Gemeinde Gottes Herford
Freikirchliche Gemeinde, vereint durch die persönliche Erfahrung mit dem Evangelium.
Täglicher Impuls Tag 1 von 7 Freier Zugang zum Heiligtum
Aus der Predigt „Bibel- und Gebetsstunde der Gemeinde Gottes Herford“ vom 28. Oktober
Durch das Blut Jesu haben wir einen freien, offenen Zugang zum Heiligtum. Der Vorhang, der jahrhundertelang den Weg zu Gott versperrte, ist zerrissen. Nur einmal im Jahr durfte der Hohepriester hineingehen – doch jetzt ist dieser Weg durch Jesus Christus für uns alle frei geworden.
Wir dürfen mit wahrhaftigem Herzen und in voller Gewissheit des Glaubens hinzutreten – zu jeder Zeit, Tag oder Nacht. Mit unseren Sorgen, Nöten, unserem Dank, aber auch mit Schuldgefühlen und dem Bedürfnis nach Vergebung. Unser Herz ist besprengt und frei vom bösen Gewissen, gewaschen durch das reine Wasser des Wortes.
Welch eine Gnade, dass wir ihm alles anvertrauen dürfen! Jesus hat durch sein eigenes Opfer diesen neuen und lebendigen Weg bereitet. Nichts trennt uns mehr von der Gegenwart Gottes.
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Durch das Blut Jesu haben wir einen freien, offenen Zugang zum Heiligtum. Der Vorhang, der jahrhundertelang den Weg zu Gott versperrte, ist zerrissen. Nur einmal im Jahr durfte der Hohepriester hineingehen – doch jetzt ist dieser Weg durch Jesus Christus für uns alle frei geworden. Wir dürfen mit wahrhaftigem Herzen und in voller Gewissheit des Glaubens hinzutreten – zu jeder Zeit, Tag oder Nacht. Mit unseren Sorgen, Nöten, unserem Dank, aber auch mit Schuldgefühlen und dem Bedürfnis nach Vergebung. Unser Herz ist besprengt und frei vom bösen Gewissen, gewaschen durch das reine Wasser des Wortes. Welch eine Gnade, dass wir ihm alles anvertrauen dürfen! Jesus hat durch sein eigenes Opfer diesen neuen und lebendigen Weg bereitet. Nichts trennt uns mehr von der Gegenwart Gottes.
Durch das Blut Jesu haben wir einen freien, offenen Zugang zum Heiligtum. Der Vorhang, der jahrhundertelang den Weg zu Gott versperrte, ist zerrissen. Nur einmal im Jahr durfte der Hohepriester hineingehen – doch jetzt ist dieser Weg durch Jesus Christus für uns alle frei geworden. Wir dürfen mit wahrhaftigem Herzen und in voller Gewissheit des Glaubens hinzutreten – zu jeder Zeit, Tag oder Nacht. Mit unseren Sorgen, Nöten, unserem Dank, aber auch mit Schuldgefühlen und dem Bedürfnis nach Vergebung. Unser Herz ist besprengt und frei vom bösen Gewissen, gewaschen durch das reine Wasser des Wortes. Welch eine Gnade, dass wir ihm alles anvertrauen dürfen! Jesus hat durch sein eigenes Opfer diesen neuen und lebendigen Weg bereitet. Nichts trennt uns mehr von der Gegenwart Gottes.
Danke Jesus, dass du durch dein Blut den Weg zu Gott für mich geöffnet hast. Hilf mir, diesen Zugang täglich mit Zuversicht zu nutzen.
Nutze ich den freien Zugang zu Gott täglich, oder halte ich mich manchmal zurück, als ob der Vorhang noch geschlossen wäre?
Aufnahme vom 15. Juli 2026
Predigt Bibel- und Gebetsstunde der Gemeinde Gottes Herford
Mittwoch, 15. Juli 2026 Epheser 1,11 Kernaussage Gott fordert von uns drei wesentliche Dinge: Gottes Wort zu halten, Liebe zu üben und demütig vor unserem Gott zu wandeln. Diese Forderungen sind nicht schwer, weil Gott selbst uns hilft, sie zu erfüllen, und sie entspringen aus unserer Liebe zu ihm und unserem Nächsten.
