predigt.io ist kostenlos und werbefrei. Unterstütze das Projekt bei Buy me a coffee .

Zurück zum Kirchenfinder

FECG Lahr

Hans-Inderfurth-Str. 11, 77933 Lahr
Täglicher Impuls
Tag 5 von 7

Die richtige Reihenfolge

Aus der Predigt „Wahre Anbetung | Истинное поклонение. Alwin Binefeld“ vom 22. Oktober

Neue Impulse zur aktuellen Predigt ab 28. Oktober

Christ sein bedeutet nicht, dass wir von einem Moment auf den anderen perfekte Menschen werden. Das wäre unmöglich und würde uns entmutigen. Stattdessen geht es um die richtige Reihenfolge: Nicht ich muss ein perfekter Mensch werden, damit Gott mich annimmt, sondern Gott nimmt mich in Christus an, und diese Beziehung beginnt mein Leben zu verändern. Das ist eine befreiende Wahrheit! Du darfst zu Jesus kommen, so wie du bist. Aber wenn du wirklich in Beziehung mit ihm trittst, wird er anfangen, dich zu verändern. Er spricht zu dir durch sein Wort: 'Da ist ein Punkt, der nicht in Ordnung war. Dort ist ein Punkt, der nicht in Ordnung war.' Das ist normal bei Christen. Wichtig ist, dass wir dem Wort Gottes dann auch Vertrauen schenken und uns verändern lassen.

Weiterlesen
"

Christ sein bedeutet nicht, dass wir von einem Moment auf den anderen perfekte Menschen werden. Das wäre unmöglich und würde uns entmutigen. Stattdessen geht es um die richtige Reihenfolge: Nicht ich muss ein perfekter Mensch werden, damit Gott mich annimmt, sondern Gott nimmt mich in Christus an, und diese Beziehung beginnt mein Leben zu verändern. Das ist eine befreiende Wahrheit! Du darfst zu Jesus kommen, so wie du bist. Aber wenn du wirklich in Beziehung mit ihm trittst, wird er anfangen, dich zu verändern. Er spricht zu dir durch sein Wort: 'Da ist ein Punkt, der nicht in Ordnung war. Dort ist ein Punkt, der nicht in Ordnung war.' Das ist normal bei Christen. Wichtig ist, dass wir dem Wort Gottes dann auch Vertrauen schenken und uns verändern lassen.

Johannes 4,23-24
Gebet

Danke Jesus, dass er dich annimmt, wie du bist, und bitte ihn, dich zu verändern, wie er dich haben möchte.

Zum Nachdenken

Versuchst du, dich selbst zu verändern, oder lässt du Jesus dein Leben verändern?

Aufnahme vom 27. Oktober 2026

Letzte Predigt

Учиться ходить | Laufen lernen. Artur Usnunc

Dienstag, 27. Oktober 2026
1. Johannes 2,1
Kernaussage

Die Predigt behandelt den Fall und die Wiederherstellung des Petrus als Ermutigung für alle Gläubigen. Auch wenn wir im Glauben stolpern und fallen, ruft uns Gott zur Umkehr und gibt uns die Möglichkeit, aufzustehen und ihm weiter nachzufolgen. Die Grundlage unserer Vergebung ist nicht unsere Stärke, sondern Gottes Treue und das Opfer Jesu Christi.

