Gemeinde Gottes Herford
Freikirchliche Gemeinde, vereint durch die persönliche Erfahrung mit dem Evangelium.
Täglicher Impuls Montag Gerechtigkeit nur in dem Herrn
Das zentrale Textwort dieser Woche lautet: 'Nur in dem Herrn wird man von mir sagen, habe ich Gerechtigkeit und Stärke.' Diese Worte treffen ins Herz unseres Glaubens. Wir können aus eigener Kraft niemals vor dem dreimal heiligen Gott gerecht werden. Unsere besten Anstrengungen, unsere größten moralischen Erfolge reichen nicht aus.
Gott hat Israel nicht nur moralische Maßstäbe gegeben, sondern vor allem die Erkenntnis, dass wahre Gerechtigkeit nur von ihm kommen kann. Das Gesetz sollte Israel auf eine moralische Höhe führen und sie inmitten der heidnischen Völker als Gottes Volk auszeichnen. Doch das eigentliche Ziel war tiefer: Es sollte zur Sündenerkenntnis führen und die Menschen zu Gott selbst hinweisen.
Nur in dem Herrn – nicht in unseren Werken, nicht in unserer Frömmigkeit, nicht in unserer religiösen Tradition – finden wir die Gerechtigkeit, die vor Gott gilt.
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Das zentrale Textwort dieser Woche lautet: 'Nur in dem Herrn wird man von mir sagen, habe ich Gerechtigkeit und Stärke.' Diese Worte treffen ins Herz unseres Glaubens. Wir können aus eigener Kraft niemals vor dem dreimal heiligen Gott gerecht werden. Unsere besten Anstrengungen, unsere größten moralischen Erfolge reichen nicht aus. Gott hat Israel nicht nur moralische Maßstäbe gegeben, sondern vor allem die Erkenntnis, dass wahre Gerechtigkeit nur von ihm kommen kann. Das Gesetz sollte Israel auf eine moralische Höhe führen und sie inmitten der heidnischen Völker als Gottes Volk auszeichnen. Doch das eigentliche Ziel war tiefer: Es sollte zur Sündenerkenntnis führen und die Menschen zu Gott selbst hinweisen. Nur in dem Herrn – nicht in unseren Werken, nicht in unserer Frömmigkeit, nicht in unserer religiösen Tradition – finden wir die Gerechtigkeit, die vor Gott gilt.
Das zentrale Textwort dieser Woche lautet: 'Nur in dem Herrn wird man von mir sagen, habe ich Gerechtigkeit und Stärke.' Diese Worte treffen ins Herz unseres Glaubens. Wir können aus eigener Kraft niemals vor dem dreimal heiligen Gott gerecht werden. Unsere besten Anstrengungen, unsere größten moralischen Erfolge reichen nicht aus. Gott hat Israel nicht nur moralische Maßstäbe gegeben, sondern vor allem die Erkenntnis, dass wahre Gerechtigkeit nur von ihm kommen kann. Das Gesetz sollte Israel auf eine moralische Höhe führen und sie inmitten der heidnischen Völker als Gottes Volk auszeichnen. Doch das eigentliche Ziel war tiefer: Es sollte zur Sündenerkenntnis führen und die Menschen zu Gott selbst hinweisen. Nur in dem Herrn – nicht in unseren Werken, nicht in unserer Frömmigkeit, nicht in unserer religiösen Tradition – finden wir die Gerechtigkeit, die vor Gott gilt.
Danke Gott dafür, dass deine Gerechtigkeit ein Geschenk ist. Bitte ihn, dir zu helfen, vollständig auf Christus zu vertrauen.
Wo versuche ich noch, durch eigene Anstrengungen vor Gott gerecht zu werden, statt mich ganz auf Jesus Christus zu verlassen?
