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Gemeinde Gottes Herford

Zimmerstraße 3, 32051 Herford

Freikirchliche Gemeinde, vereint durch die persönliche Erfahrung mit dem Evangelium.

Täglicher Impuls
Dienstag

Von fern zu nah

Paulus erinnert uns: 'Denkt daran!' Wir waren einst ohne Christus, ferngehalten, ohne Hoffnung und ohne Gott in der Welt. Das war unser Zustand – arm, ohne Rechte, Unbeschnittene, verachtet. So sind auch heute noch viele Menschen um uns herum, und sie wissen nicht, wie arm sie sind. Doch dann kommt das wunderbare 'Jetzt aber': 'Jetzt aber in Christus Jesus seid ihr, die ihr einst fern wart, nahe geworden durch das Blut Christi.' Was für eine Schatzkammer! Früher fern, jetzt nahe – nahe zu Christus, nahe zum Vater. Das Blut Christi hat diesen Weg geöffnet. Wir sind nicht mehr Fremde und Gäste, sondern Mitbürger der Heiligen und Gottes Hausgenossen. Diese Veränderung geschah nicht durch unsere Anstrengung, sondern allein durch das Blut Christi.

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Paulus erinnert uns: 'Denkt daran!' Wir waren einst ohne Christus, ferngehalten, ohne Hoffnung und ohne Gott in der Welt. Das war unser Zustand – arm, ohne Rechte, Unbeschnittene, verachtet. So sind auch heute noch viele Menschen um uns herum, und sie wissen nicht, wie arm sie sind. Doch dann kommt das wunderbare 'Jetzt aber': 'Jetzt aber in Christus Jesus seid ihr, die ihr einst fern wart, nahe geworden durch das Blut Christi.' Was für eine Schatzkammer! Früher fern, jetzt nahe – nahe zu Christus, nahe zum Vater. Das Blut Christi hat diesen Weg geöffnet. Wir sind nicht mehr Fremde und Gäste, sondern Mitbürger der Heiligen und Gottes Hausgenossen. Diese Veränderung geschah nicht durch unsere Anstrengung, sondern allein durch das Blut Christi.

Epheser 2,12-13
Gebet

Danke Jesus für sein Blut, das dich von fern nach nah gebracht hat, und bitte ihn, dass du diese Nähe nie für selbstverständlich hältst.

Herausforderung

Erinnerst du dich noch daran, wie fern du einst warst, und bist du dankbar für die Nähe, die du jetzt in Christus hast?

Aufnahme vom 3. April 2026

Predigt

Ostersonntagsgottesdienst der Gemeinde Gottes Herford

Freitag, 3. April 2026
Matthäus 12,38-41
Kernaussage

Die Auferstehung Jesu Christi ist die zentrale Wahrheit des christlichen Glaubens, die alles verändert hat. Weil Christus lebt, können auch wir leben - nicht nur im natürlichen Sinne, sondern in einer lebendigen Beziehung mit Gott. Gottes Eingreifen in unser Leben macht Umkehr möglich und führt uns vom geistlichen Tod zum Leben.

Dieser Ostersonntagsgottesdienst der Gemeinde Gottes Herford feiert die Auferstehung Jesu Christi mit Lobpreis, Musik, einem Kinderprogramm und einer ausführlichen Predigt. Der Gottesdienst beginnt mit mehreren Anbetungsliedern über die Auferstehung Jesu, gefolgt von einem Gedicht über Maria am Grab. Die Hauptpredigt behandelt die Geschichte des Propheten Jona als Schattenbild auf Jesu Tod und Auferstehung. Der Prediger betont, dass Gottes Eingreifen in unserem Leben uns zur Umkehr führen will, dass wir Gott nicht gleichgültig sind, und dass Jesus auferstanden ist, damit auch wir leben können. Der Gottesdienst schließt mit Gebeten, Danksagungen und Abschlussliedern, die die Freude über den auferstandenen Christus zum Ausdruck bringen.
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Dieser Ostersonntagsgottesdienst der Gemeinde Gottes Herford feiert die Auferstehung Jesu Christi mit Lobpreis, Musik, einem Kinderprogramm und einer ausführlichen Predigt. Der Gottesdienst beginnt mit mehreren Anbetungsliedern über die Auferstehung Jesu, gefolgt von einem Gedicht über Maria am Grab. Die Hauptpredigt behandelt die Geschichte des Propheten Jona als Schattenbild auf Jesu Tod und Auferstehung. Der Prediger betont, dass Gottes Eingreifen in unserem Leben uns zur Umkehr führen will, dass wir Gott nicht gleichgültig sind, und dass Jesus auferstanden ist, damit auch wir leben können. Der Gottesdienst schließt mit Gebeten, Danksagungen und Abschlussliedern, die die Freude über den auferstandenen Christus zum Ausdruck bringen.

