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Hoffnungskirche Kaiserslautern

Landolfstr. 1, 67661 Kaiserslautern

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Täglicher Impuls
Montag

Die wahre Bedeutung von Weihnachten

Millionen Menschen besuchen jedes Jahr Weihnachtsgottesdienste, doch die wahre Bedeutung geht an vielen vorbei. Es geht nicht nur um ein Baby in der Krippe, sondern um die unfassbare Tatsache: Gott wurde Mensch. Hier zeigt sich der fundamentale Unterschied des Christentums zu allen anderen Religionen. Überall sonst versucht der Mensch, zu Gott aufzusteigen. Im Atheismus erhebt sich der Mensch sogar als Gott. Doch im Christentum geschieht das Unvorstellbare: Gott steigt herab zum Menschen. Der ewige Schöpfer setzt seinen Fuß in Raum und Zeit, um uns nahezukommen. David staunte schon, dass Gott überhaupt an uns denkt. Wie viel mehr dürfen wir staunen, dass er nicht nur an uns denkt, sondern tatsächlich zu uns kommt! Das Ausmaß seiner Erniedrigung entspricht dem Ausmaß seiner Liebe zu dir und mir. Diese Weihnachtsbotschaft ist nicht nur Geschichte – sie ist Realität und betrifft jeden von uns persönlich.

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Millionen Menschen besuchen jedes Jahr Weihnachtsgottesdienste, doch die wahre Bedeutung geht an vielen vorbei. Es geht nicht nur um ein Baby in der Krippe, sondern um die unfassbare Tatsache: Gott wurde Mensch. Hier zeigt sich der fundamentale Unterschied des Christentums zu allen anderen Religionen. Überall sonst versucht der Mensch, zu Gott aufzusteigen. Im Atheismus erhebt sich der Mensch sogar als Gott. Doch im Christentum geschieht das Unvorstellbare: Gott steigt herab zum Menschen. Der ewige Schöpfer setzt seinen Fuß in Raum und Zeit, um uns nahezukommen. David staunte schon, dass Gott überhaupt an uns denkt. Wie viel mehr dürfen wir staunen, dass er nicht nur an uns denkt, sondern tatsächlich zu uns kommt! Das Ausmaß seiner Erniedrigung entspricht dem Ausmaß seiner Liebe zu dir und mir. Diese Weihnachtsbotschaft ist nicht nur Geschichte – sie ist Realität und betrifft jeden von uns persönlich.

Philipper 2,5-8
Gebet

Danke Jesus, dass du den Himmel verlassen hast, um mir nahezukommen. Öffne meine Augen für die Tiefe deiner Liebe.

Herausforderung

Hast du die wahre Bedeutung von Weihnachten wirklich verstanden – dass Gott selbst zu dir herabkam?

Aufnahme vom 2. Juni 2026

Predigt

Seminar "Kinder und das Smartphone" | Simon Hamalega | Session 3

Dienstag, 2. Juni 2026
Sprüche 22,6
Kernaussage

In einer digitalisierten Welt müssen Eltern und Gemeinden einen geschützten Raum schaffen, in dem Kinder im Evangelium wachsen können, während sie lernen, mit Smartphones und Social Media verantwortungsvoll umzugehen. Dies erfordert bewusste Entscheidungen, Verbündete in der Gemeinschaft und das Vorleben eines Lebens, das auf Jesus ausgerichtet ist, nicht auf digitale Ablenkungen. Medienerziehung ist eine der wichtigsten Erziehungsaufgaben im digitalen Zeitalter.

Simon führt durch einen mehrteiligen Workshop über Medienerziehung und digitale Technologie im Kontext christlicher Familien und Gemeinden. Er betont die Notwendigkeit, einen „geschützten Raum des Evangeliums
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Simon führt durch einen mehrteiligen Workshop über Medienerziehung und digitale Technologie im Kontext christlicher Familien und Gemeinden. Er betont die Notwendigkeit, einen „geschützten Raum des Evangeliums

Hauptthemen (6)

1. Familie als geschützter Raum des Evangeliums

  • Eltern sollen einen Raum schaffen, der Liebe, Sicherheit und Stabilität bietet
  • Kinder brauchen keine perfekten Eltern, sondern präsente Eltern, die in der Gnade leben
  • Der Raum soll geprägt sein vom Evangelium, wo Fehler gemacht werden dürfen und Vergebung erlebt wird
  • Eltern sollen Gärtner sein, die verschiedenen Blumen (Persönlichkeiten) ermöglichen zu wachsen

2. Smartphone und Social Media als Herausforderung

  • Smartphone ist wie ein All-You-Can-Eat-Buffet, das Selbstbeherrschung erfordert
  • Zeitlimits sind nur Schadensbegrenzung, nicht die Lösung
  • Social Media führt zu Selbstbezogenheit und lenkt von der größeren Geschichte Gottes ab
  • Der digitale Rauch ist längst in unseren Häusern und erfordert eine Reaktion
  • Smartphones können Erfahrungsblocker sein und Dopinabhängigkeit erzeugen

