Hoffnungskirche Kaiserslautern
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Täglicher Impuls Tag 3 von 7 Der fröhliche Tausch
Aus der Predigt „Was bedeutet die Taufe? | Gal. 3,26-29 | Nathanael Armisen“ vom 27. Oktober
Jesus kam nicht als Lehrer, der uns zeigt, wie wir unseren eigenen Mantel der Gerechtigkeit nähen können. Er kam auch nicht wie ein Schneider, bei dem wir Gerechtigkeit kaufen können. Jesus kam, um selbst unsere Gerechtigkeit zu werden.
Er lebte ein vollkommen gerechtes Leben, wurde aber zu Unrecht verurteilt. Seine Kleider wurden ihm vom Leib gerissen, er wurde beschämt, gefoltert und ans Kreuz genagelt. Er nahm unseren Platz ein. Ihn traf der Zorn und die Strafe Gottes, die unser Ungehorsam verdient hat. Er nahm unsere Blöße und bezahlte für unsere Schuld, damit wir seine Gerechtigkeit tragen können.
Luther nannte das einen 'fröhlichen Tausch': Jesus nimmt meine Schuld und ich empfange seine Gerechtigkeit. Christi Blut und Gerechtigkeit, das ist mein Schmuck und Ehrenkleid. Das ist das Herz des Evangeliums.
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Jesus kam nicht als Lehrer, der uns zeigt, wie wir unseren eigenen Mantel der Gerechtigkeit nähen können. Er kam auch nicht wie ein Schneider, bei dem wir Gerechtigkeit kaufen können. Jesus kam, um selbst unsere Gerechtigkeit zu werden. Er lebte ein vollkommen gerechtes Leben, wurde aber zu Unrecht verurteilt. Seine Kleider wurden ihm vom Leib gerissen, er wurde beschämt, gefoltert und ans Kreuz genagelt. Er nahm unseren Platz ein. Ihn traf der Zorn und die Strafe Gottes, die unser Ungehorsam verdient hat. Er nahm unsere Blöße und bezahlte für unsere Schuld, damit wir seine Gerechtigkeit tragen können. Luther nannte das einen 'fröhlichen Tausch': Jesus nimmt meine Schuld und ich empfange seine Gerechtigkeit. Christi Blut und Gerechtigkeit, das ist mein Schmuck und Ehrenkleid. Das ist das Herz des Evangeliums.
Jesus kam nicht als Lehrer, der uns zeigt, wie wir unseren eigenen Mantel der Gerechtigkeit nähen können. Er kam auch nicht wie ein Schneider, bei dem wir Gerechtigkeit kaufen können. Jesus kam, um selbst unsere Gerechtigkeit zu werden. Er lebte ein vollkommen gerechtes Leben, wurde aber zu Unrecht verurteilt. Seine Kleider wurden ihm vom Leib gerissen, er wurde beschämt, gefoltert und ans Kreuz genagelt. Er nahm unseren Platz ein. Ihn traf der Zorn und die Strafe Gottes, die unser Ungehorsam verdient hat. Er nahm unsere Blöße und bezahlte für unsere Schuld, damit wir seine Gerechtigkeit tragen können. Luther nannte das einen 'fröhlichen Tausch': Jesus nimmt meine Schuld und ich empfange seine Gerechtigkeit. Christi Blut und Gerechtigkeit, das ist mein Schmuck und Ehrenkleid. Das ist das Herz des Evangeliums.
Herr Jesus, danke für diesen wunderbaren Tausch. Du hast meine Schuld getragen, damit ich deine Gerechtigkeit empfangen kann.
Hast du diesen fröhlichen Tausch für dich persönlich angenommen?
Aufnahme vom 2. Juni 2026
Predigt Seminar "Kinder und das Smartphone" | Simon Hamalega | Session 3
Dienstag, 2. Juni 2026 Sprüche 22,6 Kernaussage In einer digitalisierten Welt müssen Eltern und Gemeinden einen geschützten Raum schaffen, in dem Kinder im Evangelium wachsen können, während sie lernen, mit Smartphones und Social Media verantwortungsvoll umzugehen. Dies erfordert bewusste Entscheidungen, Verbündete in der Gemeinschaft und das Vorleben eines Lebens, das auf Jesus ausgerichtet ist, nicht auf digitale Ablenkungen. Medienerziehung ist eine der wichtigsten Erziehungsaufgaben im digitalen Zeitalter.
