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Gemeinde Gottes Herford

Zimmerstraße 3, 32051 Herford

Freikirchliche Gemeinde, vereint durch die persönliche Erfahrung mit dem Evangelium.

Täglicher Impuls
Tag 1 von 7

Freier Zugang zum Heiligtum

Aus der Predigt „Bibel- und Gebetsstunde der Gemeinde Gottes Herford“ vom 28. Oktober

Durch das Blut Jesu haben wir einen freien, offenen Zugang zum Heiligtum. Der Vorhang, der jahrhundertelang den Weg zu Gott versperrte, ist zerrissen. Nur einmal im Jahr durfte der Hohepriester hineingehen – doch jetzt ist dieser Weg durch Jesus Christus für uns alle frei geworden. Wir dürfen mit wahrhaftigem Herzen und in voller Gewissheit des Glaubens hinzutreten – zu jeder Zeit, Tag oder Nacht. Mit unseren Sorgen, Nöten, unserem Dank, aber auch mit Schuldgefühlen und dem Bedürfnis nach Vergebung. Unser Herz ist besprengt und frei vom bösen Gewissen, gewaschen durch das reine Wasser des Wortes. Welch eine Gnade, dass wir ihm alles anvertrauen dürfen! Jesus hat durch sein eigenes Opfer diesen neuen und lebendigen Weg bereitet. Nichts trennt uns mehr von der Gegenwart Gottes.

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Durch das Blut Jesu haben wir einen freien, offenen Zugang zum Heiligtum. Der Vorhang, der jahrhundertelang den Weg zu Gott versperrte, ist zerrissen. Nur einmal im Jahr durfte der Hohepriester hineingehen – doch jetzt ist dieser Weg durch Jesus Christus für uns alle frei geworden. Wir dürfen mit wahrhaftigem Herzen und in voller Gewissheit des Glaubens hinzutreten – zu jeder Zeit, Tag oder Nacht. Mit unseren Sorgen, Nöten, unserem Dank, aber auch mit Schuldgefühlen und dem Bedürfnis nach Vergebung. Unser Herz ist besprengt und frei vom bösen Gewissen, gewaschen durch das reine Wasser des Wortes. Welch eine Gnade, dass wir ihm alles anvertrauen dürfen! Jesus hat durch sein eigenes Opfer diesen neuen und lebendigen Weg bereitet. Nichts trennt uns mehr von der Gegenwart Gottes.

Hebräer 10,19-22
Gebet

Danke Jesus, dass du durch dein Blut den Weg zu Gott für mich geöffnet hast. Hilf mir, diesen Zugang täglich mit Zuversicht zu nutzen.

Zum Nachdenken

Nutze ich den freien Zugang zu Gott täglich, oder halte ich mich manchmal zurück, als ob der Vorhang noch geschlossen wäre?

Aufnahme vom 31. Mai 2026

Predigt

Sonntagsgottesdienst der Gemeinde Gottes Herford

Sonntag, 31. Mai 2026
Psalm 23
Kernaussage

Christen stehen in einem geistlichen Kampf gegen unsichtbare Mächte der Finsternis. Gott hat uns die vollständige Waffenrüstung gegeben, damit wir im Glauben stark sein, dem Feind widerstehen und als Überwinder leben können. Dieser Kampf erfordert tägliche Wachsamkeit, das Ergreifen der geistlichen Waffen und beständiges Gebet.

