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Kirche für Düsseldorf e.V.

Duderstädter Straße 17, 40595 Düsseldorf

Wir sind eine evangelische Freikirche voller Menschen, die ihren Glauben aktiv leben. Gemeinsam wollen wir Gott erleben und unsere Stadt positiv verändern.

Täglicher Impuls
Montag

Gottes Gnade kennt keine Grenzen

Das Buch Jona endet anders, als wir erwarten würden. Nachdem die Menschen von Ninive Buße taten und umkehrten, verschonte Gott die Stadt – eigentlich ein perfektes Ende. Doch Jona ärgerte sich sehr darüber. Er kannte Gottes Gnade aus eigener Erfahrung: Gott hatte ihn gerettet, als er vor seinem Auftrag floh. Dennoch wollte er diese Gnade nicht mit seinen Feinden teilen. Die Predigt zeigt uns eine unbequeme Wahrheit: 'Gott sah, dass die Menschen von ihren falschen Wegen umkehrten, da taten sie ihm leid und er ließ das angedrohte Unheil nicht über sie hereinbrechen.' Jona hatte die richtige Theologie – er kannte Gottes Eigenschaften und zitierte sogar die Schrift. Doch er verstand Gottes Herz nicht. Es ist möglich, theologisch korrekt zu sein und gleichzeitig an Gottes Herz vorbeizuleben. Gottes Gnade schließt alle Menschen ein, sogar unsere Feinde. Das ist der Skandal der Gnade, der uns heute noch herausfordert.

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Das Buch Jona endet anders, als wir erwarten würden. Nachdem die Menschen von Ninive Buße taten und umkehrten, verschonte Gott die Stadt – eigentlich ein perfektes Ende. Doch Jona ärgerte sich sehr darüber. Er kannte Gottes Gnade aus eigener Erfahrung: Gott hatte ihn gerettet, als er vor seinem Auftrag floh. Dennoch wollte er diese Gnade nicht mit seinen Feinden teilen. Die Predigt zeigt uns eine unbequeme Wahrheit: 'Gott sah, dass die Menschen von ihren falschen Wegen umkehrten, da taten sie ihm leid und er ließ das angedrohte Unheil nicht über sie hereinbrechen.' Jona hatte die richtige Theologie – er kannte Gottes Eigenschaften und zitierte sogar die Schrift. Doch er verstand Gottes Herz nicht. Es ist möglich, theologisch korrekt zu sein und gleichzeitig an Gottes Herz vorbeizuleben. Gottes Gnade schließt alle Menschen ein, sogar unsere Feinde. Das ist der Skandal der Gnade, der uns heute noch herausfordert.

Jona 3,10
Gebet

Danke Gott für seine grenzenlose Gnade in deinem Leben und bitte ihn, dein Herz für seine umfassende Liebe zu öffnen.

Herausforderung

Gibt es Menschen in deinem Leben, denen du Gottes Gnade nicht gönnst, obwohl du sie selbst erfahren hast?

Aufnahme vom 23. Juni 2026

Predigt

Gott ist nicht fertig mit dir | Miriam Lander

Dienstag, 23. Juni 2026
Jona 3,1-10
Kernaussage

Gott beruft nicht die Starken und Perfekten, sondern die Verfügbaren und Abhängigen. Er sendet uns nicht nach unserem Wunsch, sondern nach seinem Auftrag dorthin, wo er uns gebrauchen kann. Gott rettet Menschen nicht aufgrund ihres Verdienstes, sondern aus seiner Gnade - und möchte uns als Werkzeuge für diese Rettung gebrauchen.

