Emanuel Lindern
Als dynamische Freikirche erleben wir heute noch, wie Gott Herzen berührt, Gebete erhört, Wunder tut und Menschen verändert. Wir verstehen uns als Teil einer großen Familie Gottes, in der auch du ganz unabhängig von deinem Alter oder deiner Herkunft herzlich willkommen bist!
Täglicher Impuls Tag 1 von 7 Übermorgen im Himmel
Während der Anbetungszeit hatte Pastor David eine tiefgreifende Erkenntnis: Das Leben ist unglaublich kurz. Mit 46 Jahren, in der Mitte seines Lebens, hatte er plötzlich das Gefühl, als sei er vorgestern geboren und würde übermorgen bereits vor Jesus stehen. Diese Perspektive veränderte alles.
Wenn du wüsstest, dass du übermorgen im Himmel sein wirst, was würdest du in diesen letzten zwei Tagen tun? Was wäre dir dann wirklich wichtig? In der Ewigkeit interessiert es nicht, wie viel Geld auf deinem Konto war oder wie viele Besitztümer du hattest. Was zählt, ist deine Beziehung zu Jesus und wie du deine Zeit für sein Reich investiert hast.
Diese Erkenntnis erfüllte Pastor David nicht mit Angst, sondern mit überwältigender Freude. Die Ewigkeit ist nicht weit entfernt – sie ist schon nah. Diese Perspektive hilft uns, unsere Prioritäten richtig zu setzen und das zu schätzen, was wirklich von Bedeutung ist.
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Während der Anbetungszeit hatte Pastor David eine tiefgreifende Erkenntnis: Das Leben ist unglaublich kurz. Mit 46 Jahren, in der Mitte seines Lebens, hatte er plötzlich das Gefühl, als sei er vorgestern geboren und würde übermorgen bereits vor Jesus stehen. Diese Perspektive veränderte alles. Wenn du wüsstest, dass du übermorgen im Himmel sein wirst, was würdest du in diesen letzten zwei Tagen tun? Was wäre dir dann wirklich wichtig? In der Ewigkeit interessiert es nicht, wie viel Geld auf deinem Konto war oder wie viele Besitztümer du hattest. Was zählt, ist deine Beziehung zu Jesus und wie du deine Zeit für sein Reich investiert hast. Diese Erkenntnis erfüllte Pastor David nicht mit Angst, sondern mit überwältigender Freude. Die Ewigkeit ist nicht weit entfernt – sie ist schon nah. Diese Perspektive hilft uns, unsere Prioritäten richtig zu setzen und das zu schätzen, was wirklich von Bedeutung ist.
Während der Anbetungszeit hatte Pastor David eine tiefgreifende Erkenntnis: Das Leben ist unglaublich kurz. Mit 46 Jahren, in der Mitte seines Lebens, hatte er plötzlich das Gefühl, als sei er vorgestern geboren und würde übermorgen bereits vor Jesus stehen. Diese Perspektive veränderte alles. Wenn du wüsstest, dass du übermorgen im Himmel sein wirst, was würdest du in diesen letzten zwei Tagen tun? Was wäre dir dann wirklich wichtig? In der Ewigkeit interessiert es nicht, wie viel Geld auf deinem Konto war oder wie viele Besitztümer du hattest. Was zählt, ist deine Beziehung zu Jesus und wie du deine Zeit für sein Reich investiert hast. Diese Erkenntnis erfüllte Pastor David nicht mit Angst, sondern mit überwältigender Freude. Die Ewigkeit ist nicht weit entfernt – sie ist schon nah. Diese Perspektive hilft uns, unsere Prioritäten richtig zu setzen und das zu schätzen, was wirklich von Bedeutung ist.
Danke Jesus, dass die Ewigkeit mit dir meine Zukunft ist. Hilf mir, heute so zu leben, dass ich mit Freude vor dir stehen kann.
Wenn du wüsstest, dass du nur noch wenige Tage auf dieser Erde hättest, was würdest du anders machen?
