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Hoffnungskirche Kaiserslautern

Landolfstr. 1, 67661 Kaiserslautern

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Täglicher Impuls
Tag 1 von 7

Christus anziehen

Aus der Predigt „Was bedeutet die Taufe? | Gal. 3,26-29 | Nathanael Armisen“ vom 27. Oktober

Die christliche Taufe ist weit mehr als eine schöne Tradition. Der Apostel Paulus beschreibt sie mit einem eindrücklichen Bild: 'Ihr alle, die ihr auf Christus getauft worden seid, ihr habt Christus angezogen.' Die Taufe ist das sichtbare Zeichen dafür, dass wir durch den Glauben in die Gerechtigkeit Christi gekleidet worden sind. Schon im Garten Eden entdeckten Adam und Eva nach ihrer Sünde: 'Wir haben nichts anzuziehen.' Vor dem heiligen Gott stehen wir alle nackt und bloß da - ohne eigene Gerechtigkeit, ohne Verdienst. Doch Gott hat einen Retter gesandt, Jesus Christus, der selbst unsere Gerechtigkeit wurde. Sein stellvertretender Tod und seine Auferstehung sind das Kleid, das uns vor Gott annehmbar macht. Die Taufe stellt genau das dar: Wir sind mit Christus gestorben und auferstanden zu neuem Leben.

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Die christliche Taufe ist weit mehr als eine schöne Tradition. Der Apostel Paulus beschreibt sie mit einem eindrücklichen Bild: 'Ihr alle, die ihr auf Christus getauft worden seid, ihr habt Christus angezogen.' Die Taufe ist das sichtbare Zeichen dafür, dass wir durch den Glauben in die Gerechtigkeit Christi gekleidet worden sind. Schon im Garten Eden entdeckten Adam und Eva nach ihrer Sünde: 'Wir haben nichts anzuziehen.' Vor dem heiligen Gott stehen wir alle nackt und bloß da - ohne eigene Gerechtigkeit, ohne Verdienst. Doch Gott hat einen Retter gesandt, Jesus Christus, der selbst unsere Gerechtigkeit wurde. Sein stellvertretender Tod und seine Auferstehung sind das Kleid, das uns vor Gott annehmbar macht. Die Taufe stellt genau das dar: Wir sind mit Christus gestorben und auferstanden zu neuem Leben.

Galater 3,26-29
Gebet

Danke Jesus, dass du meine Gerechtigkeit bist. Hilf mir, täglich in dem Bewusstsein zu leben, dass ich in dich gekleidet bin.

Zum Nachdenken

Vertraust du auf deine eigene Gerechtigkeit oder auf Christus allein?

Aufnahme vom 9. September 2026

Predigt

Kinder im Gottesdienst | Peter Krell

Mittwoch, 9. September 2026
Kolosser 3:20
Kernaussage

Kinder sind von Gott eingeladen, aktiv am Gottesdienst teilzunehmen, und sollten durch Vorbild, Unterweisung und Training dazu angeleitet werden. Gott spricht im Gottesdienst direkt zu Kindern, sie sind im besten Alter, um Nachfolger Jesu zu werden, und obwohl die Teilnahme anfangs schwerfallen mag, wird sie mit der Zeit große Freude bringen. Die ganze Gemeinde – Kinder, Eltern und Prediger – ist aufgerufen, den Gottesdienst bewusster und wertschätzender zu erleben.

