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Christus Gemeinde Gensingen

Alzeyer Straße 31 55457 Gensingen

Familienfreundlich, offen & einladend – so sind wir als Christus Gemeinde Gensingen. Bei uns dreht sich alles um einen echten, lebendigen Glauben an Jesus Christus. Wir glauben, dass Jesus lebt und auferstanden ist. So wie die Bibel es sagt. Ihm zu Ehren feiern wir Gottesdienste und lieben es, Gott gemeinsam anzubeten. Das Feiern nehmen wir auch in dem Sinn wörtlich, dass wir ein monatliches Gemeindebuffet anbieten … Unser Herzenswunsch ist es, dich auf deinem Weg zu und mit Jesus zu begleiten. Denn erst mit Jesus hat unser Leben ein stabiles Fundament und ein ewiges herrliches Ziel – über den Tod hinaus. Und göttliche Unterstützung, wenn´s mal schwierig wird. ER will dein Freund und Erlöser sein. Lerne ihn kennen … Es lohnt sich!

Täglicher Impuls
Tag 3 von 7

Identität in Gott finden

Aus der Predigt „Standhaft im Gegenwind“ vom 25. Oktober

Die zweite Wurzel für Standhaftigkeit ist unsere Identität in Gott. Wer bin ich wirklich? Diese Frage beschäftigt jeden Menschen. Lukas stellte sich drei grundlegende Fragen: Woher komme ich? Gibt es einen Grund, warum ich hier bin? Was kommt danach? Die Welt konnte ihm darauf keine Antworten geben. Ohne Gott suchte er seine Identität in Geld, Anerkennung und dem, was die Welt bietet. Doch trotz allem wurde die Leere in ihm nur größer. Erst als er erkannte, dass Gott eine Beziehung mit ihm führen will – nicht wie zu einem Bundeskanzler, sondern wie zu einem Freund oder Vater – fand er seine wahre Identität. Unsere Identität liegt nicht in dem, was wir tun oder haben, sondern darin, wessen wir sind: geliebte Kinder Gottes. Diese Identität gibt uns Halt, wenn der Gegenwind am stärksten bläst.

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Die zweite Wurzel für Standhaftigkeit ist unsere Identität in Gott. Wer bin ich wirklich? Diese Frage beschäftigt jeden Menschen. Lukas stellte sich drei grundlegende Fragen: Woher komme ich? Gibt es einen Grund, warum ich hier bin? Was kommt danach? Die Welt konnte ihm darauf keine Antworten geben. Ohne Gott suchte er seine Identität in Geld, Anerkennung und dem, was die Welt bietet. Doch trotz allem wurde die Leere in ihm nur größer. Erst als er erkannte, dass Gott eine Beziehung mit ihm führen will – nicht wie zu einem Bundeskanzler, sondern wie zu einem Freund oder Vater – fand er seine wahre Identität. Unsere Identität liegt nicht in dem, was wir tun oder haben, sondern darin, wessen wir sind: geliebte Kinder Gottes. Diese Identität gibt uns Halt, wenn der Gegenwind am stärksten bläst.

2. Korinther 5,17
Gebet

Bitte Jesus, dir zu helfen, deine wahre Identität als sein geliebtes Kind zu verstehen und darin fest zu werden.

Zum Nachdenken

Wo suchst du deine Identität – in deinen Leistungen, in der Meinung anderer oder in Gott?

Aufnahme vom 26. August 2026

Predigt

Fasten & Beten

Mittwoch, 26. August 2026
Matthäus 7,7-8
Kernaussage

Gebet und Fasten sind grundlegende Praktiken des christlichen Lebens, durch die wir als Kinder Gottes in lebendiger Beziehung zu unserem himmlischen Vater stehen. Gott hört unsere Gebete immer und lädt uns ein, mit allen Anliegen zu ihm zu kommen - nicht als Wunschautomat, sondern als liebender Vater, der das Beste für uns will.

