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EF Meinerzhagen

Beethovenstr. 35, 58540 Meinerzhagen

Wir existieren, um Gott zu lieben und zu ehren, indem wir Jesus Christus immer tiefer kennenlernen und ihn immer mehr bekannt machen, beginnend in Meinerzhagen und bis ans Ende der Erde.

Täglicher Impuls
Tag 4 von 7

Wiedergeboren und neu geschaffen

Aus der Predigt „👨‍👦 Adoptiert | Galater 4, 4 - 7“ vom 25. Oktober

Gott nennt uns seine Kinder. Er sagt, wir sind wiedergeboren, eine ganz neue Schöpfung in Christus. Das ist keine kleine Veränderung oder Verbesserung – das ist eine komplette Neuschöpfung. 'Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur. Das Alte ist vergangen, siehe neu ist es geworden.' Wir sind gerechtfertigt, völlig frei von jeglicher Schuld. Wir sind adoptiert in Gottes Familie, eins gemacht mit Jesus. Alles, was Jesus betrifft, betrifft auch uns. Seine Gerechtigkeit wird uns zugerechnet. Sein Sieg über Sünde und Tod ist unser Sieg. Wir sind von Gott auserwählt, vor aller Zeit. In Jesus sind wir heilig und untadelig vor Gott. Er nennt uns sein Meisterwerk. Das ist keine Übertreibung oder Schmeichelei – das ist die Wahrheit über unsere Identität in Christus. Wenn wir uns so sehen, wie Gott uns sieht, verändert das alles: wie wir gegen Sünde kämpfen, wie wir mit Versagen umgehen, wie wir durchs Leben gehen.

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Gott nennt uns seine Kinder. Er sagt, wir sind wiedergeboren, eine ganz neue Schöpfung in Christus. Das ist keine kleine Veränderung oder Verbesserung – das ist eine komplette Neuschöpfung. 'Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur. Das Alte ist vergangen, siehe neu ist es geworden.' Wir sind gerechtfertigt, völlig frei von jeglicher Schuld. Wir sind adoptiert in Gottes Familie, eins gemacht mit Jesus. Alles, was Jesus betrifft, betrifft auch uns. Seine Gerechtigkeit wird uns zugerechnet. Sein Sieg über Sünde und Tod ist unser Sieg. Wir sind von Gott auserwählt, vor aller Zeit. In Jesus sind wir heilig und untadelig vor Gott. Er nennt uns sein Meisterwerk. Das ist keine Übertreibung oder Schmeichelei – das ist die Wahrheit über unsere Identität in Christus. Wenn wir uns so sehen, wie Gott uns sieht, verändert das alles: wie wir gegen Sünde kämpfen, wie wir mit Versagen umgehen, wie wir durchs Leben gehen.

2. Korinther 5,17
Gebet

Bitte den Heiligen Geist, die Wahrheit deiner neuen Identität in Christus in deinem Herzen lebendig zu machen.

Zum Nachdenken

Glaube ich wirklich, dass ich in Christus eine völlig neue Schöpfung bin, oder hänge ich noch an meiner alten Identität?

Aufnahme vom 12. Juli 2026

Predigt

❓ Wer ist dieser Jesus? | EF-M Livestream

Sonntag, 12. Juli 2026
Johannes 11,25-27
Kernaussage

Jesus Christus ist sowohl gütig als auch Gott. Er hat die Macht, Menschen körperlich wiederherzustellen und Sünden zu vergeben, wodurch er die Beziehung zwischen Mensch und Gott wiederherstellt. Echte Begegnung mit Jesus führt zu Lobpreis und Ehrfurcht, die sich im Alltag zeigen.

