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Emanuel Lindern

Alte Schulstraße 2, 49699 Lindern

Als dynamische Freikirche erleben wir heute noch, wie Gott Herzen berührt, Gebete erhört, Wunder tut und  Menschen verändert. Wir verstehen uns als Teil einer großen Familie Gottes, in der auch du ganz unabhängig von deinem Alter oder deiner Herkunft herzlich willkommen bist!

Täglicher Impuls
Mittwoch

Zuflucht unter dem Schirm des Höchsten

Wohin sollen wir fliehen, wenn wir dem Götzendienst entfliehen? Psalm 91 gibt uns die Antwort: 'Wer unter dem Schirm des Höchsten sitzt, der bleibt unter dem Schatten des Allmächtigen. Ich sage zu dem Herrn: Meine Zuflucht und meine Burg, mein Gott, auf den ich vertraue.' Unter dem Schirm des Höchsten zu sitzen bedeutet, unter seinem Wort zu bleiben. Jesus ist das lebendige Wort. Wenn wir bei ihm bleiben, finden wir echten Schutz. Nichts auf dieser Welt ist sicher – nicht dein Job, nicht dein Bankkonto, nicht deine Gesundheit. Nur Gottes Wort ist unveränderlich und sicher. Gott bewahrt uns vor den Stricken des Jägers, vor der verderblichen Pest. Wenn du Gott den größten Wert gibst, steht sein Schutz über deinem Leben – selbst wenn du Fehler machst. Seine Wahrheit ist Schirm und Schild. Deine Sicherheit liegt nicht in dem, was du besitzt, sondern in dem, wem du vertraust.

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Wohin sollen wir fliehen, wenn wir dem Götzendienst entfliehen? Psalm 91 gibt uns die Antwort: 'Wer unter dem Schirm des Höchsten sitzt, der bleibt unter dem Schatten des Allmächtigen. Ich sage zu dem Herrn: Meine Zuflucht und meine Burg, mein Gott, auf den ich vertraue.' Unter dem Schirm des Höchsten zu sitzen bedeutet, unter seinem Wort zu bleiben. Jesus ist das lebendige Wort. Wenn wir bei ihm bleiben, finden wir echten Schutz. Nichts auf dieser Welt ist sicher – nicht dein Job, nicht dein Bankkonto, nicht deine Gesundheit. Nur Gottes Wort ist unveränderlich und sicher. Gott bewahrt uns vor den Stricken des Jägers, vor der verderblichen Pest. Wenn du Gott den größten Wert gibst, steht sein Schutz über deinem Leben – selbst wenn du Fehler machst. Seine Wahrheit ist Schirm und Schild. Deine Sicherheit liegt nicht in dem, was du besitzt, sondern in dem, wem du vertraust.

Psalm 91,1-4
Gebet

Danke Gott für seinen Schutz und erkläre ihm, dass du deine Zuflucht allein in ihm suchst.

Herausforderung

Wo suchst du zuerst Sicherheit – bei Gott oder bei den Umständen deines Lebens?

Aufnahme vom 12. April 2026

Predigt

Das Evangelium und das liebe Geld | Pastor Heinrich Zelmer

Sonntag, 12. April 2026
1. Korinther 9,1-2
Kernaussage

Paulus verteidigt sein Apostelamt und lehrt, dass geistliche Diener entlohnt werden sollen, obwohl er selbst in Korinth darauf verzichtete, um die Gemeinde vor Manipulation durch Geld zu schützen und das Evangelium in Lauterkeit zu verkündigen. Geld darf kein Mittel zur Manipulation werden, weder im geistlichen Dienst noch im privaten Leben.

