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Emanuel Lindern

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Als dynamische Freikirche erleben wir heute noch, wie Gott Herzen berührt, Gebete erhört, Wunder tut und  Menschen verändert. Wir verstehen uns als Teil einer großen Familie Gottes, in der auch du ganz unabhängig von deinem Alter oder deiner Herkunft herzlich willkommen bist!

Täglicher Impuls
Tag 1 von 7

Übermorgen im Himmel

Aus der Predigt „Gott gibt jedem seinen Platz im Leib Christi | Pastor David Hergert“ vom 28. Oktober

Während der Anbetungszeit hatte Pastor David eine tiefgreifende Erkenntnis: Das Leben ist unglaublich kurz. Mit 46 Jahren, in der Mitte seines Lebens, hatte er plötzlich das Gefühl, als sei er vorgestern geboren und würde übermorgen bereits vor Jesus stehen. Diese Perspektive veränderte alles. Wenn du wüsstest, dass du übermorgen im Himmel sein wirst, was würdest du in diesen letzten zwei Tagen tun? Was wäre dir dann wirklich wichtig? In der Ewigkeit interessiert es nicht, wie viel Geld auf deinem Konto war oder wie viele Besitztümer du hattest. Was zählt, ist deine Beziehung zu Jesus und wie du deine Zeit für sein Reich investiert hast. Diese Erkenntnis erfüllte Pastor David nicht mit Angst, sondern mit überwältigender Freude. Die Ewigkeit ist nicht weit entfernt – sie ist schon nah. Diese Perspektive hilft uns, unsere Prioritäten richtig zu setzen und das zu schätzen, was wirklich von Bedeutung ist.

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Während der Anbetungszeit hatte Pastor David eine tiefgreifende Erkenntnis: Das Leben ist unglaublich kurz. Mit 46 Jahren, in der Mitte seines Lebens, hatte er plötzlich das Gefühl, als sei er vorgestern geboren und würde übermorgen bereits vor Jesus stehen. Diese Perspektive veränderte alles. Wenn du wüsstest, dass du übermorgen im Himmel sein wirst, was würdest du in diesen letzten zwei Tagen tun? Was wäre dir dann wirklich wichtig? In der Ewigkeit interessiert es nicht, wie viel Geld auf deinem Konto war oder wie viele Besitztümer du hattest. Was zählt, ist deine Beziehung zu Jesus und wie du deine Zeit für sein Reich investiert hast. Diese Erkenntnis erfüllte Pastor David nicht mit Angst, sondern mit überwältigender Freude. Die Ewigkeit ist nicht weit entfernt – sie ist schon nah. Diese Perspektive hilft uns, unsere Prioritäten richtig zu setzen und das zu schätzen, was wirklich von Bedeutung ist.

Gebet

Danke Jesus, dass die Ewigkeit mit dir meine Zukunft ist. Hilf mir, heute so zu leben, dass ich mit Freude vor dir stehen kann.

Zum Nachdenken

Wenn du wüsstest, dass du nur noch wenige Tage auf dieser Erde hättest, was würdest du anders machen?

Aufnahme vom 12. April 2026

Predigt

12-04-2026 | Live Gottesdienst

Sonntag, 12. April 2026
Römer 11,36
Kernaussage

Paulus verteidigt sein Apostelamt und lehrt, dass geistliche Diener finanziell unterstützt werden sollen, obwohl er selbst auf diese Unterstützung verzichtete, um das Evangelium vor Manipulation durch Geld zu schützen. Er zeigt, dass vollzeitiger Dienst am Evangelium vollständige Hingabe erfordert und durch die Gemeinde versorgt werden soll.

