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ICF Zürich

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Daily Bite
Day 3 of 7

Zu Gott schreien

From the sermon “Ladies Lounge | SE05 | Emmanuelle Morier | No Other Name” of October 31

David zeigt uns in Psalm 13 einen besseren Weg: Er schreit zu Gott. Viermal fragt er: Wie lange, Herr? Seine Frage ist so voller Schmerz, dass sie fast zerbricht. David hält nichts zurück, keine Frustration und keine Angst. Und Gott hält das aus. Gott kann mit unserer Ehrlichkeit umgehen. Oft haben wir Angst, unsere Klage auszusprechen, weil wir denken, wir könnten darin versinken. Doch etwa vierzig Psalmen sind Klagepsalmen. Die Klage ist eine Gebetsform, die uns die Bibel selbst schenkt. Sie ist kein Unglaube, sondern Glaube, der das Chaos nicht versteckt, sondern zu Gott trägt. Nicht jeder Mensch kann unser Durcheinander tragen, aber Gott kann es. Heute darfst du alles auf den Tisch legen, ungeordnet und unfertig.

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David zeigt uns in Psalm 13 einen besseren Weg: Er schreit zu Gott. Viermal fragt er: Wie lange, Herr? Seine Frage ist so voller Schmerz, dass sie fast zerbricht. David hält nichts zurück, keine Frustration und keine Angst. Und Gott hält das aus. Gott kann mit unserer Ehrlichkeit umgehen. Oft haben wir Angst, unsere Klage auszusprechen, weil wir denken, wir könnten darin versinken. Doch etwa vierzig Psalmen sind Klagepsalmen. Die Klage ist eine Gebetsform, die uns die Bibel selbst schenkt. Sie ist kein Unglaube, sondern Glaube, der das Chaos nicht versteckt, sondern zu Gott trägt. Nicht jeder Mensch kann unser Durcheinander tragen, aber Gott kann es. Heute darfst du alles auf den Tisch legen, ungeordnet und unfertig.

Psalm 13,2-3
Prayer

Gott, hier ist mein ganzes Durcheinander, ungefiltert und ehrlich. Ich schreie zu dir und vertraue, dass du zuhörst.

Reflect

Wann habe ich das letzte Mal so ehrlich zu Gott geschrien, dass ich den Satz nicht einmal zu Ende bringen konnte?

Recording from March 8, 2026

Sermon

Mammon oder Gott? | Leo Bigger

Sunday, March 8, 2026
5. Mose 8:18
Key Point

Die zentrale Botschaft der Predigt ist, dass Christen sich zwischen zwei Systemen entscheiden müssen: dem System des Mammons (Besitz, Kontrolle, Nehmen) oder dem System Gottes (Geben, Vertrauen, Bund). Gott ist unser Versorger (Jahwe Jire), und echter Glaube zeigt sich darin, dass wir lernen, großzügig zu geben und ihm mit unseren Finanzen zu vertrauen, anstatt dem Geist des Mammons zu folgen.

In dieser Predigt von Leo Bigger geht es um die zentrale Frage: Wem gehört dein Herz – dem Mammon oder Gott? Leo beginnt mit der Feier des Gemeindewachstums und kündigt eine 21-tägige Fastenzeit an, während der er selbst fünf Wochen fasten wird. Er erläutert drei Grundhaltungen im Umgang mit Finanzen: die Armutsevangelisten, die Wohlstandsevangelisten und die Möglichkeitsdenker, die wie Paulus in allen Umständen Gott vertrauen. Leo betont, dass ein Christ weder arm noch reich sein muss, sondern dankbar für Gottes Versorgung. Die Predigt vertieft das biblische Prinzip, dass niemand zwei Herren dienen kann (Matthäus 6,24). Der Mammon verspricht Glück und Sicherheit durch Materielles, während Gottes System auf Geben, Dienen und Vertrauen basiert. Leo teilt persönliche Zeugnisse – seine eigene Geschichte mit einem Motorrad-Wunsch, den Gott erfüllt hat, sowie Geschichten von Jan Rou und Joel Fög. Er erklärt praktische Schritte, um den Geist des Mammons zu brechen: durch Opfer, Erstlingsfrüchte, den Zehnten und freiwilliges Geben. Die Predigt schließt mit der ernüchternden Statistik, dass nur 17-30% aller Christen den Zehnten praktizieren, und einem Aufruf zu einer Herzenshaltung der Dankbarkeit und Großzügigkeit.
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In dieser Predigt von Leo Bigger geht es um die zentrale Frage: Wem gehört dein Herz – dem Mammon oder Gott? Leo beginnt mit der Feier des Gemeindewachstums und kündigt eine 21-tägige Fastenzeit an, während der er selbst fünf Wochen fasten wird. Er erläutert drei Grundhaltungen im Umgang mit Finanzen: die Armutsevangelisten, die Wohlstandsevangelisten und die Möglichkeitsdenker, die wie Paulus in allen Umständen Gott vertrauen. Leo betont, dass ein Christ weder arm noch reich sein muss, sondern dankbar für Gottes Versorgung. Die Predigt vertieft das biblische Prinzip, dass niemand zwei Herren dienen kann (Matthäus 6,24). Der Mammon verspricht Glück und Sicherheit durch Materielles, während Gottes System auf Geben, Dienen und Vertrauen basiert. Leo teilt persönliche Zeugnisse – seine eigene Geschichte mit einem Motorrad-Wunsch, den Gott erfüllt hat, sowie Geschichten von Jan Rou und Joel Fög. Er erklärt praktische Schritte, um den Geist des Mammons zu brechen: durch Opfer, Erstlingsfrüchte, den Zehnten und freiwilliges Geben. Die Predigt schließt mit der ernüchternden Statistik, dass nur 17-30% aller Christen den Zehnten praktizieren, und einem Aufruf zu einer Herzenshaltung der Dankbarkeit und Großzügigkeit.

