predigt.io ist kostenlos und werbefrei. Unterstütze das Projekt bei Buy me a coffee .

Zurück zum Kirchenfinder

ICF Zürich

Zürichstrasse 131, 8600 Dübendorf, Schweiz

ICF ist eine freie, überkonfessionelle Kirche auf biblischer Grundlage. Authentisch, relevant und begeistert vom Leben mit Jesus​​​​​​​​.

Täglicher Impuls
Tag 2 von 7

Heute genügt seine Kraft

Aus der Predigt „Hour of Prayer | Gott gibt mir neue Kraft | ICF Zürich“ vom 27. Oktober

In der Wüste leben Schafe von kleinen Grashalmen, die hinter Steinen wachsen – nicht von üppigen Weiden. Diese Grashalme reichen für einen Tag, manchmal für fünf bis sechs Tage. Sie stillen den Hunger, ohne Überfluss zu schaffen. Diese Realität spricht eine wichtige Wahrheit in unser Leben hinein: Heute ist genug. Wir denken oft an die Zukunft, planen voraus und sorgen uns um morgen. Doch in diesem Moment, genau jetzt, fehlt dir nichts Wesentliches. Du hast Kleidung, Nahrung, einen Platz zum Sein. Gottes Kraft für heute ist ausreichend. Das Manna in der Wüste reichte immer nur für einen Tag – nie für morgen. Zufriedenheit bedeutet nicht, dass wir aufhören zu bitten oder zu träumen. Aber während wir auf Größeres hoffen, lernen wir, für die kleinen Grashalme dankbar zu sein, die uns heute nähren. 'Denn für einen Christ bist du dann glücklich, wenn du mit dem, was du hast, zufrieden bist' (1. Timotheus 6,6).

Weiterlesen
"

In der Wüste leben Schafe von kleinen Grashalmen, die hinter Steinen wachsen – nicht von üppigen Weiden. Diese Grashalme reichen für einen Tag, manchmal für fünf bis sechs Tage. Sie stillen den Hunger, ohne Überfluss zu schaffen. Diese Realität spricht eine wichtige Wahrheit in unser Leben hinein: Heute ist genug. Wir denken oft an die Zukunft, planen voraus und sorgen uns um morgen. Doch in diesem Moment, genau jetzt, fehlt dir nichts Wesentliches. Du hast Kleidung, Nahrung, einen Platz zum Sein. Gottes Kraft für heute ist ausreichend. Das Manna in der Wüste reichte immer nur für einen Tag – nie für morgen. Zufriedenheit bedeutet nicht, dass wir aufhören zu bitten oder zu träumen. Aber während wir auf Größeres hoffen, lernen wir, für die kleinen Grashalme dankbar zu sein, die uns heute nähren. 'Denn für einen Christ bist du dann glücklich, wenn du mit dem, was du hast, zufrieden bist' (1. Timotheus 6,6).

Matthäus 6,34
Gebet

Danke Gott für die 'Grashalme' in deinem Leben heute – für das, was ausreicht, auch wenn es bescheiden erscheint.

Zum Nachdenken

Wofür in deinem heutigen Leben kannst du dankbar sein, auch wenn es nicht der Überfluss ist, den du dir wünschst?

Aufnahme vom 26. Juli 2026

Predigt

Was ist die größte Gefahr bei einem Wunder? | René und Ilana Schubert

Sonntag, 26. Juli 2026
2. Mose 3,7-8
Kernaussage

Gott führt uns durch verschiedene Lebensphasen – Begeisterung, Wüste und Berufung – und wirkt in jeder Phase Wunder. Die größte Gefahr besteht darin, Gottes Wunder zu vergessen, sie als selbstverständlich zu nehmen oder ihnen in neuen Situationen nicht mehr zu vertrauen. Gott ist in allen Phasen treu und gegenwärtig, auch wenn sich die Umstände unterschiedlich anfühlen.

