt? Hält sie durch? Und sie bleibt dran, resigniert nicht, sondern vertraut fest: Nur ein Wort von ihm, und das Wunder geschieht. Martin Luther schreibt dazu: 'Unser Gebet sei erhöriget, ob Gott es schon eine Zeit lang verzögert.' Wenn du das Gefühl hast, dein Gebet gehe nur bis zur Zimmerdecke - bleib bei Jesus! Halte dich an seine Verheißung. Klammere dich an sein Wort. Er wird nicht immer schweigen, auch wenn seine Antwort verzögert kommt.
Die kananäische Frau erlebt etwas Erschütterndes: Sie kommt mit ihrer ganzen Verzweiflung zu Jesus, bittet ihn inständig um Hilfe - und er schweigt. Kein einziges Wort der Antwort. Wie furchtbar muss das für sie gewesen sein! Gottes Schweigen kann unterschiedliche Gründe haben. Manchmal ist es Gericht über Ungehorsam, wie bei König Saul. Hier aber prüft Jesus den Glauben dieser Frau. Ist er echt? Hält sie durch? Und sie bleibt dran, resigniert nicht, sondern vertraut fest: Nur ein Wort von ihm, und das Wunder geschieht. Martin Luther schreibt dazu: 'Unser Gebet sei erhöriget, ob Gott es schon eine Zeit lang verzögert.' Wenn du das Gefühl hast, dein Gebet gehe nur bis zur Zimmerdecke - bleib bei Jesus! Halte dich an seine Verheißung. Klammere dich an sein Wort. Er wird nicht immer schweigen, auch wenn seine Antwort verzögert kommt.
Danke Jesus dafür, dass sein Schweigen keine Ablehnung ist, sondern oft eine Prüfung deines Glaubens. Bitte ihn um Durchhaltevermögen im Gebet.
Hast du schon einmal erlebt, dass Jesus auf dein Gebet zu schweigen schien? Wie bist du damit umgegangen?
Aufnahme vom 20. September 2026
Predigt Gottesdienst am 20.09.2026 - Vier Fragen an den Timotheus Text
Sonntag, 20. September 2026 2. Timotheus 1,7-8 Kernaussage Gott hat uns nicht den Geist der Furcht gegeben, sondern der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit. In schweren Lebenssituationen dürfen Christen wissen, dass Gott ihnen Kraftzulagen schenkt und sie nicht in Angst leben müssen, sondern mutig Zeugnis für Jesus Christus ablegen können.
In diesem Gottesdienst der St. Martini Gemeinde am 16. Sonntag nach Trinitatis steht das Thema im Mittelpunkt: Kraftzulagen bekommen, wenn der Weg schwer wird. Pastor Olaf Latzel predigt über 2. Timotheus 1,7-8, wo es heißt, dass Gott uns nicht den Geist der Furcht gegeben hat, sondern der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit. Die Predigt untersucht die schwierigen Situationen, in denen sich Paulus (im römischen Gefängnis während der Christenverfolgung unter Nero) und Timotheus (als kranker, junger Gemeindeleiter in Ephesus) befanden, und zeigt auf, wie Gott gerade in dunklen Tälern des Lebens Kraft schenkt.
Die Predigt gliedert sich in vier Fragen an den Text: Was ist die Situation? Was verheißt der Text? Was verbietet der Text? Was fordert der Text? Latzel betont, dass Christen keine Angst haben müssen, weil Jesus den Tod überwunden hat. Stattdessen werden ihnen Kraft, Liebe und Besonnenheit durch den Heiligen Geist geschenkt. Die Gemeinde wird ermutigt, sich des Evangeliums nicht zu schämen und bereit zu sein, für Christus Zeugnis abzulegen, auch wenn dies Leiden bedeuten kann. Der Gottesdienst schließt mit einer Abendmahlsfeier. Weiterlesen
Gottesdienst am 20.09.2026 - Vier Fragen an den Timotheus Text
Gott hat uns nicht den Geist der Furcht gegeben, sondern der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit. In schweren Lebenssituationen dürfen Christen wissen, dass Gott ihnen Kraftzulagen schenkt und sie nicht in Angst leben müssen, sondern mutig Zeugnis für Jesus Christus ablegen können.