Main Topics (7)

1. Wachstum der Gemeinde und Fastenzeit

  • • Neuer Besucherrekord in der Kirche - Gott wirkt Wunder
  • • 21-tägige Fastenzeit beginnt mit Fokus auf Finanzen
  • • Buch über finanzielle Freiheit als Begleitmaterial
  • • Fasten ist freiwillig, aber eine Zeit der persönlichen Veränderung

2. Drei Einstellungen zu Finanzen

  • • Armutsevangelisten: Christen sollten arm sein und Reichtum ablehnen
  • • Wohlstandsevangelisten: Christen sollten reich sein und materiellen Segen haben
  • • Möglichkeitsdenker (biblisch): Dankbarkeit in allen Umständen - ob viel oder wenig

3. Bund mit Gott vs. Mammon

  • • Gott macht einen Bund mit uns - alles was Er hat, gehört uns
  • • Der Bund bedeutet, dass Gottes Charakter sich nie ändert, auch wenn Umstände wechseln
  • • Mammon verspricht falsches Glück, Sicherheit und Identität durch Besitz
  • • Gottes System gibt wahren Frieden, Sicherheit, Identität und führt zu Dankbarkeit
  • • Niemand kann zwei Herren dienen - entweder Gott oder Mammon (Matthäus 6:24)

4. Gott als Versorger

  • • Gott ist Jahwe Jire (der Versorger) und El Shaddai (der Allmächtige)
  • • Gott kennt nicht nur unsere Bedürfnisse, sondern auch unsere Wünsche
  • • Persönliche Zeugnisse von Gottes Versorgung (Motorrad-Geschichte)
  • • Statistik: 45-50% junger Menschen haben Schulden, 60-70% haben Angst vor der Zukunft

5. Durchbrechen des Mammon-Geistes durch Geben

  • • Mammon kann nur durch Geben gebrochen werden, nicht durch positives Denken
  • • Verschiedene Stufen des Gebens: Opfer, Erstlingsfrucht, Zehnter, freiwillige Spenden
  • • Erstlingsfrucht: Das Erste von allem, was man bekommt, wird weggegeben
  • • Der Zehnte: 10% des Einkommens gehört Gott und wird in die lokale Gemeinde gebracht

6. Das Prinzip des Segens

  • • See Genezareth als Bild: Wasser fließt hinein und wieder heraus (Segen)
  • • Totes Meer als Bild: Nimmt nur, gibt nichts ab (Mammon)
  • • Nur 17-30% aller Christen praktizieren den Zehnten weltweit
  • • Dreiviertel des Ackerbodens ist nicht fruchtbar - Parallele zu Christen, die nicht geben

7. Herzenshaltung der Dankbarkeit

  • • Geben ist eine Herzenshaltung, keine Frage des Wohlstands
  • • Dankbarkeit für jeden neuen Tag als Geschenk Gottes
  • • Großzügigkeit strahlt aus und hat nichts mit materiellem Reichtum zu tun
  • • Freiheit entsteht durch Vertrauen auf Gott, nicht durch Kontrolle über Finanzen

Biblical Foundations

Direct Quotes

5. Mose 8:18

Denkt viel mehr an den Herrn, euren Gott, von dem ihr die Kraft bekommen habt, all diesen Reichtum zu erwerben. Ohne Gott keinen Reichtum, denn er hält sich an dem Bund, den er mit eurem Vorfahren geschlossen hat und er gilt noch bis heute.

