Gemeinde Gottes Eppingen
Verbunden in Jesus Christus – eine Gemeinschaft mit Schwerpunkt auf Anbetung und Bibelstudium.
Täglicher Impuls Tag 3 von 7 Die Gefahr des Selbstbetrugs
Aus der Predigt „2026.10.25 - Sonntagsgottesdienst“ vom 25. Oktober
In der Offenbarung schreibt Jesus an die Gemeinde in Laodizea: 'Ich kenne deine Werke, dass du weder kalt noch heiß bist. Ach, dass du kalt oder heiß wärst! Du sprichst: Ich bin reich und habe Überfluss und mir mangelt nichts. Und du erkennst nicht, dass du elend und erbärmlich bist, arm, blind und entblößt.'
Dieser lauwarme Zustand des Selbstbetrugs ist Gott verhasst. Die Gemeinde schmückt sich mit vielen 'Blättern' - sie signalisiert nach außen, alles sei in Ordnung. Doch in Wirklichkeit fehlt die lebendige Verbindung zu Jesus.
Der Unterschied zwischen dem fruchtlosen Feigenbaum mit vielen Blättern und den kahlen Bäumen war nicht die Frucht - beide hatten keine. Der Unterschied war die Ehrlichkeit. Die kahlen Bäume täuschten nichts vor. Gott wünscht sich von uns keine perfekte Fassade, sondern ein ehrliches Herz.
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In der Offenbarung schreibt Jesus an die Gemeinde in Laodizea: 'Ich kenne deine Werke, dass du weder kalt noch heiß bist. Ach, dass du kalt oder heiß wärst! Du sprichst: Ich bin reich und habe Überfluss und mir mangelt nichts. Und du erkennst nicht, dass du elend und erbärmlich bist, arm, blind und entblößt.' Dieser lauwarme Zustand des Selbstbetrugs ist Gott verhasst. Die Gemeinde schmückt sich mit vielen 'Blättern' - sie signalisiert nach außen, alles sei in Ordnung. Doch in Wirklichkeit fehlt die lebendige Verbindung zu Jesus. Der Unterschied zwischen dem fruchtlosen Feigenbaum mit vielen Blättern und den kahlen Bäumen war nicht die Frucht - beide hatten keine. Der Unterschied war die Ehrlichkeit. Die kahlen Bäume täuschten nichts vor. Gott wünscht sich von uns keine perfekte Fassade, sondern ein ehrliches Herz.
In der Offenbarung schreibt Jesus an die Gemeinde in Laodizea: 'Ich kenne deine Werke, dass du weder kalt noch heiß bist. Ach, dass du kalt oder heiß wärst! Du sprichst: Ich bin reich und habe Überfluss und mir mangelt nichts. Und du erkennst nicht, dass du elend und erbärmlich bist, arm, blind und entblößt.' Dieser lauwarme Zustand des Selbstbetrugs ist Gott verhasst. Die Gemeinde schmückt sich mit vielen 'Blättern' - sie signalisiert nach außen, alles sei in Ordnung. Doch in Wirklichkeit fehlt die lebendige Verbindung zu Jesus. Der Unterschied zwischen dem fruchtlosen Feigenbaum mit vielen Blättern und den kahlen Bäumen war nicht die Frucht - beide hatten keine. Der Unterschied war die Ehrlichkeit. Die kahlen Bäume täuschten nichts vor. Gott wünscht sich von uns keine perfekte Fassade, sondern ein ehrliches Herz.
Herr, bewahre mich vor Selbstbetrug. Gib mir ein ehrliches Herz, das sich nichts vormacht.
Wo täusche ich mir selbst vielleicht etwas vor über meinen geistlichen Zustand?
Aufnahme vom 21. Juni 2026
Predigt 2026.06.21 - Sonntagsgottesdienst
Sonntag, 21. Juni 2026 Hebräer 11,33-40 Kernaussage Die Predigt betont, dass Christen durch die Hitze und Schwierigkeiten des Lebens geformt werden. Obwohl äußerlich durch harte Arbeit und Leiden gezeichnet, sind Gläubige in Gottes Augen kostbar und lieblich. Durch Glauben, Aufrichtigkeit und Gottes Gnade können wir in Schwachheit stark werden und zum Segen für andere sein.
