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Ev. Freikirche Kreuzheide

Franz-Marc-Straße 3-5, 38448 Wolfsburg

Eine Gemeinde von über 200 Mitgliedern mit Programmen für alle Altersgruppen und einem herzlichen Miteinander.

Täglicher Impuls
Montag

Gott führt uns bewusst in unmögliche Situationen

Das Volk Israel stand vor dem Jordan – genau dann, als der Fluss durch die Schneeschmelze am gefährlichsten war. Das war kein Zufall. Gott führte sein Volk bewusst im Frühling an diesen reißenden Fluss, damit ein Wunder geschehen konnte. Typisch Gott, würde man sagen. Er führt uns in Situationen, die unauswegbar erscheinen, wo wir keinen Weg sehen, damit wir erkennen, wer er wirklich ist. Nach 40 Jahren Wüstenwanderung bekam die neue Generation eine zweite Chance. Gott ist ein Gott der zweiten Chance – und der dritten und vierten. Wenn du heute vor einer unmöglichen Situation stehst, könnte das genau der Ort sein, wo Gott ein Wunder tun möchte. Nicht trotz der Schwierigkeit, sondern gerade deswegen. Er möchte sich dir als der allmächtige Gott offenbaren, der Wege bahnt, wo keine sind.

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Das Volk Israel stand vor dem Jordan – genau dann, als der Fluss durch die Schneeschmelze am gefährlichsten war. Das war kein Zufall. Gott führte sein Volk bewusst im Frühling an diesen reißenden Fluss, damit ein Wunder geschehen konnte. Typisch Gott, würde man sagen. Er führt uns in Situationen, die unauswegbar erscheinen, wo wir keinen Weg sehen, damit wir erkennen, wer er wirklich ist. Nach 40 Jahren Wüstenwanderung bekam die neue Generation eine zweite Chance. Gott ist ein Gott der zweiten Chance – und der dritten und vierten. Wenn du heute vor einer unmöglichen Situation stehst, könnte das genau der Ort sein, wo Gott ein Wunder tun möchte. Nicht trotz der Schwierigkeit, sondern gerade deswegen. Er möchte sich dir als der allmächtige Gott offenbaren, der Wege bahnt, wo keine sind.

Josua 3,3-8.13
Gebet

Danke Gott dafür, dass er dich auch in schwierigen Zeiten nicht vergisst, sondern gerade dort seine Größe zeigen möchte.

Herausforderung

In welcher scheinbar unmöglichen Situation könnte Gott dir gerade seine Macht zeigen wollen?

Aufnahme vom 7. Juni 2026

Predigt

Only Jesus - Doch nun - Kol 1:21-29 | Tillmann Frey | Freikirche Kreuzzeide

Sonntag, 7. Juni 2026
Kolosser 1,21-23
Kernaussage

Die Predigt verkündet die transformierende Kraft der Versöhnung durch Jesus Christus. Durch Kreuz und Auferstehung wurden Menschen, die einst von Gott getrennt waren, in das Reich Gottes versetzt - vom 'Einst' ins 'Doch nun'. Christen sind aufgerufen, an dieser Wahrheit festzuhalten und das neue Leben in Jesus täglich zu leben, auch wenn sie noch in der Spannung zwischen alter und neuer Welt existieren.