Aufnahme vom 12. April 2026
Predigt Das Evangelium und das liebe Geld | Pastor Heinrich Zelmer
Sonntag, 12. April 2026 1. Korinther 9,1-2 Kernaussage Paulus verteidigt sein Apostelamt und lehrt, dass geistliche Diener entlohnt werden sollen, obwohl er selbst in Korinth darauf verzichtete, um die Gemeinde vor Manipulation durch Geld zu schützen und das Evangelium in Lauterkeit zu verkündigen. Geld darf kein Mittel zur Manipulation werden, weder im geistlichen Dienst noch im privaten Leben.
Pastor Heinrich Zelmer hält eine ausführliche Predigt über das Evangelium und die Frage der finanziellen Entlohnung von geistlichen Dienern, basierend auf 1. Korinther Kapitel 9. Er erklärt, dass Paulus sich in diesem Text gegen Vorwürfe verteidigt, sein Apostelamt sei unprofessionell, weil er in Korinth kein Geld von der Gemeinde annahm. Paulus verzichtete bewusst auf Bezahlung, um sich von falschen Aposteln zu unterscheiden, die eigennützig und geldgierig waren, und um die Gemeinde vor Manipulation zu schützen.
Trotz seines persönlichen Verzichts lehrt Paulus die Gemeinde, dass geistliche Diener sehr wohl unterstützt werden sollten - durch Beispiele aus dem Alltag (Soldat, Weinbauer, Hirte), alttestamentliche Anweisungen über die Leviten und Jesu eigene Worte. Zelmer betont, dass geistlicher Dienst keine Arbeit nach Vorschrift ist, sondern völlige Hingabe erfordert. Er warnt davor, dass Geld nicht zur Manipulation verwendet werden darf, und ermutigt die Gemeinde, Menschen mit echter Berufung finanziell und geistlich zu unterstützen. Abschließend ruft er die Gemeinde auf, sich für zukünftige Gemeindegründungen und die Freisetzung neuer Mitarbeiter vorzubereiten. Weiterlesen
Das Evangelium und das liebe Geld | Pastor Heinrich Zelmer
Paulus verteidigt sein Apostelamt und lehrt, dass geistliche Diener entlohnt werden sollen, obwohl er selbst in Korinth darauf verzichtete, um die Gemeinde vor Manipulation durch Geld zu schützen und das Evangelium in Lauterkeit zu verkündigen. Geld darf kein Mittel zur Manipulation werden, weder im geistlichen Dienst noch im privaten Leben.
Hauptthemen (5)
1. Paulus' Verteidigung seines Apostelamts
- • Sein Apostelamt wurde von einer Lobby in Korinth in Frage gestellt
- • Er wurde kritisiert, weil er unprofessionell erschien - als Zeltmacher arbeitete und kein Geld verlangte
- • Die Gemeinde selbst ist der Beweis seines Apostelamts, da Gott sichtbar wirkte und Menschen verwandelt wurden
- • Paulus verzichtete bewusst auf Entlohnung, um sich von falschen Aposteln abzugrenzen, die eigennützig, prestigeorientiert und geldgierig waren
2. Biblische Grundlage für die Entlohnung geistlicher Diener
- • Drei Beispiele aus dem Leben: Soldat erhält Sold, Weinbergbesitzer erntet Früchte, Hirte nährt sich von der Herde
- • Gesetz Mose: 'Du sollst dem Ochsen nicht das Maul verbinden, wenn er drischt'
- • Im Alten Testament erhielt der Stamm Levi den Zehnten für den Tempeldienst
- • Jesus ordnete an, dass die, welche das Evangelium verkündigen, vom Evangelium leben sollen
- • Berufung und komplette Hingabe auf der einen Seite, Versorgung durch die Gemeinde auf der anderen Seite
3. Mehr als Dienst nach Vorschrift
- • Geistlicher Dienst ist keine feste Anstellung nach Vorschrift, sondern eine Lebensweise
- • Pastoren schaffen sich den Arbeitsplatz durch treuen Dienst - wenn Gott segnet, kommt Versorgung
- • Berufung endet nicht mit dem Rentenalter
- • Es geht um volle Hingabe des ganzen Lebens für das Evangelium
4. Warnung vor Manipulation durch Geld
- • Paulus wollte sich nicht durch Geldannahme manipulieren lassen
- • Konstantin machte im 4. Jahrhundert Pastoren zu Staatspriestern und die Gemeinde wurde verweltlicht
- • Geld ist ein Machtmittel und kann zur Manipulation verwendet werden
- • Menschen werden sich nach ihrem Geschmack Lehrer aussuchen, die nur das sagen, was sie hören wollen
5. Richtige Verwendung von Geld
- • Geld bewusst vor Gott verwalten für die Förderung des Evangeliums
- • Zwei Richtungen: Unterstützung geistlicher Diener und Dienst an den Armen
- • Wer Diener Gottes unterstützt, wird am Lohn beteiligt
- • Jesus wurde von Frauen mit ihrem Besitz unterstützt (Maria Magdalena, Johanna, Susanna)
- • Versorgung der Schwächsten der Gesellschaft ist wahrer Gottesdienst
Biblische Grundlagen
Direkt zitiert
Bin ich nicht Apostel? Bin ich nicht frei? Habe ich nicht unseren Herrn Jesus gesehen? Seid ihr nicht mein Werk in Christus? Wenn ich für andere kein Apostel bin, so bin ich jetzt doch wenigstens für euch, denn das Siegel meines Apostelsdienstes seid ihr im Herrn.
