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Gemeinde Gottes Eppingen

Scheuerlesstraße 63, 75031 Eppingen

Verbunden in Jesus Christus – eine Gemeinschaft mit Schwerpunkt auf Anbetung und Bibelstudium.

Täglicher Impuls
Donnerstag

Von Petrus lernen: Versagen und Gnade

Petrus war sich so sicher, dass er Jesus niemals verleugnen würde. Doch dann geschah es – nicht einmal, sondern dreimal. 'Und Petrus erinnerte sich an das Wort Jesu... und er ging hinaus und weinte bitterlich.' Diese Niederlage saß tief. Er war von sich selbst enttäuscht. Wozu sagte Jesus ihm das vorher? Weil Petrus sich selbst kennenlernen sollte. In Bereichen, wo wir uns sicher und stark fühlen, können wir am schnellsten fallen. Jesus sagte zu Petrus: 'Ich habe für dich gebetet, dass dein Glaube nicht aufhöre. Und wenn du einst umgekehrt bist, so stärke deine Brüder.' Wenn wir die Tiefen unseres Herzens kennengelernt haben, können wir andere viel besser verstehen und ermutigen. Ein Jünger, der durch diese Schule geht, bekommt Mitgefühl für andere und ihre Situationen. Durch Gottes Gnade können wir anderen helfen.

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Petrus war sich so sicher, dass er Jesus niemals verleugnen würde. Doch dann geschah es – nicht einmal, sondern dreimal. 'Und Petrus erinnerte sich an das Wort Jesu... und er ging hinaus und weinte bitterlich.' Diese Niederlage saß tief. Er war von sich selbst enttäuscht. Wozu sagte Jesus ihm das vorher? Weil Petrus sich selbst kennenlernen sollte. In Bereichen, wo wir uns sicher und stark fühlen, können wir am schnellsten fallen. Jesus sagte zu Petrus: 'Ich habe für dich gebetet, dass dein Glaube nicht aufhöre. Und wenn du einst umgekehrt bist, so stärke deine Brüder.' Wenn wir die Tiefen unseres Herzens kennengelernt haben, können wir andere viel besser verstehen und ermutigen. Ein Jünger, der durch diese Schule geht, bekommt Mitgefühl für andere und ihre Situationen. Durch Gottes Gnade können wir anderen helfen.

Matthäus 26,75
Gebet

Danke Jesus für seine Gnade in deinem Versagen und bitte ihn, dich zu gebrauchen, um andere zu stärken.

Herausforderung

Wo habe ich versagt und dabei gelernt, auf Gottes Gnade zu vertrauen statt auf meine eigene Stärke?

Aufnahme vom 28. Juni 2026

Predigt

2026.06.28 - Sonntagsgottesdienst

Sonntag, 28. Juni 2026
Hiob 2,1-10
Kernaussage

Die Predigt behandelt die schwierige Frage nach dem Leid und wie ein allmächtiger, liebender Gott Leid zulassen kann. Anhand der Geschichte Hiobs wird gezeigt, dass Gott souverän über allem steht und alles in seiner Hand hält, auch wenn wir nicht alle Antworten verstehen. Trotz Leid und Prüfungen sollen wir Gott vertrauen und in ihm Ruhe finden.

Dies ist ein Sonntagsgottesdienst der Gemeinde Gottes Eppingen. Der Gottesdienst beginnt mit Lobpreis und Anbetung, gefolgt von Gebeten. Die Hauptpredigt behandelt das schwierige Thema des Leids und der Krankheit aus christlicher Perspektive, bekannt als die Theodizee-Frage: Wie kann ein allmächtiger und liebender Gott Leid zulassen? Der Prediger verwendet das Buch Hiob als Hauptbeispiel und betont, dass Gott souverän ist und alles in seiner Hand hält, auch wenn wir nicht alle Antworten verstehen. Der Prediger geht respektvoll und vorsichtig mit diesem sensiblen Thema um und erklärt die Konsequenzen des Sündenfalls, die bis heute andauern: Krankheit, Leid, Tod und Vergänglichkeit. Er betont, dass Christen diese irdischen Konsequenzen nicht automatisch entkommen, aber dass Gott auch im Leid gegenwärtig ist. Der Gottesdienst schließt mit Gebeten, Ankündigungen zu kommenden Veranstaltungen (Jugendbibeltage, Lagerversammlungen) und einem Abschlusslied. Der Prediger ermutigt die Gemeinde, trotz schwieriger Fragen Ruhe und Frieden bei Gott zu finden.
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Dies ist ein Sonntagsgottesdienst der Gemeinde Gottes Eppingen. Der Gottesdienst beginnt mit Lobpreis und Anbetung, gefolgt von Gebeten. Die Hauptpredigt behandelt das schwierige Thema des Leids und der Krankheit aus christlicher Perspektive, bekannt als die Theodizee-Frage: Wie kann ein allmächtiger und liebender Gott Leid zulassen? Der Prediger verwendet das Buch Hiob als Hauptbeispiel und betont, dass Gott souverän ist und alles in seiner Hand hält, auch wenn wir nicht alle Antworten verstehen. Der Prediger geht respektvoll und vorsichtig mit diesem sensiblen Thema um und erklärt die Konsequenzen des Sündenfalls, die bis heute andauern: Krankheit, Leid, Tod und Vergänglichkeit. Er betont, dass Christen diese irdischen Konsequenzen nicht automatisch entkommen, aber dass Gott auch im Leid gegenwärtig ist. Der Gottesdienst schließt mit Gebeten, Ankündigungen zu kommenden Veranstaltungen (Jugendbibeltage, Lagerversammlungen) und einem Abschlusslied. Der Prediger ermutigt die Gemeinde, trotz schwieriger Fragen Ruhe und Frieden bei Gott zu finden.