Dieser Sonntagsgottesdienst der Gemeinde Gottes Eppingen behandelt das Thema des Glaubens unter Prüfungen und Hitze des Lebens. Basierend auf Hohes Lied Kapitel 1, Verse 5-7, wird die Metapher der 'Sonnenhitze' verwendet, um sowohl physische als auch geistliche Anstrengungen zu beschreiben. Die Predigt betont, dass wahre Schönheit und Wert nicht im makellosen Äußeren liegen, sondern in der Aufrichtigkeit des Herzens und der Treue zu Gott, selbst unter schwierigen Umständen.
Der Gottesdienst ermutigt die Gläubigen, sich nicht für ihre 'Verbrennungen' - ob durch harte Arbeit, Leid oder Prüfungen - zu schämen, sondern zu erkennen, dass Gott durch diese Erfahrungen etwas Liebliches und Wertvolles in ihnen wirkt. Durch Beispiele aus der Bibel, einschließlich Jakob, Apostel Paulus und der Arbeiter im Weinberg, wird gezeigt, dass Gottes Gnade in der Schwachheit mächtig ist. Die Botschaft schließt mit der Ermutigung, reine Augen und aufrichtige Herzen zu bewahren, im Vertrauen darauf, dass Gott alle Dinge zum Besten lenkt und durch jede Hitze des Lebens zu seinem herrlichen Zweck führt. Weiterlesen
2026.06.21 - Sonntagsgottesdienst
Die Predigt betont, dass Christen durch die Hitze und Schwierigkeiten des Lebens geformt werden. Obwohl äußerlich durch harte Arbeit und Leiden gezeichnet, sind Gläubige in Gottes Augen kostbar und lieblich. Durch Glauben, Aufrichtigkeit und Gottes Gnade können wir in Schwachheit stark werden und zum Segen für andere sein.
Hauptthemen (5)
1. Verbrannt von der Sonnenhitze - Äußeres und Inneres
- • Die Braut im Hohelied beschreibt sich als schwarz (von harter Arbeit gezeichnet), aber lieblich
- • Äußere Härte durch Arbeit in der Hitze versus innere Schönheit und Wert
- • Kontraste: Zelte Kedars (einfach, dunkel) und Teppiche Salomos (kostbar, prächtig)
- • Wichtigkeit einer maßvollen Selbstbewertung ohne Überhebung oder Selbstverachtung
2. Hitze als Symbol für Leiden und Prüfungen
- • Biblische Beispiele: Jakob arbeitete unter extremer Hitze für Laban
- • Die Arbeiter im Weinberg trugen des Tages Last und Hitze
- • Apostel Paulus durchlitt viele Bedrängnisse, Verfolgungen und Nöte
- • Geistliche Hitze durch Kämpfe, Anfeindungen und schwere Umstände im Glaubensleben
- • Gott benutzt Leiden und Schwierigkeiten, um Gläubige zu formen und zu stärken
3. Kraft durch Gottes Gnade, nicht eigene Stärke
- • Apostel Paulus: 'Durch Gottes Gnade bin ich, was ich bin'
- • Erfolg hängt nicht nur von Fleiß ab, sondern von Glauben und Gottes Segen
- • Petrus fing Fische auf Jesu Wort hin, trotz erfolgloser Nacht
- • Im Kampf stark werden - Glaubenshelden wurden durch Prüfungen gestärkt
- • Gnade genügt in Schwachheit - Gottes Kraft wird in Schwachen mächtig
4. Reine Augen wie Tauben
- • Der Bräutigam sagt: 'Deine Augen sind wie Tauben'
- • Tauben symbolisieren Friedfertigkeit, Reinheit und fehlende Hinterlist
- • Klug wie Schlangen (wachsam) und ohne Falsch wie Tauben
- • Reine Augen führen zu reinen Motiven und aufrichtigem Dienst
- • Gott sieht die Aufrichtigkeit des Herzens und belohnt sie
5. Verlangen nach Gottes Gegenwart
- • 'Sage mir an, du, den meine Seele liebt, wo du weidest'
- • Echtes Verlangen, in der Gegenwart des Bräutigams (Christus) zu sein
- • Nicht umherirren, sondern gezielt Gemeinschaft mit Gott suchen
- • Aufrichtiges Verlangen zeigt sich in der Pflege der Gemeinschaft durch Gebet und Bibelstudium
Biblische Grundlagen
Direkt zitiert
Durch Glauben haben sie Königreiche bezwungen, Gerechtigkeit geübt, Verheißungen erlangt, der Löwen Rachen verstopft, des Feuers Kraft ausgelöscht, sind der Schärfe des Schwertes entronnen, aus Schwachheit zu Kraft gekommen, sind stark geworden im Kampf, haben die Heere der Fremden in die Flucht geschlagen. Frauen haben ihre Toten durch Auferstehung wiederbekommen. Andere aber sind gemartert worden und nahmen die Befreiung nicht an, um eine Auferstehung zu erlangen, die besser ist. Andere haben Spott und Geißelung erlitten, dazu Fesseln und Gefängnis. Sie wurden gesteinigt, zersägt, versucht, durch Schwert getötet. Sie sind in Schafpelzen und Ziegenfällen umhergegangen, litten Mangel, Bedrängnis, Misshandlung. Sie, deren die Welt nicht wert war, sind in den Wüsten, auf den Bergen, in den Höhlen und Löchern der Erde umhergeirrt. Und diese alle haben durch den Glauben Zeugnis empfangen und die Verheißung nicht erlangt, weil Gott etwas Besseres für uns zuvor ersehen hat, damit sie nicht ohne uns vollendet würden.
