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Hoffnungskirche Kaiserslautern

Landolfstr. 1, 67661 Kaiserslautern

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Täglicher Impuls
Mittwoch

Einheit ist Gemeinschaftswerk

Paulus schreibt einen herausfordernden Satz: 'Jeder schaue nicht auf das Seine, sondern jeder auf das des anderen.' Mit diesem doppelten 'jeder' nimmt er die gesamte Gemeinde in die Verantwortung. Niemand kann sich aus der Pflicht ziehen, für die Einheit einzustehen. Wie leicht ist es, bei Konflikten mit dem Finger auf andere zu zeigen und zu denken: 'Die sind das Problem!' Doch Paulus macht deutlich: Einheit ist Gemeinschaftswerk. Jeder trägt Verantwortung. Es reicht nicht, dass 80 oder 90 Prozent der Gemeinde einig sind - Gottes Maßstab ist hundertprozentige Einheit, wie Jesus und der Vater eins sind. Das bedeutet nicht, dass wir in allen Meinungen übereinstimmen müssen, aber dass wir in Liebe und Demut aufeinander achten. Wo kümmern wir uns mehr um materielle Dinge, Hobbys oder Freizeitbeschäftigungen als um die wertvollsten Beziehungen in der Gemeinde? Einheit erfordert harte Arbeit und bewusste Investition von jedem Einzelnen.

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Paulus schreibt einen herausfordernden Satz: 'Jeder schaue nicht auf das Seine, sondern jeder auf das des anderen.' Mit diesem doppelten 'jeder' nimmt er die gesamte Gemeinde in die Verantwortung. Niemand kann sich aus der Pflicht ziehen, für die Einheit einzustehen. Wie leicht ist es, bei Konflikten mit dem Finger auf andere zu zeigen und zu denken: 'Die sind das Problem!' Doch Paulus macht deutlich: Einheit ist Gemeinschaftswerk. Jeder trägt Verantwortung. Es reicht nicht, dass 80 oder 90 Prozent der Gemeinde einig sind - Gottes Maßstab ist hundertprozentige Einheit, wie Jesus und der Vater eins sind. Das bedeutet nicht, dass wir in allen Meinungen übereinstimmen müssen, aber dass wir in Liebe und Demut aufeinander achten. Wo kümmern wir uns mehr um materielle Dinge, Hobbys oder Freizeitbeschäftigungen als um die wertvollsten Beziehungen in der Gemeinde? Einheit erfordert harte Arbeit und bewusste Investition von jedem Einzelnen.

Philipper 2,4
Gebet

Bitte Gott, dir zu zeigen, wo du aktiv zur Einheit beitragen kannst, und um Kraft, deine Prioritäten neu auszurichten.

Herausforderung

In welchen Beziehungen der Gemeinde investiere ich zu wenig Zeit und Aufmerksamkeit?

Aufnahme vom 5. Mai 2026

Letzte Predigt

Wie funktioniert Einheit unter Sündern? | Der Philipperbrief | Philipper 2,1-11 | Stefan Krell

Dienstag, 5. Mai 2026
Philipper 2,1-11
Kernaussage

Die Einheit der Gemeinde ist eine göttliche Gabe, die gleichzeitig eine klare Aufgabe für jeden Gläubigen darstellt. Diese Einheit wird durch Selbstsucht und Eigennutz bedroht, kann aber nur durch Jesus Christus, unseren Retter und Vorbild der Demut, bewahrt werden. Jesus selbst ist die Quelle der Einheit, und durch seine Kraft können wir die Selbstsucht besiegen und in echter Demut miteinander leben.