Diese Predigt behandelt die Geschichte von Petrus und seiner Verleugnung Jesu als Beispiel für Gottes Gnade und Vergebung. Der Prediger beginnt mit dem Bild eines Kindes, das laufen lernt und dabei fällt - die Eltern helfen ihm aufzustehen und ermutigen es weiterzumachen. Genauso handelt Gott mit uns in unserem geistlichen Leben, wenn wir stolpern und fallen. Die Hauptgeschichte konzentriert sich auf Petrus, der trotz seiner Überzeugung und Selbstsicherheit Jesus dreimal verleugnete, wie Jesus es vorhergesagt hatte. Als der Hahn krähte, erkannte Petrus seinen Fehler und weinte bitterlich. Der Prediger betont, dass wir oft viel versprechen, aber in Prüfungen versagen - wichtig ist, unsere Fehler einzugestehen statt uns zu rechtfertigen. Die Predigt endet mit der hoffnungsvollen Botschaft von Jesu Begegnung mit Petrus nach der Auferstehung, wo Jesus ihn auffordert 'Folge mir nach'. Das letzte Wort blieb bei Christus, nicht bei der Sünde. Der Prediger ruft die Zuhörer auf, ihre Sünden zu bekennen, Gottes Vergebung anzunehmen und den nächsten Schritt im Glauben zu gehen. Gott verleugnet nicht den Menschen, der mit Buße zu ihm kommt.
Weiterlesen
Diese Predigt behandelt die Geschichte von Petrus und seiner Verleugnung Jesu als Beispiel für Gottes Gnade und Vergebung. Der Prediger beginnt mit dem Bild eines Kindes, das laufen lernt und dabei fällt - die Eltern helfen ihm aufzustehen und ermutigen es weiterzumachen. Genauso handelt Gott mit uns in unserem geistlichen Leben, wenn wir stolpern und fallen. Die Hauptgeschichte konzentriert sich auf Petrus, der trotz seiner Überzeugung und Selbstsicherheit Jesus dreimal verleugnete, wie Jesus es vorhergesagt hatte. Als der Hahn krähte, erkannte Petrus seinen Fehler und weinte bitterlich. Der Prediger betont, dass wir oft viel versprechen, aber in Prüfungen versagen - wichtig ist, unsere Fehler einzugestehen statt uns zu rechtfertigen. Die Predigt endet mit der hoffnungsvollen Botschaft von Jesu Begegnung mit Petrus nach der Auferstehung, wo Jesus ihn auffordert 'Folge mir nach'. Das letzte Wort blieb bei Christus, nicht bei der Sünde. Der Prediger ruft die Zuhörer auf, ihre Sünden zu bekennen, Gottes Vergebung anzunehmen und den nächsten Schritt im Glauben zu gehen. Gott verleugnet nicht den Menschen, der mit Buße zu ihm kommt.

Hauptthemen (8)

1. Das geistliche Wachstum gleicht dem Laufen lernen eines Kindes

  • • Wie Eltern ihrem Kind beim Laufen lernen helfen und es nach jedem Fall wieder aufrichten, so hilft Gott uns im geistlichen Leben
  • • Gott sagt nicht zu dem Menschen, der Buße tut, dass er es niemals lernen wird, sondern ruft uns zurück zur Vergebung und Aufrichtung
  • • Wir lernen Gott zu vertrauen, seinen Worten zu gehorchen und ihm wohlgefällig zu handeln

2. Die Selbstsicherheit des Petrus vor seinem Fall

  • • Petrus war überzeugt, dass er Jesus treu bleiben würde unter allen Umständen
  • • Er versprach, mit Jesus ins Gefängnis und in den Tod zu gehen
  • • Petrus war eine mutige Person, die sogar im Garten Gethsemane zum Schwert griff
  • • Er verstand noch nicht, wie groß die kommende Prüfung sein würde

3. Die dreifache Verleugnung und Erkenntnis der Schuld

  • • Im Hof des Hohenpriesters wurde Petrus dreimal als Jünger Jesu erkannt und verleugnete Jesus dreimal
  • • Das Krähen des Hahns erinnerte Petrus an die Warnung Jesu
  • • Petrus erkannte seine Schuld und den Unterschied zwischen seinem Versprechen und seinem Handeln
  • • Er ging hinaus und weinte bitterlich

4. Die Gefahr der Selbstsicherheit

  • • Wir dürfen nicht Gottvertrauen mit Selbstsicherheit verwechseln
  • • Wir sagen oft, dass wir niemals so handeln würden, aber wo sind wir, wenn die Prüfung wirklich kommt
  • • Wer meint er stehe, der sehe zu, dass er nicht falle
  • • Das Schwierigste ist oft nicht den Fehler anderer zu sehen, sondern den eigenen Fehler einzugestehen