Dies ist ein Sonntagsgottesdienst der Gemeinde Gottes Herford, der mit Lobpreis und Anbetungsmusik beginnt. Der Hauptteil des Gottesdienstes beinhaltet eine ausführliche Predigt über den geistlichen Kampf des Christen, basierend auf Epheser 6,10-20. Der Prediger erläutert detailliert die verschiedenen Teile der geistlichen Waffenrüstung: den Schild des Glaubens, den Gürtel der Wahrheit, den Panzer der Gerechtigkeit, die Schuhe der Bereitschaft (das Evangelium zu verkündigen), den Helm des Heils, das Schwert des Geistes (das Wort Gottes) und das Gebet. Die Botschaft betont, dass Christen in einem unsichtbaren Kampf gegen geistliche Mächte stehen und sich mit der gesamten Waffenrüstung Gottes ausrüsten müssen. Der Gottesdienst schließt mit Gebetsanliegen für kranke Gemeindemitglieder, Ankündigungen für die kommende Woche (einschließlich einer Männerfreizeit im September und einem Frauenfrühstück im Juni) und abschließenden Liedern. Die Atmosphäre ist geprägt von Gemeinschaft, gegenseitiger Fürbitte und der Ermutigung, im Glauben stark zu bleiben und den guten Kampf zu kämpfen.
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Dies ist ein Sonntagsgottesdienst der Gemeinde Gottes Herford, der mit Lobpreis und Anbetungsmusik beginnt. Der Hauptteil des Gottesdienstes beinhaltet eine ausführliche Predigt über den geistlichen Kampf des Christen, basierend auf Epheser 6,10-20. Der Prediger erläutert detailliert die verschiedenen Teile der geistlichen Waffenrüstung: den Schild des Glaubens, den Gürtel der Wahrheit, den Panzer der Gerechtigkeit, die Schuhe der Bereitschaft (das Evangelium zu verkündigen), den Helm des Heils, das Schwert des Geistes (das Wort Gottes) und das Gebet. Die Botschaft betont, dass Christen in einem unsichtbaren Kampf gegen geistliche Mächte stehen und sich mit der gesamten Waffenrüstung Gottes ausrüsten müssen. Der Gottesdienst schließt mit Gebetsanliegen für kranke Gemeindemitglieder, Ankündigungen für die kommende Woche (einschließlich einer Männerfreizeit im September und einem Frauenfrühstück im Juni) und abschließenden Liedern. Die Atmosphäre ist geprägt von Gemeinschaft, gegenseitiger Fürbitte und der Ermutigung, im Glauben stark zu bleiben und den guten Kampf zu kämpfen.

Hauptthemen (4)

1. Der geistliche Kampf

  • • Wir kämpfen nicht gegen Fleisch und Blut, sondern gegen unsichtbare Mächte
  • • Der Kampf ist real und geht um Leben und Tod
  • • Es gibt kein Unentschieden - wir müssen überwinden
  • • Wir stehen auf der Siegerseite mit Jesus
  • • Der Feind hat listige Anschläge, aber wir haben göttliche Waffen

2. Die listigen Anschläge des Feindes

  • • Entmutigung und Sorgen
  • • Versuchungen und Verlockungen
  • • Verwirrung und lehrmäßiger Irrtum
  • • Zweifel und Lügen
  • • Das Wort Gottes stehlen oder in Frage stellen
  • • Verblendung des Denkens
  • • Gefangennahme durch Lügen
  • • Sich selbst verbergen und tarnen

3. Die vollständige Waffenrüstung Gottes

  • • Der Schild des Glaubens - schützt vor allen feurigen Pfeilen des Bösen
  • • Der Gürtel der Wahrheit - hält fest und macht frei
  • • Der Panzer der Gerechtigkeit - schützt das Herz, die Gerechtigkeit aus Glauben
  • • Die Schuhe der Bereitschaft - zum Verkündigen des Evangeliums des Friedens
  • • Der Helm des Heils - schützt die Gedankenwelt
  • • Das Schwert des Geistes - das Wort Gottes als Angriffswaffe
  • • Das vereinte Gebet - beständiges Beten im Geist für alle Heiligen

4. Stark sein im Herrn

  • • Kraft kommt aus der Beziehung zum guten Hirten
  • • Der Herr ist unsere Kraftquelle
  • • Wir müssen uns in Friedenszeiten für den Kampf rüsten
  • • Treue ist ein geistlicher Muskel, der im Alltag trainiert werden muss
  • • Jesus ist unser Vorbild - er hat ohne Niederlage gekämpft

