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ICF Zürich

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Täglicher Impuls
Mittwoch

Der Test des Zehnten

Der felsige Boden steht für den Test unseres Glaubens. Gott testet uns nicht, um uns durchfallen zu lassen, sondern um alles wegzuschlagen, was nicht zu seinem Bild in uns gehört – wie ein Bildhauer, der alles vom Marmor wegschlägt, was nicht zur Statue gehört. Der Zehnte ist ein solcher Test, ein biblisches Prinzip, das Jesus selbst bestätigt hat. Es geht nicht um Gesetz, sondern um ein Prinzip: Das Erste und Beste gebe ich Gott. Wenn ich zuerst nach dem Reich Gottes trachte, wird der Rest reichen. Aber wenn ich sage 'Ich kann den Zehnten nicht bezahlen', dann habe ich bereits meine Prioritäten falsch gesetzt. Der Zehnte bricht den Geist von Mammon – die Macht, die sagt 'Es gehört alles mir'. Mathematisch geht es vielleicht nicht auf, aber geistlich öffnet es die Schleusen des Himmels.

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Der felsige Boden steht für den Test unseres Glaubens. Gott testet uns nicht, um uns durchfallen zu lassen, sondern um alles wegzuschlagen, was nicht zu seinem Bild in uns gehört – wie ein Bildhauer, der alles vom Marmor wegschlägt, was nicht zur Statue gehört. Der Zehnte ist ein solcher Test, ein biblisches Prinzip, das Jesus selbst bestätigt hat. Es geht nicht um Gesetz, sondern um ein Prinzip: Das Erste und Beste gebe ich Gott. Wenn ich zuerst nach dem Reich Gottes trachte, wird der Rest reichen. Aber wenn ich sage 'Ich kann den Zehnten nicht bezahlen', dann habe ich bereits meine Prioritäten falsch gesetzt. Der Zehnte bricht den Geist von Mammon – die Macht, die sagt 'Es gehört alles mir'. Mathematisch geht es vielleicht nicht auf, aber geistlich öffnet es die Schleusen des Himmels.

Matthäus 23,23
Gebet

Vater, hilf mir, dich in meinen Finanzen an die erste Stelle zu setzen. Gib mir den Mut, den Schritt des Gehorsams zu gehen und dir das Erste und Beste zu geben.

Herausforderung

Bin ich bereit, Gott in meinen Finanzen an die erste Stelle zu setzen, auch wenn es mathematisch nicht aufzugehen scheint?

Aufnahme vom 17. April 2026

Predigt

#19 CHRIST & UNTERNEHMER - GEHT DAS? | Leadership mit Leo Bigger

Freitag, 17. April 2026
1. Mose 1,28
Kernaussage

Christ-Sein und Unternehmertum passen zusammen, denn Gott hat das Unternehmerische in jedes Herz gelegt. Von der Schöpfung an hat Gott den Auftrag gegeben, die Erde zu bebauen, zu bewahren und in Besitz zu nehmen - nicht zur Ausbeutung, sondern zur verantwortungsvollen Entwicklung. Unternehmer haben die Möglichkeit und Verantwortung, durch ihre Arbeit das Reich Gottes zu bauen und ein Segen für andere zu sein.

