Evangeliums-Gemeinde Marienheide
Wir sind eine christliche Gemeinde die für Gott brennt, ihn immer besser kennen lernen möchte und überzeugt davon ist, dass Gott heute immer noch jeden einzelnen Menschen mit seiner unvergleichlichen Liebe erreichen will. Jeden Sonntag treffen wir uns zu einem gemeinsamen Gottesdienst, in dem wir Gott immer wieder neu erleben dürfen. Während dem Gottesdienst findet die Sonntagsschule für 3 bis 6-jährige statt. Neben unseren Gruppen die sich unter der Woche treffen, sind die Hauskreise ein wichtiger Bestandteil unserer Gemeinde. In diesen Kleingruppen ermutigen wir einander, tauschen uns aus und forschen in Gottes Wort, der Bibel. Genauere Infos findest du unter der Rubrik Veranstaltungen und Hauskreise. Du bist herzlich eingeladen, bei uns vorbeizuschauen und zu erleben, welche Vielfalt Gemeinde hat!
Daily Bite Friday Gottes Heilsplan trotz allem
Das Erstaunlichste an dieser Geschichte ist ihre Fortsetzung. Aus der Verbindung zwischen Judah und Tamar werden Zwillinge geboren – Peres und Serach. Peres, der Zweitgeborene, wird zum Vorfahren von König David. Und aus Davids Linie kommt sowohl Maria als auch Josef, die Eltern von Jesus.
Gott hat von Anfang an einen Retter versprochen. Schon bei Adam und Eva sagte er, dass aus dem 'Samen der Frau' jemand kommen wird, der Satan den Kopf zertreten wird. Und durch zehn Generationen hindurch, durch Abraham, Isaak, Jakob und Judah, hält Gott sein Versprechen.
Diese Geschichte ist absolut notwendig, um von Abraham zu Jesus zu kommen. Mit allem, was dazu gehört. Gott nutzt das Scheitern, um seine Geschichte zu schreiben. Das macht seinen Plan so glaubwürdig – es ist unmöglich, sich das auszudenken, aber Gott erfüllt es.
Read more
"
Das Erstaunlichste an dieser Geschichte ist ihre Fortsetzung. Aus der Verbindung zwischen Judah und Tamar werden Zwillinge geboren – Peres und Serach. Peres, der Zweitgeborene, wird zum Vorfahren von König David. Und aus Davids Linie kommt sowohl Maria als auch Josef, die Eltern von Jesus. Gott hat von Anfang an einen Retter versprochen. Schon bei Adam und Eva sagte er, dass aus dem 'Samen der Frau' jemand kommen wird, der Satan den Kopf zertreten wird. Und durch zehn Generationen hindurch, durch Abraham, Isaak, Jakob und Judah, hält Gott sein Versprechen. Diese Geschichte ist absolut notwendig, um von Abraham zu Jesus zu kommen. Mit allem, was dazu gehört. Gott nutzt das Scheitern, um seine Geschichte zu schreiben. Das macht seinen Plan so glaubwürdig – es ist unmöglich, sich das auszudenken, aber Gott erfüllt es.
Das Erstaunlichste an dieser Geschichte ist ihre Fortsetzung. Aus der Verbindung zwischen Judah und Tamar werden Zwillinge geboren – Peres und Serach. Peres, der Zweitgeborene, wird zum Vorfahren von König David. Und aus Davids Linie kommt sowohl Maria als auch Josef, die Eltern von Jesus. Gott hat von Anfang an einen Retter versprochen. Schon bei Adam und Eva sagte er, dass aus dem 'Samen der Frau' jemand kommen wird, der Satan den Kopf zertreten wird. Und durch zehn Generationen hindurch, durch Abraham, Isaak, Jakob und Judah, hält Gott sein Versprechen. Diese Geschichte ist absolut notwendig, um von Abraham zu Jesus zu kommen. Mit allem, was dazu gehört. Gott nutzt das Scheitern, um seine Geschichte zu schreiben. Das macht seinen Plan so glaubwürdig – es ist unmöglich, sich das auszudenken, aber Gott erfüllt es.
