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EF Meinerzhagen

Beethovenstr. 35, 58540 Meinerzhagen

Wir existieren, um Gott zu lieben und zu ehren, indem wir Jesus Christus immer tiefer kennenlernen und ihn immer mehr bekannt machen, beginnend in Meinerzhagen und bis ans Ende der Erde.

Täglicher Impuls
Freitag

Zurechnung: Gottes gerechter Tausch

Ein zentrales Konzept der göttlichen Vergebung ist die Zurechnung - ein juristischer Begriff, der einen buchhalterischen Austausch beschreibt. Unsere Schuld wurde Jesus in Rechnung gestellt, seine Gerechtigkeit wird uns zugerechnet. Der Prediger benutzte das Bild einer Brille: Wenn Gott Jesus ansieht, sieht er durch die 'Brille' unserer Schuld. Wenn er uns ansieht, sieht er durch die 'Brille' der Gerechtigkeit Christi. Er entscheidet sich bewusst für eine andere Wahrnehmung, für eine andere Sichtweise. Das Erstaunliche: Jesus musste nicht wirklich böse werden, um unsere Schuld zu tragen. Genauso wenig müssen wir vollkommen werden, um seine Gerechtigkeit zu erlangen. Vergebung ist nicht abhängig von unseren Bemühungen. Wer glaubt, dem wird augenblicklich vergeben - keine Bußübungen, keine Sühneleistungen nötig. Vergebung kostet uns nichts, weil sie Jesus bereits alles gekostet hat.

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Ein zentrales Konzept der göttlichen Vergebung ist die Zurechnung - ein juristischer Begriff, der einen buchhalterischen Austausch beschreibt. Unsere Schuld wurde Jesus in Rechnung gestellt, seine Gerechtigkeit wird uns zugerechnet. Der Prediger benutzte das Bild einer Brille: Wenn Gott Jesus ansieht, sieht er durch die 'Brille' unserer Schuld. Wenn er uns ansieht, sieht er durch die 'Brille' der Gerechtigkeit Christi. Er entscheidet sich bewusst für eine andere Wahrnehmung, für eine andere Sichtweise. Das Erstaunliche: Jesus musste nicht wirklich böse werden, um unsere Schuld zu tragen. Genauso wenig müssen wir vollkommen werden, um seine Gerechtigkeit zu erlangen. Vergebung ist nicht abhängig von unseren Bemühungen. Wer glaubt, dem wird augenblicklich vergeben - keine Bußübungen, keine Sühneleistungen nötig. Vergebung kostet uns nichts, weil sie Jesus bereits alles gekostet hat.

2. Korinther 5,21
Gebet

Bitte Gott, dir zu helfen, in der Gewissheit der Zurechnung zu ruhen, nicht in eigener Leistung.

Herausforderung

Vertraust du wirklich darauf, dass Gott dich durch die Gerechtigkeit Christi sieht, oder versuchst du noch, ihn durch dein Verhalten zu beeindrucken?

Aufnahme vom 3. Mai 2026

Letzte Predigt

Vergebung | EF-M Livestream

Sonntag, 3. Mai 2026
Micha 7,18-20
Kernaussage

Gottes Vergebung ist die Grundlage aller christlichen Vergebung. Durch den stellvertretenden Tod Jesu Christi am Kreuz hat Gott Gerechtigkeit und Gnade miteinander vereint, indem er unsere Schuld auf Jesus legte und uns seine Gerechtigkeit zurechnet. Weil wir aus Gottes bedingungsloser Vergebung leben, sind wir aufgerufen, anderen ebenso zu vergeben.