5. Die Wiederherstellung durch Jesus Christus

  • • Jesus sprach zu Petrus bevor er fiel: 'Wenn du einst umgekehrt bist, so stärke deine Brüder'
  • • Nach der Auferstehung begegnete Jesus dem Petrus am Meer
  • • Jesus fragte Petrus dreimal, ob er ihn liebt, und sagte 'Weide meine Lämmer'
  • • Jesus rief Petrus erneut: 'Folge mir nach'
  • • Das letzte Wort blieb nicht bei der Sünde, sondern bei Christus

6. Der Weg zur Vergebung und Wiederherstellung

  • • Wenn die Sünde noch verborgen ist, muss man sie bekennen
  • • Wenn man an der Sünde festhält, muss man sie loslassen
  • • Man soll nicht alleine bleiben, sondern Hilfe suchen
  • • Wenn wir unsere Sünden bekennen, ist Gott treu und gerecht, uns zu vergeben
  • • Die Grundlage der Vergebung ist nicht wie schnell es uns besser geht, sondern die Treue Gottes und das Opfer Jesu Christi

7. Die Veränderung in Petrus' Haltung

  • • Früher sagte Petrus selbstsicher: 'Ich bin bereit ins Gefängnis und in den Tod zu gehen'
  • • Nach seinem Fall sagte er demütig: 'Herr, du weißt alle Dinge. Du weißt, dass ich dich lieb habe'
  • • Petrus lernte, nicht mehr auf seine eigene Kraft zu vertrauen, sondern auf den Herrn

8. Praktische Lehren aus Petrus' Erfahrung

  • • Wir können die Vergangenheit nicht neu schreiben, aber heute den nächsten Schritt machen
  • • Den Fall nicht zur Rechtfertigung für neue Sünde machen
  • • Den Fall auch nicht zum Entschluss machen, dass es zu spät ist zurückzukommen
  • • Gott nicht versprechen, was man nicht halten kann, sondern ehrlich zu ihm kommen
  • • Die eigene Schwachheit anerkennen und Gottes Vergebung und Hilfe suchen

Biblische Grundlagen

Direkt zitiert

1. Johannes 2,1

Meine Kinder, dies schreibe ich euch, damit ihr nicht sündigt. Und wenn jemand sündigt, so haben wir einen Fürsprecher bei dem Vater, Jesus Christus, dem Gerechten.

Lukas 22,31-34

Es sprach aber der Herr: Simon, Simon, siehe, der Satan hat euch begehrt, um euch zu sichten wie den Weizen. Aber ich habe für dich gebetet, dass dein Glaube nicht aufhöre. Und wenn du einst umgekehrt bist, so stärke deine Brüder. Er aber sprach zu ihm: Herr, ich bin bereit, mit dir ins Gefängnis und in den Tod zu gehen. Er aber sprach: Ich sage dir, Petrus, der Hahn wird heute nicht krähen, ehe du dreimal geleugnet hast, dass du mich kennst.

Lukas 22,54-62

Nachdem sie ihn festgenommen hatten, also Jesus, führten sie ihn ab und brachten ihn in das Haus des Hohenpriesters. Petrus aber folgte von Ferne. Da sie aber mitten im Hof ein Feuer angezündet hatten und beisammen saßen, setzte sich Petrus mitten unter sie. Es sahen aber eine Magd beim Feuer sitzen und schaute ihn an und sprach: Auch dieser war mit ihm. Er aber verleugnete ihn und sprach: Frau, ich kenne ihn nicht. Und bald danach sah ihn ein anderer und sprach: Du bist auch einer von ihnen. Petrus aber sprach: Mensch, ich bin's nicht. Und nach einer Weile von ungefähr einer Stunde bekräftigte es ein anderer und sprach: Wahrhaftig, der war auch mit ihm, denn er ist ein Galiläer. Petrus aber sprach: Mensch, ich weiß nicht, was du sagst. Und sogleich, während er noch redete, krähte der Hahn. Und der Herr wandte sich um und sah Petrus an. Da erinnerte sich Petrus an das Wort des Herrn, dass er zu ihm gesprochen hatte: Ehe der Hahn kräht, wirst du mich dreimal verleugnen. Und Petrus ging hinaus und weinte bitterlich.

1. Korinther 10,12

Darum, wer meint, er stehe, der sehe zu, dass er nicht falle.

Johannes 21,17

Herr, du weißt alle Dinge. Du weißt, dass ich dich lieb habe.