Herr, danke, dass du deine Versprechen hältst und dass kein Versagen deinen Plan stoppen kann. Hilf mir, dir zu vertrauen.
Wo kann ich in meiner chaotischen Lebensgeschichte Gottes treuen Heilsplan erkennen?
Recording from May 3, 2026
Latest Sermon ,Ich sehe was, was du nicht siehst.' - Gott | 1. Mose 38 | Jakob Martens | EG Marienheide | 03.05.26
Sunday, May 3, 2026 1. Mose 38,1-11 Key Point Gott schreibt Geschichte durch menschliches Versagen hindurch und hält seine Verheißungen trotz aller Irrungen und Wirrungen. Durch die zerbrochene Linie von Juda bis zu Jesus Christus zeigt Gott, dass er Sünde nicht beschönigt, aber einen Ausweg durch das Kreuz bietet und aus gescheiterten Menschen seine Erlösungsgeschichte schreibt.
Eine ausführliche Predigt über 1. Mose 38, die Geschichte von Judah und Tamar. Der Prediger Jakob Martens zeigt, wie Gott trotz menschlichem Versagen, Sünde und komplexen Familiendramen seinen Heilsplan durchführt. Die Geschichte wird aus drei Perspektiven betrachtet: der Perspektive des Zuhörers, der Perspektive Judahs und der Perspektive Gottes. Trotz der moralischen Verfehlungen in dieser Geschichte führt die Linie über Peres letztendlich zu König David und schließlich zu Jesus Christus. Die Predigt betont, dass Gott Menschen in ihrer Unvollkommenheit gebraucht, dass Sünde Konsequenzen hat, aber dass das Kreuz Jesu der Ausweg ist. Der Gottesdienst beinhaltet auch die Feier des Abendmahls mit Lobpreisliedern und endet mit einer Ermutigung, dass Christus uns festhält trotz unseres Versagens. Read more
,Ich sehe was, was du nicht siehst.' - Gott | 1. Mose 38 | Jakob Martens | EG Marienheide | 03.05.26
Gott schreibt Geschichte durch menschliches Versagen hindurch und hält seine Verheißungen trotz aller Irrungen und Wirrungen. Durch die zerbrochene Linie von Juda bis zu Jesus Christus zeigt Gott, dass er Sünde nicht beschönigt, aber einen Ausweg durch das Kreuz bietet und aus gescheiterten Menschen seine Erlösungsgeschichte schreibt.
Main Topics (5)
1. Gottes Heilsplan trotz menschlichen Versagens
- • Gott lässt die Geschichte von Juda und Tamar aufschreiben, obwohl sie voller Betrug, Untreue und moralischem Versagen ist
- • Die zerbrochene Linie führt dennoch zu König David und schließlich zu Jesus Christus
- • Gott nutzt das Scheitern in allen Generationen, um seine Erlösungsgeschichte zu schreiben
- • Kapitel 38 ist notwendig, um von Abraham zu Jesus Christus zu kommen
2. Die drei Perspektiven der Geschichte
- • Unsere menschliche Perspektive: Wir sehen Chaos, Versagen und haben Fragen
- • Judas Perspektive: Er versucht Schuld zu verbergen, muss aber letztlich seine Sünde anerkennen
- • Gottes Perspektive: Er sieht das Gesamtbild und schreibt Geschichte trotz menschlichen Versagens
- • Gott beschönigt nichts, sondern zeigt die Realität von Sünde und ihren Konsequenzen
3. Sünde und ihre Konsequenzen
- • Sünde kam durch Adam und Eva in die Welt mit der Konsequenz von Trennung, Leid und Tod
- • Gottes versprach bereits im Garten Eden einen Retter aus dem Samen der Frau
- • Sünde hat reale Konsequenzen, die oft nicht rückgängig zu machen sind
- • Schuld kann man nicht einfach wegschnipsen oder durch gute Werke ausgleichen
- • Der Preis für Sünde ist der Tod, aber Jesus hat diesen Preis bezahlt
4. Das Evangelium als einziger Ausweg
- • Nur das Blut Jesu Christi reinigt von aller Sünde
- • Gnade ist etwas Wertvolles, das man sich nicht erarbeiten oder erkaufen kann
- • Jesus hat für unsere Sünden mit seinem Leben, Leib und Blut bezahlt, nicht mit Gold oder Silber
- • Das bloße Benennen von Sünde ohne den Ausweg auf Jesus zu zeigen, ist ein Evangelium ohne Kraft
- • Judah erkannte seine Schuld und sagte 'sie ist gerechter als ich' - Einsicht führt zu Veränderung
