Christus Gemeinde Gensingen
Familienfreundlich, offen & einladend – so sind wir als Christus Gemeinde Gensingen. Bei uns dreht sich alles um einen echten, lebendigen Glauben an Jesus Christus. Wir glauben, dass Jesus lebt und auferstanden ist. So wie die Bibel es sagt. Ihm zu Ehren feiern wir Gottesdienste und lieben es, Gott gemeinsam anzubeten. Das Feiern nehmen wir auch in dem Sinn wörtlich, dass wir ein monatliches Gemeindebuffet anbieten … Unser Herzenswunsch ist es, dich auf deinem Weg zu und mit Jesus zu begleiten. Denn erst mit Jesus hat unser Leben ein stabiles Fundament und ein ewiges herrliches Ziel – über den Tod hinaus. Und göttliche Unterstützung, wenn´s mal schwierig wird. ER will dein Freund und Erlöser sein. Lerne ihn kennen … Es lohnt sich!
Täglicher Impuls Tag 3 von 7 Identität in Gott finden
Aus der Predigt „Standhaft im Gegenwind“ vom 25. Oktober
Die zweite Wurzel für Standhaftigkeit ist unsere Identität in Gott. Wer bin ich wirklich? Diese Frage beschäftigt jeden Menschen. Lukas stellte sich drei grundlegende Fragen: Woher komme ich? Gibt es einen Grund, warum ich hier bin? Was kommt danach? Die Welt konnte ihm darauf keine Antworten geben.
Ohne Gott suchte er seine Identität in Geld, Anerkennung und dem, was die Welt bietet. Doch trotz allem wurde die Leere in ihm nur größer. Erst als er erkannte, dass Gott eine Beziehung mit ihm führen will – nicht wie zu einem Bundeskanzler, sondern wie zu einem Freund oder Vater – fand er seine wahre Identität.
Unsere Identität liegt nicht in dem, was wir tun oder haben, sondern darin, wessen wir sind: geliebte Kinder Gottes. Diese Identität gibt uns Halt, wenn der Gegenwind am stärksten bläst.
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Die zweite Wurzel für Standhaftigkeit ist unsere Identität in Gott. Wer bin ich wirklich? Diese Frage beschäftigt jeden Menschen. Lukas stellte sich drei grundlegende Fragen: Woher komme ich? Gibt es einen Grund, warum ich hier bin? Was kommt danach? Die Welt konnte ihm darauf keine Antworten geben. Ohne Gott suchte er seine Identität in Geld, Anerkennung und dem, was die Welt bietet. Doch trotz allem wurde die Leere in ihm nur größer. Erst als er erkannte, dass Gott eine Beziehung mit ihm führen will – nicht wie zu einem Bundeskanzler, sondern wie zu einem Freund oder Vater – fand er seine wahre Identität. Unsere Identität liegt nicht in dem, was wir tun oder haben, sondern darin, wessen wir sind: geliebte Kinder Gottes. Diese Identität gibt uns Halt, wenn der Gegenwind am stärksten bläst.
Die zweite Wurzel für Standhaftigkeit ist unsere Identität in Gott. Wer bin ich wirklich? Diese Frage beschäftigt jeden Menschen. Lukas stellte sich drei grundlegende Fragen: Woher komme ich? Gibt es einen Grund, warum ich hier bin? Was kommt danach? Die Welt konnte ihm darauf keine Antworten geben. Ohne Gott suchte er seine Identität in Geld, Anerkennung und dem, was die Welt bietet. Doch trotz allem wurde die Leere in ihm nur größer. Erst als er erkannte, dass Gott eine Beziehung mit ihm führen will – nicht wie zu einem Bundeskanzler, sondern wie zu einem Freund oder Vater – fand er seine wahre Identität. Unsere Identität liegt nicht in dem, was wir tun oder haben, sondern darin, wessen wir sind: geliebte Kinder Gottes. Diese Identität gibt uns Halt, wenn der Gegenwind am stärksten bläst.
