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Evangeliums-Gemeinde Marienheide

Klosterstraße 22a, 51709 Marienheide

Wir sind eine christliche Gemeinde die für Gott brennt, ihn immer besser kennen lernen möchte und überzeugt davon ist, dass Gott heute immer noch jeden einzelnen Menschen mit seiner unvergleichlichen Liebe erreichen will. Jeden Sonntag treffen wir uns zu einem gemeinsamen Gottesdienst, in dem wir Gott immer wieder neu erleben dürfen. Während dem Gottesdienst findet die Sonntagsschule für 3 bis 6-jährige statt. Neben unseren Gruppen die sich unter der Woche treffen, sind die Hauskreise ein wichtiger Bestandteil unserer Gemeinde. In diesen Kleingruppen ermutigen wir einander, tauschen uns aus und forschen in Gottes Wort, der Bibel. Genauere Infos findest du unter der Rubrik Veranstaltungen und Hauskreise. Du bist herzlich eingeladen, bei uns vorbeizuschauen und zu erleben, welche Vielfalt Gemeinde hat!

This content is currently available in German only.
Daily Bite
Thursday

Der Wendepunkt: Von Leistung zu Lobpreis

Mit drei Kindern hoffte Lea immer noch, durch Leistung die Liebe ihres Mannes zu gewinnen. 'Nun wird mein Mann mir anhänglich sein', dachte sie beim dritten Sohn. Doch beim vierten Kind änderte sich ihre Perspektive radikal: 'Nun will ich den Herrn preisen.' Sie nannte ihn Judah – Lobpreis. Lea hörte auf, durch Leistung um Liebe zu kämpfen. Sie gab den aussichtslosen Versuch auf, ihren Mann zu überzeugen. Stattdessen entschied sie sich, Gott zu preisen. Das ist keine Resignation, sondern Befreiung! Sie richtete ihren Blick weg von dem, der sie ablehnte, hin zu dem, der sie ansah. Aus dieser Entscheidung kommt später Jesus Christus – aus der Linie Judahs. Gottes größtes Geschenk an die Menschheit kommt durch die verschmähte Frau, die lernte, Gott statt Menschen zu gefallen. Wo versuchst du noch, durch Leistung Liebe oder Anerkennung zu verdienen? Gott lädt dich ein, diese Last loszulassen.

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Mit drei Kindern hoffte Lea immer noch, durch Leistung die Liebe ihres Mannes zu gewinnen. 'Nun wird mein Mann mir anhänglich sein', dachte sie beim dritten Sohn. Doch beim vierten Kind änderte sich ihre Perspektive radikal: 'Nun will ich den Herrn preisen.' Sie nannte ihn Judah – Lobpreis. Lea hörte auf, durch Leistung um Liebe zu kämpfen. Sie gab den aussichtslosen Versuch auf, ihren Mann zu überzeugen. Stattdessen entschied sie sich, Gott zu preisen. Das ist keine Resignation, sondern Befreiung! Sie richtete ihren Blick weg von dem, der sie ablehnte, hin zu dem, der sie ansah. Aus dieser Entscheidung kommt später Jesus Christus – aus der Linie Judahs. Gottes größtes Geschenk an die Menschheit kommt durch die verschmähte Frau, die lernte, Gott statt Menschen zu gefallen. Wo versuchst du noch, durch Leistung Liebe oder Anerkennung zu verdienen? Gott lädt dich ein, diese Last loszulassen.

1. Mose 29,35
Prayer

Bitte Gott um die Kraft, von Leistungsdenken zu Lobpreis zu wechseln, und danke ihm für seine bedingungslose Liebe.

Challenge

Für wen tust du, was du tust? Versuchst du noch, durch Leistung geliebt zu werden, oder kannst du Gott einfach preisen?

Recording from August 9, 2026

Latest Sermon

Irgendjemand zahlt. Immer! | 1. Mose 29,15-35 | Jakob Martens | EG Marienheide | 09.08.26

Sunday, August 9, 2026
Hebräer 11,3
Key Point

Jeder Mensch trägt einen 'Rucksack' voller Schuld, Betrug, Schmerz und Ungerechtigkeit durchs Leben. Die zentrale Botschaft ist: Einer bezahlt immer - und Jesus Christus hat am Kreuz den Preis für unsere Sünden bezahlt, den wir niemals selbst hätten bezahlen können. Wir dürfen unseren Rucksack am Kreuz abladen und müssen ihn nicht weiterschleppen.