5. Hoffnung für gescheiterte Menschen
- • Der Himmel wird voll sein von gescheiterten Menschen, die in Jesus Vergebung gefunden haben
- • Gott bleibt seinen Versprechen treu, auch wenn Menschen versagen
- • Christen sollen nicht nur mit dem Finger zeigen, sondern die Hand reichen
- • Gott kann aus zerbrochenen Leben und komischen Stammbäumen etwas Perfektes machen
- • Christus hält uns fest, auch wenn unser Glaube schwach wird
Biblical Foundations
Direct Quotes
Es geschah aber um jene Zeit, dass Judah von seinen Brüdern wegzog und sich zu einem Mann aus Adolam wandte, der Hira hieß. Und Judah sah dort die Tochter eines Kanaaniters, der hieß Shur. Und er nahm sie zur Frau und ging zu ihr ein. Und sie wurde schwanger und gebar einen Sohn und er gab ihm den Namen Er. Und sie wurde wieder schwanger und gebar einen Sohn und sie gab ihm den Namen Onan. Und wiederum gebar sie einen Sohn und sie gab ihm den Namen Shelah. Er befand sich aber in Kisib, als sie ihn gebar. Und Judah gab seinem erstgeborenen Sohn Er eine Frau, die hieß Tamar. Aber Er, der erstgeborene Judas, war böse in den Augen des Herrn, darum tötete ihn der Herr. Da sprach Judah zu Onan, komm zu der Frau deines Bruders und vollziehe mit ihr die Schwager-Ehe, damit du deinem Bruder Nachkommen erwächst. Da aber Onan wusste, dass der Nachkomme nicht sein eigener sein würde, ließ er es auf die Erde fallen und verderben, wenn er zur Frau seines Bruders ging, um seinem Bruder keinen Nachkommen zu geben. Was er aber tat, missfiel dem Herrn, da tötete er auch ihn. Da sprach Judah zu Tamar, der Frau seines Sohnes, bleib als Witwe im Hause deines Vaters, bis mein Sohn Shela erwachsen ist. Denn er dachte, vielleicht könnte er auch sterben wie seinem Bruder. So ging Tamar hin und blieb im Haus ihres Vaters.
Als nun viele Tage verflossen waren, starb die Tochter Schuas, die Frau Judas. Und nachdem Judah ausgetrauert hatte, ging er hinauf zu seinen Schafherden nach Timna, er und Hira, sein Freund aus Adulam. Da wurde der Tamar berichtet, siehe, dein Schwiegervater geht hinauf nach Timna, um seine Schafe zu scheren. Da legte sie die Witwenkleider ab, bedeckte sich mit einem Schleier und verhüllte sich und setzte sich ans Tor von Enaim am Weg nach Timna. Denn sie sah, dass Scheler erwachsen war und sie ihm nicht zur Frau gegeben wurde. Als nun Judah sie sah, glaubte er, sie sei eine Hure, denn sie hatte ihr Angesicht bedeckt. Und er bog ab zu ihr an den Weg und sprach, lass mich doch zu dir kommen. Denn er wusste nicht, dass sie die Frau seines Sohnes war. Sie antwortete, was willst du mir geben, wenn du zu mir kommst? Er sprach, ich will dir einen Ziegenbock von der Herde schicken. Sie antwortete, so gib mir einen Pfand, bis du ihn mir schickst. Er sprach, was willst du, dass ich dir zum Pfand gebe? Und sie antwortete, deinen Siegelring und deine Schnur und deinen Stab, den du in deiner Hand hast. Da gab er es ihr und ging zu ihr ein und sie wurde von ihm schwanger. Und sie machte sich auf und ging und legte ihren Schleier ab und legte wieder ihre Witwenkleider an. Judah aber sandte den Ziegenbock durch seinen Freund, den Adolamiter, um das Pfand von der Frau zurückzuhalten. Aber er fand sie nicht. Da fragte die Leute an jenem Ort und sprach, wo ist die Tempelhure, die bei Enayim am Wege saß? Sie antworteten, es ist keine Tempelhure hier gewesen. Und er kam wieder zu Judah und sprach, ich habe sie nicht gefunden. Dazu sagen die Leute an jenem Ort, es sei keine Tempelhure dort gewesen. Judah sprach, so soll sie das Pfand für sich behalten, damit wir nicht in Verruf geraten. Siehe, ich habe den Bock geschickt, aber du hast ihn nicht gefunden.