Bitte Jesus, dir zu helfen, deine wahre Identität als sein geliebtes Kind zu verstehen und darin fest zu werden.
Wo suchst du deine Identität – in deinen Leistungen, in der Meinung anderer oder in Gott?
Aufnahme vom 23. August 2026
Predigt Die Ehe
Sonntag, 23. August 2026 1. Mose 2,18 Kernaussage Die Ehe ist Gottes gute Idee und sein guter Plan, kein menschliches Konstrukt. Sie wurde von Gott in der Schöpfung eingesetzt, um Gemeinschaft zu schenken, gegenseitige Liebe und Hingabe zu ermöglichen, und um Christus und seine Beziehung zur Gemeinde sichtbar zu machen. Die Ehe erfordert bewusste Arbeit, selbstlose Liebe und die Gnade Gottes.
Diese Predigt aus der Christus Gemeinde Gensingen behandelt das Thema Ehe aus biblischer Perspektive. Der Gottesdienst beginnt mit Lobpreis und Anbetung, gefolgt von Ankündigungen und der Aussendung eines Missionsteams nach Kambodscha. Die Hauptpredigt konzentriert sich auf Gottes ursprünglichen Plan für die Ehe, basierend auf 1. Mose 2,18-24.
Die Predigt betont, dass die Ehe keine menschliche Erfindung ist, sondern Gottes gute Idee und Teil seiner Schöpfungsordnung. Der Mensch wurde für Gemeinschaft geschaffen, nicht für Einsamkeit. Die Ehe dient mehreren Zwecken: gegenseitige Ergänzung und Gemeinschaft, Liebe und Hingabe nach dem Vorbild Christi, ein geschützter Rahmen für Sexualität, Raum für Familie und die Weitergabe des Glaubens an die nächste Generation, und als Abbild der Beziehung zwischen Christus und der Gemeinde. Die zentrale Botschaft lautet, dass eine starke Ehe nicht durch Perfektion entsteht, sondern dadurch, dass beide Partner ihre Gnade von Christus empfangen und die Ehe dazu dient, Gottes Liebe sichtbar zu machen. Weiterlesen
Die Ehe
Die Ehe ist Gottes gute Idee und sein guter Plan, kein menschliches Konstrukt. Sie wurde von Gott in der Schöpfung eingesetzt, um Gemeinschaft zu schenken, gegenseitige Liebe und Hingabe zu ermöglichen, und um Christus und seine Beziehung zur Gemeinde sichtbar zu machen. Die Ehe erfordert bewusste Arbeit, selbstlose Liebe und die Gnade Gottes.
Hauptthemen (7)
1. Der Mensch ist für Gemeinschaft geschaffen
- • Gott sagt 'Es ist nicht gut, dass der Mensch allein sei' (1. Mose 2,18)
- • Diese Aussage fällt noch vor dem Sündenfall
- • Der Mensch braucht Beziehung und Gemeinschaft
- • Einsamkeit ist nicht Gottes ursprünglicher Plan
- • Die Ehe gehört zu Gottes Schöpfungsordnung
2. Die Ehe ist Gottes Idee und Initiative
- • Adam sucht nicht nach einer Frau - Gott ergreift die Initiative
- • Gott sagt: 'Ich will ihm eine Hilfe machen, die ihm entspricht'
- • Die Ehe beginnt mit Gott, nicht mit dem Menschen
- • Wenn die Ehe Gottes Idee ist, kennt Gott ihre Bestimmung besser als wir
- • Die Ehe ist keine menschliche Erfindung, sondern Gottes guter Schöpfungsplan
3. Gleichwertigkeit und Unterschiedlichkeit in der Ehe
- • 'Das ist Bein von meinem Bein und Fleisch von meinem Fleisch' (1. Mose 2,23)
- • Mann und Frau sind gleichwertig, beide nach Gottes Bild geschaffen
- • Sie sind aber nicht identisch - Unterschiedlichkeit ist gewollt
- • Ehe bedeutet, einen Menschen zu lieben, den Gott mir anvertraut hat
- • Der Ehepartner ist nicht mein Gegner, sondern mein Partner vor Gott
4. Die Zwecke der Ehe
- • Gemeinschaft und gegenseitige Ergänzung
- • Gegenseitige Liebe und Hingabe nach dem Vorbild Christi
- • Geschützter Rahmen für Sexualität ('ein Fleisch werden')
- • Raum für Familie und Weitergabe des Lebens und des Glaubens
- • Die Ehe soll Christus und seine Gemeinde sichtbar machen (Epheser 5)
5. Liebe nach dem Vorbild Christi
- • 'Ihr Männer, liebt eure Frauen, wie Christus die Gemeinde geliebt hat' (Epheser 5,25)
- • Christus hat sich hingegeben bis zum Tod, hat gedient, vergeben und getragen
- • Die Frage sollte nicht sein 'Was bekomme ich?', sondern 'Was kann ich geben?'