Der Prediger behandelt das Thema der Einheit unter Gläubigen in der Gemeinde anhand von Philipper 2,1-11. Er erklärt, dass Konflikte und Reibereien in jeder Gemeinschaft vorkommen, da alle Menschen Sünder sind. Die zentrale Frage ist nicht, ob Konflikte entstehen, sondern wie die Gemeinde damit umgeht. Der Text richtet sich an die Gemeinde in Philippi, wo es zwischen zwei Mitgliedern (Eodia und Syntüche) zu Streitigkeiten kam, die sogar Paulus im Gefängnis erreichten. Die Predigt gliedert sich in drei Hauptpunkte: Erstens ist Einheit eine göttliche Gabe durch den Heiligen Geist, aber gleichzeitig auch eine klare Aufgabe für jeden Gläubigen. Zweitens ist die Einheit zerbrechlich und wird besonders durch Selbstsucht und nichtigen Ehrgeiz bedroht - Sünden, die oft verborgen bleiben wollen. Drittens wird Jesus Christus als die Quelle und das höchste Vorbild der Demut präsentiert. Seine Erniedrigung vom Thron Gottes bis zum Tod am Kreuz zeigt das Wesen wahrer Demut. Die Einheit der Gemeinde kann nur bewahrt werden, wenn Gläubige in der Kraft Jesu leben, der in ihnen wirkt und sie befähigt, Selbstsucht zu überwinden und einander in Demut höher zu achten.
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Der Prediger behandelt das Thema der Einheit unter Gläubigen in der Gemeinde anhand von Philipper 2,1-11. Er erklärt, dass Konflikte und Reibereien in jeder Gemeinschaft vorkommen, da alle Menschen Sünder sind. Die zentrale Frage ist nicht, ob Konflikte entstehen, sondern wie die Gemeinde damit umgeht. Der Text richtet sich an die Gemeinde in Philippi, wo es zwischen zwei Mitgliedern (Eodia und Syntüche) zu Streitigkeiten kam, die sogar Paulus im Gefängnis erreichten. Die Predigt gliedert sich in drei Hauptpunkte: Erstens ist Einheit eine göttliche Gabe durch den Heiligen Geist, aber gleichzeitig auch eine klare Aufgabe für jeden Gläubigen. Zweitens ist die Einheit zerbrechlich und wird besonders durch Selbstsucht und nichtigen Ehrgeiz bedroht - Sünden, die oft verborgen bleiben wollen. Drittens wird Jesus Christus als die Quelle und das höchste Vorbild der Demut präsentiert. Seine Erniedrigung vom Thron Gottes bis zum Tod am Kreuz zeigt das Wesen wahrer Demut. Die Einheit der Gemeinde kann nur bewahrt werden, wenn Gläubige in der Kraft Jesu leben, der in ihnen wirkt und sie befähigt, Selbstsucht zu überwinden und einander in Demut höher zu achten.

Hauptthemen (3)

1. Die Göttlichkeit der Einheit

  • Einheit ist ein Geschenk des Heiligen Geistes, der Gläubige zu einem Leib zusammenfügt
  • Gott schafft eine übernatürliche Gemeinschaft und baut aus den Gläubigen einen heiligen Tempel
  • Die Gemeinde ist durch den Geist zu einer herzlichen Gemeinschaft verbunden
  • Einheit ist sowohl eine göttliche Gabe als auch ein klarer Auftrag an die gesamte Gemeinde
  • Gott gibt sich nicht mit weniger als 100% Einigkeit zufrieden - der Maßstab ist die Einheit zwischen Vater und Sohn

2. Die Zerbrechlichkeit der Einheit

  • Die zwei Hauptfeinde der Einheit sind Selbstsucht und nichtiger Ehrgeiz
  • Selbstsucht und Eigennutz verstecken sich oft und können uns selbst oder anderen verborgen bleiben
  • Jeder in der Gemeinde trägt Verantwortung für die Einheit - es ist ein Gemeinschaftswerk
  • Konflikte entstehen durch Begierden in unseren Herzen, nicht durch äußere Umstände
  • Die Antwort ist Demut: einer achte den anderen höher als sich selbst
  • Wir müssen nach Eigennützigkeit in unserem Herzen suchen, statt großzügig mit uns selbst zu sein

3. Die Quelle der Einheit: Jesus Christus

  • Jesus ist nicht nur unser Vorbild, sondern in erster Linie unser Retter
  • Wahre Demut hat fünf Merkmale am Beispiel Jesu: 1) Demut fängt im Kopf an, 2) Demut lässt Taten folgen, 3) Demut macht mehr als nötig, 4) Demut nimmt Schaden in Kauf, 5) Demut wird belohnt
  • Jesus entäußerte sich selbst, wurde Mensch und Diener, und war gehorsam bis zum Tod am Kreuz
  • Die neue Gesinnung ist kein Selbstoptimierungsprojekt - wir brauchen Rettung durch Jesus
  • Gott wirkt sowohl das Wollen als auch das Vollbringen in uns
  • Durch Jesu Blut sind wir mit dem Vater versöhnt und können in seiner Kraft die Selbstsucht kreuzigen
  • Jesus lebt in uns und gibt uns ein Reservoir der Liebe, das immer wieder neu gefüllt werden kann

