predigt.io ist kostenlos und werbefrei. Unterstütze das Projekt bei Buy me a coffee .

Zurück zum Kirchenfinder

Evangeliums-Gemeinde Marienheide

Klosterstraße 22a, 51709 Marienheide

Wir sind eine christliche Gemeinde die für Gott brennt, ihn immer besser kennen lernen möchte und überzeugt davon ist, dass Gott heute immer noch jeden einzelnen Menschen mit seiner unvergleichlichen Liebe erreichen will. Jeden Sonntag treffen wir uns zu einem gemeinsamen Gottesdienst, in dem wir Gott immer wieder neu erleben dürfen. Während dem Gottesdienst findet die Sonntagsschule für 3 bis 6-jährige statt. Neben unseren Gruppen die sich unter der Woche treffen, sind die Hauskreise ein wichtiger Bestandteil unserer Gemeinde. In diesen Kleingruppen ermutigen wir einander, tauschen uns aus und forschen in Gottes Wort, der Bibel. Genauere Infos findest du unter der Rubrik Veranstaltungen und Hauskreise. Du bist herzlich eingeladen, bei uns vorbeizuschauen und zu erleben, welche Vielfalt Gemeinde hat!

Täglicher Impuls
Montag

Falscher Gottesdienst bringt keine gute Frucht

Die Geschichte von Abimelech zeigt uns drastisch, wohin falscher Gottesdienst führt. Sein Vater Gideon sagte zwar: 'Der Herr soll über euch herrschen', erschuf aber gleichzeitig einen falschen Gottesdienst mit dem goldenen Ephod. Die Menschen verfielen dem Baal-Berit, dem 'Herrn des Bundes' – ein Name, der dem wahren Gott ähnlich klingt, aber etwas völlig anderes ist. Abimelech selbst wird zur Frucht dieses falschen Gottesdienstes. In der Fabel des Jotham bringen Olivenbaum, Feigenbaum und Weinstock alle gute Früchte hervor – Symbole für Ehre, Segen und Freude. Nur der Dornenstrauch trägt keine Frucht und droht stattdessen mit Feuer. So war Abimelech: unfruchtbar und zerstörerisch. Er mordete seine 70 Brüder, herrschte mit Gewalt und brachte am Ende nur Tod. Das Resultat unseres Lebens zeigt, ob wir dem wahren Gott dienen oder einem falschen.

Weiterlesen
"

Die Geschichte von Abimelech zeigt uns drastisch, wohin falscher Gottesdienst führt. Sein Vater Gideon sagte zwar: 'Der Herr soll über euch herrschen', erschuf aber gleichzeitig einen falschen Gottesdienst mit dem goldenen Ephod. Die Menschen verfielen dem Baal-Berit, dem 'Herrn des Bundes' – ein Name, der dem wahren Gott ähnlich klingt, aber etwas völlig anderes ist. Abimelech selbst wird zur Frucht dieses falschen Gottesdienstes. In der Fabel des Jotham bringen Olivenbaum, Feigenbaum und Weinstock alle gute Früchte hervor – Symbole für Ehre, Segen und Freude. Nur der Dornenstrauch trägt keine Frucht und droht stattdessen mit Feuer. So war Abimelech: unfruchtbar und zerstörerisch. Er mordete seine 70 Brüder, herrschte mit Gewalt und brachte am Ende nur Tod. Das Resultat unseres Lebens zeigt, ob wir dem wahren Gott dienen oder einem falschen.

Richter 9
Gebet

Bitte Gott, dir zu zeigen, ob es Bereiche in deinem Leben gibt, wo du einem 'falschen Gottesdienst' nachgehst, der keine gute Frucht bringt.

Herausforderung

Welche 'Frucht' bringt mein Gottesdienst hervor – Segen und Freude oder Streit und Zerstörung?