Matthäus 6:24

Niemand kann zwei Herren dienen. Entweder wird er den einen hassen und den anderen lieben oder wird den anderen hängen und dem anderen verachten. Ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon.

1. Mose 4:3-5

Eines Tages kam Kain etwas vom Ertrag seines Feldes und brachte es dem Herrn als Opfer. Aber Abel wählte eine Gabe für Gott aus. Er schlachtete einige der ersten Lämmer seiner Herde und opferte die besten Fleischstücke mit samt Fett daran. Der Herr blickte freundlich auf Abel und nahm sein Opfer an. Kain gegen hatte er gesagt, das schaue ich mir nicht mal an.

Maleachi 3:10

Bringt den zehnten Teil eurer Erträge im vollen Umfang zu meinem Tempel, damit in den Vorratshäusern kein Mangel herrscht.

Additional references

  • → 3. Mose (bezüglich nachträglicher Erstlingsfrucht mit einem Fünftel extra)
  • → Philipper (Paulus über Zufriedenheit in allen Umständen)

Practical Application (6)

  • 1 Entscheide dich bewusst für Gottes System: Erkenne, dass du nicht neutral zwischen Mammon und Gott stehen kannst. Triff eine bewusste Entscheidung, Gott zu vertrauen und seinem System des Gebens zu folgen, nicht dem System des Nehmens und Kontrollierens.
  • 2 Beginne mit dem Geben: Durchbrich den Geist des Mammons, indem du anfängst zu geben - sei es durch ein Opfer, Erstlingsfrucht oder den Zehnten. Geben ist der einzige Weg, die Macht des Mammons in deinem Leben zu brechen.
  • 3 Praktiziere den Zehnten: Gib die ersten 10% deines Einkommens in die Gemeinde, wo du geistlich genährt wirst. Dies ist keine mathematische Rechnung, sondern ein Glaubensschritt, der zeigt, dass du Gott als deinen Versorger vertraust.
  • 4 Kultiviere eine Haltung der Dankbarkeit: Entwickle eine Herzenshaltung der Dankbarkeit für alles, was du hast. Erkenne jeden Tag als Geschenk Gottes und sei dankbar für seine Versorgung, unabhängig von den Umständen.
  • 5 Nutze die Fastenzeit für finanzielle Freiheit: Verwende die 21-tägige Fastenzeit, um mit dem Begleitbuch über Finanzen zu arbeiten. Bringe konkrete Themen vor Gott, wo du Durchbruch und Veränderung brauchst.
  • 6 Gib Erstlingsfrüchte: Wenn du etwas zum ersten Mal bekommst (erste Dividende, erstes Gehalt, erster Bonus), gib es ganz weg als Zeichen des Vertrauens, dass Gott dein Versorger ist.

Daily bites from the week of March 9

  1. Day 1 of 7 · March 9 Wem gehört dein Herz?

    Jesus stellt uns vor eine klare Entscheidung: 'Niemand kann zwei Herren dienen. Entweder wird er den einen hassen und den anderen lieben, oder er wird dem einen anhängen und den anderen verachten. Ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon.' Diese Worte sind nicht als moralische Empfehlung gemeint, sondern als geistliche Realität. Es gibt kein Mittelweg, keine neutrale Zone. Entweder bestimmt der Geist des Mammons unser System – mit seinem Versprechen von Glück durch Materielles, falscher Sicherheit und Manipulation – oder wir leben im System Gottes, das auf Geben, Dienen und Vertrauen basiert. Der Mammon sagt: 'Nimm, es gehört dir!' Gott sagt: 'Ich bin Jahwe-Jire, dein Versorger.' Die Frage ist nicht, ob wir reich oder arm sind, sondern welchem System unser Herz gehört. Bist du eine Pipeline, durch die Gottes Segen fließt – hinein und wieder hinaus? Oder bist du wie das Tote Meer, das nur nimmt und nichts mehr weggibt?

    Matthäus 6,24

    Prayer

    Bitte Gott, dir zu zeigen, wo dein Herz noch am Mammon hängt, und gib ihm heute bewusst die Herrschaft über deine Finanzen.

    Reflect

    Welche Anzeichen des Mammon-Geistes (Geiz, Angst, Vergleichen, Manipulation) erkennst du in deinem eigenen Herzen?