Simon führt durch einen mehrteiligen Workshop über Medienerziehung und digitale Technologie im Kontext christlicher Familien und Gemeinden. Er betont die Notwendigkeit, einen „geschützten Raum des Evangeliums Weiterlesen
Seminar "Kinder und das Smartphone" | Simon Hamalega | Session 3
In einer digitalisierten Welt müssen Eltern und Gemeinden einen geschützten Raum schaffen, in dem Kinder im Evangelium wachsen können, während sie lernen, mit Smartphones und Social Media verantwortungsvoll umzugehen. Dies erfordert bewusste Entscheidungen, Verbündete in der Gemeinschaft und das Vorleben eines Lebens, das auf Jesus ausgerichtet ist, nicht auf digitale Ablenkungen. Medienerziehung ist eine der wichtigsten Erziehungsaufgaben im digitalen Zeitalter.
Hauptthemen (6)
1. Familie als geschützter Raum des Evangeliums
- • Eltern sollen einen Raum schaffen, der Liebe, Sicherheit und Stabilität bietet
- • Kinder brauchen keine perfekten Eltern, sondern präsente Eltern, die in der Gnade leben
- • Der Raum soll geprägt sein vom Evangelium, wo Fehler gemacht werden dürfen und Vergebung erlebt wird
- • Eltern sollen Gärtner sein, die verschiedenen Blumen (Persönlichkeiten) ermöglichen zu wachsen
2. Smartphone und Social Media als Herausforderung
- • Smartphone ist wie ein All-You-Can-Eat-Buffet, das Selbstbeherrschung erfordert
- • Zeitlimits sind nur Schadensbegrenzung, nicht die Lösung
- • Social Media führt zu Selbstbezogenheit und lenkt von der größeren Geschichte Gottes ab
- • Der digitale Rauch ist längst in unseren Häusern und erfordert eine Reaktion
- • Smartphones können Erfahrungsblocker sein und Dopinabhängigkeit erzeugen
3. Verbündete finden
- • Gemeinsame Entscheidungen mit anderen Familien stärken Eltern
- • Kinder gewinnen Freunde ohne Smartphone und leiden weniger unter Passivrauchen
- • Gemeinschaft muss auch in der Medienerziehung tragen
- • Im Gespräch bleiben über Herausforderungen und Lösungen
- • Initiativen in Gemeinden und Schulen bilden
4. Vorleben und Erklären
- • Eltern sind die größten Vorbilder in der Smartphone-Nutzung
- • Keine Smartphones am Esstisch - der Esstisch ist Evangeliumskanzel
- • Kein Handyblick, wenn Kinder im Raum sind
- • Das Nein muss gefüllt werden mit Ja zu gemeinsamen Aktivitäten
- • Liebe muss das Motiv für Grenzen sein, nicht Macht
- • Schlafzimmer sollte ein Safe Space ohne Smartphone sein
5. Kinder stärken
- • Gebet als wichtigster Kampf - die größten Kämpfe sind unsichtbar
- • Kinder wegführen von Selbstbezogenheit zur größeren Geschichte Gottes
- • Evangeliumskünstler werden - kreativ die Geschichte Jesu vermitteln
- • Den präfrontalen Cortex stärken durch Schlaf, Bewegung, gesunde Ernährung, Sinn und Zweck
- • Detox-Zeiten einplanen - einen Tag pro Woche, im Urlaub
- • Die 3 Bs: Begegnung, Berührung, Bewegung
- • Mut zur Langeweile - daraus wächst Kreativität
- • Tagebuch/Gebetstagebuch statt Social Media
6. Treue zählt mehr als Erfolg
- • Biblische Weisheit zielt darauf ab, bestimmte Menschen zu formen, nicht nur Regeln zu geben
- • Rhythmen und Gewohnheiten prägen Herzen
- • Familienandachten und gemeinsame Zeit im Wort Gottes etablieren
- • Es geht mehr um die Herzen als um das Verhalten der Kinder
- • 50-95% unserer Handlungen sind Gewohnheiten
- • Medienerziehung kostet einen hohen Preis, aber den nicht zu zahlen kostet langfristig mehr
Biblische Grundlagen
Direkt zitiert
Gewöhne den Jungen an seinen Weg, dann bleibt er auch im Alter dabei
Wie eine Stadt mit zerstörter Mauer ist ein Mensch, der sich nicht beherrschen kann
Was schändlich für meine Seele ist, werde ich nicht ins Auge fassen
Weitere Referenzen
- → Johannes 1,12
- → Römer 8
- → Römer 11
- → Römer 12
Praktische Anwendung (8)
- 1 Verbündete in der Gemeinde finden: Beginne mit Intention ins Gespräch zu kommen über Medienerziehung. Suche Familien, die ähnliche Werte teilen und gemeinsam gegen den digitalen Strom schwimmen wollen.