Hauptthemen (4)
1. Die Situation der Angst und Furcht
- • Paulus schreibt aus schwerer Verfolgungssituation in römischer Gefangenschaft
- • Timotheus ist krank und leitet eine schwierige Gemeinde in Ephesus
- • Christen erleben heute ähnliche Situationen: Krankheit, Einsamkeit, Enttäuschung, Verfolgung
- • Der Widersacher macht Menschen durch Angst gefangen
2. Gottes Verheißungen statt Furcht
- • Gott schenkt Kraft durch Erinnerung an sein Wirken, durch Gemeinschaft und durch sein Wort
- • Gott schenkt Liebe, die Furcht vertreibt und Mut gibt
- • Gott schenkt Besonnenheit - nicht durch eigene Anstrengung, sondern als Gabe des Heiligen Geistes
- • Diese Gaben empfangen wir durch Bitten um den Heiligen Geist
3. Das Verbot der Angst
- • Furcht und Feigheit gehören nicht in das Leben eines Christen
- • Angst kommt vom Teufel, nicht von Gott
- • Je mehr Gottesfurcht, desto weniger Weltangst
- • Christen müssen Angst aus ihrem Leben entfernen, weil Jesus bereits den Sieg errungen hat
4. Die Forderung zum Zeugnis
- • Christen sollen sich nicht des Evangeliums schämen
- • Zeugnis ablegen für Jesus Christus ist Pflicht, unabhängig von den Umständen
- • Leidensbereitschaft gehört zur Nachfolge
- • Wer sich Jesu schämt, dessen wird sich Jesus auch schämen
Biblische Grundlagen
Direkt zitiert
Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit. Darum schäme dich des Zeugnisses von unserem Herrn nicht, noch meiner, der ich sein Gefangener bin, sondern leide mit mir für das Evangelium in der Kraft Gottes.
Gott steht auf, so werden seine Feinde zerstreut... Gelobet sei der Herr täglich. Gott legt uns seine Last auf, aber er hilft uns auch... Er wird dem Volk Macht und Kraft geben. Gelobet sei Gott.
Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, der wird leben, auch wenn er stirbt. Und wer da lebt und glaubt an mich, der wird nimmer mehr sterben.
Wenn ihr nun, die ihr böse seid, euren Kindern gute Gaben zu geben wisst, wie viel mehr wird der Vater im Himmel den Heiligen Geist geben, denen, die ihn bitten?
Weitere Referenzen
- → 2. Timotheus 1,10
- → Römer 1,16-17
- → Lukas 9
- → Apostelgeschichte 16
- → Jesaja
- → Psalmen (verschiedene)
Praktische Anwendung (5)
- 1 Bitte Gott um seinen Heiligen Geist: In schwierigen Situationen sollen wir nicht versuchen, selbst Kraft zu erzeugen, sondern Gott um seinen Geist bitten, der uns Kraft, Liebe und Besonnenheit schenkt.
- 2 Pflege die Gemeinschaft mit anderen Christen: Wir brauchen die Gemeinschaft mit Geschwistern, um im Glauben Kraft zu schöpfen. Alleine können wir es nicht schaffen - wie ein Holzscheit aus dem Feuer erlischt.
- 3 Halte fest am Wort Gottes: Durch das Festhalten an Gottes Wort und Predigt wachsen uns neue Kraftzulagen zu, unabhängig davon, was die Welt sagt.
- 4 Verbanne Angst aus deinem Leben: Erkenne, dass Angst nicht in dein Leben als Christ gehört. Wenn Angst auftritt, muss sie bewusst herausgeworfen und durch Vertrauen auf Jesus ersetzt werden.
- 5 Schäme dich niemals des Evangeliums: Lege mutig Zeugnis für Jesus Christus ab, unabhängig von möglichen negativen Konsequenzen in Beruf, Schule oder Familie. Sich Jesu zu schämen ist schlimmer als jede irdische Verfolgung.