Gemeinde Gottes Herford
Freikirchliche Gemeinde, vereint durch die persönliche Erfahrung mit dem Evangelium.
Täglicher Impuls Tag 3 von 7 Das Vorbild des Epaphras
Aus der Predigt „Sonntagsgottesdienst der Gemeinde Gottes Herford“ vom 25. Oktober
Epaphras war kein berühmter Apostel. Wir lesen nichts von besonderen Gaben oder herausragenden Werken. Aber Paulus schreibt über ihn: 'Es grüßt euch Epaphras, der einer der euren ist, ein Knecht des Christus, der alle Zeit in den Gebeten für euch kämpft, damit ihr feststeht, vollkommen und zur Fülle gebracht, in allem, was der Wille Gottes ist.'
Epaphras war ein unermüdlicher Gebetskämpfer. Er war überzeugt, dass aufrichtiges, ernsthaftes Gebet entscheidend dazu beiträgt, dass Christen geistlich reifen und im Willen Gottes bleiben. Er betete nicht nur fromme Wünsche, sondern rechnete fest mit Gottes Erhörung.
Wir müssen keine außergewöhnlichen Menschen sein, um Außergewöhnliches für Gottes Reich zu bewirken. Durch treue Fürbitte können wir mithelfen, dass andere Menschen in ihrem Glauben wachsen und gefestigt werden.
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Epaphras war kein berühmter Apostel. Wir lesen nichts von besonderen Gaben oder herausragenden Werken. Aber Paulus schreibt über ihn: 'Es grüßt euch Epaphras, der einer der euren ist, ein Knecht des Christus, der alle Zeit in den Gebeten für euch kämpft, damit ihr feststeht, vollkommen und zur Fülle gebracht, in allem, was der Wille Gottes ist.' Epaphras war ein unermüdlicher Gebetskämpfer. Er war überzeugt, dass aufrichtiges, ernsthaftes Gebet entscheidend dazu beiträgt, dass Christen geistlich reifen und im Willen Gottes bleiben. Er betete nicht nur fromme Wünsche, sondern rechnete fest mit Gottes Erhörung. Wir müssen keine außergewöhnlichen Menschen sein, um Außergewöhnliches für Gottes Reich zu bewirken. Durch treue Fürbitte können wir mithelfen, dass andere Menschen in ihrem Glauben wachsen und gefestigt werden.
Epaphras war kein berühmter Apostel. Wir lesen nichts von besonderen Gaben oder herausragenden Werken. Aber Paulus schreibt über ihn: 'Es grüßt euch Epaphras, der einer der euren ist, ein Knecht des Christus, der alle Zeit in den Gebeten für euch kämpft, damit ihr feststeht, vollkommen und zur Fülle gebracht, in allem, was der Wille Gottes ist.' Epaphras war ein unermüdlicher Gebetskämpfer. Er war überzeugt, dass aufrichtiges, ernsthaftes Gebet entscheidend dazu beiträgt, dass Christen geistlich reifen und im Willen Gottes bleiben. Er betete nicht nur fromme Wünsche, sondern rechnete fest mit Gottes Erhörung. Wir müssen keine außergewöhnlichen Menschen sein, um Außergewöhnliches für Gottes Reich zu bewirken. Durch treue Fürbitte können wir mithelfen, dass andere Menschen in ihrem Glauben wachsen und gefestigt werden.
Gib mir, Herr, ein Herz wie Epaphras – treu im Gebet für andere, zuversichtlich in deiner Erhörung.
Für wen bete ich regelmäßig und mit der Erwartung, dass Gott sie zur geistlichen Reife führt?
Aufnahme vom 27. September 2026
Predigt Erntedankfest der Gemeinde Gottes Herford
Sonntag, 27. September 2026 Psalm 103,1-4 Kernaussage Gott hat für jeden Menschen einen reich gedeckten Tisch bereitet, an dem er uns mit geistlicher und materieller Fülle versorgt. Durch Jesus Christus bietet Gott uns Brot des Lebens, Gnade, Glauben, Liebe, Freude, Frieden und Hoffnung an - Gaben, die wir im Glauben annehmen dürfen. Wir sind aufgerufen, dankbar zu sein und uns nicht den Appetit nach Gottes Gaben durch weltliche Dinge verderben zu lassen.