Biblische Grundlagen

Direkt zitiert

Psalm 23

Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln. Er weidet mich auf einer grünen Aue und führt mich zum frischen Wasser. Er erquickt meine Seele, er führt mich auf rechter Straße wegen seines Namens. Und wenn ich auch wandere im finsteren Tal, fürchte ich kein Unglück, denn du bist bei mir. Dein Stecken und Stab trösten mich. Du bereitest vor mir einen Tisch im Angesicht meiner Feinde. Du salbst mein Haupt mit Öl und schenkst mir übervoll ein. Gutes und Barmherzigkeit werden mir mein Leben lang folgen und ich werde immer da im Haus des Herrn bleiben.

Epheser 6,10-20

Zuletzt meine Brüder, seid stark im Herrn und in der Macht seiner Stärke. Zieht die ganze Waffenrüstung Gottes an, damit ihr gegen die listigen Anläufer des Teufels bestehen könnt. Denn wir haben nicht gegen Fleisch und Blut zu kämpfen, sondern gegen Fürsten und Mächtige, nämlich gegen die Herrscher der Welt, die in der Finsternis dieser Welt herrschen, gegen die bösen Geister in den Himmel, in den himmlischen Regionen. Deshalb ergreift die ganze Waffenrüstung Gottes, damit ihr am bösen Tag Widerstand leisten und alles gut ausrichten und das Feld behalten könnt. So steht nun an euren Lenden mit Wahrheit umgürtet und mit dem Panzer der Gerechtigkeit bekleidet. Dazu an den Füßen beschuht mit der Bereitschaft zur Verkündigung des Evangeliums des Friedens. Vor allem aber ergreift den Schild des Glaubens, mit dem ihr alle feurigen Pfeile des Bösen auslöschen könnt. und nehmt den Helm des Heils und das Schwert des Geistes, welches das Wort Gottes ist. Und betet alle Zeit mit allem Gebet und Flehen im Geist und wacht eben dazu mit allem Anhalten und Flehen für alle Heiligen und für mich, damit mir das Wort gegeben wird, dass ich meinen Mund freimütig auftue, um das Geheimnis des Evangeliums bekannt zu machen, dessen Botschafter ich bin in Ketten, damit ich darin freimütig rede, wie ich reden soll.

1. Timotheus 6,12

Kämpfe den guten Kampf des Glaubens. Ergreife das ewige Leben, wozu du berufen bist und bekannt hast, das gute Bekenntnis vor vielen Zeugen.

2. Timotheus 4,7

Ich habe den guten Kampf gekämpft. Ich habe den Lauf vollendet. Ich habe Glauben gehalten. In Fort liegt für mich bereit die Krone der Gerechtigkeit, die mir der Herr, der gerechte Richter, an jenem Tag geben wird. Nicht aber mir allein, sondern auch allen, die seine Erscheinung lieb haben.

Weitere Referenzen

  • → Hebräer 12
  • → 1. Korinther 9
  • → Psalm 139,5
  • → Lukas 22,31
  • → Matthäus 4,4
  • → 2. Korinther 4,4
  • → 2. Timotheus 2,26
  • → Jesaja 59,17
  • → 2. Korinther 5,21
  • → Lukas 24,46-47
  • → 2. Timotheus 2,8
  • → Philipper 4,8
  • → Hebräer 4,12
  • → Römer 15
  • → Römer 1,16-17
  • → Johannes 16,13

Praktische Anwendung (7)