René und Ilana Schubert vom ICF Wien sprechen über die verschiedenen Phasen, die Christen in ihrem Glaubensleben durchlaufen, und die Gefahren, die mit Gottes Wundern einhergehen können. Sie teilen persönliche Erlebnisse von Gottes Eingreifen in ihr Leben – von finanzieller Versorgung bis zu Herausforderungen und Krisen. Die zentrale Botschaft ist, dass Gott in jeder Lebensphase treu ist und wirkt: in der Begeisterungsphase nach der Bekehrung, in der Wüstenzeit der Charakterformung, und beim Einnehmen des verheißenen Landes. Die größte Gefahr bei Wundern ist, sie zu vergessen, als selbstverständlich zu betrachten oder nicht mehr mit Gottes Eingreifen zu rechnen. Die Predigt ermutigt dazu, dankbar zu bleiben, mutige Entscheidungen zu treffen, in schwierigen Zeiten durchzuhalten und dem Ruf Gottes treu zu folgen, auch wenn der Weg durch die Wüste führt.
Weiterlesen
René und Ilana Schubert vom ICF Wien sprechen über die verschiedenen Phasen, die Christen in ihrem Glaubensleben durchlaufen, und die Gefahren, die mit Gottes Wundern einhergehen können. Sie teilen persönliche Erlebnisse von Gottes Eingreifen in ihr Leben – von finanzieller Versorgung bis zu Herausforderungen und Krisen. Die zentrale Botschaft ist, dass Gott in jeder Lebensphase treu ist und wirkt: in der Begeisterungsphase nach der Bekehrung, in der Wüstenzeit der Charakterformung, und beim Einnehmen des verheißenen Landes. Die größte Gefahr bei Wundern ist, sie zu vergessen, als selbstverständlich zu betrachten oder nicht mehr mit Gottes Eingreifen zu rechnen. Die Predigt ermutigt dazu, dankbar zu bleiben, mutige Entscheidungen zu treffen, in schwierigen Zeiten durchzuhalten und dem Ruf Gottes treu zu folgen, auch wenn der Weg durch die Wüste führt.

Hauptthemen (4)

1. Phase 1: Gottes Handeln und entzündete Herzen

  • • Gott greift ein und rettet aus der Gefangenschaft, wie er Israel aus Ägypten befreite
  • • Das größte Wunder ist die Erlösung durch Jesus Christus, nicht materielle Segen
  • • In dieser Phase ist Dankbarkeit entscheidend und das Festhalten am Glauben, nicht nur an Gefühlen
  • • Die Begeisterung der ersten Liebe zu Jesus soll nicht nachlassen

2. Phase 2: Die Wüstenzeit – Prüfung und Charakterformung

  • • Gott ist mehr an unserem Charakter interessiert als an unserem Komfort
  • • Die Wüste dient dazu, unser Herz zu prüfen und zu offenbaren, was wirklich in uns ist
  • • Nicht nur raus aus Ägypten, sondern Ägypten muss auch raus aus uns – alte Denkmuster müssen erneuert werden
  • • Wüstenzeiten bedeuten nicht, dass Gott uns nicht mehr liebt, sondern dass er uns formt
  • • Wichtig ist, keinen Opfergeist zuzulassen und im Kleinen treu zu bleiben

3. Phase 3: Das verheißene Land einnehmen – Berufung leben

  • • Gott zeigt uns ein Land, aber wir müssen es selbst mit seiner Kraft einnehmen
  • • Berufung ist kein fernes Ziel, sondern beginnt ab dem Tag unserer Erlösung
  • • Es erfordert mutige Entscheidungen, klare Prioritäten und Verantwortung für andere
  • • Unser Gehorsam wird zum Segen für andere Menschen
  • • Berufung entfaltet sich erst, wenn wir handeln und Ja sagen

4. Gefahren bei Wundern

  • • Wir vergessen Gottes Wunder aus der Vergangenheit
  • • Wir nehmen Wunder als selbstverständlich und sehen sie nicht mehr
  • • Wir rechnen nicht mehr damit, dass Gott in neuen Situationen wieder wirken kann
  • • Wir bleiben an vergangenen Wundern hängen statt auf Gottes aktuelles Wirken zu schauen

Biblische Grundlagen

Direkt zitiert

2. Mose 3,7-8

Der Herr sagte zu ihm, ich habe gesehen, wie mein Volk in Ägypten unterdrückt wird und ich habe ihr Schreien gehört. Ich weiß, wie sehr es leidet und ich bin gekommen, um sie aus der Gewalt der Ägypter zu retten und sie aus Ägypten zu führen in ein schönes, weites Land, in ein Land, in dem Milch und Honig überfließen.

Epheser 2,8

Weil Gott so gnädig ist, hat er euch durch den Glauben gerettet und das ist nicht euer eigener Verdienst, es ist ein Geschenk Gottes.