Ein festlicher Erntedankgottesdienst der Gemeinde Gottes Herford mit vielfältigen musikalischen Beiträgen, Kinderprogramm und einer umfassenden Predigt über Gottes Güte und Versorgung. Der Gottesdienst beginnt mit Lobpreis und Anbetung, gefolgt von Beiträgen des Kinderorchesters und einem ausführlichen Kinderprogramm, das Dankbarkeit für Gottes Gaben thematisiert. Die Hauptpredigt behandelt den geistlich gedeckten Tisch Gottes anhand von Psalm 23 und anderen Bibelstellen, wobei neun besondere "Brötchen" vorgestellt werden: Brot vom Himmel (Jesus), Gottes Wort, Gnade, Glaube, Liebe, Freude, Friede, Hoffnung sowie Sanftmut und Demut. Der Gottesdienst schließt mit der Betonung, dass Gott für jeden Menschen reichlich gedeckt hat und lädt zur Dankbarkeit sowie zu einem gemeinsamen Mittagessen ein. Eine Sonderkollekte wird für Missionsarbeit in Kasachstan, Bibelübersetzung ins Kurdische und das Kinderhilfswerk Bergen gesammelt. Weiterlesen
Erntedankfest der Gemeinde Gottes Herford
Gott hat für jeden Menschen einen reich gedeckten Tisch bereitet, an dem er uns mit geistlicher und materieller Fülle versorgt. Durch Jesus Christus bietet Gott uns Brot des Lebens, Gnade, Glauben, Liebe, Freude, Frieden und Hoffnung an - Gaben, die wir im Glauben annehmen dürfen. Wir sind aufgerufen, dankbar zu sein und uns nicht den Appetit nach Gottes Gaben durch weltliche Dinge verderben zu lassen.
Hauptthemen (6)
1. Dankbarkeit als Lebenshaltung
- • Die zentrale Frage: 'Bist du dankbar?' soll uns begleiten
- • Dankbarkeit führt zu Zufriedenheit und macht uns glücklicher
- • Wir sollen nicht vergessen, was Gott uns Gutes getan hat
- • Das Erntedankfest ist eine besondere Gelegenheit, Gott bewusst zu danken
2. Gutes vom Herrn - der gedeckte Tisch Gottes
- • Brot vom Himmel für jeden: Jesus ist das Brot des Lebens, das ewiges Leben schenkt
- • Das Wort Gottes als Speise für die Seele, süßer als Honig
- • Gnade für jeden nach dem Maß der Gabe Christi
- • Glaube für jeden als Gabe Gottes
- • Liebe für jeden: Gott liebt jeden persönlich und zieht uns zu sich
- • Freude für jeden: Jesu Freude soll in uns völlig und vollkommen werden
- • Friede für jeden: Frieden kommt aus dem Glauben an Vergebung
- • Hoffnung für jeden durch die Kraft des Heiligen Geistes
- • Sanftmut und Demut: von Jesus zu lernen
3. Brot für jeden genug - die Speisung der Fünftausend
- • Jesus speiste 5000 Männer mit fünf Broten und zwei Fischen
- • Die Jünger hatten selbst nichts bei sich, weil sie mit Jesus nie Mangel hatten
- • Jesus nimmt das Wenige, dankt dafür und vervielfältigt es
- • Jeder bekam so viel wie er wollte - genug für jeden
4. Freiheit für jeden - aus dem Rachen der Angst
- • Gott lockt uns aus dem Rachen der Angst in weiten Raum
- • Der Rachen der Angst ist die Grube der Sünde
- • Beispiel von Jona: Flucht vor Gott führte in den Rachen des Fisches
- • Wenn wir in unserer Not zu Gott schreien, hört er und befreit uns
- • Als Kinder Gottes haben wir Anspruch auf den Tisch des Herrn
5. Der himmlische Tisch
- • Hoffnung auf den bereiteten Tisch im Haus des Vaters
- • Der verlorene Sohn fand einen bereiteten Tisch beim Vater
- • Im Himmel werden wir an Jesu Tisch essen und trinken
- • Wir werden vom Baum des Lebens und vom verborgenen Manna essen
- • Das Hochzeitsmahl des Lammes erwartet uns
6. Warnung vor verdorbenem Appetit
- • Wir können uns den Appetit nach Gottes Gaben verderben
- • Falsche Zeitverwendung und übermäßiger Medienkonsum können hinderlich sein
- • Falsche Gedanken: Klagen statt Danken, Sorgen statt Vertrauen, Neid statt Dankbarkeit
- • Falsche Beziehungen können uns von Gott wegführen
- • Wir sollen darauf achten, Hunger und Durst nach Gerechtigkeit zu bewahren
Biblische Grundlagen
Direkt zitiert
Lobe den Herrn meine Seele und was in mir ist, seinen heiligen Namen. Lobe den Herrn meine Seele und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat, der dir alle deine Sünden vergibt und heilt alle deine Gebrechen, der dein Leben vom Verderben erlöst, der dich mit Gnade und Barmherzigkeit krönt.
