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Ev. Freikirche Kreuzheide

Franz-Marc-Straße 3-5, 38448 Wolfsburg

Eine Gemeinde von über 200 Mitgliedern mit Programmen für alle Altersgruppen und einem herzlichen Miteinander.

Täglicher Impuls
Freitag

Abrahams schwere Lektion

Abraham und Sara waren unfruchtbar und in ihren Siebzigern. In ihrer Kultur war eine große Familie überlebenswichtig – Versorgung, Sicherheit, Erbe. Ihre Kinderlosigkeit war eine Katastrophe. Doch Gott forderte Abraham auf, seine Heimat zu verlassen, und versprach ihm dafür einen Sohn. Abraham gehorchte. Jahre später, als Abraham und Sara fast hundert Jahre alt waren, wurde Isaak geboren. Gottes Treue war bewiesen! Abraham konnte endlich all seine Energie, Liebe und Leidenschaft in diesen lang ersehnten Sohn investieren. Isaak wurde Abrahams neuer Lebensmittelpunkt. Dann kam die härteste Prüfung: Gott forderte Abraham auf, genau diesen Sohn zu opfern. Gott zwang Abraham nachzudenken: Was ist dir wichtiger – der lebendige Gott des Himmels oder der verheißene Sohn? Abraham entschied sich für Gott. Im letzten Moment griff Gott ein – er wollte das Opfer nie. Doch Abrahams Herz war gereinigt: Das Geschenk war nicht länger sein Gott.

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Abraham und Sara waren unfruchtbar und in ihren Siebzigern. In ihrer Kultur war eine große Familie überlebenswichtig – Versorgung, Sicherheit, Erbe. Ihre Kinderlosigkeit war eine Katastrophe. Doch Gott forderte Abraham auf, seine Heimat zu verlassen, und versprach ihm dafür einen Sohn. Abraham gehorchte. Jahre später, als Abraham und Sara fast hundert Jahre alt waren, wurde Isaak geboren. Gottes Treue war bewiesen! Abraham konnte endlich all seine Energie, Liebe und Leidenschaft in diesen lang ersehnten Sohn investieren. Isaak wurde Abrahams neuer Lebensmittelpunkt. Dann kam die härteste Prüfung: Gott forderte Abraham auf, genau diesen Sohn zu opfern. Gott zwang Abraham nachzudenken: Was ist dir wichtiger – der lebendige Gott des Himmels oder der verheißene Sohn? Abraham entschied sich für Gott. Im letzten Moment griff Gott ein – er wollte das Opfer nie. Doch Abrahams Herz war gereinigt: Das Geschenk war nicht länger sein Gott.

1. Mose 22,1-18
Gebet

Danke Gott, dass er selbst seinen einzigen Sohn für dich geopfert hat, damit du durch nichts anderes als durch ihn allein vollkommene Erfüllung findest.

Herausforderung

Welches Geschenk Gottes habe ich zum Gott gemacht und den Geber an den Rand gedrängt?

Aufnahme vom 12. Juli 2026

Predigt

Wenn der Zweifel nagt... - Joh.20,24-29 | Christoph | Freikirche Kreuzheide

Sonntag, 12. Juli 2026
Johannes 20:25
Kernaussage

Jesus begegnet uns in unseren Zweifeln persönlich und macht daraus mehr, als wir uns vorstellen können. Zweifel sind normal und menschlich, aber Jesus lädt uns ein, sie ihm zu bringen, auf seine Antwort zu warten und unsere Geschichte der Hoffnung mit anderen zu teilen. Durch die Begegnung mit dem auferstandenen Jesus werden Zweifel überwunden und in Zeugnis verwandelt.

