ICF München
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Täglicher Impuls Freitag Emotionen als Zugang zu Gott
Emotionen sind nicht Schwäche, sondern Stärke. Sie sind ein Zugang, um Gott besser kennenzulernen. Viele von uns wurden geprägt durch Sätze wie 'Männer weinen nicht' oder 'Stell dich nicht so an'. Doch Jesus selbst hat geweint. Er war wütend. Er hatte tiefe Emotionen - und er ist unser Vorbild.
Gott interessiert sich für das, was in deinem Herzen vorgeht. Er möchte, dass du ihm deine Ängste, deine Wut, deine Traurigkeit bringst. In seiner Gegenwart, wenn du mit ihm über das sprichst, was dich bewegt, passiert Heilung. Dein Herz ist wie ein Raum mit vielen Türen, und Jesus klopft an jede einzelne. Er sagt: 'Wenn du mich hier reinlässt und mit mir drüber sprichst, in meiner Gegenwart, da passiert Heilung.' Je näher du an seinem Schmerz bist, desto tiefer lernst du ihn kennen.
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Emotionen sind nicht Schwäche, sondern Stärke. Sie sind ein Zugang, um Gott besser kennenzulernen. Viele von uns wurden geprägt durch Sätze wie 'Männer weinen nicht' oder 'Stell dich nicht so an'. Doch Jesus selbst hat geweint. Er war wütend. Er hatte tiefe Emotionen - und er ist unser Vorbild. Gott interessiert sich für das, was in deinem Herzen vorgeht. Er möchte, dass du ihm deine Ängste, deine Wut, deine Traurigkeit bringst. In seiner Gegenwart, wenn du mit ihm über das sprichst, was dich bewegt, passiert Heilung. Dein Herz ist wie ein Raum mit vielen Türen, und Jesus klopft an jede einzelne. Er sagt: 'Wenn du mich hier reinlässt und mit mir drüber sprichst, in meiner Gegenwart, da passiert Heilung.' Je näher du an seinem Schmerz bist, desto tiefer lernst du ihn kennen.
Emotionen sind nicht Schwäche, sondern Stärke. Sie sind ein Zugang, um Gott besser kennenzulernen. Viele von uns wurden geprägt durch Sätze wie 'Männer weinen nicht' oder 'Stell dich nicht so an'. Doch Jesus selbst hat geweint. Er war wütend. Er hatte tiefe Emotionen - und er ist unser Vorbild. Gott interessiert sich für das, was in deinem Herzen vorgeht. Er möchte, dass du ihm deine Ängste, deine Wut, deine Traurigkeit bringst. In seiner Gegenwart, wenn du mit ihm über das sprichst, was dich bewegt, passiert Heilung. Dein Herz ist wie ein Raum mit vielen Türen, und Jesus klopft an jede einzelne. Er sagt: 'Wenn du mich hier reinlässt und mit mir drüber sprichst, in meiner Gegenwart, da passiert Heilung.' Je näher du an seinem Schmerz bist, desto tiefer lernst du ihn kennen.
Lade Jesus ein, in die emotionalen Bereiche deines Herzens zu kommen, die du bisher verschlossen gehalten hast.
An welche 'Herzenstür' klopft Jesus gerade in deinem Leben, die du ihm noch nicht geöffnet hast?
Aufnahme vom 7. April 2026
Predigt Wie du deine Gefühle wahrnehmen und benennen kannst. | Tobias Teichen
Dienstag, 7. April 2026 Johannes 11 Kernaussage Gott hat uns als emotionale Wesen nach seinem Bild geschaffen, und Emotionen sind keine Sünde, sondern Einladungen, mit Gott ins Gespräch zu kommen. Die Seele ist der Resonanzraum für Gefühle, während das Herz das Entscheidungszentrum ist – wir müssen lernen, Emotionen wahrzunehmen, sie nicht als Waffe einzusetzen, sondern als Hinweise zu verstehen, wo unsere Beziehung zu Gott, zu uns selbst oder zu anderen Menschen Aufmerksamkeit braucht.
In dieser Predigt-Serie "Emotions" erklärt Tobias Teichen, warum Gott Emotionen erschaffen hat und wie wir einen gesunden Umgang mit ihnen entwickeln können. Er zeigt auf, dass Jesus selbst alle Emotionen empfunden und gezeigt hat - von Freude über Trauer bis hin zu Zorn - und dabei ohne Sünde blieb. Emotionen sind keine Schwäche oder Sünde, sondern ein Resonanzraum der Seele, der uns einlädt, genauer hinzuschauen, wo unsere Beziehungen zu Gott, zu uns selbst oder zu anderen Menschen Aufmerksamkeit brauchen.
Teichen betont, dass weder das Unterdrücken von Emotionen (wie in früheren Generationen) noch das bloße Ausleben aller Gefühle (wie oft in der jungen Generation) der göttliche Weg ist. Stattdessen lädt er ein, Emotionen bewusst wahrzunehmen, zu benennen und mit Gott ins Gespräch zu kommen. Praktische Übungen wie das tägliche Reflektieren über verschiedene Gefühle (Freude, Wut, Scham, Schuld, Angst, Einsamkeit, Traurigkeit, Verletztheit) können helfen, einen besseren Zugang zur eigenen Seele zu finden. Stille Zeiten sind dabei essentiell, denn wenn wir still werden, wird unsere Seele laut und kann zu uns sprechen. Weiterlesen
Wie du deine Gefühle wahrnehmen und benennen kannst. | Tobias Teichen
Gott hat uns als emotionale Wesen nach seinem Bild geschaffen, und Emotionen sind keine Sünde, sondern Einladungen, mit Gott ins Gespräch zu kommen. Die Seele ist der Resonanzraum für Gefühle, während das Herz das Entscheidungszentrum ist – wir müssen lernen, Emotionen wahrzunehmen, sie nicht als Waffe einzusetzen, sondern als Hinweise zu verstehen, wo unsere Beziehung zu Gott, zu uns selbst oder zu anderen Menschen Aufmerksamkeit braucht.
