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Ev. Freikirche Kreuzheide

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Täglicher Impuls
Tag 2 von 7

Jesus gab Beliebtheit für Wahrheit auf

Aus der Predigt „Your Path Past the Cross | Andreas Neve | Freikirche Kreuzheide“ vom 26. Oktober

In Johannes 6 lesen wir von einem dramatischen Wendepunkt: Jesus predigt in Kapernaum vor einer riesigen Menge – auf der Erfolgswelle seiner Wundertaten. Doch dann mutet er seinen Zuhörern unbequeme, irritierende Aussagen zu. Das Ergebnis? Viele verlassen ihn auf der Stelle. Jesus zeigt damit, dass er kein Hampelmann ist, der sich zum Sklaven der Wünsche der Masse macht. Er hatte Zehntausende Nachfolger und war beliebt – aber beides gab er zugunsten der Wahrheit auf. Diese Begebenheit hält uns allen einen Spiegel vor: Wie schnell folgen wir Jesus nur, wenn er unsere Bäuche und Konten voll macht! Jesus durchschaut unsere egoistischen Motive. Für uns als Gemeinde bedeutet das: Beliebtheit bei den Menschen darf nicht unser Antrieb sein. Die Größe einer Gemeinde macht sie nicht automatisch zu einer guten Gemeinde. Wenn wir nach Applaus streben, werden wir unweigerlich das Evangelium beschneiden und unbequeme Wahrheiten weglassen.

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In Johannes 6 lesen wir von einem dramatischen Wendepunkt: Jesus predigt in Kapernaum vor einer riesigen Menge – auf der Erfolgswelle seiner Wundertaten. Doch dann mutet er seinen Zuhörern unbequeme, irritierende Aussagen zu. Das Ergebnis? Viele verlassen ihn auf der Stelle. Jesus zeigt damit, dass er kein Hampelmann ist, der sich zum Sklaven der Wünsche der Masse macht. Er hatte Zehntausende Nachfolger und war beliebt – aber beides gab er zugunsten der Wahrheit auf. Diese Begebenheit hält uns allen einen Spiegel vor: Wie schnell folgen wir Jesus nur, wenn er unsere Bäuche und Konten voll macht! Jesus durchschaut unsere egoistischen Motive. Für uns als Gemeinde bedeutet das: Beliebtheit bei den Menschen darf nicht unser Antrieb sein. Die Größe einer Gemeinde macht sie nicht automatisch zu einer guten Gemeinde. Wenn wir nach Applaus streben, werden wir unweigerlich das Evangelium beschneiden und unbequeme Wahrheiten weglassen.

Johannes 6
Gebet

Danke Jesus, dass er nicht den einfachen, beliebten Weg gegangen ist. Bitte ihn um Mut zur Wahrheit in deinem Leben.

Zum Nachdenken

In welchen Bereichen meines Glaubenslebens versuche ich, unbequeme Wahrheiten zu vermeiden?

Aufnahme vom 13. September 2026

Predigt

Gebet im Gespräch mit Gott - Only Jesus T.9 - Kol 4:2-4 | Lennart Bandewald | Freikirche Kreuzheide

Sonntag, 13. September 2026
Kolosser 4,2-4
Kernaussage

Gebet ist ein essentieller Bestandteil des christlichen Lebens und sollte mit Ausdauer, Wachsamkeit und Dankbarkeit praktiziert werden. Gott lädt uns ein, regelmäßig Zeit mit ihm im Gespräch zu verbringen, unsere Sorgen vor ihm auszuschütten und füreinander einzutreten. Trotz eines vollen Alltags sollten wir bewusst Räume der Stille schaffen, um Gottes Nähe zu suchen und seine Hilfe zu erfahren.