Diese Aufzeichnung dokumentiert eine Bibel- und Gebetsstunde der Gemeinde Gottes Herford. Der Gottesdienst beginnt mit ausgiebigem Lobpreis durch mehrere Loblieder, die Gottes Größe, Treue und Schöpfermacht preisen. Nach der Begrüßung und Bekanntgaben, einschließlich des Hinweises auf den Heimgang von Bruder Reinhold Nass, folgen zwei Predigten. Bruder Willi Bese behandelt ausführlich Micha 6,8 und stellt fünf zentrale Fragen zum Glaubensleben: Hast du einen persönlichen Gott? Ist dir klar, dass dieser Gott dein Herr ist? Kennst du seine Forderungen? Er legt dabei die drei konkreten biblischen Forderungen aus: Gottes Wort halten, Liebe üben und demütig vor Gott wandeln.
Bruder Elias Heinemann verabschiedet sich anschließend von der Gemeinde vor seiner Abreise in die Mission. Er ermutigt die Gemeinde mit 5. Mose 31,8, dass der Herr vor ihnen hergeht und sie nicht verlassen wird. Er teilt aktuelle Gebetsanliegen mit, besonders für eine bevorstehende Taufe in Istanbul und eine schwangere Frau dort. Er betont die Wichtigkeit des täglichen Bibellesens und des Gebets als stärkste Waffe. Der Gottesdienst schließt mit weiteren Liedern und Fürbitte für kranke Geschwister, die Regierung, Frieden und weltweite Erweckung. Weiterlesen
Bibel- und Gebetsstunde der Gemeinde Gottes Herford
Gott fordert von uns drei wesentliche Dinge: Gottes Wort zu halten, Liebe zu üben und demütig vor unserem Gott zu wandeln. Diese Forderungen sind nicht schwer, weil Gott selbst uns hilft, sie zu erfüllen, und sie entspringen aus unserer Liebe zu ihm und unserem Nächsten.
Hauptthemen (4)
1. Einen persönlichen Gott haben
- • Gott der Bibel unterscheidet sich von anderen Religionen durch seine Liebe und den Heilsplan
- • Gott schuf alles und sandte seinen Sohn Jesus Christus zur Erlösung
- • Jesus ist unser persönlicher Gott und Retter, den wir in unser Herz aufnehmen
- • Wir dürfen keine anderen Götter (Geld, Besitz, Familie) an erste Stelle setzen
- • Das goldene Kalb als warnendes Beispiel für Götzendienst
2. Gott als Herr anerkennen
- • Gottes Reden kann auf verschiedene Weise geschehen - manchmal laut, manchmal leise
- • Beispiele aus der Bibel: Samuel erkannte Gottes Stimme erst beim dritten Mal
- • Maria erkannte Jesus nach der Auferstehung erst, als er sie beim Namen rief
- • Thomas bekannte Jesus als 'mein Herr und mein Gott'
- • Die Emmausjünger erkannten Jesus erst beim Brotbrechen
3. Gottes Forderungen kennen und erfüllen
- • Das vornehmste Gebot: Gott lieben mit ganzem Herzen, ganzer Seele und ganzem Denken
- • Den Nächsten lieben wie sich selbst
- • Der Missionsbefehl gilt für alle Gläubigen
- • Das Beispiel des barmherzigen Samariters zeigt, wer unser Nächster ist
- • Jona als Beispiel für Widerstand gegen Gottes Auftrag
4. Die drei konkreten Forderungen aus Micha 6,8
- • Gottes Wort halten durch tägliche Bibellese und Auseinandersetzung mit der Schrift
- • Liebe üben durch praktische Taten an unserem Nächsten - Krankenbesuch, Trost, Hilfe
- • Demütig sein vor Gott - nicht hochmütig, sondern Gott die Führung überlassen
- • Demut bedeutet das Erkennen der eigenen Grenzen und Abhängigkeit von Gott
- • Gott widersteht den Hochmütigen, aber den Demütigen gibt er Gnade
Biblische Grundlagen
Direkt zitiert
In ihm sind auch wir zum Erbteil gekommen, die wir vorbestimmt waren, vorbestimmt sind nach dem Vorsatz dessen, der alles nach dem Ratschluss seines Willens wirkt.