Diese Predigt behandelt die Geschichte von Jakob aus 1. Mose 29,15-35 und zeigt, wie Betrug und Ungerechtigkeit einen Preis haben - immer zahlt jemand. Jakob, der selbst ein Betrüger war, wird von seinem Onkel Laban betrogen und muss 14 Jahre arbeiten, um seine geliebte Rahel zu heiraten. Die ungeliebte Lea, die Jakob gegen ihren Willen zur Frau gegeben wurde, leidet unter Ablehnung und Verschmähung. Doch nach vier Kindern ändert sie ihre Perspektive - statt weiter um die Liebe ihres Mannes zu kämpfen, entscheidet sie sich, Gott zu preisen. Ihr vierter Sohn Judah wird Teil der Linie, aus der Jesus Christus kommt. Die zentrale Botschaft ist, dass jeder Mensch einen 'Rucksack' voller Betrug, Schmerz, Enttäuschung und Sünde mit sich trägt - ob selbstverschuldet wie bei Jakob oder unverschuldet wie bei Lea. Gott schreibt trotz menschlicher Fehler seine Geschichte weiter und erfüllt seine Verheißungen. Die gute Nachricht des Evangeliums ist, dass Jesus am Kreuz den Preis für alle Sünden bezahlt hat. Er trägt unseren 'Rucksack' mit allem Schmerz und aller Schuld. Die Predigt ermutigt dazu, die eigene Last bei Jesus abzugeben, statt sie weiter zu tragen, und die Perspektive zu ändern - von eigener Leistung hin zum Lobpreis Gottes.
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Diese Predigt behandelt die Geschichte von Jakob aus 1. Mose 29,15-35 und zeigt, wie Betrug und Ungerechtigkeit einen Preis haben - immer zahlt jemand. Jakob, der selbst ein Betrüger war, wird von seinem Onkel Laban betrogen und muss 14 Jahre arbeiten, um seine geliebte Rahel zu heiraten. Die ungeliebte Lea, die Jakob gegen ihren Willen zur Frau gegeben wurde, leidet unter Ablehnung und Verschmähung. Doch nach vier Kindern ändert sie ihre Perspektive - statt weiter um die Liebe ihres Mannes zu kämpfen, entscheidet sie sich, Gott zu preisen. Ihr vierter Sohn Judah wird Teil der Linie, aus der Jesus Christus kommt. Die zentrale Botschaft ist, dass jeder Mensch einen 'Rucksack' voller Betrug, Schmerz, Enttäuschung und Sünde mit sich trägt - ob selbstverschuldet wie bei Jakob oder unverschuldet wie bei Lea. Gott schreibt trotz menschlicher Fehler seine Geschichte weiter und erfüllt seine Verheißungen. Die gute Nachricht des Evangeliums ist, dass Jesus am Kreuz den Preis für alle Sünden bezahlt hat. Er trägt unseren 'Rucksack' mit allem Schmerz und aller Schuld. Die Predigt ermutigt dazu, die eigene Last bei Jesus abzugeben, statt sie weiter zu tragen, und die Perspektive zu ändern - von eigener Leistung hin zum Lobpreis Gottes.

Main Topics (6)

1. Jakob - vom Betrüger zum Betrogenen

  • Jakob betrügt seinen Bruder Esau um das Erstgeburtsrecht
  • Jakob flieht zu seinem Onkel Laban
  • Jakob wird selbst von Laban betrogen - arbeitet 14 Jahre für die falsche Frau
  • Jakob trägt jahrelang die Last von Betrug, Trennung und Ungerechtigkeit
  • Jakob erlebt erst mit 130 Jahren von 147 Lebensjahren wirkliche Freude

2. Lea - die Verschmähte, die Gott sieht

  • Lea wird von ihrem Vater benutzt und an Jakob verheiratet, obwohl er ihre Schwester liebt
  • Lea ist verschmäht, verhasst, zurückgesetzt - sie spielt keine Rolle für Jakob
  • Bei den ersten drei Kindern hofft Lea vergeblich auf die Liebe ihres Mannes
  • Beim vierten Kind (Judah) ändert sich ihre Perspektive - sie preist Gott
  • Lea bezahlt mit Schmerz und Ablehnung für etwas, wofür sie nichts konnte
  • Aus ihrer Linie kommt Jesus Christus

