Hoffnungskirche Kaiserslautern
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Täglicher Impuls Tag 2 von 7 Nichts anzuziehen
Aus der Predigt „Was bedeutet die Taufe? | Gal. 3,26-29 | Nathanael Armisen“ vom 27. Oktober
Das allererste Problem der Menschheit war überraschend: 'Wir haben nichts anzuziehen.' Nach dem Sündenfall versteckten sich Adam und Eva vor Gott. Sie spürten äußerlich, was innerlich geschehen war - die Gemeinschaft mit Gott war zerbrochen. Ihre Versuche, sich mit Blättern zu bedecken, änderten nichts an ihrer Schuld.
So geht es uns allen. Egal wie voll unser Kleiderschrank ist, vor dem heiligen Gott haben wir nichts anzuziehen. Keine Gerechtigkeit, kein Verdienst, keine Unschuld. Wir können uns nicht selbst retten durch frommes Leben, gute Abstammung oder religiöse Handlungen. Doch schon im Paradies gab Gott ein Versprechen: Er wird einen Retter senden, der uns wieder bekleidet und in Gemeinschaft mit Gott bringt. Glaube beginnt mit diesem ehrlichen Eingeständnis: Ich habe nichts anzuziehen. Ich brauche Vergebung.
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Das allererste Problem der Menschheit war überraschend: 'Wir haben nichts anzuziehen.' Nach dem Sündenfall versteckten sich Adam und Eva vor Gott. Sie spürten äußerlich, was innerlich geschehen war - die Gemeinschaft mit Gott war zerbrochen. Ihre Versuche, sich mit Blättern zu bedecken, änderten nichts an ihrer Schuld. So geht es uns allen. Egal wie voll unser Kleiderschrank ist, vor dem heiligen Gott haben wir nichts anzuziehen. Keine Gerechtigkeit, kein Verdienst, keine Unschuld. Wir können uns nicht selbst retten durch frommes Leben, gute Abstammung oder religiöse Handlungen. Doch schon im Paradies gab Gott ein Versprechen: Er wird einen Retter senden, der uns wieder bekleidet und in Gemeinschaft mit Gott bringt. Glaube beginnt mit diesem ehrlichen Eingeständnis: Ich habe nichts anzuziehen. Ich brauche Vergebung.
Das allererste Problem der Menschheit war überraschend: 'Wir haben nichts anzuziehen.' Nach dem Sündenfall versteckten sich Adam und Eva vor Gott. Sie spürten äußerlich, was innerlich geschehen war - die Gemeinschaft mit Gott war zerbrochen. Ihre Versuche, sich mit Blättern zu bedecken, änderten nichts an ihrer Schuld. So geht es uns allen. Egal wie voll unser Kleiderschrank ist, vor dem heiligen Gott haben wir nichts anzuziehen. Keine Gerechtigkeit, kein Verdienst, keine Unschuld. Wir können uns nicht selbst retten durch frommes Leben, gute Abstammung oder religiöse Handlungen. Doch schon im Paradies gab Gott ein Versprechen: Er wird einen Retter senden, der uns wieder bekleidet und in Gemeinschaft mit Gott bringt. Glaube beginnt mit diesem ehrlichen Eingeständnis: Ich habe nichts anzuziehen. Ich brauche Vergebung.
Vater, ich erkenne, dass ich vor dir nichts vorzuweisen habe. Ich brauche deine Gnade und Vergebung durch Jesus Christus.
Kannst du ehrlich vor Gott eingestehen, dass du seine Gnade brauchst?
Aufnahme vom 30. Juni 2026
Predigt Fruchtbare und fruchtlose Reben | Joh. 15,1-11 | Peter Krell
Dienstag, 30. Juni 2026 Johannes 15,1-11 Kernaussage Jesus lehrt uns durch das Bild vom Weinstock und den Reben, dass wahres Fruchtbringen im christlichen Leben nicht durch eigene Anstrengung geschieht, sondern durch das Bleiben in ihm. Der einzige Befehl Jesu lautet nicht 'bringt Frucht', sondern 'bleibt in mir', denn ohne ihn können wir nichts tun. Frucht entsteht aus der lebendigen, abhängigen Beziehung zu Jesus Christus.
Diese Predigt behandelt Johannes 15,1-11, wo Jesus sich als der wahre Weinstock bezeichnet und seine Jünger als Reben. Der zentrale Fokus liegt auf dem Thema Fruchtbringen im Leben der Gläubigen. Jesus nimmt uns mit auf einen bildlichen Spaziergang durch einen Weinberg und lehrt drei Hauptpunkte: erstens der Herr der Weinreben (Gott als souveräner Weingärtner), zweitens die zwei Arten von Weinreben (fruchtbringende und fruchtlose Reben), und drittens das Fruchtbringen der Weinreben.
