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Gemeinde Gottes Herford

Zimmerstraße 3, 32051 Herford

Freikirchliche Gemeinde, vereint durch die persönliche Erfahrung mit dem Evangelium.

Täglicher Impuls
Montag

Gerechtigkeit nur in dem Herrn

Das zentrale Textwort dieser Woche lautet: 'Nur in dem Herrn wird man von mir sagen, habe ich Gerechtigkeit und Stärke.' Diese Worte treffen ins Herz unseres Glaubens. Wir können aus eigener Kraft niemals vor dem dreimal heiligen Gott gerecht werden. Unsere besten Anstrengungen, unsere größten moralischen Erfolge reichen nicht aus. Gott hat Israel nicht nur moralische Maßstäbe gegeben, sondern vor allem die Erkenntnis, dass wahre Gerechtigkeit nur von ihm kommen kann. Das Gesetz sollte Israel auf eine moralische Höhe führen und sie inmitten der heidnischen Völker als Gottes Volk auszeichnen. Doch das eigentliche Ziel war tiefer: Es sollte zur Sündenerkenntnis führen und die Menschen zu Gott selbst hinweisen. Nur in dem Herrn – nicht in unseren Werken, nicht in unserer Frömmigkeit, nicht in unserer religiösen Tradition – finden wir die Gerechtigkeit, die vor Gott gilt.

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Das zentrale Textwort dieser Woche lautet: 'Nur in dem Herrn wird man von mir sagen, habe ich Gerechtigkeit und Stärke.' Diese Worte treffen ins Herz unseres Glaubens. Wir können aus eigener Kraft niemals vor dem dreimal heiligen Gott gerecht werden. Unsere besten Anstrengungen, unsere größten moralischen Erfolge reichen nicht aus. Gott hat Israel nicht nur moralische Maßstäbe gegeben, sondern vor allem die Erkenntnis, dass wahre Gerechtigkeit nur von ihm kommen kann. Das Gesetz sollte Israel auf eine moralische Höhe führen und sie inmitten der heidnischen Völker als Gottes Volk auszeichnen. Doch das eigentliche Ziel war tiefer: Es sollte zur Sündenerkenntnis führen und die Menschen zu Gott selbst hinweisen. Nur in dem Herrn – nicht in unseren Werken, nicht in unserer Frömmigkeit, nicht in unserer religiösen Tradition – finden wir die Gerechtigkeit, die vor Gott gilt.

Jesaja 45,24
Gebet

Danke Gott dafür, dass deine Gerechtigkeit ein Geschenk ist. Bitte ihn, dir zu helfen, vollständig auf Christus zu vertrauen.

Herausforderung

Wo versuche ich noch, durch eigene Anstrengungen vor Gott gerecht zu werden, statt mich ganz auf Jesus Christus zu verlassen?

Aufnahme vom 28. Juni 2026

Letzte Predigt

Sonntagsgottesdienst der Gemeinde Gottes Herford

Sonntag, 28. Juni 2026
Jesaja 45,24
Kernaussage

Nur in dem Herrn haben wir Gerechtigkeit und Stärke. Wir können durch eigene Werke und das Halten des Gesetzes niemals gerecht vor Gott werden. Allein durch Jesus Christus und sein vollkommenes Opfer am Kreuz empfangen wir die Gerechtigkeit, die vor Gott gilt, als Geschenk, wenn wir ihn im Glauben als Retter und Herrn annehmen.