Ich bin schwarz und gar lieblich, ihr Töchter Jerusalem. Wie die Zelte Kedars, wie die Teppiche Salomos. Seht mich nicht an, dass ich so schwarz bin, denn die Sonne hat mich so verbrannt. Meine Mutter Söhne zürnten mit mir, sie haben mich zur Hüterin der Weinberge gesetzt, aber meinen eigenen Weinberg habe ich nicht behütet. Sage mir an, du, den meine Seele liebt, wo du weidest, wo du ruhst am Mittag, damit ich nicht umherirren muss bei den Herden deiner Gesellen.
Denn ich sage durch die Gnade, die mir gegeben ist, jedem unter euch, dass niemand mehr von sich halte, als es gebührt, sondern dass er maßvoll von sich halte, wie Gott einem jeden zugeteilt hat das Maß des Glaubens.
Einem jeden von uns aber ist die Gnade gegeben nach dem Maß der Gabe Christi.
Seid gleichgesinnt gegeneinander. Trachtet nicht nach hohen Dingen, sondern haltet euch herunter zu den Niedrigen. Haltet euch nicht selbst für klug.
Des Tages kam ich um vor Hitze und des Nachts vor Frost und kein Schlaf kam in meine Augen.
Und als sie den empfingen, murrten sie gegen den Hausherrn und sprachen: Diese Letzten haben nur eine Stunde gearbeitet, doch du hast sie uns gleichgestellt, die wir des Tages Last und der Hitze getragen haben.
Sie sind Diener Christi, ich rede wider alle Vernunft, ich bin weit mehr. Ich habe mehr gearbeitet, ich bin öfter gefangen gewesen, ich habe mehr Schläge erlitten, ich bin oft in Todesnöten gewesen. Von Juden habe ich fünfmal erhalten 40 Geißelhiebe weniger einen. Ich bin dreimal mit Stöcken geschlagen, einmal gesteinigt worden, dreimal habe ich Schiffbruch erlitten, einen Tag und eine Nacht trieb ich auf dem tiefen Meer. Ich bin oft gereist, ich bin in Gefahr gewesen durch Flüsse, in Gefahr unter Räubern, in Gefahr von meinem Volk, in Gefahr von Heiden, in Gefahr in Städten, in Gefahr in Wüsten, in Gefahr auf dem Meer, in Gefahr unter falschen Brüdern, in Mühe und Arbeit, in viel Wachen, in Hunger und Durst, in viel Fasten, in Frost und Blöße. Und außer all dem noch das, was täglich auf mich einstürmt, die Sorge für alle Gemeinden. Wer ist schwach und ich werde nicht schwach? Wer wird zu Fall gebracht und ich brenne nicht? Wenn ich mich denn rühmen soll, will ich mich meiner Schwachheit rühmen. Gott, der Vater des Herrn Jesus, der gelobt sei in Ewigkeit, weiß, dass ich nicht lüge.
Aber durch Gottes Gnade bin ich, was ich bin. Und seine Gnade an mir ist nicht vergeblich gewesen, sondern ich habe viel mehr gearbeitet als sie alle. Nicht aber ich, sondern Gottes Gnade, die mit mir ist.
Sie sind stark geworden im Kampf und haben fremde Heere in die Flucht geschlagen.