Du bereitest vor mir einen Tisch im Angesicht meiner Feinde. Du salbst mein Haupt mit Öl und schenkst mir übervoll ein.
Hört mir doch zu und esst das Gute... Neigt euer Ohr und kommt her zu mir, hört, dann wird eure Seele leben.
Auch dich lockt er aus dem Rachen der Angst in weiten Raum, wo keine Bedrängnis mehr ist. Und an deinem Tisch voll des Guten wirst du Ruhe haben.
Ich bin gekommen, damit sie das Leben und volle Genüge haben.
Sie beleidigten Gott und fragten, kann Gott uns wohl einen Tisch bereiten in der Wüste?
Ich bin das Brot des Lebens. Eure Väter haben in der Wüste das Manna gegessen und sind gestorben. Dies ist das Brot, das vom Himmel kommt, damit wer davon isst, nicht sterbe... Ich bin das lebendige Brot, das vom Himmel gekommen ist. Wer von diesem Brot isst, der wird leben in Ewigkeit.
Dein Wort war meine Speise, da ich sie empfing und meines Herzens Freude und Trost.
Dein Wort ist meinem Munde süßer als Honig.
Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von jedem Wort, das aus dem Mund Gottes kommt.
Ich habe ihnen dein Wort gegeben. Dein Wort ist Wahrheit.
Einem jeden aber von uns ist die Gnade gegeben, nach dem Maß der Gabe Christi.
Und von seiner Gnade haben wir alle genommen, Gnade um Gnade.
Denn aus Gnade seid ihr gerettet worden, durch den Glauben. Und das nicht aus euch, es ist Gottes Geschenk.
Denn ich sage durch die Gnade, die mir gegeben ist, jedem unter euch, dass niemand mehr von sich halte, als es gebührt, sondern dass er maßvoll von sich halte, wie Gott einem jeden zugeteilt hat, das Maß des Glaubens.
Weil du so wert bist von meinen Augen geachtet, musst du auch herrlich sein und ich habe dich lieb.
Der Herr ist mir erschienen von Ferne. Ich habe dich je und je geliebt. Darum habe ich dich zu mir gezogen aus lauter Güte.
So sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.
Seid Gottes Nachahmer als geliebte Kinder und wandelt in der Liebe, gleich wie auch Christus uns geliebt und sich selbst für uns gegeben hat.
Dies habe ich zu euch geredet, damit meine Freude in euch ist und eure Freude völlig wird.
Nun aber komme ich zu dir und dieses rede ich in der Welt, damit meine Freude in ihnen vollkommen ist.
Den Frieden lasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch.
Sind wir gerecht geworden durch den Glauben, so haben wir Frieden mit Gott durch unseren Herrn Jesus Christus.
Denn er ist unser Friede.
Der Gott der Hoffnung aber erfülle euch mit aller Freude und Frieden im Glauben, dass ihr immer reicher werdet an Hoffnung durch die Kraft des Heiligen Geistes.
Lernt von mir, denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig, so werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen.
Es ist ein Junge hier, der hat fünf Gerstenbrote und zwei Fische. Aber was ist das für so viele?... Jesus nahm die Brote, dankte und gab sie den Jüngern. Die Jünger aber gaben denen, die sich hingesetzt hatten. Dazu auch von den Fischen, so viel sie wollten.
Ich rief zu dem Herrn in meiner Angst und er antwortete mir. Ich schrie aus dem Bauch der Hölle und du hörtest meine Stimme.
Dass ihr essen und trinken sollt an meinem Tisch in meinem Reich und sitzen auf Thronen und richten die zwölf Stämme Israels.
Wer überwindet, dem will ich zu essen geben von dem Baum des Lebens, der im Paradies Gottes ist.
Wer überwindet, dem werde ich von dem verborgenen Manna zu essen geben.
Selig sind die zum Hochzeitsmahl des Lammes berufen sind... Denn dies sind wahrhaftige Worte Gottes.
