Ev. Freikirche Kreuzheide
Eine Gemeinde von über 200 Mitgliedern mit Programmen für alle Altersgruppen und einem herzlichen Miteinander.
Täglicher Impuls Donnerstag Sichtbares und Unsichtbares Unkraut
Unkraut hat sichtbare und unsichtbare Teile. Was an der Oberfläche wächst – Wut, Ungeduld, Flucht in Arbeit, Alkohol oder andere Süchte – das sehen Menschen. Und hier setzen wir oft an: Wir versuchen mit aller Kraft, nicht mehr so schnell wütend zu werden, geduldiger zu sein, weniger zu trinken.
Doch nach zwei Wochen Erfolg wächst das Unkraut nach. Warum? Weil die Wurzeln noch im Boden liegen. Die tiefere Schicht – unsere falschen Hoffnungen, unsere Götzen – bleibt unangetastet. Solange im Boden noch Wurzeln, Saatgut und Samenkörner des Unkrauts vorhanden sind, wird es immer wieder nachwachsen.
Es reicht nicht, nur an den Symptomen zu arbeiten. Wir müssen tiefer graben. Die Bilderbuchfamilie als Lebensinhalt, der Erfolg als Identität, die Anerkennung als Lebenssinn – diese tiefliegenden Götzen müssen ausgerissen werden. Nur dann wird der Acker dauerhaft frei für Gottes gute Saat.
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Unkraut hat sichtbare und unsichtbare Teile. Was an der Oberfläche wächst – Wut, Ungeduld, Flucht in Arbeit, Alkohol oder andere Süchte – das sehen Menschen. Und hier setzen wir oft an: Wir versuchen mit aller Kraft, nicht mehr so schnell wütend zu werden, geduldiger zu sein, weniger zu trinken. Doch nach zwei Wochen Erfolg wächst das Unkraut nach. Warum? Weil die Wurzeln noch im Boden liegen. Die tiefere Schicht – unsere falschen Hoffnungen, unsere Götzen – bleibt unangetastet. Solange im Boden noch Wurzeln, Saatgut und Samenkörner des Unkrauts vorhanden sind, wird es immer wieder nachwachsen. Es reicht nicht, nur an den Symptomen zu arbeiten. Wir müssen tiefer graben. Die Bilderbuchfamilie als Lebensinhalt, der Erfolg als Identität, die Anerkennung als Lebenssinn – diese tiefliegenden Götzen müssen ausgerissen werden. Nur dann wird der Acker dauerhaft frei für Gottes gute Saat.
Unkraut hat sichtbare und unsichtbare Teile. Was an der Oberfläche wächst – Wut, Ungeduld, Flucht in Arbeit, Alkohol oder andere Süchte – das sehen Menschen. Und hier setzen wir oft an: Wir versuchen mit aller Kraft, nicht mehr so schnell wütend zu werden, geduldiger zu sein, weniger zu trinken. Doch nach zwei Wochen Erfolg wächst das Unkraut nach. Warum? Weil die Wurzeln noch im Boden liegen. Die tiefere Schicht – unsere falschen Hoffnungen, unsere Götzen – bleibt unangetastet. Solange im Boden noch Wurzeln, Saatgut und Samenkörner des Unkrauts vorhanden sind, wird es immer wieder nachwachsen. Es reicht nicht, nur an den Symptomen zu arbeiten. Wir müssen tiefer graben. Die Bilderbuchfamilie als Lebensinhalt, der Erfolg als Identität, die Anerkennung als Lebenssinn – diese tiefliegenden Götzen müssen ausgerissen werden. Nur dann wird der Acker dauerhaft frei für Gottes gute Saat.
Bitte Gott wie David in Psalm 139: 'Erforsche mich, Gott, und erkenne mein Herz. Zeig mir, wo die Wurzeln meiner Götzen liegen.'
Welche wiederkehrenden negativen Verhaltensweisen in meinem Leben könnten auf einen tieferliegenden Götzen hinweisen?
Aufnahme vom 2. August 2026
Predigt Gottesdienst der Freikirche Kreuzheide am 02.08.2026
Sonntag, 2. August 2026 Matthäus 28,18-20 Kernaussage Was wäre, wenn wir alles, was Jesus gesagt hat, ernst nehmen und umsetzen würden? Anhand der Gemeinde in Antiochia wird gezeigt, dass eine lebendige Gemeinde durch vier Kernelemente gekennzeichnet ist: Evangelisation, Mentoring, großzügiges Geben und das Aussenden von Menschen. Diese Elemente erfordern Vertrauen gegen Angst und Demut gegen Stolz und Scham.
