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Gemeinde Gottes Herford

Zimmerstraße 3, 32051 Herford

Freikirchliche Gemeinde, vereint durch die persönliche Erfahrung mit dem Evangelium.

Täglicher Impuls
Montag

Stark durch die Gnade in Christus Jesus

Das Thema der Jugendbibeltage 'Seid stark in dem Herrn' spricht direkt in unseren Alltag hinein. Der Leitvers aus 2. Timotheus 2,1 lädt uns ein: 'Du also, mein Kind, werde stark durch die Gnade in Christus Jesus.' Es geht nicht um unsere eigene Kraft oder Anstrengung, sondern um die Gnade, die uns in Christus geschenkt ist. Wir leben in einer Welt, die uns ständig sagt, wir müssten aus eigener Kraft stark sein. Doch das Evangelium verkündet eine andere Botschaft: Wahre Stärke kommt aus der Beziehung zu Jesus Christus. Durch seine Gnade dürfen wir kraftvoll leben, nicht aus Werkegerechtigkeit, sondern aus der Identität, die er uns schenkt. Diese Woche wollen wir gemeinsam entdecken, was es bedeutet, in Christus stark zu sein – in unserem Denken, Handeln und in unserem ganzen Leben.

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Das Thema der Jugendbibeltage 'Seid stark in dem Herrn' spricht direkt in unseren Alltag hinein. Der Leitvers aus 2. Timotheus 2,1 lädt uns ein: 'Du also, mein Kind, werde stark durch die Gnade in Christus Jesus.' Es geht nicht um unsere eigene Kraft oder Anstrengung, sondern um die Gnade, die uns in Christus geschenkt ist. Wir leben in einer Welt, die uns ständig sagt, wir müssten aus eigener Kraft stark sein. Doch das Evangelium verkündet eine andere Botschaft: Wahre Stärke kommt aus der Beziehung zu Jesus Christus. Durch seine Gnade dürfen wir kraftvoll leben, nicht aus Werkegerechtigkeit, sondern aus der Identität, die er uns schenkt. Diese Woche wollen wir gemeinsam entdecken, was es bedeutet, in Christus stark zu sein – in unserem Denken, Handeln und in unserem ganzen Leben.

2. Timotheus 2,1
Gebet

Bitte Gott, dir zu zeigen, wie du diese Woche bewusst aus seiner Gnade leben kannst.

Herausforderung

Wo versuche ich, aus eigener Kraft stark zu sein, statt mich auf Gottes Gnade zu verlassen?

Aufnahme vom 2. August 2026

Predigt

Sonntagsgottesdienst der Gemeinde Gottes Herford

Sonntag, 2. August 2026
Römer 12,1
Kernaussage

Der christliche Glaube ruft uns auf, unser ganzes Leben als lebendiges, gottwohlgefälliges Opfer darzubringen. Dies geschieht nicht durch äußerliche Anpassung an die Welt, sondern durch eine innere Erneuerung des Denkens und durch ein Leben in Liebe, Demut und praktischem Dienst an anderen. Unser gesamter Alltag soll ein Gottesdienst sein.

Dies ist ein Sonntagsgottesdienst der Gemeinde Gottes Herford. Der Gottesdienst beginnt mit Anbetungsliedern und Lobpreis, gefolgt von einer Kindergeschichte über ein krankes Mädchen, das eine wichtige Lektion über Glauben lernt. Die Hauptpredigt, gehalten von Alfred, konzentriert sich auf Römer 12 und behandelt zentrale Themen des christlichen Lebens: das Leben als lebendiges Opfer für Gott, die Erneuerung des Denkens, verschiedene geistliche Gaben und Dienste in der Gemeinde, und praktische Anweisungen für das tägliche christliche Leben. Die Predigt betont, dass der christliche Gottesdienst nicht nur während der Versammlung stattfindet, sondern im gesamten Alltag gelebt werden soll. Alfred ermutigt die Gemeinde, in Liebe zu dienen, Frieden zu stiften, nicht nach weltlichen Maßstäben zu leben, und einander in der Gemeinde als Glieder eines Leibes zu unterstützen. Der Gottesdienst schließt mit Gebeten für Kranke und Notleidende, Bekanntmachungen über kommende Veranstaltungen und einem Abschlusslied. Besondere Erwähnung findet der Trauerfall der Schwester Hilda Littmann sowie Gebetsanliegen für verschiedene kranke Gemeindemitglieder.
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Dies ist ein Sonntagsgottesdienst der Gemeinde Gottes Herford. Der Gottesdienst beginnt mit Anbetungsliedern und Lobpreis, gefolgt von einer Kindergeschichte über ein krankes Mädchen, das eine wichtige Lektion über Glauben lernt. Die Hauptpredigt, gehalten von Alfred, konzentriert sich auf Römer 12 und behandelt zentrale Themen des christlichen Lebens: das Leben als lebendiges Opfer für Gott, die Erneuerung des Denkens, verschiedene geistliche Gaben und Dienste in der Gemeinde, und praktische Anweisungen für das tägliche christliche Leben. Die Predigt betont, dass der christliche Gottesdienst nicht nur während der Versammlung stattfindet, sondern im gesamten Alltag gelebt werden soll. Alfred ermutigt die Gemeinde, in Liebe zu dienen, Frieden zu stiften, nicht nach weltlichen Maßstäben zu leben, und einander in der Gemeinde als Glieder eines Leibes zu unterstützen. Der Gottesdienst schließt mit Gebeten für Kranke und Notleidende, Bekanntmachungen über kommende Veranstaltungen und einem Abschlusslied. Besondere Erwähnung findet der Trauerfall der Schwester Hilda Littmann sowie Gebetsanliegen für verschiedene kranke Gemeindemitglieder.