Johannes 21,19

Folge mir nach.

1. Johannes 1,9

Wenn wir aber unsere Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von aller Ungerechtigkeit.

Weitere Referenzen

  • → Johannes 21

Praktische Anwendung (7)

  • 1 Stehen bleiben und Warnung hören, bevor man fällt: Sei wachsam und unterscheide zwischen Gottvertrauen und Selbstsicherheit. Höre auf die Warnungen Gottes, bevor du zu Fall kommst.
  • 2 Verborgene Sünde bekennen: Wenn du Sünde verbirgst, höre auf dich zu rechtfertigen und bringe sie vor Gott. Bekenne deine Schuld ehrlich.
  • 3 Hilfe suchen und nicht alleine bleiben: Wenn du einen Kampf hast, gehe zu einem Diener oder Bruder und bitte um Hilfe. Bleibe nicht allein mit deinen Kämpfen.
  • 4 Gottes Versprechen vertrauen nach der Buße: Wenn du bereits Buße getan hast, lebe nicht so, als ob Gottes Vergebung nicht für dich gilt. Vertraue seiner Treue und dem Opfer Jesu Christi.
  • 5 Ehrlich vor Gott kommen statt leere Versprechen zu machen: Komme ehrlich zu Gott mit deiner Schwachheit, statt ihm Dinge zu versprechen, die du nicht halten kannst. Sage: 'Herr, du weißt alle Dinge. Ich brauche deine Vergebung und Hilfe.'
  • 6 Den nächsten Schritt im Glauben machen: Die Vergangenheit kann nicht geändert werden, aber du kannst heute den nächsten Schritt machen. Mache deinen Fall weder zur Rechtfertigung für neue Sünde, noch zum Entschluss, dass es zu spät ist zurückzukommen.
  • 7 Auf den Ruf Jesu 'Folge mir nach' antworten: Höre die Stimme Jesu, der dich ruft ihm nachzufolgen. Antworte auf seinen Ruf mit einem aufrichtigen und echten Schritt des Gehorsams.

Impulse ab 28. Oktober

  1. Tag 1 von 7 · 28. Oktober Wenn wir fallen, richtet Gott uns auf

    Ein Kind lernt laufen, indem es fällt und wieder aufsteht. Die Eltern sagen nicht 'Du wirst es nie schaffen', sondern helfen liebevoll auf und ermutigen zum Weitermachen. Genauso handelt unser himmlischer Vater mit uns im geistlichen Leben. Wenn wir stolpern und fallen, verurteilt Gott uns nicht endgültig. Johannes schreibt: 'Meine Kinder, dies schreibe ich euch, damit ihr nicht sündigt. Und wenn jemand sündigt, so haben wir einen Fürsprecher bei dem Vater, Jesus Christus, dem Gerechten.' Gott ruft uns auf, nicht zu sündigen, aber seine Barmherzigkeit gibt uns die Möglichkeit, uns wieder aufzurichten. Die Gnade Gottes spricht die Sünde nicht gut, aber sie gibt uns die Chance, Buße zu tun, unsere Verfehlungen zu bekennen und ihm weiter nachzufolgen. Wir müssen uns nicht vor Gott verstecken, sondern dürfen zu ihm kommen – er wartet darauf, uns aufzuhelfen.

    1. Johannes 2,1

    Gebet

    Danke Gott für seine Geduld und Gnade, wenn du fällst. Bitte ihn, dir zu helfen, zu ihm zu kommen statt dich zu verstecken.

    Zum Nachdenken

    In welchem Bereich deines Lebens brauchst du heute die aufrichtende Hand Gottes?