In dieser Predigt über Jona Kapitel 3 wird betont, dass Gott nicht die Perfekten oder Starken beruft, sondern Menschen, die sich ihm zur Verfügung stellen und abhängig von ihm sind. Jona, der zunächst vor seinem Auftrag floh, erhält eine zweite Chance von Gott und wird nach Ninive gesandt – einer gottlosen Feindstadt mit 120.000 Einwohnern. Gott ist ein sendender Gott, der seine Leute nicht nach ihren Wünschen, sondern nach seinem Auftrag dorthin schickt, wo viele Menschen sind und wo sie gebraucht werden. Trotz Jonas einfacher und harter Gerichtsbotschaft („Noch 40 Tage und Ninive ist zerstört") bekehrt sich die ganze Stadt – vom König bis zum kleinsten Bürger. Dies zeigt, dass die Kraft nicht in der Rhetorik des Predigers liegt, sondern in Gottes Wort. Die Predigt behandelt auch das unbequeme Thema von Gottes Zorn, der sich gegen Ungerechtigkeit richtet und Ausdruck seiner Liebe ist. Letztendlich rettet Gott Ninive nicht aufgrund von Verdienst, sondern aus reiner Gnade. Die Botschaft ruft dazu auf, sich von Gott wachrütteln zu lassen, die Komfortzone zu verlassen und sich für seinen Auftrag zur Verfügung zu stellen, damit Menschen gerettet werden können.
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In dieser Predigt über Jona Kapitel 3 wird betont, dass Gott nicht die Perfekten oder Starken beruft, sondern Menschen, die sich ihm zur Verfügung stellen und abhängig von ihm sind. Jona, der zunächst vor seinem Auftrag floh, erhält eine zweite Chance von Gott und wird nach Ninive gesandt – einer gottlosen Feindstadt mit 120.000 Einwohnern. Gott ist ein sendender Gott, der seine Leute nicht nach ihren Wünschen, sondern nach seinem Auftrag dorthin schickt, wo viele Menschen sind und wo sie gebraucht werden. Trotz Jonas einfacher und harter Gerichtsbotschaft („Noch 40 Tage und Ninive ist zerstört") bekehrt sich die ganze Stadt – vom König bis zum kleinsten Bürger. Dies zeigt, dass die Kraft nicht in der Rhetorik des Predigers liegt, sondern in Gottes Wort. Die Predigt behandelt auch das unbequeme Thema von Gottes Zorn, der sich gegen Ungerechtigkeit richtet und Ausdruck seiner Liebe ist. Letztendlich rettet Gott Ninive nicht aufgrund von Verdienst, sondern aus reiner Gnade. Die Botschaft ruft dazu auf, sich von Gott wachrütteln zu lassen, die Komfortzone zu verlassen und sich für seinen Auftrag zur Verfügung zu stellen, damit Menschen gerettet werden können.

Hauptthemen (4)

1. Gott beruft Menschen - nicht die Starken, sondern die Verfügbaren

  • Gott ist ein Gott der zweiten Chance, der Menschen wie Jona trotz Versagens beruft
  • Gott sucht nicht die Perfekten aus, sondern Menschen mit Angst, Fehlern und Schwächen
  • Gott entfaltet seine Kraft in menschlicher Schwäche (1. Korinther 1,26-27)
  • Biblische Beispiele: Mose, Gideon, Jeremia, Petrus - alle hatten Einwände gegen ihre Berufung
  • Abhängigkeit von Gott ist entscheidend, nicht Selbstvertrauen
  • Scheitern disqualifiziert uns nicht, sondern kann uns für Gottes Gebrauch qualifizieren

2. Gott sendet Menschen - nicht nach Wunsch, sondern nach Auftrag

  • Gott ist von seinem Wesen her ein sendender Gott
  • Wir sind alle berufen zu gehen und das Evangelium zu verkünden
  • Mission bedeutet, die Komfortzone zu verlassen und sich verletzlich zu machen
  • Jesus hat selbst die ultimative Komfortzone (Himmel) verlassen
  • Gott sendet uns dorthin, wo viele Menschen sind - in die Städte
  • Über 50% der Weltbevölkerung lebt heute in Städten, bis 2050 werden es 65% sein
  • Gott will uns in Düsseldorf (650.000 Einwohner) gebrauchen - in Schulen, Nachbarschaft, Arbeit, Altstadt

3. Gott rettet Menschen - nicht aus Verdienst, sondern aus Gnade

  • Jonas Predigt war kurz und hart: 'Noch 40 Tage und Ninive wird zerstört'
  • Die Kraft liegt nicht in der Rhetorik, sondern in Gottes Wort
  • Gottes Zorn wird in der Bibel 600 Mal erwähnt und ist wichtig
  • Gottes Zorn richtet sich gegen Ungerechtigkeit, Ausbeutung und das Böse
  • Ein Gott ohne Zorn wäre kraftlos und hätte dem Bösen nichts entgegenzusetzen
  • 120.000 Menschen in Ninive bekehrten sich nach Jonas Predigt
  • Die Menschen in Ninive haben Gottes Gnade nicht verdient - genauso wenig wie wir
  • Umkehr zu Gott führt auch zu Veränderung in gesellschaftlichen und sozialen Verhältnissen

4. Historische Erweckungsbeispiele

  • Edward Irving in London: beeindruckende Rhetorik, aber Menschen gingen unbewegt nach Hause
  • William McCollock in Schottland: schwacher Redner, aber 1742 kam Erweckung durch Gottes Geist
  • Wales Anfang 20. Jahrhundert: Erweckung führte dazu, dass Arbeiter gestohlenes Werkzeug zurückbrachten
  • Soziale Probleme sind oft Folgen der Entfremdung von Gott