- • Nicht 'Warum macht mein Partner das nicht?', sondern 'Was kann ich tun?'
- • Eine christliche Ehe wird stark, wenn beide immer wieder zu Christus kommen
6. Die Realität: Ehen unter Anfechtung
- • In Deutschland endet langfristig etwa jede dritte Ehe durch Scheidung
- • Sünde, Egoismus und Verletzungen haben die Ehe beschädigt
- • Die Ehe ist kein Selbstläufer, sondern erfordert Arbeit
- • Das Versagen der Menschen macht Gottes gute Idee nicht schlecht
- • Beide Ehepartner brauchen Gottes Gnade
7. Die geistliche Dimension der Ehe
- • Die Ehe ist ein Zeugnis - Familie, Freunde, Gemeinde und Ungläubige sehen sie
- • 'Dieses Geheimnis ist groß, ich deute es auf Christus und die Gemeinde' (Epheser 5,32)
- • Die Ehe ist nicht nur eine private Angelegenheit
- • Durch treue Liebe, Vergebung und Festhalten kann Gottes Treue sichtbar werden
- • Die Ehe soll Gott ehren und Christus sichtbar machen
Biblische Grundlagen
Direkt zitiert
Es ist nicht gut, dass der Mensch allein sei, ich will ihm eine Hilfe machen, die ihm entspricht
Das ist nun Bein von meinem Bein und Fleisch von meinem Fleisch. Man wird sie Männin nennen, weil sie vom Manne genommen ist
Darum wird ein Mann seinen Vater und seine Mutter verlassen und seiner Frau anhängen und sie werden sein ein Fleisch
Denn wir sind sein Werk, geschaffen in Christus Jesus zu guten Werken, die Gott zuvor bereitet hat, damit wir in ihnen wandeln
Ich wünsche aber, alle Menschen wären wie ich. Doch jeder hat seine eigene Gnadengabe von Gott, der eine so, der andere so
Ihr Männer, liebt eure Frauen, wie auch Christus die Gemeinde geliebt und sich selbst für sie hingegeben hat
Dieses Geheimnis ist groß, ich aber deute es auf Christus und auf die Gemeinde
Seid fruchtbar und mehrt euch
Siehe, Kinder sind eine Gabe des Herrn
Und diese Worte, die ich dir heute gebiete, sollst du zu Herzen nehmen und sollst sie deinen Kindern einschärfen und davon reden, wenn du in deinem Hause sitzt oder unterwegs bist, wenn du dich niederlegst oder aufstehst
Weitere Referenzen
- → 1. Mose 2,18-24
- → 1. Korinther 7,1-9
- → 1. Korinther 13
- → Psalm 128
Praktische Anwendung (5)
- 1 Den Ehepartner neu sehen: Als Ehepartner sich fragen: Was sehe ich zuerst, wenn ich meinen Ehepartner anschaue? Sehe ich die Fehler oder sehe ich den Menschen, den Gott mir anvertraut hat? Sich daran erinnern, dass der Ehepartner kein Gegner ist, sondern ein von Gott geschenkter Partner.
