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St. Martini Gemeinde zu Bremen

Martinikirchhof 3 28195 Bremen

Die St. Martini Gemeinde bekennt sich in Lehre und Ordnung zur ganzen, unverfälschten Heiligen Schrift Alten und Neuen Testaments, dem einzig wahren und unfehlbaren Gotteswort, wie es durch die Reformation neu erschlossen worden ist.

This content is currently available in German only.
Daily Bite
Monday

Der Mensch als Sünder

Die Bibel hat eine klare Anthropologie – eine Lehre vom Menschen: 'Es ist kein Unterschied, sie sind allesamt Sünder und ermangeln des Ruhmes, den sie bei Gott haben sollten.' Das ist die Grundbestimmung jedes Menschen von Geburt an bis zum Tod. Wir können nicht 'nicht sündigen' – das ist unser Problem. Augustin prägte das Wort 'non posse non pecare'. Auch die Wiedergeburt ändert daran nichts, dass wir Sünder bleiben in dieser Welt. Wir erkennen dann nur unsere Sünde besser. Deshalb brauchen wir jeden Tag, jede Stunde die Vergebung durch Jesus Christus. Das Urteil über unser Leben steht fest: ungenügend minus. Wir können nicht Bilanz ziehen und uns selbst Noten geben. Das steht allein Gott zu. Alles Gute, das in unserem Leben gelingt, ist Gottes Werk durch den Heiligen Geist, nicht unsere eigene Leistung. Diese Erkenntnis ist der erste Schritt zur Demut.

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Die Bibel hat eine klare Anthropologie – eine Lehre vom Menschen: 'Es ist kein Unterschied, sie sind allesamt Sünder und ermangeln des Ruhmes, den sie bei Gott haben sollten.' Das ist die Grundbestimmung jedes Menschen von Geburt an bis zum Tod. Wir können nicht 'nicht sündigen' – das ist unser Problem. Augustin prägte das Wort 'non posse non pecare'. Auch die Wiedergeburt ändert daran nichts, dass wir Sünder bleiben in dieser Welt. Wir erkennen dann nur unsere Sünde besser. Deshalb brauchen wir jeden Tag, jede Stunde die Vergebung durch Jesus Christus. Das Urteil über unser Leben steht fest: ungenügend minus. Wir können nicht Bilanz ziehen und uns selbst Noten geben. Das steht allein Gott zu. Alles Gute, das in unserem Leben gelingt, ist Gottes Werk durch den Heiligen Geist, nicht unsere eigene Leistung. Diese Erkenntnis ist der erste Schritt zur Demut.

Römer 3,22-24
Prayer

Bekenne vor Gott, dass du ein Sünder bist und nichts vorzuweisen hast außer das Erlösungswerk Jesu am Kreuz.

Challenge

Wo versuche ich immer noch, mein Leben selbst zu bilanzieren und mir eine bessere Note zu geben, als 'ungenügend minus'?

Recording from February 15, 2026

Sermon

Predigt vom 15.02.2026 - Des Herrn Anklage

Sunday, February 15, 2026
Diese Predigt behandelt Gottes Anklage gegen sein Volk aus Jesaja 65,11-12 und zeigt deren Relevanz für Christen heute. Pastor Latzel führt vier zentrale Anklagepunkte aus: das Verlassen des Herrn, das Vergessen des heiligen Berges (Zion/Golgatha), die Zuwendung zu Gat und Meni (Glück und Schicksal) sowie der Ungehorsam gegenüber Gottes Wort. Diese 2700 Jahre alte Anklage hat eine generalpräventive Wirkung und gilt nicht nur den damaligen Israeliten, sondern warnt auch heutige Christen vor denselben Versuchungen. Die Predigt ruft zur Selbstprüfung auf: Haben wir die erste Liebe verlassen? Vernachlässigen wir die Lehre und die Gemeinschaft? Richten wir unser Leben nach weltlichen Dingen statt nach dem Kirchenjahr aus? Vertrauen wir auf Glück und Schicksal statt auf Gottes Führung? Sind wir gehorsam gegenüber seinem Wort? Trotz dieser ernsten Anklage endet die Predigt mit der Gnadenbotschaft: Wer auf dem Fels Jesus Christus steht, wird freigesprochen, weil Christus am Kreuz für unsere Schuld bezahlt hat. Die Passionszeit bietet die Gelegenheit zur Buße und Neuausrichtung auf den Herrn.
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Diese Predigt behandelt Gottes Anklage gegen sein Volk aus Jesaja 65,11-12 und zeigt deren Relevanz für Christen heute. Pastor Latzel führt vier zentrale Anklagepunkte aus: das Verlassen des Herrn, das Vergessen des heiligen Berges (Zion/Golgatha), die Zuwendung zu Gat und Meni (Glück und Schicksal) sowie der Ungehorsam gegenüber Gottes Wort. Diese 2700 Jahre alte Anklage hat eine generalpräventive Wirkung und gilt nicht nur den damaligen Israeliten, sondern warnt auch heutige Christen vor denselben Versuchungen. Die Predigt ruft zur Selbstprüfung auf: Haben wir die erste Liebe verlassen? Vernachlässigen wir die Lehre und die Gemeinschaft? Richten wir unser Leben nach weltlichen Dingen statt nach dem Kirchenjahr aus? Vertrauen wir auf Glück und Schicksal statt auf Gottes Führung? Sind wir gehorsam gegenüber seinem Wort? Trotz dieser ernsten Anklage endet die Predigt mit der Gnadenbotschaft: Wer auf dem Fels Jesus Christus steht, wird freigesprochen, weil Christus am Kreuz für unsere Schuld bezahlt hat. Die Passionszeit bietet die Gelegenheit zur Buße und Neuausrichtung auf den Herrn.