3. Der Rucksack - unsere Lebenslast

  • Jeder Mensch trägt einen Rucksack voller Betrug, Schmerz, Angst, Frust, Ungewissheit
  • Manche Lasten sind selbstverschuldet, andere nicht
  • Wir versuchen den Rucksack zuzumachen, damit andere unseren Müll nicht sehen
  • Das Gewicht wird immer schwerer und man sieht es den Menschen an
  • Wir schreien nach Gerechtigkeit und Vergeltung

4. Gottes Treue und sein Plan

  • Im 1. Mose verspricht Gott etwa 80 Mal seinen Segen
  • Der Mensch baut etwa 50 Mal Mist, Gott schickt 25 Mal Gericht
  • Gott ist dermaßen treu, dass er seine Geschichte trotz menschlichem Versagen schreibt
  • Gott nutzt Betrug, verschmähte Menschen und chaotische Familienverhältnisse für seinen Plan
  • Aus der Linie von Judah kommt Jesus Christus

5. Jesus trägt unseren Rucksack

  • Jesus trägt den Rucksack mit aller Ungerechtigkeit, Ablehnung, Hass, Betrug und Lüge
  • Am Kreuz nimmt Jesus unsere gesamte Last auf sich
  • Wir können uns Gottes Liebe niemals verdienen - es ist nicht unsere Leistung
  • Jesus hat den Preis bezahlt, den wir niemals bezahlen könnten
  • Am Kreuz sind alle Menschen gleich

6. Die Entscheidung

  • Wir können unseren Rucksack am Kreuz abladen oder weiterschleppen
  • Es kostet Mut, ehrlich vor Gott zu sein und Sünde zu bekennen
  • Gott sieht unsere Not, unser Leid und unsere Beweggründe
  • Wir tragen Verantwortung für unsere Schuld und unser Handeln
  • Das Evangelium ist das Angebot, den Rucksack heute am Kreuz abzuladen

Biblical Foundations

Direct Quotes

Hebräer 11,3

durch Glauben verstehen wir, dass die Welten oder die Erde durch Gottes Wort bereitet, also geschaffen worden sind, sodass die Dinge, die man sieht, nicht aus Sichtbarem entstanden sind

Psalm 33,9

denn er sprach und es geschah. Und er gebot und es stand da

Offenbarung 1,8

Ich bin das A und das O, der Anfang und das Ende, spricht der Herr. Der ist, der war und der kommt, der Allmächtige

Matthäus 26,36-39

Jesus kam nun mit seinen Jüngern an eine Stelle am Ölberg, die Gethsemane genannt wird. Dort sagte er zu ihnen, setzt euch hier und wartet, ich gehe noch ein Stück weiter, um zu beten. Petrus jedoch und die beiden Söhne des Zebedeos nahmen mit traurig. Und Traurigkeit und Angst wollten ihn überwältigen. und er sagte zu ihnen, meine Seele ist zu Tode betrübt. Bleibt hier und wacht mit mir. Er selbst ging noch ein paar Schritte weiter, warf sich zu Boden mit seinem Gesicht zur Erde und betete, mein Vater, wenn es möglich ist, lass diesen bitteren Kelch an mir vorübergehen, aber nicht wie ich will, sondern wie du willst

Matthäus 27,39-44

Die Leute, die vorübergingen, schüttelten den Kopf und riefen höhnisch, du wolltest doch den Tempel niederreißen und in drei Tagen wieder aufbauen. Wenn du Gottes Sohn bist, dann hilf dir selbst und steig vom Kreuz herab. Und ebenso machten es die führenden Priester und die Schriftgelehrten und die Ältesten über ihn lustig. Anderen hat er geholfen, aber sich selbst kann er nicht helfen, spotteten sie. Er ist ja der König von Israel. Soll er doch jetzt vom Kreuz herabsteigen, dann werden wir in ihn glauben. Er hat Gott vertraut, der soll ihn jetzt befreien. Und wenn er Freude an ihm hat, er hat ja gesagt, ich bin Gottes Sohn. Und genauso beschimpften ihn auch die Verbrecher, die mit ihm gekreuzigt waren