- 2 Handy-freie Zonen etablieren: Schaffe klare Regeln: Kein Smartphone am Esstisch, nicht im Schlafzimmer, kein Handyblick wenn Kinder im Raum sind. Lebe diese Regeln konsequent vor.
- 3 Das Nein mit Ja füllen: Wenn du Nein zu Bildschirmzeit sagst, fülle die Zeit aktiv mit gemeinsamen Aktivitäten: Brettspiele, Fahrradfahren, Bücher lesen, draußen spielen. Zeige, dass das Nein ein Ja zu so viel mehr ist.
- 4 Familienrhythmen mit dem Evangelium etablieren: Schaffe tägliche Gewohnheiten wie Familienandachten, gemeinsames Bibellesen und Beten. Diese Rhythmen kalibrieren die Herzen der Kinder täglich neu auf Jesus aus.
- 5 Detox-Zeiten einplanen: Plane bewusst einen Tag pro Woche (z.B. Sonntag) und Urlaubszeiten ohne Smartphone ein. Zeige deinen Kindern, dass ein erfülltes Leben ohne ständige digitale Verbindung möglich ist.
- 6 Die 3 Bs praktizieren: Priorisiere Begegnung (gemeinsame Mahlzeiten), Berührung (Umarmungen, gemeinsames Spielen) und Bewegung (Fahrrad, Klettern, frische Luft) im Familienalltag.
- 7 Evangeliumskünstler werden: Sei kreativ darin, deinen Kindern die große Geschichte Gottes zu vermitteln - durch Bücher, Geschichten im Alltag, Gespräche über biblische Themen beim Spaziergang.
- 8 Für die Kinder beten: Bringe deine Kinder täglich bewusst vor den Thron Gottes. Bete Psalm 101,3 für sie: dass sie bewahrt werden vor dem, was schädlich für ihre Seele ist.
Impulse aus der Woche ab 3. Juni
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Tag 1 von 7 · 3. Juni Ein geschützter Raum des Evangeliums
Unsere Aufgabe als Eltern und Gemeinde besteht nicht darin, perfekte Kinder hervorzubringen, sondern einen geschützten Raum der Liebe, Sicherheit und Stabilität zu schaffen. Es ist der Raum des Evangeliums, in dem Fehler gemacht werden dürfen, in dem Kinder daneben liegen, aber sie wissen, dass sie geliebt sind – unabhängig von ihrem Verhalten. In diesem Raum lernen unsere Kinder einen Jesus kennen, der gerne vergibt und nur darauf wartet, dass auf das leiseste Piepen nach der Gnade ein Damm der Gnade bricht. Unsere Kinder brauchen keine perfekten Eltern. Sie brauchen Eltern, die präsent sind, die ihr Handyverhalten im Griff haben und die Jesus lieben und von Gnade leben. Eltern, die sogar sagen können: 'Ich habe einen Fehler gemacht, ich brauche auch die Vergebung von Jesus.' Wenn wir als Gärtner im Garten des Evangeliums dienen, können unsere Kinder gesund wachsen und gedeihen.
Johannes 1,12
GebetBete darum, dass Gott dir hilft, einen Raum des Evangeliums zu schaffen, in dem Kinder wachsen und Fehler machen dürfen, ohne die Angst, die Liebe zu verlieren.
Zum NachdenkenIn welchen Bereichen meines Lebens muss ich als Vorbild noch mehr in der Gnade leben, damit meine Kinder oder die mir Anvertrauten das Evangelium sichtbar erleben?