- 2 Die Fragen umkehren: Statt zu fragen 'Was bekomme ich von meinem Ehepartner?' sollte die Frage lauten 'Wie kann ich meinen Ehepartner lieben?' Nicht 'Warum macht mein Partner das nicht?', sondern 'Was kann ich tun?' Den ersten Schritt zur Versöhnung machen.
- 3 Gemeinsam zu Christus kommen: Immer wieder gemeinsam zu Christus kommen und beten: 'Herr, hilf mir, meinen Ehepartner zu lieben. Vergib mir, wo ich schuldig geworden bin. Schenke mir Geduld. Hilf uns, gemeinsam deinen Weg zu gehen.' Eine Ehe wird stark durch die dreifache Schnur mit Gott.
- 4 Den Glauben an Kinder weitergeben: Kinder sollen nicht nur sehen, dass Eltern in die Gemeinde gehen, sondern erleben, dass Eltern Jesus vertrauen. Ihnen zeigen, wie man mit Konflikten umgeht, wie man vergibt, wie man betet, wie man mit Geld umgeht und über andere spricht. Kinder lernen durch das, was sie sehen.
- 5 Die Ehe als Zeugnis verstehen: Erkennen, dass die Ehe nicht nur eine private Angelegenheit ist, sondern ein Zeugnis für Kinder, Familie, Freunde, Gemeinde und Ungläubige. Die Ehe so leben, dass Christus und seine Liebe darin sichtbar werden - das ist der tiefere Zweck der Ehe.
Impulse aus der Woche ab 24. August
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Tag 1 von 7 · 24. August Ehe – Gottes gute Idee
In einer Welt, in der jede dritte Ehe in Deutschland geschieden wird, stellt sich die Frage: Ist die Ehe überhaupt noch zeitgemäß? Die Antwort der Bibel ist eindeutig: Die Ehe ist keine menschliche Erfindung, sondern Gottes gute Idee von Anfang an. Gott sagt: 'Es ist nicht gut, dass der Mensch allein sei.' Diese Aussage fällt noch vor dem Sündenfall – in einer vollkommenen Welt. Der Mensch hatte eine perfekte Beziehung zu Gott, Aufgaben und Tiere um sich herum. Doch Gott erkannte: Der Mensch ist für Gemeinschaft geschaffen. Einsamkeit war nie Gottes Plan. Die Ehe gehört zu Gottes guter Schöpfungsordnung. Sie ist nicht eine Notlösung für einsame Menschen, sondern Teil seines ursprünglichen Plans. Wenn die Ehe Gottes Idee ist, dann kennt auch Gott ihre Bestimmung besser als wir. Deshalb lohnt es sich, zu fragen: Was hatte Gott ursprünglich mit der Ehe vor?
1. Mose 2,18
GebetDanke Gott dafür, dass die Ehe seine Idee ist. Bitte ihn, dir seine Perspektive auf die Ehe neu zu zeigen.
Zum NachdenkenSehe ich die Ehe noch als Gottes gute Gabe oder mehr als gesellschaftliche Institution?
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Tag 2 von 7 · 25. August Für Gemeinschaft geschaffen
Gott hatte Adam im Paradies eine Aufgabe gegeben: den Tieren Namen zu geben. Doch während dieser Aufgabe wurde etwas deutlich – 'für den Menschen wurde keine Hilfe gefunden, die ihm entsprach.' Trotz vollkommener Gemeinschaft mit Gott und trotz aller Schöpfung um ihn herum fehlte Adam etwas: ein Gegenüber auf Augenhöhe. Die Ehe beginnt nicht mit dem Menschen, sondern mit Gott. Adam suchte nicht nach einer Frau, Adam bat nicht darum. Gott sah Adams Situation und handelte: 'Ich will ihm eine Hilfe machen, die ihm entspricht.' Die Initiative lag bei Gott. Wir brauchen Gemeinschaft – Menschen, mit denen wir Freude teilen, denen wir unser Herz ausschütten können, die uns korrigieren und ermutigen. Die Ehe ist Gottes Antwort auf Einsamkeit. Sie bedeutet: Zwei Menschen gehen einen gemeinsamen Weg vor Gott – nicht nur wenn es leicht ist, sondern auch wenn es schwierig wird.