Dieser Gottesdienst der Christus Gemeinde Gensingen konzentriert sich auf die biblischen Themen Gebet und Fasten. Der Gottesdienst beginnt mit mehreren Lobpreisliedern, die Gottes Größe, Heiligkeit und Treue preisen. Die Gemeinde singt Lieder wie "Zehntausend Gründe" und andere Anbetungslieder, die das Herz auf Gott ausrichten. Der Hauptteil besteht aus einer ausführlichen Lehre über das Gebet und das Fasten. Es werden die verschiedenen Inhalte des Gebets erklärt: Anbetung, Dank, Buße, Bitte und Fürbitte. Der Prediger betont, dass Gott ein liebender Vater ist, der die Gebete seiner Kinder hört und erhört. Verschiedene Gebetshaltungen werden biblisch beleuchtet, wobei klargestellt wird, dass die Herzenshaltung wichtiger ist als die körperliche Position. Das Thema Fasten wird als freiwilliger Verzicht auf Nahrung erklärt, um sich bewusst Gott zuzuwenden und Anliegen besonderen Ausdruck zu verleihen. Der Gottesdienst schließt mit einem Gebet ab, das Gottes Größe und Gnade würdigt und die Gemeinde in seinem Segen entlässt.
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Dieser Gottesdienst der Christus Gemeinde Gensingen konzentriert sich auf die biblischen Themen Gebet und Fasten. Der Gottesdienst beginnt mit mehreren Lobpreisliedern, die Gottes Größe, Heiligkeit und Treue preisen. Die Gemeinde singt Lieder wie "Zehntausend Gründe" und andere Anbetungslieder, die das Herz auf Gott ausrichten. Der Hauptteil besteht aus einer ausführlichen Lehre über das Gebet und das Fasten. Es werden die verschiedenen Inhalte des Gebets erklärt: Anbetung, Dank, Buße, Bitte und Fürbitte. Der Prediger betont, dass Gott ein liebender Vater ist, der die Gebete seiner Kinder hört und erhört. Verschiedene Gebetshaltungen werden biblisch beleuchtet, wobei klargestellt wird, dass die Herzenshaltung wichtiger ist als die körperliche Position. Das Thema Fasten wird als freiwilliger Verzicht auf Nahrung erklärt, um sich bewusst Gott zuzuwenden und Anliegen besonderen Ausdruck zu verleihen. Der Gottesdienst schließt mit einem Gebet ab, das Gottes Größe und Gnade würdigt und die Gemeinde in seinem Segen entlässt.

Hauptthemen (5)

1. Inhalte des Gebets

  • • Anbetung - Gott anbeten für das, was er ist und was er tut
  • • Dank - Antwort auf das Gute, das Gott tut
  • • Buße - Beziehungspflege durch Vergebungsbitten
  • • Bitte - persönliche Anliegen vor Gott bringen
  • • Fürbitte - für andere Menschen beten

2. Gebetshaltungen

  • • Es gibt keine biblisch vorgeschriebene Gebetshaltung
  • • Verschiedene Haltungen: stehend, kniend, niederfallend, händehebend, sitzend, zum Himmel schauend
  • • Die Orantenhaltung der frühen Christen: ausgebreitete Hände zum Himmel, offene Augen
  • • Die Herzenshaltung ist wichtiger als die körperliche Haltung

3. Wie man beten soll

  • • Im Namen Jesu beten - aufgrund seiner Person und seines Werkes
  • • Im Willen Gottes bitten - unseren Willen nach Gottes Willen ausrichten
  • • Im Glauben bitten - glauben, dass Gott es tun kann und ihm vertrauen
  • • In Gemeinschaft mit Christus bleiben
  • • Beständig beten ohne Unterlass
  • • Gemeinsam beten hat besondere Kraft
  • • Gottes Antwort annehmen - ob ja, nein oder warte

4. Fasten

  • • Freiwilliger, zeitweiser Verzicht auf Nahrung oder andere legitime Dinge
  • • Ausdruck der Abhängigkeit von Gott - Gott wichtiger als tägliche Nahrung
  • • Verschiedene Anlässe: Buße, Not, wichtige Entscheidungen, Fürbitte
  • • Vollfasten oder Teilfasten möglich
  • • Fasten ist kein Tauschgeschäft mit Gott
  • • Fasten ist kein religiöser Wettbewerb
  • • Fasten gehört zum normalen christlichen Leben

5. Gottes Antworten auf Gebet

  • • Gott kann 'Ja' sagen und das Gebet erhören
  • • Gott kann 'Nein' sagen - er hat dann etwas Besseres vor
  • • Gott kann 'Warte' sagen - Erfüllung zur richtigen Zeit
  • • Gott erfüllt Gebete nicht wie wir es wünschen, sondern wie wir es brauchen

Biblische Grundlagen

Direkt zitiert

Matthäus 7,7-8

Bittet, so wird euch gegeben. Suchet, so werdet ihr finden. Klopft an, so wird euch aufgetan. Denn wer da bittet, der empfängt und wer da sucht, der findet und wer anklopft, dem wird euch aufgetan.