  • 1 In Friedenszeiten für den Kampf rüsten: Wie eine Stadtmauer in Friedenszeiten gebaut wird, müssen wir uns in ruhigen Zeiten geistlich vorbereiten und trainieren. Treue ist ein Muskel, der im Alltag trainiert werden muss.
  • 2 Die ganze Waffenrüstung täglich anlegen: Jeden Morgen bewusst die vollständige Waffenrüstung Gottes ergreifen - Schild des Glaubens, Gürtel der Wahrheit, Panzer der Gerechtigkeit, Schuhe der Bereitschaft, Helm des Heils, Schwert des Geistes und beständiges Gebet.
  • 3 Das Wort Gottes als Waffe einsetzen: Wie Jesus im Kampf gegen Versuchung ('Es steht geschrieben') das Wort anwandte, sollen wir das ausgesprochene Wort Gottes (Rhema) als wirksame Waffe im täglichen Kampf gebrauchen.
  • 4 Die Taktik des Feindes erkennen: Wachsam sein für die listigen Anschläge - Entmutigung, Sorgen, Versuchungen, Verwirrung, Zweifel und Lügen rechtzeitig erkennen und mit der entsprechenden geistlichen Waffe begegnen.
  • 5 Das Evangelium des Friedens verkünden: Die Schuhe der Bereitschaft anziehen bedeutet aktiv zu sein im Weitertragen des Evangeliums. Jede entrissene Seele ist ein Sieg über den Feind. Nicht schweigen, sondern Christus bekennen.
  • 6 Beständig und vereint beten: Allezeit beten mit allem Flehen im Geist, füreinander einstehen im Gebet, besonders für die Verkündiger des Wortes und für alle Heiligen. Gemeinsames Gebet ist eine mächtige Waffe.
  • 7 Auf Jesus schauen und in ihm stark sein: Nicht auf eigene Kraft vertrauen, sondern auf den Herrn schauen, der ohne Niederlage gekämpft hat. In der Beziehung zum guten Hirten bleiben und aus seiner Kraft leben.

Impulse aus der Woche ab 1. Juni

  1. Tag 1 von 7 · 1. Juni Der unsichtbare Kampf

    Wir leben in einer unsichtbaren Realität des geistlichen Kampfes. Paulus macht uns deutlich: 'Wir haben nicht mit Fleisch und Blut zu kämpfen, sondern gegen Fürsten und Mächtige, nämlich gegen die Herrscher der Welt, die in der Finsternis dieser Welt herrschen.' Dieser Kampf ist real, auch wenn wir ihn nicht sehen können. Es geht um Leben und Tod, um Sieg oder Niederlage – und ein Unentschieden gibt es nicht. Doch die gute Nachricht: Wir kämpfen nicht allein und nicht ohne Ausrüstung. Gott hat uns eine vollständige Waffenrüstung gegeben. Wie wichtig ist es, dass wir diese unsichtbare Realität erkennen! Der Feind möchte sich verbergen und uns glauben machen, dass es ihn gar nicht gibt. Doch wenn wir wachsam sind und auf Jesus schauen, der bereits den Sieg errungen hat, können wir getrost in diesem Kampf bestehen.

    Epheser 6,12

    Gebet

    Bete, dass Gott dir die Augen öffnet für die geistliche Realität um dich herum und dich lehrt, in seiner Kraft zu kämpfen.

    Zum Nachdenken

    Bin ich mir bewusst, dass ich täglich in einem geistlichen Kampf stehe, und wie bereite ich mich darauf vor?

  2. Tag 2 von 7 · 2. Juni Stark in dem Herrn

    Bevor Paulus über die Waffenrüstung spricht, beginnt er mit einer grundlegenden Aufforderung: 'Seid stark in dem Herrn und in der Macht seiner Stärke.' Das ist die Grundlage für jeden geistlichen Kampf. Wenn wir bereits entmutigt und entkräftet sind, nützen uns selbst die besten Waffen wenig. Unsere Kraft kommt nicht aus uns selbst, sondern aus der Beziehung zu unserem guten Hirten. Wie wunderbar beschreibt Psalm 23 diese Beziehung: Der Herr ist mein Hirte, er führt mich, erquickt meine Seele, und selbst im finsteren Tal bin ich nicht allein. Jesus ist unser Wundervollbringer. Er lädt uns ein, an seinem Tisch Platz zu nehmen – im Angesicht unserer Feinde. Wenn wir aus dieser Kraftquelle leben, aus der täglichen Gemeinschaft mit ihm, dann können wir stark sein für den Kampf, der vor uns liegt.