In dieser Predigt zur Taufe von sechs Täuflingen geht es um den Kolosserbrief und das große "Doch nun" Gottes. Der Prediger erklärt, wie die Kolosser früher außerhalb des Volkes Gottes standen - sie waren "draußen" in der Finsternis, getrennt von Gott und seinen Verheißungen. Durch Kreuz und Auferstehung Jesu geschah jedoch eine revolutionäre Wende: Das "Doch nun" versetzte sie von der Finsternis ins Licht, von Feindschaft zu Freundschaft mit Gott. Diese Versöhnung gilt bedingungslos allen, die Jesus vertrauen - Gott sieht sie nur noch durch das Kreuz an. Die Predigt betont die Spannung, in der Christen leben: zwischen dem alten, vergehenden Zeitalter und dem neuen, das mit Jesu Auferstehung begann. Das Reich Gottes ist bereits in den Gläubigen, während die alte Welt noch um sie herum und teilweise in ihnen tobt. Die Aufgabe besteht darin, am Glauben festzuhalten und das Neue in sich wachsen zu lassen durch den Heiligen Geist. Der Prediger ermutigt die Täuflinge und die Gemeinde, ihre neue Identität in konkreten Lebensbereichen umzusetzen - vom Neid zur Liebe, von Angst zu Mut, von Egoismus zu Großzügigkeit. Diese Heiligung bedeutet, dass aus dem "Ich war" ein "Doch nun" wird, während man in der herrlichen Freiheit der Kinder Gottes lebt.
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In dieser Predigt zur Taufe von sechs Täuflingen geht es um den Kolosserbrief und das große "Doch nun" Gottes. Der Prediger erklärt, wie die Kolosser früher außerhalb des Volkes Gottes standen - sie waren "draußen" in der Finsternis, getrennt von Gott und seinen Verheißungen. Durch Kreuz und Auferstehung Jesu geschah jedoch eine revolutionäre Wende: Das "Doch nun" versetzte sie von der Finsternis ins Licht, von Feindschaft zu Freundschaft mit Gott. Diese Versöhnung gilt bedingungslos allen, die Jesus vertrauen - Gott sieht sie nur noch durch das Kreuz an. Die Predigt betont die Spannung, in der Christen leben: zwischen dem alten, vergehenden Zeitalter und dem neuen, das mit Jesu Auferstehung begann. Das Reich Gottes ist bereits in den Gläubigen, während die alte Welt noch um sie herum und teilweise in ihnen tobt. Die Aufgabe besteht darin, am Glauben festzuhalten und das Neue in sich wachsen zu lassen durch den Heiligen Geist. Der Prediger ermutigt die Täuflinge und die Gemeinde, ihre neue Identität in konkreten Lebensbereichen umzusetzen - vom Neid zur Liebe, von Angst zu Mut, von Egoismus zu Großzügigkeit. Diese Heiligung bedeutet, dass aus dem "Ich war" ein "Doch nun" wird, während man in der herrlichen Freiheit der Kinder Gottes lebt.

Hauptthemen (4)

1. Draußen - Die Situation vor Christus

  • Die Kolosser waren als Heiden außerhalb des Volkes Gottes
  • Sie waren entfremdet, Feinde Gottes, lebten in Sünde und Finsternis
  • Ihr Denken war verzerrt durch die Anbetung falscher Götter
  • Sie hatten keinen Standort auf der Landkarte der Geschichte Gottes
  • Menschen werden immer zu dem, was sie anbeten

2. Doch nun - Die Versöhnung durch Jesus

  • Kreuz und Auferstehung waren ein monumentaler Einschnitt in die Weltgeschichte
  • Jesus hat durch seinen Tod die Versöhnung bewirkt
  • Gott schaut Gläubige nur noch durch das Kreuz an
  • Die Versöhnung gilt auch für Heiden, nicht nur für Israel
  • Jeder Mensch steht entweder im 'Einst' oder im 'Doch nun'
  • Gott kann nicht mehr anders als Gläubige durch das Kreuz anzuschauen

3. Dranbleiben - Festhalten am Glauben

  • Die Wahrheit muss im Zentrum des Denkens und Handelns bleiben
  • Das 'Doch nun' soll in jeden Winkel des Wesens hineinströmen
  • Konkrete Identitätswechsel vollziehen: von Neid zu Liebe, von Angst zu Mut, von Egoismus zu Großzügigkeit
  • Neue Identität annehmen und praktisch leben
  • Das Umfeld wird es nicht leicht machen - Ablenkung, Verwirrung und Versuchung bleiben