Johannes 16,23-24

Wahrlich, wahrlich, ich sage euch, was ihr den Vater bitten werdet, in meinem Namen wird er euch geben. Bis jetzt habt ihr nichts gebeten, in meinem Namen bittet und ihr werdet empfangen, damit eure Freude völlig sei.

1. Johannes 5,14

Und dies ist die Zuversicht, die wir zu ihm haben, dass er uns hört, wenn wir etwas nach seinem Willen bitten.

Jakobus 1,6

Er bitte aber im Glauben und Zweifel nicht, Denn wer zweifelt, gleicht eine Meereswurge, die vom Winde hin und her getrieben und aufgepeitscht wird.

Johannes 15,7

Wenn ihr in mir bleibt und meine Worte in euch bleiben, werdet ihr bitten, was ihr wollt, und es wird euch zuteil werden.

Jakobus 4,3

Ihr bittet und empfangt nichts, weil ihr übel bittet, um es in euren Lüsten zu vergeuden.

1. Timotheus 2,1

So ermahne ich nun vor allen Dingen, dass Flehen, Gebet, Fürbitte und Danksagung für alle Menschen dargebracht wird.

1. Timotheus 2,8

So will ich nun, dass die Männer an jedem Ort beten, indem sie heilige Hände aufheben.

Matthäus 6,5-6

Wenn ihr aber fastet, dann setzt keine wehleidige Miene auf wie die Heuchler. Sie vernachlässigen ihr Äußeres, damit die Leute ihnen ansehen, dass sie fasten.

Esther 4,16

Fastet für mich und esst und trinkt nichts drei Tage lang, Nacht und Tag.

Jesaja 58

Warum fasten wir und du siehst es nicht an? ... Ist nicht das ein Fasten, an dem ich gefallen habe? Lass los, die du mit Unrecht gebunden hast. Lass ledig auf, die du das Joch gelegt hast.

Weitere Referenzen

  • → Psalm 139
  • → Römer 8,28
  • → Daniel 6 (Daniel betete dreimal täglich kniend)
  • → 2. Samuel 7 (David setzte sich vor dem Herrn)
  • → Jakobus 5 (Krankengebet der Ältesten)
  • → Matthäus 4 (Jesu Fasten in der Wüste)
  • → Daniel 10
  • → Apostelgeschichte (Fasten und Beten der ersten Christen)
  • → Psalm 139 (auf dem Lager Gott suchen)

Praktische Anwendung (6)

  • 1 Entwickle ein ausgewogenes Gebetsleben: Stelle sicher, dass dein Gebetsleben alle fünf Bereiche umfasst: Anbetung, Dank, Buße, Bitte und Fürbitte. Beschränke dein Gebet nicht nur auf Bitten.
  • 2 Bete mit kindlichem Vertrauen: Komme zu Gott wie ein Kind zum Vater - einfach, ehrlich und ohne religiöse Floskeln. Es gibt kein 'falsches Bitten' beim Vater.
  • 3 Richte deinen Willen nach Gottes Willen aus: Bete nicht nur 'Herr, erfülle meine Wünsche', sondern 'Dein Wille geschehe'. Orientiere dein Herz und deine Anliegen an Gottes Willen.
  • 4 Erstelle eine Gebetsliste für Fürbitte: Führe eine Liste mit Menschen, für die du regelmäßig namentlich betest. Nimm dir Zeit, systematisch für Geschwister und andere zu beten.
  • 5 Nutze Fasten bei wichtigen Anliegen: Wenn dir etwas besonders wichtig ist oder du in einer Krise bist, setze bewusst Zeiten des Fastens ein, um dein Anliegen vor Gott auszudrücken und dich nach ihm auszurichten.
  • 6 Lerne Gottes Antworten anzunehmen: Sei bereit, nicht nur 'Ja' als Antwort zu akzeptieren, sondern auch 'Nein' oder 'Warte'. Vertraue darauf, dass Gott das Beste für dich weiß und zur richtigen Zeit handelt.

Impulse aus der Woche ab 27. August

  1. Tag 1 von 7 · 27. August Gott hört deine Gebete

    Jesus lädt uns mit eindringlichen Worten zum Gebet ein: 'Bittet, so wird euch gegeben. Suchet, so werdet ihr finden. Klopft an, so wird euch aufgetan.' Diese Einladung ist keine fromme Floskel, sondern eine konkrete Zusage. Gott ist kein ferner, unnahbarer Herrscher, sondern ein liebender Vater, der die Gebete seiner Kinder hört. Ob du es wahrnimmst oder nicht – das steht gar nicht zur Debatte. Gott hört dich. Immer, zu jeder Zeit, an jedem Ort. Du musst nicht die richtige christliche Sprache beherrschen oder vollmächtig proklamieren. Komm einfach wie ein Kind zu seinem Vater und sage, was auf deinem Herzen ist. Die einfachsten Gebete sind oft die wichtigsten. Gott wartet darauf, dass du zu ihm kommst – so wie du bist, mit deinen Anliegen, deinen Sorgen, deinen Freuden.

