Ev. Freikirche Kreuzheide
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Täglicher Impuls Donnerstag Sichtbares und Unsichtbares Unkraut
Unkraut hat sichtbare und unsichtbare Teile. Was an der Oberfläche wächst – Wut, Ungeduld, Flucht in Arbeit, Alkohol oder andere Süchte – das sehen Menschen. Und hier setzen wir oft an: Wir versuchen mit aller Kraft, nicht mehr so schnell wütend zu werden, geduldiger zu sein, weniger zu trinken.
Doch nach zwei Wochen Erfolg wächst das Unkraut nach. Warum? Weil die Wurzeln noch im Boden liegen. Die tiefere Schicht – unsere falschen Hoffnungen, unsere Götzen – bleibt unangetastet. Solange im Boden noch Wurzeln, Saatgut und Samenkörner des Unkrauts vorhanden sind, wird es immer wieder nachwachsen.
Es reicht nicht, nur an den Symptomen zu arbeiten. Wir müssen tiefer graben. Die Bilderbuchfamilie als Lebensinhalt, der Erfolg als Identität, die Anerkennung als Lebenssinn – diese tiefliegenden Götzen müssen ausgerissen werden. Nur dann wird der Acker dauerhaft frei für Gottes gute Saat.
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Unkraut hat sichtbare und unsichtbare Teile. Was an der Oberfläche wächst – Wut, Ungeduld, Flucht in Arbeit, Alkohol oder andere Süchte – das sehen Menschen. Und hier setzen wir oft an: Wir versuchen mit aller Kraft, nicht mehr so schnell wütend zu werden, geduldiger zu sein, weniger zu trinken. Doch nach zwei Wochen Erfolg wächst das Unkraut nach. Warum? Weil die Wurzeln noch im Boden liegen. Die tiefere Schicht – unsere falschen Hoffnungen, unsere Götzen – bleibt unangetastet. Solange im Boden noch Wurzeln, Saatgut und Samenkörner des Unkrauts vorhanden sind, wird es immer wieder nachwachsen. Es reicht nicht, nur an den Symptomen zu arbeiten. Wir müssen tiefer graben. Die Bilderbuchfamilie als Lebensinhalt, der Erfolg als Identität, die Anerkennung als Lebenssinn – diese tiefliegenden Götzen müssen ausgerissen werden. Nur dann wird der Acker dauerhaft frei für Gottes gute Saat.
Unkraut hat sichtbare und unsichtbare Teile. Was an der Oberfläche wächst – Wut, Ungeduld, Flucht in Arbeit, Alkohol oder andere Süchte – das sehen Menschen. Und hier setzen wir oft an: Wir versuchen mit aller Kraft, nicht mehr so schnell wütend zu werden, geduldiger zu sein, weniger zu trinken. Doch nach zwei Wochen Erfolg wächst das Unkraut nach. Warum? Weil die Wurzeln noch im Boden liegen. Die tiefere Schicht – unsere falschen Hoffnungen, unsere Götzen – bleibt unangetastet. Solange im Boden noch Wurzeln, Saatgut und Samenkörner des Unkrauts vorhanden sind, wird es immer wieder nachwachsen. Es reicht nicht, nur an den Symptomen zu arbeiten. Wir müssen tiefer graben. Die Bilderbuchfamilie als Lebensinhalt, der Erfolg als Identität, die Anerkennung als Lebenssinn – diese tiefliegenden Götzen müssen ausgerissen werden. Nur dann wird der Acker dauerhaft frei für Gottes gute Saat.
Bitte Gott wie David in Psalm 139: 'Erforsche mich, Gott, und erkenne mein Herz. Zeig mir, wo die Wurzeln meiner Götzen liegen.'
Welche wiederkehrenden negativen Verhaltensweisen in meinem Leben könnten auf einen tieferliegenden Götzen hinweisen?