Hauptthemen (5)

1. Die Bedeutung der Auferstehung Christi

  • Das leere Grab ist Gottes Zeichen seiner Liebe für die Menschen
  • Die Auferstehung verändert Traurigkeit in Freude und Hoffnungslosigkeit in Leben
  • Weil Jesus lebt, dürfen auch wir leben - dies ist Gottes Bestimmung für uns
  • Die Zeitrechnung könnte eigentlich mit Ostern beginnen, da hier der eigentliche Sieg geschah

2. Gott greift in unser Leben ein

  • Gott macht sich bemerkbar durch Lebensumstände, manchmal durch 'Stürme'
  • Nicht jeder Sturm im Leben ist Strafe - manchmal führt Gott uns ins Tal, damit wir dort Brunnen graben
  • Gott stellt uns Fragen durch sein Wort, durch Menschen, durch Umstände
  • Diese Fragen sollen uns zum Nachdenken bewegen: 'Was schläfst du? Warum hast du das getan?'

3. Die Geschichte Jonas als Schattenbild auf Christus

  • Jona floh vor Gottes Auftrag, doch Gott verfolgte ihn mit seiner Gnade
  • Drei Tage und drei Nächte im Bauch des Fisches - ein Bild auf Jesu Tod und Auferstehung
  • Jonas Erkenntnis: 'Ich habe erkannt, dass dieser Sturm wegen mir gekommen ist'
  • Jona musste sich in Gottes Hand ausliefern - er konnte sich nicht selbst retten

4. Umkehr und Rettung durch Christus

  • Sünde macht uns schuldig vor Gott und zieht Konsequenzen nach sich
  • Wir können uns nicht selbst von unserer Schuld freisprechen
  • Christus wurde für uns zur Sünde gemacht - er trug die Strafe, die wir verdient haben
  • Durch Jesu Tod und Auferstehung ist Umkehr und Rettung für jeden möglich

5. Leben aus Gott - mehr als natürliches Leben

  • Gottes Absicht für uns ist nicht der Tod, sondern das Leben
  • Leben in Fülle ist nur möglich durch Christus
  • Wer Christus nicht im Leben hat, kennt dieses wahre Leben nicht
  • Jesu Auferstehung ist die Bestätigung, dass Gott das Opfer am Kreuz angenommen hat

Biblische Grundlagen

Direkt zitiert

Matthäus 12,38-41

Da antworteten einige der Schriftgelehrten und Pharisäer: Meister, wir möchten gern ein Zeichen von dir sehen. Und er antwortete ihnen: Das böse und ehebrecherische Geschlecht sucht ein Zeichen, und es wird ihm kein Zeichen gegeben werden als nur das Zeichen des Propheten Jona. Denn so wie Jona drei Tage und drei Nächte im Bauch des großen Fisches war, so wird der Menschensohn drei Tage und drei Nächte im Herzen der Erde sein. Die Männer von Ninive werden auftreten im Gericht mit diesem Geschlecht und werden es verdammen, denn sie taten Buße nach der Predigt von Jona. Und seht, hier ist mehr als Jona.

Jona 2,1-2

Aber der Herr sandte einen großen Fisch, der Jona verschlingen sollte. Und Jona war drei Tage und drei Nächte im Leib des Fisches. Und Jona betete im Leib des Fisches zu dem Herrn, seinem Gott, und er sagte: Ich rief zu dem Herrn in meiner Angst und er antwortete mir. Ich schrie aus dem Bauch der Hölle und du hörtest meine Stimme.

Jona 2,11

Und der Herr sprach zu dem Fisch und der spie Jona aus ans Land.

Jona 3,1-3

Und das Wort des Herrn erging zum zweiten Mal an Jona: Mach dich auf, geh in die große Stadt Ninive und predige ihr die Predigt, die ich dir sage. Da machte sich Jona auf und ging nach Ninive, wie der Herr gesagt hatte.

