Hoffnungskirche Kaiserslautern
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Täglicher Impuls Dienstag Die Warum-Fragen des Lebens
Warum, Gott? Diese Frage quälte Habakuk: 'Warum schaust du den Räubern zu, schweigst, wenn der Gottlose den verschlingt, der gerechter ist als er?' Es ist nicht die erste Warum-Frage in seinem Buch. Die quälendsten Fragen in unserem Leben beginnen oft mit diesem Wort.
Selbst Jesus schrie am Kreuz: 'Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?' Wir dürfen unsere ehrlichen Fragen zu Gott bringen. Doch Habakuks Frage entspringt nicht aus Bitterkeit, sondern aus seiner richtigen Theologie. Er weiß, dass Gott heilig ist und Böses verabscheut. Gerade deshalb kann er nicht verstehen, wie Gott ein böses Werkzeug gebrauchen kann.
Unsere Warum-Fragen sind legitim. Gott erwartet nicht, dass wir unsere Kämpfe verstecken. Aber wie wir fragen, macht den Unterschied – aus einer Beziehung zu Gott heraus oder aus Distanz und Zweifel?
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Warum, Gott? Diese Frage quälte Habakuk: 'Warum schaust du den Räubern zu, schweigst, wenn der Gottlose den verschlingt, der gerechter ist als er?' Es ist nicht die erste Warum-Frage in seinem Buch. Die quälendsten Fragen in unserem Leben beginnen oft mit diesem Wort. Selbst Jesus schrie am Kreuz: 'Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?' Wir dürfen unsere ehrlichen Fragen zu Gott bringen. Doch Habakuks Frage entspringt nicht aus Bitterkeit, sondern aus seiner richtigen Theologie. Er weiß, dass Gott heilig ist und Böses verabscheut. Gerade deshalb kann er nicht verstehen, wie Gott ein böses Werkzeug gebrauchen kann. Unsere Warum-Fragen sind legitim. Gott erwartet nicht, dass wir unsere Kämpfe verstecken. Aber wie wir fragen, macht den Unterschied – aus einer Beziehung zu Gott heraus oder aus Distanz und Zweifel?
Warum, Gott? Diese Frage quälte Habakuk: 'Warum schaust du den Räubern zu, schweigst, wenn der Gottlose den verschlingt, der gerechter ist als er?' Es ist nicht die erste Warum-Frage in seinem Buch. Die quälendsten Fragen in unserem Leben beginnen oft mit diesem Wort. Selbst Jesus schrie am Kreuz: 'Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?' Wir dürfen unsere ehrlichen Fragen zu Gott bringen. Doch Habakuks Frage entspringt nicht aus Bitterkeit, sondern aus seiner richtigen Theologie. Er weiß, dass Gott heilig ist und Böses verabscheut. Gerade deshalb kann er nicht verstehen, wie Gott ein böses Werkzeug gebrauchen kann. Unsere Warum-Fragen sind legitim. Gott erwartet nicht, dass wir unsere Kämpfe verstecken. Aber wie wir fragen, macht den Unterschied – aus einer Beziehung zu Gott heraus oder aus Distanz und Zweifel?
Bring deine ehrlichste Warum-Frage heute vor Gott. Er kann damit umgehen und wartet darauf, dass du ihm dein Herz öffnest.
Welche Warum-Frage trägst du gerade in deinem Herzen? Bringst du sie ehrlich vor Gott oder verschließt du dich vor ihm?
Aufnahme vom 11. August 2026
Letzte Predigt Der Gerechte soll leben | Ein Glaube auf dem Prüfstand | Habakuk 1,12-2,5 | Julian Seibel
Dienstag, 11. August 2026 Habakuk 1,12-2,5 Kernaussage Wenn wir Gottes Wege in unserem Leben nicht verstehen und von Leid, Krisen oder Fragen überwältigt werden, sollen wir uns an das unvergängliche Wesen Gottes erinnern und an seinem unveränderlichen Wort festhalten. Der Gerechte wird durch seinen Glauben leben - durch das Vertrauen auf Gott, auch wenn wir die Umstände nicht begreifen können.