Biblische Grundlagen

Direkt zitiert

Jona 3,1-10

Da geschah das Wort des Herrn zum zweiten Mal zu Jona. Mache dich auf, geh nach Ninive der großen Stadt und rufe ihr die Botschaft zu, die ich dir sagen werde. Da machte Jona sich auf und ging nach Ninive gemäß dem Wort des Herrn. Ninive aber war eine große Stadt vor Gott, drei Tage zu durchwandern. Und Jona begann in die Stadt hineinzugehen, eine Tagesreise weit. Und er rief und sprach: Noch 40 Tage und Ninive ist zerstört. Da glaubten die Leute von Ninive an Gott und sie riefen ein Fasten aus und kleideten sich in ein Sacktuch von ihrem größten bis zu dem kleinsten. Und das Wort erreichte den König von Ninive und er stand von seinem Thron auf, legte seinen Mantel ab, hüllte sich in ein Sacktuch und setzte sich in den Staub. Und er ließ in Ninive auf den Befehl des Königs und seiner Großen ausrufen und sagen: Menschen und Vieh, Rinder und Schafe sollen gar nichts zu sich nehmen. Sie sollen nicht weiden und kein Wasser trinken. Und Menschen und Vieh sollen mit Sacktuch bedeckt sein und sie sollen mit aller Kraft zu Gott rufen und sie sollen umkehren, jeder von seinem bösen Weg und von der Gewalt, die in seinem Handeln ist. Wer weiß, vielleicht wendet sich Gott und lässt sich gereuen und kehrt um von der Glut seines Zornes, sodass wir nicht umkommen. Und Gott sah, dass ihre Taten, dass sie von dem bösen Weg umkehrten. Und Gott ließ sich das Unheil gereuen, dass er ihnen gesagt hatte und er tat es nicht.

1. Korinther 1,26-27

Seht euch doch einmal in euren eigenen Reihen um, Geschwister. Was für Leute hat Gott sich ausgesucht, als er euch berief? Es sind nicht viele kluge und gebildete dabei, wenn man nach menschlichen Maßstäben urteilt. Nicht viele mächtige, nicht viele von vornehmer Herkunft. Im Gegenteil, was nach dem Urteil der Welt ungebildet ist, das hat Gott erwählt, um die Klugheit der Klugen zunichte zu machen. Und was nach dem Urteil der Welt schwach ist, hat Gott erwählt, um die Stärke der Starken zunichte zu machen.

Weitere Referenzen

  • Jona Kapitel 1
  • Jona Kapitel 2
  • Johannes 15 (getrennt von mir könnt ihr nichts tun)
  • Matthäus 28 (Missionsbefehl - geht hin zu allen Völkern)

Praktische Anwendung (5)

  • 1 Stelle dich Gott zur Verfügung trotz Versagens: Lass dich nicht von deinem Scheitern, deinen Fehlern oder Krisen aufhalten. Gott ist noch nicht fertig mit dir und möchte dich trotz deiner Schwächen gebrauchen. Sage 'Hier bin ich' und mache dich abhängig von ihm.
  • 2 Verlasse deine Komfortzone: Lass dich von Gottes Stimme wachrütteln und drücke nicht mehr auf die Snooze-Taste. Geh dorthin, wo Gott dich gebrauchen möchte - nicht wo es bequem ist, sondern wo viele Menschen sind, die ihn brauchen.
  • 3 Engagiere dich konkret in der Stadt: Werde aktiv in deiner Umgebung: Engagiere dich in einer Schule, organisiere ein Nachbarschaftsfest, sei ein Vorbild auf der Arbeit, oder beteilige dich an den Altstadtengeln. Bringe Licht in deine Stadt Düsseldorf.
  • 4 Vertraue auf Gottes Wort, nicht auf deine Fähigkeiten: Die Kraft liegt nicht in deiner Rhetorik oder deinen Fähigkeiten, sondern in Gottes Wort. Selbst eine einfache Botschaft kann durch Gottes Geist Menschen verändern, wie bei Jona in Ninive.
  • 5 Beginne oder vertiefe eine Beziehung mit Jesus: Wenn du Jesus noch nicht kennst oder dich von ihm entfernt hast, nimm heute seine Vergebung und Gnade an. Jesus ist für dich gestorben, damit deine Schuld weggewaschen wird und du eine Beziehung mit dem liebenden Gott haben kannst.