Es handelt sich um eine Predigt über den Zweifel, basierend auf der biblischen Geschichte von Thomas, dem zweifelnden Jünger. Der Prediger Christoph beginnt mit einem drastischen Beispiel aus dem Jahr 1982 über zwei deutsche Brüder, die in den USA zum Tode verurteilt wurden, um über die Endlichkeit des Lebens und die damit verbundenen existenziellen Zweifel nachzudenken. Er beschreibt, wie Menschen in der modernen Welt mit vielfältigen Ratgebern, sozialen Medien und religiösen Angeboten konfrontiert sind, während sie nach Sinn und Gewissheit suchen. Die Predigt entfaltet sich entlang der Geschichte von Thomas aus Johannes 20,24-29, der Jesus nach der Auferstehung zunächst nicht glaubt. Der Prediger betont, dass Zweifel normal und menschlich sind - ob in alltäglichen Entscheidungen oder in Glaubensfragen. Er ermutigt die Zuhörer, ihre Zweifel zu formulieren und mit vertrauenswürdigen Menschen zu teilen, anstatt sie zu unterdrücken oder wegzulaufen. Jesus begegnet Thomas in seinen Zweifeln direkt und persönlich, was zu einer radikalen Glaubensbekenntnis führt. Die Botschaft schließt mit der Zusicherung, dass Jesus für alle Schuld - vergangene und zukünftige - am Kreuz gestorben ist, und ermutigt die Zuhörer, ihre eigenen Geschichten des Glaubens trotz Zweifeln zu teilen.
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Es handelt sich um eine Predigt über den Zweifel, basierend auf der biblischen Geschichte von Thomas, dem zweifelnden Jünger. Der Prediger Christoph beginnt mit einem drastischen Beispiel aus dem Jahr 1982 über zwei deutsche Brüder, die in den USA zum Tode verurteilt wurden, um über die Endlichkeit des Lebens und die damit verbundenen existenziellen Zweifel nachzudenken. Er beschreibt, wie Menschen in der modernen Welt mit vielfältigen Ratgebern, sozialen Medien und religiösen Angeboten konfrontiert sind, während sie nach Sinn und Gewissheit suchen. Die Predigt entfaltet sich entlang der Geschichte von Thomas aus Johannes 20,24-29, der Jesus nach der Auferstehung zunächst nicht glaubt. Der Prediger betont, dass Zweifel normal und menschlich sind - ob in alltäglichen Entscheidungen oder in Glaubensfragen. Er ermutigt die Zuhörer, ihre Zweifel zu formulieren und mit vertrauenswürdigen Menschen zu teilen, anstatt sie zu unterdrücken oder wegzulaufen. Jesus begegnet Thomas in seinen Zweifeln direkt und persönlich, was zu einer radikalen Glaubensbekenntnis führt. Die Botschaft schließt mit der Zusicherung, dass Jesus für alle Schuld - vergangene und zukünftige - am Kreuz gestorben ist, und ermutigt die Zuhörer, ihre eigenen Geschichten des Glaubens trotz Zweifeln zu teilen.

Hauptthemen (6)

1. Zweifel als normale menschliche Erfahrung

  • Jeder Mensch steht vor Fragen über Leben, Tod und das Danach
  • Es gibt viele widersprüchliche Ratgeber und Antworten in der Welt
  • Zweifel kommen in allen Lebensbereichen vor - Glaube, Familie, Beruf, Entscheidungen
  • Selbst treue, loyale und bodenständige Menschen erleben Zweifel
  • Zweifel zu haben ist völlig normal und keine Sünde

2. Die Geschichte von Thomas dem Jünger

  • Thomas wird oft als 'der Zweifler' bezeichnet, war aber eigentlich treu und loyal
  • Er zweifelte an der Auferstehung Jesu, weil er nicht dabei war
  • Thomas wollte Jesus physisch berühren, um zu glauben
  • Er blieb trotz Zweifeln bei der Gemeinschaft und lief nicht weg
  • Thomas musste acht Tage warten, bis Jesus ihm persönlich begegnete