Diese Predigt behandelt das Buch Habakuk und ermutigt die Gemeinde, Gott zu vertrauen, auch wenn seine Wege unverständlich erscheinen. Der Prediger beginnt mit dem Beispiel von Sabine Mickenberger, die zwei Kinder verloren hat, aber ihren Glauben an Gott nicht verlor. Habakuk lebte in einer Zeit moralischen Verfalls und Gewalt. Als Gott ihm ankündigt, die Babylonier als Gericht zu senden, kann der Prophet es nicht verstehen – wie kann ein heiliger Gott ein böses Volk gebrauchen, um sein eigenes Volk zu richten? Die Predigt zeigt zwei Wege auf, wie man standhaft bleiben kann: Erstens, sich an das unvergängliche Wesen Gottes zu erinnern – wer er ist, seine Heiligkeit, Souveränität und Treue. Zweitens, an Gottes unveränderliches Wort zu glauben.
Gott antwortet Habakuk mit einer zentralen Botschaft: Der Stolze wird nicht bestehen, aber der Gerechte wird durch seinen Glauben leben. Diese Verheißung wird später von Paulus im Römerbrief aufgegriffen und bildet den Kern der Rechtfertigungslehre. Gott verspricht, dass die Ungerechtigkeit der Babylonier nicht ewig währen wird – ihre Herrschaft ist auf 70 Jahre begrenzt. Der Prediger ermutigt die Gemeinde, in schweren Zeiten nicht auf eigene Kraft zu vertrauen, sondern auf Jesus Christus zu schauen, der die Auferstehung und das Leben ist. Durch den Glauben an sein Werk am Kreuz werden wir gerecht gesprochen und erhalten ewiges Leben, auch wenn wir die gegenwärtigen Umstände nicht verstehen können. Weiterlesen
Der Gerechte soll leben | Ein Glaube auf dem Prüfstand | Habakuk 1,12-2,5 | Julian Seibel
Wenn wir Gottes Wege in unserem Leben nicht verstehen und von Leid, Krisen oder Fragen überwältigt werden, sollen wir uns an das unvergängliche Wesen Gottes erinnern und an seinem unveränderlichen Wort festhalten. Der Gerechte wird durch seinen Glauben leben - durch das Vertrauen auf Gott, auch wenn wir die Umstände nicht begreifen können.
Hauptthemen (6)
1. Die Zerbrechlichkeit und Vergänglichkeit des Lebens
- • Unser Leben ist begrenzt und zerbrechlich
- • Leid, Krankheit und Krisen treffen auch Gläubige
- • Schmerzhafte Ereignisse können uns wie eine Welle treffen
- • Gottes Wege sind oft unverständlich und schmerzhaft
2. Habakuks Situation und seine Klage
- • Habakuk lebte in einer Zeit moralischen Verfalls, Gewalt und Unterdrückung
- • Er schrie zu Gott: 'Wie lange noch?'
- • Gott antwortete mit der Ankündigung des Gerichts durch die Babylonier
- • Habakuk konnte nicht verstehen, wie Gott ein böses Volk als Werkzeug benutzen kann
- • Seine Warumfrage: Wie kann der heilige Gott die Räuber gebrauchen?