Hört doch, was der Herr spricht. Mache dich auf und streite vor den Bergen und lass die Hügel deiner Stimme hören. Hört ihr Berge den Rechtsstreit des Herrn und der starken Grundfesten der Erde. Denn der Herr will mit seinem Volk rechten und will Israel strafen. Was habe ich dir getan, mein Volk, und womit habe ich dich beleidigt? das sage mir, habe ich doch dich aus Ägypten geführt und aus dem Sklavenhaus erlöst und Mose, Aaron und Miriam vor dir hergesandt. Mein Volk, denke doch daran, was Balag, der König in Moab, vorhatte und was ihm Bileam, der Sohn Beors, antwortete, von Schittim an bis Gilgal, daran solltet ihr erkennen, was der Herr euch alles Gutes getan hat. Womit soll ich den Herrn versöhnen, mich beugen vor dem Hohen Gott? Soll ich ihn mit Brandopfern und einjährigen Kälbern versöhnen? wird wohl der Herr gefallen haben an tausenden von Widdern an unzähligen Strömen von Öl oder soll ich meinen ersten Sohn für meine Übertretung geben die Frucht meines Leibes für die Sünde meiner Seele Es ist dir gesagt Mensch was gut ist und was der Herr von dir fordert, nämlich Gottes Wort halten und Liebe üben und demütig sein vor deinem Gott. Die Stimme des Herrn ruft über die Stadt Und wer deinen Namen fürchtet, der ist klug.
Also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf das alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.
Du sollst keine anderen Götter neben mir haben
Und du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen, mit deiner ganzen Seele und mit deinem ganzen Denken und mit deiner ganzen Kraft. Dies ist das erste Gebot. Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.
Und der König wird ihnen antworten und sagen, Wahrlich, ich sage euch, was ihr einem dieser meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan.
Gott widersteht dem Hochmütigen, aber dem Demütigen gibt er Gnade.
Was meint ihr aber? Ein Mensch hatte zwei Söhne, und er ging zu dem ersten und sprach, Sohn, mache dich auf und arbeite heute in meinem Weinberg. Der aber antwortete und sprach, Ich will nicht. Dennoch aber reute es ihn, und er ging. Und er ging zu dem zweiten und sagte dasselbe. Da antwortete dieser und sprach, Ich gehe, Herr, und ging nicht. Wer von diesen beiden hat dem Willen des Vaters getan? Sie sprachen zu ihm der Erste. Da spricht Jesus zu ihnen. Wahrlich, ich sage euch, die Zöllner und die Huren kommen eher in das Reich Gottes als ihr. Denn Johannes ist zu euch gekommen mit dem Weg der Gerechtigkeit, und ihr habt ihm nicht geglaubt. Die Zöllner und die Huren aber glaubten ihm. Und obwohl ihr es gesehen habt reute es euch nicht nachträglich sodass ihr ihm geglaubt hättet.
Mir ist gegeben alle Macht im Himmel und auf Erden. So geht nun hin und macht zu Jüngern alle Völker und tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes und lehrt sie alles halten, was ich euch befohlen habe. und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an das Ende der Weltzeit.
Der Herr aber ist es, der selbst vor dir hergeht. Er wird mit dir sein und er wird dich nicht aufgeben noch dich verlassen, fürchte dich nicht und erschricke nicht.
Weitere Referenzen
- → 1. Johannes 1,1
- → 1. Mose 1,1
- → 1. Mose 3,15
- → Epheser 6,16-17
- → 2. Mose 9,16
- → Johannes 20,27-28
- → 1. Samuel 3
- → 1. Könige 19,11-12
- → 2. Mose 11,2
- → Psalm 2
Praktische Anwendung (6)
- 1 Tägliche Bibellese praktizieren: Jeden Tag mit dem Wort Gottes aufstehen und schlafen gehen. Je öfter wir die Bibel lesen, desto mehr werden wir behalten und im Glauben wachsen.