1. Mose 2,18-20
GebetBitte Gott, dir zu zeigen, wie du heute Gemeinschaft in deiner Ehe oder Beziehungen leben kannst.
Zum NachdenkenErlebe ich meinen Ehepartner (oder die Vorstellung von Ehe) als Geschenk der Gemeinschaft oder als Mittel zur Bedürfnisbefriedigung?
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Tag 3 von 7 · 26. August Unterschiedlichkeit als Geschenk
Als Adam Eva zum ersten Mal sah, rief er aus: 'Das ist endlich Bein von meinem Bein und Fleisch von meinem Fleisch!' Er erkannte: Da ist jemand, der zu mir gehört. Gott schuf Mann und Frau gleichwertig – beide nach seinem Bild – aber nicht identisch. In der Ehe erleben wir schnell: Der andere denkt anders, reagiert anders, fühlt anders, hat andere Stärken und Schwächen. Manchmal fragen wir frustriert: 'Warum bist du so?' Doch vielleicht hat Gott gerade diese Unterschiede gewollt, damit wir lernen, miteinander umzugehen. Ehe bedeutet nicht, jemanden zu finden, der genauso ist wie ich. Ehe bedeutet, einen Menschen zu lieben, den Gott mir anvertraut hat. Mein Ehepartner ist nicht mein Gegner, den ich besiegen muss. Es geht nicht darum, wer Recht bekommt, sondern wie wir gemeinsam Gottes Willen suchen und tun können.
1. Mose 2,21-23
GebetBitte Gott, dir zu helfen, die Unterschiede in deiner Beziehung als Gelegenheit zum Wachstum zu sehen.
Zum NachdenkenWas sehe ich zuerst, wenn ich meinen Ehepartner (oder andere) anschaue – die Fehler oder den Menschen, den Gott mir anvertraut hat?
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Tag 4 von 7 · 27. August Liebe wie Christus
Der Apostel Paulus gibt einen gewaltigen Maßstab: 'Ihr Männer, liebt eure Frauen, gleich wie auch Christus die Gemeinde geliebt und sich selbst für sie hingegeben hat.' Das ist kein romantisches Ideal, sondern eine radikale Hingabe. Wie hat Christus die Gemeinde geliebt? Er hat sich hingegeben bis zum Tod. Er hat gedient. Er hat vergeben. Er hat getragen. Er fragte nicht zuerst 'Was bekomme ich?', sondern 'Was kann ich geben?' Unsere natürliche Frage lautet oft: Was bekomme ich von meinem Ehepartner? Liebt er mich genug? Versteht sie mich? Aber die christliche Frage sollte lauten: Wie kann ich meinen Ehepartner lieben? Nicht 'Warum macht er das nicht?', sondern 'Was kann ich tun?' Nicht 'Warum versteht sie mich nicht?', sondern 'Habe ich versucht, sie zu verstehen?' Genau darin kann Christus in einer Ehe sichtbar werden.
Epheser 5,25
GebetBitte Jesus, dir seine selbstlose Liebe zu schenken, damit du deinen Partner so lieben kannst, wie Christus die Gemeinde liebt.
Zum NachdenkenStelle ich in meiner Ehe mehr die Frage 'Was bekomme ich?' oder 'Was kann ich geben?'?