  2. Day 2 of 7 · March 10 Der Bund mit dem Versorger

    Die Bibel erinnert uns: 'Denkt vielmehr an den Herrn, euren Gott, von dem ihr die Kraft bekommen habt, all diesen Reichtum zu erwerben.' Ohne Gott gibt es keinen wahren Reichtum. Unsere Beziehung zu Gott ist kein romantisches Gefühl, sondern ein Bund. Im alten Testament war ein Bund ein gegenseitiges Versprechen: 'Alles, was ich habe, gehört dir.' Bei einem Bund mit Gott sind wir die Gewinner – nicht Gott, der schon alles hat. Der Himmel steht uns offen! Gottes Charakter ändert sich nie, auch wenn sich die Umstände ständig ändern. Viele junge Menschen leben heute in Schulden und Zukunftsangst. Sie vergessen, dass sie treue Verwalter von dem sind, was Gott ihnen anvertraut hat. Gott sagt: 'Ich bin El-Schaddai, der allmächtige Gott, der deine Bedürfnisse kennt.' Er kennt nicht nur deine Bedürfnisse, sondern auch deine Wünsche. Ein Vater im Himmel, der sich um jedes Detail kümmert.

    5. Mose 8,18

    Prayer

    Danke Gott für den Bund, den er mit dir geschlossen hat, und bitte ihn, dir zu helfen, als treuer Verwalter zu leben.

    Reflect

    Verwaltest du deine Finanzen als treuer Verwalter oder lebst du über deine Verhältnisse und im Mangel an Vertrauen?

  3. Day 3 of 7 · March 11 Drei Haltungen zu Finanzen

    In der Christenheit gibt es drei Grundhaltungen zu Finanzen: Die Armutssevangelisten glauben, ein Christ muss arm sein und benutzt einen Teebeutel zweimal. Die Wohlstandsevangelisten meinen, ein Christ muss reich sein und fährt mindestens einen Porsche. Beide Gruppen schauen auf die jeweils andere herab. Aber es gibt eine dritte Gruppe: die Möglichkeitsdenker. Sie sagen wie Paulus: 'Ob ich viel habe oder wenig habe, Gott gibt mir die Kraft, und er ist mein Versorger.' Die Haltung zeigt sich im Alltag: Hast du ein schönes Haus? Der Stolze sagt: 'Wir planen ein noch größeres.' Der Arme sagt: 'Es war ein Schnäppchen.' Der Dankbare sagt einfach: 'Danke, wir sind gesegnet.' Es geht nicht darum, ob du viel oder wenig hast, sondern um deine Herzenshaltung. Ein dankbarer Mensch weiß: Jeder Tag, an dem mein Herz noch schlägt, bedeutet, dass Gott mit meiner Geschichte nicht fertig ist.

    Prayer

    Bitte Gott, dir ein dankbares Herz zu geben, das in allen Umständen seine Versorgung erkennt.

    Reflect

    Welche dieser drei Haltungen prägt dein Denken über Finanzen – Armut, Wohlstand oder Dankbarkeit?

  4. Day 4 of 7 · March 12 Zwei völlig verschiedene Systeme

    Das System des Mammons verspricht Glück durch Materielles, bietet scheinbare Sicherheit, verleiht eine falsche Identität durch Vergleichen, fordert falsche Großzügigkeit (damit alle es sehen) und führt immer zur Manipulation. Jakob versuchte mit Gott zu verhandeln: 'Wenn du mich segnest, dann gebe ich dir 10%.' Aber Gott lässt sich nicht manipulieren. Das System Gottes ist komplett anders: Es gibt wahren Frieden unabhängig von Umständen, echte Sicherheit, wahre Identität, führt zu Dankbarkeit und echter Großzügigkeit. Im Reich Gottes beginnt Größe mit Dienen. Wer das Leben gewinnen will, verliert es. 'Segnet die Feinde, die euch verfluchen.' Diese Prinzipien gehen materiell und seelisch nicht auf – das ist ja der Punkt! Gottes Reich funktioniert anders. Wir Christen wollen oft den Segen Gottes ohne die Prinzipien Gottes zu verstehen. Aber ein fröhlicher Geber ist jemand, der weiß: Ich habe einen jubelnden Gott, der einen Bund mit mir gemacht hat.

    Prayer

    Bitte den Heiligen Geist, dir die Augen zu öffnen für Gottes Reich-Prinzipien, die unserer natürlichen Logik widersprechen.

    Reflect

    In welchen Bereichen deines Lebens versuchst du noch, nach dem System des Mammons statt nach Gottes Prinzipien zu leben?