Herr, du bist gütig und tust dem Menschen Gutes.
Er ist der größte Schöpfer, der die ganze Welt mit allem, was darin ist, geschaffen hat. Er, der Herr über Himmel und Erde, er ist es, der allen Menschen das Leben und die Luft zum Atmen gibt und uns mit allem versorgt, was wir zum Leben brauchen... in ihm leben wir, bestehen wir und sind wir.
Herr, unser Herrscher, die ganze Welt spiegelt deine Herrlichkeit wider. Der Himmel ist ein Zeichen von deiner Hoheit und Macht.
Von dir und durch dich und für dich sind alle Dinge. Dir sei die Ehre in Ewigkeit.
Wie können wir Gott danken für euch und für all die Freude, die wir euretwegen vor unserem Gott erleben?... Wir danken Gott alle Zeit für euch alle und denken an euch in unseren Gebeten.
Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln. Er weidet mich auf einer grünen Aue und führt mich zum frischen Wasser. Er erquickt meine Seele, er führt mich auf rechter Straße wegen seines Namens. Und wenn ich auch wandere im finsteren Tal, fürchte ich kein Unglück. Denn du bist bei mir, dein Stecken und Stab trösten mich. Du bereitest vor mir einen Tisch im Angesicht meiner Feinde. Du salbst mein Haupt mit Öl und schenkst mir übervoll ein. Gutes und Barmherzigkeit werden mir mein Leben lang folgen und ich werde immer da im Haus des Herrn bleiben.
Weitere Referenzen
- → Jeremia 31,14
- → 1. Korinther 12,1
- → Matthäus 5 (Bergpredigt)
Praktische Anwendung (6)
- 1 Stelle dir täglich die Frage: Bin ich dankbar?: Nimm die Frage 'Bist du dankbar?' bewusst in deinen Alltag mit und denke darüber nach. Dankbarkeit führt zu Zufriedenheit und macht uns zu glücklicheren Menschen.
- 2 Nimm täglich von Gottes gedecktem Tisch: Lies das Wort Gottes als tägliche Speise für deine Seele. Lerne Bibelverse auswendig, damit du in jeder Situation Nahrung für deine Seele hast, wie es der Prediger im Militär erlebte.
- 3 Bewahre dir den Appetit nach Gottes Gaben: Achte darauf, dass du dir den Appetit nach geistlichen Dingen nicht durch übermäßigen Medienkonsum, falsche Gedanken (Klagen, Sorgen, Neid) oder falsche Beziehungen verdirbst.
- 4 Bete um Glauben und Gnade: Wenn du die Fülle von Gottes Gaben nicht sehen oder annehmen kannst, bete: 'Herr, schenke mir Glauben, damit ich diese Gnade empfangen kann.'
- 5 Werde zum Brot für andere: Als Gotteskinder sollen wir Gottes Nachahmer werden und einander dienen. Sei Brot für den anderen, indem du ihm dienst und für ihn da bist - so erfüllst du das Gebot der Liebe.
- 6 Danke für deine Kinder im Gebet: Stelle dir die Frage: 'Wie können wir Gott danken für unsere Kinder und für all die Freude, die wir ihretwegen vor unserem Gott erleben?' Danke Gott regelmäßig im Gebet für deine Kinder.
Impulse aus der Woche ab 28. September
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Tag 1 von 7 · 28. September Der geistlich gedeckte Tisch
Erntedank erinnert uns nicht nur an die physische Ernte, sondern vor allem an den geistlich gedeckten Tisch, den Gott für uns bereitet hat. 'Du bereitest vor mir einen Tisch im Angesicht meiner Feinde', heißt es im Psalm 23. Gott lädt jeden persönlich ein, an seinem Tisch Platz zu nehmen – nicht irgendwo in der Menge, sondern auf einem individuellen Stuhl, der für dich bereitsteht. Dieser Tisch ist reich gedeckt mit allem, was unsere Seele braucht: Brot vom Himmel, Gottes Wort, Gnade, Glaube, Liebe, Freude, Friede, Hoffnung sowie Sanftmut und Demut. Gott möchte, dass keiner innerlich hungrig bleibt. Die Frage ist: Bist du dankbar? Nimmst du bewusst wahr, was Gott dir anbietet? Dankbarkeit führt zur Zufriedenheit, und Zufriedenheit lässt uns glücklichere Menschen sein. Gott hat für jeden reichlich gedeckt – wir müssen nur zugreifen und genießen, was er uns schenkt.