Hauptthemen (9)

1. Lebendiges Opfer und Herzensreinheit

  • Gott erwartet von seinen Kindern, dass sie sich ihm als lebendiges Opfer zur Verfügung stellen
  • Ein Opfer ist nur dann gottwohlgefällig, wenn das Herz rein ist und aus Liebe geschieht
  • Versöhnung mit anderen ist Voraussetzung für wohlgefällige Opfer
  • Dank und Erfüllung der Versprechen an Gott gehören zum Opferdienst

2. Erneuerung des Denkens und Abkehr von weltlichen Maßstäben

  • Christen sollen sich nicht den Maßstäben dieser Welt anpassen
  • Gottes Wille kann nur durch eine Erneuerung des Denkens erkannt werden
  • Weltliche Gesinnung zeigt sich in Selbstsucht, Gier, Neid und Machtstreben
  • Geistliche Gesinnung wird durch Bekehrung und Wiedergeburt geschenkt

3. Demut und realistische Selbsteinschätzung

  • Christen sollen sich nicht überschätzen, sondern ehrlich und bescheiden bleiben
  • Geistlicher Stolz ist eine Gefahr, die es zu vermeiden gilt
  • Niemand soll sich etwas anmaßen, was über die Kraft des Glaubens hinausgeht
  • Glaube selbst ist eine Gabe Gottes, nicht selbst erarbeitet

4. Die Gemeinde als Leib Christi

  • Die Gemeinde funktioniert wie ein Körper mit vielen unterschiedlichen Gliedern
  • Jeder Einzelne ist auf die anderen angewiesen
  • Verschiedene Gaben und Dienste sind notwendig: Prophetie, praktischer Dienst, Lehre, Ermutigung, Unterstützung, Leitung
  • Alle Dienste sollen aus Liebe und mit vollem Einsatz ausgeführt werden

5. Praktischer Gottesdienst im Alltag

  • Praktische Dienste wie Küchendienst, Gartenpflege, Hausmeisterdienst, Technik und Putzdienst sind wichtige Gottesdienste
  • Dienst für Menschen in Not und Fürsorge für Bedürftige sind besondere Gaben
  • Alle Aufgaben sollen gewissenhaft und gerne getan werden
  • Der ganze Alltag, nicht nur der Gottesdienst, soll Gott dienen

6. Liebe als Grundlage allen Handelns

  • Alle Werke und Gaben sind ohne Liebe nichts nütze
  • Aufrichtige Liebe, herzliche Verbundenheit und gegenseitige Achtung sollen die Gemeinde prägen
  • Liebe zu Jesus Christus ist die Motivation für den Dienst
  • Friede soll in den Herzen regieren und die Gemeinde verbinden

7. Beharrlichkeit und Gebet

  • Christen sollen standhaft, entschieden und zuverlässig sein
  • Nichts soll vom Gebet abbringen
  • Nachlässigkeit im Dienst kann durch Enttäuschungen oder falsche Vorbilder entstehen
  • Durchdringen vom Heiligen Geist ist notwendig für treuen Dienst

8. Umgang mit Verfolgung und Unrecht

  • Christen sollen für ihre Verfolger beten und sie segnen statt verfluchen
  • Unrecht soll nicht mit Unrecht vergolten werden
  • Rache gehört Gott, nicht den Menschen
  • Eine linde Antwort stillt den Zorn, Vergeltung schafft nur mehr Unheil

9. Friedenstiftung und Nächstenliebe

  • Christen sind berufen, Friedenstifter zu sein
  • Selbst Feinden soll mit Liebe begegnet werden
  • Das Böse soll durch das Gute besiegt werden
  • Freundlichkeit, Mitleid und Vergebung sollen das Handeln prägen

Biblische Grundlagen

Direkt zitiert

Römer 12,1

Liebe Brüder und Schwestern, weil ihr Gottes Barmherzigkeit erfahren habt, fordere ich euch auf, euer ganzes Leben Gott zur Verfügung zu stellen. Seid ein lebendiges Opfer, das Gott dargebracht wird und ihm gefällt. Das ist ein Gottesdienst, wie er sein soll.