Ein Sonntagsgottesdienst der Gemeinde Gottes Herford mit dem zentralen Thema der Gerechtigkeit, die vor Gott gilt. Der Gottesdienst beginnt mit Lobpreisliedern und Orchesterstücken, gefolgt von einer ausführlichen Predigt über Gottes Gerechtigkeit. Die Predigt zeigt auf, dass Menschen durch das Gesetz des Alten Testaments zwar moralische Maßstäbe erhielten, aber niemals aus eigener Kraft gerecht werden konnten. Das Gesetz diente vor allem der Sündenerkenntnis. Die alttestamentlichen Tieropfer waren unvollkommen und wiesen prophetisch auf Jesus Christus hin, der durch sein vollkommenes Opfer am Kreuz die einzige Möglichkeit zur Erlösung schuf. Wer Jesus im Glauben annimmt, empfängt Gottes Gerechtigkeit als Geschenk. Der Gottesdienst endet mit weiteren Liedern, Gebeten, einem Zeugnis über Gottes Bewahrung und praktischen Gemeindeankündigungen.
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Ein Sonntagsgottesdienst der Gemeinde Gottes Herford mit dem zentralen Thema der Gerechtigkeit, die vor Gott gilt. Der Gottesdienst beginnt mit Lobpreisliedern und Orchesterstücken, gefolgt von einer ausführlichen Predigt über Gottes Gerechtigkeit. Die Predigt zeigt auf, dass Menschen durch das Gesetz des Alten Testaments zwar moralische Maßstäbe erhielten, aber niemals aus eigener Kraft gerecht werden konnten. Das Gesetz diente vor allem der Sündenerkenntnis. Die alttestamentlichen Tieropfer waren unvollkommen und wiesen prophetisch auf Jesus Christus hin, der durch sein vollkommenes Opfer am Kreuz die einzige Möglichkeit zur Erlösung schuf. Wer Jesus im Glauben annimmt, empfängt Gottes Gerechtigkeit als Geschenk. Der Gottesdienst endet mit weiteren Liedern, Gebeten, einem Zeugnis über Gottes Bewahrung und praktischen Gemeindeankündigungen.

Hauptthemen (5)

1. Gerechtigkeit nach dem Gesetz

  • Gott gab Israel seine Gebote und sein Gesetz, um das Volk auf eine moralische Höhe zu führen
  • Die Gebote regelten das Verhältnis zwischen Menschen und zu Gott
  • Solange Israel nach diesen Geboten lebte, war es eine sichtbare Predigt des lebendigen Gottes
  • Das größte Gebot ist es, Gott von ganzem Herzen zu lieben und den Nächsten wie sich selbst
  • Gott sucht nicht äußeren Gottesdienst ohne Herz, sondern unser Herz

2. Sündenerkenntnis durch das Gesetz

  • Das Gesetz sollte nicht nur moralische Höhe bringen, sondern auch Sünde aufdecken
  • Ohne Sündenerkenntnis kann niemand die Gerechtigkeit finden, die vor Gott gilt
  • Selbst gerechte Menschen wie David und Jesaja erkannten ihre Sündhaftigkeit vor dem heiligen Gott
  • Das Gesetz zeigt uns den Weg, verleiht aber keine endgültige Gerechtigkeit
  • Aus Werken des Gesetzes kann kein Mensch vor Gott gerecht werden
  • Sündenerkenntnis ist eine Gabe Gottes und weckt die Sehnsucht nach Vergebung

3. Die Unvollkommenheit der alttestamentlichen Opfer

  • Die alttestamentlichen Tieropfer mussten ständig wiederholt werden
  • Das Blut von Stieren und Böcken konnte Sünden nicht wirklich wegnehmen
  • Die Tiere wurden gezwungen und taten dies nicht freiwillig
  • Diese Opfer konnten das Herz nicht reinigen und kein neues Leben geben
  • Sie waren Schattenbilder, die auf etwas Größeres hinwiesen

4. Jesus Christus - das vollkommene Opfer

  • Das Alte Testament prophezeite den kommenden Messias, der von Sünde wirklich reinigen kann
  • Jesus Christus ist Gottes Lamm, das die Sünde der Welt hinwegnimmt
  • Er wurde um unserer Übertretungen willen durchbohrt und zerschlagen
  • Durch seine Wunden sind wir geheilt worden
  • Jesus brachte das einzige Opfer, das Gott für alle Zeiten anerkennt
  • Sein Opfer am Kreuz war vollkommen und muss nicht wiederholt werden
  • Nur durch Jesus können wir gerecht vor Gott werden

5. Die Kraft des Blutes Christi

  • Das Blut Jesu wäscht uns von unseren Sünden
  • Wenn der Sohn frei macht, sind wir wirklich frei
  • In Christus sind wir eine neue Schöpfung - das Alte ist vergangen
  • Das Blut Christi hat Kraft zur Vergebung und zum Sieg über Sünde
  • Wer Jesus als Retter annimmt, empfängt ein neues Herz und neues Leben aus Gott
  • Die Gerechtigkeit Gottes tritt auf unsere Seite, wenn wir Christus im Glauben aufnehmen