Aufnahme vom 31. Mai 2026

Predigt

Zwischen Gericht unnd Gnade | Richter 2,11-23 | Viktor Giesbrecht | EG Marienheide | 31.05.26

Sonntag, 31. Mai 2026
Johannes 13,34-35
Kernaussage

Das Buch Richter zeigt eine Spirale des Abfalls: Israel verlässt Gott, dient Götzen, gerät in Not, schreit zu Gott, und Gott sendet Befreier. Trotz der Untreue des Volkes bleibt Gott seinem Bund treu und gibt immer wieder neue Chancen zur Umkehr. Die zentrale Botschaft ist, dass unsere Hoffnung nicht in unserer Treue liegt, sondern in Gottes Treue zu seinen Verheißungen.

Diese Predigt behandelt das Buch Richter, Kapitel 2, Verse 11-23, und untersucht die sich wiederholende Spirale von Abfall, Gericht, Umkehr und Befreiung im Leben des Volkes Israel. Der Prediger Viktor Giesbrecht zeigt auf, wie Israel immer wieder Gott verlässt, Götzen nachfolgt, in Not gerät, zu Gott schreit und durch von Gott gesandte Richter befreit wird - nur um dann wieder in denselben Kreislauf zu fallen. Die zentrale Botschaft ist, dass trotz der ständigen Untreue Israels Gott seinem Bund treu bleibt und sein Volk nicht aufgibt. Die Predigt macht deutlich, dass dieser geistliche Abfall ein schleichender Prozess ist, der beginnt, wenn wir unseren Fokus von Gott auf andere Dinge verlagern - sei es Karriere, soziale Medien, Hobbys oder materielle Dinge. Der Prediger fordert die Gemeinde heraus zu prüfen, welche "Götzen" in ihrem Leben den Platz Gottes eingenommen haben könnten. Die Hoffnung liegt in Gottes Treue und in Jesus Christus als dem ultimativen Befreier, der nicht nur zeitweise, sondern für immer befreit. Die Predigt endet mit dem Aufruf, konkrete Schritte zur Veränderung zu unternehmen und den Fokus wieder auf Gott zu richten.
Weiterlesen
Diese Predigt behandelt das Buch Richter, Kapitel 2, Verse 11-23, und untersucht die sich wiederholende Spirale von Abfall, Gericht, Umkehr und Befreiung im Leben des Volkes Israel. Der Prediger Viktor Giesbrecht zeigt auf, wie Israel immer wieder Gott verlässt, Götzen nachfolgt, in Not gerät, zu Gott schreit und durch von Gott gesandte Richter befreit wird - nur um dann wieder in denselben Kreislauf zu fallen. Die zentrale Botschaft ist, dass trotz der ständigen Untreue Israels Gott seinem Bund treu bleibt und sein Volk nicht aufgibt. Die Predigt macht deutlich, dass dieser geistliche Abfall ein schleichender Prozess ist, der beginnt, wenn wir unseren Fokus von Gott auf andere Dinge verlagern - sei es Karriere, soziale Medien, Hobbys oder materielle Dinge. Der Prediger fordert die Gemeinde heraus zu prüfen, welche "Götzen" in ihrem Leben den Platz Gottes eingenommen haben könnten. Die Hoffnung liegt in Gottes Treue und in Jesus Christus als dem ultimativen Befreier, der nicht nur zeitweise, sondern für immer befreit. Die Predigt endet mit dem Aufruf, konkrete Schritte zur Veränderung zu unternehmen und den Fokus wieder auf Gott zu richten.

Hauptthemen (3)

1. Israel verlässt den Herrn

  • Das Volk Israel tat, was böse war in den Augen des Herrn
  • Sie dienten den Baal-Götzen und verließen Gott
  • Sie folgten anderen Göttern nach und beteten sie an
  • Der Abfall war ein schleichender Prozess, nicht von heute auf morgen
  • Das Hauptproblem war die Vernachlässigung der Beziehung zu Gott
  • Sie vermischten sich mit den Heidenvölkern entgegen Gottes Gebot

