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Gemeinde Gottes Herford

Zimmerstraße 3, 32051 Herford

Freikirchliche Gemeinde, vereint durch die persönliche Erfahrung mit dem Evangelium.

Täglicher Impuls
Mittwoch

Der abgebrochene Zaun

Jesus hat 'den Zaun, der dazwischen war, abgebrochen – nämlich die Feindschaft, indem er durch seinen Leib das Gesetz der Gebote und Satzungen beseitigte.' Was war dieser Zaun? Es war die Sünde, die durch das Gesetz offenbar wurde. Das Gesetz konnte die Sünde nicht vergeben, es bewirkte Zorn und forderte 'Auge um Auge, Zahn um Zahn'. In der Geschichte sehen wir immer wieder, wie Sünde Völker spaltet. Israel wurde geteilt, die Berliner Mauer teilte Deutschland. Auch in Gemeinden entstehen Zäune durch verborgene Sünden und Götzen – manchmal getarnt als Lehrfragen über unwichtige Dinge. Doch Jesus hat die Feindschaft getötet am Kreuz. Er nahm den Zorn Gottes auf sich und schaffte Versöhnung. Nun können wir vergeben, statt uns zu rächen. Die Zäune sind weg, und in Jesus ist Friede.

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Jesus hat 'den Zaun, der dazwischen war, abgebrochen – nämlich die Feindschaft, indem er durch seinen Leib das Gesetz der Gebote und Satzungen beseitigte.' Was war dieser Zaun? Es war die Sünde, die durch das Gesetz offenbar wurde. Das Gesetz konnte die Sünde nicht vergeben, es bewirkte Zorn und forderte 'Auge um Auge, Zahn um Zahn'. In der Geschichte sehen wir immer wieder, wie Sünde Völker spaltet. Israel wurde geteilt, die Berliner Mauer teilte Deutschland. Auch in Gemeinden entstehen Zäune durch verborgene Sünden und Götzen – manchmal getarnt als Lehrfragen über unwichtige Dinge. Doch Jesus hat die Feindschaft getötet am Kreuz. Er nahm den Zorn Gottes auf sich und schaffte Versöhnung. Nun können wir vergeben, statt uns zu rächen. Die Zäune sind weg, und in Jesus ist Friede.

Epheser 2,14-15
Gebet

Bitte den Herrn, dir verborgene Zäune und Feindschaften zu zeigen und dir Kraft zu geben, sie durch Vergebung abzubrechen.

Herausforderung

Gibt es in deinem Leben oder in deiner Gemeinde Zäune, die du durch Christi Kraft abbrechen solltest?

Aufnahme vom 25. März 2026

Predigt

Bibel- und Gebetsstunde der Gemeinde Gottes Herford

Mittwoch, 25. März 2026
Johannes 7,33-40
Kernaussage

Die Botschaft ruft dazu auf, nicht nur aus der lebendigen Quelle Jesu Christi zu trinken, sondern selbst zu einer Quelle lebendigen Wassers zu werden. Durch Durst nach Gott, Glauben an die Schrift und das Empfangen des Heiligen Geistes können Gläubige zu Quellen werden, aus denen andere trinken können. Jeder Christ braucht seinen eigenen geistlichen Brunnen - eine persönliche, lebendige Beziehung zu Jesus.

Dies ist eine Bibel- und Gebetsstunde der Gemeinde Gottes Herford, die sich auf Johannes Kapitel 7, Verse 33-40 konzentriert. Die Predigt behandelt das zentrale Thema des geistlichen Durstes und wie Gläubige nicht nur aus der lebendigen Quelle Jesu trinken, sondern selbst zu Quellen lebendigen Wassers werden können. Der Prediger verwendet die biblischen Beispiele von Abraham, Isaak und Jakob, die Brunnen gruben, als Illustration für das geistliche Prinzip, eigene Quellen in Gott zu finden. Er betont, dass jeder Gläubige seinen eigenen geistlichen Brunnen graben muss - eine persönliche, tiefe Beziehung zu Jesus. Die Predigt erklärt die fünf Schritte zum geistlichen Leben: dürsten nach Gott, zu Jesus kommen, ihn bitten, aus seiner Fülle trinken und im Glauben an die Schrift leben. Der Gottesdienst schließt mit Bekanntmachungen über kommende Veranstaltungen, einschließlich Frauenstunde, Verordnungen am Sonntag und Ostervorbereitungen, sowie Gebetsanliegen für Kranke, die Gemeinde und weltweite Anliegen.
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Dies ist eine Bibel- und Gebetsstunde der Gemeinde Gottes Herford, die sich auf Johannes Kapitel 7, Verse 33-40 konzentriert. Die Predigt behandelt das zentrale Thema des geistlichen Durstes und wie Gläubige nicht nur aus der lebendigen Quelle Jesu trinken, sondern selbst zu Quellen lebendigen Wassers werden können. Der Prediger verwendet die biblischen Beispiele von Abraham, Isaak und Jakob, die Brunnen gruben, als Illustration für das geistliche Prinzip, eigene Quellen in Gott zu finden. Er betont, dass jeder Gläubige seinen eigenen geistlichen Brunnen graben muss - eine persönliche, tiefe Beziehung zu Jesus. Die Predigt erklärt die fünf Schritte zum geistlichen Leben: dürsten nach Gott, zu Jesus kommen, ihn bitten, aus seiner Fülle trinken und im Glauben an die Schrift leben. Der Gottesdienst schließt mit Bekanntmachungen über kommende Veranstaltungen, einschließlich Frauenstunde, Verordnungen am Sonntag und Ostervorbereitungen, sowie Gebetsanliegen für Kranke, die Gemeinde und weltweite Anliegen.