Biblische Grundlagen

Direkt zitiert

Jesaja 45,24

Nur in dem Herrn wird man von mir sagen, habe ich Gerechtigkeit und Stärke

5. Mose 4,5-8

Siehe, ich habe euch Satzungen und Rechtsbestimmungen gelehrt, so wie es mir der Herr, mein Gott, geboten hat, damit ihr nach ihnen handelt in dem Land, in das ihr kommen werdet, um es in Besitz zu nehmen. So bewahrt sie nun und tut sie, denn darin besteht eure Weisheit und euer Verstand vor den Augen der Völker

5. Mose 6,24-25

Und der Herr hat uns geboten, alle diese Satzungen zu halten, dass wir den Herrn, unseren Gott, fürchten, und es uns gut geht alle Tage und er uns am Leben hält, wie es heute der Fall ist. Und es wird uns zur Gerechtigkeit dienen, wenn wir darauf achten, alle diese Gebote vor dem Herrn, unserem Gott, zu tun

Matthäus 22,37-40

Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deinem ganzen Denken. Das ist das erste und das größte Gebot. Und das zweite ist ihm vergleichbar: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst. In diesen zwei Geboten hängen das ganze Gesetz und die Propheten

Psalm 18,21-24

Der Herr hat mir vergolten nach meiner Gerechtigkeit. Nach der Reinheit meiner Hände hat er mich belohnt. Denn ich habe die Wege des Herrn bewahrt und bin nicht abgefallen von meinem Gott, sondern alle seine Verordnungen hatte ich vor Augen und stieß seine Satzungen nicht von mir

Psalm 51,5-6

Denn ich erkenne meine Übertretungen und meine Sünde ist alle Zeit vor mir. An dir allein habe ich gesündigt und getan, was böse ist in deinen Augen

Psalm 32,1-5

Wohl dem, dessen Übertretung vergeben, dessen Sünde zugedeckt ist. Wohl dem Menschen, dem der Herr keine Schuld anrechnet. Als ich es verschwieg, da verfielen meine Gebeine. Da bekannte ich dir meine Sünde und verbarg meine Schuld nicht

Psalm 143,1-2

Herr, höre mein Gebet, achte auf mein Flehen, antworte mir in deiner Treue, in deiner Gerechtigkeit und gehe nicht ins Gericht mit deinem Knecht, denn vor dir ist kein Lebendiger gerecht

Jesaja 6,1-5

Im Todesjahr des Königs Usia sah ich den Herrn sitzen auf einem hohen und erhabenen Thron. Seraphim standen über ihm und einer rief dem anderen zu: Heilig, heilig, heilig ist der Herr der Heerscharen. Da sprach ich: Wehe mir, ich vergehe, denn ich bin ein Mann mit unreinen Lippen

Römer 7,18-21

Denn ich weiß, dass in mir, das heißt in meinem Fleisch, nichts Gutes wohnt. Das Wollen ist zwar vorhanden bei mir, aber das Vollbringen des Guten gelingt mir nicht. Denn ich tue nicht das Gute, das ich will, sondern das Böse, das ich nicht will, das verübe ich

Lukas 18,9-14

Er sagte aber auch zu etlichen, die auf sich selbst vertrauten, dass sie gerecht seien und die übrigen verachteten, dieses Gleichnis: Es gingen zwei Menschen hinauf in den Tempel, um zu beten, der eine ein Pharisäer, der andere ein Zöllner. Der Pharisäer stellte sich hin und betete bei sich selbst so: O Gott, ich danke dir, dass ich nicht bin wie die übrigen Menschen. Und der Zöllner stand von ferne, wagte nicht einmal seine Augen zum Himmel zu erheben, sondern schlug an seine Brust und sprach: O Gott, sei mir Sünder gnädig. Ich sage euch, dieser ging gerechtfertigt in sein Haus hinab

Römer 3,20

Aus den Werken des Gesetzes kann kein Mensch vor Gott gerecht werden. Denn durch das Gesetz kommt Erkenntnis der Sünde

Psalm 103,2-4

Lobe den Herrn, meine Seele, und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat, der dir alle deine Sünden vergibt und heilt alle deine Gebrechen, der dein Leben vom Verderben erlöst

