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Ev. Freikirche Kreuzheide

Franz-Marc-Straße 3-5, 38448 Wolfsburg

Eine Gemeinde von über 200 Mitgliedern mit Programmen für alle Altersgruppen und einem herzlichen Miteinander.

Täglicher Impuls
Freitag

Die Wüste zeigt, wer wir sind

Der Weg durch die Wüste zeigte dem Volk Israel, wer sie wirklich waren und wie ihr Verhältnis zu Gott wirklich war. Sie begegneten sich selbst – ihrem Misstrauen, ihren Verletzungen, ihrer Gottesferne, ihrer Wut und Hoffnungslosigkeit. Das bröckelnde Selbstbild war demütigend und schmerzhaft. Wenn Gott uns in eine Wüste führt, dann immer mit einer Absicht: Er möchte, dass wir klarer sehen, wie es um uns steht. Er will uns bereit machen, uns von ihm formen zu lassen. In jeder Krise bemerken wir erst, wie wir wirklich vor Gott stehen. Dann stehen wir vor der Wahl: Zurück ins Gestern oder vorwärts ins Morgen? Jesus lädt uns ein, mit all unseren Schwächen, Schmerzen und unserer Sehnsucht ans Kreuz zu kommen. Er will uns in jeder Enttäuschung die Chance geben, im Vertrauen auf ihn zu wachsen.

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Der Weg durch die Wüste zeigte dem Volk Israel, wer sie wirklich waren und wie ihr Verhältnis zu Gott wirklich war. Sie begegneten sich selbst – ihrem Misstrauen, ihren Verletzungen, ihrer Gottesferne, ihrer Wut und Hoffnungslosigkeit. Das bröckelnde Selbstbild war demütigend und schmerzhaft. Wenn Gott uns in eine Wüste führt, dann immer mit einer Absicht: Er möchte, dass wir klarer sehen, wie es um uns steht. Er will uns bereit machen, uns von ihm formen zu lassen. In jeder Krise bemerken wir erst, wie wir wirklich vor Gott stehen. Dann stehen wir vor der Wahl: Zurück ins Gestern oder vorwärts ins Morgen? Jesus lädt uns ein, mit all unseren Schwächen, Schmerzen und unserer Sehnsucht ans Kreuz zu kommen. Er will uns in jeder Enttäuschung die Chance geben, im Vertrauen auf ihn zu wachsen.

Jesaja 55,8-9
Gebet

Sei ehrlich vor Gott über das, was die Wüste in dir offenbart hat. Bringe deine Schwächen und Schmerzen zu ihm und bitte um seine formende Hand.

Herausforderung

Was zeigt mir meine gegenwärtige 'Wüste' über mein wahres Ich und meine Beziehung zu Gott?

Aufnahme vom 5. April 2026

Predigt

Glaube und Lebe! | Andreas Neve | Freikirche Kreuzheide

Sonntag, 5. April 2026
Johannes 14,26-27
Kernaussage

Ostern und die Auferstehung Jesu sind von zentraler Bedeutung für unseren Glauben und unsere Ewigkeit. Jesus ist von den Toten auferstanden, hat den Tod besiegt und bietet uns durch seinen Tod am Kreuz Vergebung, Frieden und die Hoffnung auf ewiges Leben. Durch den Glauben an Jesus können wir dem Tod mit Zuversicht statt Angst begegnen.