4. Leiden und Hoffen - Leben in zwei Zeitaltern

  • Christen leben in der Spannung zwischen altem und neuem Äon
  • Das alte Zeitalter (Finsternis) besteht noch bis zur Wiederkunft Jesu
  • Das neue Zeitalter begann mit Kreuz und Auferstehung
  • Die ganze Schöpfung seufzt und wartet auf Befreiung
  • Christen leben schon im Neuen, sind aber noch vom Alten umgeben
  • Heiligung bedeutet: aus dem 'Ich war' wird ein 'Doch nun'
  • Das Reich Gottes ist bereits inwendig in den Gläubigen

Biblische Grundlagen

Direkt zitiert

Kolosser 1,21-23

Darin seid auch ihr eingeschlossen, obwohl ihr früher so weit von Gott entfernt wart. Ihr wart seine Feinde und eure bösen Gedanken und Taten trennten euch von ihm... Doch nun hat er euch wieder zu seinen Freunden gemacht. Durch seinen Tod am Kreuz in menschlicher Gestalt hat er euch mit sich versöhnt, um euch wieder in die Gegenwart Gottes zurückzuholen und euch heilig und makellos vor sich hinzustellen. Ihr müsst allerdings an dieser Wahrheit festhalten und euren Glauben bewahren.

Römer 8,18-22

Ich bin aber davon überzeugt, dass unser jetziges Leiden bedeutungslos sind im Vergleich zu der Herrlichkeit, die er uns später schenken wird. Denn die ganze Schöpfung wartet sehnsüchtig auf jenen Tag, an dem Gott offenbar machen wird, wer wirklich zu seinen Kindern gehört. Alles auf Erden wurde der Vergänglichkeit unterworfen... Aber die ganze Schöpfung hofft auf den Tag, an dem sie vom Tod und Vergänglichkeit befreit wird, zur herrlichen Freiheit der Kinder Gottes. Wir wissen allerdings, dass die gesamte Schöpfung jetzt noch unter ihrem Zustand seufzt, als würde sie in Geburtswehen liegen.

Kolosser 1,24-28

Ich freue mich, wenn ich für euch leiden darf, denn Christus hat für seinen Leib die Gemeinde gelitten... Gott wollte ihnen sagen, dass der Reichtum der Herrlichkeit dieses Geheimnisses auch für andere Völker bestimmt ist. Und das ist das Geheimnis: Christus lebt in euch. Darin liegt eure Hoffnung. Ihr werdet an seiner Herrlichkeit teilhaben.

Weitere Referenzen

  • Kolosser 1,15
  • Kolosser 1,13
  • Johannes (Zitat: 'Wer mich sieht, sieht den Vater')
  • Johannesevangelium (Verweis auf Jesu Aussage über Wohnung nehmen)

Praktische Anwendung (4)

  • 1 Persönliche Identitätstabelle erstellen: Setze dich hin und erstelle eine Tabelle mit 'Ich war' und 'Doch nun bin ich'. Formuliere daraus 'Ich bin'-Sätze, die deine neue Identität in Christus ausdrücken (z.B. 'Ich bin ein liebevoller Mensch').
  • 2 Versöhnung als Fundament verankern: Verinnerliche fest: Wenn du dich für Jesus entschieden hast, schaut Gott dich nur noch durch das Kreuz an. Lasse dich auf keine Diskussion ein, die deine Zugehörigkeit zu Jesus in Frage stellt.
  • 3 Das Neue in dir dem Heiligen Geist hinhalten: Halte das Alte in dir - Zorn, Angst, Neid, Egoismus - dem Heiligen Geist hin und bitte ihn, es umzuwandeln in Leidenschaft, Sorgfalt, Liebe und Großzügigkeit.
  • 4 Am Glauben festhalten trotz Widerstände: Bleibe an der Wahrheit dran, auch wenn dein Umfeld mit Ablenkung, Verwirrung und Versuchung nicht aufhört. Lasse das Licht der Zukunft dich bestimmen, nicht die Finsternis.