    Matthäus 7,7-8

    Gebet

    Danke Gott heute dafür, dass er dich als sein Kind hört, und bringe ihm ein konkretes Anliegen vor.

    Zum Nachdenken

    Welche Anliegen trägst du schon lange mit dir herum, ohne sie im Gebet vor Gott zu bringen?

  2. Tag 2 von 7 · 28. August Die fünf Inhalte des Gebets

    Ein gesundes Gebetsleben besteht aus fünf wesentlichen Bereichen: Anbetung, Dank, Buße, Bitte und Fürbitte. Die Anbetung richtet unseren Blick auf Gottes Größe – wer er ist und was er tut. Sie hilft uns, von unseren Problemen wegzuschauen zu Gott, denn nicht unsere Probleme sind groß, sondern Gott ist groß. Dank ist die angemessene Antwort auf das Gute, das Gott in unserem Leben tut. Buße ist Beziehungspflege eines Kindes zu seinem Vater – wenn wir Fehler gemacht haben, dürfen wir um Vergebung bitten. Die Bitte ist wichtig und richtig, sollte aber nicht unser ganzes Gebetsleben ausmachen. Und die Fürbitte für andere Menschen ist ein Dienst, den wir tun sollen. Viele von uns konzentrieren sich nur auf die Bitte, doch Gott lädt uns zu einem viel reicheren Gebetsleben ein.

    Psalm 95,6; 1. Timotheus 2,1

    Gebet

    Nimm dir heute bewusst Zeit für Anbetung und Dank, bevor du deine Bitten vor Gott bringst.

    Zum Nachdenken

    Welcher der fünf Bereiche kommt in deinem Gebetsleben zu kurz?

  3. Tag 3 von 7 · 29. August Gebetshaltungen – Freiheit in der Form

    Die Bibel zeigt uns viele verschiedene Gebetshaltungen: stehend, kniend, mit erhobenen Händen, sitzend, mit gesenktem Kopf oder zum Himmel schauend. Es gibt keine feste, vorgeschriebene Gebetshaltung. Das ist das Wunderbare an unserem Glauben – durch den Geist Gottes haben wir Freiräume, unseren Glauben zu leben. Die frühen Christen beteten oft in der sogenannten Orantenhaltung: mit ausgebreiteten Händen und geöffneten Augen zum Himmel. Die Handflächen zum Himmel geöffnet bedeuteten: 'Herr, fülle unsere Hände.' Es war eine sehr zuversichtliche Art zu beten. Doch die Haltung spiegelt oft den Inhalt des Gebetes wider. Bei Gott ist die Herzenshaltung viel wichtiger als die körperliche Haltung. Mit dem richtigen Herzen zu Gott zu kommen und mit offenem Herzen zu beten, das ist letztendlich das, was Gott sich wünscht.

    1. Timotheus 2,8; Daniel 6,11

    Gebet

    Probiere heute eine andere Gebetshaltung aus und achte darauf, wie sie dein Herz zu Gott ausrichtet.

    Zum Nachdenken

    Wie beeinflusst deine körperliche Haltung beim Beten deine innere Ausrichtung auf Gott?

  4. Tag 4 von 7 · 30. August Im Namen Jesu beten

    Jesus sagt: 'Wahrlich, wahrlich, ich sage euch, was ihr den Vater bitten werdet in meinem Namen, wird er euch geben.' Doch was bedeutet das eigentlich? Im Namen Jesu zu beten ist keine christliche Zauberformel. Es bedeutet, aufgrund seiner Person und seines Werkes zu Gott zu kommen, unter seiner Autorität zu bitten und das zu erbitten, was seinem Willen und seinem Charakter entspricht. Manchmal haben Christen seltsame Vorstellungen, als müssten sie Dinge proklamieren oder deklarieren, damit Gott erhört. Das ähnelt mehr an Zauberei als an wahres Gebet. Jesus sagt ganz einfach: Bittet! Ganz normal, wie ein Kind bei seinem Vater um Brot bittet. Der Vater wird ihm keinen Stein geben. Es gibt kein falsches Bitten beim Vater. Sag einfach, wie es auf deinem Herzen ist. Das sind die allerwichtigsten Gebete bei Gott.