Dies ist meine Verteidigung denen gegenüber, die mich zur Rede stellen. Sind wir nicht berechtigt zu essen und zu trinken? Sind wir nicht berechtigt, eine Schwester als Ehefrau mit uns zu führen, wie auch die anderen Apostel und die Brüder des Herrn und Käfers? Oder sind wir, nur ich und Barnabas, nicht berechtigt, die Arbeit zu unterlassen?
Wer zieht auf eigene Kosten in den Krieg? Wer pflanzt einen Weinberg und isst nicht dessen Frucht? Oder wer weidet eine Herde und nährt sich nicht von der Milch der Herde?
Sage ich das nur aus menschlicher Sicht, oder sagt nicht das auch das Gesetz? Ja, im Gesetz Mose steht geschrieben, du sollst dem Ochsen nicht das Maul verbinden, wenn er drischt... Denn es ist ja um unsere Twillen geschrieben worden, der, welcher pflügt, soll auf Hoffnung hin pflügen. Und der, welcher drischt, soll auf Hoffnung hin dreschen, dass er an seiner Hoffnung auch Anteil bekommt.
Wisst ihr nicht, dass die, welche die heiligen Dienste tun, auch vom Heiligtum essen und dass die, welche am Altar dienen, vom Altar ihren Anteil erhalten. So hat auch der Herr angeordnet, dass die, welche das Evangelium verkündigen, vom Evangelium leben sollten.
Andere Gemeinden habe ich ausgeplündert und Geld von ihnen genommen um euch dienen zu können. Aber als ich zu euch kam und in Schwierigkeiten geriet bin ich niemandem zur Last gefallen. Was ich zu wenig hatte, ergänzten die Brüder, die aus Mazedonien kamen.
Die Ältesten, die gut vorstehen, sollten doppelter Ehre wertgeachtet werden, besonders die, welche im Wort und in der Lehre arbeiten. Denn die Schrift sagt, du sollst dem Ochsen nicht das Maul verbinden, der drischt. Und der Arbeiter ist seines Lohnes wert.
In der folgenden Zeit zog Jesus durch viele Städte und Dörfer und verkündigte überall die Freudenbotschaft vom Reich Gottes. Begleitet wurde er von den zwölf Jüngern und von einigen Frauen, die er von bösen Geistern befreit und von Krankheiten geheilt hat. Es waren Maria Magdalena, aus dem er sieben Dämonen ausgetrieben hat, Johanna, die Frau des Huzas, eines hohen Beamten von Herodes Agrippa, Antipas und Susanna und viele andere. Alle diese Frauen dienten Jesus und seinen Jüngern mit ihrem Besitz.
Das ist ein wahrer Gottesdienst, eine reine und makellose Frömmigkeit vor Gott, dem Vater ist es, Weisen und Witwen in ihrer Bedrängnis zu besuchen und sich von der Welt unbefleckt zu halten.