Römer 1,18-25

Denn Gottes Zorn vom Himmel wird offenbart über alle Gottlosigkeit und Ungerechtigkeit der Menschen, die die Wahrheit durch Ungerechtigkeit unterdrücken. Denn was man von Gott wissen kann, ist unter ihnen offenbar, weil Gott es ihnen offenbart hat. Denn sein unsichtbares Wesen, das ist seine ewige Kraft und Gottheit, ist seit der Erschaffung der Welt im Geschaffenen zu sehen und zu erkennen, sodass sie keine Entschuldigung haben. Obwohl sie Gott kannten, haben sie ihn weder als Gott geehrt noch ihm gedankt, sondern sind in ihrem Denken dem Nichtigen verfallen und ihr unverständliches Herz wurde verfinstert. Weil sie sich für weise hielten, sind sie zu Narren geworden und haben die Herrlichkeit des unvergänglichen Gottes in ein Bild eines vergänglichen Menschen verwandelt. Darum hat sie Gott auch dahingegeben in den Begierden ihrer Herzen in die Unreinheit. Sie haben Gottes Wahrheit in Lüge verwandelt und das Geschöpf geehrt und ihm mehr gedient als dem Schöpfer, der gelobt sei in Ewigkeit.

Römer 10

Jeder, der den Namen des Herrn anruft, wird gerettet werden.

2. Korinther 5

Denn Gott hat den, der von keiner Sünde wusste, für uns zur Sünde gemacht, damit wir in ihm Gottes Gerechtigkeit würden.

Weitere Referenzen

  • Jesaja 53 (Er ist wegen unserer Schuld verwundet worden)
  • Lukas 24 (Die Emmaus-Jünger)
  • Johannes-Evangelium (Als die Jünger den Herrn sahen, wurden sie froh)
  • Römer 6,23 (Der Lohn der Sünde ist der Tod)
  • Römer 4 (Jesus wurde wegen unserer Übertretung in den Tod dahingegeben und wegen unserer Rechtfertigung auferweckt)
  • Das Gleichnis vom vierfachen Ackerboden
  • Das Gleichnis vom verlorenen Sohn
  • Das Gleichnis von den zehn Jungfrauen

Praktische Anwendung (7)

  • 1 Erkenne Gottes Eingreifen in deinem Leben: Stelle dir bewusst die Frage: Sind die Stürme und Herausforderungen in meinem Leben vielleicht Gottes Weise, sich bemerkbar zu machen? Bitte Gott, dir zu zeigen, was er dir durch deine Lebensumstände sagen möchte.
  • 2 Gib ehrliche Antworten auf Gottes Fragen: Wenn Gott dich fragt 'Was schläfst du? Warum hast du das getan? Was ist dein Beruf als Christ?', dann sei ehrlich zu dir selbst und zu Gott. Beschönige nichts, sondern gib unumwunden zu, wo du stehst.
  • 3 Triff eine Entscheidung zur Umkehr: Es reicht nicht, nur zu erkennen, dass man auf dem falschen Weg ist. Wie Jona musst du eine aktive Entscheidung treffen, dein Vorhaben aufzugeben und dich vollständig in Gottes Hand auszuliefern.
  • 4 Nimm Christus im Glauben an: Wenn du noch keine Beziehung zu Christus hast: Demütige dich vor ihm, nimm seine Rettung im Glauben an. Bleibe nach dem Gottesdienst zurück, suche das Gespräch, brich vor dem Herrn zusammen - heute ist der Tag der Rettung.
  • 5 Lebe in der Auferstehungsfreude: Lass die Freude über den auferstandenen Christus deinen Alltag prägen. Vertreibe Traurigkeit und Hoffnungslosigkeit aus deinem Leben, denn alle Fragen und Sorgen finden ihre Antwort im leeren Grab.
  • 6 Wirf deine Sorgen auf Gott: Gott möchte nicht, dass wir uns sorgen. Das ist etwas Aktives, was wir tun müssen - unsere Sorgen bewusst abgeben und ihm vertrauen, dass er für uns sorgt.
  • 7 Schätze den geistlichen Segen deiner Vorfahren: Wenn du durch gläubige Eltern oder Großeltern einen leichten Zugang zum Glauben hast, schätze diesen Segen und lehne Gottes Angebot nicht ab. Nutze diese Gnade und gib endlich eine Antwort auf Gottes Ruf.