Römer 12,2

Passt euch nicht den Maßstäben dieser Welt an, sondern lasst euch von Gott verändern, damit euer ganzes Denken neu ausgerichtet wird. Nur dann könnt ihr beurteilen, was Gottes Wille ist, was gut und was vollkommen ist und was ihm gefällt.

Römer 12,3

In der Vollmacht, die mir Gott als Apostel gegeben hat, ermahne ich euch, überschätzt euch nicht, sondern bleibt ehrlich und bescheiden im Urteil über euch selbst. Keiner von euch soll sich etwas anmaßen, was über die Kraft des Glaubens hinausgeht, die Gott ihm geschenkt hat.

Römer 12,4-5

Unser Körper besteht aus vielen Teilen, die ganz unterschiedliche Aufgaben haben. Ebenso ist es mit uns Christen. Gemeinsam bilden wir alle den Leib von Christus und jeder Einzelne ist auf die anderen angewiesen.

Römer 12,6-8

Gott hat jedem von uns unterschiedliche Gaben geschenkt. Hat jemand die Gabe bekommen, in Gottes Auftrag prophetisch zu reden, dann muss dies mit der Lehre unseres Glaubens übereinstimmen. Wem Gott einen praktischen Dienst übertragen hat, der soll ihn gewissenhaft ausführen. Wer die Gemeinde im Glauben unterweist, soll diesem Auftrag gerecht werden. Wer andere ermahnen und ermutigen kann, der nutze diese Gabe. Wer Bedürftige unterstützt, soll das gerecht und unparteiisch tun. Wer eine Gemeinde zu leiten hat, der setze sich ganz für sie ein. Wer sich um Menschen in Not kümmert, der soll es gerne tun.

Römer 12,9-10

Eure Liebe soll aufrichtig sein. Und wie ihr das Böse hassen müsst, sollt ihr das Gute lieben. Seid in herzlicher Liebe miteinander verbunden. Gegenseitige Achtung soll euer Zusammenleben bestimmen.

Römer 12,11

Bewältigt eure Aufgaben mit Fleiß und werdet nicht nachlässig. Lasst euch ganz von Gottes Geist durchdringen und dient Gott dem Herrn.

Römer 12,12

Seid fröhlich in der Hoffnung, dass Gott seine Zusagen erfüllt. Bleibt standhaft, wenn ihr verfolgt werdet und lasst euch durch nichts vom Gebet abbringen.

Römer 12,13-15

Helft anderen Christen, die in Not geraten sind und seid gastfreundlich. Bittet Gott um seinen Segen für alle, die euch verfolgen, ja, segnet sie, anstatt sie zu verfluchen. Freut euch mit den Fröhlichen, weint aber auch mit den Trauernden.

Römer 12,16

Seid einmütig untereinander, strebt nicht hoch hinaus und seid euch auch für geringere Aufgaben nicht zu schade. Hütet euch davor, auf andere herabzusehen.

Römer 12,17-18

Vergeltert niemals Unrecht mit neuem Unrecht. Verhaltet euch gegenüber allen Menschen vorbildlich, so weit das irgend möglich ist und von euch abhängt, lebt mit allen Menschen in Frieden.

Römer 12,19

Liebe Freunde, verschafft euch nicht selbst Recht. Überlasst vielmehr Gott das Urteil, denn er hat ja in den Heiligen Schrift gesagt, es ist meine Sache, Rache zu üben. Ich, der Herr, werde ihnen alles vergelten.

Römer 12,20-21

Es handelt so, wie es die Heilige Schrift von euch verlangt. Wenn dein Feind hungrig ist, dann gib ihm zu essen. Ist er durstig, gib ihm zu trinken. So wirst du ihn beschämen. Lass dich nicht vom Bösen besiegen, sondern besiege das Böse durch das Gute.

1. Mose 4,7

Wenn du Gutes im Sinn hast, kannst du doch jedem offen ins Gesicht schauen. Wenn du aber Böses planst, dann lauert die Sünde schon vor deiner Tür. Sie will dich zu Fall bringen, du aber beherrsche sie.