Der Gottesdienst beginnt mit ausgedehntem Lobpreis und Anbetung, bei dem die Gemeinde Gott für seine Gnade, Treue und Gegenwart preist. Pastor Heinrich Zellmer predigt anschließend über 1. Korinther 9 und das Thema der finanziellen Unterstützung für geistliche Diener. Er erklärt, warum Paulus sein Apostelamt verteidigen musste und weshalb er bewusst auf finanzielle Unterstützung aus Korinth verzichtete, obwohl er gleichzeitig lehrte, dass Verkündiger des Evangeliums von ihrer Arbeit leben sollten. Die Predigt betont, dass Geld kein Manipulationsmittel sein darf, dass echter geistlicher Dienst mehr als bloße Pflichterfüllung ist, und dass Gemeinden berufen sind, vollzeitliche Diener des Evangeliums finanziell zu unterstützen. Pastor Heinrich schließt mit der Vision, dass Gott Menschen in der Gemeinde vorbereitet, um neue Gemeinden zu gründen und das Reich Gottes weiter auszubreiten.
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Der Gottesdienst beginnt mit ausgedehntem Lobpreis und Anbetung, bei dem die Gemeinde Gott für seine Gnade, Treue und Gegenwart preist. Pastor Heinrich Zellmer predigt anschließend über 1. Korinther 9 und das Thema der finanziellen Unterstützung für geistliche Diener. Er erklärt, warum Paulus sein Apostelamt verteidigen musste und weshalb er bewusst auf finanzielle Unterstützung aus Korinth verzichtete, obwohl er gleichzeitig lehrte, dass Verkündiger des Evangeliums von ihrer Arbeit leben sollten. Die Predigt betont, dass Geld kein Manipulationsmittel sein darf, dass echter geistlicher Dienst mehr als bloße Pflichterfüllung ist, und dass Gemeinden berufen sind, vollzeitliche Diener des Evangeliums finanziell zu unterstützen. Pastor Heinrich schließt mit der Vision, dass Gott Menschen in der Gemeinde vorbereitet, um neue Gemeinden zu gründen und das Reich Gottes weiter auszubreiten.

Hauptthemen (5)

1. Paulus' Verteidigung seines Apostelamts

  • • Paulus musste sich gegen Vorwürfe verteidigen, weil sein Apostelamt in Korinth infrage gestellt wurde
  • • Er wurde als unprofessionell angesehen, weil er keine Gage verlangte, sondern als Zeltmacher arbeitete
  • • Die stolzen Korinther erwarteten, dass wahre Lehrer Geld verlangen, wie es bei Philosophen üblich war
  • • Paulus betont, dass die Gemeinde selbst der Beweis seines Apostelamts ist

2. Biblische Grundlagen für die Entlohnung geistlicher Diener

  • • Paulus verwendet drei Vergleiche: Soldat, Weinbauer und Hirte
  • • Ein Soldat zieht nicht auf eigene Kosten in den Krieg
  • • Wer einen Weinberg pflanzt, darf von dessen Frucht essen
  • • Ein Hirte nährt sich von der Milch der Herde
  • • Das alttestamentliche Gesetz: 'Du sollst dem Ochsen nicht das Maul verbinden, der drischt'
  • • Der Stamm Levi erhielt den Zehnten, um vollzeitig im Tempeldienst zu stehen
  • • Jesus ordnete an: 'Der Arbeiter ist seines Lohnes wert'

3. Warum Paulus auf finanzielle Unterstützung verzichtete

  • • Falsche Apostel in Korinth waren eigennützig, prestigeorientiert und geldgierig
  • • Paulus wollte sich davon abgrenzen und die Gemeinde schützen
  • • Er wollte nicht durch Geld manipuliert werden und das Evangelium frei verkündigen können
  • • Er nahm Unterstützung von anderen Gemeinden (z.B. Mazedonien) an, aber nicht von Korinth
  • • Er wollte die Gemeinde in Lauterkeit bewahren

4. Dienst am Evangelium ist mehr als Dienst nach Vorschrift

  • • Geistlicher Dienst erfordert vollständige Hingabe, nicht nur einen Job
  • • Es gibt keine feste, sichere Anstellung im Reich Gottes
  • • Pastoren schaffen sich ihren Arbeitsplatz durch treuen Dienst
  • • Berufung endet nicht mit dem Rentenalter
  • • Die Ruhe Gottes für sein Volk steht noch aus