    Johannes 16,23-24

    Gebet

    Komm heute ganz schlicht und einfach zu Gott wie ein Kind zu seinem Vater und sprich aus, was dich bewegt.

    Zum Nachdenken

    Versuchst du manchmal, Gott durch bestimmte Formulierungen zu beeinflussen, statt einfach kindlich zu bitten?

  5. Tag 5 von 7 · 31. August Im Willen Gottes bitten

    Johannes schreibt: 'Dies ist die Zuversicht, die wir zu ihm haben, dass er uns hört, wenn wir etwas nach seinem Willen bitten.' Im Willen Gottes zu bitten heißt nicht, unseren Willen aufzugeben, sondern unseren Willen nach Gottes Willen auszurichten. Im Vaterunser steht der Wille Gottes vor den Bitten des Menschen: 'Dein Wille geschehe.' Gott hat einen souveränen Willen – Dinge, die er festgelegt hat und nicht ändert. Aber es gibt auch Bereiche, wo Gott mit sich sprechen lässt. Jakobus sagt klar: 'Ihr habt nicht, weil ihr nicht bittet.' Gott lädt uns ein zu bitten, und wenn wir unser Herz nach seinem Willen ausrichten, werden wir erleben, wie unser Wille sich immer mehr mit Gottes Willen deckt. Dann werden wir zu Werkzeugen Gottes, durch die er wirkt.

    1. Johannes 5,14; Matthäus 6,10

    Gebet

    Bitte Gott heute, dass er deinen Willen mit seinem Willen in Einklang bringt.

    Zum Nachdenken

    In welchen Bereichen deines Lebens fällt es dir schwer, 'Dein Wille geschehe' zu beten?

  6. Tag 6 von 7 · 1. September Die drei Antworten Gottes

    Wenn wir beten, gibt es drei mögliche Antworten Gottes: Ja, Nein oder Warte. Gott kann unser Gebet sofort erhören und 'Ja' sagen. Er kann aber auch 'Nein' sagen – und dann gilt Römer 8,28: 'Wir wissen, dass alle Dinge denen zum Guten dienen, die nach seinem Ratschluss berufen sind.' Wenn Gott nein sagt, hat er etwas Besseres vor. Oder Gott sagt 'Warte'. Ein Bruder betete jahrelang wegen massiver Fußgelenksschmerzen. Gott erhörte das Gebet nicht sofort, weil er wollte, dass er sich auf die Bibel konzentriert. Jahre später, als der Bruder ein Haus baute, verschwanden die Schmerzen von einem Tag auf den anderen. Gott erfüllt unsere Gebete nicht, wie wir es wünschen, sondern wie wir es brauchen und wie es richtig für uns ist – zu seiner Zeit.

    Römer 8,28

    Gebet

    Danke Gott für seine Weisheit, auch wenn du seine Antworten nicht immer sofort verstehst.

    Zum Nachdenken

    Auf welche Gebetsantwort wartest du noch, und kannst du Gottes Timing vertrauen?

  7. Tag 7 von 7 · 2. September Fasten – Das Sichtbare loslassen

    Fasten ist der freiwillige, zeitweise Verzicht auf Nahrung oder andere legitime Dinge, um sich bewusst Gott im Gebet zuzuwenden. Jesus sagt: 'Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von jedem Wort, das aus Gottes Mund kommt.' Fasten drückt aus: Gott, ich brauche dich mehr als die tägliche Nahrung. Andrew Murray sagte: 'Das Gebet ist die eine Hand, mit der wir das Unsichtbare ergreifen. Und das Fasten ist die andere Hand, mit der wir das Sichtbare loslassen.' Fasten ist kein Tauschgeschäft mit Gott oder religiöser Wettbewerb. Es ist ein Ausdruck unseres Anliegens, wenn wir bei wichtigen Entscheidungen, in Krisen oder für besondere Anliegen zu Gott kommen. Wir haben einen lebendigen Gott, dem unser Anliegen wichtig ist – einen Gott, der gerne hört.

    Matthäus 6,16-18; Jesaja 58,6-9

    Gebet

    Bitte Gott, dir zu zeigen, wann und wofür er dich zum Fasten rufen möchte.

    Zum Nachdenken

    Gibt es ein Anliegen in deinem Leben, das so wichtig ist, dass du bereit wärst, dafür zu fasten?