Aufnahme vom 7. Juni 2026
Predigt Sonntagsgottesdienst der Gemeinde Gottes Herford
Sonntag, 7. Juni 2026 4. Mose 21,4-9 Kernaussage Die Predigt behandelt die alttestamentliche Geschichte der ehernen Schlange als Schattenbild auf Jesus Christus und das Evangelium. So wie die Israeliten durch den gläubigen Blick auf die erhöhte Schlange von dem tödlichen Schlangengift gerettet wurden, so werden Menschen durch den glaubensvollen Blick auf den gekreuzigten Christus von der Sünde errettet und empfangen ewiges Leben. Der rettende Blick auf Jesus ist der einzige Weg zur Rettung.
Dies ist ein Sonntagsgottesdienst der Gemeinde Gottes Herford. Der Gottesdienst beginnt mit mehreren Lobpreisliedern und Chorliedern. Die Predigt behandelt das Thema 'Der rettende Blick' basierend auf 4. Mose 21,4-9 und Johannes 3,14-15. Der Prediger zieht Parallelen zwischen der erhöhten ehernen Schlange in der Wüste und Jesus Christus am Kreuz. Wie die Israeliten durch den Blick auf die eherne Schlange vom tödlichen Schlangengift gerettet wurden, so werden Menschen durch den glaubenden Blick auf Jesus Christus von der Sünde errettet.
Die Predigt betont, dass Sündenerkenntnis der erste Schritt zur Rettung ist und dass niemand ausgeschlossen ist von Gottes Gnade. Der Prediger warnt vor verschiedenen Hindernissen: die Sünde zu unterschätzen, sich selbst zu überschätzen, bewusst in der Sünde leben zu wollen, nichts von Gott zu erwarten, oder die Entscheidung aufzuschieben. Er ermutigt die Gemeinde, kontinuierlich auf Jesus zu blicken - nicht nur bei der Bekehrung, sondern auch in der fortlaufenden Nachfolge. Der Gottesdienst schließt mit Bekanntmachungen über Gemeindeaktivitäten, Fürbitte für Kranke und weiteren Liedern. Weiterlesen
Sonntagsgottesdienst der Gemeinde Gottes Herford
Die Predigt behandelt die alttestamentliche Geschichte der ehernen Schlange als Schattenbild auf Jesus Christus und das Evangelium. So wie die Israeliten durch den gläubigen Blick auf die erhöhte Schlange von dem tödlichen Schlangengift gerettet wurden, so werden Menschen durch den glaubensvollen Blick auf den gekreuzigten Christus von der Sünde errettet und empfangen ewiges Leben. Der rettende Blick auf Jesus ist der einzige Weg zur Rettung.
Hauptthemen (7)
1. Die eherne Schlange als Schattenbild auf Christus
- • Die Israeliten wurden von giftigen Schlangen gebissen als Folge ihrer Sünde gegen Gott
- • Gott befahl Mose, eine eherne Schlange aufzurichten
- • Jeder, der auf die erhöhte Schlange blickte, wurde gerettet und blieb am Leben
- • Dies war ein prophetisches Schattenbild auf Jesus Christus am Kreuz
- • Wie Mose die Schlange erhöhte, so musste Jesus am Kreuz erhöht werden
2. Das tödliche Gift der Sünde
- • Das Gift der Schlangen war tödlich und ohne Gegenmittel
- • Die Giftschlangen verursachten unsägliches Leid in Israel
- • Das Schlangengift ist ein Bild auf die zerstörerische Wirkung der Sünde
- • Sünde trennt von Gott, zerstört Beziehungen und verschließt den Himmel
- • Sünde ist niemals harmlos und nimmt uns alles, was Gott geben möchte
3. Sündenerkenntnis als Voraussetzung zur Rettung
- • Die Israeliten erkannten den Zusammenhang zwischen ihrer Sünde und der Not
- • Sie bekannten ihre Schuld vor Gott und Mose
- • Sündenerkenntnis ist eine besondere Gabe Gottes
- • Sündenerkenntnis ist zwar schmerzlich, aber notwendig für die Errettung
- • Ohne Sündenerkenntnis kann Gott nicht helfen
4. Verschiedene Reaktionen auf den göttlichen Rettungsweg
- • Manche unterschätzten das Gift der Schlange und kümmerten sich nicht um die Rettung
