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Hoffnungskirche Kaiserslautern

Landolfstr. 1, 67661 Kaiserslautern

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Täglicher Impuls
Montag

Die vergessene Frucht: Selbstbeherrschung

Selbstbeherrschung ist nicht etwas, das uns einfach in die Gene gelegt wurde. Sie ist eine Frucht des Geistes, die wir aktiv üben und entwickeln müssen. Selbstbeherrschung bedeutet, negative Impulse in ihre Schranken zu weisen und Gedanken, Willen und Gefühle im Gehorsam gegen Gottes Wort durch die Kraft des Heiligen Geistes zu lenken. Jesus sagte seinen Jüngern im Garten Gethsemane: 'Wachet und betet, damit ihr nicht in Versuchung kommt. Der Geist ist willig, aber das Fleisch ist schwach.' Diese Worte gelten auch uns heute. Wir dürfen nicht naiv sein und denken, wir hätten alles unter Kontrolle. Vielmehr brauchen wir Wachsamkeit, Gebet und die Bereitschaft, an uns zu arbeiten. Gott lässt uns in diesem Kampf nicht allein. Unsere Willenskraft und Gottes Hilfe arbeiten zusammen. Selbstbeherrschung kann geübt, verbessert und gestärkt werden – aber es erfordert unseren bewussten Willen dazu.

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Selbstbeherrschung ist nicht etwas, das uns einfach in die Gene gelegt wurde. Sie ist eine Frucht des Geistes, die wir aktiv üben und entwickeln müssen. Selbstbeherrschung bedeutet, negative Impulse in ihre Schranken zu weisen und Gedanken, Willen und Gefühle im Gehorsam gegen Gottes Wort durch die Kraft des Heiligen Geistes zu lenken. Jesus sagte seinen Jüngern im Garten Gethsemane: 'Wachet und betet, damit ihr nicht in Versuchung kommt. Der Geist ist willig, aber das Fleisch ist schwach.' Diese Worte gelten auch uns heute. Wir dürfen nicht naiv sein und denken, wir hätten alles unter Kontrolle. Vielmehr brauchen wir Wachsamkeit, Gebet und die Bereitschaft, an uns zu arbeiten. Gott lässt uns in diesem Kampf nicht allein. Unsere Willenskraft und Gottes Hilfe arbeiten zusammen. Selbstbeherrschung kann geübt, verbessert und gestärkt werden – aber es erfordert unseren bewussten Willen dazu.

Markus 14,38
Gebet

Bitte Gott, dir die Bereiche zu zeigen, in denen dein Fleisch schwach ist, und um seine Kraft, Selbstbeherrschung zu üben.

Herausforderung

In welchen Bereichen deines Lebens brauchst du mehr Selbstbeherrschung, und bist du bereit, daran aktiv zu arbeiten?

Aufnahme vom 9. Juni 2026

Predigt

Gott, alles was du brauchst | Gott begegnen in den Psalmen | Psalm 84 | Samuel Prümmer

Dienstag, 9. Juni 2026
Psalm 84,2-13
Kernaussage

Die zentrale Botschaft ist, dass Gott wirklich alles ist, was wir brauchen, auch wenn unser sündiges Herz uns glauben lässt, dass wir andere Dinge mehr benötigen als Gott. Durch das Evangelium und Gottes Gnade werden wir zu ihm gezogen und erleben echte Glückseligkeit nur in seiner Nähe. Veränderung geschieht durch das Ablegen des Unglaubens und das Anlegen des Vertrauens auf Gottes Versprechen.

In dieser Predigt geht es um die Frage, warum es oft so schwer fällt, Gott wirklich zu vertrauen und in ihm alles zu sehen, was man braucht. Der Prediger verwendet die Geschichte des Seilartisten Charles Blondin als Einstieg: Während die Menge begeistert rief, dass sie glaubt, er könne einen Menschen in der Schubkarre über die Niagara-Fälle fahren, wollte niemand tatsächlich einsteigen. Ähnlich glauben viele Christen an Gott, zögern aber, ihm im Alltag wirklich zu vertrauen und suchen ihre Erfüllung anderswo. Die Predigt entfaltet Psalm 84, geschrieben von den Söhnen Korachs, deren Familiengeschichte von Rebellion gegen Gott und gleichzeitig von erlebter Gnade geprägt ist. Ihre Vorfahren erlebten Gottes Gericht, aber auch seine rettende Gnade. Diese Erfahrung führte zu einer tiefen Sehnsucht nach Gottes Nähe. Der Kern der Botschaft ist, dass nur Gottes Gnade das Herz so verändert, dass man Gott wirklich als alles erkennt, was man braucht. Christen sind aufgerufen, aktiv ihren Unglauben abzulegen, Gottes Versprechen anzuziehen und zu erleben, dass wahre Glückseligkeit nur bei ihm zu finden ist.
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In dieser Predigt geht es um die Frage, warum es oft so schwer fällt, Gott wirklich zu vertrauen und in ihm alles zu sehen, was man braucht. Der Prediger verwendet die Geschichte des Seilartisten Charles Blondin als Einstieg: Während die Menge begeistert rief, dass sie glaubt, er könne einen Menschen in der Schubkarre über die Niagara-Fälle fahren, wollte niemand tatsächlich einsteigen. Ähnlich glauben viele Christen an Gott, zögern aber, ihm im Alltag wirklich zu vertrauen und suchen ihre Erfüllung anderswo. Die Predigt entfaltet Psalm 84, geschrieben von den Söhnen Korachs, deren Familiengeschichte von Rebellion gegen Gott und gleichzeitig von erlebter Gnade geprägt ist. Ihre Vorfahren erlebten Gottes Gericht, aber auch seine rettende Gnade. Diese Erfahrung führte zu einer tiefen Sehnsucht nach Gottes Nähe. Der Kern der Botschaft ist, dass nur Gottes Gnade das Herz so verändert, dass man Gott wirklich als alles erkennt, was man braucht. Christen sind aufgerufen, aktiv ihren Unglauben abzulegen, Gottes Versprechen anzuziehen und zu erleben, dass wahre Glückseligkeit nur bei ihm zu finden ist.