5. Richtige Verwendung von Geld im Reich Gottes

  • • Geld soll nicht als Manipulationsmittel verwendet werden
  • • Zwei Hauptrichtungen: Unterstützung geistlicher Diener und Dienst an den Armen
  • • Im AT: Zehnten für Priester und Leviten, Fürsorge für Witwen, Waisen und Fremdlinge
  • • Im NT: Jesus wurde von hingegebenen Frauen mit ihrem Besitz unterstützt
  • • Die Urgemeinde versorgte Witwen und Bedürftige
  • • Wer Diener Gottes unterstützt, wird am Lohn ihrer Arbeit teilhaben

Biblische Grundlagen

Direkt zitiert

Römer 11,36

Denn alles kommt von ihm, alles lebt durch ihn und alles vollendet sich in ihm. ihm gebührt Lob und Ehre in alle Ewigkeit.

Jakobus 5,13

Leidet jemand unter euch? Er bete. Ist jemand guten Mutes? Er singe Psalmen.

Psalm 57,10-12

Er weise auf der ganzen Welt deine Hoheit und Macht.

1. Korinther 9,1

Bin ich nicht Apostel? Bin ich nicht frei? Habe ich nicht unseren Herrn Jesus gesehen? Seid ihr nicht mein Werk in Christus?

1. Korinther 9,3-6

Dies ist meine Verteidigung denen gegenüber, die mich zur Rede stellen. Sind wir nicht berechtigt, zu essen und zu trinken? Sind wir nicht berechtigt, eine Schwester als Ehefrau mit uns zu führen, wie auch die anderen Aposteln, die Brüder des Herrn und Käfers? Oder sind wir, nur ich und Barnabas, nicht berechtigt, die Arbeit zu unterlassen?

2. Korinther 11,8-9

Andere Gemeinden habe ich ausgeplündert und Geld von ihnen genommen, um euch dienen zu können. Aber als ich zu euch kam und in Schwierigkeiten geriet, bin ich niemandem zur Last gefallen. Was ich zu wenig hatte, ergänzten die Brüder, die aus Mazedonien kamen.

1. Korinther 9,7

Wer zieht auf eigene Kosten in den Krieg? Wer pflanzt einen Weinberg und isst nicht dessen Frucht? Oder wer weidet eine Herde und nährt sich nicht von der Milch der Herde?

5. Mose (Deuteronomium)

Du sollst dem Ochsen nicht das Maul verbinden, wenn er drischt.

1. Timotheus 5,17-18

Die Ältesten, die gut vorstehen, sollten doppelter Ehre wertgeachtet werden, besonders die, welche im Wort und in der Lehre arbeiten. Denn die Schrift sagt, du sollst dem Ochsen nicht das Maul verbinden, der drischt. Und der Arbeiter ist seines Lohnes wert.

Matthäus 10

Der Arbeiter ist seines Lohnes wert.

1. Korinther 9

So hat auch der Herr angeordnet, dass die, welche das Evangelium verkündigen, vom Evangelium leben sollten.

2. Timotheus

Denn es wird eine Zeit kommen, da werden sie die gesunde Lehre unerträglich finden und sich selbst nach ihrem Geschmack Lehre aussuchen, die ihnen nur das sagen, was sie hören wollen.

Lukas 8,1-3

In der folgenden Zeit zog Jesus durch viele Städte und Dörfer und verkündigte überall die Freudenbotschaft vom Reich Gottes. Begleitet wurde er von den zwölf Jüngern und von einigen Frauen, die er von bösen Geistern befreit und von Krankheiten geheilt hat. Es waren Maria Magdalena, aus der er sieben Dämonen ausgetrieben hat, Johanna, die Frau des Hutzas, eines hohen Beamten von Herodes Agrippa, Antipas und Susanna und viele andere. Alle diese Frauen dienten Jesus und seinen Jüngern mit ihrem Besitz.

Jakobus

Ein reiner und makelloser Frömmigkeit vor Gott, dem Vater, ist es, Waisen und Witwen in ihrer Bedrängnis zu besuchen und sich von der Welt unbefleckt zu halten.

