ICF Zürich
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Täglicher Impuls Tag 1 von 7 Der gute Hirte kennt den Weg
Aus der Predigt „Hour of Prayer | Gott gibt mir neue Kraft | ICF Zürich“ vom 27. Oktober
Wir leben oft mit der Vorstellung von üppigen grünen Weiden, doch die Realität der Wüstenlandschaft Israels zeigt uns etwas anderes: Schafe leben dort von kleinen Grashalmen und Morgentau. Diese bescheidene, aber ausreichende Versorgung lehrt uns eine tiefe Wahrheit über Gottes Fürsorge.
Ein Schaf sieht nur sieben Meter weit – es kann die nächste Quelle oder Weide nicht erkennen. Aber der Hirte ist ein Meister, der das Gelände kennt, der vorausgeht und den Weg vorbereitet. So ist Gott in unserem Leben. Auch wenn wir nicht sehen können, was vor uns liegt, kennt Er jeden Hügel, jede Ecke, jede Herausforderung.
Wenn dein Weg heute wie ein Umweg aussieht oder du nicht verstehst, wohin Gott dich führt, erinnere dich: Der Hirte geht voran. Er hat diesen Weg schon unzählige Male gegangen. Was dir heute wie eine Sackgasse erscheint, wird sich als göttliche Führung erweisen, wenn du zurückschaust.
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Wir leben oft mit der Vorstellung von üppigen grünen Weiden, doch die Realität der Wüstenlandschaft Israels zeigt uns etwas anderes: Schafe leben dort von kleinen Grashalmen und Morgentau. Diese bescheidene, aber ausreichende Versorgung lehrt uns eine tiefe Wahrheit über Gottes Fürsorge. Ein Schaf sieht nur sieben Meter weit – es kann die nächste Quelle oder Weide nicht erkennen. Aber der Hirte ist ein Meister, der das Gelände kennt, der vorausgeht und den Weg vorbereitet. So ist Gott in unserem Leben. Auch wenn wir nicht sehen können, was vor uns liegt, kennt Er jeden Hügel, jede Ecke, jede Herausforderung. Wenn dein Weg heute wie ein Umweg aussieht oder du nicht verstehst, wohin Gott dich führt, erinnere dich: Der Hirte geht voran. Er hat diesen Weg schon unzählige Male gegangen. Was dir heute wie eine Sackgasse erscheint, wird sich als göttliche Führung erweisen, wenn du zurückschaust.
Wir leben oft mit der Vorstellung von üppigen grünen Weiden, doch die Realität der Wüstenlandschaft Israels zeigt uns etwas anderes: Schafe leben dort von kleinen Grashalmen und Morgentau. Diese bescheidene, aber ausreichende Versorgung lehrt uns eine tiefe Wahrheit über Gottes Fürsorge. Ein Schaf sieht nur sieben Meter weit – es kann die nächste Quelle oder Weide nicht erkennen. Aber der Hirte ist ein Meister, der das Gelände kennt, der vorausgeht und den Weg vorbereitet. So ist Gott in unserem Leben. Auch wenn wir nicht sehen können, was vor uns liegt, kennt Er jeden Hügel, jede Ecke, jede Herausforderung. Wenn dein Weg heute wie ein Umweg aussieht oder du nicht verstehst, wohin Gott dich führt, erinnere dich: Der Hirte geht voran. Er hat diesen Weg schon unzählige Male gegangen. Was dir heute wie eine Sackgasse erscheint, wird sich als göttliche Führung erweisen, wenn du zurückschaust.
Bete: 'Herr, hilf mir zu vertrauen, dass du den Weg kennst, auch wenn ich nur sieben Meter weit sehe. Gehe du voran.'
In welchem Bereich deines Lebens fällt es dir schwer zu vertrauen, dass Gott den Weg kennt und vorangeht?
Aufnahme vom 30. August 2026
Predigt Israel Workshop mit Egon Holländer – Holocaust-Überlebender | Revival Week
Sonntag, 30. August 2026 Kernaussage Egon Holländer, ein 88-jähriger Holocaust-Überlebender, teilt seine erschütternde Lebensgeschichte von der Verfolgung durch den Nationalsozialismus über die Erfahrungen in verschiedenen Konzentrationslagern bis hin zu seinem erfolgreichen Leben in der Schweiz. Seine Botschaft warnt vor den Gefahren extremer Ideologien und betont die Bedeutung, in der Gegenwart zu leben statt in der Vergangenheit zu verharren.