Diese Predigt behandelt die bedeutsame Veränderung im Gemeindeleben, dass Drittklässler (die Löwen-Gruppe) nun am Hauptgottesdienst teilnehmen. Der Prediger richtet sich gezielt an drei Gruppen: die Kinder selbst, die Eltern und die Prediger. Den Kindern vermittelt er, dass Gott direkt zu ihnen spricht und sie nicht zu jung sind, um echte Nachfolger Jesu zu werden. Er ermutigt sie, dass der Gottesdienst trotz anfänglicher Schwierigkeiten mit der Zeit große Freude bringen wird, so wie das Erlernen des Fahrradfahrens oder Schwimmens. An die Eltern gewandt betont der Prediger drei wesentliche Aspekte: Vorbild sein durch eigene Begeisterung für den Gottesdienst, Unterweisung durch überzeugende und hartnäckige Motivation statt Zwang, und Training zu Hause durch Familienandachten. Die gesamte Gemeinde wird aufgerufen, durch ihre aufmerksame Teilnahme den Kindern ein positives Beispiel zu geben. Abschließend reflektiert er über die Predigtpraxis und ermutigt Prediger, durch Illustrationen und Bilder die Wahrheiten Gottes für Kinder verständlicher zu machen, dabei aber nicht die theologische Tiefe zu verlieren. Die Balance zwischen kindgerechten Elementen und gehaltvoller Lehre wird als wesentlich hervorgehoben.
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Diese Predigt behandelt die bedeutsame Veränderung im Gemeindeleben, dass Drittklässler (die Löwen-Gruppe) nun am Hauptgottesdienst teilnehmen. Der Prediger richtet sich gezielt an drei Gruppen: die Kinder selbst, die Eltern und die Prediger. Den Kindern vermittelt er, dass Gott direkt zu ihnen spricht und sie nicht zu jung sind, um echte Nachfolger Jesu zu werden. Er ermutigt sie, dass der Gottesdienst trotz anfänglicher Schwierigkeiten mit der Zeit große Freude bringen wird, so wie das Erlernen des Fahrradfahrens oder Schwimmens. An die Eltern gewandt betont der Prediger drei wesentliche Aspekte: Vorbild sein durch eigene Begeisterung für den Gottesdienst, Unterweisung durch überzeugende und hartnäckige Motivation statt Zwang, und Training zu Hause durch Familienandachten. Die gesamte Gemeinde wird aufgerufen, durch ihre aufmerksame Teilnahme den Kindern ein positives Beispiel zu geben. Abschließend reflektiert er über die Predigtpraxis und ermutigt Prediger, durch Illustrationen und Bilder die Wahrheiten Gottes für Kinder verständlicher zu machen, dabei aber nicht die theologische Tiefe zu verlieren. Die Balance zwischen kindgerechten Elementen und gehaltvoller Lehre wird als wesentlich hervorgehoben.

Hauptthemen (4)

1. An die Kinder: Drei Gründe für die Teilnahme am Gottesdienst

  • • Gott spricht im Gottesdienst gezielt zu euch Kindern (Kolosser 3:20 - 'Ihr Kinder')
  • • Ihr seid im besten Alter, um echte Nachfolger von Jesus zu werden (Lukas 18:15-16)
  • • Viele Dinge, die zunächst schwerfallen, bringen später große Freude - so auch der Gottesdienst
  • • Gottes Wort ist wertvoller als Gold und süßer als Honig (Psalm 19:11)
  • • Die Sünde hat unseren Geschmack verdorben, aber Gott kann ihn wiederherstellen

2. An die Eltern: Kinder zum Gottesdienst hinführen

  • • Durch Vorbild: Freut euch selbst auf den Gottesdienst und bereitet euch vor
  • • Praktische Vorbereitung: Samstags Arbeiten erledigen, Kleider auswählen, Tisch decken
  • • Nehmt leidenschaftlich am Gottesdienst teil, singt aus Überzeugung
  • • Durch Unterweisung: Seid überzeugt vom Wert des Gottesdienstes und erklärt ihn euren Kindern
  • • Seid hartnäckig motivierend, nicht manipulativ oder übervorsichtig
  • • Durch Training: Übt Stillsitzen und Zuhören zu Hause, nicht erst im Gottesdienst
  • • Haltet Familienandachten und führt eure Kinder Schritt für Schritt weiter

3. An die Gemeinde: Der Eindruck auf die Kinder

  • • Die Art, wie Erwachsene am Gottesdienst teilnehmen, hinterlässt einen Eindruck auf Kinderherzen
  • • Kinder sehen aufmerksame Gesichter, überzeugendes Singen und Liebe zwischen Christen
  • • Der Gottesdienst erzählt den Kindern jede Woche eine Geschichte
  • • Lasst es eine herrliche Geschichte sein, die etwas Positives bewirkt

4. An die Prediger: Kinderherzen erreichen

  • • Sowohl Milch für Säuglinge als auch Fleisch für Erwachsene darreichen
  • • Wahrheiten durch Anekdoten, Illustrationen, Bilder und Geschichten verdeutlichen
  • • Jesus als Vorbild: Er nutzte Vögel, Lilien, Weinstock, Senfkorn, etc.
  • • Illustrationen sind wie Fenster in einem Gebäude - notwendig, aber nicht das Fundament
  • • Balance zwischen kindgerechten Elementen und fester theologischer Speise
  • • Kinder gezielt ansprechen, aber nicht die ganze Predigt nur an sie anpassen
  • • Ziel: Kinder schrittweise zur festen Speise des Wortes hinführen

Biblische Grundlagen

Direkt zitiert

Kolosser 3:20

Ihr Kinder, gehorcht euren Eltern in allem, denn dies gefällt Gott.