Diese Osterpredigt behandelt die zentrale Bedeutung der Auferstehung Jesu für den christlichen Glauben und das ewige Leben. Andreas Neve erklärt anhand verschiedener biblischer Begegnungen, wie Jesus nach seiner Auferstehung individuell und liebevoll Menschen begegnete - sei es Petrus, den Frauen am Grab, den Emmausjüngern oder Thomas. Diese Begegnungen zeigen, dass Jesus jeden Menschen dort abholt, wo er steht, und ihm auf die Weise begegnet, wie er es braucht. Die Predigt macht deutlich, dass Jesus nicht nur körperlich auferstanden ist, sondern auch heute noch geistlich Menschen begegnet. Der Prediger verbindet die Auferstehung Jesu mit der Hoffnung auf ewiges Leben für alle Gläubigen. Er erklärt, wie durch Adams Sündenfall der Tod in die Welt kam, aber durch Jesus Christus die Auferstehung der Toten begonnen hat. Die Botschaft gipfelt in der Einladung, Jesus zu vertrauen und sein Geschenk der Erlösung anzunehmen. Das Motto 'Glaube und Lebe' fordert die Zuhörer auf, nicht nur passiv auf das Paradies zu warten, sondern aktiv mit Jesus durchs Leben zu gehen, ihm nachzuahmen und ein Leben in Freude, Kraft und Fülle zu führen.
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Diese Osterpredigt behandelt die zentrale Bedeutung der Auferstehung Jesu für den christlichen Glauben und das ewige Leben. Andreas Neve erklärt anhand verschiedener biblischer Begegnungen, wie Jesus nach seiner Auferstehung individuell und liebevoll Menschen begegnete - sei es Petrus, den Frauen am Grab, den Emmausjüngern oder Thomas. Diese Begegnungen zeigen, dass Jesus jeden Menschen dort abholt, wo er steht, und ihm auf die Weise begegnet, wie er es braucht. Die Predigt macht deutlich, dass Jesus nicht nur körperlich auferstanden ist, sondern auch heute noch geistlich Menschen begegnet. Der Prediger verbindet die Auferstehung Jesu mit der Hoffnung auf ewiges Leben für alle Gläubigen. Er erklärt, wie durch Adams Sündenfall der Tod in die Welt kam, aber durch Jesus Christus die Auferstehung der Toten begonnen hat. Die Botschaft gipfelt in der Einladung, Jesus zu vertrauen und sein Geschenk der Erlösung anzunehmen. Das Motto 'Glaube und Lebe' fordert die Zuhörer auf, nicht nur passiv auf das Paradies zu warten, sondern aktiv mit Jesus durchs Leben zu gehen, ihm nachzuahmen und ein Leben in Freude, Kraft und Fülle zu führen.

Hauptthemen (5)

1. Wie Jesus den Menschen nach der Auferstehung begegnet

  • Jesus begegnet Petrus dreimal und fragt ihn nach seiner Liebe, als Ausgleich für die dreimalige Verleugnung
  • Die Frauen am Grab sind die ersten, die den auferstandenen Jesus sehen
  • Jesus erklärt den Emmaus-Jüngern das Alte Testament und seine Geschichte
  • Thomas darf die Wunden Jesu berühren, weil er es brauchte
  • Jesus frühstückt mit den Jüngern am See Genezareth in einer völlig alltäglichen Situation
  • Alle Begegnungen gehen von Jesus aus und sind individuell auf die Bedürfnisse der Menschen zugeschnitten
  • Jesus begegnet sanft, zugewandt und aktiv - er tadelt seine Jünger nicht für ihre Flucht

2. Wozu die Auferstehung geschah

  • Die Auferstehung ist das Fundament des christlichen Glaubens
  • Über 500 Menschen haben Jesus nach der Auferstehung gesehen, die meisten lebten zur Zeit des Paulus-Briefes noch
  • Jesus ist nach der Himmelfahrt geistlich durch den Heiligen Geist präsent
  • Jesus begegnet Menschen heute noch auf verschiedene Weise, z.B. Muslimen im Nahen Osten durch Träume
  • Die Auferstehung ist zentral, weil unser Leben begrenzt ist und wir alle vom Tod bedroht sind

3. Der Tod und die Sünde

  • Durch den Sündenfall im Garten Eden kam die Sünde und als Konsequenz der Tod in die Welt
  • Gott warnte Adam vor dem Baum der Erkenntnis - wenn er davon isst, muss er sterben
  • Die Verantwortung für den Tod liegt beim Menschen, aber Gott lässt uns nicht allein
  • Gott versprach bereits den ersten Menschen einen Messias, der die Kluft zwischen Leben und Tod schließen wird

4. Jesus als Lösung

  • Jesus ist der versprochene Messias, mit dem eine neue Zeitrechnung beginnt
  • Am Kreuz nahm Jesus alle Sünde, Krankheit und den Tod auf sich
  • Er wurde stellvertretend für uns bestraft und versöhnte Mensch und Gott
  • Jesaja prophezeite 700 Jahre vorher: 'Durch seine Wunden sind wir geheilt'
  • Wie durch Adam der Tod kam, kommt durch Jesus die Auferstehung
  • Jesus ist der Erste der Auferstandenen, weitere Auferstehung geschieht bei seiner Wiederkunft