5. Mose 8,2

Erinnert euch an den ganzen Weg, den der Herr, euer Gott, euch während dieser 40 Jahre durch die Wüste führte. Dadurch wollte er euch demütigen und auf die Probe stellen, um euren wahren Charakter ans Licht zu bringen und um zu sehen, ob ihr seine Gebote befolgen würdet oder nicht.

Josua 1,6-7

Sei stark und mutig, denn du sollst meinem Volk zu dem Land verhelfen, das ich seinen Vorfahren versprochen habe. Sei stark und sei mutig, gehorche gewissenhaft den Gesetzen, die dir mein Diener Mose gab und weiche nicht von ihnen ab, damit du Erfolg hast, wohin du auch gehst.

Matthäus 6,33

Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und alles andere wird euch hinzugetan werden.

Weitere Referenzen

  • → Jakobus (über Freude in Prüfungen)
  • → Bergpredigung (Glücklich sind die, die erkennen, dass sie Gott brauchen)
  • → 4. Mose 6,24-27 (Aaronitischer Segen)

Praktische Anwendung (5)

  • 1 Sei dankbar und vergiss Gottes Wunder nicht: Erinnere dich bewusst an das, was Gott in deinem Leben getan hat. Das größte Wunder ist die Erlösung durch Jesus – alles andere ist Draufgabe. Bleibe begeistert für Jesus und lass diese erste Liebe nicht erlöschen.
  • 2 Ordne Wüstenzeiten richtig ein: Verstehe, dass schwierige Zeiten nicht bedeuten, dass Gott dich nicht mehr liebt. Sie dienen deiner Charakterformung. Lass keinen Opfergeist zu und bleibe treu im unscheinbar Kleinen, auch wenn du die Gesamtsituation nicht verstehst.
  • 3 Triff mutige Entscheidungen und handle: Wenn Gott spricht, sei bereit, aus dem Boot zu steigen und mutige Schritte zu gehen. Setze klare Prioritäten (zuerst Gottes Reich), übernimm Verantwortung und wisse: Deine Berufung beginnt jetzt, nicht irgendwann in der Zukunft.
  • 4 Rechne mit Gottes Eingreifen in deiner aktuellen Situation: Glaube nicht nur an vergangene Wunder, sondern vertraue darauf, dass Gott auch jetzt wirken kann. Bringe deine Fragezeichen zu Jesus im Gebet und bleibe in Bewegung – ein Rad, das sich bewegt, kann Gott besser lenken.
  • 5 Bleibe gehorsam und höre auf Gottes Stimme: Sei sensibel für prophetische Eindrücke und Gottes Reden, auch in kleinen Dingen. Dein Gehorsam kann zum Segen für andere werden, die du vielleicht gar nicht kennst. Bete auf deinen Knien und erinnere Gott an seine Versprechen.

Impulse aus der Woche ab 27. Juli

  1. Tag 1 von 7 · 27. Juli Das größte Wunder: Deine Erlösung

    Wenn wir über Wunder Gottes sprechen, denken wir oft an spektakuläre Ereignisse – finanzielle Versorgung, Heilungen oder übernatürliche Eingriffe. Doch das allergrößte Wunder, das Gott je getan hat, ist die Rettung unserer Seele durch Jesus Christus. Wie Gott die Israeliten aus der Sklaverei in Ägypten befreite, so hat er auch uns aus der Gefangenschaft der Sünde herausgeholt. In Epheser 2,8 heißt es: 'Weil Gott so gnädig ist, hat er euch durch den Glauben gerettet und das ist nicht euer eigener Verdienst, es ist ein Geschenk Gottes.' Alle anderen Wunder – Versorgung, Heilung, Durchbrüche – sind nur Draufgabe zu diesem fundamentalen Wunder. Vielleicht bist du schon lange Christ und hast die erste Begeisterung verloren. Oder du stehst am Anfang deiner Glaubensreise. Die Einladung heute ist: Sei dankbar für das, was du hast. Lass das Feuer der ersten Liebe neu entfachen und vergiss nicht, dass die Erlösung das kostbarste Geschenk ist.

    Epheser 2,8

    Gebet

    Danke Jesus für das größte Wunder – dass du mich gerettet hast. Entzünde mein Herz neu für dich.

    Zum Nachdenken

    Wann hast du zuletzt bewusst über das Wunder deiner Erlösung nachgedacht und Gott dafür gedankt?