Dieser Gottesdienst der Evangeliumsgemeinde Meinerzhagen stellt die zentrale Frage: "Wer ist dieser Jesus?" Die Predigt untersucht zwei biblische Geschichten aus Lukas 5, die Jesus in seiner göttlichen Natur offenbaren. Zunächst wird die Heilung eines Aussätzigen betrachtet, die zeigt, dass Jesus gütig ist und Menschen vollständig wiederherstellt - körperlich, sozial und geistlich. Jesus berührt den Unberührbaren und macht ihn rein. Die zweite Geschichte handelt von einem Gelähmten, der von Freunden durch das Dach zu Jesus gebracht wird. Jesus vergibt ihm nicht nur die Sünden, sondern heilt ihn auch körperlich und beweist damit seine göttliche Vollmacht. Die Predigt betont, dass Jesus nicht nur ein guter Lehrer oder Wundertäter ist, sondern Gott selbst, der Sünden vergeben kann. Die Begegnung mit Jesus sollte sowohl Lobpreis als auch Ehrfurcht hervorrufen. Christen werden ermutigt, Jesus täglich zu begegnen - nicht nur sonntags im Gottesdienst, sondern im Alltag durch Gebet, Bibelstudium und Abhängigkeit von Gott. Wahre Freundschaft bedeutet, einander zu Jesus zu bringen. Der Gottesdienst schließt mit der Taufanmeldung einer 15-jährigen Gemeindeteilnehmerin und dem Aufruf, die Frage "Wer ist Jesus?" persönlich zu beantworten und im Alltag zu leben.
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Dieser Gottesdienst der Evangeliumsgemeinde Meinerzhagen stellt die zentrale Frage: "Wer ist dieser Jesus?" Die Predigt untersucht zwei biblische Geschichten aus Lukas 5, die Jesus in seiner göttlichen Natur offenbaren. Zunächst wird die Heilung eines Aussätzigen betrachtet, die zeigt, dass Jesus gütig ist und Menschen vollständig wiederherstellt - körperlich, sozial und geistlich. Jesus berührt den Unberührbaren und macht ihn rein. Die zweite Geschichte handelt von einem Gelähmten, der von Freunden durch das Dach zu Jesus gebracht wird. Jesus vergibt ihm nicht nur die Sünden, sondern heilt ihn auch körperlich und beweist damit seine göttliche Vollmacht. Die Predigt betont, dass Jesus nicht nur ein guter Lehrer oder Wundertäter ist, sondern Gott selbst, der Sünden vergeben kann. Die Begegnung mit Jesus sollte sowohl Lobpreis als auch Ehrfurcht hervorrufen. Christen werden ermutigt, Jesus täglich zu begegnen - nicht nur sonntags im Gottesdienst, sondern im Alltag durch Gebet, Bibelstudium und Abhängigkeit von Gott. Wahre Freundschaft bedeutet, einander zu Jesus zu bringen. Der Gottesdienst schließt mit der Taufanmeldung einer 15-jährigen Gemeindeteilnehmerin und dem Aufruf, die Frage "Wer ist Jesus?" persönlich zu beantworten und im Alltag zu leben.

Hauptthemen (4)

1. Jesus ist gütig

  • • Jesus berührt und heilt den Aussätzigen, der gesellschaftlich und geistlich vollkommen isoliert war
  • • Der Aussätzige kommt mit offener Hand und sagt 'wenn du willst', zeigt völlige Abhängigkeit von Jesu Gnade
  • • Jesus stellt nicht nur die körperliche Gesundheit wieder her, sondern auch die Beziehung zu Gott und zur Gesellschaft
  • • Wahre Kraft fließt aus der Abhängigkeit von Gott - Jesus zieht sich zum Gebet zurück trotz der Menschenmassen
  • • Beten bedeutet anzuerkennen, dass wir vollständig von Gott abhängig sind

2. Jesus ist Gott

  • • Jesus vergibt dem Gelähmten zuerst die Sünden, bevor er ihn heilt
  • • Die Sündenvergebung ist die größte Not des Menschen, nicht die körperliche Heilung
  • • Nur Gott kann Sünden vergeben - Jesus beweist durch die Heilung seine göttliche Vollmacht
  • • Jesus ist der Sohn des Menschen - vollkommen Mensch und vollkommen Gott
  • • Die Pharisäer sollten erkennen, dass Jesus Gott ist, der Sünden auf Erden vergeben kann