Hauptthemen (3)

1. Gott, alles was du brauchst, aber nicht alles was du willst

  • Der Psalmschreiber zeigt eine tiefe Sehnsucht nach Gott und genießt es, in Gottes Nähe zu sein
  • Oft entspricht unser Alltag nicht dieser Sehnsucht - wir suchen Erfüllung in anderen Dingen
  • Seit dem Sündenfall glauben wir Satans Lüge, dass Gott uns Gutes vorenthält
  • Unser Herz wurde durch die Sünde korrumpiert, sodass Misstrauen gegenüber Gott natürlich geworden ist
  • Das Fleisch - die Liebe zur Sünde - ist immer noch in uns und lässt uns den Versprechen der Sünde mehr glauben als Gott

2. Gott, alles was du brauchst und wie du es wirklich willst

  • Unsere Verantwortung: Das Prinzip des Ablegens und Anlegens aus Kolosser 3
  • Den Unglauben ablegen und bewusst anfangen, Gott zu glauben, was er von sich sagt
  • Gottes Wirken: Unser Herz mit dem Evangelium wärmen und neu entzünden lassen
  • Die Söhne Koras erlebten Gottes Gnade trotz der Familiengeschichte des Aufstands
  • Sie durften in der Stiftshütte/im Tempel dienen und täglich Gottes Gericht und Vergebung miterleben
  • Gottes Gnade zieht uns zu ihm - wie bei Paulus und den Söhnen Koras
  • Das Verständnis von Gottes Gnade lässt uns Sehnsucht nach ihm entwickeln

3. Gott, alles was du brauchst und was es bewirkt

  • Das Wort 'Glückselig' kommt dreimal in Psalm 84 vor und beschreibt totale Erfüllung und tiefes Wohlergehen
  • Echte Glückseligkeit finden wir nur bei Gott, nicht in den Versprechen der Welt
  • Erste Auswirkung: Es führt uns ins Lob Gottes und in echte Begeisterung
  • Zweite Auswirkung: Es macht uns innerlich stark, sodass wir schwere Zeiten aushalten und anderen Trost sein können
  • Dritte Auswirkung: Es lässt tiefes Vertrauen wachsen, dass Gott unser Bestes im Sinn hat

Biblische Grundlagen

Direkt zitiert

Psalm 84,2-13

Wie lieblich sind deine Wohnungen, Herr der Herrscharen. Es sehnt sich. Ja, es schmachtet meine Seele nach den Vorhöfen des Herrn. Mein Herz und mein Fleisch rufen laut nach dem lebendigen Gott. Sogar der Sperling hat ein Haus gefunden und die Schwalbe ein Nest für sich, wohin sie ihre Jungen legt. Deine Altäre, Herr der Herrscharen, mein König und mein Gott. Glückselig, die in deinem Haus wohnen, stets werden sie dich loben. Glückselig der Mensch, dessen Stärke in dir ist, in deren Herzen gebahnende Wege sind. Wenn sie durchs Tränental gehen, machen sie es zu einem Quellenort. Ja, mit Segnungen bedeckt es der Frühregen. Sie gehen von Kraft zu Kraft. Jeder erscheint vor Gott in Zion. Herr, Gott der Heerscharen, höre mein Gebet. Nimm zu Ohren, du Gott Jakobs. Du unser Schild, sieh, oh Gott, und schau an das Angesicht deines Gesalbten. Denn ein Tag in deinen Vorhöfen ist besser als sonst tausend. Ich will lieber an der Schwelle stehen im Haus meines Gottes als wohnen in den Zelten der Gottlosen. Denn der Herr Gott ist Sonne und Schild. Gnade und Herrlichkeit wird der Herr geben. Kein Gutes vorenthält er denen, die in Lauterkeit wandeln. Herr der Heerscharen, glückselig der Mensch, der auf dich vertraut.