Als er aufgehört hatte zu reden, sprach er zu Simon: Fahre hinaus, wo es tief ist, und werft eure Netze zum Fang aus. Und Simon antwortete ihm und sprach: Meister, wir haben die ganze Nacht gearbeitet und nichts gefangen, aber auf dein Wort hin will ich die Netze auswerfen. Und als sie das taten, fingen sie eine große Menge Fische und ihre Netze begannen zu reißen.
Siehe, meine Freundin, du bist schön, schön bist du. Deine Augen sind wie Tauben.
Darum seid klug wie die Schlangen und ohne Falsch wie die Tauben.
Das Auge ist das Licht des Leibes. Wenn dein Auge lauter ist, so wird dein ganzer Leib licht sein.
Weitere Referenzen
- → 1. Samuel
- → Kolosser
Praktische Anwendung (5)
- 1 Maßvolle Selbstbewertung praktizieren: Bewerte dich selbst weder zu hoch noch zu niedrig, sondern nach dem Maß des Glaubens, das Gott dir gegeben hat. Erkenne sowohl deine Schwächen als auch deinen Wert in Gottes Augen an.
- 2 Auf Gottes Gnade vertrauen, nicht auf eigene Kraft: In schwierigen Zeiten und unter der 'Hitze' des Lebens nicht auf eigene Stärke verlassen, sondern bewusst Gottes Gnade in Anspruch nehmen und sich von ihr tragen lassen.
- 3 Durch Prüfungen im Glauben wachsen: Leiden und Schwierigkeiten nicht vermeiden oder nur beklagen, sondern als Gottes Werkzeug annehmen, durch das Er uns formt und innerlich schön macht.
- 4 Reine Augen und Motive bewahren: Wachsam sein wie die Schlangen, aber friedfertig und ohne Hinterlist wie die Tauben. Auf Reinheit der Gedanken und Motive im Dienst für Gott achten.
- 5 Gemeinschaft mit Gott aktiv pflegen: Verlangen nach Gottes Gegenwart durch regelmäßiges Gebet und Bibelstudium ausdrücken. Nicht umherirren, sondern gezielt die Nähe des Herrn suchen.
Impulse aus der Woche ab 22. Juni
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Tag 1 von 7 · 22. Juni Schwarz und doch lieblich
Die junge Frau im Hohelied beschreibt sich selbst ehrlich: 'Ich bin schwarz, aber gar lieblich.' Ihre Haut ist von harter Arbeit unter der sengenden Sonne gezeichnet - nicht durch modisches Sonnenbaden, sondern durch anstrengende Arbeit in den Weinbergen. Sie schämt sich nicht für ihre Verbrennungen, sondern erkennt ihren wahren Wert. Genau wie diese Frau können auch wir uns von den Herausforderungen des Lebens 'verbrannt' fühlen - durch Stress, Verpflichtungen, Erwartungen oder eigene Fehler. Doch Gott sieht uns anders. Wahre Schönheit liegt nicht in makelloser Perfektion, sondern in der Aufrichtigkeit des Herzens und der Treue zu Gott unter schwierigen Umständen. Der Bräutigam sieht in ihr etwas Liebliches, das andere übersehen. So spricht Gott auch zu uns: 'Du bist schwarz und doch gar lieblich in meinen Augen.' Durch die Hitze des Lebens werden wir echt und wertvoll in Gottes Augen.
Hoheslied 1,5-7
GebetDanke Gott dafür, dass er dich nicht nach äußerer Perfektion bewertet, sondern nach der Aufrichtigkeit deines Herzens. Bitte ihn, dir zu helfen, dich selbst so zu sehen, wie er dich sieht.
Zum NachdenkenIn welchen Bereichen deines Lebens fühlst du dich 'verbrannt' von der Hitze des Alltags, und wie könnte Gott gerade dadurch etwas Liebliches in dir wirken?
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Tag 2 von 7 · 23. Juni Maßvolle Selbsteinschätzung
Apostel Paulus ermahnt uns: 'Dass niemand mehr von sich halte, als es sich gebührt, sondern dass er maßvoll von sich halte.' Die junge Frau im Hohelied zeigt uns genau diese gesunde Selbsteinschätzung. Sie beschönigt nichts - sie ist von der Arbeit gezeichnet. Aber sie verharmlost sich auch nicht - sie erkennt ihren Wert. Maßvolle Selbsteinschätzung bedeutet, unseren Zustand ehrlich anhand des Wortes Gottes zu bewerten. Es geht darum, uns als Teil des Werkes Gottes zu sehen - nicht mehr, aber auch nicht weniger. Gott hat jedem von uns Gnade gegeben 'nach dem Maß der Gabe Christi' (Epheser 4,7). Wir sind in seinen Körper eingefügt und haben eine wichtige Rolle. Wenn wir aus dieser Perspektive leben, werden wir weder hochmütig noch minderwertig, sondern erkennen unsere Abhängigkeit vom ganzen Körper Christi und trachten nach dem, was droben ist.