3. Freundschaft und Gemeinschaft

  • • Die vier Männer tun alles, um den Gelähmten zu Jesus zu bringen - sie brechen sogar das Dach auf
  • • Echte Freunde sind bereit, sich aufzuopfern, um andere zu Jesus zu bringen
  • • Das Ziel unserer Freundschaft sollte Jesus sein
  • • Wir sollen einander im Gebet und in der Tat zu Jesus bringen

4. Lobpreis und Ehrfurcht

  • • Echte Begegnung mit Jesus bringt sowohl Lobpreis als auch Furcht hervor
  • • Der geheilte Mann preist Gott überall, wo er hinkommt
  • • Die Menschen waren erfüllt mit Staunen und Furcht
  • • Lobpreis beginnt nicht bei unseren Problemen, sondern bei Gott
  • • Echte Begegnung mit Jesus verändert den Alltag, nicht nur den Sonntagsgottesdienst

Biblische Grundlagen

Direkt zitiert

Johannes 11,25-27

Jesus spricht zu ihr, ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt. Und jeder, der lebt und an mich glaubt, wird in Ewigkeit nicht sterben. Glaubst du das? Sie spricht zu ihm, ja Herr, ich glaube, dass du der Christus bist, der Sohn Gottes, der in die Welt kommen soll.

Lukas 5,12

Und es begab sich, als er in einer der Städte war, siehe, da war ein Mann voll Aussatz. Und als er Jesus sah, fiel auf sein Angesicht, bat ihn und sprach, Herr, wenn du willst, so kannst du mich reinigen.

Lukas 5,13

Und er streckte die Hand aus, rührte ihn an und sprach, ich will, sei gereinigt. Und sogleich wich der Aussatz von ihm.

Lukas 5,14

Und er befahl ihm, es niemandem zu sagen. Geh vielmehr hin, zeige dich den Priestern und opfere für deine Reinigung, wie Mose es befohlen hat, ihnen zum Zeugnis.

Lukas 5,17

Und es begab sich an einem Tag, dass er lehrte, und es saßen Pharisäer da und Gesetzeslehrer, die aus allen Dörfern von Galiläa und Judäa und von Jerusalem gekommen waren, und die Kraft des Herrn war da, um sie zu heilen.

Lukas 5,18-19

Und siehe, Männer trugen auf einer Liegematte einen Menschen, der gelähmt war, und sie versuchten, ihn hineinzubringen und vor ihm zu legen. Und da sie wegen der Menge keine Möglichkeit fanden, ihn hineinzubringen, stiegen sie auf das Dach und ließen ihn mit der Liegematte durch die Ziegel hinunter in die Mitte vor Jesus.

Lukas 5,20

Und als er ihren Glauben sah, sprach er zu ihm, Mensch, deine Sünden sind dir vergeben.

Lukas 5,21

Und die Schriftgelehrten und Pharisäer fingen an, sich Gedanken zu machen und sprachen, wer ist dieser, der solche Lästerungen ausspricht? Wer kann Sünden vergeben als nur Gott allein?

Lukas 5,22-25

Da aber Jesus ihre Gedanken erkannte, antwortete er und sprach zu ihnen, was denkt ihr in eurem Herzen? Was ist leichter zu sagen, deine Sünden sind dir vergeben? Oder zu sagen, steh auf und geh umher? Damit ihr aber wisst, dass der Sohn des Menschen Vollmacht hat, auf Erden Sünden zu vergeben - er sprach zu den Gelähmten, ich sage dir, steh auf, nimm deine Liegematte, geh heim - und sofort stand er auf vor ihren Augen, nahm sein Lager, ging heim und pries Gott.

Lukas 5,26

Da gerieten alle außer sich vor Staunen und sie priesen Gott und wurden voll Furcht und sprachen, wir haben heute Unglaubliches gesehen.

Epheser 4,29

Kein böses Wort soll über eure Lippen kommen, sondern was gut ist, was zur Erbauung dient.