Weitere Referenzen

  • → 2. Korinther 11
  • → 4. Mose 18
  • → 5. Mose 18
  • → Hebräerbrief

Praktische Anwendung (5)

  • 1 Geld nicht als Manipulationsmittel verwenden: Prüfe dein Leben: Gibt es Bereiche, wo du das Evangelium verkürzt hast, um persönliche Vorteile zu erlangen? Vermeide Steuerhinterziehung, Schwarzarbeit oder andere Kompromisse, die deine geistliche Autorität schwächen.
  • 2 Das Evangelium ohne Eigennutz leben und verkündigen: Lebe das Evangelium in seiner ganzen Fülle ohne Kompromisse. Lass dich nicht durch Geld, Ansehen oder fleischliche Vorteile vom reinen Evangelium abbringen.
  • 3 Berufungen im Reich Gottes finanziell und geistlich fördern: Unterstütze Menschen, die von Gott in den vollzeitigen Dienst gerufen sind, durch finanzielle Gaben und Gebet. Investiere bewusst in zwei Richtungen: Unterstützung geistlicher Diener und Dienst an den Ärmsten.
  • 4 Bewusste Verwaltung der Finanzen vor Gott: Nutze das Geld, das Gott dir gegeben hat, zur Förderung des Evangeliums und nicht für eigennützige oder sündige Zwecke. Wer Diener Gottes unterstützt, wird am Lohn ihrer Arbeit teilhaben.
  • 5 Für neue Gemeindegründungen beten und sich einsetzen: Sei bereit, die Vision für Gemeindewachstum und neue Gemeindegründungen zu unterstützen. Bete für Menschen in der Gemeinde, die Gott in seinen Dienst ruft, und hilf sie freizusetzen.

Impulse aus der Woche ab 13. April

  1. Tag 1 von 7 · 13. April Die Verteidigung der apostolischen Berufung

    Paulus musste sein Apostelamt verteidigen, weil einige in Korinth seine Autorität in Frage stellten. Er fragte: 'Bin ich nicht Apostel? Habe ich nicht unseren Herrn Jesus gesehen?' Die Gemeinde selbst war der Beweis seiner apostolischen Berufung. Wie kam es zu diesem Konflikt? Paulus hatte bewusst eine andere Strategie gewählt als die damaligen Redner und Philosophen. Er verzichtete auf rhetorische Kunstgriffe und kam als einfacher Zeltmacher nach Korinth. Den stolzen, gebildeten Menschen erschien dies unprofessionell. Doch Paulus wollte nichts als 'Jesus Christus und ihn gekreuzigt' verkündigen. Seine Bescheidenheit und sein Verzicht auf finanzielle Forderungen wurden missverstanden. Dabei wirkte Gott sichtbar durch ihn – Menschen aus allen Schichten erlebten Befreiung und Verwandlung. Die Gemeinde selbst war 'das Siegel seines Aposteldienstes'. Echte geistliche Autorität zeigt sich nicht in äußerem Prestige, sondern in der Frucht des Dienstes.

    1. Korinther 9,1-2

    Gebet

    Bete für ein demütiges Herz, das nicht nach äußerem Ansehen urteilt, sondern die Frucht des Geistes erkennt.

    Zum Nachdenken

    Woran erkenne ich echte geistliche Autorität – an äußerem Auftreten oder an der Frucht im Leben von Menschen?

  2. Tag 2 von 7 · 14. April Geld als Manipulationsmittel ablehnen

    Paulus verzichtete bewusst darauf, von der Gemeinde in Korinth Geld anzunehmen. Er schrieb: 'Andere Gemeinden habe ich ausgeplündert und Geld von ihnen genommen, um euch dienen zu können.' Warum diese ungewöhnliche Haltung? In Korinth gab es falsche Apostel, die eigennützig waren, nach Prestige strebten und das Geld liebten. Sie manipulierten die Gemeinde durch finanzielle Abhängigkeit. Paulus tat genau das Gegenteil: Er zeigte Selbstlosigkeit, Bescheidenheit und eine dienende Haltung, um die Gemeinde vor Verführung zu schützen. Er wollte die Botschaft des Evangeliums rein halten und sich nicht durch Geldgeber beeinflussen lassen. Seine Sorge war prophetisch – tatsächlich wurde die Kirche später durch staatliche Bezahlung manipuliert und verweltlicht. Geld kann ein Machtmittel sein. Paulus lehrt uns, dass wir uns nie durch finanzielle Vorteile vom klaren Wort Gottes abbringen lassen sollten.

