Kirche für Düsseldorf e.V.
Wir sind eine evangelische Freikirche voller Menschen, die ihren Glauben aktiv leben. Gemeinsam wollen wir Gott erleben und unsere Stadt positiv verändern.
Täglicher Impuls Montag Gottes Gnade kennt keine Grenzen
Das Buch Jona endet anders, als wir erwarten würden. Nachdem die Menschen von Ninive Buße taten und umkehrten, verschonte Gott die Stadt – eigentlich ein perfektes Ende. Doch Jona ärgerte sich sehr darüber. Er kannte Gottes Gnade aus eigener Erfahrung: Gott hatte ihn gerettet, als er vor seinem Auftrag floh. Dennoch wollte er diese Gnade nicht mit seinen Feinden teilen.
Die Predigt zeigt uns eine unbequeme Wahrheit: 'Gott sah, dass die Menschen von ihren falschen Wegen umkehrten, da taten sie ihm leid und er ließ das angedrohte Unheil nicht über sie hereinbrechen.' Jona hatte die richtige Theologie – er kannte Gottes Eigenschaften und zitierte sogar die Schrift. Doch er verstand Gottes Herz nicht. Es ist möglich, theologisch korrekt zu sein und gleichzeitig an Gottes Herz vorbeizuleben. Gottes Gnade schließt alle Menschen ein, sogar unsere Feinde. Das ist der Skandal der Gnade, der uns heute noch herausfordert.
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Das Buch Jona endet anders, als wir erwarten würden. Nachdem die Menschen von Ninive Buße taten und umkehrten, verschonte Gott die Stadt – eigentlich ein perfektes Ende. Doch Jona ärgerte sich sehr darüber. Er kannte Gottes Gnade aus eigener Erfahrung: Gott hatte ihn gerettet, als er vor seinem Auftrag floh. Dennoch wollte er diese Gnade nicht mit seinen Feinden teilen. Die Predigt zeigt uns eine unbequeme Wahrheit: 'Gott sah, dass die Menschen von ihren falschen Wegen umkehrten, da taten sie ihm leid und er ließ das angedrohte Unheil nicht über sie hereinbrechen.' Jona hatte die richtige Theologie – er kannte Gottes Eigenschaften und zitierte sogar die Schrift. Doch er verstand Gottes Herz nicht. Es ist möglich, theologisch korrekt zu sein und gleichzeitig an Gottes Herz vorbeizuleben. Gottes Gnade schließt alle Menschen ein, sogar unsere Feinde. Das ist der Skandal der Gnade, der uns heute noch herausfordert.
Das Buch Jona endet anders, als wir erwarten würden. Nachdem die Menschen von Ninive Buße taten und umkehrten, verschonte Gott die Stadt – eigentlich ein perfektes Ende. Doch Jona ärgerte sich sehr darüber. Er kannte Gottes Gnade aus eigener Erfahrung: Gott hatte ihn gerettet, als er vor seinem Auftrag floh. Dennoch wollte er diese Gnade nicht mit seinen Feinden teilen. Die Predigt zeigt uns eine unbequeme Wahrheit: 'Gott sah, dass die Menschen von ihren falschen Wegen umkehrten, da taten sie ihm leid und er ließ das angedrohte Unheil nicht über sie hereinbrechen.' Jona hatte die richtige Theologie – er kannte Gottes Eigenschaften und zitierte sogar die Schrift. Doch er verstand Gottes Herz nicht. Es ist möglich, theologisch korrekt zu sein und gleichzeitig an Gottes Herz vorbeizuleben. Gottes Gnade schließt alle Menschen ein, sogar unsere Feinde. Das ist der Skandal der Gnade, der uns heute noch herausfordert.
Danke Gott für seine grenzenlose Gnade in deinem Leben und bitte ihn, dein Herz für seine umfassende Liebe zu öffnen.
Gibt es Menschen in deinem Leben, denen du Gottes Gnade nicht gönnst, obwohl du sie selbst erfahren hast?