Matthäus 5,23-24

Darum, wenn du deine Gabe auf dem Altar opferst und wirst all da eingedenkt, dass dein Bruder etwas wieder dich habe, so lass all da vor dem Altar deine Gabe und geh zuvor hin und versöhne dich mit deinem Bruder und als dann komm und opfere deine Gabe.

1. Petrus 2,5

Lasst auch ihr euch als lebendige Steine zu einem geistlichen Haus aufbauen, dann könnt ihr Gott als seine Priester dienen und ihm Opfer darbringen, die der Heilige Geist in eurem Leben gewirkt hat. Weil er zu Jesus gehört, nimmt Gott diese Opfer an.

Psalm 50,14

Dank ist das Opfer, das ich von dir erwarte. Erfülle die Versprechen, die du mir dem Höchsten gegeben hast.

2. Korinther 5,17-18

Darum ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur. Das alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden. Aber das alles von Gott, der uns mit ihm selber versöhnt hat durch Jesum Christum und das Amt gegeben, das die Versöhnung predigt.

1. Johannes 2,16

Selbstsüchtige Wünsche, die Gier nach allem, was einem ins Auge fällt, das Prahlen mit Wohlstand und Macht, all dies kommt nicht von Gott, unserem Vater, sondern gehört zur Welt.

Kolosser 3,12-15

So zieht nun an, als die Auserwählten Gottes, Heiligen und Geliebten, herzliches Erbarmen, Freundlichkeit, Demut, Sanftmut, Geduld und vertrage einer den anderen und vergebet euch untereinander. So jemand Klage hat wieder den anderen, gleich wie Christus euch vergeben hat, also auch ihr. Über alles aber zieht an die Liebe, die da ist, das Band der Vollkommenheit. Und der Friede Gottes regiere in euren Herzen, so welchem ihr auch berufen seid, in einem Leibe und seid dankbar.

Sprüche 15,1

Eine linde Antwort stillt den Zorn, aber ein hartes Wort erregt Grimm.

Weitere Referenzen

  • Epheser 4,22-32
  • 1. Korinther 13

Praktische Anwendung (9)

  • 1 Versöhnung vor dem Opfer: Bevor wir Gott dienen, sollen wir uns mit Geschwistern versöhnen, gegen die wir etwas haben oder die etwas gegen uns haben. Nur mit reinem Herzen können wir ein gottwohlgefälliges Opfer sein.
  • 2 Praktischen Dienst gewissenhaft ausführen: Engagiere dich in praktischen Diensten der Gemeinde wie Küchendienst, Gartenpflege, Putzdienst oder Technik. Tue diese Aufgaben mit Fleiß und als Dienst für Gott, nicht für Menschen.
  • 3 Sich nicht mit der Welt gleichstellen: Prüfe deine Gesinnung: Sind Selbstsucht, Gier, Neid oder Machtstreben präsent? Lass dich von Gottes Geist erneuern und richte dein Denken auf geistliche Dinge aus.
  • 4 Ehrliche Selbsteinschätzung pflegen: Überschätze dich nicht und vergleiche dich nicht mit anderen. Bleibe bescheiden und erkenne, dass Glaube und Gaben Geschenke Gottes sind, nicht eigene Verdienste.
  • 5 Im Gebet beharrlich bleiben: Lass dich durch nichts vom Gebet abbringen - weder durch Ablenkungen wie Handy und Medien noch durch den Mangel an empfundenem Bedarf. Gebet ist die Kraftquelle für treuen Dienst.
  • 6 Für Verfolger und Feinde beten: Bete für Menschen, die dich schlecht behandeln oder ungerecht sind. Segne sie, statt ihnen Böses zu wünschen. Dies ist nur mit Gottes Hilfe möglich.
  • 7 Unrecht nicht mit Unrecht vergelten: Antworte auf Ungerechtigkeiten nicht mit harten Worten oder Vergeltung. Eine linde Antwort stillt den Zorn. Überlasse die Rache Gott und sei ein Friedenstifter.
  • 8 Liebe als Motivation für allen Dienst: Prüfe, ob deine Dienste, Gaben und Werke aus aufrichtiger Liebe zu Jesus Christus geschehen. Ohne Liebe ist selbst der größte Dienst vor Gott nichts nütze.
  • 9 Den ganzen Alltag als Gottesdienst leben: Dein Gottesdienst beschränkt sich nicht auf Sonntagsversammlungen. Lebe zu Hause, bei der Arbeit, im Auto und in allen Lebensbereichen als Christ mit Liebe, Geduld und Demut.