    Epheser 6,10

    Gebet

    Danke Jesus für die Beziehung zu ihm und bitte ihn, dich täglich mit seiner Kraft zu erfüllen.

    Zum Nachdenken

    Wo schöpfe ich täglich meine Kraft – aus mir selbst oder aus der Beziehung zum Herrn?

  3. Tag 3 von 7 · 3. Juni Der Schild des Glaubens

    Paulus betont: 'Vor allem aber ergreift den Schild des Glaubens, mit dem ihr alle feurigen Pfeile des Bösen auslöschen könnt.' Der Schild des Glaubens ist unsere erste Verteidigung gegen die Angriffe des Feindes. Wie ein römischer Schild den ganzen Körper schützte, so schützt unser Glaube uns vor den listigen Angriffen: Entmutigung, Sorgen, Versuchungen, Verwirrung und Zweifel. Jesus selbst hat für Petrus gebetet, dass sein Glaube nicht aufhöre – und er betet auch für uns. Die beste Abwehr ist, wie Jesus es vorlebte, das Wort Gottes anzuwenden. Als der Teufel ihn versuchte, antwortete Jesus jedes Mal: 'Es steht geschrieben.' Mit dem Wort Gottes in unserem Herzen können wir jeden Angriff abwehren. Psalm 139,5 erinnert uns: Gott umgibt uns von allen Seiten und hält seine Hand über uns.

    Epheser 6,16

    Gebet

    Bitte Gott, deinen Glauben zu stärken und dir zu helfen, in Versuchungen sofort auf sein Wort zu vertrauen.

    Zum Nachdenken

    Welche 'feurigen Pfeile' greifen mich aktuell an, und wie kann ich den Schild des Glaubens dagegen erheben?

  4. Tag 4 von 7 · 4. Juni Wahrheit, Gerechtigkeit und Bereitschaft

    Drei entscheidende Ausrüstungsteile gehören zusammen: 'Steht nun fest, eure Lenden umgürtet mit Wahrheit und angetan mit dem Panzer der Gerechtigkeit. Dazu an den Füßen beschuht mit der Bereitschaft zur Verkündigung des Evangeliums des Friedens.' Der Gürtel der Wahrheit hält uns fest, denn die Wahrheit macht frei. Der Feind ist ein Lügner, aber Gottes Wort ist Wahrheit. Der Panzer der Gerechtigkeit – die Gerechtigkeit, die aus dem Glauben kommt – schützt unser Herz. Jesus hat uns durch sein Opfer gerecht gemacht; das ist unser weißes Kleid, an dem keine Flecken mehr sind. Die Schuhe der Bereitschaft sind nicht nur Schutz, sondern auch eine Angriffswaffe. Wir sollen das Evangelium des Friedens weitertragen. Jede befreite Seele ist ein Sieg über den Feind. Wir sind Botschafter an Christi statt.

    Epheser 6,14-15

    Gebet

    Bitte Jesus, dich täglich in seiner Wahrheit zu heiligen und dir Mut zu geben, das Evangelium des Friedens zu verkündigen.

    Zum Nachdenken

    Lebe ich praktisch in der Wahrheit und Gerechtigkeit Gottes, und bin ich bereit, das Evangelium weiterzutragen?