Markus 7,21-23

Denn von innen aus dem Herzen der Menschen gehen hervor die schlechten Gedanken. Hurerei, Dieberei, Mord, Ehebruch, Habsucht, Bosheit, List, Ausschweifung, Böses Auge, Lästerung, Hochmut, Torheit, alle diese bösen Dinge gehen von innen aus und verunreinigen den Menschen.

Philipper 2,13

Denn Gott ist es, der in euch wirkt, sowohl das Wollen als auch das Wirken zu seinem Wohlgefallen.

Kolosser 3,8-13

Jetzt aber legt auch ihr das alles ab. Zorn, Wut, Bosheit, Lästerung, schändliches Reden aus eurem Mund. Belügt einander nicht, da ihr den alten Menschen mit seinen Handlungen ausgezogen habt und den neuen angezogen habt, der erneuert wird zur Erkenntnis nach dem Bild dessen, der ihn erschaffen hat. Da ist nicht Grieche und Jude, Beschneidung und Vorhaut, Barbar, Skythe, Sklave, Freier, sondern Christus alles und in allen. Zieht nun an als auserwählte Gottes, als Heilige und Geliebte herzliches Erbarmen, Güte, Demut, Sanftmut, Langmut, einander ertragen und euch gegenseitig vergebend, wenn einer Klage hat gegen den anderen, wie auch der Christus euch vergeben hat, so auch ihr.

4. Mose 3,9-10

Und die Leviten sollst du Aaron und seinen Söhnen geben. Ganz zu eigen sind sie ihm gegeben von Seiten der Kinder Israel. Und Aaron und seine Söhne sollst du bestellen, dass sie ihr Priesteramt versehen. Der Unbefugte aber, der herzu naht, soll getötet werden.

4. Mose 16,31-35

Und es geschah, als er alle diese Worte ausgeredet hatte, da spaltete sich der Erdboden, der unter ihnen war, und die Erde öffnete ihren Mund und verschlang sie und ihre Familien und alle Menschen, die Kora angehörten und die ganze Habe. Und sie fuhren lebendig in den Scheol hinab, sie und alles, das ihnen angehörte. Und die Erde bedeckte sie, und sie wurden mitten aus der Versammlung vertilgt. Und ganz Israel, das rings um sie her war, floh bei ihrem Geschrei, denn sie sprachen, dass die Erde uns nicht verschlinge. Und Feuer ging von dem Herrn aus und fraß die 250 Männer, die das Räucherwerk dargebracht hatten.

4. Mose 26,10-11

Und die Erde öffnete ihren Mund und verschlang sie und Kora, als die Rotte starb, indem das Feuer die 250 Männer verzehrte und sie zu einem Zeichen wurden. Aber die Söhne Koras starben nicht.

Philipper 1,23

Ich werde aber von beidem bedrängt, da ich Lust habe abzuscheiden und bei Christus zu sein, denn es ist weit besser.

Römer 3,10-12

Wie geschrieben steht, da ist kein Gerechter, auch nicht einer. Da ist keiner, der verständig ist. Da ist keiner, der Gott sucht. Alle sind abgewichen. Sie sind alle samt untauglich geworden. Da ist keiner, der Gutes tut, da ist auch nicht einer.

Weitere Referenzen

  • Jeremia 17,9
  • Jakobus 4,8
  • Psalm 4,8
  • Sacharja 12,10
  • 4. Mose 16

Praktische Anwendung (4)

  • 1 Den Unglauben ablegen und Gottes Versprechen anlegen: Lege bewusst den Glaubensatz ab, dass es Dinge gibt, die du mehr benötigst als Gott. Fange stattdessen aktiv an, Gott zu glauben, was er von sich sagt und verspricht, z.B. dass er sich dir naht, wenn du dich ihm nahst.
  • 2 Das Herz mit dem Evangelium wärmen: Erinnere dich regelmäßig an Gottes Gnade in deinem Leben - bei deiner Bekehrung und in den Momenten, wo Gott dir tieferes Verständnis von sich geschenkt hat. Dies wird dein Herz zu Gott ziehen.
  • 3 In schweren Zeiten Gottes Kraft ergreifen: Vertraue darauf, dass das Ergreifen Gottes dich innerlich stark macht, sodass du nicht nur schwere Zeiten aushalten kannst, sondern auch anderen ein Trost sein kannst.
  • 4 Gottes Versprechen über weltliche Versprechen setzen: Erkenne, dass die Versprechen der Welt (Konsum, Anerkennung, Bequemlichkeit) leer sind. Nur Gottes Versprechen sind wahr und halten, was sie versprechen - echte Glückseligkeit findest du nur bei ihm.