- 2 Liebe praktisch erweisen: Dem Nächsten durch kleine Taten Liebe zeigen - Krankenbesuch, Trostworte, praktische Hilfe. Es muss nichts Großes sein, aber es muss von Herzen kommen.
- 3 Gott an erste Stelle setzen: Prüfen, ob nicht weltliche Dinge (Geld, Besitz, Karriere) an die Stelle Gottes gerückt sind. Gott soll unser persönlicher Gott und Herr bleiben.
- 4 Von Jesus Zeugnis geben: Den Missionsbefehl ernst nehmen und auf der Arbeit oder in der Gesellschaft mutig von Jesus erzählen, auch wenn es Überwindung kostet.
- 5 Demütig vor Gott wandeln: Alles aus Gottes Hand nehmen - auch schwere Dinge wie Krankheit oder Verlust. Gott die Führung überlassen und sich nicht selbst in den Vordergrund stellen.
- 6 Füreinander beten: Ohne Unterlass im Gebet füreinander einstehen, besonders für Mission, Kranke, Täuflinge und alle Anliegen der Gemeinde. Das Gebet ist die stärkste Waffe.
Impulse aus der Woche ab 16. Juli
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Tag 1 von 7 · 16. Juli Hast du einen persönlichen Gott?
Die wichtigste Frage unseres Lebens lautet: Hast du einen persönlichen Gott? In einer Welt voller Religionen und Götter zeigt uns die Bibel den wahren Gott, der am Anfang Himmel und Erde schuf. Dieser Gott liebt uns so sehr, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben. Die Liebe Gottes erfüllte sich vollkommen am Kreuz von Golgatha. Als Jesus ausrief 'Es ist vollbracht', wurde die vollkommene Liebe Gottes offenbar. Bei der Bekehrung haben wir ihn in unser Herz aufgenommen und als unseren persönlichen Gott anerkannt. Aber wie sieht es heute in unserem Leben aus? Sind wir noch so brennend im Geiste oder sind wir von Gott abgewichen? Gott warnt uns: 'Du sollst keine anderen Götter neben mir haben.' Prüfe dein Herz: Sind Geld, Besitz, Familie oder andere Dinge an die erste Stelle gerückt? Alle Dinge sind uns von Gott gegeben und sollen für sein Reich eingesetzt werden.
Johannes 3,16
GebetBitte den Herrn, dir zu zeigen, ob andere Dinge seinen Platz in deinem Herzen eingenommen haben, und gib ihm heute neu die erste Stelle in deinem Leben.
Zum NachdenkenWas steht in meinem Leben wirklich an erster Stelle – ist Jesus Christus mein persönlicher Gott oder haben andere Dinge seinen Platz eingenommen?
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Tag 2 von 7 · 17. Juli Erkenne, dass dieser Gott dein Herr ist
Gottes Reden zu erkennen ist nicht immer einfach. Samuel wurde zweimal vom Herrn gerufen, aber er erkannte Gottes Stimme nicht. Erst nachdem Eli ihn hingewiesen hatte, erkannte er sie. Auch Maria kannte Jesus persönlich und hatte viele Wunder erlebt, doch nach der Auferstehung erkannte sie ihren Meister nicht – erst als er sie beim Namen rief. Gott spricht auf unterschiedliche Weise zu uns. Bei Elia war er nicht im starken Wind, nicht im Erdbeben, nicht im Feuer – sondern in der Stimme eines sanften Säuselns. Manchmal wünschen wir uns eine laute, direkte Stimme, aber oft spricht Gott leise zu unserem Herzen. Wie bei den Emmausjüngern können wir mit Jesus unterwegs sein und ihn doch nicht erkennen. Erst als er das Brot brach, erkannten sie ihn. Dieses Brotbrechen hat einen tiefen Sinn: Jesus teilt mit uns das Brot, das zum Leben führt. Durch die Schrift und das Predigen können wir Gott erkennen und als unseren persönlichen Herrn anerkennen.