1. Samuel 3:10

Sprich, oh Herr, denn dein Knecht hört.

Lukas 18:15-16

Es wurden auch kleine Kinder zu Jesus gebracht, damit er sie segne berühre. Als die Jünger das sahen, fuhren sie die Leute an. Doch Jesus rief die Kinder zu sich und erklärte: Lasst die Kinder zu mir kommen und hindert sie nicht daran. Gottes Reich ist ja gerade für solche wie sie bestimmt.

Psalm 19:11

Gottes Wort ist wertvoller als das reinste Gold und süßer als der beste Honig.

5. Mose 12:7

Dort vor Jahwe, eurem Gott, sollt ihr das Opfermahl halten und euch mit euren Familien an allem freuen, was ihr durch den Segen Jahwes erworben habt.

Josua 24:15

Ich aber und mein Haus, wir wollen dem Herrn dienen.

Matthäus 6:26

Seht die Vögel am Himmel an.

Weitere Referenzen

  • → 2. Könige 22:1-2
  • → Epheser 6:1
  • → 1. Korinther 13
  • → Matthäus 6:28
  • → Epheser 1

Praktische Anwendung (5)

  • 1 Vorbereitung auf den Sonntag: Bereitet euch als Familie auf den Gottesdienst vor: Erledigt Samstags die Hausarbeit, wählt Kleider aus, deckt den Frühstückstisch. Beginnt den Sonntagmorgen gemeinsam mit Frühstück, Lied und Gebet.
  • 2 Eine Goldmünze mitnehmen: Kinder sollten versuchen, so lange aufmerksam zuzuhören, bis sie eine Sache in der Predigt gefunden haben, die sie wie eine Goldmünze in ihr Herz schließen und ins Leben mitnehmen wollen.
  • 3 Gespräche über den Gottesdienst führen: Eltern sollten mit ihren Kindern Gespräche führen, auf Bedenken eingehen und hartnäckig motivierend bleiben. Erklärt rational mit guten Argumenten, warum der Gottesdienst die wichtigste Stunde der Woche ist.
  • 4 Zu Hause trainieren: Übt das Stillsitzen und Zuhören nicht erst im Gottesdienst, sondern unter der Woche durch Familienandachten am Esstisch. Führt eure Kinder Zentimeter für Zentimeter weiter.
  • 5 Leidenschaftlich teilnehmen: Nehmt als Erwachsene leidenschaftlich am Gottesdienst teil, hört aufmerksam zu und singt aus Überzeugung. Euer Vorbild prägt die Kinder mehr als alle Worte.

Impulse aus der Woche ab 10. September

  1. Tag 1 von 7 · 10. September Gott spricht direkt zu dir

    In Kolosser 3,20 lesen wir: 'Ihr Kinder, gehorcht euren Eltern in allem, denn dies gefällt Gott.' Diese Worte wurden nicht nur an Eltern gerichtet, die es ihren Kindern weitersagen sollten. Nein, Gott spricht hier direkt zu den Kindern – mitten im Gottesdienst der ganzen Gemeinde. Das zeigt uns etwas Wunderbares: Du bist Gott wichtig, egal wie jung du bist. Er klammert dich nicht aus. Während es im Leben so viele Situationen gibt, wo Kinder nicht dabei sein dürfen – bestimmte Filme, lange aufbleiben, eigene Entscheidungen treffen – will Jesus, dass du beim wichtigsten Ereignis der Woche dabei bist: wenn er sich mit seinem Volk trifft. Gottes Stimme ist für dich bestimmt. Er möchte dir persönlich begegnen, dir Vergebung schenken und dein Leben mit seiner Kraft verändern. Du bist ihm nicht egal – er sieht dich und ruft dich zu sich.

    Kolosser 3,20

    Gebet

    Bete wie der junge Samuel: 'Sprich, oh Herr, denn dein Knecht hört.' Bitte Gott, dass er heute zu dir persönlich spricht.

    Zum Nachdenken

    Glaubst du, dass Gott heute im Gottesdienst direkt zu dir sprechen möchte?