- • Andere überschätzten sich selbst und dachten, sie bräuchten keine Hilfe
- • Einige wollten bewusst weiter in der Sünde leben
- • Viele erwarteten nichts von Gott und hielten den Rettungsweg für lächerlich
- • Manche schoben die Rettung auf die lange Bank bis es zu spät war
- • Nur die, die Gott beim Wort nahmen und zur ehernen Schlange blickten, wurden gerettet
5. Der rettende Blick auf Jesus Christus
- • Jesus ist der einzige Weg zur Rettung von der Sünde
- • Wer Jesus im Glauben annimmt, empfängt Vergebung und neues Leben
- • Es gibt keinen anderen Namen, in dem wir gerettet werden können
- • Jeder kann gerettet werden, der im Glauben auf Jesus blickt
- • Der Kern der Bekehrung ist, nichts in sich selbst zu suchen, sondern alles vom Herrn zu erwarten
- • Dieser rettende Blick gilt nicht nur für die Bekehrung, sondern für die gesamte Nachfolge
6. Das ewige Leben in Christus
- • Ewiges Leben ist nicht nur Leben in der Ewigkeit, sondern beginnt jetzt
- • Jesus sagt nicht 'werden haben', sondern 'hat' ewiges Leben
- • Jesus ist das Leben und gibt uns das Leben, wozu Gott uns berufen hat
- • Gott schenkt ein neues Herz und erfüllt mit göttlicher Freude und Frieden
- • Das ewige Leben ist Leben aus Gott, das auch die ganze Ewigkeit hindurch bleibt
7. Den Blick auf Jesus behalten
- • Wir müssen nicht nur so anfangen, sondern auch so weitermachen
- • Der Kern der Nachfolge ist, Jesus niemals aus den Augen zu verlieren
- • Beispiel von Petrus auf dem Wasser: solange er auf Jesus blickte, konnte er gehen
- • Als Petrus auf den Sturm schaute, fing er an zu sinken
- • Wenn wir den Blick verlieren, müssen wir sofort wieder zu Jesus aufblicken
- • Dieser Blick muss trainiert werden, bis er das bestimmende Merkmal der Nachfolge ist
Biblische Grundlagen
Direkt zitiert
Da brachen sie auf von dem Berghor auf den Weg zum Schilfmeer, um das Land der Edomiter zu umgehen. Und das Volk wurde verdrossen auf dem Weg. Und das Volk redete gegen Gott und gegen Mose. Warum habt ihr uns aus Ägypten herausgeführt, damit wir in der Wüste sterben? Denn es ist weder Brot noch Wasser hier, und unsere Seele ekelt sich vor dieser mageren Speise. Da sandte der Herr feurige Schlangen unter das Volk. Die bissen das Volk, sodass viel Volk in Israel starb. Da kamen sie zu Mose und sagten, wir haben gesündigt, dass wir gegen den Herrn und gegen dich geredet haben. Bitte den Herrn, dass er die Schlangen von uns nimmt. und Mose bat für das Volk. Da sagte der Herr zu Mose, mache dir eine ehrende Schlange und richte sie an einer Stange hoch auf. Wer gebissen ist und sieht sie an, der soll leben. Da machte Mose eine ehrende Schlange, Schlange und richtete sie auf einer Stange hoch auf. Und wenn eine Schlange jemanden biss, so sah er die ehrende Schlange an und blieb am Leben.
Und wie Mose in der Wüste die Schlange erhöhte, so muss der Sohn des Menschen erhöht werden, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat. Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat.
Allen aber, die ihn, die Jesus aufnahmen, denen gab er das Anrecht, Kinder Gottes zu werden. Denen, die an seinen Namen glauben, die nicht aus dem Blut, noch aus dem Willen des Fleisches, noch aus dem Willen eines Mannes, sondern aus Gott geboren sind.
Dies ist der Stein, der von euch Bauleuten verworfen wurde, der zum Eckstein geworden ist und es ist in keinem anderen das Heil, denn es ist kein anderer Name unter dem Himmel den Menschen gegeben, in dem wir gerettet werden sollen.
