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ICF Zürich

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ICF ist eine freie, überkonfessionelle Kirche auf biblischer Grundlage. Authentisch, relevant und begeistert vom Leben mit Jesus​​​​​​​​.

Täglicher Impuls

Mehr als eine Liebesbeziehung – Der Bund mit Gott

Heute beginnen wir eine wichtige Reise zum Verständnis dessen, was es bedeutet, in einer Bundesbeziehung mit Gott zu stehen. Viele von uns denken bei unserer Beziehung zu Gott hauptsächlich an Liebe und Gefühle – und das ist wunderbar! Doch es gibt eine tiefere Dimension: den Bund. Wie bei einer Hochzeit, wo zwei Menschen nicht nur ihre Liebe ausdrücken, sondern einen verbindlichen Ehebund schließen, hat auch Gott mit uns einen Bund geschlossen. Als Jesus beim Abendmahl den Wein nahm, sagte er: 'Das ist mein Blut in meinem neuen Bund.' Jesus hat einen neuen Bund gemacht – nicht um alles Alte abzuschaffen, sondern um etwas Entscheidendes zu ändern: Im Alten Testament wurden Sünden für ein Jahr überdeckt, aber im Neuen Testament hat Jesus die Sünden weggenommen, ins tiefste Meer geworfen, um sie nie mehr hervorzuholen. Ein Bund ist mehr als Gefühle. Er ist eine feste, verlässliche Zusage, die nicht von unseren Emotionen abhängt. Gott ist ein Bundesgott, der seinen Bund niemals bricht.

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Heute beginnen wir eine wichtige Reise zum Verständnis dessen, was es bedeutet, in einer Bundesbeziehung mit Gott zu stehen. Viele von uns denken bei unserer Beziehung zu Gott hauptsächlich an Liebe und Gefühle – und das ist wunderbar! Doch es gibt eine tiefere Dimension: den Bund. Wie bei einer Hochzeit, wo zwei Menschen nicht nur ihre Liebe ausdrücken, sondern einen verbindlichen Ehebund schließen, hat auch Gott mit uns einen Bund geschlossen. Als Jesus beim Abendmahl den Wein nahm, sagte er: 'Das ist mein Blut in meinem neuen Bund.' Jesus hat einen neuen Bund gemacht – nicht um alles Alte abzuschaffen, sondern um etwas Entscheidendes zu ändern: Im Alten Testament wurden Sünden für ein Jahr überdeckt, aber im Neuen Testament hat Jesus die Sünden weggenommen, ins tiefste Meer geworfen, um sie nie mehr hervorzuholen. Ein Bund ist mehr als Gefühle. Er ist eine feste, verlässliche Zusage, die nicht von unseren Emotionen abhängt. Gott ist ein Bundesgott, der seinen Bund niemals bricht.

Lukas 22,20
Gebet

Danke Gott heute dafür, dass er einen unzerbrechlichen Bund mit dir geschlossen hat. Bitte ihn, dir zu helfen, die Tiefe dieser Bundesbeziehung besser zu verstehen.

Herausforderung

Wie verändert es dein Verständnis von Gott, wenn du erkennst, dass du nicht nur eine Liebesbeziehung, sondern einen festen Bund mit ihm hast?

Aufnahme vom 23. Januar 2026

Predigt

Glücklich im Leiden (Mt 5,10-12) | Dein Januar im ICF | Tim Mujiarto & Joël Vögeli

Freitag, 23. Januar 2026
Matthäus 5,10-12
Kernaussage

Jesus lehrt in den letzten Seligpreisungen, dass wahres gesegnetes Leben bedeutet, um der Gerechtigkeit und um Jesu willen verfolgt zu werden. Diese Gerechtigkeit ist ein Geschenk Gottes durch Jesus Christus, nicht etwas, das wir uns erarbeiten können. Jesus vergleicht seine Nachfolger mit den Propheten des Alten Testaments und ruft sie auf, prophetisch das Evangelium zu verkündigen, selbst wenn es Verfolgung bedeutet.

In dieser Andacht besprechen Tim Mujiarto und Joël Vögeli den Höhepunkt der Seligpreisungen aus Matthäus 5,10-12, in dem Jesus darüber spricht, dass diejenigen gesegnet sind, die um der Gerechtigkeit willen verfolgt werden. Sie erklären, wie radikal und paradox diese Aussage ist, da Menschen natürlicherweise danach streben, beliebt und akzeptiert zu sein. Die beiden betonen, dass es nicht darum geht, unliebsam zu sein, sondern um die richtige Motivation - nämlich Verfolgung für die Gerechtigkeit Gottes und das Evangelium zu erleiden. Ein zentraler Punkt der Diskussion ist der Perspektivwechsel von Vers 10 zu Vers 11, wo Jesus nicht mehr über andere spricht, sondern seine Jünger direkt anspricht: 'Selig seid ihr'. Die beiden Sprecher betonen, dass Jesus seine Nachfolger mit den Propheten des Alten Testaments vergleicht und ihnen damit eine prophetische Aufgabe zuweist - heute das Evangelium zu verkündigen. Sie ermutigen die Zuhörer, ihren Geschwistern im Glauben mehr zuzutrauen und zu erkennen, dass Gott durch nahestehende Menschen prophetisch sprechen möchte, beginnend mit dem eigenen Ehepartner und engen Freunden.
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In dieser Andacht besprechen Tim Mujiarto und Joël Vögeli den Höhepunkt der Seligpreisungen aus Matthäus 5,10-12, in dem Jesus darüber spricht, dass diejenigen gesegnet sind, die um der Gerechtigkeit willen verfolgt werden. Sie erklären, wie radikal und paradox diese Aussage ist, da Menschen natürlicherweise danach streben, beliebt und akzeptiert zu sein. Die beiden betonen, dass es nicht darum geht, unliebsam zu sein, sondern um die richtige Motivation - nämlich Verfolgung für die Gerechtigkeit Gottes und das Evangelium zu erleiden. Ein zentraler Punkt der Diskussion ist der Perspektivwechsel von Vers 10 zu Vers 11, wo Jesus nicht mehr über andere spricht, sondern seine Jünger direkt anspricht: 'Selig seid ihr'. Die beiden Sprecher betonen, dass Jesus seine Nachfolger mit den Propheten des Alten Testaments vergleicht und ihnen damit eine prophetische Aufgabe zuweist - heute das Evangelium zu verkündigen. Sie ermutigen die Zuhörer, ihren Geschwistern im Glauben mehr zuzutrauen und zu erkennen, dass Gott durch nahestehende Menschen prophetisch sprechen möchte, beginnend mit dem eigenen Ehepartner und engen Freunden.