Aufnahme vom 21. Juni 2026
Predigt Gott ist nicht fertig mit dir | Miriam Lander
Sonntag, 21. Juni 2026 Jona 3,1-10 Kernaussage Gott beruft nicht die Starken oder Perfekten, sondern die Verfügbaren, die sich ihm zur Verfügung stellen. Er sendet uns nicht nach unserem Wunsch, sondern nach seinem Auftrag dorthin, wo er uns gebrauchen kann. Durch seine Gnade rettet er Menschen - nicht weil wir es verdient haben, sondern weil er barmherzig ist.
Diese Predigt ist Teil einer Predigtserie über das Buch Jona und behandelt Kapitel 3. Die Predigerin Miriam Lander zeigt auf, wie Gott Menschen beruft, sendet und rettet - nicht aufgrund ihrer Stärke oder Perfektion, sondern durch seine Gnade. Jona wird von Gott ein zweites Mal nach Ninive gesandt, nachdem er beim ersten Mal weggelaufen war. Trotz Jonas einfacher und harter Botschaft des Gerichts bekehrt sich die ganze Stadt Ninive, was zeigt, dass die Kraft nicht in der Rhetorik des Predigers liegt, sondern in Gottes Wort.
Die zentrale Botschaft lautet: Gott ist noch nicht fertig mit dir. Er beruft nicht die Starken, sondern die Verfügbaren, die sich ihm zur Verfügung stellen. Er sendet nicht nach unserem Wunsch, sondern nach seinem Auftrag - oft dorthin, wo viele Menschen sind und wo er uns am meisten gebrauchen kann. Und er rettet Menschen nicht aus Verdienst, sondern aus Gnade. Die Predigt ermutigt die Gemeinde, aus der Komfortzone herauszukommen, nicht die 'Snooze-Taste' zu drücken, wenn Gott ruft, und sich aktiv für sein Reich einzusetzen - in der Nachbarschaft, am Arbeitsplatz, in der Stadt Düsseldorf. Weiterlesen
Gott ist nicht fertig mit dir | Miriam Lander
Gott beruft nicht die Starken oder Perfekten, sondern die Verfügbaren, die sich ihm zur Verfügung stellen. Er sendet uns nicht nach unserem Wunsch, sondern nach seinem Auftrag dorthin, wo er uns gebrauchen kann. Durch seine Gnade rettet er Menschen - nicht weil wir es verdient haben, sondern weil er barmherzig ist.
Hauptthemen (4)
1. Gott beruft Menschen - nicht die Starken, sondern die Verfügbaren
- • Gott gibt Jona eine zweite Chance trotz seines Versagens
- • Gott sucht nicht die Perfekten, sondern Menschen wie Jona, die Angst haben, weglaufen und rebellisch sind
- • Gottes Kraft entfaltet sich in menschlicher Schwäche
- • Biblische Beispiele: Mose, Gideon, Jeremia fühlten sich unfähig, wurden aber trotzdem berufen
- • Nicht Fähigkeit, sondern Verfügbarkeit und Abhängigkeit von Gott sind entscheidend
- • Scheitern und Krisen disqualifizieren uns nicht, sondern können uns für Gottes Gebrauch qualifizieren
2. Gott sendet Menschen - nicht nach Wunsch, sondern nach Auftrag
- • Gott ist von seinem Wesen her ein sendender Gott
- • Jona wird nach Ninive gesandt, zur Feindstadt Israels mit 120.000 Menschen
- • Mission ist nicht nur für eine geistliche Elite, sondern für jeden, der zu Jesus gehört
- • Jesus hat selbst die ultimative Komfortzone verlassen und ist auf die Erde gekommen
- • Urbanisierung heute: Über 50% der Weltbevölkerung leben in Städten - dort will Gott hin
- • Düsseldorf hat 650.000 Einwohner - Gott möchte uns in der Stadt gebrauchen
- • Berufung bedeutet, Risiken einzugehen und die Sicherheit aufzugeben
3. Gott rettet Menschen - nicht aus Verdienst, sondern aus Gnade
- • Jonas Predigt war kurz und hart: 'Ninive wird in 40 Tagen zerstört'
- • Die Kraft liegt nicht in der Qualität der Rhetorik, sondern in Gottes Wort
- • 120.000 Menschen in Ninive tun Buße und kehren um
- • Gottes Zorn richtet sich gegen Ungerechtigkeit, Korruption und Ausbeutung
- • Gottes Zorn ist wichtig, weil er die Hoffnung der Unterdrückten ist
- • Umkehr zu Gott führt auch zu Veränderung in Gesellschaft und sozialem Zusammenleben
- • Ninive wird gerettet - nicht weil sie es verdient haben, sondern aus Gottes Gnade
4. Praktische Ermutigung: Nicht auf Snooze drücken
- • Wie oft drücken wir auf Snooze, wenn der Heilige Geist uns wecken will?