Egon Holländer, ein 88-jähriger Holocaust-Überlebender, teilt seine bewegende Lebensgeschichte in der ICF Zürich während der Revival Week. Er erzählt von seiner Deportation als sechsjähriges Kind aus der Slowakei nach Auschwitz, Ravensbrück und Bergen-Belsen, wo er unter unmenschlichen Bedingungen ums Überleben kämpfte. Seine Eltern versuchten zunächst, sich und ihn mit Gift zu töten, um der Deportation zu entgehen, überlebten jedoch. Sein Vater wurde in Ravensbrück ermordet, und Egon erlebte unsägliches Leid, Hunger und Tod in den Konzentrationslagern.
Nach der Befreiung durch die britische Armee begann ein langer Genesungsweg über Schweden zurück in die Tschechoslowakei. Trotz dieser traumatischen Erlebnisse entschied sich der junge Egon, die Vergangenheit hinter sich zu lassen und im Hier und Jetzt zu leben. Er studierte Chemie, floh später vor dem kommunistischen Regime in die Schweiz, wo er eine erfolgreiche Karriere in der Halbleiterindustrie aufbaute und schließlich sogar die Schweizer Delegation für Nanotechnologie leitete. Seine Geschichte ist ein eindrucksvolles Zeugnis von Überlebenswillen, Resilienz und der Fähigkeit, trotz unbeschreiblicher Grausamkeit wieder an das Leben zu glauben und einen wertvollen Beitrag zur Gesellschaft zu leisten. Weiterlesen
Israel Workshop mit Egon Holländer – Holocaust-Überlebender | Revival Week
Egon Holländer, ein 88-jähriger Holocaust-Überlebender, teilt seine erschütternde Lebensgeschichte von der Verfolgung durch den Nationalsozialismus über die Erfahrungen in verschiedenen Konzentrationslagern bis hin zu seinem erfolgreichen Leben in der Schweiz. Seine Botschaft warnt vor den Gefahren extremer Ideologien und betont die Bedeutung, in der Gegenwart zu leben statt in der Vergangenheit zu verharren.
Hauptthemen (5)
1. Holocaust-Erfahrung und Überlebenskampf
- • Transport in Viehwaggons nach Auschwitz unter unmenschlichen Bedingungen - 5 Tage ohne Nahrung und Wasser
- • Aufenthalt in den Konzentrationslagern Auschwitz, Ravensbrück und Bergen-Belsen
- • Tod des Vaters in den Gaskammern von Ravensbrück
- • Überleben als Kind durch Buchnüsse als Zusatzernährung in Ravensbrück
- • Befreiung durch die britische Armee in Bergen-Belsen, wo Egon bereits todkrank war
- • Rettung durch den irischen Kinderarzt Dr. Collis und Transport nach Schweden zur Genesung
2. Leben unter sozialistischen Systemen
- • Erfahrung sowohl des Nationalsozialismus als auch des Kommunismus in der Tschechoslowakei
- • Beschreibung der kommunistischen Reformen: Geldreform, Verstaatlichung, Landwirtschaftskollektivierung
- • Der Prager Frühling 1968 als Hoffnungsschimmer, gefolgt von sowjetischer Besetzung
- • Flucht in den Westen 1968 während der kurzen Phase offener Grenzen
- • Kritik an beiden extremen Systemen als grausam und lebensfeindlich
3. Erfolgreiche Karriere in der Schweiz
- • Studium der Chemie in der Tschechoslowakei mit Auszeichnung (Summa Cum Laude)
- • Arbeit bei Philips in der Computerchip-Technologie als Troubleshooter
- • Lösung komplexer technischer Probleme durch 'Inspiration' statt reiner Intelligenz
- • Eigene Firma nach der Pensionierung mit 62 Jahren
- • Leitung der Schweizer Delegation für Nanotechnologie im Auftrag des Bundesamts für Gesundheit
- • Betonung, dass sein Leben nicht nur aus Leiden bestand, sondern auch aus Erfolg und Erfüllung
4. Lebensphilosophie und Umgang mit Trauma
- • Entscheidung als 10-11-Jähriger: 'Die Vergangenheit existiert für mich nicht'
- • Leben in der Gegenwart und Zukunft statt in der Vergangenheit
- • Trotz extremer Traumata ein optimistisches Leben geführt
- • Verlust des Optimismus angesichts des modernen Antisemitismus und der Ereignisse seit dem 7. Oktober 2023
- • Kritik an jungen Menschen, die für Palästina demonstrieren, aber den Völkermord in der Ukraine ignorieren
5. Warnung vor extremen Ideologien
- • Beide Extreme - Nationalsozialismus und Kommunismus - als verheerend für die Menschheit
- • Die gefährliche Anziehungskraft kommunistischer Ideologie auf junge Menschen durch schöne Versprechen
- • Verschwinden der politischen Mitte als Pufferzone zwischen Extremen
- • Gefahr der ideologischen Manipulation besonders bei der Jugend
- • Bedeutung des Glaubens als Schutz vor lebensfernen Ideologien
Praktische Anwendung (5)
- 1 In der Gegenwart leben: Nicht in der Vergangenheit verharren, sondern bewusst in der Gegenwart und für die Zukunft leben. Dies war Egon Holländers Entscheidung als Kind und ermöglichte ihm ein erfülltes Leben trotz extremer Traumata.