Weitere Referenzen

  • → Lukas 5,15-16

Praktische Anwendung (6)

  • 1 Mit offener Hand beten: Bringe deine Bitten nicht mit geschlossener Faust zu Jesus, sondern mit offener Hand. Sei dir bewusst, dass du vollständig auf die Gnade und Barmherzigkeit Jesu angewiesen bist.
  • 2 Regelmäßiges Gebet pflegen: Ziehe dich täglich zum Gebet zurück und erkenne deine Abhängigkeit von Gott an. Beten drückt aus, dass wir für alles vollständig von Gott abhängig sind und es immer bleiben werden.
  • 3 Freunde zu Jesus bringen: Sei ein Freund, der bereit ist, Dächer aufzubrechen. Bringe deine Freunde zu Jesus im Gebet und in der Tat, indem du sie einlädst, ermutigst und auf Jesus hinweist.
  • 4 Täglich Jesus danken: Nimm dir jeden Morgen ein paar Minuten Zeit und nenne Jesus drei Dinge, für die du dankbar bist. Frage dich: Wer bist du, Jesus? Was möchtest du heute von mir?
  • 5 Lobpreis und Ehrfurcht im Alltag leben: Zeige in deinem Alltag - bei der Arbeit, in der Familie, in Gesprächen und Entscheidungen - dass du Jesus begegnet bist. Echte Begegnung verändert nicht nur den Sonntagsgottesdienst, sondern den gesamten Alltag.
  • 6 Wohlüberlegte Worte nutzen: Nutze deine Worte wohldosiert zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Lobe andere, baue sie auf und vermeide Lästerung und Gerüchte.

Impulse aus der Woche ab 13. Juli

  1. Tag 1 von 7 · 13. Juli Wer ist dieser Jesus?

    Die zentrale Frage, die unser Leben prägt: 'Wer ist dieser Jesus?' Vielleicht denkst du, du kennst die Antwort bereits. Doch wie viele Menschen in der U-Bahn einen Weltklasse-Geiger ignorierten, weil er nicht in den erwarteten Rahmen passte, so laufen auch wir Gefahr, Jesus nicht wirklich zu sehen. Jesus ist nicht nur eine nette Figur aus der Bibel oder ein guter Lehrer. Er ist der, der den Unberührbaren berührt, der Aussätzige heilt, der Sünden vergibt. Er sprengt jede menschliche Vorstellung. Die Begegnung mit dem aussätzigen Mann zeigt uns: Jesus streckt seine Hand aus und berührt den, den niemand berühren darf. Seine Worte sind klar: 'Ich will, sei gereinigt.' Bist du bereit, heute innezuhalten? Bist du bereit, wirklich hinzuschauen und Jesus neu zu begegnen – nicht nur sonntags im Gottesdienst, sondern täglich in deinem Alltag?

    Lukas 5,12-13

    Gebet

    Bitte Jesus, dass er sich dir heute neu offenbart und du ihn tiefer kennenlernen darfst, als du ihn bisher gekannt hast.

    Zum Nachdenken

    In welchen 'Rahmen' habe ich Jesus möglicherweise eingesperrt, sodass er mich nicht mehr überraschen kann?

  2. Tag 2 von 7 · 14. Juli Jesus ist gütig

    Ein Mann 'voll Aussatz' – von Kopf bis Fuß krank, ausgegrenzt, isoliert von Menschen und von Gott. Lebendig tot. Er musste außerhalb des Lagers leben, durfte nicht zum Tempel gehen, keine Gemeinschaft erleben. Doch als er Jesus sieht, wirft er sich vor ihm nieder: 'Herr, wenn du willst, so kannst du mich reinigen.' Diese Haltung zeigt seine Not und sein Vertrauen. Er kommt mit offener Hand, nicht mit fordernder Faust. Er versteht: Er hat kein Recht auf Heilung, sondern ist völlig auf Jesu Gnade angewiesen. Und Jesus? Er streckt seine Hand aus und berührt den Unberührbaren. Die erste Berührung seit Langem. Keine Verurteilung, keine Ablehnung – nur liebevolle Zuwendung. 'Ich will, sei gereinigt.' So ist Jesus. Er begegnet uns in unserer tiefsten Not mit Güte und Barmherzigkeit. Die Frage ist: Kommen wir mit offener Hand zu ihm oder mit fordernder Faust?