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Tag 2 von 7 · 4. Juni Selbstbeherrschung am Buffet
Smartphone und Social Media sind wie ein 'All You can Eat Buffet'. Wer schon mal an so einem Buffet war, weiß genau, dass man dort sehr viel Selbstbeherrschung und Zielgerichtigkeit braucht, um nicht komplett ungesund aus der Geschichte rauszugehen. Ein solches Buffet macht nur krank, wenn wir vom falschen zu viel nehmen. Wir müssen an Weisheit zunehmen, um sie dann an die nächste Generation weiterzugeben. Dafür sind Gottesfurcht und Gehorsam wichtig. Wir gehen mit Gottesfurcht und Gehorsam auch an das Smartphone. Wir gehen zielgerichtet hin und wollen nur das nehmen, was gut ist und davon so viel wie notwendig ist. Wenn wir uns loslösen von Gottesfurcht und Gehorsam gegenüber Gott, wird Technik zu einer Spielfigur in unseren menschlichen Machtspielen, angetrieben von falschen Begierden. Die Frucht der Selbstbeherrschung muss hervorwachsen – und das müssen wir unseren Kindern vorleben.
Galater 5,22-23
GebetBitte Gott um die Frucht der Selbstbeherrschung in deinem digitalen Leben und um Weisheit, diese an die nächste Generation weiterzugeben.
Zum NachdenkenWo fehlt mir persönlich Selbstbeherrschung im Umgang mit digitalen Medien, und wie kann ich konkret zielgerichteter damit umgehen?
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Tag 3 von 7 · 5. Juni Findet Verbündete
Der 'weiße Rauch' der Digitalisierung ist längst in unsere Häuser, Gemeinden und Schulen eingedrungen. Wir laufen Gefahr zu sagen: 'Es steht ja keiner auf, es sagt ja keiner was. Es machen alle mit.' Aber wir brauchen Menschen, die aufstehen und sagen: 'Leute, wir haben hier ein Problem.' Gemeinschaft, die trägt – das muss unser Motto auch im Bezug auf die Digitalisierung mit unseren Kindern werden. Wenn wir Verbündete finden, geschehen zwei wichtige Dinge: Erstens gewinnen Eltern Verbündete, die an der gleichen Front kämpfen und ähnliche Werte teilen. Das stärkt enorm in der Erziehung. Zweitens gewinnen Kinder Freunde ohne Smartphone. Das ist wie Passivrauchen – Kinder leiden, wenn alle anderen ein Handy haben und sie nicht. Lasst uns mit Intention und Vision ins Gespräch kommen, Privatsphären aufreißen und Familie leben. Denn das sind wir ja: Familie in Christus.
Prediger 4,9-10
GebetBete, dass Gott dir Verbündete schenkt – Familien in deiner Gemeinde oder Umgebung, mit denen du diesen wichtigen Kampf gemeinsam führen kannst.
Zum NachdenkenMit wem kann ich konkret ins Gespräch kommen über Medienerziehung, um Verbündete zu finden und gemeinsam diesen Weg zu gehen?
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Tag 4 von 7 · 6. Juni Vorleben, was wir lehren
Wir Eltern sind die größten Vorbilder in der Nutzung des Smartphones. Unsere Kinder sind oft ein Spiegel unseres Verhaltens. Wenn unsere kleine Tochter andauernd 'Handy' spielt, müssen wir uns fragen: Woher kommt das? Klare Regeln helfen: Bei uns am Tisch gibt es kein Smartphone. Der Esstisch ist die erste Evangeliumskanzel im Leben unserer Kinder – keine Ablenkung. Wenn unsere Kinder in den Raum kommen, legen wir das Handy sofort weg, damit sie merken: Die Menschen am Smartphone sind nicht wichtiger als du. Aber vorleben bedeutet mehr als nur Regeln. Wenn wir unseren Kindern Nein zum Smartphone sagen, muss dieses Nein ein Ja zu so viel mehr sein. Wenn wir sagen: 'Lass uns Monopoly spielen' und dann wirklich die Zeit nehmen – auch wenn es fünf Stunden dauert – dann erleben sie, dass das Nein wirklich ein Ja zu einem erfüllten Leben war. Liebe muss unsere Motivation sein, nicht Macht.
5. Mose 6,6-7
GebetBitte Gott, dir zu zeigen, wo dein Handyverhalten deine Beziehungen stört, und um Kraft, klare und liebevolle Grenzen zu setzen.
Zum NachdenkenWürden meine Kinder oder die mir Anvertrauten sagen, dass ich ein gutes Vorbild im Umgang mit dem Smartphone bin? Wo muss ich mich verändern?