Der Prediger führt anhand des Kolosserbriefes 4,2-4 durch eine tiefgehende Betrachtung über das Gebetsleben. Er beginnt mit einer Analyse eines exemplarischen 24-Stunden-Tages, um zu zeigen, wie vollgepackt unser Alltag ist und wie schwer es fällt, Zeit für das Gebet zu finden. Die zentrale Botschaft ist Paulus' Aufruf: "Betet mit aller Ausdauer, voll Dankbarkeit und ohne in eurer Wachsamkeit nachzulassen." Der Prediger betont, dass Gebet nicht nur eine religiöse Pflicht ist, sondern ein Dialog mit Gott, der nach Beziehung mit uns sucht – wie beim Spaziergang mit Adam und Eva im Garten Eden. Die Predigt entfaltet drei Hauptaspekte des Gebets: erstens die Ausdauer und Wachsamkeit im Gebet, verbunden mit der Notwendigkeit von Ruhe und Routine; zweitens das Gebet als Lob und Dank gegenüber Gott, besonders auch in schwierigen Zeiten; drittens das Fürbittgebet für andere, für die Gemeindeleitung, für Regierende und für persönliche Anliegen. Der Prediger ermutigt die Gemeinde konkret, das angebotene Gebet und Salbung nach dem Gottesdienst in Anspruch zu nehmen und sich nicht davon abhalten zu lassen, mit allen Sorgen, Nöten und Krankheiten zu Gott zu kommen, denn Jesus ist derselbe gestern, heute und in Ewigkeit.
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Der Prediger führt anhand des Kolosserbriefes 4,2-4 durch eine tiefgehende Betrachtung über das Gebetsleben. Er beginnt mit einer Analyse eines exemplarischen 24-Stunden-Tages, um zu zeigen, wie vollgepackt unser Alltag ist und wie schwer es fällt, Zeit für das Gebet zu finden. Die zentrale Botschaft ist Paulus' Aufruf: "Betet mit aller Ausdauer, voll Dankbarkeit und ohne in eurer Wachsamkeit nachzulassen." Der Prediger betont, dass Gebet nicht nur eine religiöse Pflicht ist, sondern ein Dialog mit Gott, der nach Beziehung mit uns sucht – wie beim Spaziergang mit Adam und Eva im Garten Eden. Die Predigt entfaltet drei Hauptaspekte des Gebets: erstens die Ausdauer und Wachsamkeit im Gebet, verbunden mit der Notwendigkeit von Ruhe und Routine; zweitens das Gebet als Lob und Dank gegenüber Gott, besonders auch in schwierigen Zeiten; drittens das Fürbittgebet für andere, für die Gemeindeleitung, für Regierende und für persönliche Anliegen. Der Prediger ermutigt die Gemeinde konkret, das angebotene Gebet und Salbung nach dem Gottesdienst in Anspruch zu nehmen und sich nicht davon abhalten zu lassen, mit allen Sorgen, Nöten und Krankheiten zu Gott zu kommen, denn Jesus ist derselbe gestern, heute und in Ewigkeit.

Hauptthemen (5)

1. Gebet mit Ausdauer und Wachsamkeit

  • • Paulus ruft auf, mit aller Ausdauer zu beten und in der Wachsamkeit nicht nachzulassen
  • • Das griechische Wort 'Proseuchomai' (für etwas sein, bitten, flehen) kommt 86 mal im Neuen Testament vor
  • • Ausdauer im Gebet ist vergleichbar mit sportlicher Ausdauer - es erfordert Disziplin und Übung
  • • Viele Christen kämpfen damit, sich ausreichend Zeit für intensives Gebet zu nehmen
  • • Wachsamkeit bedeutet, im Gebet präsent und konzentriert zu bleiben, nicht einzuschlafen

2. Gebet als Dialog mit Gott in der Stille

  • • Am Anfang der Schöpfung ging Gott regelmäßig mit Adam und Eva spazieren - Gebet als persönliche Beziehung
  • • Jesus zog sich bewusst an einsame Orte zurück, um zu beten
  • • Gott ist im sanften Flüstern zu finden, nicht im Sturm, Erdbeben oder Feuer
  • • Stille und Ruhe sind wichtig für ein tiefes Gebetsleben
  • • Randbereiche des Tages (früher Morgen oder später Abend) eignen sich besonders für Gebet
  • • Routinen und feste Zeiten helfen, das Gebetsleben zu etablieren

3. Gebet als Lob und Dank

  • • Wir sollen voll Dankbarkeit gegenüber Gott im Gebet treten
  • • Lobpreis und Danklieder sind Ausdrucksformen des Gebets
  • • Auch in schwierigen Zeiten sollen wir Gott loben und danken
  • • Das Vaterunser gibt uns Orientierung, wenn uns die Worte fehlen
  • • Ein Dankbarkeitstagebuch kann helfen, Gottes Wirken im Alltag festzuhalten