Und es geschah nach etwa drei Monaten, da wurde dem Judah berichtet, deine Schwiegertochter Tamar hat Hurerei getrieben und sie ist von der Hurerei auch schwanger geworden. Da sprach Judah, führt sie hinaus, damit sie verbrannt werde. Und als man sie hinausführte, schickte sie zu ihrem Schwiegervater und ließ ihm sagen, von dem Mann bin ich schwanger geworden, dem das gehört. Und sie sprach, erkenne doch, wem gehört dieser Siegelring und die Schnur und der Stab. Judah erkannte sie an und sprach, sie ist gerechter als ich, denn ich habe sie meinem Sohn Shelah nicht gegeben. Und er erkannte sie fortan nicht mehr. Und es geschah, als sie gebären sollte, da waren Zwillinge in ihrem Leib und es geschah, als sie gebar, da kam eine Hand heraus, da nahm die Hebamme einen roten Faden, band ihn herum und sprach, der ist zuerst herausgekommen. Als dieser aber seine Hand wieder hineinzog, siehe, da kam sein Bruder heraus und sie sprach, warum hast du dir einen solchen Riss gemacht? Und man gab ihm den Namen Peres. Danach kam auch der Bruder heraus, der den roten Faden um die Hand hatte und man gab ihm den Namen Serach.
Und er nahm das Brot, dankte, brach es und gab es ihnen und sprach, das ist mein Leib, der für euch gegeben wird. Das tut zu meinem Gedächtnis. Desgleichen nahm er auch den Kelch nach dem Mahl und sprach, dieser Kelch ist der neue Bund in meinem Blut, das für euch vergossen wird.
In ihm haben wir die Erlösung durch sein Blut, die Vergebung der Übertretungen nach dem Reichtum seiner Gnade.
Additional references
- → 1. Mose 1-3 (Schöpfung und Sündenfall)
- → 1. Mose 11-50 (Geschichte der Erzväter)
- → Matthäus 1 (Stammbaum Jesu)
Practical Application (5)
- 1 Ehrlich die eigene Schuld vor Gott anerkennen: Wie Juda sagen 'sie ist gerechter als ich' - erkenne an, wo du gesündigt hast, ohne Ausreden zu suchen. Gott hat recht über dein Leben, auch wenn es schwer fällt, dies zuzugeben.
- 2 Das Kreuz als einzigen Ausweg annehmen: Versuche nicht, deine Schuld durch gute Werke auszugleichen. Nimm die teure Gnade Jesu in Anspruch, der mit seinem Blut für deine Sünden bezahlt hat.
- 3 Menschen in Not helfen statt verurteilen: Gehe zu Menschen, die Probleme haben, und zeige ihnen das Kreuz. Reiche die Hand statt nur mit dem Finger zu zeigen. Sei jemand, der anderen den Ausweg auf Jesus zeigt.
- 4 In schwierigen Situationen auf Gottes Treue vertrauen: Auch wenn dein Leben chaotisch erscheint oder du die Perspektive nicht siehst, vertraue darauf, dass Gott seine Geschichte durch dein Leben schreibt und zu seinen Versprechen steht.
- 5 Konkrete Schritte zur Versöhnung gehen: Nimm dir diese Woche bewusst Zeit für einen Menschen, der gerade scheitert oder Schwierigkeiten hat. Mache einen konkreten Termin und sprich mit ihm über Gottes Gnade und Vergebung.