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Tag 5 von 7 · 7. Juni Schlaf als Geschenk Gottes
Das Schlafzimmer sollte ein 'Safe Space' ohne Smartphone sein. Netflix-Mitbegründer haben ehrlich zugegeben: 'Schlaf ist unser größter Konkurrent.' Und was machst du mit Konkurrenten? Du willst sie ausstechen. Wenn Jugendliche ihr Smartphone mit ins Bett nehmen, bleiben sie wach – oft bis zwei oder drei Uhr nachts. Wenig Schlaf hat ernste Folgen: Schon eine Woche mit weniger als sechs Stunden Schlaf führt zu schädlichen Veränderungen bei über 700 Genen, erhöht das Risiko für Depressionen zehnfach und für starke Angstzustände siebzehnfach. Schlafmangel senkt das Empathievermögen und erhöht das Angstniveau. Der Herr gibt den seinen Schlaf – Schlaf ist das Geschenk, nicht etwas, was wir im Schlaf bekommen. Lasst uns unseren Kindern vorleben, dass das Smartphone nicht ins Schlafzimmer gehört. Die Ausrede 'Wecker' funktioniert nicht – es gibt wunderbare Wecker mit Sonnenaufgang!
Psalm 127,2
GebetDanke Gott für das Geschenk des Schlafs und bitte um Weisheit, wie du und deine Familie dieses Geschenk besser annehmen können.
Zum NachdenkenNimmt mein Smartphone oder das meiner Kinder wertvollen Schlaf weg? Was muss sich konkret ändern?
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Tag 6 von 7 · 8. Juni Weg von sich selbst – hin zur großen Geschichte
Smartphones haben die größten Bestrebungen von Kindern von einem höheren Ziel in eine Sackgasse der Selbstbezogenheit verlagert. Der Algorithmus macht dich zum König, weil du genau das gefüttert bekommst, was du willst. Kinder verlieren den Blick für die große Geschichte. Das Evangelium reißt uns die Augen auf zu einer viel größeren Geschichte – einer Geschichte von Schöpfung, Fall, Wiederherstellung und ewiger Erlösung. Es ist befreiend zu sagen: 'Gott, es gibt eine größere Geschichte und du liebst mich und baust mich in deinen souveränen Plan ein. Aber ich bin so froh, Jesus, dass es eine größere Geschichte als meine gibt.' Lasst uns jungen Menschen helfen, sich täglich drei Fragen zu stellen: Wer bin ich? – Ein Kind Gottes. Was ist der Sinn meines Lebens? – Ich lebe für jemand und etwas Größeres. Was ist die große Realität? – Von ihm und durch ihn und zu ihm hin.
Römer 11,36
GebetBete, dass die dir anvertrauten Kinder die große Geschichte Gottes erkennen und darin Freiheit von Selbstbezogenheit finden.
Zum NachdenkenWie kann ich Kindern und Jugendlichen konkret die große Geschichte Gottes vor Augen malen, sodass ihre eigene Story nicht zur erdrückenden Last wird?
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Tag 7 von 7 · 9. Juni Treue zählt – Hoffnung für den langen Weg
Eine Mutter berichtete: 'Wir sperrten unserem Sohn den Zugriff auf alle Videospiele. Er war wütend. Im Laufe der Monate wurde er langsam wieder der Junge, an den wir uns erinnerten. Er ging wieder nach draußen, fand richtige Freunde, lachte wieder. Neulich bedankte er sich bei mir und sagte: Mama, ich war so wütend auf euch, aber jetzt verstehe ich es.' Gesunde Erziehung wird immer Widerstand hervorrufen, weil wir in einer gefallenen Welt leben. Wir müssen lernen, die kurzfristige Bequemlichkeit für die langfristige Entwicklung unserer Kinder zu opfern. Das erfordert Treue – Tag für Tag, Jahr für Jahr. Lasst uns beten und nicht aufhören damit. Die größten Kämpfe sind nicht sichtbar und werden auf Knien gekämpft. Stärkt eure Kinder durch Begegnung, Berührung und Bewegung. Werdet kreativ dabei, ihnen das Evangelium als die schönste Geschichte vor Augen zu malen. Treue zählt!
Galater 6,9
GebetBitte Gott um Ausdauer und Treue für den langen Weg der Erziehung und um die Hoffnung, dass er seine Verheißungen erfüllt.
Zum NachdenkenWo brauche ich mehr Treue und Durchhaltevermögen in der Medienerziehung, auch wenn es kurzfristig unbequem ist?