4. Gebet als Fürbitte

  • • Paulus bittet die Gemeinde, für ihn im Gefängnis zu beten
  • • Wir sollen füreinander eintreten und Gebetsanliegen teilen
  • • Fürbitte gilt auch für Pastoren, Gemeindeleitung, Regierung und Stadt
  • • Wir dürfen unsere Sorgen und Nöte vor Gott bringen
  • • Gebet für Kranke und Salbung sind biblische Praktiken
  • • Das Gebet eines Menschen, der sich nach Gottes Willen richtet, ist wirkungsvoll

5. Herausforderungen im Gebetsleben

  • • Ein voller Tagesablauf (24 Stunden) lässt oft wenig Raum für Gebet
  • • Zweifel können entstehen, wenn Gebete nicht sofort erhört werden
  • • Die Sorge, ob der eigene Glaube ausreichend ist, kann vom Beten abhalten
  • • Wir sollen uns nicht sorgen, sondern alles vor Gott bringen
  • • Jesus ist derselbe gestern, heute und in Ewigkeit - er kann heute noch heilen
  • • Mut ist nötig, um Gebet und Salbung in der Gemeinde anzunehmen

Biblische Grundlagen

Direkt zitiert

Kolosser 4,2-4

Betet mit aller Ausdauer, voll Dankbarkeit gegenüber Gott und ohne in eurer Wachsamkeit nachzulassen. Tretet auch für uns ein, wenn ihr betet, bittet Gott uns eine Tür für seine Botschaft zu öffnen. Dann können wir das Geheimnis weitergeben, dass Christus uns enthüllt hat und für das ich im Gefängnis bin. Betet, dass ich meinen Auftrag erfüllen und dieses Geheimnis klar und verständlich verkünden kann.

2. Thessalonicher 5

Freut euch, was auch immer geschieht, und lasst euch durch nichts vom Gebet abbringen. Dankt Gott in jeder Lage. Das ist es, was er von euch will und was er durch Jesus Christus möglich gemacht hat.

1. Mose 3

Am Abend, als es kühler wurde, hörten sie, wie Gott der Herr durch den Garten ging. Da versteckten sich die beiden vor ihm zwischen den Bäumen im Garten. Gott der Herr rief aber nach dem Menschen: Adam, wo bist du?

Psalm 5

Herr, in aller Frühe bringe ich mein Gebet wie ein Opfer vor dich und warte sehnsüchtig auf deine Antwort.

Markus 1

Früh am Morgen, als es noch völlig dunkel war, stand Jesus auf, verließ das Haus und ging an einen einsamen Ort, um dort zu beten.

Lukas 5

Jesus wurde immer bekannter. Die Menschen strömten in Scharen herbei, um ihn zu hören und von ihren Krankheiten geheilt zu werden. Er aber zog sich in die Einsamkeit zurück, um zu beten.

1. Könige 19

Komm aus der Höhle und tritt vor mich hin. Ich werde an dir vorübergehen. Und zuerst zog ein gewaltiger Sturm vorbei. Der ganze Felsbrocken aus dem Berg riss und sie zerschmetterte. Aber der Herr war nicht in dem Sturm. Nach dem Sturm bebte die Erde, aber auch im Erdbeben war der Herr nicht. Nach dem Erdbeben kam ein Feuer, doch auch im Feuer war der Herr nicht. Und nach dem Feuer kam ein sanftes Flüstern, das zu hören war. Als Elia es wahrnahm, verhüllte er sein Gesicht mit seinem Mantel und trat hinaus vor den Eingang der Höhle. Und eine Stimme fragte ihn: Was machst du hier, Elia?

1. Timotheus 2,1-2

Das erste und wichtigste, wozu ich die Gemeinde auffordere, ist das Gebet. Es ist unsere Aufgabe mit Bitten, Flehen und Danken für alle Menschen einzutreten, insbesondere für die Regierenden und alle, die eine hohe Stellung einnehmen, damit wir ungestört und in Frieden ein Leben führen können, durch das Gott in jeder Hinsicht geehrt wird und das in allen Belangen glaubwürdig ist.

Psalm 88

Lass mein Gebet zu dir dringen und schenk meinem Flehen ein offenes Ohr.

Philipper 4

Macht euch um nichts Sorgen. Wendet euch vielmehr in jeder Lage mit Bitten und Flehen und voll Dankbarkeit an Gott und bringt eure Anliegen vor ihn.

Hebräer 13

Denn Jesus Christus ist immer derselbe gestern, heute und in alle Ewigkeit.