Die zentrale Botschaft ist, dass wahres Fruchtbringen nicht aus eigener Anstrengung kommt, sondern aus dem Bleiben in Jesus. Der einzige Befehl, den Jesus in diesem Abschnitt gibt, lautet nicht "bringt Frucht", sondern "bleibt in mir". Jesus spricht diese Worte nicht als Drohung, sondern damit die Freude der Jünger vollkommen werde. Die Predigt betont, dass christliches Leben radikal Christus-zentriert sein muss - 100% Abhängigkeit von Jesus. Praktisch bedeutet dies, Bibellesen und Beten nicht als religiöse Pflichten zu sehen, sondern als Mittel, um Jesus zu sehen und die Beziehung zu ihm zu vertiefen. Wahres Fruchtbringen geschieht, wenn wir bei Jesus bleiben und er bei uns bleibt, so wie bei Zachäus, der seine Mühe darauf verwendete, Jesus zu sehen. Weiterlesen
Fruchtbare und fruchtlose Reben | Joh. 15,1-11 | Peter Krell
Jesus lehrt uns durch das Bild vom Weinstock und den Reben, dass wahres Fruchtbringen im christlichen Leben nicht durch eigene Anstrengung geschieht, sondern durch das Bleiben in ihm. Der einzige Befehl Jesu lautet nicht 'bringt Frucht', sondern 'bleibt in mir', denn ohne ihn können wir nichts tun. Frucht entsteht aus der lebendigen, abhängigen Beziehung zu Jesus Christus.
Hauptthemen (4)
1. Der Herr der Weinreben
- • Gott der Vater ist der Weingärtner, der souverän über alle Reben entscheidet
- • Keine Rebe bleibt wie sie ist - entweder wird sie weggenommen oder gereinigt
- • Der Weinberg repräsentiert das Volk Gottes, nicht die Menschheit allgemein
- • Wir müssen erkennen, dass nicht wir, sondern Gott der Handelnde ist
- • Es ist wichtig, sich dem Urteil und der Perspektive des Weingärtners zu fügen
2. Die zwei Arten von Weinreben
- • Es gibt nur zwei Arten von Reben: fruchtbringende und fruchtlose
- • Es gibt nicht die Kategorie 'zu wenig Frucht' - selbst kleine Frucht zählt
- • Jede fruchtbringende Rebe wird gereinigt, um mehr Frucht zu bringen
- • Fruchtlose Reben haben nur eine äußere Zugehörigkeit zu Christus (wie Judas)
- • Wahre Frucht nach Galater 5,22 ist: Liebe, Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut, Selbstbeherrschung
3. Das Fruchtbringen der Reben
- • Der einzige Befehl Jesu lautet: 'Bleibt in mir'
- • Das Wort 'Frucht' wird 6 Mal erwähnt, aber 'bleiben' 11 Mal
- • Jesus spricht diese Worte zur Vergrößerung unserer Freude, nicht zur Bedrohung
- • Frucht entsteht nicht durch eigene Anstrengung, sondern durch Abhängigkeit von Jesus
- • 'Ohne mich könnt ihr nichts tun' ist eine tröstende, nicht belastende Aussage
- • Wahres Christsein ist radikal Christus-zentriert, wie bei der Bekehrung
4. Die Quelle des Lebens und der Reinigung
- • Wir sind rein 'um des Wortes willen', das Jesus zu uns geredet hat
- • Das Werk beginnt mit Gottes Geist, der uns Leben einhaucht durch sein Wort
- • Wie bei der Schöpfung ('Es werde Licht') beginnt Errettung mit Gottes Wort
- • Jesus trug unsere Dornen und Disteln (Dornenkrone) und schenkt uns seine Gerechtigkeit
- • Unser Christsein ist wie ein brennendes Feuer - Jesus ist das Feuer, an dem wir uns täglich entzünden
Biblische Grundlagen
Direkt zitiert
Ich bin der wahre Weinstock und mein Vater ist der Weingärtner. Jede Rebe an mir, die keine Frucht bringt, nimmt er weg. Jeder aber die Frucht bringt, reinigt er, damit sie mehr Frucht bringt. Ihr seid schon rein. Um das Wort des Willen, dass ich zu euch geredet habe. Bleibt in mir und ich bleibe in euch. Gleich wie die Rebe nicht von sich selbst aus Frucht bringen kann, wenn sie nicht am Weinstock bleibt, so auch ihr nicht, wenn ihr nicht in mir bleibt. Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht, denn getrennt von mir könnt ihr nichts tun. Wenn jemand nicht in mir bleibt, so wird er weggeworfen wie die Rebe und verdorrt und solche sammelt man und wirft sie ins Feuer und sie brennen. Wenn ihr in mir bleibt und meine Worte in euch bleiben, so werdet ihr bitten, was ihr wollt und es wird euch zu Teil werden. Dadurch wird mein Vater verherrlicht, dass ihr viel Frucht bringt und meine jünger werdet. Gleich wie mich der Vater liebt, so liebe ich euch. bleibt in meiner Liebe. Wenn ihr meine Gebote haltet, so bleibt ihr in meiner Liebe. Gleich wie ich die Gebote meines Vaters gehalten habe und in seiner Liebe bleibe. Dies habe ich zu euch geredet, damit meine Freude in euch bleibe und eure Freude völlig werde.