- 2 Wachsamkeit gegenüber Extremismus: Sich der Gefahren extremer Ideologien von links und rechts bewusst sein und kritisch hinterfragen, besonders wenn sie mit schönen Versprechungen daherkommen. Die Fähigkeit bewahren, zwischen Wahrheit und Manipulation zu unterscheiden.
- 3 Authentisch bleiben: Egon Holländers Ratschlag an die Gemeinde: 'Bleiben Sie, wie Sie sind.' Die eigenen Werte und den Glauben bewahren als Schutz gegen demagogische Einflüsse und extreme Ideologien.
- 4 Für Gerechtigkeit eintreten: Sich aktiv für gerechte Sachen einsetzen und nicht schweigen angesichts von Ungerechtigkeit, wie beim aktuellen Antisemitismus oder anderen Formen von Diskriminierung und Gewalt.
- 5 Historische Wahrheit bewahren: Als Zeitzeugen und Gemeinschaft die Erinnerung an den Holocaust wachhalten, besonders in einer Zeit, wo viele junge Menschen nicht mehr glauben, dass er stattgefunden hat. Zuhören und die Geschichten der Überlebenden weitergeben.
Impulse aus der Woche ab 31. August
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Tag 1 von 7 · 31. August Zeugnis gegen das Vergessen
Egon Holländer, ein 88-jähriger Holocaust-Überlebender, erinnert uns daran, dass wir in einer Zeit leben, wo Wahrheit von Lüge immer schwieriger zu unterscheiden ist. Social Media und Fake News prasseln auf uns herein, und erschreckenderweise glauben viele nicht mehr, dass der Holocaust wirklich stattgefunden hat. Doch Egon war dabei. Er überlebte als sechsjähriges Kind Auschwitz, Ravensbrück und Bergen-Belsen. Seine Geschichte ist kein Geschichtsunterricht – sie ist gelebte Realität, ein Zeugnis, das nicht vergessen werden darf. In einer Kultur, die schnell kommentiert und bewertet, fordert uns seine Geschichte heraus: einfach zuzuhören. Nicht sofort zu bewerten, sondern mitzuerleben, mitzuerinnern. Die Vergangenheit mag für Egon persönlich nicht existieren, aber für uns alle muss sie als Warnung und Lehre präsent bleiben. Sein Zeugnis ist ein Geschenk – eine Lebensstunde, keine Trübsalstunde.
Psalm 77,12-13
GebetBitte Gott um ein hörendes Herz und um die Bereitschaft, von der Geschichte zu lernen, damit sich solche Gräuel nie wiederholen.
Zum NachdenkenWo in meinem Leben neige ich dazu, unbequeme Wahrheiten zu ignorieren oder schnell zu bewerten, anstatt wirklich zuzuhören?