Jakobus 5,13-15

Macht jemand von euch schweres durch, dann bete er. Erlebt jemand eine Zeit der Ermutigung, dann singe er Loblieder. Ist jemand von euch krank? Dann bitte er die Ältesten der Gemeinde zu sich, damit sie für ihn beten und ihn im Namen des Herrn mit Öl salben. Ihr Gebet im Glauben gesprochen wird dem Kranken Rettung bringen. Der Herr wird ihn seine Hilfe erfahren lassen. Das Gebet eines Menschen, der sich nach Gottes Willen richtet, ist wirkungsvoll und bringt viel zustande.

Psalm 46

Gott ist für uns Zuflucht und Schutz. In Zeiten der Not schenkt er uns seine Hilfe mehr als genug. Darum fürchten wir uns nicht, wenn auch die Erde bebt und wankt und die Berge mitten ins Meer sinken, wenn auch seine Wellen brausen und tosen und die Berge erbeben vor seiner gewaltigen Kraft.

Weitere Referenzen

  • → Römerbrief
  • → Kolosser 3

Praktische Anwendung (7)

  • 1 Feste Gebetsroutine etablieren: Schaffe dir eine tägliche Routine für Stille Zeit, z.B. morgens oder abends. Nutze Hilfsmittel wie Bibelimpulse (Lichtstrahlen, Herrnhuter Losung, ERF Wort zum Tag) oder die Gemeindeapp mit dem Kanal 'Inspiration'.
  • 2 Orte der Stille finden: Suche bewusst ruhige Orte und Zeiten (Randbereiche des Tages), an denen du ungestört mit Gott sprechen kannst. Dies kann beim Spaziergang, früh am Morgen oder spät am Abend sein.
  • 3 Dankbarkeit praktizieren: Erwäge, ein Dankbarkeitstagebuch zu führen, in dem du aufschreibst, was heute besonders gut war oder wofür du dankbar bist. Dies hilft besonders in schwierigen Zeiten, Gottes Wirken zu erkennen.
  • 4 Gebetsanliegen teilen: Habe Mut, deine Gebetsanliegen mit anderen zu teilen - im Hauskreis, über den Gebetsanliegen-Kanal in der Gemeindeapp oder durch direkte Gespräche. Lass andere für dich beten.
  • 5 Fürbitte für andere übernehmen: Bete regelmäßig für Pastoren, Gemeindeleitung, Regierung, Stadt und Menschen in deinem Umfeld. Nimm dir bewusst Zeit für Fürbitte.
  • 6 Gebet und Salbung annehmen: Nutze das Angebot von Gebet und Salbung im Gottesdienst (jeden zweiten Monat). Überwinde die Scheu, nach vorne oder hinten zu gehen und für dich beten zu lassen, besonders bei Krankheit oder schwierigen Entscheidungen.
  • 7 Sorgen bewusst abgeben: Bringe deine Sorgen und Nöte konkret im Gebet vor Gott und übe dich darin, sie in seine Hände zu legen, statt dich selbst damit zu belasten.

Impulse aus der Woche ab 14. September

  1. Tag 1 von 7 · 14. September Wo bleibt Raum für Gebet?

    Unser Tag hat 24 Stunden – 8 Stunden Schlaf, 8 Stunden Arbeit, Zeit für Essen, Social Media, Fernsehen, Hausarbeit. Wenn wir ehrlich sind, ist unser Tag schon voll, bevor wir überhaupt an Gebet denken. Paulus ruft uns auf: 'Betet mit aller Ausdauer, voll Dankbarkeit und ohne in eurer Wachsamkeit nachzulassen.' Das klingt einfach, aber wo soll das in unserem vollgepackten Alltag Platz finden? Die Frage ist nicht, ob wir Zeit haben, sondern welche Priorität wir dem Gebet einräumen. Gebet ist kein religiöses Pflichtprogramm, sondern ein Dialog mit einem Gott, der Beziehung mit uns sucht – wie er einst mit Adam und Eva im Garten spazieren ging. Wenn Gott dich heute Abend zum Spaziergang einladen würde, würdest du spontan zusagen oder erst deinen Kalender checken? Diese Woche dürfen wir neu entdecken, dass Gebet keine lästige Aufgabe ist, sondern eine Einladung in Gottes Gegenwart.