3. Jesu Umgang mit Zweifeln

  • Jesus tadelt Thomas nicht für seine Zweifel
  • Jesus geht konkret auf die formulierten Zweifel ein
  • Er lädt Thomas ein, ihn zu berühren und seine Wunden zu sehen
  • Jesus dreht das Rad nicht zurück, sondern schlägt ein neues Kapitel auf
  • Jesus kann viel mehr tun, als wir uns vorstellen können - verschlossene Türen sind für ihn kein Problem
  • Jesu Begegnung verwandelt Zweifel in Mission

4. Wartezeiten und Gottes Wirken

  • Wartezeiten sind schwierig, aber notwendig
  • In Wartezeiten passiert oft mehr, als wir sehen können
  • Gott wirkt auch dann, wenn wir nichts tun können
  • Warten bedeutet nicht Stillstand in Gottes Handeln
  • Die acht Tage zwischen Jesu Erscheinungen hatten einen Sinn

5. Gemeinschaft und das Teilen von Zweifeln

  • Die Jünger teilten ihre Hoffnungsgeschichte mit Thomas
  • Es ist wichtig, Zweifel zu formulieren und mit vertrauenswürdigen Menschen zu teilen
  • Gemeinschaft hilft, durch Zweifel hindurchzugehen
  • Nicht in der eigenen 'Blase' der Sorgen steckenbleiben
  • Die Kraft der eigenen Geschichte nicht unterschätzen

6. Gewissheit der Erlösung

  • Jesus starb für alle Schuld - vergangene und zukünftige
  • Die Erlösung ist bereits bezahlt und muss nur angenommen werden
  • Wir werden Jesus nicht ähnlicher, um gerettet zu werden, sondern weil er uns gerettet hat
  • Auch wenn wir fallen und stolpern, bleibt die Erlösung bestehen
  • Es geht nicht nur um mich - Gott liebt über 8 Milliarden Menschen

Biblische Grundlagen

Direkt zitiert

Johannes 20:25

Die anderen Jünger erzählten Thomas von ihrer Begegnung mit dem Auferstandenen

Johannes 20:26

Frieden sei mit euch

Johannes 20:27

Lege deine Finger auf diese Stelle hier und sieh dir meine Hände an, lege deine Hand in meine Wunde. Sei nicht mehr ungläubig, sondern glaube.

Johannes 20:28

Mein Herr und mein Gott

Johannes 20:29

Du glaubst, weil du mich gesehen hast. Glücklich sind die, die mich nicht sehen und dennoch glauben.

Psalm 37:7

Sei ruhig in der Gegenwart des Herrn und warte, bis er eingreift

Weitere Referenzen

  • Johannes 20:25-29

Praktische Anwendung (5)

  • 1 Zweifel formulieren und teilen: Formuliere deine Zweifel, Sorgen und Nöte nicht in sozialen Medien, sondern im persönlichen Gespräch mit Menschen, denen du vertraust - beim Pizza essen, Spaziergang oder in der Gemeinschaft.
  • 2 Nicht weglaufen, sondern sich einlassen: Bleibe in der Gemeinschaft und bei deinen ungeklärten Fragen, anstatt die Situation zu verlassen. Lass dich darauf ein, auf Gottes Antwort zu warten.
  • 3 Hoffnungsgeschichten teilen statt Sorgenblasen befeuern: Teile nicht ständig in sozialen Medien deine Sorgen, sondern erzähle anderen deine Geschichte der Hoffnung und was Jesus in deinem Leben tut - auch in schwierigen Zeiten.
  • 4 Auf Jesus schauen statt auf die Wellen: Richte deinen Blick nicht nur auf die Probleme und Zweifel, sondern schau auf Jesus, der alle Macht hat und diese Welt in seiner Hand hält.
  • 5 In Wartezeiten auf Gottes Eingreifen vertrauen: Sei ruhig in der Gegenwart des Herrn und warte auf sein direktes Eingreifen. Vertraue darauf, dass in Wartezeiten mehr passiert, als du sehen kannst.