Hauptthemen (4)

1. Das Bild des Brunnen-Grabens

  • Isaak lernte vom Vater Abraham, Brunnen zu graben
  • Brunnen müssen immer wieder aufgegraben werden, wenn sie zugeschüttet wurden
  • Je mehr aus einem Brunnen geschöpft wird, desto klarer wird das Wasser
  • Jede Generation muss ihre eigenen Brunnen graben
  • Die ganze Schrift ist voller Brunnen, aus denen wir trinken können

2. Von der lebendigen Quelle trinken

  • Jesus ist die lebendige Quelle, die den Durst der Seele stillt
  • Die Welt bietet nur löchrige, vergiftete Brunnen an
  • Wer aus Jesu Hand isst und trinkt, wird immer wieder zu ihm zurückkehren
  • Jesus weist niemanden ab, der zu ihm kommt
  • Das lebendige Wasser ist der Heilige Geist

3. Selbst zur Quelle werden

  • Gläubige sollen nicht nur trinken, sondern selbst Quellen werden
  • Aus dem Leib sollen Ströme lebendigen Wassers fließen
  • Die Frau am Jakobsbrunnen wurde selbst zur Quelle für andere
  • Durch persönliche Gotteserkenntnis wird man zur Quelle
  • Brunnen graben bedeutet auch, für nachfolgende Generationen Quellen zu schaffen

4. Die fünf Schritte zum lebendigen Wasser

  • Dürsten - echtes Verlangen nach Gott haben
  • Zu Jesus kommen - die klare Adresse kennen
  • Bitten - um den Heiligen Geist und lebendiges Wasser
  • Trinken - im Glauben empfangen
  • Glauben - felsenfester Glaube an die Schrift

Biblische Grundlagen

Direkt zitiert

Johannes 7,33-40

Da sprach Jesus zu ihnen. Ich bin noch eine kleine Zeit bei euch. Und dann gehe ich zu dem, der mich gesandt hat. Ihr werdet mich suchen und nicht finden. Und wo ich bin, könnt ihr nicht hinkommen. Da sagten die Juden zueinander, wo will er denn hingehen, dass wir ihn nicht finden können? Will er zu den Zerstreuten unter den Griechen gehen? Und die Griechen? Was bedeutet das Wort, das er sagte? Ihr werdet mich suchen und nicht finden. Und wo ich bin, da könnt ihr nicht hinkommen. Aber am letzten, dem großen Tag des Festes, trat Jesus auf und rief. Wenn jemand dürstet, der komme zu mir und trinke. Wer an mich glaubt, wie die Schrift gesagt hat, aus dessen Leib werden Ströme vom lebendigen Wasser fließen. Das sagte er aber von dem Geist, den die empfangen sollten, die an ihn glauben. Denn der Heilige Geist war noch nicht da, weil Jesus noch nicht verherrlicht war. Viele nun aus der Menschenmenge, die diese Worte hören, sagten, er ist wahrhaftig der Prophet.

Johannes 7,38

Wer an mich glaubt, wie die Schrift sagt, aus dessen Leib werden Ströme vom lebendigen Wasser fließen

Johannes 6,37

Wer zu mir kommt, den werde ich nicht hinausstoßen

Weitere Referenzen

  • Johannes 4 (Frau am Jakobsbrunnen)
  • Johannes 6 (Speisung der 5000)
  • Jesaja 55 (Kommt her zum Wasser)
  • Lukas 11 (Der Vater wird den Heiligen Geist geben)
  • Psalm 42 (Wie der Hirsch schreit nach frischem Wasser)
  • 1. Mose 26 (Isaak gräbt Brunnen)
  • 2. Mose (Mose schlägt den Felsen)
  • Hiob (Ich weiß, dass mein Erlöser lebt)

Praktische Anwendung (5)

  • 1 Persönlichen Durst nach Gott entwickeln: Erkenne deinen geistlichen Durst und komme mit diesem Verlangen zu Jesus. Wie ein Hirsch nach Wasser schreit, soll unsere Seele nach Gott dürsten.
  • 2 Eigenen geistlichen Brunnen graben: Verbringe persönliche Zeit mit Jesus, studiere die Schrift und entwickle eine lebendige, persönliche Beziehung zu Gott. Jeder braucht seinen eigenen Brunnen, nicht nur den der Väter.
  • 3 Im Glauben um den Heiligen Geist bitten: Bitte konkret um die Fülle des Heiligen Geistes. Der Vater gibt den Heiligen Geist denen, die ihn bitten - dann nimm im Glauben, was Gott verspricht.
  • 4 Selbst zur Quelle für andere werden: Nachdem du getrunken hast, werde selbst zu einer Quelle, aus der andere trinken können. Teile das, was Gott dir gegeben hat, mit deiner Familie, Gemeinde und Nachkommen.
  • 5 Sich auf die Verordnungen vorbereiten: Nutze die Zeit vor dem Abendmahl zur Selbstprüfung. Bitte Gott, dir zu zeigen, ob du jemanden verletzt hast oder ob bittere Wurzeln in dir sind.