  2. Tag 2 von 7 · 28. Juli Gottes Handeln in der Begeisterungsphase

    Gott sieht dein Elend, hört dein Schreien und kennt dein Leiden. So wie er zu Mose sagte: 'Ich habe gesehen, wie mein Volk in Ägypten unterdrückt wird und ich habe ihr Schreien gehört. Ich weiß, wie sehr es leidet und ich bin gekommen, um sie zu retten', so kommt er auch zu dir. Die erste Phase unseres Glaubenslebens ist oft geprägt von Begeisterung und spürbarem Eingreifen Gottes. Unser Herz wird entzündet, wir erleben seine Liebe, seine Nähe, seine Wunder. Diese Phase ist kostbar und wichtig. Doch hier lauert auch eine Gefahr: Wir können die Begeisterung verlieren oder denken, dass sie sich 'mit der Zeit legen' wird. Aber Gott möchte, dass wir dauerhaft für ihn brennen. Halte am Glauben und an Gottes Wort fest – nicht nur an deinen Gefühlen. Deine Berufung als Kind Gottes bleibt bestehen, auch wenn die Emotionen schwanken.

    2. Mose 3,7-8

    Gebet

    Herr, bewahre mein Herz in der Begeisterung für dich. Lass mich dich immer mehr kennenlernen und lieben.

    Zum Nachdenken

    Wie kannst du deine Begeisterung für Jesus bewahren, auch wenn die Gefühle nicht immer gleich stark sind?

  3. Tag 3 von 7 · 29. Juli Die Wüste: Wo Gott dein Herz formt

    Nach der Begeisterung kommt oft die Wüstenzeit. Gott führte die Israeliten 40 Jahre durch die Wüste, 'um sie zu demütigen und auf die Probe zu stellen, um ihren wahren Charakter ans Licht zu bringen'. Das klingt hart, aber es zeigt Gottes Priorität: Er ist mehr an deinem Charakter interessiert als an deinem Komfort. Wüstenzeiten sind keine Strafe, sondern Orte der Charakterformung. Unter Druck kommt heraus, was wirklich in uns ist. Auch in der Wüste wirkte Gott Wunder – die Wolkensäule, das Manna vom Himmel – aber die Israeliten mussten lernen, ihm zu vertrauen. Viele Christen deuten die Wüste falsch und denken, Gott mag sie nicht mehr. Doch das Gegenteil ist wahr: Weil Gott dich liebt, mutet er dir diese Phasen zu. Er will nicht nur 'Ägypten' aus dir herausholen, sondern auch das alte Mindset, die ungöttlichen Denkmuster. Das ist ein Prozess, der Zeit braucht.

    5. Mose 8,2

    Gebet

    Jesus, hilf mir, die Wüstenzeit richtig zu verstehen. Forme meinen Charakter und mach mich dir ähnlicher.

    Zum Nachdenken

    In welcher 'Wüstenphase' befindest du dich gerade, und was könnte Gott dort in deinem Charakter formen?

  4. Tag 4 von 7 · 30. Juli Kein Opfer-Mindset zulassen

    Eine der größten Gefahren in schwierigen Zeiten ist das Opfer-Mindset. Wir suchen jemanden, der schuld ist an unserer Misere, fühlen uns übersehen, vernachlässigt oder benachteiligt. Die Israeliten taten das immer wieder in der Wüste. Doch Jakobus ermutigt uns sogar: 'Erachtet es für lauter Freude, wenn ihr in mancherlei Anfechtungen fallt, da ihr wisst, dass die Bewährung eures Glaubens Ausharren bewirkt.' Das bedeutet nicht, dass Schwierigkeiten angenehm sind, aber sie dienen einem Zweck. Wenn wir aus dem Opfer-Mindset aussteigen und anfangen zu glauben, dass Gott alles in uns hat, was wir brauchen, verändert sich die Atmosphäre. Anstatt auf Rettung von außen zu warten, erkennen wir, dass Gott bereits alles Nötige gegeben hat. Diese Veränderung des Denkens kann alles verändern – in deinem Herzen, in deinen Beziehungen, in deiner Situation.

    Jakobus 1,2-4

    Gebet

    Vater, vergib mir, wo ich mich als Opfer gesehen habe. Öffne meine Augen für deine Versorgung und Treue.

    Zum Nachdenken

    Wo hast du ein Opfer-Mindset entwickelt, und wie kannst du stattdessen Gottes Versorgung in deiner Situation erkennen?