Gott segnete sie und sprach zu ihnen: Seid fruchtbar
An seinen beiden Ufern wuchs der Baum des Lebens, der zwölf mal im Jahr Früchte trägt, jeden Monat einmal und dessen Blätter zur Gesundheit der Völker dienen
Denn der Weinberg, der Jahwe Allmächtigen gehört, ist das Volk Israel. Und die Männer von Juda sind die Pflanzung seiner Lust. Er hoffte auf Rechtsspruch und erntete Rechtsbruch. Er hoffte auf Gerechtigkeit und hörte Geschrei über Schlechtigkeit
Die Frucht des Geistes aber ist Liebe, Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut, Selbstbeherrschung
Weitere Referenzen
- → 2. Korinther 4,6
- → Johannes 6,66
- → Johannes 6,70
- → Johannes 13
Praktische Anwendung (4)
- 1 In radikaler Abhängigkeit von Jesus leben: Erkenne, dass es nichts gibt, was du ohne Jesus tun kannst oder musst. Investiere deine Mühe nicht ins 'Drumherum', sondern darin, dem einen Befehl Jesu treu zu sein: 'Bleibt in mir'.
- 2 Bibellesen mit Hunger nach Jesus: Lies die Bibel nicht einfach als Pflichtübung, sondern mit dem Verlangen, Jesus darin zu sehen. Suche in jedem Text nach den Herrlichkeiten und Reichtümern Jesu Christi, damit dein Herz für ihn entfacht wird.
- 3 Beten als Beziehung, nicht als Leistung: Komm ins Gebet mit einem Hunger nach Jesus selbst, nicht als etwas, das du 'für Gott tust'. Lebe in Gemeinschaft mit Jesus durch sein Wort in dir und deine Gebete zu ihm.
- 4 Jesus als das Feuer sehen, nicht eigene Feuersteine benutzen: Höre auf zu versuchen, durch eigene Anstrengung 'heilig zu werden'. Entzünde dich täglich neu an Jesus selbst, wie ein Feuer am Feuer entzündet wird, statt mit deinen eigenen 'Feuersteinen' zu kämpfen.
Impulse aus der Woche ab 1. Juli
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Tag 1 von 7 · 1. Juli Der wahre Weinstock
Jesus nimmt uns heute mit auf einen bildlichen Spaziergang durch einen Weinberg. Er sagt: 'Ich bin der wahre Weinstock und mein Vater ist der Weingärtner.' Das Thema Frucht zieht sich durch die gesamte Bibel – von 'Seid fruchtbar' in 1. Mose 1,28 bis zum Baum des Lebens in Offenbarung 22. Frucht bedeutet, dass etwas Lebendiges Gutes hervorbringt. Doch hier ist das Entscheidende: Du und ich sind nicht das Zentrum dieses Bildes. Gott ist der souveräne Weingärtner, der über jede einzelne Rebe entscheidet. Keine Rebe bleibt wie sie ist – entweder wird sie weggenommen oder sie wird gereinigt, damit sie mehr Frucht bringt. In allem ist der Herr des Weinbergs der Handelnde. Ist dir bewusst, dass wenn du dich zum Volk Gottes zählst, nicht du selbst deine Zukunft gestaltest, sondern dass ein großer Weingärtner über dich wacht? Dies ist keine Bedrohung, sondern ein Trost: Dein Leben liegt in den Händen dessen, der dich liebt und für dich sorgt.
Johannes 15,1-5
GebetDanke Gott, dass er der treue Weingärtner ist, der dein Leben in seiner Hand hält. Bitte ihn, dir zu helfen, dich seiner Führung anzuvertrauen.