    Kolosser 4,2

    Gebet

    Bitte Gott, dir zu zeigen, wo du in deinem vollgepackten Tag Raum für das Gespräch mit ihm schaffen kannst.

    Zum Nachdenken

    Welchen Platz hat das Gebet aktuell in deinem Tagesablauf – und welchen Platz soll es haben?

  2. Tag 2 von 7 · 15. September Ausdauer und Wachsamkeit im Gebet

    Ausdauer haben wir beim Sport, beim Marathonlauf oder beim Filme schauen – aber beim Gebet? Paulus fordert uns auf, mit 'aller Ausdauer' und 'ohne in unserer Wachsamkeit nachzulassen' zu beten. Doch Hand aufs Herz: Wie oft beginnen wir abends im Bett zu beten und können uns am nächsten Morgen nicht mehr erinnern, wie das Gebet endete – weil wir eingeschlafen sind? Jesus zeigt uns das Vorbild: 'Früh am Morgen, als es noch völlig dunkel war, stand Jesus auf, verließ das Haus und ging an einen einsamen Ort, um dort zu beten.' Er nahm sich bewusst Zeit, ungestört und wachsam. Ausdauer im Gebet entsteht durch Routine – eine feste Zeit am Rand des Tages, wo wir zur Ruhe kommen können. Es geht nicht um Perfektion, sondern darum, anzufangen und dranzubleiben, auch wenn es manchmal schwerfällt.

    Markus 1,35

    Gebet

    Bitte Jesus, dir zu helfen, eine Gebetsroutine zu entwickeln, die zu deinem Leben passt und die du durchhalten kannst.

    Zum Nachdenken

    Wann und wo in deinem Tag könntest du eine Routine für stille Zeit mit Gott etablieren?

  3. Tag 3 von 7 · 16. September Stille finden – Gott begegnen

    In der Kantine bei der Arbeit ist es so laut, dass man sich kaum unterhalten kann. Ein sinnvolles Gespräch ist nahezu unmöglich, weil die Aufmerksamkeit ständig gestört wird. Ähnlich ist es mit unserem Gebetsleben: Ohne Stille können wir Gottes Stimme kaum hören. Die Bibel zeigt uns, dass Gott nicht im Sturm, nicht im Erdbeben und nicht im Feuer war – sondern in einem 'sanften Flüstern'. Jesus zog sich bewusst in die Einsamkeit zurück, um zu beten. Die Randbereiche des Tages – früh am Morgen oder am kühlen Abend – bieten oft die beste Gelegenheit für diese Stille. Ob du Frühaufsteher oder Nachteule bist: Finde deinen Ort und deine Zeit der Ruhe. Vielleicht ist es ein Spaziergang, ein stiller Raum oder ein Moment vor dem Tagesbeginn. In dieser Stille können wir Gottes Gegenwart wirklich erfahren.

    1. Könige 19,11-12

    Gebet

    Bitte Gott, dir einen Ort der Stille zu zeigen, wo du regelmäßig mit ihm allein sein kannst.

    Zum Nachdenken

    Wo und wann findest du in deinem Alltag Stille, um Gottes Stimme zu hören?

  4. Tag 4 von 7 · 17. September Voll Dankbarkeit beten

    Zwischen Ausdauer und Wachsamkeit schiebt Paulus einen weiteren wichtigen Aspekt ein: Wir sollen 'voll Dankbarkeit gegenüber Gott' beten. Lobpreis und Dank fallen uns leicht, wenn es uns gut geht. Aber was ist in schweren Zeiten, wenn wir krank sind oder in Not? Dann fehlen uns manchmal die Worte. Genau für solche Momente hat uns Jesus das Vaterunser gegeben – eine Orientierung, wenn wir nicht wissen, wie wir beten sollen. Ein hilfreiches Werkzeug kann auch ein Dankbarkeitstagebuch sein: Schreibe auf, was heute gut war, welche Kleinigkeiten dich erfreut haben, wo du Gottes Hand gesehen hast. Selbst in den dunkelsten Zeiten gibt es Grund zur Dankbarkeit. Diese bewusste Praxis hilft uns, unseren Blick zu weiten und auch in schwierigen Situationen Gottes Güte zu erkennen. Dankbarkeit verändert unsere Perspektive.

    Kolosser 4,2

    Gebet

    Nimm dir Zeit, Gott für drei konkrete Dinge zu danken, die heute geschehen sind, auch wenn sie klein erscheinen.