  2. Tag 2 von 7 · 11. September Du bist nicht zu jung für Jesus

    Jesus sagte: 'Lasst die Kinder zu mir kommen und hindert sie nicht daran. Gottes Reich ist ja gerade für solche wie sie bestimmt.' Was für eine Einladung! Die Jünger wollten die Kinder wegschicken, aber Jesus rief sie zu sich. Vielleicht fragst du dich manchmal: Bin ich noch zu jung, um ein echter Christ zu sein? Bin ich alt genug, um Jesus nachzufolgen? Jesus antwortet dir heute: Ja, du kannst zu mir kommen! Das Reich Gottes gehört den Kindern. König Josia war erst acht Jahre alt, und von ihm heißt es, dass er tat, was recht war in den Augen des Herrn. Du magst vielleicht noch zu klein sein, um Auto zu fahren oder ein Smartphone zu haben. Aber du bist nicht zu klein, um zu Jesus zu kommen. Du bist vielleicht nur halb erwachsen, aber du kannst ganz zu Jesus gehören. Das ist eine wunderbare Wahrheit!

    Lukas 18,15-16

    Gebet

    Danke Jesus, dass du Kinder zu dir einlädst. Bitte hilf mir, ganz zu dir zu gehören, auch wenn ich noch jung bin.

    Zum Nachdenken

    Was hindert dich daran, heute ganz zu Jesus zu gehören?

  3. Tag 3 von 7 · 12. September Schwer am Anfang, herrlich am Ende

    Vieles im Leben ist am Anfang schwer, bringt uns aber später große Freude. Fahrradfahren lernen bedeutet ein paar Mal hinzufallen. Schwimmen lernen ist mühsam. Lesen klingt anfangs stockend. Aber wenn man es kann, eröffnen sich wunderbare Freiheiten. So ist es auch mit dem Gottesdienst. Vielleicht fällt dir das Zuhören noch schwer. Vielleicht wird dir manchmal langweilig. Aber Gott verspricht: 'Gottes Wort ist wertvoller als das reinste Gold und süßer als der beste Honig.' Das klingt unglaublich, oder? Besser als Gold, süßer als Honig! Der Grund, warum wir das nicht sofort spüren, ist die Sünde in uns. Sie verdirbt unseren Geschmack wie Corona den Geschmackssinn verdirbt. Aber wenn du Gott vertraust und dich bemühst zuzuhören, wirst du mit der Zeit immer mehr den süßen Honig seines Wortes genießen. Hier lernst du nicht nur Fahrradfahren – hier lernst du das Leben selbst!

    Psalm 19,11

    Gebet

    Herr, bitte öffne mein Herz, damit ich die Süße deines Wortes immer mehr schmecken kann.

    Zum Nachdenken

    Kannst du Gott vertrauen, dass sein Wort wirklich süßer ist als Honig, auch wenn du es noch nicht vollständig schmeckst?

  4. Tag 4 von 7 · 13. September Eltern als Vorbilder

    Kinder sind Meister im Imitieren. Sie ahmen nach, was sie sehen – besonders das, was in ihren Augen wertvoll und begehrenswert ist. Diese Wahrheit hat große Auswirkungen auf den Sonntag. Wenn der Sonntag eine Aneinanderreihung von Streit, Stress und Kommandos ist, werden Kinder sich nach dem Tag sehnen, an dem sie den Sonntag anders verbringen können. Aber Gottes Plan ist anders: 'Dort vor Jahwe, eurem Gott, sollt ihr das Opfermahl halten und euch mit euren Familien an allem freuen, was ihr durch den Segen Jahwes erworben habt.' Freude an Gott soll unsere Herzen erfüllen! Eltern, bereitet euch auf diesen Tag vor: Erledigt Arbeiten am Samstagabend, legt Kleider heraus, deckt den Frühstückstisch. Beginnt den Sonntag gemeinsam mit Gesang und Gebet. Nehmt leidenschaftlich am Gottesdienst teil. Wenn ihr euch am Gottesdienst erfreut, wird das auf eure Kinder abfärben.

    5. Mose 12,7

    Gebet

    Herr, hilf mir, den Sonntag so vorzubereiten und zu leben, dass meine Kinder deine Freude in mir sehen.

    Zum Nachdenken

    Welche praktischen Schritte kannst du unternehmen, um den Sonntag besser vorzubereiten und die Freude am Gottesdienst vorzuleben?