    2. Korinther 11,8-9

    Gebet

    Bitte Gott um Lauterkeit und die Kraft, finanzielle Versuchungen und Manipulation zu widerstehen.

    Zum Nachdenken

    Gibt es Bereiche in meinem Leben, wo ich das Evangelium für persönliche Vorteile verkürze oder Kompromisse eingehe?

  3. Tag 3 von 7 · 15. April Das biblische Prinzip der Versorgung

    Paulus verwendet drei einleuchtende Beispiele: Der Soldat zieht nicht auf eigene Kosten in den Krieg. Der Weinbauer isst von der Frucht seines Weinbergs. Der Hirte nährt sich von der Milch der Herde. Dann zitiert er das Gesetz Mose: 'Du sollst dem Ochsen nicht das Maul verbinden, der drischt.' Diese Beispiele zeigen ein grundlegendes Prinzip: Wer seine ganze Zeit, Kraft und Leben für eine Aufgabe hingibt, verdient seinen Unterhalt davon. Der Soldat dient mit seinem Leben. Der Weinbauer investiert über Generationen. Der Hirte lebt mit seiner Herde – es ist nicht nur ein Job, sondern eine Lebensweise. Paulus erklärt, dass diese Verse 'um unseretwillen geschrieben' sind. Sie gelten besonders für die, die ihr Leben dem Evangelium geweiht haben. Wer den 'Weinberg Gottes' – die Gemeinde – aufbaut und pflegt, soll auch von dessen Frucht leben dürfen.

    1. Korinther 9,7-9

    Gebet

    Danke Gott für die Menschen, die ihm vollzeitig dienen, und bitte um Weisheit, wie du sie unterstützen kannst.

    Zum Nachdenken

    Wie unterstütze ich konkret diejenigen, die ihr Leben ganz in den Dienst für Gottes Reich gestellt haben?

  4. Tag 4 von 7 · 16. April Mehr als Dienst nach Vorschrift

    Paulus entschied sich in Korinth: 'Ich hatte mich entschlossen, unter euch nichts anderes zu kennen, als Jesus Christus und ihn gekreuzigt.' Er legte alle rhetorische Kunst beiseite und konzentrierte sich auf die einfache, kraftvolle Botschaft des Evangeliums. Geistlicher Dienst ist kein Job mit festen Arbeitszeiten und garantierter Rente. Es ist eine Berufung, die das ganze Leben umfasst. Wie der Hirte, der Tag und Nacht für seine Herde da ist, oder der Bauer, der auch sonntags seine Tiere versorgt – so ist echter Dienst im Reich Gottes. Paulus zeigt, dass wir uns den Arbeitsplatz im Reich Gottes durch treuen Dienst schaffen. Wenn wir treu dienen, segnet Gott. Wenn Gott segnet, folgt die Versorgung. Die Berufung endet nicht mit dem Ruhestand – sie ist eine lebenslange Hingabe. Und das Erstaunliche: Dieser Dienst aus Berufung bringt echte Freude und Erfüllung.

    1. Korinther 2,1-2

    Gebet

    Bitte den Heiligen Geist, deine Motivation zu erneuern und dir Freude am Dienst für Gott zu schenken.

    Zum Nachdenken

    Diene ich aus Pflichtgefühl oder aus echter Hingabe und Liebe zu Jesus und seinem Reich?