  5. Tag 5 von 7 · 31. Juli Treu sein im unscheinbar Kleinen

    Berufung entfaltet sich oft nicht in spektakulären Momenten, sondern in täglichem Gehorsam im Kleinen. Jesus sagte: 'Wer im Geringsten treu ist, der ist auch im Großen treu.' Eine Frau aus Oberösterreich hatte im Oktober den Eindruck, für verschiedene Frauen zu beten und auf Gottes Stimme zu hören. Sie war gehorsam in diesem scheinbar kleinen Eindruck. Monate später, genau als eine dieser Frauen in einer Krise war und Gott um Bestätigung bat, kam ihr Brief an – mit zwölf prophetischen Notizen, die exakt die gestellten Fragen beantworteten. Gottes Timing ist perfekt. Wenn Gott zu dir spricht – sei es ein Eindruck für jemanden zu beten, ein Brief zu schreiben, zu geben oder zu dienen – sei gehorsam. Du weißt nicht, welchen entscheidenden Unterschied dein Gehorsam im Leben eines anderen Menschen macht. Berufung beginnt nicht irgendwann in der Zukunft, sondern ab dem Moment, wo du Ja zu Jesus sagst.

    Lukas 16,10

    Gebet

    Herr, mach mich sensibel für deine Stimme und gib mir Mut, gehorsam zu sein, auch im Unscheinbaren.

    Zum Nachdenken

    Wo ruft Gott dich heute zu Gehorsam im Kleinen, auch wenn du die Auswirkungen nicht siehst?

  6. Tag 6 von 7 · 1. August Mutige Entscheidungen treffen

    Das verheißene Land mussten die Israeliten selbst einnehmen. Gott sagte zu Josua: 'Sei stark und mutig, denn du sollst meinem Volk zu dem Land verhelfen, das ich seinen Vorfahren versprochen habe.' Gott gab das Land, aber sie mussten handeln. Genauso verhält es sich mit deiner Berufung. Sie wird erst Realität, wenn du mutige Entscheidungen triffst. Christentum und Leben mit Gott brauchen Mut für Entscheidungen, die manchmal 'out of the box' sind. Wenn Jesus ruft und du gehst, ist es Glaube. Wenn Jesus nicht ruft und du wahnsinnige Sachen machst, ist es einfach Dummheit. Der Unterschied liegt darin, auf seine Stimme zu hören und dann zu handeln. Vielleicht ruft Gott dich, einen Job zu kündigen, umzuziehen, eine Ausbildung zu beginnen, eine Beziehung zu beenden oder eine Kirche zu gründen. Warte nicht, bis alles perfekt ist. Trachte zuerst nach dem Reich Gottes, und er wird für das Übrige sorgen.

    Josua 1,6-7

    Gebet

    Jesus, gib mir Mut, die Entscheidungen zu treffen, zu denen du mich rufst. Ich vertraue dir für die Konsequenzen.

    Zum Nachdenken

    Zu welcher mutigen Entscheidung könnte Gott dich gerade rufen, und was hindert dich daran, sie zu treffen?

  7. Tag 7 von 7 · 2. August Gott ist in jeder Phase treu

    Egal in welcher Phase du dich befindest – Begeisterung, Wüste oder beim Einnehmen deines verheißenen Landes – eine Wahrheit bleibt konstant: Gott ist immer bei dir. Jesus versprach: 'Ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.' Manchmal erleben wir spektakuläre Wunder und Versorgung. Manchmal sind wir in Schmerz und Leid, und Gott nimmt nicht die Umstände weg, aber schenkt uns seine Gegenwart, die alles verändert. Seine Nähe, Wärme und Liebe können unsere Perspektive komplett verändern, selbst wenn die Situation gleich bleibt. Die größte Gefahr bei Wundern ist, sie zu vergessen, als selbstverständlich zu nehmen oder nicht mehr mit Gottes Eingreifen zu rechnen. Lass uns heute bewusst unsere Fragezeichen Jesus übergeben, dankbar sein für seine Treue und mit seinem Handeln rechnen. Deine Berufung wartet darauf, gelebt zu werden – nicht irgendwann, sondern jetzt, in der Phase, in der du gerade bist.

    Matthäus 28,20

    Gebet

    Vater, danke, dass du in jeder Phase meines Lebens treu bist. Hilf mir, deine Wunder zu sehen und nicht zu vergessen.

    Zum Nachdenken

    Welche Wunder Gottes in deinem Leben hast du vergessen, und wie kannst du heute wieder mit seinem Eingreifen rechnen?