1. Samuel 3,1-10
GebetBitte Gott, deine Ohren und dein Herz zu öffnen, damit du seine Stimme erkennst und ihm als deinem Herrn folgen kannst.
Zum NachdenkenWie aufmerksam bin ich für Gottes Reden in meinem Leben – höre ich seine Stimme auch im leisen Säuseln?
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Tag 3 von 7 · 18. Juli Gottes Wort halten
In Micha 6,8 werden uns drei konkrete Forderungen Gottes genannt: Gottes Wort halten, Liebe üben und demütig wandeln vor unserem Gott. Die erste Forderung – Gottes Wort halten – beginnt mit dem täglichen Bibellesen. Niemand kennt die Bibel vollständig auswendig, aber je öfter wir das Wort Gottes lesen, desto mehr werden wir behalten. Je öfter wir Dinge in unserem Leben wiederholen, desto sicherer werden wir. Je mehr wir sie vernachlässigen, desto mehr vergessen wir. In Epheser 6 wird das Wort Gottes als Schwert des Geistes bezeichnet – es ist unsere geistliche Waffe. Wie ein Kind Nahrung braucht, um zu wachsen, so brauchen wir das Wort Gottes für unser geistliches Wachstum. Niemand ist als Erwachsener auf die Welt gekommen. Wir alle mussten wachsen und lernen. So ist es auch im Glauben: Durch tägliches Bibellesen wachsen wir in der Erkenntnis. Das Wort Gottes ist unsere geistliche Nahrung, ohne die wir nicht gedeihen können.
Micha 6,8
GebetBitte Gott um Disziplin und Hunger nach seinem Wort, damit du täglich darin lesen und dadurch gestärkt werden kannst.
Zum NachdenkenNehme ich mir jeden Tag bewusst Zeit, um im Wort Gottes zu lesen und dadurch geistlich zu wachsen?
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Tag 4 von 7 · 19. Juli Liebe üben im Alltag
Das vornehmste Gebot ist es, Gott zu lieben mit ganzem Herzen, ganzer Seele und ganzem Denken. Aber Jesus fügt hinzu: 'Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.' Wenn wir jemanden lieben, macht es uns Freude, ihm zu dienen und seine Wünsche zu erfüllen. Liebe üben können wir, indem wir unserem Nächsten Liebe erweisen. Jesus sagt: 'Was ihr einem dieser meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan.' Das kann ein Krankenbesuch sein, ein Trostwort, eine helfende Hand – es muss nichts Großes sein, aber es muss vom Herzen kommen. Eine Geschichte erzählt von einem Mädchen, das einem verzweifelten Mann ein Glas Wasser brachte. Diese kleine Tat rettete sein Leben und führte ihn zu Gott. Liebe erweisen kann oft unbewusst geschehen. Im Gleichnis vom barmherzigen Samariter zeigt Jesus uns deutlich, wer unser Nächster ist: Jeder Mensch, dem wir begegnen. Jesus möchte, dass wir jedem Menschen Liebe erweisen, so wie Gott alle Menschen liebt.
Matthäus 25,40
GebetBitte Jesus, dir heute jemanden zu zeigen, dem du seine Liebe weitergeben kannst, und gib dir ein bereites Herz zum Dienen.
Zum NachdenkenWem kann ich heute ganz praktisch Liebe erweisen – auch wenn es nur eine kleine Geste ist?
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Tag 5 von 7 · 20. Juli Demütig wandeln vor deinem Gott
Demut ist laut der Bibel keine Schwäche, sondern eine tiefe innere Stärke und Grundhaltung. Es ist das bewusste Erkennen der eigenen Grenzen sowie die Erkenntnis, dass alles Leben von Gott abhängig ist. Ein demütiger Mensch stellt sich nicht über andere und nie in den Vordergrund, sondern gibt dem anderen die Ehre und insbesondere Gott. Gott möchte, dass wir ihn an erster Stelle stellen und ihm die Führung überlassen. Das ist nicht immer leicht – eine schlimme Diagnose, Verlust der Arbeit oder andere schwere Dinge aus Gottes Hand zu nehmen, erfordert Demut. Aber sobald wir alles Gott überlassen, kann er uns auch helfen. In Jakobus 4,6 heißt es: 'Gott widersteht dem Hochmütigen, aber dem Demütigen gibt er Gnade.' Wenn wir die Gnade des Herrn erfahren wollen, müssen wir demütig sein vor unserem Gott. Als Jakob am Jabok mit dem Engel rang, dauerte der Kampf die ganze Nacht. Erst als der Engel ihm die Hüfte brach und ihn demütigte, konnte Gott ihn segnen.