    Lukas 5,12-14

    Gebet

    Öffne buchstäblich deine Hände und bringe Jesus deine Bitten – mit der Haltung: 'Wenn du willst, Herr, dein Wille geschehe.'

    Zum Nachdenken

    Bringe ich meine Bitten mit offener Hand zu Jesus oder fordere ich ihn mit geschlossener Faust heraus?

  3. Tag 3 von 7 · 15. Juli Vollständige Wiederherstellung

    Jesus heilt nicht nur oberflächlich. Als der Aussätzige gereinigt wurde, befahl Jesus ihm: 'Geh hin, zeige dich den Priestern und opfere für deine Reinigung, wie Mose es befohlen hat.' Warum? Damit die vollständige Wiederherstellung dokumentiert wird. Die Opfer, die der Priester für diesen Mann darbrachte, waren nicht nur medizinische Bestätigungen. Es waren Brand- und Speisopfer, aber auch Sünd- und Schuldopfer. Die Reinigung war nicht nur körperlich oder sozial, sondern auch geistlich. Der Mann wurde völlig wiederhergestellt – in die Gemeinschaft mit Gott und seinem Volk zurückgebracht. Genauso tut Jesus an uns. Bevor wir ihm begegneten, lebten wir in Sünde und Egoismus, getrennt von Gott, in Gefangenschaft. Doch durch Jesus wurden wir befreit. Er stellt nicht nur einen Teil unseres Lebens wieder her – er erneuert uns vollständig. Körperlich, sozial und geistlich.

    Lukas 5,14

    Gebet

    Danke Jesus dafür, dass er dich vollständig wiederhergestellt hat – körperlich, sozial und geistlich – und dass du jetzt in Gemeinschaft mit Gott leben darfst.

    Zum Nachdenken

    Kann ich mich noch daran erinnern, wer ich war, bevor ich Jesus begegnet bin?

  4. Tag 4 von 7 · 16. Juli Kraft aus der Abhängigkeit

    Nach der Heilung des Aussätzigen breitete sich die Nachricht aus. Große Volksmengen strömten zu Jesus, um geheilt zu werden. Doch was tat Jesus? 'Er aber hielt sich zurückgezogen an einsamen Orten auf und betete.' Jesus zeigt uns: Wahre Kraft fließt nur aus der Abhängigkeit von Gott. Selbst der Sohn Gottes zog sich zurück, um zu beten. Mit dem Gebet drücken wir aus: 'Gott, ich bin völlig von dir abhängig. Meine Kraft reicht nicht aus.' Timothy Keller sagte: 'Beten heißt anzuerkennen, dass wir für alles vollständig von Gott abhängig sind und es immer bleiben werden.' Doch was ist, wenn wir vor einer Situation stehen und nicht beten? Wir drücken damit aus: 'Meine Kraft genügt.' Woher nimmst du die Kraft für deinen Alltag? Jesus lädt uns ein, aus der Gemeinschaft mit ihm zu leben – täglich, nicht nur sonntags.

    Lukas 5,15-16

    Gebet

    Bekenne Jesus, wo du auf dich selbst vertraut hast statt auf ihn, und bitte ihn um neue Kraft, aus der Gemeinschaft mit ihm zu leben.

    Zum Nachdenken

    Was drücke ich aus, wenn ich mehrere Tage ohne Gebet verbringe und versuche, meinen Alltag aus eigener Kraft zu meistern?

  5. Tag 5 von 7 · 17. Juli Freunde bringen Freunde zu Jesus

    Vier Männer tragen einen gelähmten Freund zu Jesus. Das Haus ist überfüllt – keine Möglichkeit hineinzukommen. Doch sie geben nicht auf. Sie steigen aufs Dach, brechen es auf und lassen ihren Freund vor Jesus hinunter. Ein Kraftakt. Sachbeschädigung. Alles nur, damit ihr Freund bei Jesus ist. Echte Freunde sind genau das: Menschen, die Zeit und Kraft verwenden, um dich zu Jesus zu bringen, wenn es dir nicht gut geht. Freunde bringen Freunde zu Jesus. Das Ziel unserer Freundschaft sollte Jesus sein. Wer sind die Menschen in deinem Leben, die für dich Dächer aufbrechen würden? Und die wichtigere Frage: Bist du so ein Freund? Bringst du deine Freunde zu Jesus – im Gebet, aber auch in der Tat? Indem du sagst: 'Ich sehe dich. Lass uns gemeinsam durch diese Zeit gehen. Lass uns zusammen die Bibel lesen und schauen, was Jesus sagt.'