Diese Predigt behandelt die Frage, ob Christsein und Unternehmertum zusammenpassen. Leo Bigger erklärt, dass das Unternehmerische von Gott in jedes Herz gelegt wurde, beginnend mit dem Schöpfungsauftrag in 1. Mose, die Erde in Besitz zu nehmen, zu bebauen und zu bewahren. Dies bedeutet nicht Ausbeutung, sondern verantwortungsvolle Entwicklung und Schutz dessen, was Gott anvertraut hat. Jeder Mensch will etwas bewegen – die entscheidende Frage ist, ob dies das eigene Ego oder auch Gottes Herz bewegt. Anhand biblischer Vorbilder wie Abraham, Josef, Lydia, Boas und Paulus zeigt Bigger verschiedene Facetten des christlichen Unternehmertums auf: von Wohlstand und Einfluss über soziale Verantwortung bis hin zu Zeltmachern, die parallel arbeiten und Reich Gottes bauen. Er gibt vier konkrete Prinzipien für christliche Unternehmer: Gott an erste Stelle setzen und Menschen vor Profit, eine Kultur vom Himmel etablieren, Ressourcen für das Reich Gottes freisetzen (inklusive den Zehnten vom Firmengewinn), und mutig Einfluss nehmen durch Arbeitsplatzschaffung, gerechte Systeme und Großzügigkeit.
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Diese Predigt behandelt die Frage, ob Christsein und Unternehmertum zusammenpassen. Leo Bigger erklärt, dass das Unternehmerische von Gott in jedes Herz gelegt wurde, beginnend mit dem Schöpfungsauftrag in 1. Mose, die Erde in Besitz zu nehmen, zu bebauen und zu bewahren. Dies bedeutet nicht Ausbeutung, sondern verantwortungsvolle Entwicklung und Schutz dessen, was Gott anvertraut hat. Jeder Mensch will etwas bewegen – die entscheidende Frage ist, ob dies das eigene Ego oder auch Gottes Herz bewegt. Anhand biblischer Vorbilder wie Abraham, Josef, Lydia, Boas und Paulus zeigt Bigger verschiedene Facetten des christlichen Unternehmertums auf: von Wohlstand und Einfluss über soziale Verantwortung bis hin zu Zeltmachern, die parallel arbeiten und Reich Gottes bauen. Er gibt vier konkrete Prinzipien für christliche Unternehmer: Gott an erste Stelle setzen und Menschen vor Profit, eine Kultur vom Himmel etablieren, Ressourcen für das Reich Gottes freisetzen (inklusive den Zehnten vom Firmengewinn), und mutig Einfluss nehmen durch Arbeitsplatzschaffung, gerechte Systeme und Großzügigkeit.

Hauptthemen (5)

1. Der göttliche Auftrag zum Unternehmertum

  • Gott hat das Unternehmerische in jedes Herz gelegt
  • Besitz nehmen bedeutet Verantwortung, nicht Ausbeutung
  • Bebauen heißt entwickeln und etwas schaffen
  • Bewahren bedeutet beschützen und respektvoll umgehen
  • Menschen gehören Gott, Leiter haben die Aufgabe zu entwickeln und zu beschützen
  • Arbeit ist verbunden mit Leidenschaft und göttlichem Auftrag

2. Biblische Vorbilder für christliche Unternehmer

  • Abraham: Wohlstand, viele Herden und Mitarbeiter, Einfluss und Segen für andere
  • Josef: CEO in fremdem Land, exzellentes Denken, Integrität, strategisches Denken, Segen für die Gesellschaft
  • Lydia: Unternehmerin im Purpurstoffhandel, öffnete ihr Haus für die erste Gemeinde in Europa
  • Boas: Unternehmer mit sozialer Verantwortung, ließ bewusst Ernte für Arme liegen
  • Paulus und Petrus: Zeltmacher, arbeiteten in eigener Werkstatt, bauten nebenbei Kirche

3. Kultur und Wachstum in Unternehmen

  • Je größer eine Firma wird, desto komplizierter wird es, die Kultur zu bewahren
  • Man muss bewusst Dinge einbauen, damit Mitarbeiter die Vision nicht verlieren
  • Gemeinsames Essen, Sport und Aktivitäten helfen, die Kultur zu erhalten
  • Große Firmen haben eine Verantwortung für soziale Projekte, Foundations oder Missionswerke
  • Kultur entsteht nicht automatisch, sondern muss immer wieder erneuert werden
  • Vision muss alle 40 Tage erneuert werden