Pastor Heinrich Zelmer hält eine ausführliche Predigt über das Evangelium und die Frage der finanziellen Entlohnung von geistlichen Dienern, basierend auf 1. Korinther Kapitel 9. Er erklärt, dass Paulus sich in diesem Text gegen Vorwürfe verteidigt, sein Apostelamt sei unprofessionell, weil er in Korinth kein Geld von der Gemeinde annahm. Paulus verzichtete bewusst auf Bezahlung, um sich von falschen Aposteln zu unterscheiden, die eigennützig und geldgierig waren, und um die Gemeinde vor Manipulation zu schützen. Trotz seines persönlichen Verzichts lehrt Paulus die Gemeinde, dass geistliche Diener sehr wohl unterstützt werden sollten - durch Beispiele aus dem Alltag (Soldat, Weinbauer, Hirte), alttestamentliche Anweisungen über die Leviten und Jesu eigene Worte. Zelmer betont, dass geistlicher Dienst keine Arbeit nach Vorschrift ist, sondern völlige Hingabe erfordert. Er warnt davor, dass Geld nicht zur Manipulation verwendet werden darf, und ermutigt die Gemeinde, Menschen mit echter Berufung finanziell und geistlich zu unterstützen. Abschließend ruft er die Gemeinde auf, sich für zukünftige Gemeindegründungen und die Freisetzung neuer Mitarbeiter vorzubereiten.
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Pastor Heinrich Zelmer hält eine ausführliche Predigt über das Evangelium und die Frage der finanziellen Entlohnung von geistlichen Dienern, basierend auf 1. Korinther Kapitel 9. Er erklärt, dass Paulus sich in diesem Text gegen Vorwürfe verteidigt, sein Apostelamt sei unprofessionell, weil er in Korinth kein Geld von der Gemeinde annahm. Paulus verzichtete bewusst auf Bezahlung, um sich von falschen Aposteln zu unterscheiden, die eigennützig und geldgierig waren, und um die Gemeinde vor Manipulation zu schützen. Trotz seines persönlichen Verzichts lehrt Paulus die Gemeinde, dass geistliche Diener sehr wohl unterstützt werden sollten - durch Beispiele aus dem Alltag (Soldat, Weinbauer, Hirte), alttestamentliche Anweisungen über die Leviten und Jesu eigene Worte. Zelmer betont, dass geistlicher Dienst keine Arbeit nach Vorschrift ist, sondern völlige Hingabe erfordert. Er warnt davor, dass Geld nicht zur Manipulation verwendet werden darf, und ermutigt die Gemeinde, Menschen mit echter Berufung finanziell und geistlich zu unterstützen. Abschließend ruft er die Gemeinde auf, sich für zukünftige Gemeindegründungen und die Freisetzung neuer Mitarbeiter vorzubereiten.

Hauptthemen (5)

1. Paulus' Verteidigung seines Apostelamts

  • Sein Apostelamt wurde von einer Lobby in Korinth in Frage gestellt
  • Er wurde kritisiert, weil er unprofessionell erschien - als Zeltmacher arbeitete und kein Geld verlangte
  • Die Gemeinde selbst ist der Beweis seines Apostelamts, da Gott sichtbar wirkte und Menschen verwandelt wurden
  • Paulus verzichtete bewusst auf Entlohnung, um sich von falschen Aposteln abzugrenzen, die eigennützig, prestigeorientiert und geldgierig waren

2. Biblische Grundlage für die Entlohnung geistlicher Diener

  • Drei Beispiele aus dem Leben: Soldat erhält Sold, Weinbergbesitzer erntet Früchte, Hirte nährt sich von der Herde
  • Gesetz Mose: 'Du sollst dem Ochsen nicht das Maul verbinden, wenn er drischt'
  • Im Alten Testament erhielt der Stamm Levi den Zehnten für den Tempeldienst
  • Jesus ordnete an, dass die, welche das Evangelium verkündigen, vom Evangelium leben sollen
  • Berufung und komplette Hingabe auf der einen Seite, Versorgung durch die Gemeinde auf der anderen Seite

3. Mehr als Dienst nach Vorschrift

  • Geistlicher Dienst ist keine feste Anstellung nach Vorschrift, sondern eine Lebensweise
  • Pastoren schaffen sich den Arbeitsplatz durch treuen Dienst - wenn Gott segnet, kommt Versorgung
  • Berufung endet nicht mit dem Rentenalter
  • Es geht um volle Hingabe des ganzen Lebens für das Evangelium

4. Warnung vor Manipulation durch Geld

  • Paulus wollte sich nicht durch Geldannahme manipulieren lassen
  • Konstantin machte im 4. Jahrhundert Pastoren zu Staatspriestern und die Gemeinde wurde verweltlicht
  • Geld ist ein Machtmittel und kann zur Manipulation verwendet werden
  • Menschen werden sich nach ihrem Geschmack Lehrer aussuchen, die nur das sagen, was sie hören wollen

5. Richtige Verwendung von Geld

  • Geld bewusst vor Gott verwalten für die Förderung des Evangeliums
  • Zwei Richtungen: Unterstützung geistlicher Diener und Dienst an den Armen
  • Wer Diener Gottes unterstützt, wird am Lohn beteiligt
  • Jesus wurde von Frauen mit ihrem Besitz unterstützt (Maria Magdalena, Johanna, Susanna)
  • Versorgung der Schwächsten der Gesellschaft ist wahrer Gottesdienst

Biblische Grundlagen

Direkt zitiert

1. Korinther 9,1-2

Bin ich nicht Apostel? Bin ich nicht frei? Habe ich nicht unseren Herrn Jesus gesehen? Seid ihr nicht mein Werk in Christus? Wenn ich für andere kein Apostel bin, so bin ich jetzt doch wenigstens für euch, denn das Siegel meines Apostelsdienstes seid ihr im Herrn.