Zum NachdenkenLebe ich mit dem Bewusstsein, dass Gott der souveräne Weingärtner meines Lebens ist, oder versuche ich, selbst die Kontrolle zu behalten?
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Tag 2 von 7 · 2. Juli Zwei Arten von Reben
Jesus macht uns klar: Es gibt nur zwei Arten von Reben – solche, die Frucht bringen, und solche, die keine Frucht bringen. Aber – und das ist tröstlich – es gibt nicht die Reben, die zu wenig Frucht bringen. Selbst wenn du eine Weinrebe bist, an der nur ein winziges Träublein hängt, wirst du nicht weggenommen, sondern gereinigt, damit du mehr Frucht bringst. Jesus sagt seinen Jüngern: 'Ihr seid schon rein um des Wortes willen, das ich zu euch geredet habe.' Seine Absicht ist nicht, uns zu verunsichern, sondern zu ermutigen. Was ist eigentlich Frucht in Gottes Augen? Galater 5,22 gibt die Antwort: Liebe, Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut, Selbstbeherrschung. Dennoch dürfen wir die Ernsthaftigkeit nicht übersehen: Es gibt Reben wie Judas, die äußerlich mit Jesus verbunden waren, aber tot blieben. Wahre Frucht entsteht nicht durch äußere Zugehörigkeit, sondern durch echtes, vom Heiligen Geist geschenktes Leben.
Johannes 15,2-3
GebetBitte den Heiligen Geist, echte Frucht in deinem Leben zu wirken und dich nicht mit äußerlicher Religiosität zufriedenzugeben.
Zum NachdenkenSehe ich in meinem Leben Frucht des Geistes, oder verlasse ich mich auf äußere religiöse Aktivitäten?
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Tag 3 von 7 · 3. Juli Der einzige Befehl
Das Wort 'Frucht' kommt in diesem Abschnitt sechsmal vor. Alles in uns schreit: Ich muss unbedingt Frucht bringen! Doch der einzige Befehl, den Jesus hier gibt, lautet nicht 'bringt Frucht', sondern: 'Bleibt in mir und ich bleibe in euch.' Das Wort 'bleiben' kommt elfmal vor – fast doppelt so oft wie 'Frucht'. Jesus droht seinen Jüngern nicht. Er sagt ihnen sofort: 'Ihr seid schon rein.' Das Werk der Reinigung hat bereits begonnen. Und warum sagt Jesus das alles? Vers 11 gibt die Antwort: 'Dies habe ich zu euch geredet, damit meine Freude in euch bleibe und eure Freude völlig werde.' Jesus will unsere Freude vergrößern! Wie kann das sein bei so ernsten Worten? Weil für dein Leben und Heil nicht dein Können entscheidend ist, sondern nur das eine: mit Jesus und bei Jesus sein zu dürfen. Das ist kein Druck, sondern Befreiung!
Johannes 15,4
GebetDanke Jesus, dass seine Gebote nicht dazu dienen, dich zu belasten, sondern deine Freude zu vervollständigen. Bitte ihn, dir zu helfen, in ihm zu bleiben.
Zum NachdenkenSehe ich die Gebote Jesu als Last oder als Einladung zu größerer Freude in seiner Gegenwart?
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Tag 4 von 7 · 4. Juli Ohne mich könnt ihr nichts tun
Jesus sagt unmissverständlich: 'Ohne mich könnt ihr nichts tun.' Wahres Christsein ist radikal Christus-zentriert, genauso wie bei der Bekehrung. Als du zu Jesus kamst, hast du nicht gesagt: 'Jesus, hier ist mein Anteil, gib du deinen dazu.' Nein, du hast gesagt: 'Jesus, ich kann nicht. Bitte rette mich. Ich brauche dich.' Jesus sagt: Genauso soll es weitergehen! 100% Abhängigkeit von Jesus. Unser Problem ist, dass wir den Motor bei uns selbst suchen und übersehen, dass wir radikal unseren Fokus auf Jesus halten sollen, sodass er uns heiligt und reinigt. Es ist kein Zufall, dass Jesus eine Dornenkrone trug. Bei unserer Bekehrung haben wir Jesus einen Haufen Dornen gebracht – die Frucht unseres Lebens. Jesus sagt: 'Ich nehme sie. Ich trage deine Dornen in den Tod und schenke dir die Blüten und Früchte meiner Gerechtigkeit.' So soll es bleiben: völlige Abhängigkeit von ihm.
Johannes 15,5
GebetBekenne Jesus die Bereiche, in denen du versuchst, aus eigener Kraft zu leben. Bitte ihn, dich in völliger Abhängigkeit von ihm zu führen.