3. Erinnere dich an das unvergängliche Wesen Gottes
- • Habakuk spricht Gott mit seinem Bundesnamen an: Jahwe, mein Gott, mein Heiliger
- • Er erinnert sich, dass Gott ewig, heilig und souverän ist
- • Habakuk lässt sich nicht von Gefühlen leiten, sondern von seinem Gottesbild
- • Unser Umgang mit Krisen hängt von unserem Gottesbild ab
- • Wir sollen Gott-zentriert statt irdisch gesinnt sein
- • Habakuk beurteilt seine Situation aus der richtigen Theologie heraus
4. Warten im Gebet auf Gottes Antwort
- • Habakuk tritt auf seinen Posten und stellt sich auf den Wall
- • Er verbleibt im Gebet und wartet aktiv und erwartungsvoll
- • Er zieht sich nicht zurück, sondern richtet sich auf Gottes Antwort aus
- • Wir sollen unablässig beten und am Gebet festhalten
- • Gott begegnet uns in der Gebetskammer
5. Glaube an das unveränderliche Wort Gottes
- • Gott befiehlt Habakuk, die Vision deutlich aufzuschreiben
- • Gottes Verheißung wird sich zur festgesetzten Zeit erfüllen
- • Auch wenn es sich verzögert - Gottes Wort wird nicht ausbleiben
- • Der Stolze und Gewalttätige wird nicht triumphieren
- • Der Gerechte aber wird durch seinen Glauben leben
- • Leben kommt nicht durch eigenes Tun, sondern durch Vertrauen auf Gott
6. Der Kern des Evangeliums
- • Durch Glauben an Christus werden wir gerecht gesprochen
- • Wir leben im Glauben, nicht im Schauen
- • Der Gerechte wird aus Glauben leben (Römer 1 zitiert Habakuk)
- • Jesus ist die Auferstehung und das Leben
- • Wer an ihn glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt
- • Vertrauen auf Christus spricht uns gerecht und rettet uns
Biblische Grundlagen
Direkt zitiert
Bist du nicht von Alters her, Herr, mein Gott, mein Heiliger, wir werden nicht sterben. Herr, du hast sie zum Gericht eingesetzt und Fels zum Züchtigen sie bestimmt. Du hast zu reine Augen, um Böses mit ansehen zu können und Verderben vermagst du nicht anzuschauen. Warum schaust du dann den Räubern zu, schweigst, wenn der Gottlose den verschlingt, der gerechter ist als er. Machst du doch die Menschen wie die Fische des Meeres, wie die Kriechtiere, die keinen Herrscher haben. Sie alle holt er mit der Angel herauf. Er schleppt sie mit einem Fangnetz fort und sammelt sie ein in seinen Garn. Und darüber freut er sich und jubelt. Darum schlachtet er für sein Netz Schlachtopfer und lässt für sein Garn Rauchopfer aufsteigen. Denn durch sie ist sein Anteil fett und feist seine Speise. Soll er darum sein Netz ausleeren und zwar ständig, um Nationen ohne Mitleid hinzumorden? Auf meinen Posten will ich treten und auf den Wall mich stellen und will spähen, um zu sehen, was er mit mir reden wird und was für eine Antwort ich auf meine Klage erhalte. Und der Herr erwiderte mir und sprach: Schreib die Vision auf und zwar deutlich auf die Tafeln, damit man es geläufig lesen kann. Denn die Vision gilt erst für die festgesetzte Zeit und sie strebt auf das Ende hin und lügt nicht. Wenn sie sich verzögert, warte darauf, denn kommen wird sie, sie wird nicht ausbleiben. Siehe, aufgeblasen, nicht aufrichtig ist seine Seele. Der Gerechte aber wird durch seinen Glauben leben. Wie viel weniger wird der Gewalttätige, der Treulose, der anmaßende Mann zum Ziel kommen. Er, der seinen Schlund weit aufsperrt wie der Scheol und der wie der Tod ist und nie sich satt frisst. Und er rafft an sich alle Nationen und sammelt zu sich alle Völker.
Siehe, so sende ich hin, spricht Gott, und hole alle Geschlechter des Nordens, spricht der Herr, und zu meinem Knecht Nebukadnezar, dem König von Babel, und lasse sie über dieses Land kommen und über seine Bewohner und über all diese Nationen ringsum. Und ich vollziehe an ihnen den Bann und mache sie zum Entsetzen, zum Gezisch und zur ewigen Trümmerstätte.
Dies eine aber sei euch nicht verborgen, Geliebte, dass beim Herrn ein Tag ist wie 1000 Jahre und 1000 Jahre wie ein Tag. Der Herr verzögert nicht die Verheißung, wie es einige für eine Verzögerung halten, sondern er ist langmütig euch gegenüber, da er nicht will, dass irgendwelche verloren gehen, sondern dass alle zur Buße kommen.
Und dieses ganze Land wird zur Trümmerstätte, zur Wüste werden und diese Nationen werden dem König von Babel dienen 70 Jahre lang. Und es wird geschehen, wenn 70 Jahre voll sind, suche ich am König von Babel und an diesem Volk ihre Schuld heim, spricht der Herr, und am Land der Kaldäer und ich mache es zu ewigen Einöde. Und ich lasse über dieses Land alle meine Worte kommen, die ich über es geredet habe, alles, was in diesem Buch geschrieben steht, was Jeremia über alle Nationen geweissagt hat. Denn viele Nationen, große Könige machen auch sie dienstbar. So vergelte ich ihnen nach ihrem Tun und nach dem Werk ihrer Hände.