Weitere Referenzen
- → Matthäus 10
- → 2. Korinther 11
- → 4. Mose 18
- → 5. Mose 18
- → 2. Timotheus (am Ende des Briefes)
- → Hebräerbrief
Praktische Anwendung (5)
- 1 Geld nicht zur Manipulation verwenden: Prüfe dein Leben: Gibt es Bereiche, wo du das Evangelium verkürzt hast für persönlichen Vorteil? Wo hast du Kompromisse gemacht um Prästiges, Ansehens oder finanzieller Vorteile willen? Kehre zur Lauterkeit zurück.
- 2 Das Evangelium ohne Eigennutz verkündigen: Folge dem Beispiel von Paulus und verkündige bzw. lebe das Evangelium in voller Reinheit ohne persönliche Bereicherung oder Manipulation im Vordergrund.
- 3 Geistliche Diener finanziell unterstützen: Verwalte dein Geld bewusst vor Gott und investiere in zwei Richtungen: Unterstützung von Menschen im geistlichen Dienst und Hilfe für die Ärmsten. Wer Diener Gottes unterstützt, wird am Lohn beteiligt.
- 4 Berufungen fördern und freisetzen: Bete für Menschen, die Gott in seinen Dienst ruft. Unterstütze sie geistlich und finanziell, damit sie vollzeitig für das Reich Gottes arbeiten können und neue Gemeinden gegründet werden.
- 5 Den Schwächsten der Gesellschaft dienen: Vergiss nicht die Ärmsten und Schwächsten um dich herum und weltweit. Sei Gottes verlängerter Arm und praktiziere wahren Gottesdienst durch Hilfe für Bedürftige.
Impulse aus der Woche ab 13. April
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Tag 1 von 7 · 13. April Das Evangelium in Lauterkeit verkündigen
Paulus musste sich in Korinth gegen schwere Vorwürfe verteidigen. Sein Apostelamt wurde in Frage gestellt, weil er kein Geld von der Gemeinde annahm – in einer Kultur, wo professionelle Redner hohe Gagen verlangten. Doch Paulus wählte bewusst einen anderen Weg: Er arbeitete als Zeltmacher und verzichtete auf Bezahlung, um die Gemeinde vor Manipulation zu schützen. In Korinth gab es falsche Apostel, die eigennützig, geldgierig und auf Prestige ausgerichtet waren. Um sich von ihnen abzuheben und die Gemeinde in Lauterkeit zu bewahren, zeigte Paulus das genaue Gegenteil: Selbstlosigkeit, Bescheidenheit und eine dienende Haltung. Sein Verzicht war kein Zeichen von Unprofessionalität, sondern von geistlicher Weisheit. Die Frucht seines Dienstes war sichtbar: Menschen aus allen Schichten – Arme, Prostituierte, Ausgestoßene – erfuhren die Kraft des Evangeliums und wurden Teil der Gemeinde. Sie waren der lebendige Beweis seiner apostolischen Berufung.
1. Korinther 9,1-2
GebetBitte Gott um Weisheit, das Evangelium in Lauterkeit zu leben und dich nicht durch Geld, Prestige oder menschliche Anerkennung manipulieren zu lassen.
Zum NachdenkenGibt es Bereiche in deinem Leben, wo du das Evangelium für einen persönlichen Vorteil verkürzt oder angepasst hast?
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Tag 2 von 7 · 14. April Der Soldat, der Weinbauer und der Hirte
Paulus verwendet drei eindrückliche Bilder aus dem Alltag, um zu erklären, warum geistliche Diener unterstützt werden sollten. Ein Soldat zieht nicht auf eigene Kosten in den Krieg – er erhält seinen Sold, weil er sein ganzes Leben seinem Dienstherrn verschrieben hat. Genauso verdient jemand, der seine ganze Zeit und Kraft für das Evangelium einsetzt, seinen Lebensunterhalt. Der Weinbauer investiert Jahre harter Arbeit in seinen Weinberg, bevor er Früchte ernten kann. Die Pionierarbeit der Gemeindegründung gleicht diesem Prozess: Paulus und sein Team pflanzten unermüdlich Gemeinden – 'Weinberge Gottes' – und durften von dieser Frucht profitieren. Das Bild des Hirten zeigt: Geistlicher Dienst ist keine Acht-Stunden-Arbeit, sondern eine Lebensweise. Ein Hirte lebt mit seiner Herde, Tag und Nacht, und trägt ständig Verantwortung. Diese völlige Hingabe rechtfertigt, dass er von der Milch der Herde leben darf.