Johannes 3,16

Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der in ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ein ewiges Leben hat

Psalm 103,10

Er handelt nicht mit uns nach unseren Sünden und vergilt uns nicht nach unserer Missetat

2. Korinther 6,17-18

Und ich will euch aufnehmen, und ich will euch ein Vater sein. Und ihr sollt mir Söhne und Töchter sein, spricht der Herr, der Allmächtige

1. Mose 29,15-35

Danach sprach Laban, das ist der Onkel, wo Jakob hingeflüchtet ist. Laban spricht zu Jakob, Sollst du mir darum umsonst dienen, weil du mein Neffe bist, sag mir, was soll dein Lohn sein? Laban hatte zwei Töchter. Die ältere hieß Lea, die jüngere hieß Rahel. Lea hatte matte Augen, Rahel aber hatte eine schöne Gestalt, ein schönes Angesicht. Und Jakob liebte Rahel und so sprach er, ich will dir sieben Jahre lang dienen, um Rahel, deine jüngere Tochter. Da antwortete Laban, es ist besser, ich gebe sie dir als einem anderen Mann. Bleibe bei mir. So diente Jakob um Rahel sieben Jahre lang und sie kam ihm vor wie einzelne Tage, so lieb hat er sie. Und Jakob sprach zu Laban, gib mir meine Frau, dass ich zu ihr eingehe, denn meine Zeit ist erfüllt. [...] Als aber der Herr sah, dass Lea verschmäht war, eröffnete er ihren Mutterschoß. Rahal aber war unfruchtbar. Lea wurde schwanger und gebar einen Sohn, den gab sie den Namen Ruben. Denn sie sprach, weil der Herr mein Elend gesehen hat, so wird mich nun mein Mann lieb gewinnen. Und sie wurde wieder schwanger und gebar einen Sohn und sprach, weil der Herr gehört hat, dass ich verschmäht bin, so hat er mir auch diesen gegeben. Und sie gab ihm den Namen Simeon. Und sie wurde wieder schwanger und gebar einen Sohn und sprach, nun wird mein Mann mir anhänglich sein, denn ich habe ihm drei Söhne geboren. Darum gab man ihm den Namen Levi. Und sie wurde noch einmal schwanger und sie gebar einen Sohn und sprach, nun will ich den Herrn preisen. Darum gab es ihm den Namen Judah und sie hörte auf mit Gebären

Additional references

  • 2. Mose 34
  • Jona 3
  • Hosea 11
  • 1. Mose (Gesamtkontext)
  • Matthäus 26

Practical Application (5)

  • 1 Überprüfe deinen eigenen Rucksack: Nimm dir bewusst Zeit, über dein Leben nachzudenken und zu reflektieren, was du in deinem 'Rucksack' mit dir herumträgst. Was sind deine Lasten, Ängste, deine Schuld? Sei ehrlich vor Gott und dir selbst.
  • 2 Lade deinen Rucksack am Kreuz ab: Warte nicht bis zur Rente oder bis es zu spät ist. Bringe heute deine Last vor Gott, bekenne deine Schuld und nimm das Angebot Jesu an, der am Kreuz für dich bezahlt hat. Suche gegebenenfalls das Gespräch mit jemandem aus der Gemeinde.
  • 3 Ändere deine Perspektive wie Lea: Wenn du in schwierigen Umständen bist, für die du vielleicht nichts kannst, ändere deinen Blick weg von Menschen und Umständen hin zu Gott. Entscheide dich bewusst für Lobpreis statt für Verbitterung.
  • 4 Sieh die Menschen um dich herum: Nimm dir einen Menschen in der nächsten Woche vor - aus deiner Freundesliste, deinen Nachbarn oder sonst jemanden. Frage nach, was ihn wirklich beschäftigt, was seine Kraft und Energie raubt, und biete Unterstützung an.
  • 5 Teile dein Zeugnis: Dein Leben und das, was du mit Gott erlebt hast, ist das beste Zeugnis. Sprich darüber, wie Gott dir den Rucksack abgenommen hat, und ermutige andere, ihr Leben ebenfalls Jesus anzuvertrauen.