  5. Tag 5 von 7 · 17. April Die Anordnung Jesu

    Paulus verbindet das Alte Testament mit der Lehre Jesu: 'So hat auch der Herr angeordnet, dass die, welche das Evangelium verkündigen, vom Evangelium leben sollten.' Dies ist keine menschliche Idee, sondern Jesu klare Anweisung. Jesus sandte seine Jünger aus mit den Worten: 'Der Arbeiter ist seines Lohnes wert.' Er befahl ihnen, sich keine Sorgen zu machen, sondern zu vertrauen, dass Gott für ihre Versorgung sorgt. Und tatsächlich – sie wurden versorgt. Sogar Jesus selbst lebte von der Unterstützung hingegebener Frauen wie Maria Magdalena, Johanna und Susanna, die 'ihm und seinen Jüngern mit ihrem Besitz dienten'. Diese Frauen erkannten die Bedeutung von Jesu Dienst und investierten alles, was sie hatten. Wenn wir Menschen unterstützen, die Gott berufen hat, werden wir teilhaben an ihrem Lohn. Wir bauen mit am Reich Gottes und ermöglichen, dass das Evangelium frei verkündigt wird.

    Matthäus 10,10

    Gebet

    Danke Jesus für seine Versorgung und bitte um ein großzügiges Herz für die Förderung des Evangeliums.

    Zum Nachdenken

    Erkenne ich den Wert des geistlichen Dienstes an und unterstütze ich ihn praktisch?

  6. Tag 6 von 7 · 18. April Bewusste Verwaltung unserer Finanzen

    Gott gibt uns Geld in die Hand, und wir tragen die Verantwortung, es bewusst vor ihm zu verwalten. Die Bibel zeigt uns zwei Hauptrichtungen für unsere Großzügigkeit: Den Dienst am Evangelium und den Dienst an den Ärmsten. Im Alten Testament sollte Israel den Zehnten für die Leviten geben, damit diese freigestellt waren für den Tempeldienst. Gleichzeitig sollten sie Witwen, Waisen und Fremdlinge nicht vernachlässigen. Im Neuen Testament finden wir dasselbe Muster: Die Urgemeinde sorgte für ihre Verkündiger und gleichzeitig für die Schwächsten. Jakobus schreibt: 'Ein reiner und makelloser Gottesdienst vor Gott, dem Vater, ist es, Waisen und Witwen in ihrer Bedrängnis zu besuchen.' Gott ist besonders an den Ärmsten interessiert – sie erleben durch uns seine helfende Hand. Wir können unser Geld für eigennützige oder sündige Zwecke verwenden, oder wir können es gezielt einsetzen, um Gottes Reich zu bauen.

    Jakobus 1,27

    Gebet

    Bitte Gott um Weisheit in der Verwaltung deiner Finanzen und um ein großzügiges Herz für sein Reich.

    Zum Nachdenken

    Wie verwalte ich meine Finanzen – für eigene Interessen oder bewusst für Gottes Reich und die Bedürftigen?

  7. Tag 7 von 7 · 19. April Vision für die Zukunft des Reiches Gottes

    Die Predigt endete mit einer kraftvollen Vision: Gott bereitet Menschen in der Gemeinde vor, um neue Gemeinden zu gründen und sein Reich weiter auszubreiten. Dies ist keine ferne Zukunft, sondern Gottes aktueller Plan. Jesus sagte: 'Bittet den Herrn der Ernte, dass er Arbeiter in seine Ernte sendet.' Dann sandte er seine Jünger aus. Das Muster ist klar: Gebet, Berufung, Aussendung, Unterstützung. Wir alle sind Teil dieser göttlichen Bewegung. Wenn wir Menschen finanziell und durch Gebet unterstützen, die Gott beruft, bauen wir aktiv am Reich Gottes mit. Wir ermöglichen Gemeindegründungen, Evangelisation und die Ausbreitung der guten Nachricht. Jede Gabe, jedes Gebet, jede Ermutigung trägt dazu bei. Gott sucht hingegebene Menschen – nicht perfekte Menschen, sondern solche, die bereit sind zu sagen: 'Ja, Jesus, ich gehe mit dir.' Die Vision ist klar: Das Evangelium soll sich ausbreiten, neue Gemeinden sollen entstehen, das Reich Gottes soll wachsen.

    Matthäus 9,38

    Gebet

    Bete für die Vision deiner Gemeinde und bitte Gott, Arbeiter in seine Ernte zu senden und dich darin zu gebrauchen.

    Zum Nachdenken

    Wie kann ich aktiv dazu beitragen, dass Gottes Reich sich ausbreitet und neue Gemeinden entstehen?