  2. Tag 2 von 7 · 29. Oktober Die Gefahr der Selbstsicherheit

    Petrus war überzeugt von seiner Treue. Als Jesus ihn warnte, antwortete er selbstbewusst: 'Herr, ich bin bereit, mit dir ins Gefängnis und in den Tod zu gehen.' Er meinte es ernst – Petrus war mutig und zückte sogar das Schwert, als Jesus gefangen genommen wurde. Aber Jesus kannte ihn besser: 'Ich sage dir, Petrus, der Hahn wird heute nicht krähen, ehe du dreimal geleugnet hast, dass du mich kennst.' Petrus verstand noch nicht, wie groß die kommende Prüfung sein würde. Wir sagen heute auch oft: 'Ich würde niemals so handeln' oder 'Ich würde dieser Versuchung nicht nachgeben.' Aber wo sind wir, wenn die Prüfung wirklich kommt? Die Heilige Schrift warnt uns: 'Darum, wer meint, er stehe, der sehe zu, dass er nicht falle' (1. Korinther 10,12). Diese Worte rufen uns auf, ständig auf der Hut zu sein und Gottvertrauen nicht mit Selbstsicherheit zu verwechseln.

    Lukas 22,31-34

    Gebet

    Bitte Gott um Demut und die Erkenntnis, dass du seine Kraft täglich brauchst, nicht nur deine eigene Stärke.

    Zum Nachdenken

    Gibt es Bereiche in deinem Leben, in denen du zu selbstsicher bist und Gottes Hilfe nicht genug suchst?

  3. Tag 3 von 7 · 30. Oktober Der Fall des Petrus

    Im Hof des Hohenpriesters geschah das Unvorstellbare. Petrus, der mutige Jünger, wurde von einer Magd erkannt: 'Auch dieser war mit ihm.' Petrus verleugnete: 'Frau, ich kenne ihn nicht.' Dann kam ein zweiter, ein dritter – dreimal leugnete Petrus seinen Herrn. Wir können zu Fall kommen in dem Moment, wo wir es überhaupt nicht erwarten. Petrus hatte die Worte Jesu gehört, die Wunder gesehen, war sein engster Jünger. Und dennoch versagte er, als die Prüfung kam. Seine eigenen Kräfte und seine Selbstsicherheit waren auf einmal nicht ausreichend. Dann krähte der Hahn. Für alle anderen war das ein ganz üblicher Ton. Aber für Petrus hatte dieses Krähen eine besondere Bedeutung – es erinnerte ihn an Jesu Worte. 'Und der Herr wandte sich um und sah Petrus an.' Petrus erkannte seine Schuld und ging hinaus und weinte bitterlich.

    Lukas 22,54-62

    Gebet

    Bitte Gott um ein waches Gewissen, das seine Stimme hört, wenn du vom richtigen Weg abweichst.

    Zum Nachdenken

    Welche 'Hahnenrufe' hat Gott in dein Leben gesandt, um dich an deine Versprechen oder Fehler zu erinnern?

  4. Tag 4 von 7 · 31. Oktober Eigene Fehler eingestehen

    Petrus sah den Unterschied zwischen dem, was er versprochen hatte, und dem, was er getan hatte. Das Krähen des Hahns erinnerte ihn nicht nur an Jesu Warnung, sondern auch an seine persönlichen Versprechen. Und er weinte bitterlich. Manchmal ist das Allerschwierigste nicht, den Fehler des anderen zu sehen, sondern den eigenen Fehler einzugestehen. Wir können lange Argumente für unser Handeln finden: 'Ich bin müde. Ich wurde falsch verstanden. Ich wurde gereizt. Die Umstände sind gerade schwer.' Aber es kommt der Moment, wo man aufhören soll, sich zu rechtfertigen, und sagen soll: 'Herr, ich habe falsch gehandelt. Ich habe gesündigt.' In unserem Leben kann so ein Moment eine gelesene Bibelstelle sein, eine Predigt, ein Lied oder die Worte eines anderen Menschen. Wenn das Wort Gottes uns auf einen Fehler hinweist, ist es wichtig, diesen Laut nicht verstummen zu lassen.

    Lukas 22,61-62

    Gebet

    Bitte Gott um die Kraft, aufrichtig zu sein und deine Sünde beim Namen zu nennen, ohne Ausreden zu suchen.

    Zum Nachdenken

    Wo rechtfertigst du dich gerade, statt deine Schuld ehrlich vor Gott zu bekennen?