Biblische Grundlagen

Direkt zitiert

Philipper 2,1-11

Gibt es nun bei euch Ermahnung in Christus? Gibt es Zuspruch der Liebe? Gibt es Gemeinschaft des Geistes? Gibt es Herzlichkeit und Erbarmen? So macht meine Freude völlig, indem ihr eines Sinnes seid, gleiche Liebe habt, einmütig und auf das eine bedacht seid. Tut nichts aus Selbstsucht oder nichtigem Ehrgeiz, sondern in Demut achte einer den anderen höher als sich selbst. Jeder schaue nicht auf das Seine, sondern jeder auf das des anderen. Denn ihr sollt so gesinnt sein, wie es Christus Jesus auch war, der als er in der Gestalt Gottes war, es nicht wie einen Raub festhielt, Gott gleich zu sein, sondern er entäußerte sich selbst, nahm die Gestalt des Knechtes an und wurde wie die Menschen. Und in seiner äußeren Erscheinung als Mensch erfunden, erniedrigte er sich selbst und wurde gehorsam bis zum Tod. Ja, bis zum Tod am Kreuz. Darum hat ihn Gott auch über alle Maßen erhöht und ihm einen Namen verliehen, der über allen Namen ist, damit in dem Namen Jesu sich alle Knie derer beugen, die im Himmel und auf Erden und unter der Erde sind, und alle Zungen bekennen, dass Jesus Christus der Herr ist zur Ehre Gottes des Vaters.

Philipper 4,2-3

Ich ermahne Eodia und ich ermahne Syntyche eines Sinnes zu sein im Herrn. Und ich bitte auch dich, mein treuer Mitknecht, nimm dich ihrer an, die mit mir gekämpft haben für das Evangelium.

Philipper 2,12-13

Darum, meine Geliebten, wie ihr alle Zeit gehorsam gewesen seid, nicht allein in meiner Gegenwart, sondern jetzt noch viel mehr in meiner Abwesenheit, verwirklicht eure Rettung mit Furcht und Zittern. Denn Gott ist es, der in euch sowohl das Wollen als auch das Vollbringen bewirkt.

Jakobus 4

Woher kommen die Kämpfe und Streitigkeiten? Sind es nicht die Begierden in euren Herzen?

Weitere Referenzen

  • 1. Korinther 12,13
  • Apostelgeschichte 16
  • Johannes 17
  • 1. Mose 4,9
  • Matthäus 18

Praktische Anwendung (6)

  • 1 Übernimm persönliche Verantwortung für die Einheit: Erkenne, dass jedes Gemeindeglied die Verantwortung trägt, die Einheit zu schützen und zu bewahren. Die Einheit der Gemeinde ist keine Frage der Sympathie, sondern ein klares Gebot Gottes.
  • 2 Kläre ungeklärte Konflikte aktiv: Entwickle neue Leidenschaft, um alte ungeklärte Konflikte zu klären. Lass Konflikte nicht als Gift in den Beziehungen bestehen, sondern suche das Gespräch mit Geschwistern, mit denen du im Konflikt stehst.
  • 3 Prüfe dein Herz auf Selbstsucht und Eigennutz: Suche ehrlich nach Eigennützigkeit, Begierden und Selbstsucht in deinem Herzen, besonders in Konfliktsituationen. Frage dich: Wo lässt du dich von deinem Wunschbild von Gemeinde mehr leiten als von der Gemeinde selbst?
  • 4 Kleide dich in Demut: Achte in Demut den anderen höher als dich selbst. Höre auf zu fragen, wie du das Beste für dich bekommst, und frage stattdessen, wie du anderen dienen kannst, damit sie in der Freude in Christus wachsen.
  • 5 Fülle dein Reservoir der Liebe durch Jesus: Wenn dir Liebe, Freundlichkeit oder Geduld für Geschwister fehlt, schaue auf Jesus und die Liebe, Freundlichkeit und Geduld, die er dir geschenkt hat. Lass dieses Reservoir immer wieder neu füllen, um es an andere weiterzugeben.
  • 6 Kämpfe in der Kraft Jesu gegen Selbstsucht: Verlasse dich nicht auf eigene Kraft, sondern auf Jesus, der in dir lebt und sowohl das Wollen als auch das Vollbringen bewirkt. In seiner Kraft kannst du die Selbstsucht und Eigennützigkeit in deinem Herzen kreuzigen.