Zum NachdenkenIn welchen Bereichen meines Lebens versuche ich noch immer, ohne Jesus Frucht zu bringen?
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Tag 5 von 7 · 5. Juli Das Feuer der Heiligung
Unser Christsein ist wie ein brennendes Feuer, und Jesus selbst ist das Feuer, an dem wir uns jeden Tag entzünden. Wir leben oft so, als müssten wir Feuer mit Feuersteinen machen. Jesus reicht uns sein Feuer hin, aber wir wollen lieber unsere Feuersteine benutzen. Wenn es funktioniert, sagen wir: 'Jesus, schau, was ich für dich tue.' Wenn wir kein Feuer hinkriegen: 'Jesus, es tut mir leid, ich habe es schon wieder nicht geschafft.' Wir merken nicht, dass unsere Heiligung zutiefst unheilig ist, weil wir versuchen, abseits von Jesus heilig zu werden. Beziehung zu ihm – das ist der Schlüssel! Jesus redet zu uns, er teilt sich uns mit. Wir geben uns ihm hin, wir beten in seinem Namen, wir sind bestrebt, seine Gebote zu halten. 'Wenn ihr in mir bleibt und meine Worte in euch bleiben, so werdet ihr bitten, was ihr wollt, und es wird euch zuteil werden.'
Johannes 15,7
GebetBitte Jesus, dich täglich neu an seinem Feuer zu entzünden, statt aus eigener Anstrengung leben zu wollen.
Zum NachdenkenVersuche ich, mein geistliches Leben aus eigener Kraft zu entfachen, oder entzünde ich mich täglich neu an Jesus?
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Tag 6 von 7 · 6. Juli Die Scheibe, durch die wir schauen
In ihm bleiben bedeutet, im radikalsten Sinn in Gemeinschaft mit Jesus zu leben. Die grundlegendsten Dinge dafür sind Bibellesen und Beten. Aber wenn Bibellesen und Beten in deinen Augen etwas ist, was du nun mal für Gott tust, was Jesus von dir erwartet, bist du mit deinen Feuersteinen am Werk. Bibellesen und Beten sollten eine Scheibe sein, durch die du Jesus sehen willst, nach ihm hungern. Komm zum Wort Gottes mit einem Hunger nach Jesus selbst und dem Wunsch, dass dadurch dein Herz für ihn entfacht wird. Halte Ausschau nach den Herrlichkeiten, nach den Reichtümern Jesu Christi. Du liest einen Stammbaum in Chroniken und siehst Jesus darin, der dem Tod ein Ende gesetzt hat. Du siehst Davids Versagen und sagst: 'Mein wahrer König Jesus hat nicht versagt.' Du siehst die Schaubrote in der Stiftshütte und erkennst: 'Jesus ist mein Brot des Lebens.' Egal wo du schaust – du kommst auf Jesus.
Johannes 15,7
GebetBitte Gott, dir die Augen zu öffnen, Jesus in seinem ganzen Wort zu sehen und dein Herz dadurch für ihn zu entzünden.
Zum NachdenkenLese ich die Bibel als religiöse Pflicht oder als Möglichkeit, Jesus zu begegnen und ihn zu sehen?
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Tag 7 von 7 · 7. Juli Wie Zachäus
Lass uns unsere Mühe und Anstrengung investieren – nicht ins Ganze drumherum, sondern darin, diesem einen Befehl von Jesus treu zu sein: Bleibt in mir. Sei wie Zachäus, der seine Mühe aufwandte, auf den Baum zu klettern, um Jesus zu sehen. Am Ende musste ihm keiner sagen, dass er jetzt Frucht bringen soll. Weil er bei Jesus war und Jesus bei ihm war, kam die Frucht von selbst, und er wollte Dinge verändern. So sieht biblisches Fruchtbringen aus! Es ist nicht unsere Anstrengung, es ist Jesus. Unsere Anstrengung investieren wir genau hier: Jesus zu hören, Jesus zu sehen, mit Jesus zu reden. Dann bringen wir Frucht. Dies ist die Freiheit des Evangeliums: Nicht du musst dich abmühen, Frucht zu produzieren, sondern du darfst dich darauf konzentrieren, bei Jesus zu bleiben – und er wirkt die Frucht in dir. Was für eine Gnade!
Lukas 19,5-8
GebetDanke Jesus für die Freiheit, dass du die Frucht wirkst, während wir einfach bei dir bleiben dürfen. Bitte ihn, dir dabei zu helfen, deinen Fokus auf ihn zu richten.
Zum NachdenkenWo investiere ich meine geistliche Mühe – in äußerliche Aktivitäten oder darin, Jesus zu sehen und bei ihm zu bleiben?