- • Ausreden wie 'ich bin nicht begabt genug' oder 'ich kann nicht reden' haben schon biblische Personen benutzt
- • Gott hat trotzdem durch Mose, Jeremia, Petrus, Paulus die Welt verändert
- • Wir sind fähig nicht aus uns selbst, sondern aus Gottes Gnade
- • Konkrete Einsatzmöglichkeiten: Schule, Nachbarschaft, Arbeit, Altstadt
Biblische Grundlagen
Direkt zitiert
Da empfing Jona wieder eine Botschaft vom Herrn. Geh in die große und mächtige Stadt Ninive und verkünde den Menschen dort, was ich dir auftrage. Da gehorchte Jona, machte sich auf den Weg nach Ninive, wie der Herr es ihm befohlen hatte. Die Stadt war so groß, dass man drei Tage brauchte, um sie zu durchqueren. [...] Und Gott sah ihre Taten, dass sie von dem bösen Weg umkehrten. Und Gott ließ sich das Unheil gereuen, dass er ihnen zu ihnen gesagt hatte und er tat es nicht.
Seht euch doch einmal in euren eigenen Reihen um, Geschwister. Was für Leute hat Gott sich ausgesucht, als er euch berief? Es sind nicht viele Kluge und Gebildete darunter, wenn man nach menschlichen Maßstäben urteilt. Nicht viele Mächtige, nicht viele von vornehmer Herkunft. Im Gegenteil. Was nach dem Urteil der Welt ungebildet ist, das hat Gott erwählt, um die Klugheit der Klugen zunichte zu machen und was nach dem Urteil der Welt schwach ist, hat Gott erwählt, um die Stärke der Starken zunichte zu machen.
Meine Kinder, unsere Liebe darf sich nicht in Worten und schönen Reden erschöpfen. Sie muss sich durch unser Tun als echt und wahr erweisen.
Weitere Referenzen
- → Matthäus 18,20 (wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind)
- → Matthäus 28 (Missionsbefehl - geht hin zu allen Völkern)
- → Johannes 15 (getrennt von mir könnt ihr nichts tun)
- → 2. Korinther (Gottes Kraft in Schwachheit)
- → Jakobusbrief (Glaube ohne Werke ist tot)
Praktische Anwendung (5)
- 1 Einer Kleingruppe beitreten: Gemeinschaft ist wichtig für geistliches Wachsam. Kontaktkarte ausfüllen oder direkt auf Kleingruppenleitende zugehen, um Anschluss zu finden.
- 2 Taufe als nächster Schritt: Am 5. Juli findet ein Taufgottesdienst am Unterbacher See statt. Taufkurs wird angeboten, um mehr über die Bedeutung der Taufe zu erfahren.
- 3 In der Stadt ein Licht sein: Konkret in Schule, Nachbarschaft oder am Arbeitsplatz präsent sein, Gemeinschaft fördern, Ruhe und Frieden reinbringen statt zu meckern. Sich von Gott an Orte senden lassen, wo er uns gebrauchen kann.
- 4 Teil eines Dienstteams werden: Sich beim Next Steps Stand melden, um herauszufinden, in welchem Team man dienen kann. Nicht auf Snooze drücken, sondern aktiv werden.
- 5 Gebet und Freiheit suchen: Zum Kreuz gehen, wo Menschen bereit sind zu beten für diejenigen, die Jesus kennenlernen möchten oder Freiheit in bestimmten Bereichen brauchen.