Psalm 23,5
GebetDanke Gott für seinen reich gedeckten Tisch und bitte ihn, dir zu zeigen, welche seiner Gaben du heute besonders annehmen sollst.
Zum NachdenkenWelche der geistlichen Gaben vom Tisch Gottes brauchst du heute am meisten?
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Tag 2 von 7 · 29. September Jesus – das Brot des Lebens
Das wichtigste 'Brötchen' auf Gottes Tisch ist Jesus selbst. Er sagt: 'Ich bin das Brot des Lebens. Eure Väter haben in der Wüste das Manna gegessen und sind gestorben. Dies ist das Brot, das vom Himmel kommt, damit wer davon isst, nicht sterbe. Ich bin das lebendige Brot, das vom Himmel gekommen ist. Wer von diesem Brot isst, der wird leben in Ewigkeit.' Jesus ist nicht nur irgendeine Speise – er ist das lebendige Brot, das ewiges Leben schenkt. Dieses Brot ist für jeden da, ohne Ausnahme. Gott bietet es reich an, niemand muss hungrig bleiben. Aber wir müssen es annehmen, davon essen, es in unser Leben aufnehmen. Jesus hat 40 Tage gefastet und dem Teufel widerstanden – nicht für sich selbst, sondern für uns. Er wurde zum Brot des Lebens, damit wir ewig leben können. Die Frage ist: Isst du täglich von diesem Brot?
Johannes 6,48-51
GebetDanke Jesus, dass er das Brot des Lebens für dich ist, und bitte ihn, deinen Hunger nach ihm zu vergrößern.
Zum NachdenkenWie nimmst du Jesus, das Brot des Lebens, täglich in dein Leben auf?
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Tag 3 von 7 · 30. September Gottes Wort als Speise
Das Wort Gottes ist mehr als Buchstaben auf Papier – es ist Speise für unsere Seele. Jeremia bezeugt: 'Dein Wort war meine Speise, da ich sie empfing und meines Herzens Freude und Trost.' Im Psalm heißt es sogar: 'Dein Wort ist meinem Munde süßer als Honig.' Unser geistlicher Mund ist unser Ohr – durch Hören nehmen wir Gottes Wort auf. Unser geistlicher Magen ist unser Herz – dort bewegen und verarbeiten wir es. Jesus sagte: 'Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von jedem Wort, das aus dem Mund Gottes kommt.' In schweren Zeiten kann das auswendig gelernte Wort zur Speise werden. Heute haben wir Überfluss an Bibeln – aber wie oft bleiben sie staubig und ungelesen? Gottes Wort ist 'das Gute', das uns stärkt und Leben schenkt. Wir müssen nur den Appetit dafür bewahren und täglich davon essen.
Jeremia 15,16
GebetBitte Gott um echten Hunger nach seinem Wort und um die Kraft, es täglich zu lesen und zu bewegen.
Zum NachdenkenWie oft 'isst' du täglich von Gottes Wort, und schmeckt es dir wie Honig?
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Tag 4 von 7 · 1. Oktober Gnade, Glaube und Liebe für jeden
Drei besondere Gaben liegen auf Gottes Tisch bereit: Gnade, Glaube und Liebe – und alle drei sind für jeden zugänglich. 'Einem jeden aber von uns ist die Gnade gegeben nach dem Maß der Gabe Christi', heißt es in Epheser 4,7. Von seiner Fülle haben wir alle genommen, Gnade um Gnade. Diese Gnade kann man nicht verdienen – sie ist Gottes Geschenk. Durch Gnade empfangen wir auch den Glauben: 'Denn aus Gnade seid ihr gerettet worden durch den Glauben, und das nicht aus euch, es ist Gottes Geschenk.' Und die größte Gabe ist die Liebe. Aus Liebe hat Gott die Welt geschaffen, aus Liebe sandte er Jesus. 'Weil du so wert bist vor meinen Augen geachtet, musst du auch herrlich sein, und ich habe dich lieb', sagt Gott persönlich zu dir. Diese drei Gaben – Gnade, Glaube, Liebe – sind keine unerreichbaren Ideale, sondern konkrete Geschenke, die wir im Gebet erbitten und im Glauben annehmen dürfen.
Epheser 2,8
GebetBitte Gott konkret um die Gabe, die du am meisten brauchst, und danke ihm, dass er sie gerne schenkt.