1. Korinther 9,7
GebetDanke Gott für Menschen, die ihr Leben ganz für das Evangelium hingeben, und bitte um ein Herz, das ihre Arbeit wertschätzt und unterstützt.
Zum NachdenkenVerstehst du geistlichen Dienst als 'Dienst nach Vorschrift' oder als Lebenshingabe – und wie spiegelt sich das in deiner eigenen Nachfolge wider?
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Tag 3 von 7 · 15. April Das Gesetz und die Ochsen auf der Tenne
Paulus zitiert ein scheinbar nebensächliches Gebot aus dem mosaischen Gesetz: 'Du sollst dem Ochsen nicht das Maul verbinden, wenn er drischt.' Manche Bauern banden den Ochsen einen Maulkorb um, damit sie während der Arbeit auf der Tenne nicht vom Getreide fraßen. Doch Gott gebietet Fairness – selbst gegenüber Tieren. Paulus erkennt darin jedoch eine tiefere geistliche Wahrheit: Wenn Gott schon für Tiere solche Fürsorge zeigt, wie viel mehr gilt das für Menschen, die im Dienst des Evangeliums arbeiten! 'Wer pflügt, soll auf Hoffnung hin pflügen; wer drischt, soll auf Hoffnung hin dreschen, dass er an seiner Hoffnung auch Anteil bekommt.' Dieses Prinzip durchzieht die ganze Bibel: Von den Leviten im Alten Testament, die vom Zehnten lebten, bis zu Jesus, der seinen Jüngern sagte: 'Der Arbeiter ist seines Lohnes wert.' Gott selbst hat angeordnet, dass die, die das Evangelium verkündigen, vom Evangelium leben sollten.
5. Mose 25,4
GebetBitte den Herrn, dir ein weites Herz zu schenken für die Unterstützung derer, die sein Reich bauen.
Zum NachdenkenWie gehst du mit den biblischen Prinzipien der Großzügigkeit und Unterstützung um – besonders gegenüber denen, die geistlich dienen?
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Tag 4 von 7 · 16. April Mehr als Dienst nach Vorschrift
Im Reich Gottes gibt es keine sichere, lebenslang abgesicherte Anstellung für Pastoren. Stattdessen gilt: Wir schaffen uns den Arbeitsplatz durch treuen Dienst selbst. Wenn wir treu dienen, segnet Gott. Wenn Gott segnet, kommt Versorgung – und vielleicht sogar Arbeitsplätze für andere. Dieser Dienst kennt keine Stundenlöhne und keine festen Feierabendzeiten. Wie ein Bauer, der auch sonntags seine Tiere versorgt, oder eine Mutter, die rund um die Uhr für ihre Familie da ist – so ist geistlicher Dienst eine Lebenshingabe. Sogar im Ruhestand endet die Berufung nicht: Die Ruhe Gottes steht für sein Volk noch aus. Paulus lebte diese Hingabe vor. Er kam nach Korinth nicht mit überredender Redekunst oder tiefer Gelehrsamkeit, sondern mit einer klaren Entscheidung: 'Ich habe mich entschlossen, unter euch nichts anderes zu kennen als Jesus Christus und ihn gekreuzigt.' Das war sein Fokus – und seine ganze Lebenskraft.
1. Korinther 2,1-2
GebetBitte Gott um ein Herz voller Hingabe – nicht nur im geistlichen Dienst, sondern in allen Bereichen deines Lebens.
Zum NachdenkenIn welchen Bereichen deines Lebens dienst du nur nach Vorschrift, anstatt mit ganzer Hingabe?