Jeremia 31,31-34

Es kommen Tage, spricht der Herr, da ich mit dem Haus Israel und mit dem Haus Juda einen neuen Bund schließen werde. Ich will mein Gesetz in ihr Innerstes hineinlegen und es in ihre Herzen schreiben. Denn ich werde ihre Missetat vergeben und an ihre Sünde nicht mehr gedenken

Johannes 3,14-16

Wie Mose in der Wüste die Schlange erhöhte, so muss der Sohn des Menschen erhöht werden, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat. Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab

Jesaja 53,4-12

Fürwahr, er hat unsere Krankheit getragen und unsere Schmerzen auf sich geladen. Doch er wurde um unserer Übertretungen willen durchbohrt, wegen unserer Missetaten zerschlagen. Die Strafe lag auf ihm, damit wir Frieden hätten, und durch seine Wunden sind wir geheilt worden. Wir alle gingen in die Irre wie Schafe, jeder wandte sich auf seinen Weg, aber der Herr warf unser aller Schuld auf ihn

Johannes 1,29

Siehe, das ist Gottes Lamm, das die Sünde der Welt hinwegnimmt

Apostelgeschichte 4,12

Unter dem ganzen Himmel ist uns Menschen kein anderer Name gegeben, durch den wir gerettet werden können als Jesus

1. Johannes 1,9

Wenn wir aber unsere Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von aller Ungerechtigkeit

Johannes 1,12-13

Allen aber, die ihn aufnahmen, denen gab er das Anrecht, Gottes Kinder zu werden, denen, die an seinen Namen glauben, die nicht aus dem Blut, noch aus dem Willen des Fleisches, noch aus dem Willen des Mannes, sondern aus Gott geboren sind

Offenbarung 1,5-6

Jesus Christus, der uns geliebt hat und von unseren Sünden gewaschen hat durch sein Blut

Johannes 8,34-36

Wahrlich, wahrlich, ich sage euch, jeder, der Sünde tut, ist ein Knecht der Sünde. Wenn aber euch der Sohn frei macht, so seid ihr wirklich frei

2. Korinther 5,17

Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Schöpfung. Das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden

Johannes 6,37

Wer zu mir kommt, den werde ich nicht von mir stoßen

Hebräer 10,1-4

Das Gesetz lässt nur ein Schattenbild der zukünftigen Güter erkennen. Mit seinem Jahr für Jahr dargebrachten und immer wieder gleichen Opfern kann es die, die vor Gott treten, niemals vollkommen machen. Das Blut von Stieren und Böcken ist eben nicht imstande, Sünden wegzunehmen

Weitere Referenzen

  • Psalm 51,12
  • Psalm 51,19
  • Psalm 38,19
  • 3. Mose 16

Praktische Anwendung (5)

  • 1 Sündenerkenntnis suchen und annehmen: Nutze die Stille vor Gott, um dich seiner Heiligkeit zu stellen und deine Sündhaftigkeit zu erkennen. Sündenerkenntnis ist eine Gabe Gottes und der entscheidende erste Schritt zur wahren Gerechtigkeit.
  • 2 Jesus Christus im Glauben als Retter annehmen: Wenn du erkannt hast, dass deine eigene Gerechtigkeit nicht ausreicht, nimm Jesus Christus im Glauben an als den Retter von deiner Sünde und den Herrn über dein ganzes Leben. Nur in ihm hast du Gerechtigkeit und Stärke.
  • 3 Tiefer verstehen, was Christi Opfer bedeutet: Nimm dir mehr Zeit in deinem Tagesablauf, um tiefer zu begreifen, wie unendlich viel Jesus Christus für dich getan hat. Dies wird deinem geistlichen Leben eine Belebung und einen Schub geben.
  • 4 Von Herzen für die Erlösung danken: Wenn du bereits gerettet bist, danke Gott noch viel öfter, viel tiefer und viel froher dafür, dass dein Schöpfer auch dein Erlöser geworden ist und die Gerechtigkeit Gottes auf deiner Seite steht.
  • 5 Gottes Wort vertrauen: Verlasse dich auf Gottes Versprechen: 'Wer zu mir kommt, den werde ich nicht von mir stoßen.' Gottes Gerechtigkeit besteht darin, dass er seinem Wort gerecht wird, unabhängig von deinen Gefühlen oder deiner Selbsteinschätzung.