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Tag 2 von 7 · 1. September Die dunkle Macht der Ideologie
Egon Holländer überlebte nicht nur den Nationalsozialismus, sondern auch den Kommunismus. Er erlebte zwei totalitäre Systeme, die beide mit schönen Worten begannen: Gleichheit, Gerechtigkeit, eine bessere Welt. Doch beide führten zu Tod, Unterdrückung und unsäglichem Leid. Die kommunistische Ideologie klang verlockend – 'alle Menschen sind gleich' – doch die Realität war, dass alle gleich arm wurden. Der Nationalsozialismus versprach nationale Größe, brachte aber organisierten Völkermord. Beide Systeme zeigen, wie gefährlich es ist, wenn Ideologien den Platz von Wahrheit und Menschlichkeit einnehmen. Egon warnt uns: Die große Gefahr ist, dass Ideologien durch Manipulation junge Menschen anziehen. Schöne Worte können tödliche Fallen sein. Heute gibt es keine Mitte mehr, keine Pufferzone zwischen Extremen. Die Gefahr wächst wieder. Als Gläubige haben wir einen Schutz gegen solche Verführungen – wenn wir in der Wahrheit Gottes verwurzelt bleiben.
Kolosser 2,8
GebetBitte Gott um Unterscheidungsvermögen, damit du nicht schönen Worten folgst, die von der Wahrheit wegführen.
Zum NachdenkenWelche modernen Ideologien oder Bewegungen klingen schön, könnten aber gefährlich sein? Wie prüfe ich sie anhand der Wahrheit Gottes?
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Tag 3 von 7 · 2. September Überleben in der Hölle
Mit sechs Jahren wurde Egon mit seinen Eltern deportiert. Fünf Tage in einem Viehwaggon, eingepfercht mit 80-100 Menschen, ohne Essen, ohne Wasser, ohne Luft. Kinder schrien, bis sie verstummten – tot. Die Ankunft in Auschwitz: schwarzer Rauch aus riesigen Kaminen, der Geruch von verbranntem Fleisch – 400.000 Menschen, die gerade 'verarbeitet' wurden. In Ravensbrück wurde sein Vater von ihm getrennt – das letzte Mal, dass Egon ihn sah. Sein Vater wurde mit Gas ermordet. In Bergen-Belsen, dem Todeslager, gab es nur einmal täglich warmes Wasser mit Kartoffelschalen. Überall lagen Tote, Verwesungsgeruch, Ungeziefer, Typhus. Egon war so nah am Tod, dass ihm nur noch Stunden blieben. Doch ein irischer Kinderarzt rettete ihn und die wenigen überlebenden Kinder. Von Tausenden überlebten nur 20-30. Selbst im dunkelsten Tal kann es einen Retter geben. Egons Geschichte erinnert uns: Leben ist kostbar, und Hoffnung kann selbst in der Hölle überleben.
Psalm 23,4
GebetDanke Gott für jeden Tag des Lebens und bitte ihn, dir zu zeigen, wo du anderen Hoffnung bringen kannst.
Zum NachdenkenWann habe ich Rettung oder Hoffnung erlebt, als ich dachte, es gäbe keine mehr?
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Tag 4 von 7 · 3. September Die Vergangenheit loslassen
Mit zehn oder elf Jahren traf Egon eine lebensverändernde Entscheidung: 'Die Vergangenheit existiert für mich nicht. Ich lebe in der Gegenwart oder in der Zukunft.' Nach allem, was er durchgemacht hatte – Konzentrationslager, den Tod seines Vaters, unfassbares Leid – entschied sich dieses Kind bewusst, nicht in der Vergangenheit gefangen zu bleiben. Diese Entscheidung ermöglichte es ihm, wieder gut zu leben. Er studierte Chemie, floh vor dem Kommunismus in die Schweiz, baute eine erfolgreiche Karriere auf und wurde sogar Leiter der Schweizer Delegation für Nanotechnologie. Aus einem Kind, das dem Tod näher war als dem Leben, wurde ein Mann, der die Welt positiv prägte. Egons Philosophie ist radikal: Nicht das Vergangene verleugnen, aber nicht darin gefangen bleiben. Diese Entscheidung war, wie er sagt, 'eine sehr gute Entscheidung von meinem Kind'. Auch wir können wählen, ob die Vergangenheit uns definiert oder ob wir nach vorne schauen.
Philipper 3,13-14
GebetBitte Gott um die Kraft, Vergangenes loszulassen und dich auf das zu konzentrieren, was vor dir liegt.
Zum NachdenkenWelche Teile meiner Vergangenheit halten mich davon ab, in der Gegenwart wirklich zu leben und in die Zukunft zu schauen?