Römer 12,3
GebetBitte Gott um Weisheit, dich selbst realistisch zu sehen - weder stolz noch selbstabwertend, sondern als wertvollen Teil seines Werkes.
Zum NachdenkenNeigst du eher dazu, dich zu überschätzen oder zu unterschätzen, und wie kannst du eine gesunde, maßvolle Selbsteinschätzung entwickeln?
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Tag 3 von 7 · 24. Juni Arbeit unter der Hitze
Jakob beschreibt seine schwere Arbeit für Laban: 'Des Tages kam ich um vor Hitze und des Nachts vor Frost.' Die Hitze - ob physisch oder geistlich - ist eine Realität im Leben der Gläubigen. Sie symbolisiert die harten Bedingungen, unter denen wir manchmal arbeiten und dienen müssen. Auch die Arbeiter im Weinberg trugen 'des Tages Last und Hitze' (Matthäus 20,12). Diese Hitze ist nicht angenehm, aber sie ist bedeutsam. Gott erspart uns nicht die Hitze, aber er hat einen Zweck damit. Durch Bedrängnisse, Leiden und Anstrengungen wirkt er etwas Wertvolles in uns. Jakob konnte trotz aller Schwierigkeiten bezeugen: 'Wenn nicht der Gott meiner Väter auf meiner Seite gewesen wäre...' Gottes Treue trägt uns durch die Hitze hindurch. Die Frage ist nicht, ob wir durch Hitze gehen, sondern wie wir damit umgehen und was Gott dadurch in uns bewirken möchte.
1. Mose 31,40
GebetDanke Gott, dass er auch in der Hitze des Lebens bei dir ist. Bitte ihn um Kraft und Ausdauer, um treu zu bleiben, wenn die Umstände schwierig sind.
Zum NachdenkenWelche 'Hitze' erlebst du gerade in deinem Leben - auf der Arbeit, in der Familie oder im geistlichen Dienst - und wie kannst du Gottes Treue darin erkennen?
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Tag 4 von 7 · 25. Juni Gottes Gnade in der Schwachheit
Apostel Paulus listet beeindruckend auf, was er alles durchgemacht hat: Gefangenschaft, Schläge, Steinigung, Schiffbruch, Gefahren aller Art, Hunger, Durst, Kälte. Doch wie konnte er das alles durchstehen? Seine Antwort finden wir in 1. Korinther 15,10: 'Durch Gottes Gnade bin ich, was ich bin... nicht aber ich, sondern Gottes Gnade, die mit mir ist.' Paulus erkannte: In eigener Kraft hätte er nie geschafft, was er durchgemacht hat. Aber Gottes Gnade war mit ihm. Später betete er wegen seines 'Pfahls im Fleisch', und Gott antwortete: 'Lass dir an meiner Gnade genügen, denn meine Kraft ist in den Schwachen mächtig.' Das ist Gottes Prinzip: Gerade in unserer Schwachheit zeigt sich seine Kraft am deutlichsten. Wir dürfen nicht auf unsere eigene Kraft vertrauen, sondern allein auf seine Gnade, die uns durchträgt.
2. Korinther 11,23-31
GebetBekenne Gott deine Schwachheit und bitte ihn, dass seine Kraft in dir mächtig werden kann. Danke ihm, dass seine Gnade ausreicht.
Zum NachdenkenIn welchem Bereich deines Lebens versuchst du noch in eigener Kraft durchzukommen, anstatt dich völlig auf Gottes Gnade zu verlassen?