  5. Tag 5 von 7 · 5. Juni Helm und Schwert

    Die Ausrüstung ist noch nicht vollständig: 'Nehmt den Helm des Heils und das Schwert des Geistes, welches das Wort Gottes ist.' Der Helm schützt unseren Kopf, unsere Gedankenwelt. Wir können unsere Gedanken beherrschen durch die Kraft Gottes. Paulus ermahnt uns: 'Halt im Gedächtnis Jesus Christus.' Wenn lästige Gedanken kommen, schauen wir auf Jesus. Philipper 4,8 zeigt uns, worauf wir unsere Gedanken richten sollen: auf das, was wahrhaftig, gerecht, ehrbar und rein ist. Das Schwert des Geistes ist unsere Angriffswaffe – das ausgesprochene Wort Gottes. Jesus besiegte den Teufel dreimal mit 'Es steht geschrieben.' Das Wort Gottes ist lebendig und kräftig. Wenn wir es ergreifen und anwenden, führt es zum Sieg. Wie David mit seiner Schleuder gegen Goliath, kämpfen wir mit dem, was Gott uns gegeben hat.

    Epheser 6,17

    Gebet

    Bitte den Heiligen Geist, deine Gedankenwelt zu schützen und dir das rechte Wort zur rechten Zeit zu geben.

    Zum Nachdenken

    Womit beschäftige ich meine Gedanken täglich, und wende ich das Wort Gottes aktiv in meinen Kämpfen an?

  6. Tag 6 von 7 · 6. Juni Die Kraft des vereinten Gebets

    Paulus schließt die Beschreibung der Waffenrüstung mit einem entscheidenden Element ab: 'Betet allezeit mit allem Bitten und Flehen im Geist und wachet dazu mit aller Beharrlichkeit und Flehen für alle Heiligen.' Das vereinte Gebet ist unverzichtbar im geistlichen Kampf. Selbst Paulus bat um Fürbitte, damit ihm das Wort gegeben würde, das Evangelium freimütig zu verkündigen. Wenn Paulus es brauchte – wie viel mehr wir! Wir sehen die Kraft des Gebets, als die Gemeinde ohne Aufhören für den gefangenen Petrus betete und Gott einen Engel sandte, der ihn befreite. Wir denken an Mose auf dem Berg, dessen erhobene Hände den Sieg im Tal bewirkten. Das anhaltende, gemeinsame Gebet ist unser Geheimnis. Der Heilige Geist ist ein Geist des Gebets und hilft uns darin.

    Epheser 6,18-20

    Gebet

    Bitte Gott um Gnade für ein beständiges Gebetsleben und um Treue in der Fürbitte für deine Geschwister.

    Zum Nachdenken

    Bete ich regelmäßig für andere Gläubige, und lasse ich mich im Gebet von anderen mittragen?

  7. Tag 7 von 7 · 7. Juni Überwinder durch den Glauben

    Die Offenbarung endet jedes Sendschreiben mit einer besonderen Verheißung: 'Wer überwindet...' Wir sollen alle zu den Überwindern gehören. Dazu hat uns Gott die vollständige Waffenrüstung gegeben. Epheser 6,13 ermutigt uns: 'Deshalb ergreift die ganze Waffenrüstung Gottes, damit ihr am bösen Tag Widerstand leisten und alles gut ausrichten und das Feld behalten könnt.' Es reicht nicht, das Feld einzunehmen – wir müssen es auch behalten. Der Kampf geht weiter, aber wir stehen auf der Siegerseite. 'Unser Glaube ist der Sieg, der die Welt überwunden hat', schreibt Johannes. Jesus hat bereits den Fürst dieser Welt besiegt. Der, der in uns ist, ist größer als der, der in der Welt ist. Lasst uns den guten Kampf des Glaubens kämpfen mit der Gewissheit: In Christus sind wir mehr als Überwinder!

    1. Johannes 5,4

    Gebet

    Danke Jesus für den Sieg, den er errungen hat, und bitte ihn um Kraft, als Überwinder zu leben und das Feld zu behalten.

    Zum Nachdenken

    Kämpfe ich mit der Gewissheit des Sieges, weil Jesus bereits überwunden hat?