Aufnahme vom 9. August 2026
Letzte Predigt Vier Ackerböden und Du? | Wer ist Dein Gott? | Andreas Neve | Freikirche Kreuzheide
Sonntag, 9. August 2026 Philipperbrief Kernaussage Die Predigt warnt davor, dass selbst gute Dinge wie Familie, Gesundheit oder Erfolg zu Götzen werden können, die Gott aus dem Zentrum unseres Lebens verdrängen. Nur wenn Gott im Mittelpunkt steht und wir ihm allen anderen Dingen ihren rechtmäßigen, untergeordneten Platz zuweisen, finden wir wahren Frieden und können Krisen standhalten. Wir müssen unseren 'Ackerboden' von diesen Unkräutern befreien, damit Gottes Wort wachsen kann.
Diese Predigt behandelt das Gleichnis von den vier Ackerböden aus Markus 4, mit besonderem Fokus auf den dritten Boden, der mit Unkraut durchsetzt ist. Der Prediger erklärt, dass diese Unkräuter Sorgen, Verlockungen des Reichtums und das Verlangen nach weltlichen Dingen darstellen, die das Wachstum von Gottes Wort in unserem Leben ersticken können. Durch praktische Beispiele wird gezeigt, wie selbst gute Dinge wie Familie, Erfolg oder Gesundheit zu Götzen werden können, wenn sie wichtiger werden als Gott.
Anhand der Geschichte von Abraham wird verdeutlicht, dass Gott im Zentrum unseres Lebens stehen muss, nicht die Geschenke, die er uns gibt. Die Predigt fordert zur Selbstreflexion auf: Was ist uns wirklich am wichtigsten? Der Prediger betont, dass Gott mit uns zusammenarbeitet - wir tun, was wir können (unseren Boden vorbereiten), während Gott tut, was nur er kann (Wachstum schenken). Die Botschaft schließt mit einem eindringlichen Gebet um Hilfe beim Aussortieren der 'Unkräuter' in unserem Leben, damit Gott genug sein kann. Weiterlesen
Vier Ackerböden und Du? | Wer ist Dein Gott? | Andreas Neve | Freikirche Kreuzheide
Die Predigt warnt davor, dass selbst gute Dinge wie Familie, Gesundheit oder Erfolg zu Götzen werden können, die Gott aus dem Zentrum unseres Lebens verdrängen. Nur wenn Gott im Mittelpunkt steht und wir ihm allen anderen Dingen ihren rechtmäßigen, untergeordneten Platz zuweisen, finden wir wahren Frieden und können Krisen standhalten. Wir müssen unseren 'Ackerboden' von diesen Unkräutern befreien, damit Gottes Wort wachsen kann.
Hauptthemen (7)
1. Das Gleichnis der vier Ackerböden - der dritte Boden
- • Der dritte Boden ist mit Unkraut durchsetzt
- • Die Unkräuter sind: Sorgen der Zeit, Verlockungen des Reichtums und das Verlangen nach schönen Dingen
- • Diese Unkräuter ersticken das Wort Gottes und verhindern Wachstum und Frucht
2. Götzen in unserem Leben erkennen
- • Götzen sind Dinge, die uns wichtiger sind als Gott und unsere Gedanken mehr gefangen nehmen als er
- • Typische Götzen: Familie, Reichtum, Gesundheit, Erfolg, Anerkennung, Sicherheit, Perfektionismus
- • Götzen erkennt man daran, dass unser Herz schmerzt, wenn wir sie verlieren oder in eine Krise mit ihnen geraten
- • Selbst gute Dinge können zu Götzen werden, wenn sie zum Zentrum unseres Lebens werden
3. Das Beispiel der überfürsorglichen Mutter
- • Eine Mutter macht ihre Bilderbuchfamilie zum Lebenssinn
- • Wenn Probleme auftreten (schulische Schwierigkeiten, Krankheit), führt dies zu Verzweiflung
- • Sichtbare Symptome (Wut, Frust, Flucht in Arbeit/Alkohol) sind nur die Oberfläche