  5. Day 5 of 7 · March 13 Wie man den Mammon bricht

    Kain brachte Gott 'etwas vom Ertrag seines Feldes' – einfach ein bisschen von dem, was übrig war. Abel dagegen 'wählte eine Gabe für Gott aus' und opferte die ersten und besten Lämmer seiner Herde. Der Herr blickte freundlich auf Abel, aber auf Kain nicht. Warum? Weil das Herz den Unterschied macht. Den Geist des Mammons kann man nur auf eine Weise brechen: durch Geben. Es gibt keinen anderen Weg. Du beginnst mit einem Opfer – etwas, das dich wirklich etwas kostet. Dann die Erstlingsfrucht: Das allererste Mal, wenn du etwas bekommst (erstes Gehalt, erste Dividende), gibst du es ganz weg. Es tut brutal weh, aber der Mammon-Geist wird auf einen Schlag gebrochen. Danach lernst du, den Zehnten zu geben – die ersten 10% deines Einkommens für das Reich Gottes. Und irgendwann merkst du: Man kann auch freiwillig darüber hinaus geben. Manche haben sogar die Gabe des Gebens. Aber alles beginnt mit einem ersten Schritt des Vertrauens.

    1. Mose 4,3-5

    Prayer

    Bitte Gott um den Mut, ein echtes Opfer zu bringen, das dein Herz vom Mammon befreit und dich in die Freiheit des Gebens führt.

    Reflect

    Welchen konkreten Schritt kannst du diese Woche gehen, um den Geist des Mammons in deinem Leben zu brechen?

  6. Day 6 of 7 · March 14 Der Zehnte – Vertrauen in Aktion

    Gottes Wort fordert uns heraus: 'Bringt den zehnten Teil eurer Erträge im vollen Umfang zu meinem Tempel, damit in den Vorratshäusern kein Mangel herrscht.' Der Zehnte gehört in den Ort, wo du geistlich genährt wirst – nicht zu irgendeinem Missionswerk, sondern zur Gemeinde, die dich aufbaut. Die ernüchternde Wahrheit: Nur 17-30% aller Christen praktizieren den Zehnten. Das entspricht exakt der Bibelstelle vom vierfachen Ackerboden – dreiviertel des Bodens ist nicht fruchtbar. Mathematisch geht es nicht auf, sagt jeder Banker. Und genau das ist der Punkt: Glauben heißt zu vertrauen, dass das Erste von jedem Gehalt ins Reich Gottes geht. Wie kommt man dahin? Indem du es tust. Es gibt einen Moment, wo du diesen Glaubensschritt gehst und sagst: 'Der Geist des Mammons – mit dem habe ich nichts mehr zu tun. Ich entscheide mich, Gott zu vertrauen.' Es ist eine Herzensfrage, keine Kopfsache.

    Maleachi 3,10

    Prayer

    Bitte Gott, dir den Glauben und die Kraft zu geben, mit dem Zehnten zu beginnen oder treu darin zu bleiben.

    Reflect

    Bist du bereit, den Glaubensschritt zu gehen und die ersten 10% deines Einkommens Gott zu geben, auch wenn es mathematisch nicht aufgeht?

  7. Day 7 of 7 · March 15 Eine Herzenshaltung der Dankbarkeit

    Finanzen sind keine sachliche Angelegenheit – es geht immer um das Herz. Die Frage ist nicht, ob du reich oder arm bist, sondern welche Herzenshaltung du hast. Bist du stolz auf deine Leistung? Fühlst du dich schuldig wegen deines Wohlstands? Oder bist du einfach dankbar? Eine Herzenshaltung der Dankbarkeit verändert alles. 'Ich bin noch nie einen Tag aufgestanden und war nicht dankbar' – das sollte unser Zeugnis sein. Jeder Tag ist ein Geschenk des Herrn. Das bedeutet nicht, dass jeden Tag perfekt ist, sondern dass wir beschenkt sind mit Leben, mit Möglichkeiten, mit Gottes Gegenwart. Während dieser Fastenzeit geht es darum, dass Gott die Themen hervorbringt, die hervorkommen müssen – in deinem Herzen, in deinem Umgang mit Finanzen. Gott kennt das Maß, das du tragen kannst. Er ist dein Jahwe-Jire, dein Versorger in allen Facetten deines Lebens. Das ist keine Theorie, sondern eine lebendige Beziehung mit dem Gott, der für dich sorgt.

    Prayer

    Danke Gott für drei konkrete Dinge in deinem Leben und bitte ihn, dir eine Herzenshaltung der Dankbarkeit zu schenken, die unabhängig von Umständen ist.

    Reflect

    Wofür kannst du heute konkret dankbar sein, unabhängig von deiner finanziellen Situation?