1. Korinther 9,3-6

Dies ist meine Verteidigung denen gegenüber, die mich zur Rede stellen. Sind wir nicht berechtigt zu essen und zu trinken? Sind wir nicht berechtigt, eine Schwester als Ehefrau mit uns zu führen, wie auch die anderen Apostel und die Brüder des Herrn und Käfers? Oder sind wir, nur ich und Barnabas, nicht berechtigt, die Arbeit zu unterlassen?

1. Korinther 9,7

Wer zieht auf eigene Kosten in den Krieg? Wer pflanzt einen Weinberg und isst nicht dessen Frucht? Oder wer weidet eine Herde und nährt sich nicht von der Milch der Herde?

1. Korinther 9,8-10

Sage ich das nur aus menschlicher Sicht, oder sagt nicht das auch das Gesetz? Ja, im Gesetz Mose steht geschrieben, du sollst dem Ochsen nicht das Maul verbinden, wenn er drischt... Denn es ist ja um unsere Twillen geschrieben worden, der, welcher pflügt, soll auf Hoffnung hin pflügen. Und der, welcher drischt, soll auf Hoffnung hin dreschen, dass er an seiner Hoffnung auch Anteil bekommt.

1. Korinther 9,13-14

Wisst ihr nicht, dass die, welche die heiligen Dienste tun, auch vom Heiligtum essen und dass die, welche am Altar dienen, vom Altar ihren Anteil erhalten. So hat auch der Herr angeordnet, dass die, welche das Evangelium verkündigen, vom Evangelium leben sollten.

2. Korinther 11,8-9

Andere Gemeinden habe ich ausgeplündert und Geld von ihnen genommen um euch dienen zu können. Aber als ich zu euch kam und in Schwierigkeiten geriet bin ich niemandem zur Last gefallen. Was ich zu wenig hatte, ergänzten die Brüder, die aus Mazedonien kamen.

1. Timotheus 5,17-19

Die Ältesten, die gut vorstehen, sollten doppelter Ehre wertgeachtet werden, besonders die, welche im Wort und in der Lehre arbeiten. Denn die Schrift sagt, du sollst dem Ochsen nicht das Maul verbinden, der drischt. Und der Arbeiter ist seines Lohnes wert.

Lukas 8,1-3

In der folgenden Zeit zog Jesus durch viele Städte und Dörfer und verkündigte überall die Freudenbotschaft vom Reich Gottes. Begleitet wurde er von den zwölf Jüngern und von einigen Frauen, die er von bösen Geistern befreit und von Krankheiten geheilt hat. Es waren Maria Magdalena, aus dem er sieben Dämonen ausgetrieben hat, Johanna, die Frau des Huzas, eines hohen Beamten von Herodes Agrippa, Antipas und Susanna und viele andere. Alle diese Frauen dienten Jesus und seinen Jüngern mit ihrem Besitz.

Jakobus 1,27

Das ist ein wahrer Gottesdienst, eine reine und makellose Frömmigkeit vor Gott, dem Vater ist es, Weisen und Witwen in ihrer Bedrängnis zu besuchen und sich von der Welt unbefleckt zu halten.

Weitere Referenzen

  • Matthäus 10
  • 2. Korinther 11
  • 4. Mose 18
  • 5. Mose 18
  • 2. Timotheus (am Ende des Briefes)
  • Hebräerbrief

Praktische Anwendung (5)

  • 1 Geld nicht zur Manipulation verwenden: Prüfe dein Leben: Gibt es Bereiche, wo du das Evangelium verkürzt hast für persönlichen Vorteil? Wo hast du Kompromisse gemacht um Prästiges, Ansehens oder finanzieller Vorteile willen? Kehre zur Lauterkeit zurück.
  • 2 Das Evangelium ohne Eigennutz verkündigen: Folge dem Beispiel von Paulus und verkündige bzw. lebe das Evangelium in voller Reinheit ohne persönliche Bereicherung oder Manipulation im Vordergrund.
  • 3 Geistliche Diener finanziell unterstützen: Verwalte dein Geld bewusst vor Gott und investiere in zwei Richtungen: Unterstützung von Menschen im geistlichen Dienst und Hilfe für die Ärmsten. Wer Diener Gottes unterstützt, wird am Lohn beteiligt.
  • 4 Berufungen fördern und freisetzen: Bete für Menschen, die Gott in seinen Dienst ruft. Unterstütze sie geistlich und finanziell, damit sie vollzeitig für das Reich Gottes arbeiten können und neue Gemeinden gegründet werden.
  • 5 Den Schwächsten der Gesellschaft dienen: Vergiss nicht die Ärmsten und Schwächsten um dich herum und weltweit. Sei Gottes verlängerter Arm und praktiziere wahren Gottesdienst durch Hilfe für Bedürftige.