2. Leben unter den Folgen der Sünde

  • Gottes Zorn entbrannte und er zog seinen Schutz zurück
  • Feinde überfielen sie, Besitz wurde geraubt, Ernten geplündert
  • Sie verloren Freiheit, Schutz und Sicherheit
  • Überall wo sie auszogen, war Gottes Hand gegen sie zum Unheil
  • Sie erlebten nur noch Niederlagen statt Siege
  • Sie lebten in Sorge, Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit

3. Gottes Treue - unsere Hoffnung

  • Gott gibt sein Volk nicht auf trotz ihrer Untreue
  • Gott erweckte Richter als Befreier für sein Volk
  • Der Herr war mit den Richtern und errettete Israel
  • Gott hatte Mitleid wegen ihrer Wehklage
  • Gottes Treue zu seinem Bund mit Abraham blieb bestehen
  • Die Hoffnung lag nicht in Israels Treue, sondern in Gottes Treue
  • Durch Jesus Christus ist Befreiung nicht nur zeitlich, sondern ewig

Biblische Grundlagen

Direkt zitiert

Johannes 13,34-35

Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr einander lieben sollt, damit wie ich euch geliebt habe, auch ihr einander liebt. Daran wird jedermann erkennen, dass ihr meine Jünger seid, wenn ihr Liebe untereinander habt.

Johannes 3,16

Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihm glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat.

1. Thessalonicher 4,17

Danach werden wir, die Lebenden, die übrig bleiben, zugleich mit ihnen entrückt werden in Wolken dem Herrn entgegen in die Luft. Und so werden wir alle Zeit beim Herrn sein.

Richter 2,11-23

Da taten die Kinder Israel, was böse war vor dem Herrn, und dienten den Baal... [vollständiger Text aus den Versen 11-23]

2. Mose 34,12-13

Hüte dich mit den Einwohnern des Landes, in das du kommst, einen Bund zu machen... Sondern ihr sollt ihre Altäre umstürzen, ihre Säulen zerbrechen und ihre Astatenbilder ausrotten.

2. Mose 20,3-5

Du sollst keine anderen Götter neben mir haben. Du sollst kein Bildnis noch irgendein Gleichnis machen... Bete sie nicht an und diene ihnen nicht. Denn ich, der Herr, dein Gott, bin ein eifriger Gott...

Hebräer 11,32-34

Wie viele andere wären noch zu nennen... von Gideon und Barak... Von Simson, Jephthah und David. Von Samuel und den Propheten. Aufgrund des Glaubens haben sie Königreiche niedergezwungen...

Hebräer 11,6

Ohne Glauben aber ist es unmöglich, ihm wohl zu gefallen. Denn wer zu Gott kommt, muss glauben, dass er ist und dass er die belohnen wird, welche ihn suchen.

Weitere Referenzen

  • 1. Mose (Bund mit Abraham)
  • Richter 11
  • Prediger (über Nichtigkeit)

Praktische Anwendung (5)

  • 1 Bewusst Gottes Wort lesen: Nimm dir täglich Zeit, in der Bibel zu lesen und lass Gott durch seinen Geist zu dir reden. Scrolle mehr Meter in der Bibel als in Social Media.
  • 2 Fokus überprüfen: Stelle dir die bewusste Frage: Wem folge ich wirklich nach? Ist mein Beruf, meine Karriere oder etwas anderes zum Götzen geworden, der mehr Platz hat als Gott?
  • 3 Gemeinschaft pflegen: Vernachlässige nicht die Gemeinschaft mit anderen Gläubigen im Gottesdienst, in der Jugend oder in Hauskreisen. Es ist ein schleichender Prozess, wenn man sich zurückzieht.
  • 4 Sofort handeln: Verschiebe Veränderungen nicht auf morgen. Wer das heute nicht ändert, hat es nicht gelernt. Fang heute Abend damit an, deinen Fokus neu auszurichten.
  • 5 Götzen umstürzen: Identifiziere falsche Götter in deinem Leben (Social Media, Erfolg, Karriere) und stoße diese Altäre bewusst ab, um Gott wieder den ersten Platz zu geben.