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Tag 5 von 7 · 4. September Inspiration statt Limitation
In seiner Karriere als Troubleshooter für Philips löste Egon Probleme, die eigentlich unlösbar waren. Normalerweise kann ein Mensch drei bis fünf Parameter im Kopf kombinieren, ein Genie vielleicht sieben. Egon aber hatte Probleme mit zehn oder elf Parametern – mathematisch unmöglich für einen einzelnen Menschen. Wie löste er sie? 'Ich bin kein Genius', sagt er, 'aber ich habe so etwas wie Inspiration gehabt.' Er konnte es sich selbst nicht erklären, aber immer wieder gelang es ihm, komplexe, unlösbare Probleme zu knacken – nicht durch reine Intelligenz, sondern durch etwas Größeres. Diese Inspiration führte ihn von Asien bis Europa, von der Industrie bis zur internationalen Nanotechnologie-Kommission. Sein Leben zeigt: Wir sind nicht auf unsere eigenen Grenzen beschränkt. Wenn wir offen sind für Inspiration – sei es durch Gott, Kreativität oder eine Quelle jenseits unseres Verstandes – können wir Unmögliches möglich machen.
Sprüche 3,5-6
GebetBitte Gott, dir Weisheit und Inspiration zu schenken, die über dein eigenes Verstehen hinausgeht.
Zum NachdenkenWo verlasse ich mich nur auf meine eigene Kraft, anstatt offen zu sein für göttliche Inspiration und Führung?
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Tag 6 von 7 · 5. September Der Wert des Glaubens
Egon Holländer bezeichnet sich selbst als Atheist. Doch seine Worte an die Gemeinde sind bemerkenswert: 'Ihr seid ein Spezialklub. Ihr habt möglicherweise einen Schutz gegen all diese extremen Systeme, weil ihr tiefgläubig seid. Das schützt vor Ideologien, die lebensfremd sind.' Er sieht den 'guten Teil der Kirche', die Menschen ermöglicht, 'anders zu sein, nicht so leicht unter Demagogien zu kommen'. Er schätzt, dass Christen sich für gerechte Sachen einsetzen – 'sehr selten in unserer heutigen Welt'. Aus der Perspektive eines Mannes, der zwei totalitäre Systeme überlebte, ist der Glaube nicht Opium fürs Volk, sondern Schutz vor Manipulation. Christlicher Glaube erdet uns in der Wahrheit, macht uns widerstandsfähig gegen verführerische Lügen. Sein Rat? 'Bleiben Sie, wie Sie sind.' In einer Welt voller Extreme ist authentischer, verwurzelter Glaube revolutionär. Wir sind Salz und Licht – und diese Welt braucht uns dringender denn je.
Matthäus 5,13-16
GebetDanke Gott für den Anker, den der Glaube bietet, und bitte ihn, dich fest in seiner Wahrheit zu verwurzeln.
Zum NachdenkenWie kann mein Glaube mich vor Manipulation und Extremismus schützen? Bin ich fest genug verwurzelt in der Wahrheit?
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Tag 7 von 7 · 6. September Vom Pessimismus zur Hoffnung
Egon Holländer war sein Leben lang Optimist. Trotz allem, was er erlebt hatte, glaubte er an das Gute. Doch angesichts des modernen Antisemitismus, der Ereignisse vom 7. Oktober 2023 und der Gleichgültigkeit gegenüber dem Leiden in der Ukraine hat er diesen Glauben verloren: 'Ich bin Pessimist geworden.' Es ist erschütternd, wenn ein Holocaust-Überlebender die Hoffnung verliert. Doch vielleicht liegt genau hier unsere Aufgabe als Gläubige. Wo menschlicher Optimismus versagt, kann göttliche Hoffnung bleiben. Wo Egon die Ungerechtigkeit der Welt sieht und verzweifelt, sind wir gerufen, Licht zu sein. Er rät uns: 'Bleiben Sie, wie Sie sind.' Aber wir wissen: Wir sind nicht perfekt. Wir brauchen täglich Erneuerung, Vergebung, Gottes Gnade. Unsere Hoffnung liegt nicht in uns selbst, sondern in dem Gott, der selbst aus den dunkelsten Tälern neues Leben schaffen kann. Lasst uns Träger der Hoffnung sein in einer hoffnungslosen Welt.
Römer 15,13
GebetBitte Gott, dich mit seiner Hoffnung zu füllen, damit du sie mit anderen teilen kannst, die sie verloren haben.
Zum NachdenkenWo kann ich heute konkret Hoffnung und Licht in eine dunkle Situation bringen?