  5. Tag 5 von 7 · 1. November Vergebung annehmen

    Petrus hat seine Schuld erkannt und bitterlich geweint. Aber ist damit alles zu Ende? Ist es richtig, nach dem Fallen zu entscheiden, dass man nicht mehr zu Gott zurückkommen darf? Nein, so ist das nicht! Die Heilige Schrift verheißt uns: 'Wenn wir aber unsere Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von aller Ungerechtigkeit.' Wenn die Sünde noch verborgen ist, musst du sie bekennen. Wenn du an der Sünde festhältst, musst du sie loslassen. Wenn du Hilfe benötigst, bleibe nicht alleine. Aber wenn du zu Gott kommst und Buße tust, dann lerne, seinen Versprechen zu vertrauen. Die Gefühle verändern sich nicht immer sofort. Manchmal erinnert uns die Scham noch lange. Aber die Grundlage für unsere Vergebung ist nicht, wie schnell es uns besser geht, sondern die Treue Gottes und das Opfer Jesu Christi.

    1. Johannes 1,9

    Gebet

    Danke Gott für seine Treue und sein Versprechen der Vergebung. Bitte ihn, dir zu helfen, seine Vergebung im Glauben anzunehmen.

    Zum Nachdenken

    Fällt es dir schwer, Gottes Vergebung wirklich anzunehmen, oder lebst du immer noch in Scham?

  6. Tag 6 von 7 · 2. November Der Ruf: Folge mir nach

    Die Geschichte von Petrus endet nicht mit seinen Tränen. Jesus Christus ist auferstanden und begegnet Petrus am Meer. Jesus fragt ihn, ob er ihn liebt, und Petrus antwortet: 'Herr, du weißt alle Dinge. Du weißt, dass ich dich lieb habe.' Schaut, wie sich seine Worte verändert haben! Früher hatte er so selbstsicher gesprochen: 'Ich bin bereit, ins Gefängnis und in den Tod zu gehen.' Jetzt aber sagt er: 'Herr, du weißt alle Dinge.' Er hatte gelernt, auf Gott zu vertrauen statt auf sich selbst. Und dann spricht Jesus zu ihm: 'Folge mir nach.' Diese Worte versprachen kein leichtes Leben – Jesus sprach auch davon, dass Petrus leiden würde. Aber er rief ihn wieder, ihm nachzufolgen. Das letzte Wort in dieser Geschichte blieb nicht bei der Sünde, sondern bei Christus. Die Geschichte von Petrus zeigt, dass sein Fall die Situation nicht dazu führte, dass ein Zurückkommen unmöglich wurde.

    Johannes 21,17.19

    Gebet

    Bitte Jesus, dir zu helfen, seine Stimme zu hören und seinem Ruf zu folgen, trotz deiner Vergangenheit.

    Zum Nachdenken

    Hörst du heute Jesu Ruf 'Folge mir nach', oder bleibst du in der Vergangenheit stecken?

  7. Tag 7 von 7 · 3. November Der nächste Schritt

    Petrus konnte die Nacht seiner Verleugnung nicht rückgängig machen. Aber er konnte auf den Zuruf des Herrn antworten: 'Folge mir nach.' Wir können die Vergangenheit nicht neu schreiben, aber heute können wir den nächsten Schritt machen. Vielleicht musst du heute eine Warnung hören und stehen bleiben, solange du nicht gefallen bist. Vielleicht musst du aufhören, deine Sünde zu verbergen, und sie vor Gott bringen. Vielleicht ist es an der Zeit, zu einem Diener zu gehen und zu sagen: 'Ich habe einen Kampf, bitte helft mir.' Vielleicht hast du aber schon Buße getan, lebst aber immer noch, als ob Gottes Versprechen nicht für dich gelten. Heute brauchst du Gott nicht zu versprechen, was du nicht halten kannst. Komme lieber ehrlich zu ihm: 'Herr, du weißt alle Dinge. Du weißt meine Schwachheit. Ich brauche deine Vergebung und deine Hilfe.' Der nächste Schritt mag kein großer Schritt sein, aber möge er ein echter und aufrichtiger Schritt sein.

    Johannes 21,19

    Gebet

    Bitte Gott um Kraft für den nächsten Schritt und um die Bereitschaft, ehrlich und aufrichtig vor ihm zu leben.

    Zum Nachdenken

    Was ist dein nächster konkreter Schritt im Gehorsam gegenüber Gottes Ruf heute?