    Zum Nachdenken

    Wofür kannst du heute – auch wenn es schwierig war – Gott danken?

  5. Tag 5 von 7 · 18. September Fürbitte – Füreinander einstehen

    Paulus schreibt aus dem Gefängnis: 'Tretet auch für uns ein, wenn ihr betet.' Der große Apostel, der so viel Glauben hatte, bittet die Gemeinde um Fürbitte. Er wollte nicht aus dem Gefängnis befreit werden für seinen eigenen Komfort, sondern damit er seinen Auftrag erfüllen konnte – Gottes Botschaft zu verkünden. Fürbitte bedeutet, stellvertretend für andere einzutreten, ihre Lasten mit zu tragen. Paulus ermutigt im Römerbrief: 'Helft mir kämpfen, indem ihr in euren Gebeten vor Gott für mich einsteht.' Das funktioniert nur, wenn wir voneinander wissen. In Hauskreisen, über Gebetsanliegen in der Gemeinde oder persönliche Gespräche können wir teilen, was uns bewegt. Als Gemeinde dürfen wir auch für unsere Leitung, für Regierende und für unsere Stadt beten. Fürbitte verbindet uns und macht deutlich: Wir sind nicht allein.

    Kolosser 4,3-4

    Gebet

    Nimm dir bewusst Zeit, für eine bestimmte Person oder Situation zu beten, die Gott dir aufs Herz legt.

    Zum Nachdenken

    Für wen oder was möchte Gott heute durch dich im Gebet eintreten?

  6. Tag 6 von 7 · 19. September Mit allen Sorgen zu Gott kommen

    Manchmal hindern wir uns selbst daran, für unsere konkreten Nöte zu beten. Wir denken: Was ist, wenn Gott nicht antwortet? War mein Glaube nicht stark genug? War mein Gebet nicht gut genug? Diese Spirale kann uns lähmen. Doch die Bibel sagt klar: 'Macht euch um nichts Sorgen. Wendet euch vielmehr in jeder Lage mit Bitten und Flehen und voll Dankbarkeit an Gott und bringt eure Anliegen vor ihn.' Jesus Christus ist 'immer derselbe gestern, heute und in alle Ewigkeit' – derselbe Jesus, der Kranke heilte und Wunder tat. Warum sollten wir also zögern, konkret für Heilung, für Durchbrüche, für unsere Nöte zu beten? Im Jakobusbrief heißt es, dass das Gebet eines Menschen, der sich nach Gottes Willen richtet, wirkungsvoll ist und viel zustande bringt. Komm mit allem zu Gott – er kennt dich ohnehin und will deine Last tragen.

    Philipper 4,6

    Gebet

    Lege heute bewusst eine konkrete Sorge in Gottes Hände und bitte ihn um seine Hilfe und Führung.

    Zum Nachdenken

    Welche Sorge oder Not hältst du noch zurück, statt sie im Gebet vor Gott zu bringen?

  7. Tag 7 von 7 · 20. September Gebet zeigt Wirkung

    Wir leben in chaotischen Zeiten. Die Nachrichten sind oft so belastend, dass wir sie kaum noch ertragen können. Doch der Psalm 46 sagt: 'Gott ist für uns Zuflucht und Schutz. In Zeiten der Not schenkt er uns seine Hilfe mehr als genug. Darum fürchten wir uns nicht, wenn auch die Erde bebt und wankt.' Gebet ist nicht nur ein frommes Ritual – es ist wirkungsvoll und verändert Situationen. Als Gemeinde sind wir aufgerufen, dieses Geschenk zu nutzen: durch persönliche stille Zeit, durch Fürbitte, durch Gebet und Salbung. Lass dich nicht von der Sorge zurückhalten, was andere denken könnten, wenn du um Gebet bittest. Gott lädt uns ein, mit allem zu ihm zu kommen – mit Krankheit, Sorgen, Entscheidungen. Er ist unsere Zuflucht. In dieser Gewissheit dürfen wir mit Zuversicht in die neue Woche gehen: Unser Gebet macht einen Unterschied.

    Psalm 46,2-4

    Gebet

    Danke Gott dafür, dass er deine Gebete hört und wirkungsvoll handelt – und bitte ihn um ein treues Gebetsleben.

    Zum Nachdenken

    Wie möchtest du diese Woche dein Gebetsleben konkret vertiefen und stärken?