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Tag 5 von 7 · 28. August Raum für Familie und Glaubensweitergabe
Die Ehe ist mehr als eine Beziehung zwischen Mann und Frau – sie kann zu einem Ort werden, an dem die nächste Generation Gott kennenlernt. Gott beauftragt Eltern: 'Diese Worte sollst du zu Herzen nehmen und sollst sie deinen Kindern einschärfen und davon reden, wenn du in deinem Hause sitzt oder unterwegs bist, wenn du dich niederlegst oder aufstehst.' Kinder sollen nicht nur wissen, dass ihre Eltern sonntags in die Gemeinde gehen. Sie sollen erleben: Meine Eltern vertrauen Jesus. Sie sollen sehen, wie Vater und Mutter miteinander umgehen, wie sie Konflikte lösen, wie sie vergeben, wie sie beten, wie sie mit Geld umgehen und über andere sprechen. Kinder lernen nicht nur durch das, was wir sagen, sondern vielmehr durch das, was sie bei uns sehen. Deshalb ist Ehe auch ein geistlicher Auftrag. Familie ist ein Raum, in dem der Glaube lebendig weitergegeben wird.
5. Mose 6,6-7
GebetBitte Gott, dir Weisheit zu schenken, wie du den Glauben authentisch in deiner Familie oder deinem Umfeld vorleben kannst.
Zum NachdenkenWas lernen die Menschen in meinem Umfeld – besonders Kinder – über Gott durch die Art, wie ich meine Beziehungen lebe?
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Tag 6 von 7 · 29. August Ein Bild von Christus und der Gemeinde
Paulus sagt: 'Dieses Geheimnis ist groß; ich aber deute es auf Christus und auf die Gemeinde.' Die Ehe ist ein Bild – sie soll etwas von Christus zeigen. Wenn ein Ehemann seine Frau treu liebt, wird Christi Treue sichtbar. Wenn eine Ehefrau ihren Mann achtet, wird Gottes Ordnung sichtbar. Wenn zwei Menschen einander vergeben, wird das Evangelium sichtbar. Die Ehe ist deshalb mehr als unser persönliches Glück. Sie ist nicht in erster Linie dafür da, dass ich glücklich werde, sondern dass Christus sichtbar wird. Das verändert unsere Perspektive. Unsere Ehe ist kein privates Projekt. Sie ist ein Zeugnis – unsere Kinder sehen sie, unsere Familie, Freunde und Gemeinde sehen sie. Wenn zwei Menschen trotz Schwierigkeiten aneinander festhalten und gemeinsam Christus suchen, wird Gottes Treue für andere sichtbar. Das ist das große Geheimnis.
Epheser 5,32
GebetBitte Gott, dass deine Beziehungen – besonders die Ehe – ein lebendiges Zeugnis seiner Liebe werden.
Zum NachdenkenZeigt meine Ehe (oder mein Umgang mit Beziehungen) etwas von Christi Liebe und Treue?
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Tag 7 von 7 · 30. August Leben aus der Gnade
Die Predigt begann mit einem ermutigenden Vers: 'Wir sind sein Werk, geschaffen in Christus Jesus zu guten Werken, die Gott zuvor bereitet hat, damit wir in ihnen wandeln.' Wir sind Gottes Meisterstück – nicht aus uns selbst, sondern durch Christus. Seit dem Sündenfall kennen wir in der Ehe Egoismus, Streit, Machtkämpfe, Verletzungen und Misstrauen. Wir können den anderen lieben und trotzdem egoistisch sein, verletzende Worte sagen, nur unsere eigenen Interessen sehen. Deshalb brauchen wir die Gnade Gottes – jeden Tag neu. Eine starke Ehe entsteht nicht durch Perfektion, sondern dadurch, dass beide Partner ihre Gnade von Christus empfangen. Gott geht uns voraus, stellt Menschen und Situationen in unseren Weg. Er hat Ideen und einen Plan für uns. Unsere Aufgabe ist es, darin zu wandeln – in der Kraft seiner Gnade, zu seiner Ehre.
Epheser 2,10
GebetDanke Jesus für seine Gnade. Bitte ihn, dich heute neu mit seinem Geist zu erfüllen, um in den guten Werken zu wandeln, die er vorbereitet hat.
Zum NachdenkenWo brauche ich heute ganz konkret Gottes Gnade in meinen Beziehungen?