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Tag 5 von 7 · 17. April Geld als Machtmittel
Geld ist ein Machtmittel – und kann zur Manipulation verwendet werden. Die Geschichte zeigt das deutlich: Im vierten Jahrhundert bot Kaiser Konstantin den Pastoren Bezahlung und Anerkennung an – doch der Preis war ihre Unabhängigkeit. Sie mussten 'nach seiner Pfeife tanzen'. Die Folge: Die Gemeinde verweltlichte und verlor ihre geistliche Kraft. Paulus hatte prophetisch gewarnt: 'Es wird eine Zeit kommen, da werden sie die gesunde Lehre unerträglich finden und sich nach ihrem Geschmack Lehrer aussuchen, die ihnen nur das sagen, was sie hören wollen.' Genau das geschah – und geschieht bis heute. Wenn Menschen durch Geld manipulieren wollen, sollten wir von ihnen kein Geld annehmen. Paulus lebte das vor: Er blieb unabhängig, um das volle Evangelium unverblümt verkündigen zu können. Seine Botschaft: Geld darf kein Mittel zur Manipulation werden – weder im geistlichen Dienst noch im privaten Leben.
2. Timotheus 4,3
GebetBitte Gott um Befreiung von allen Bereichen, wo Geld, Prestige oder Eigennutz deine Entscheidungen beeinflussen.
Zum NachdenkenWo hast du das Evangelium für dich verkürzt – um einen persönlichen Vorteil, Bequemlichkeit oder menschliches Ansehen willen?
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Tag 6 von 7 · 18. April Berufungen fördern und freisetzen
Jesus und seine Jünger wurden von hingegebenen Frauen unterstützt, die ihren Besitz für den Dienst am Evangelium einsetzten. Maria Magdalena, Johanna und Susanna – sie alle 'dienten Jesus und seinen Jüngern mit ihrem Besitz'. Diese Frauen werden im Himmel einen großen Lohn empfangen. Gott gibt uns Geld, damit wir es bewusst vor ihm verwalten. Wir können es für eigennützige oder sündige Dinge verwenden – oder positiv einsetzen für die Förderung des Evangeliums. Wer Menschen unterstützt, die in Lauterkeit dienen, wird an ihrem Lohn beteiligt: 'Wer einen Propheten aufnimmt, bekommt den Lohn des Propheten.' Zwei Richtungen sind besonders wichtig: Erstens, Menschen im geistlichen Dienst zu fördern, damit das Reich Gottes gebaut wird. Zweitens, den Ärmsten der Armen zu dienen – wie die Urgemeinde es tat. Jakobus nennt das 'wahren Gottesdienst': Weisen und Witwen in ihrer Bedrängnis zu besuchen.
Lukas 8,1-3
GebetBitte Gott um Weisheit, deine Ressourcen so einzusetzen, dass echte Berufungen gefördert und Bedürftige versorgt werden.
Zum NachdenkenWie verwaltest du das Geld, das Gott dir anvertraut hat – für eigene Ziele oder zur Förderung seines Reiches?
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Tag 7 von 7 · 19. April Eine Vision für die Zukunft
Gott ruft in dieser Gemeinde Menschen in seinen vollzeitigen Dienst. Sie haben eine Berufung, sich ganz für das Reich Gottes hinzugeben. Die Frage ist: Sind wir bereit, solche Menschen durch finanzielle Unterstützung und geistliche Begleitung freizusetzen? Die Vision ist klar: Diese Gemeinde wird über den Rahmen der jetzigen Räumlichkeiten hinauswachsen. Es werden neue Gemeinden gegründet. Dafür braucht es Menschen, die ihr Leben ganz auf den Altar Gottes legen – und eine Gemeinde, die sie unterstützt, für sie betet und sie freigibt. Der Dienst soll sich vervielfältigen. Generationen sollen weitergegeben werden. Jesus sagte: 'Die Ernte ist groß, aber der Arbeiter sind wenige. Bittet den Herrn der Ernte, dass er Arbeiter in seine Ernte sendet.' Lasst uns gemeinsam dafür beten und arbeiten, dass Gott genau das in unserer Mitte schenkt – zur Ehre seines Namens und zur Ausbreitung seines Reiches.
Matthäus 9,37-38
GebetBitte den Herrn der Ernte, Arbeiter in seine Ernte zu senden – und zeige dir, wie du Teil dieser Bewegung sein kannst.
Zum NachdenkenBist du bereit, Menschen in deinem Umfeld zu unterstützen und freizusetzen, die Gott in seinen Dienst ruft?