In derselben Nacht wurde Belsazar, der chaldäische König getötet und Darius der Meder übernahm die Königsherrschaft.
Und zu diesem Volk sollst du sagen, so spricht der Herr: Siehe, ich lege euch den Weg des Lebens vor und den Weg des Todes. Wer in dieser Stadt bleibt, wird sterben durch das Schwert und durch den Hunger und durch die Pest. Wer aber hinausgeht und zu den Chaldäern, die euch belagern, überläuft, wird leben und seine Seele als Beute haben.
Es ist aber der Glaube eine feste Zuversicht auf das, was man hofft, eine Überzeugung von Tatsachen, die man nicht sieht.
Ohne Glauben aber ist es unmöglich, ihm wohlzugefallen, denn wer Gott naht, muss glauben, dass er ist und denen, die ihn suchen, ein Belohner sein wird.
Deshalb sind wir voller Zuversicht. Dabei ist uns bewusst, solange wir in diesem Körper wohnen, sind wir noch nicht zu Hause beim Herrn. Wir leben ja im Glauben und noch nicht im Schauen.
Ihn liebt ihr, obgleich ihr ihn nicht gesehen habt, an den ihr glaubt, obwohl ihr ihn jetzt nicht seht.
Ich sage euch, dieser ging gerechtfertigt hinab in sein Haus im Gegensatz zu jenem. Denn jeder, der sich selbst erhöht, wird erniedrigt werden. Wer aber sich selbst erniedrigt, wird erhöht werden.
Denn ich schäme mich des Evangeliums nicht, ist es doch Gotteskraft zum Heil jedem Glaubenden, sowohl dem Juden zuerst als auch dem Griechen. Denn Gottes Gerechtigkeit wird darin offenbart aus Glauben zu Glauben, wie geschrieben steht: Der Gerechte aber wird aus Glauben leben.
Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er gestorben ist. Und jeder, der da lebt und an mich glaubt, wird nicht sterben in Ewigkeit.
Weitere Referenzen
- → Psalm 90 (Von Ewigkeit zu Ewigkeit bist du)
- → Psalm 119,68
- → 1. Thessalonicher 5,18
- → Kolosser 4,2
- → Matthäus 6 (Gebet im Verborgenen)
- → 1. Mose 15 (Abraham - Glaube und Gerechtigkeit)
- → Markus 5 (Fürchte dich nicht, glaube!)
Praktische Anwendung (6)
- 1 Erinnere dich an Gottes Wesen in Krisen: Wenn du Gottes Wege nicht verstehst, setze deinen Fokus bewusst darauf, wer Gott ist: ewig, heilig, souverän, gut und treu. Lass dich nicht von deinen Gefühlen leiten, sondern von der Wahrheit über Gottes Charakter.
- 2 Reflektiere deinen Umgang mit Herausforderungen: Nimm dir am Abend Zeit, darüber nachzudenken, wie du im Alltag mit Frust und Schmerz umgegangen bist. War deine Perspektive irdisch gesinnt oder Gott-zentriert?
- 3 Halte fest am Gebet: Ziehe dich nicht zurück in schweren Zeiten, sondern trete auf deinen 'Posten' im Gebet. Warte aktiv und erwartungsvoll auf Gottes Antwort, auch wenn sie sich verzögert.
- 4 Vertraue auf Gottes Wort, nicht auf deine eigene Kraft: Erkenne, dass Leben nicht durch eigenes Tun oder Selbstgerechtigkeit kommt, sondern durch das Vertrauen auf Gott und sein Wort. Der Gerechte lebt durch Glauben.
- 5 Lebe im Glauben, nicht im Schauen: Auch wenn du die ganze 'Brücke' nicht sehen kannst und nicht weißt, wie alles endet, gehe im Vertrauen Schritt für Schritt weiter. Glaube bedeutet, auf die Verheißungen Gottes zu treten, wenn man nichts anderes hat als sein Wort.
- 6 Blicke auf Christus in deinem Schmerz: Wie Martha bei Jesus komme mit deinem Schmerz und deiner Klage direkt zu Christus. Er ist die Auferstehung und das Leben - vertraue darauf, dass du durch den Glauben an ihn ewig leben wirst.