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Tag 5 von 7 · 26. Juni Stark durch den Kampf
In Hebräer 11 lesen wir von den Glaubenshelden: 'Aus Schwachheit sind stark geworden im Kampf.' Dieser Ausdruck beschreibt nicht nur das Ergebnis, sondern auch die Quelle wahrer Stärke - den Kampf selbst. Wir werden stark durch den Kampf, nicht trotz des Kampfes. Wer nie im Kampf lebt, bleibt weich und unerfahren. Erst wenn das Leben uns zwingt zu kämpfen, Schmerz zu ertragen und Rückschläge zu verdauen, bewirkt das etwas Wertvolles in uns. Es gibt Niederlagen, die schwer zu verstehen und hinzunehmen sind. Aber der Erfolg unserer Arbeit ist nicht nur mit unserem Fleiß verbunden, sondern abhängig vom Glauben, den wir aufbringen. Wie Petrus nach einer erfolglosen Nacht sagte: 'Auf dein Wort hin will ich die Netze auswerfen' (Lukas 5,5). Fleiß gehört dazu, aber der Glaube an Gottes Wort ist entscheidend. Durch den Kampf im Glauben werden wir gestärkt.
Hebräer 11,33-34
GebetBitte Gott um Ausdauer und Glauben für die Kämpfe, die vor dir liegen. Danke ihm, dass er dich durch jeden Kampf stärker macht.
Zum NachdenkenWelche Kämpfe in deinem Leben haben dich bisher am meisten im Glauben gestärkt, und wie kannst du auch aktuelle Herausforderungen als Gelegenheit zum Wachstum sehen?
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Tag 6 von 7 · 27. Juni Augen wie Tauben
Der Bräutigam sagt zur Braut: 'Du bist schön... deine Augen sind wie Tauben.' Was bedeutet das? Jesus sagte zu seinen Jüngern: 'Seid klug wie die Schlangen und ohne Falsch wie die Tauben' (Matthäus 10,16). Tauben sind friedlich, ohne Hinterlist, ein Symbol für Reinheit und Aufrichtigkeit. Die Augen verraten, ob ein Mensch aufrichtig ist. Der Bräutigam sieht in den Augen seiner Geliebten diese taubengleiche Reinheit - keine Falschheit, keine bösen Absichten. Jesus lehrte: 'Das Auge ist das Licht des Leibes. Wenn dein Auge lauter ist, so wird dein ganzer Leib licht sein' (Matthäus 6,22). Reine Augen bedeuten reine Motive. Wenn wir mit reinen Augen sehen, werden unsere Absichten ehrlich und unser Dienst aufrichtig. Gott sieht unser Herz und unsere Aufrichtigkeit - und er wird diese belohnen. Das Ziel der Erlösung ist, uns wieder in einen Zustand der Reinheit zu bringen.
Hoheslied 1,15
GebetBitte Gott, dir reine Augen und aufrichtige Motive zu schenken. Lass ihn alle Falschheit aus deinem Herzen entfernen.
Zum NachdenkenWie rein sind deine Motive in deinem Dienst für Gott und andere Menschen? Gibt es Bereiche, wo Hintergedanken deine Aufrichtigkeit trüben?
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Tag 7 von 7 · 28. Juni Das Verlangen nach seiner Gegenwart
Die Braut ruft aus: 'Sage mir an, du, den meine Seele liebt, wo du weidest, wo du ruhst am Mittag, damit ich nicht umherirren muss.' Dieses aufrichtige Verlangen, in der Gegenwart des Geliebten zu sein, zeigt die Echtheit ihrer Liebe. Gott sieht unser Verlangen nach seiner Gegenwart. Nicht Zwang oder Pflicht treiben uns an, sondern das Verlangen unseres Herzens. Wir müssen nicht die Bibel lesen oder beten - aber wenn wir befreit sind und in Gottes Gegenwart leben, wird es zum natürlichen Verlangen unserer Seele. Niemand kann für uns beten oder Gottes Wort lesen. Diese Gemeinschaft mit Gott pflegen wir freiwillig und mit Freude. Doch das Ausschlaggebende in allem ist der Glaube - der Glaube an den Sohn Gottes und sein Wort. Möge der Herr uns helfen, reine Augen zu bewahren und ein aufrichtiges Verlangen nach seiner Gegenwart zu haben. Dann wird aus uns das Liebliche ausstrahlen, das Gott in uns wirken möchte.
Hoheslied 1,7
GebetBitte Gott, dein Verlangen nach seiner Gegenwart neu zu entfachen. Danke ihm, dass er dich zur Gemeinschaft mit sich einlädt - nicht aus Zwang, sondern aus Liebe.
Zum NachdenkenIst deine Beziehung zu Gott von echtem Verlangen nach seiner Gegenwart geprägt, oder eher von Pflichtgefühl und Routine?