Denn ich erkenne meine Übertretung und meine Sünde ist alle Zeit vor mir. An dir allein habe ich gesündigt und getan, was böse ist in deinen Augen.
Es gingen zwei Menschen hinauf in den Tempel, um zu beten, der eine ein Pharisäer, der andere ein Zöllner. Der Pharisäer stellte sich hin und betete bei sich selbst so, O Gott, ich danke dir, dass ich nicht bin wie die übrigen Menschen, Räuber, Ungerechte, Ehebrecher oder auch wie dieser Zöllner da. Ich faste zweimal in der Woche und gebe den Zehnten von allem, was ich einnehme. Und der Zöllner stand von Ferne, wagte nicht einmal, seine Augen zum Himmel zu erheben, sondern schlug an seine Brust und sprach, O Gott, sei mir Sünder gnädig. Ich sage euch, dieser, der Zöllner, ging gerechtfertigt in sein Haus hinab.
Und als Jesus von da weiterging, sah er einen Menschen an der Zollstätte sitzen, der hieß Matthäus. Und er sprach zu ihm, folge mir nach. Und er stand auf und folgte ihm nach.
Ich bin der Weg, die Wahrheit, das Leben.
Und aus seiner Fülle haben wir alle empfangen, Gnade um Gnade.
Petrus aber antwortete Jesus und sprach, Herr, wenn du es bist, so befiehl mir zu dir, auf das Wasser zu kommen. Da sprach er, komm. Und Petrus stieg aus dem Schiff und ging auf dem Wasser, um zu Jesus zu kommen. Und als er den starken Wind sah, fürchtete er sich. Und da er zu sinken anfing, schrie er und sprach, Herr, rette mich. Jesus aber streckte sogleich die Hand aus, ergriff ihn und sprach, du Kleingläubiger, warum hast du gezweifelt?
Weitere Referenzen
- → Psalm 38,19
- → Lukas 15
- → Apostelgeschichte 24,24-25
- → Jesaja 45,22
Praktische Anwendung (7)
- 1 Eigene Sünde erkennen und bekennen: Wir müssen den Zusammenhang zwischen unserer Sünde und ihrer zerstörerischen Wirkung erkennen. Sündenerkenntnis ist die Voraussetzung dafür, dass Gott uns helfen kann.
- 2 Im Glauben auf Jesus blicken: Wie die Israeliten auf die eherne Schlange blicken mussten, so müssen wir im Glauben auf den gekreuzigten Christus blicken. Nichts in uns selbst suchen, sondern alles vom Herrn erwarten.
- 3 Jesus als Retter und Herrn annehmen: Jesus aufnehmen als den Retter von unserer Sünde und als Herrn über unser ganzes Leben. Nur so finden wir neues Leben und Gemeinschaft mit Gott.
- 4 Nicht aufschieben: Nicht auf die lange Bank schieben, sondern sofort auf Gottes Ruf reagieren. Wie Matthäus, der sofort aufstand und Jesus nachfolgte, als er gerufen wurde.
- 5 Den Blick auf Jesus trainieren: Den glaubensvollen Blick auf Jesus Christus kontinuierlich trainieren, bis er das bestimmende Merkmal unserer Nachfolge geworden ist. In allen Situationen auf ihn schauen, nicht auf die Umstände.
- 6 Bei Schwierigkeiten zu Jesus aufblicken: Wenn wir in Phasen kommen, wo es uns schwerfällt, Gottes Wort zu erfüllen, oder wenn Anfechtungen kommen, nicht auf uns selbst schauen, sondern diese Probleme dem Herrn bringen und auf seine Gnade vertrauen.
- 7 Sofort zurück zu Jesus: Wenn wir wie Petrus den Blick vom Herrn abwenden und anfangen zu sinken, sofort wieder zu ihm aufblicken und rufen: 'Herr, rette mich!' Der Herr wird seine Hand ausstrecken und uns ergreifen.