Dieser Gottesdienst der EF Meinerzhagen beginnt mit Lobpreis und dem monatlichen Abendmahl, bei dem die Gemeinde an Jesu Opfer am Kreuz gedenkt. Drei junge Frauen (Lucia, Laureen und Brooklyn) melden sich zur Taufe. Die Hauptpredigt behandelt das fundamentale Thema der christlichen Vergebung, ausgehend von Gottes Gnade und dem stellvertretenden Opfertod Jesu Christi. Der Prediger erklärt, wie Gottes Gerechtigkeit und Gnade am Kreuz zusammenkommen: Jesus nahm die Schuld der Menschheit auf sich, damit Gläubigen Gerechtigkeit zugerechnet werden kann. Dies bildet die Grundlage und das Vorbild für zwischenmenschliche Vergebung. Die Predigt ist als Auftakt zu einer Predigtreihe über Vergebung gedacht. Der Gottesdienst endet mit einem Zeugnis vom Frauenwochenende, bei dem Ali Bangert als Referentin diente. Sie ermutigte die Frauen, ihren Anker fest in Christus zu gründen und sich von ihm durch schwere Zeiten tragen zu lassen. Praktische Ankündigungen umfassen die wöchentliche Bibel- und Gebetsstunde, einen Gemeinde-Putztag, einen Ehenachmittag und eine kommende Gemeindestunde zum Thema Gemeindegründung.
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Dieser Gottesdienst der EF Meinerzhagen beginnt mit Lobpreis und dem monatlichen Abendmahl, bei dem die Gemeinde an Jesu Opfer am Kreuz gedenkt. Drei junge Frauen (Lucia, Laureen und Brooklyn) melden sich zur Taufe. Die Hauptpredigt behandelt das fundamentale Thema der christlichen Vergebung, ausgehend von Gottes Gnade und dem stellvertretenden Opfertod Jesu Christi. Der Prediger erklärt, wie Gottes Gerechtigkeit und Gnade am Kreuz zusammenkommen: Jesus nahm die Schuld der Menschheit auf sich, damit Gläubigen Gerechtigkeit zugerechnet werden kann. Dies bildet die Grundlage und das Vorbild für zwischenmenschliche Vergebung. Die Predigt ist als Auftakt zu einer Predigtreihe über Vergebung gedacht. Der Gottesdienst endet mit einem Zeugnis vom Frauenwochenende, bei dem Ali Bangert als Referentin diente. Sie ermutigte die Frauen, ihren Anker fest in Christus zu gründen und sich von ihm durch schwere Zeiten tragen zu lassen. Praktische Ankündigungen umfassen die wöchentliche Bibel- und Gebetsstunde, einen Gemeinde-Putztag, einen Ehenachmittag und eine kommende Gemeindestunde zum Thema Gemeindegründung.

Hauptthemen (5)

1. Gottes Gnade und Vergebungsbereitschaft

  • Gott hat Gefallen daran, gnädig zu sein - nicht widerwillig, sondern gerne
  • Seine Gnade ist völlig unabhängig von unserer Leistung
  • Gottes Gnade basiert auf seinem Charakter und seiner Liebe
  • Der Prophet Micha beschreibt Gott als den, der Schuld vergibt und Sünden in die Tiefen des Meeres wirft

2. Der Ursprung der Vergebung: Der stellvertretende Tod Christi

  • Gott ist heilig und gerecht - Sünde fordert Strafe
  • Wir können uns nicht selbst mit Gott versöhnen
  • Jesus Christus hat unsere Strafe am Kreuz getragen
  • Gott hat seinen eigenen Sohn für uns zur Sünde gemacht
  • Jesus starb stellvertretend den Tod, den wir verdient hätten

3. Zurechnung als Schlüssel zur Vergebung

  • Unsere Schuld wurde Jesus zugerechnet, obwohl er sündlos war
  • Jesu Gerechtigkeit wird uns zugerechnet durch Glauben
  • Gott sieht Gläubige durch die 'Brille' der Gerechtigkeit Christi
  • Vergebung kostet uns nichts, weil sie Jesus alles gekostet hat
  • Durch Glauben werden wir Teil von Gottes Familie mit vollen Vorrechten