Dieser Gottesdienst der Freikirche Kreuzheide beginnt mit Lobpreisliedern und Ansagen, bevor Gastprediger Markus Missal eine ausführliche Predigt über die frühe Gemeinde in Antiochia hält. Nach persönlicher Vorstellung seiner Familie und beruflichen Tätigkeit als Designer fokussiert Missal auf die Frage: "Was, wenn wir alles, was Jesus gesagt hat, ernst nehmen und umsetzen würden?" Er analysiert den Missionsbefehl aus Matthäus 28 und untersucht, warum die ersten Jünger Jahre brauchten, um Jerusalem zu verlassen.
Die Hauptpredigt konzentriert sich auf vier zentrale Merkmale der erfolgreichen Gemeinde in Antiochia (basierend auf Apostelgeschichte 11): Evangelisation durch persönliches Zeugnis, Mentoring und geistliche Begleitung, großzügiges Geben trotz eigener Not, und das Aussenden der besten Leiter in neue Missionsfelder. Missal fordert die Gemeinde heraus, diese Prinzipien praktisch umzusetzen - von der Unterstützung junger Christen bei Jüngerschaftsschulen bis zur Bereitschaft, sowohl Hilfe anzunehmen als auch zu geben. Der Gottesdienst schließt mit weiteren Lobpreisliedern und einem Segen aus Jesaja 40,31. Weiterlesen
Gottesdienst der Freikirche Kreuzheide am 02.08.2026
Was wäre, wenn wir alles, was Jesus gesagt hat, ernst nehmen und umsetzen würden? Anhand der Gemeinde in Antiochia wird gezeigt, dass eine lebendige Gemeinde durch vier Kernelemente gekennzeichnet ist: Evangelisation, Mentoring, großzügiges Geben und das Aussenden von Menschen. Diese Elemente erfordern Vertrauen gegen Angst und Demut gegen Stolz und Scham.
Hauptthemen (4)
1. Der Missionsauftrag und die Gemeindegründung in Antiochia
- • Jesus gab den Auftrag, in die ganze Welt zu gehen und alle Menschen zu Jüngern zu machen
- • Die ersten Christen blieben zunächst 2-5 Jahre in Jerusalem, statt hihinauszugehen
- • Erst durch Verfolgung nach dem Tod von Stephanus zerstreuten sich die Gläubigen
- • Einige gingen nach Antiochia und verkündeten auch den Nichtjuden die Botschaft von Jesus
- • Sie erzählten von dem, was sie gesehen und gehört hatten, und viele Menschen kamen zum Glauben
2. Mentoring und geistliche Begleitung
- • Die Gemeinde in Jerusalem schickte Barnabas nach Antiochia zur Unterstützung
- • Barnabas ermutigte die Gläubigen und unterwies sie im Glauben
- • Er holte Paulus aus Tarsus, um gemeinsam zu dienen - jeder mit seinen Gaben
- • Barnabas war der Mann des Herzens, Paulus der intellektuelle Lehrer
- • Wir brauchen Vorbilder, Kümmerer und geistliche Väter und Mütter
- • Jeder sollte überlegen: Kann ich anderen helfen oder brauche ich selbst Unterstützung?
3. Großzügiges Geben und finanzielle Freiheit
- • Als eine Hungersnot vorausgesagt wurde, beschloss die Gemeinde in Antiochia zu helfen
- • Trotz eigener kommender Not sammelten sie Geld für Jerusalem
- • Die Frage: Ist mein Geld meins oder bin ich nur Verwalter?
- • Gott möchte, dass wir nicht nur überleben, sondern wirklich leben
- • Das übrige Geld können wir weggeben
- • Vorschlag: Ein Gebekonto einrichten für Jüngerschaftsschulen, Missionsreisen, Ausbildungen
4. Das Aussenden von Menschen
- • Der Heilige Geist sagte der Gemeinde, Barnabas und Saulus für neue Aufgaben freizustellen
- • Die Gemeinde ließ ihre beiden wichtigsten Leiter gehen, trotz Unsicherheit
- • Es ist ein Privileg für eine Gemeinde, Menschen auszusenden
- • 300 Jahre später war Antiochia eine der vier größten Gemeinden der damaligen Welt
- • Die Gemeinde muss bereit sein, eine Baustelle zu bleiben, wo sich immer wieder etwas verändert
Biblische Grundlagen
Direkt zitiert
Ich habe von Gott alle Macht im Himmel und auf Erde erhalten, deshalb geht hinaus in die ganze Welt und ruft alle Menschen dazu auf, meine Jünger zu werden. Tauft sie auf den Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes, lehrt sie alles zu befolgen, was ich euch aufgetragen habe. Ihr dürft sicher sein, ich bin immer bei euch, bis das Ende der Welt gekommen ist.
Jetzt aber bleibe ich immer bei dir und du hältst mich bei der Hand. Du führst mich nach deinem Plan und nimmst mich am Ende in Ehren auf.