    Lukas 5,18-19

    Gebet

    Bitte Gott, dir zu zeigen, welchen Freund du heute zu Jesus bringen kannst – und danke für die Freunde, die dich zu Jesus bringen.

    Zum Nachdenken

    Wer sind die Menschen in meinem Leben, die für mich Dächer aufbrechen würden – und für wen bin ich bereit, das zu tun?

  6. Tag 6 von 7 · 18. Juli Jesus ist Gott – er vergibt Sünden

    Der gelähmte Mann wird von oben durchs Dach herabgelassen. Jesus sieht ihren Glauben und sagt: 'Mensch, deine Sünden sind dir vergeben.' Die Pharisäer denken: 'Lästerung! Nur Gott kann Sünden vergeben.' Sie hatten recht – nur Gott kann Sünden vergeben. Doch ihre Annahme war falsch. Sie dachten, Jesus sei nur ein Mensch. Aber die Wahrheit lautet: Jesus ist Gott, und er kann Sünden auf Erden vergeben. Jesus beweist es: 'Damit ihr wisst, dass der Sohn des Menschen Vollmacht hat, auf Erden Sünden zu vergeben – steh auf, nimm deine Liegematte und geh heim!' Sofort steht der Mann auf. Das sichtbare Wunder beweist die unsichtbare Wahrheit: Jesus hat göttliche Vollmacht. Er ist nicht nur ein guter Lehrer oder Wundertäter. Er ist Gott selbst. Die größte Not des Menschen ist nicht körperliche Krankheit, sondern die Sünde, die uns von Gott trennt. Und Jesus stellt diese Beziehung wieder her.

    Lukas 5,20-24

    Gebet

    Danke Jesus, dass er Gott ist und die Vollmacht hat, deine Sünden zu vergeben und die Beziehung zum Vater wiederherzustellen.

    Zum Nachdenken

    Erkenne ich, dass meine größte Not nicht meine äußeren Umstände sind, sondern die Sünde, die mich von Gott trennt?

  7. Tag 7 von 7 · 19. Juli Lobpreis und Furcht

    Der geheilte Mann steht auf, nimmt seine Liegematte und geht nach Hause – und preist Gott. Anbetung überall, wo er hinkommt. Die Menschen drumherum geraten in Staunen – wortwörtlich: in Ekstase. Das normale Bewusstsein reicht nicht mehr aus, um das Geschehene zu erfassen. Sie preisen Gott, aber sie wurden auch 'voll Furcht erfüllt.' Echte Begegnung mit Jesus bringt Lobpreis und Furcht hervor. Unser Lobpreis sollte immer mit ehrfürchtiger Furcht verbunden sein. Jesus ist nicht unser Kumpel, auf dessen Schulter wir locker klopfen können. Er ist Gott – der Retter, der uns aus der Tiefe geholt hat, der über Fähigkeiten und Kräfte verfügt, die weit über unsere hinausgehen. Wenn wir wirklich verstehen, wer Jesus ist, können wir nicht aufhören, von ihm zu erzählen. Wir loben ihn vor allen Menschen. Und jedes Mal, wenn wir an unsere Rettung denken, sind wir voll Lobpreis und Furcht.

    Lukas 5,25-26

    Gebet

    Bete Jesus an als denjenigen, der Gott ist – mit Lobpreis für deine Rettung und mit ehrfürchtiger Furcht vor seiner Herrlichkeit.

    Zum Nachdenken

    Habe ich noch diese ehrfürchtige Furcht, wenn ich an Jesus denke, oder ist er für mich zu vertraut, zu selbstverständlich geworden?