Hauptthemen (4)
1. Emotionen sind göttlich geschaffen
- • Gott ist selbst emotional und hat uns nach seinem Bild geschaffen
- • Jesus zeigte alle Emotionen und blieb ohne Sünde
- • Es gibt keine 'guten' oder 'bösen' Emotionen – alle sind neutral und dienen einem Zweck
- • Männer und Frauen sind beide emotional geschaffen, unabhängig von Stereotypen
2. Seele und Herz verstehen
- • Die Seele (Nefesh) ist der Resonanzraum für Gefühle
- • Das Herz ist das Entscheidungszentrum, nicht die Emotionen
- • Die Seele wird mit der Kehle verglichen – zuständig für Atmung, Nahrung, Stimme und Reflexe
- • Emotionen sind Hinweise, keine Beweise oder Handlungsanweisungen
3. Umgang mit Emotionen lernen
- • Viele Generationen wurden emotional verkrüppelt (besonders durch Kriegstraumata und Nazi-Ideologie)
- • Die junge Generation entdeckt Emotionen neu, läuft aber Gefahr ins andere Extrem zu fallen
- • Emotionen wahrnehmen ist der erste Schritt – nicht wegdrücken oder unkontrolliert ausleben
- • Stille ist notwendig, damit die Seele laut werden kann
4. Emotionen als Einladung zum Gespräch
- • Gefühle zeigen, wo Beziehungen zu Gott, sich selbst oder anderen gestört sind
- • Emotionen sind Einladungen, keine Waffen gegen andere
- • Mit Gott und anderen über Gefühle sprechen, ohne sie zu zerreden
- • Gefühle kommentieren, was uns wichtig ist und welche Beziehungen bedeutsam sind
Biblische Grundlagen
Direkt zitiert
Die Geschichte von Lazarus' Tod und Auferweckung, wo Jesus Zorn, Schmerz, Erschütterung bis ins Innerste und Tränen zeigt. 'Beim Anblick der weinenden Frau und der Juden, die sie begleiteten und mit ihr weinten, erfüllten ihn Zorn und Schmerz. Bis ins Innerste erschüttert, fragte er: Wo habt ihr ihn begraben? Jesus' Augen füllten sich mit Tränen.'
Er freut sich über dich mit Jubel. Er schweigt in seiner Liebe, jubelt laut über dich.
Der Herr wurde so zornig auf euch, dass er euch vernichten wollte.
Denn der Herr heißt 'der Eifersüchtige'. Ja, ein eifersüchtiger Gott ist er.
Wie oft widersetzten sie sich ihm in der Wüste und kränkten ihn in der Steppe.
Mein Herz sträubt sich dagegen, mein ganzes Mitgefühl flammt auf.
Was betrübst du dich, meine Seele? Warum bist du so unruhig in mir? Harre auf Gott.
Weitere Referenzen
- → 1. Mose 1 (Schöpfungsgeschichte – Gott sagt 'es war gut')
- → 1. Mose 23 (Abraham weint und klagt)
- → 1. Mose 28 (Jakob hat Angst)
- → Apostelgeschichte 3 (Die Apostel sind erstaunt und fassungslos)
- → Esra 3 (Die Priester und Leviten jubeln und weinen)
- → 2. Samuel 6 (David tanzt mit starker Freude und schreit vor Jubel)
Praktische Anwendung (4)
- 1 Entscheidungsgebet für Emotionen: Bete bewusst: 'Jesus, ich entscheide mich, dass du alles durchbrichst, was mich hindert, meine Emotionen wahrzunehmen. Nimm mir jede Angst vor Gefühlen. Ich fühle alle meine Gefühle und lasse sie sicher und komplett raus.'
- 2 Tägliche Emotions-Übung: Nimm dir täglich (z.B. mit Partner oder in der Small Group) kurz Zeit, um acht Emotionen durchzugehen: Freude, Wut, Scham, Schuld, Angst, Einsamkeit, Traurigkeit, Verletzung. Pro Emotion maximal 15-20 Sekunden. Benenne, wann du diese heute (oder kürzlich) gefühlt hast, ohne zu zerreden oder als Waffe zu verwenden.
- 3 Momente der Stille schaffen: Plane bewusst stille Zeiten ein – einen stillen Tag im Monat, Zeiten im Urlaub, oder andere Gelegenheiten ohne Ablenkung. Wenn du still wirst, wird deine Seele laut. Halte die ersten Minuten aus und frage Gott: 'Was beschäftigt meine Seele? Was möchtest du mir zeigen?'
- 4 Feedback-Kultur entwickeln (Wahrnehmung-Wirkung-Wunsch): Lerne in Beziehungen, Gefühle nicht als Waffe zu verwenden, sondern sie in die Mitte zu legen. Nutze die Formel: 'Ich nehme wahr, dass... / Auf mich wirkt es... / Mein Wunsch ist...' um konstruktiv über Emotionen zu sprechen und gemeinsam hinzuschauen.