- • Die tiefere Wurzel ist der Götze der perfekten Familie
- • Symptombekämpfung funktioniert nur kurz - die Wurzel muss entfernt werden
4. Das erste Gebot und seine Bedeutung
- • 'Du sollst keine anderen Götter neben mir haben' - gegeben vor 3500 Jahren am Berg Sinai
- • Gott warnt uns, weil Götzen uns zur Verzweiflung bringen werden
- • Nur Gott kann uns wahren Frieden geben
- • Wer Gott ins Zentrum stellt, kann Armut, Krankheit und Verfolgung aushalten
5. Abraham als Beispiel
- • Abraham und Sarah waren unfruchtbar - große Katastrophe in ihrer Kultur
- • Gott fordert Abraham auf, seine Heimat zu verlassen und verspricht ihm einen Sohn
- • Mit 100 Jahren wird der Sohn Isaak geboren
- • Gott fordert Abraham auf, Isaak zu opfern - eine Prüfung des Herzens
- • Abrahams Herz drohte, das Geschenk (Isaak) zum Gott zu machen und den Geber (Gott) zu verdrängen
- • Abraham entscheidet sich für Gott; Gott verhindert das Opfer im letzten Moment
6. Gott als Teamplayer - Zusammenarbeit mit uns
- • Gott tut, was wir nicht können; wir tun, was uns zugetraut wird
- • Beispiel Abraham: Er packte die Koffer und verließ sein Land; Gott schenkte Fruchtbarkeit
- • Wie ein Bauer: Er bereitet den Boden vor; Gott schenkt Wachstum, Regen und Sonne
- • Was Gott für uns getan hat: Schöpfung, Vergebung, Sieg über den Tod durch Jesus
- • Das Kreuz ist der Liebesbeweis - Gott opferte seinen Sohn auf Golgatha
7. Den eigenen Boden durchsieben
- • Wir sollen unser Leben durchsieben und Unkrautsamen und Wurzeln entfernen
- • Fragen stellen: Was ist mir am wichtigsten? Warum? Was verspreche ich mir davon?
- • Götzen auf ihren rechtmäßigen Platz zurückverweisen
- • Beispiel Hans Peter Roser: Bereitschaft, Berge, Familie und Gesundheit loszulassen - aber nicht Gott
- • 'Wenn ich dich habe, habe ich genug'
Biblische Grundlagen
Direkt zitiert
Sowohl erniedrigt zu sein, weiß ich, als auch Überfluss zu haben, weiß ich, in jedes und in alles bin ich eingeweiht. Sowohl satt zu sein als auch zu hungern, Überfluss zu haben und Mangel zu leiden. Alles vermag ich in dem, der mich kräftigt.
Vertraut auf den Herrn für immer, denn er ist der ewige Fels.
Sie verehrten das von Gott geschaffene, statt den Schöpfer selbst, dem die Ehre gebührt in alle Ewigkeit.
Weitere Referenzen
- → Markus 4
- → Die zehn Gebote (Berg Sinai)
- → 1. Mose (Abraham und Isaak)
- → Psalm 139
Praktische Anwendung (4)
- 1 Das eigene Leben durchsieben: Gehe in Gedanken durch dein Leben und identifiziere, was dir am wichtigsten ist. Frage dich: Was verspreche ich mir davon? Erkenne mögliche Götzen und verweise sie auf ihren rechtmäßigen Platz.
- 2 Gott bitten, das Herz zu erforschen: Bete wie David in Psalm 139 und bitte Gott, dir dein Herz zu zeigen. Lass Gott dir offenbaren, wo du aufräumen musst, damit er genug ist.
- 3 Bereitschaft zum Loslassen entwickeln: Prüfe deine Bereitschaft, selbst gute Dinge loszulassen (wie Hans Peter Roser es tat). Halte fest an der Wahrheit: Wenn ich Gott habe, habe ich genug.
- 4 Gott ins Zentrum stellen: Verankere dein Leben auf dem ewigen Fundament Gottes. Gib den geschaffenen Dingen ihren berechtigten, aber untergeordneten Platz, damit Gott in der Mitte bleibt.