Fast alle Gläubigen waren wegen der Verfolgung nach dem Tod von Stephanus aus Jerusalem geflohen und hatten sich über Judäa und Samarien zerstreut. Manche kamen sogar bis nach Phönizien, Zypern und Antiochia. Sie erzählten aber nur den Juden von Jesus. Lediglich ein paar von ihnen, Männer aus Zypern und Kyrene, die jetzt in Antiochia lebten, verkündeten auch den Nichtjuden die rettende Botschaft von Jesus, dem Herrn. Der Herr wirkte mächtig durch sie und so wandten sich ihm viele Menschen zu und glaubten an ihn.
Als die Gemeinde in Jerusalem davon erfuhr, schickte sie Barnabas nach Antiochia. Der kam in die Stadt und erkannte voller Freude, was Gott in seiner Gnade getan hat. Barnabas ermutigte die Gläubigen fest und entschlossen in ihrem Glauben an den Herrn zu bleiben. Er war ein vorbildlicher Mann, erfüllt vom Heiligen Geist und stark im Glauben. So begannen damals viele Menschen, Jesus, den Herrn, zu vertrauen. Von Antiochia reiste Barnabas nach Tasos, um Saulus aufzusuchen. Er traf ihn und nahm ihn mit nach Antiochia zurück. Dort blieben die beiden ein ganzes Jahr lang in der Gemeinde, um viele Menschen im Glauben zu unterweisen. In Antiochia wurden die Jünger zum ersten Mal Christen genannt.
Zu dieser Zeit kamen Propheten aus Jerusalem nach Antiochia. Während des Gottesdienstes sagte einer von ihnen, er hieß Agabus, eine große Hungersnot voraus. Sie würde sich über das gesamte Reich erstrecken. So hat es ihm der Heilige Geist gezeigt. Tatsächlich trat diese Hungersnot wenige Jahre später noch während der Regierungskrise von Kaiser Clausius ein. Deshalb beschloss die Gemeinde in Antiochia, ihren Brüdern und Schwestern in Judäa zu helfen. Jeder in der Gemeinde sollte so viel geben, wie er konnte. Und das Geld wurde dann von Barnabas und Saulus den Leitern der Gemeinde in Jerusalem überbracht.
In der Gemeinde von Antiochia gab es eine Reihe von Propheten und Lehrern: Barnabas, Simeon, genannt der Schwarze, Lucius aus Kyrene, Maneam, der zusammen mit dem Fürsten Herodes aufgewachsen war, und Saulus. Eines Tages, während die Gemeinde dem Herrn mit Gebet und Fasten diente, sagte der Heilige Geist, stellt mir Barnabas und Saulus für die Aufgabe frei, zu der ich sie berufen habe. Da legte man den beiden nach weiterem Fasten und Beten die Hände auf und ließ sie ziehen.
Ich bitte dich aber nicht für sie, sondern für alle, die durch ihre Worte von mir hören werden und an mich glauben. Sie sollen eins sein, genauso wie du, Vater, mit mir eins bist. So wie du in mir bist und ich in dir bin, sollen auch sie in uns fest miteinander verbunden sein. Dann wird die ganze Welt glauben, dass du mich gesandt hast.
Aber alle, die ihre Hoffnung auf den Herrn setzen, bekommen neue Kraft. Sie sind wie Adler, denen mächtige Schwingen wachsen. Sie gehen und werden nicht müde. Sie laufen und sind nicht erschöpft.
Praktische Anwendung (5)
- 1 Von Jesus erzählen: Erzähle anderen Menschen von dem, was du von Jesus gesehen und gehört hast. Es braucht nur ein paar Menschen, die bereit sind, auch außerhalb der gewohnten Kreise das Evangelium weiterzugeben.
- 2 Mentoring suchen oder anbieten: Überlege, ob du jemanden brauchst, der dich geistlich begleitet, oder ob du selbst für andere ein geistlicher Vater oder eine geistliche Mutter sein kannst. Habe den Mut, um Hilfe zu bitten oder dein Leben mit anderen zu teilen.
- 3 Großzügig geben: Erkenne, dass du Verwalter und nicht Besitzer deines Geldes bist. Überlege, ein Gebekonto einzurichten, um gezielt Jüngerschaftsschulen, Missionsreisen oder Gemeindearbeit zu unterstützen.
- 4 Menschen aussenden: Sei bereit, als Gemeinde Menschen für neue Aufgaben freizustellen und auszusenden, auch wenn es Lücken hinterlässt. Vertraue darauf, dass Gott sich um seine Gemeinde kümmert.
- 5 Einen kleinen Schritt wählen: Wähle nur einen einzigen Punkt aus den vier Kernbereichen aus und beginne dort, eine Kleinigkeit zu verändern. Bitte Gott um seinen Segen für diesen ersten Schritt.