4. Reich Gottes in der Wirtschaft

  • Man kann auch in nicht-christlichen Firmen das Reich Gottes bauen
  • Kultur kann im eigenen Verantwortungsbereich geprägt werden
  • Kreative Wege finden wie Geburtstage und Geburten mit Kaffee und Kuchen feiern
  • Räume öffnen für Gebetsgruppen, Bibelstudien und Hauskirchen
  • Künstler reduzieren Arbeitszeit, um gratis in der Kirche mitzuarbeiten
  • Über 50% aller Pastoren weltweit sind Zeltmacher

5. Vier Gedanken: Reich Gottes in Unternehmen bringen

  • 1. Reich Gottes wird gebaut, nicht nur Geld verdienen: Gott an erster Stelle setzen, Menschen vor Profit, ehrlich handeln, gerecht bezahlen (Frauen und Männer gleich), respektvoller Umgang
  • 2. Kultur vom Himmel: Nicht lügen, nicht betrügen, Fehler zugeben, Werte aufschreiben und immer wieder lehren
  • 3. Ressourcen für das Reich Gottes freisetzen: 10% des Firmengewinns an die Kirche geben, Zehnten geht dorthin wo das geistliche Zuhause ist
  • 4. Mutig Einfluss nehmen: Arbeitsplätze schaffen, gerechte Systeme etablieren, Bonus an alle auszahlen, innovativ sein, großzügig leben

Biblische Grundlagen

Direkt zitiert

1. Mose 1,28

Er segnete sie und sprach, vermehrt euch, bevölkert die Erde und nehmt sie in den Besitz.

1. Mose 2,15

Praktische Anwendung (8)

  • 1 Gott als CEO der Firma einsetzen: Setze Gott bewusst an die erste Stelle im Unternehmen. Wenn finanzielle Schwierigkeiten kommen, kannst du sagen: 'Gott, deine Firma hat ein Problem - es ist deine Firma, deine Angestellten, dein Gebäude.'
  • 2 Menschen vor Profit stellen: Schaue darauf, dass es den Menschen in allen Bereichen gut geht - in Seele, Geist und Körper. Sorge für gute Arbeitsplätze, faire Bezahlung für alle (nicht nur Top-Management) und eine Kultur, in der Menschen sich wohlfühlen und lange bleiben möchten.
  • 3 Kultur des Himmels etablieren: Definiere klare Werte wie Ehrlichkeit, kein Betrug, keine Lügen. Wenn Fehler passieren, sollen diese offen angesprochen werden. Schreibe die Werte auf und lehre sie immer wieder, denn Vision muss alle 40 Tage erneuert werden.
  • 4 10% des Firmengewinns zurückgeben: Nachdem alle Boni ausbezahlt und alle Kosten gedeckt sind, gib 10% des Firmengewinns an deine Kirche zurück - dorthin, wo dein geistliches Zuhause ist und wo du genährt wirst.
  • 5 Gerechte Bonussysteme einführen: Wenn ein Bonus ausbezahlt wird, zahle ihn an alle aus - von jeder Fachkraft bis zum Management, gemäß der Anstellung. Dies schafft eine Kultur ohne Eifersucht und Missgunst, wo alle gemeinsam den Erfolg feiern.
  • 6 Räume für das Reich Gottes öffnen: Öffne deine Kantine, Schulungsräume oder dein Haus für Gebetsgruppen, Bibelstunden, Small Groups oder Micro-Churches. Gib Christen die Möglichkeit, sich zu treffen und gemeinsam zu beten.
  • 7 Soziale Verantwortung wahrnehmen: Schaffe bewusst Arbeitsplätze für Menschen, die in anderen Firmen keine Chance haben. Erwäge, 20% der Belegschaft Menschen zu geben, die sozial oder wirtschaftlich auf dem Abstellgleis stehen.
  • 8 Kultur im eigenen Verantwortungsbereich prägen: Auch in nicht-christlichen Firmen kannst du in deinem Bereich Kultur schaffen. Feiere Geburtstage und Geburten, nutze diese Momente, um Menschen zu ermutigen und ihnen zu sagen, dass sie einmalig und wunderbar sind.