Zum NachdenkenWelche dieser drei Gaben – Gnade, Glaube oder Liebe – möchtest du neu von Gott empfangen?
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Tag 5 von 7 · 2. Oktober Freude und Friede als Himmelsgeschenk
Freude und Friede sind keine Gefühle, die von äußeren Umständen abhängen – sie sind Gaben Gottes für jeden seiner Kinder. Jesus sagt: 'Dies habe ich zu euch geredet, damit meine Freude in euch ist und eure Freude völlig wird.' Diese Freude ist ein Gefühl des Himmels, das Gott auf die Erde bringt durch Jesus. Und Jesus schenkt auch Frieden: 'Den Frieden lasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch.' Dieser Friede ist höher als alle Vernunft und kommt aus dem Glauben an Vergebung. Wenn wir glauben, dass in Christus alles vergeben ist, bekommen wir Gerechtigkeit, und aus dieser Gerechtigkeit kommt Friede. 'Sind wir gerecht geworden durch den Glauben, so haben wir Frieden mit Gott durch unseren Herrn Jesus Christus.' Wer Jesus im Herzen hat, hat Frieden im Herzen. Diese Gaben sind keine Luxusgüter, sondern notwendige Speise für jeden Tag.
Johannes 14,27
GebetDanke Jesus für seinen Frieden und seine Freude, und bitte ihn, diese Gaben in dir vollkommen zu machen.
Zum NachdenkenErlebst du die Freude und den Frieden Jesu als gegenwärtige Wirklichkeit in deinem Leben?
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Tag 6 von 7 · 3. Oktober Den Appetit nicht verderben
Vor einem reich gedeckten Tisch zu sitzen und keinen Appetit zu haben – das ist tragisch. Jesus sagt: 'Glückselig sind, die hungern und dürsten nach der Gerechtigkeit, denn sie sollen satt werden.' Aber was raubt uns den Appetit auf Gottes Gaben? Es können falsche Prioritäten sein – zu viel Zeit für Medien, zu wenig für Gottes Wort. Es können falsche Gedanken sein – mehr klagen als danken, mehr sorgen als vertrauen, anderen neiden statt für das Eigene dankbar sein. Es können auch falsche Beziehungen sein, die uns von Gott wegführen statt zu ihm hin. Wie Süßigkeiten vor dem Mittagessen den Hunger nehmen, so können diese Dinge unseren geistlichen Appetit zerstören. Gott hat einen wunderbaren Tisch gedeckt, aber wir müssen darauf achten, dass wir hungrig bleiben nach dem, was er gibt. Lasst uns prüfen, womit wir uns 'vollstopfen', damit wir Raum haben für Gottes gute Gaben.
Matthäus 5,6
GebetBitte Gott, dir zu zeigen, was deinen geistlichen Hunger mindert, und um Kraft, diese Dinge loszulassen.
Zum NachdenkenWas in deinem Leben verdirbt dir den Appetit auf Gottes Gaben?
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Tag 7 von 7 · 4. Oktober Der himmlische Tisch wartet
Die Gaben Gottes auf Erden sind wunderbar – aber sie sind nur ein Vorgeschmack auf das, was kommt. Jesus verspricht: 'Ihr sollt essen und trinken an meinem Tisch in meinem Reich.' Im Himmel wartet ein Hochzeitsmahl auf uns: 'Selig sind, die zum Hochzeitsmahl des Lammes berufen sind. Denn dies sind wahrhaftige Worte Gottes.' Wie der Vater im Gleichnis vom verlorenen Sohn einen Platz freigehalten hat, so hält Gott einen Platz für dich am himmlischen Tisch. Es wird dort Speise geben – vom Baum des Lebens, vom verborgenen Manna. Schon jetzt dürfen wir an Jesu Tisch sitzen, geistlich in seinem Reich leben. Aber einmal werden wir physisch bei ihm sein, in vollkommener Freude und Herrlichkeit. Diese Hoffnung soll uns motivieren, heute schon dankbar zu nehmen, was Gott gibt, und treu zu bleiben. Der himmlische Tisch ist kein Traum – er ist Gottes wahrhaftige Verheißung für jeden, der zu ihm gehört.
Offenbarung 19,9
GebetDanke Gott für die Hoffnung auf das himmlische Mahl und bitte ihn, diese Vorfreude in dir lebendig zu halten.
Zum NachdenkenWie beeinflusst die Hoffnung auf den himmlischen Tisch dein Leben heute?