Jakobus 4,6
GebetBitte Gott, dir zu helfen, in Demut vor ihm zu wandeln und ihm die Kontrolle über alle Bereiche deines Lebens zu geben.
Zum NachdenkenIn welchen Bereichen meines Lebens fällt es mir schwer, Gott die Führung zu überlassen und demütig seinen Weg anzunehmen?
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Tag 6 von 7 · 21. Juli Den Willen Gottes wirklich erfüllen
Jesus erzählt vom Vater mit zwei Söhnen. Der erste sagte 'Ich will nicht', ging aber dann doch. Der zweite sagte 'Ich gehe, Herr', ging aber nicht. Jesus fragt: Wer hat den Willen des Vaters getan? Die Antwort ist klar: der Erste. Es reicht nicht, mit Worten zuzustimmen. Gott möchte, dass wir seine Forderungen wirklich erfüllen. Der Missionsbefehl gilt auch uns: das Evangelium allen Völkern zu bringen. Oft finden wir Ausreden – 'Das passt mir nicht' oder 'Ich kann das nicht' oder 'Ich kann nicht von Gott erzählen'. Aber das sind meist Ausreden aus Angst. Denken wir an Jona: Er war ein Mann Gottes und liebte Gott, aber als Gott ihn nach Ninive sandte, wollte er lieber, dass die Stadt vernichtet würde. Gott aber liebt die Menschen. Wenn wir uns trauen, von Jesus zu erzählen, werden wir erleben, wie ermutigt das macht. Und wir werden sehen, wie Menschen anfangen, Interesse zu zeigen und nach Gott zu fragen. Willst du Gottes Forderungen wirklich erfüllen?
Matthäus 21,28-32
GebetBitte Gott um Mut und Bereitschaft, seinen Willen wirklich zu tun und von Jesus zu erzählen, wo immer du bist.
Zum NachdenkenBin ich bereit, Gottes Willen nicht nur mit Worten, sondern mit Taten zu erfüllen – auch wenn es mich aus meiner Komfortzone führt?
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Tag 7 von 7 · 22. Juli Der Herr geht vor dir her
Zum Abschluss dieser Woche ein ermutigendes Wort aus 5. Mose 31,8: 'Der Herr aber ist es, der selbst vor dir hergeht. Er wird mit dir sein und er wird dich nicht aufgeben noch dich verlassen. Fürchte dich nicht und erschrecke nicht.' Das ist eine Verheißung, die unser Herz beruhigen kann. Wir alle sind Menschen mit Ängsten – um unsere Familien, unsere Zukunft, unsere Aufgaben. Aber dieser Vers sagt uns: Der Herr geht vor uns her! Alle Wege, die er mit uns vorhat, geht er schon vor uns. Wir müssen keine Angst haben, denn er weiß, was auf uns zukommt. Wir dürfen uns in seine mächtigen Hände geben. Das Gebet ist unsere stärkste Waffe. Ohne Unterlass sollen wir füreinander einstehen. Wo immer der Heiland dich hingestellt hat – bei der Arbeit, in der Nachbarschaft, in der Gemeinde – du darfst dich geborgen fühlen in seiner Hand. In dieser Welt haben wir Angst, aber wir sollen guten Mutes sein und uns an den Herrn festklammern.
5. Mose 31,8
GebetDanke dem Herrn, dass er vor dir hergeht und alle deine Wege kennt. Bitte ihn, dir Mut und Vertrauen zu schenken für die kommende Woche.
Zum NachdenkenWelche Ängste kann ich heute in Gottes Hand legen, im Vertrauen darauf, dass er vor mir hergeht und mich nicht verlässt?