Hauptthemen (5)

1. Die Theodizee-Frage: Wie kann Gott Leid zulassen?

  • Wie kann ein allmächtiger Gott, der uns liebt, Leid zulassen?
  • Diese Frage lässt sich nicht vollständig in einer Predigt beantworten
  • Manche Fragen werden erst im Himmel beantwortet werden
  • Es ist ein sensibles Thema, das Respekt erfordert

2. Die Souveränität Gottes am Beispiel Hiobs

  • Gott steht über allem und regiert
  • Satan kann nicht unabhängig von Gottes Erlaubnis handeln
  • Gott erlaubt dem Satan, Hiob zu prüfen
  • Hiob versündigt sich nicht trotz schwerem Leid
  • Hiob sagt: 'Der Herr hat gegeben, der Herr hat genommen'
  • Gott bestätigt am Ende, dass Hiob Wahrheit über ihn gesprochen hat

3. Das Wesen Hiobs

  • Hiob wird als 'tam' beschrieben - vollständig, fromm, unschuldig
  • Seine Gottesbeziehung war aufrichtig und gesund
  • Sein ganzes Verlangen war auf Gott ausgerichtet
  • Er klagt nicht über Verlust, sondern über Gottesentfernung
  • Er bittet nicht um Heilung, sondern sehnt sich nach Gottes Nähe
  • Sein Bekenntnis: 'Ich weiß, dass mein Erlöser lebt'

4. Die Konsequenzen des Sündenfalls

  • Der größte Tod war die Trennung von Gott
  • Irdische Konsequenzen: Mühsal, Schmerzen, Krankheit, Tod
  • Diese Konsequenzen sind bis heute nicht aufgehoben
  • Die Schöpfung seufzt unter der Vergänglichkeit
  • Auch Christen sind diesen Konsequenzen unterworfen

5. Offene Fragen zum Thema Leid

  • Beinhaltet das Evangelium Heilung des Leibes wie Errettung der Seele?
  • Wie ist Jesu Heilungsdienst zu verstehen?
  • Ist alles vom Glauben abhängig?
  • Wie können wir uns Gottes Willen unterstellen, auch wenn Umstände anders ausgehen?
  • Unser Gottesbild wird durch unsere Antworten geformt

Biblische Grundlagen

Direkt zitiert

Hiob 2,1-10

Es geschah aber eines Tages, dass die Söhne Gottes vor den Herrn traten und unter ihnen kam auch der Satan, um sich vor den Herrn zu stellen. Da sprach der Herr zum Satan, wo kommst du her? Und der Satan antwortete dem Herrn und sprach vom Durchstreifen der Erde und vom Herwandeln darauf. Da sprach der Herr zum Satan, hast du meinen Knecht Hiob beachtet? Denn seinesgleichen gibt es nicht auf Erden einen so untadeligen und rechtschaffenen Mann, der Gott fürchtet und das Böse meidet. Und er hält immer noch fest an seiner Tadellosigkeit, obwohl du mich gereizt hast, ihn ohne Ursache zu verderben. Der Satan aber antwortete dem Herrn und sprach, Haut für Haut. Ja, alles, was der Mensch hat, gibt er hin für sein Leben. Aber strecke doch deine Hand aus und taste sein Gebein und sein Fleisch an, so wird er dir sicher ins Angesicht absagen. Da sprach der Herr zum Satan, siehe, er ist in deiner Hand, nur schone sein Leben. Da ging der Satan vom Angesicht des Herrn hinweg und er plagte Hiob mit bösen Geschwüren von der Fußsohle bis zum Scheitel, sodass Hiob eine Scherbe nahm, um sich damit zu kratzen, während er mitten in der Asche saß. Da sprach seine Frau zu ihm hältst du immer noch fest an deiner Tadellosigkeit sag dich los von Gott und stirb Er aber sprach zu ihr du redest so wie eine törichte Frau redet Wenn wir das Gute von Gott annehmen, sollten wir das Böse nicht auch annehmen? Bei alledem versündigte sich Hiob nicht mit seinen Lippen.