5. Geistliche Begegnungen heute

  • Jesus begegnet Menschen heute geistlich durch den Heiligen Geist
  • Menschen im Nahen Osten berichten von Träumen, in denen Jesus ihnen erscheint
  • Chuck Norris kam durch seine betende Mutter zum Glauben
  • Jesus begegnet Menschen so, wie sie es brauchen

Biblische Grundlagen

Direkt zitiert

Johannes 14,26-27

Doch wenn der Vater den Ratgeber als meinen Stellvertreter schickt, und damit meinte ich den Heiligen Geist, wird er euch alles lehren und euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe. Ich lasse euch ein Geschenk zurück, meinen Frieden. Und der Friede, den ich schenke, ist nicht wie der Friede, den die Welt gibt. Deshalb sorgt euch nicht und habt keine Angst. Denkt an das, was ich euch gesagt habe. Ich gehe fort, aber ich werde wieder zu euch kommen.

Johannes 20,29

Du glaubst, weil du mich gesehen hast. Glücklich sind die, die mich nicht sehen und dennoch glauben.

1. Mose 2,16-17

Du darfst jede beliebige Frucht im Garten essen, abgesehen von den Früchten vom Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen, mitten im Garten. Wenn du die Früchte von diesem Baum isst, musst du auf jeden Fall sterben.

Jesaja 53,4-5

Er nahm unsere Krankheiten auf sich und trug unsere Schmerzen. Und wir dachten, er wäre von Gott geächtet, geschlagen und erniedrigt. Doch wegen unserer Vergehen wurde er durchbohrt, wegen unserer Übertretungen zerschlagen. Er wurde gestraft, damit wir Frieden haben. Durch seine Wunden sind wir geheilt.

1. Korinther 15,5-8

Er wurde von Petrus gesehen und dann von den zwölf Aposteln. Und danach sahen ihn mehr als 500 seiner Anhänger auf einmal. Von denen die meisten noch leben. Nur einige sind inzwischen gestorben. Und dann wurde er von Jakobus gesehen und später von allen Aposteln. Und als letzter von allen habe auch ich ihn gesehen, so als wäre ich zur falschen Zeit geboren worden.

1. Korinther 15,21-22

So wie der Tod durch einen Menschen in die Welt kam, hat nun durch einen anderen Menschen, Jesus Christus, die Auferstehung der Toten begonnen. Die Menschen sterben, weil alle mit Adam verwandt sind. Und ebenso werden durch Christus alle lebendig gemacht und neues Leben empfangen.

Markus 16,15-16

Geht hinaus in die gesamte Welt und erzählt den Menschen die gute Botschaft. Wer glaubt und getauft wird, wird gerettet werden. Wer aber nicht glaubt, wird verurteilt werden.

Weitere Referenzen

  • Johannes (als einziger Jünger, der bei der Kreuzigung blieb)
  • Lukas 24 (Emmaus-Jünger)
  • Johannes 21 (Frühstück am See Genezareth)
  • Johannes 20 (Thomas der Zweifler)
  • 2. Mose 3 (brennender Dornbusch, Jahwe)

Praktische Anwendung (5)

  • 1 Glaube an Jesus annehmen: Nimm das Geschenk an, das Jesus für dich am Kreuz getan hat. Vertraue ihm und ergreife seine ausgestreckte Hand, um Frieden, Vergebung und ewiges Leben zu empfangen.
  • 2 Über Sterben und Tod sprechen: Beschäftige dich mit dem Thema Tod und Sterben. Glaube daran, dass der liebende Vater dich gerade durch diese dunklen Situationen begleiten möchte und du dem Tod mit Zuversicht statt Angst begegnen kannst.
  • 3 Mit Jesus durchs Leben gehen: Christ sein bedeutet nicht, einmal ein Gebet zu sprechen und zu warten. Gehe mit der Hand Jesu durchs Leben, sprich mit ihm, lass dich von ihm inspirieren und ahme ihn nach.
  • 4 Gespräche über den Glauben suchen: Sprich mit gläubigen Menschen, stelle Fragen über Jesus und den Glauben. Nutze die Gemeinschaft der Kirche, um mehr über Jesus zu erfahren und im Glauben zu wachsen.
  • 5 In Freude, Kraft und Fülle leben: Lebe ein Leben in Freude, Kraft und Fülle durch Jesus, nicht in Selbstsucht, Angst und innerer Armut. Ahme Jesus nach und lasse Hoffnungslosigkeit, Angst und Kraftlosigkeit durch seine Auferstehungskraft vertreiben.