  5. Tag 5 von 7 · 14. September Überzeugen statt zwingen

    Es gibt zwei Extreme in der Erziehung: Die einen sind übervorsichtig ('Kommst du mit in den Gottesdienst?' – 'Nee.' – 'Okay.'). Die anderen sind autoritär manipulativ ('Wenn du nicht mitkommst, kannst du dein Handy vergessen.'). Beides verfehlt das Ziel. Der bessere Weg: Seid selbst vom Gottesdienst so überzeugt, dass ihr euren Kindern mit guten Argumenten erklären könnt, warum er die wichtigste Stunde der Woche ist. Macht es ihnen schmackhaft durch übersprudelnde Begeisterung. Aber seid auch hartnäckig motivierend. Führt Gespräche, hört zu, geht auf Bedenken ein. Trainiert das Stillsitzen und Zuhören nicht erst im Gottesdienst, sondern zu Hause bei Familienandachten. Führt eure Kinder Zentimeter für Zentimeter weiter. Josua sagte: 'Ich aber und mein Haus, wir wollen dem Herrn dienen.' Das ist überzeugte, aber liebevolle Führung.

    Josua 24,15

    Gebet

    Gott, gib mir Weisheit und Begeisterung, meine Kinder für dich und deinen Gottesdienst zu gewinnen.

    Zum Nachdenken

    Wie kannst du deine Kinder durch Überzeugung und Begeisterung statt durch Zwang für den Gottesdienst gewinnen?

  6. Tag 6 von 7 · 15. September Die Gemeinde prägt mit

    Jedes Kind in unserer Gemeinde saugt jede Woche ein bestimmtes Aroma auf – ob es will oder nicht. Die Art, wie wir Erwachsene am Gottesdienst teilnehmen, hinterlässt einen Eindruck auf junge Seelen. Welchen Eindruck vermitteln wir? Sehen die Kinder aufmerksame Gesichtsausdrücke? Sehen sie ihre Mutter überzeugungsvoll singen? Erleben sie echte Liebe zwischen den Christen? Oder sehen sie gelangweilte Gesichter und teilnahmslose Herzen? Kinder mögen vielleicht noch nicht alles verstehen. Sie sind vielleicht noch keine Christen. Aber es wird einen prägenden Eindruck auf sie haben, ob sie hier Heuchler oder hingegebene, aufrichtige Gotteskinder erleben. Jeder Gottesdienst erzählt den Kindern eine Geschichte. Lasst uns als Erwachsene dazu beitragen, dass es in ihren Augen eine herrliche Geschichte ist – eine Geschichte von Menschen, die Gott lieben und das Beste aus der Begegnung mit ihm machen wollen.

    Gebet

    Herr, lass meine Haltung im Gottesdienst ein positives Zeugnis für die Kinder in unserer Gemeinde sein.

    Zum Nachdenken

    Welchen Eindruck hinterlässt deine Teilnahme am Gottesdienst bei den Kindern, die dich beobachten?

  7. Tag 7 von 7 · 16. September Fenster und Mauerwerk

    Jesus war der Meister aller Prediger. Er redete so, dass Kinder seine Nähe suchten. Er lenkte die Augen auf Vögel, Lilien, Weinstöcke, Senfkörner – um tiefe Wahrheiten greifbar zu machen. Illustrationen verwandeln Ohren in Augen. Aber Jesus bot auch feste Speise. Spurgeon sagte: Illustrationen sind wie Fenster in einem Gebäude – sie lassen uns in die Weite schauen. Das Mauerwerk ist die feste Lehre. Ein Gebäude nur aus Fenstern hat keinen Halt. Ein Gebäude nur aus Mauerwerk ist ein dunkles Gefängnis. Wir brauchen beides. In Epheser 6,1 werden Kinder direkt angesprochen – aber in den Kapiteln davor steht der längste Satz der Bibel mit über 200 Wörtern! Das zeigt: Gott lädt Kinder ein, aber er will sie nicht dort lassen. Er führt sie zur festen Speise seines Wortes. So wollen wir als Gemeinde gemeinsam wachsen: Kinder, Eltern, Prediger – alle erwartungsvoll, denn Gottes Wort ist süßer als Honig und wertvoller als Gold.

    Epheser 6,1

    Gebet

    Herr, schreibe dein Wort in unsere Herzen. Lass uns jeden Sonntag mit Erwartung zu dir kommen.

    Zum Nachdenken

    Wie kannst du – ob Kind, Elternteil oder Gemeindglied – mit größerer Erwartung zum Gottesdienst kommen?