Hiob 33,6-7

Siehe, ich bin vor Gott so viel wie du. Vom Lehm nur abgekniffen bin auch ich. Siehe, Angst vor mir braucht dich nicht zu schrecken. Und mein Drängen wird nicht schwer auf dir lasten.

Hiob 1,9-10

Ist Hiob etwa umsonst so gottesfürchtig? Hast du selbst nicht ihn und sein Haus und alles, was er hat, ringsum gehegt? Das Werk seiner Hände hast du gesegnet und sein Besitz hat sich im Land ausgebreitet.

Hiob 1,20-22

Hiob stand auf, zerriss sein Obergewand, schor sein Haupt, fiel auf die Erde und betete an. Und er sagte, nackt bin ich aus meiner Mutterleib gekommen und nackt kehre ich dahin zurück. Der Herr hat gegeben und der Herr hat genommen. Der Name des Herrn sei gepriesen. Bei all dem sündigte Hiob nicht und legte Gott nichts Anstößiges zur Last.

Hiob 42,7

Und es geschah, nachdem der Herr jene Worte zu Hiob geredet hatte, da sprach der Herr zu Eliphaz von Theman. Mein Zorn ist entbrannt gegen dich und gegen deine beiden Freunde, denn ihr habt nicht Wahres geredet wie mein Knecht Hiob.

Hiob 1,8

Und der Herr sprach zum Satan, hast du Acht gehabt auf meinen Knecht Hiob? denn es gibt keinen wie ihn auf Erden. Ein Mann so rechtschaffen und redlich, der Gott fürchtet und das Böse meidet.

Römer 8,20-23

Denn die Schöpfung ist der Nichtigkeit unterworfen worden, nicht freiwillig, sondern durch den, der sie unterworfen hat. Auf Hoffnung hin, dass auch selbst die Schöpfung von der Knechtschaft der Vergänglichkeit freigemacht werden wird, zur Freiheit der Herrlichkeit der Kinder Gottes. Denn wir wissen, dass die ganze Schöpfung zusammen seufzt und zusammen in Geburtswehen liegt bis jetzt. Nicht allein aber sie, sondern auch wir selbst, die wir die Erstlingsgabe des Geistes haben. Auch wir selbst seufzen in uns selbst und erwarten die Sohnschaft, die Erlösung unseres Leibes.

Weitere Referenzen

  • Markus 9 (Berg der Verklärung)
  • 1. Mose 3 (Sündenfall und Konsequenzen)
  • Psalm (David über Gottes Allgegenwart)
  • Vaterunser (Dein Wille geschehe)

Praktische Anwendung (5)

  • 1 Leid zu Gott bringen: Wir dürfen all unser Leid und alle Sorgen zu Gott bringen. Es ehrt ihn, wenn wir ihm vertrauen, denn viele haben schon erlebt, wie Gott geholfen hat.
  • 2 In der Schrift nach Antworten suchen: Prüfe selbst in der Schrift, was Gottes Wort zu diesem Thema sagt. Bete um Klarheit und lass dir von Gott selbst Antworten geben, anstatt nur Meinungen zu folgen.
  • 3 Danken statt klagen: Wie das Kinderlied singt: 'Lasst uns danken statt zu klagen, loben, wenn uns fehlt der Mut.' Auch in schwierigen Zeiten sollen wir Gott loben und nicht mit unseren Lippen sündigen.
  • 4 Ruhe in Gott finden: Bei allen quälenden Fragen sollen wir zu der Ruhe kommen, dass der Friede Gottes, der höher ist als alle Vernunft, unser Herz regiert und erfüllt.
  • 5 Gottes Gegenwart vertrauen: Auch wenn wir Gottes Gegenwart nicht fühlen können, ist er da. Selbst in geistlichen Wintern und Finsternis ist Gott bei uns und kennt unsere Gedanken und Worte.