3. Verbündete finden

  • Gemeinsame Entscheidungen mit anderen Familien stärken Eltern
  • Kinder gewinnen Freunde ohne Smartphone und leiden weniger unter Passivrauchen
  • Gemeinschaft muss auch in der Medienerziehung tragen
  • Im Gespräch bleiben über Herausforderungen und Lösungen
  • Initiativen in Gemeinden und Schulen bilden

4. Vorleben und Erklären

  • Eltern sind die größten Vorbilder in der Smartphone-Nutzung
  • Keine Smartphones am Esstisch - der Esstisch ist Evangeliumskanzel
  • Kein Handyblick, wenn Kinder im Raum sind
  • Das Nein muss gefüllt werden mit Ja zu gemeinsamen Aktivitäten
  • Liebe muss das Motiv für Grenzen sein, nicht Macht
  • Schlafzimmer sollte ein Safe Space ohne Smartphone sein

5. Kinder stärken

  • Gebet als wichtigster Kampf - die größten Kämpfe sind unsichtbar
  • Kinder wegführen von Selbstbezogenheit zur größeren Geschichte Gottes
  • Evangeliumskünstler werden - kreativ die Geschichte Jesu vermitteln
  • Den präfrontalen Cortex stärken durch Schlaf, Bewegung, gesunde Ernährung, Sinn und Zweck
  • Detox-Zeiten einplanen - einen Tag pro Woche, im Urlaub
  • Die 3 Bs: Begegnung, Berührung, Bewegung
  • Mut zur Langeweile - daraus wächst Kreativität
  • Tagebuch/Gebetstagebuch statt Social Media

6. Treue zählt mehr als Erfolg

  • Biblische Weisheit zielt darauf ab, bestimmte Menschen zu formen, nicht nur Regeln zu geben
  • Rhythmen und Gewohnheiten prägen Herzen
  • Familienandachten und gemeinsame Zeit im Wort Gottes etablieren
  • Es geht mehr um die Herzen als um das Verhalten der Kinder
  • 50-95% unserer Handlungen sind Gewohnheiten
  • Medienerziehung kostet einen hohen Preis, aber den nicht zu zahlen kostet langfristig mehr

Biblische Grundlagen

Direkt zitiert

Sprüche 22,6

Gewöhne den Jungen an seinen Weg, dann bleibt er auch im Alter dabei

Sprüche 25,28

Wie eine Stadt mit zerstörter Mauer ist ein Mensch, der sich nicht beherrschen kann

Psalm 101,3

Was schändlich für meine Seele ist, werde ich nicht ins Auge fassen

Weitere Referenzen

  • Johannes 1,12
  • Römer 8
  • Römer 11
  • Römer 12

Praktische Anwendung (8)

  • 1 Verbündete in der Gemeinde finden: Beginne mit Intention ins Gespräch zu kommen über Medienerziehung. Suche Familien, die ähnliche Werte teilen und gemeinsam gegen den digitalen Strom schwimmen wollen.
  • 2 Handy-freie Zonen etablieren: Schaffe klare Regeln: Kein Smartphone am Esstisch, nicht im Schlafzimmer, kein Handyblick wenn Kinder im Raum sind. Lebe diese Regeln konsequent vor.
  • 3 Das Nein mit Ja füllen: Wenn du Nein zu Bildschirmzeit sagst, fülle die Zeit aktiv mit gemeinsamen Aktivitäten: Brettspiele, Fahrradfahren, Bücher lesen, draußen spielen. Zeige, dass das Nein ein Ja zu so viel mehr ist.
  • 4 Familienrhythmen mit dem Evangelium etablieren: Schaffe tägliche Gewohnheiten wie Familienandachten, gemeinsames Bibellesen und Beten. Diese Rhythmen kalibrieren die Herzen der Kinder täglich neu auf Jesus aus.
  • 5 Detox-Zeiten einplanen: Plane bewusst einen Tag pro Woche (z.B. Sonntag) und Urlaubszeiten ohne Smartphone ein. Zeige deinen Kindern, dass ein erfülltes Leben ohne ständige digitale Verbindung möglich ist.
  • 6 Die 3 Bs praktizieren: Priorisiere Begegnung (gemeinsame Mahlzeiten), Berührung (Umarmungen, gemeinsames Spielen) und Bewegung (Fahrrad, Klettern, frische Luft) im Familienalltag.
  • 7 Evangeliumskünstler werden: Sei kreativ darin, deinen Kindern die große Geschichte Gottes zu vermitteln - durch Bücher, Geschichten im Alltag, Gespräche über biblische Themen beim Spaziergang.
  • 8 Für die Kinder beten: Bringe deine Kinder täglich bewusst vor den Thron Gottes. Bete Psalm 101,3 für sie: dass sie bewahrt werden vor dem, was schädlich für ihre Seele ist.