Hauptthemen (4)

1. Verfolgung um der Gerechtigkeit willen

  • Jesus stellt das gute Leben radikal auf den Kopf - verfolgt zu werden ist paradoxerweise gesegnet
  • Soziale Ablehnung löst in uns Todesangst aus, weil wir einen tiefen Drang nach Beliebtheit haben
  • Verfolgung ist nicht gerechtfertigt, wenn man unliebend ist, sondern wenn man trotz reinem Herzen, Barmherzigkeit und Friedensstiftung abgelehnt wird
  • Die Geschichte von Paulus zeigt, dass Jesus nachfolgen bedeuten kann, alles Irdische zu verlieren

2. Gerechtigkeit als Geschenk Gottes

  • Gerechtigkeit bedeutet, in guter Beziehung zu Gott und Menschen zu stehen
  • Im Gegensatz zu den Pharisäern, die Gerechtigkeit durch Leistung zu erreichen versuchten, wird sie uns von Gott geschenkt
  • Jesus ist selbst die Gerechtigkeit Gottes geworden
  • Jesus wechselt in Vers 11 von 'Gerechtigkeit' zu 'um meinetwillen' - er identifiziert sich selbst als die Gerechtigkeit

3. Berufung zum prophetischen Dienst

  • Jesus vergleicht seine Nachfolger mit den Propheten des Alten Testaments
  • Propheten verkündigten im Alten Testament, wo Israel dem Bund nicht gerecht wurde
  • Heute sind Christen Propheten, die das Evangelium verkündigen - dass Gott durch Jesus Frieden geschlossen hat
  • Jeder Einzelne ist berufen, Prophet zu sein und das Evangelium zu deklarieren
  • Wir sind auch Propheten füreinander und sollen einander ermahnen und ermutigen

4. Geistlichkeit im nahen Umfeld

  • Der erste Prophet ist nicht ein entfernter Speaker, sondern die Menschen, die uns am nächsten sind
  • Wir sollen unserem Umfeld zutrauen, dass Gott durch sie spricht
  • Die 'Nazareth-Falle' warnt davor, Menschen, die wir gut kennen, geistlich nicht ernst zu nehmen
  • Wir sollen unseren Brüdern und Schwestern mutig zutrauen, dass Gott Großes durch sie tun wird

Biblische Grundlagen

Direkt zitiert

Matthäus 5,10-12

Glücklich zu preisen sind die, die um der Gerechtigkeit willen verfolgt werden, denn ihnen gehört das Himmelreich. Glücklich zu preisen seid ihr, wenn man euch um meinetwillen beschimpft und verfolgt und euch zu Unrecht schlimme Dinge nachsagt. Freut euch und jubelt. Denn im Himmel wartet eine grosse Belohnung auf euch. Genauso hat man ja vor euch schon die Propheten verfolgt.

Weitere Referenzen

  • Apostelgeschichte (Petrus und Paulus Auseinandersetzung über das Evangelium)
  • Galater (weder Jude noch Grieche, weder Mann noch Frau, weder Sklave noch Herr - eins in Christus)

Praktische Anwendung (4)

  • 1 Für prophetischen Dienst anderer beten: Bete für eine spezifische Person in deinem Umfeld, dass Gott sie wie einen Propheten gebraucht, um seine Botschaft heute zu den Menschen zu bringen. Bitte um offene Herzen und wunderbare Gelegenheiten für diese Person.
  • 2 Geistlichkeit des nahen Umfelds anerkennen: Vermeide die 'Nazareth-Falle' und traue den Menschen in deinem direkten Umfeld zu, dass Gott durch sie spricht. Dein erster Prophet ist nicht ein entfernter Prediger, sondern deine Ehepartnerin, Freunde oder Geschwister.
  • 3 Übernatürliche Freude in Verfolgung suchen: Wenn du um Jesu willen verfolgt wirst, Lügen über dich verbreitet werden oder Rufmord geschieht, bitte Gott um übernatürliche Freude und erinnere dich daran, dass der Lohn im Himmel groß sein wird.
  • 4 Das Evangelium prophetisch verkündigen: Verstehe deine Berufung als Prophet, der nicht mehr das Gesetz verkündigt, sondern das Evangelium: dass Gott durch Jesus Christus Frieden geschlossen hat und jeder, der an ihn glaubt, das ewige Leben hat.