4. Die Erwartung: Vergebungsbereitschaft der Gläubigen

  • Christen müssen und sollen vergebungsbereit sein
  • Gottes Vergebung an uns ist das Muster für unsere Vergebung an andere
  • Kein Vergehen rechtfertigt unsere Unversöhnlichkeit
  • Wer nicht vergeben will, hat aus den Augen verloren, dass er selbst aus Vergebung lebt
  • Das Beispiel von Corrie ten Boom zeigt praktische Vergebung

5. Das Mahl des Herrn

  • Das Abendmahl erinnert an Jesu Leib, der für uns gebrochen wurde
  • Der Kelch symbolisiert das Blut Jesu, das für unsere Sünden vergossen wurde
  • Das Mahl verkündet den Tod des Herrn, bis er wiederkommt
  • Es ist ein Zeichen des neuen Bundes für alle Wiedergeborenen
  • Selbstprüfung ist vor der Teilnahme wichtig

Biblische Grundlagen

Direkt zitiert

Micha 7,18-20

Wer ist ein Gott wie du, der die Schuld vergibt? Und Vergehen verzeiht dem Rest seines Erbteils. Nicht für immer behält er seinen Zorn, denn er hat Gefallen an Gnade. Er wird sich wieder über uns erbarmen, wird unsere Schuld niedertreten. Und du wirst alle ihre Sünden in die Tiefen des Meeres werfen. Du wirst an Jakob Treue erweisen, an Abraham Gnade, die du unseren Vätern geschworen hast von den Tagen der Vorzeit her.

1. Korinther 11,23-25

Denn ich habe von dem Herrn empfangen, was ich auch euch überliefert habe, dass der Herr Jesus in der Nacht, in der er überliefert wurde, Brot nahm und als er gedankt hatte, es brach und sprach, dies ist mein Leib, der für euch ist. Dies tut zu meinem Gedächtnis. Ebenso auch den Kelch nach dem Mahl. Und er sprach, dieser Kelch ist der neue Bund in meinem Blut. Dies tut, so oft ihr trinkt, zu meinem Gedächtnis.

1. Korinther 11,26-28

Denn so oft ihr dieses Brot esst und den Kelch trinkt, verkündigt ihr den Tod des Herrn, bis er kommt. Wer also irgend das Brot isst oder den Kelch des Herrn trinkt, in unwürdiger Weise wird des Leibes und des Blutes des Herrn schuldig sein. Jeder aber prüfe sich selbst, und so esse er von dem Brot und trinke von dem Kelch.

2. Korinther 5,18-20

Das alles ist Gottes Werk. Er hat uns durch Christus mit sich selbst versöhnt und hat uns den Dienst der Versöhnung übertragen. Ja, in der Person von Christus hat Gott die Welt mit sich versöhnt, sodass er den Menschen ihre Verfehlungen nicht anrechnet. Und uns hat er die Aufgabe anvertraut, diese Versöhnungsbotschaft zu verkünden. Deshalb treten wir im Auftrag von Christus als seine Gesandten auf. Gott selbst ist es, der die Menschen durch uns zur Umkehr ruft. Wir bitten im Namen von Christus, nehmt die Versöhnung an, die Gott euch anbietet.

2. Korinther 5,21

Gott hat den, der von keiner Sünde wusste, für uns zur Sünde gemacht, damit wir in ihm die Gerechtigkeit würden, die vor Gott gilt.

Weitere Referenzen

  • Galater 6,9
  • Psalm 85,10
  • Epheser 5,19

Praktische Anwendung (4)

  • 1 Nimm dir bewusst Zeit zur Auseinandersetzung: Setze dich bewusst mit dem Ursprung und der Basis aller Vergebung auseinander. Erkenne neu, was Jesus am Kreuz für dich getan hat und wie viel Gott dir vergeben hat.
  • 2 Werde ein vergebungsbereites Kind Gottes: Sei vergebungsbereit wie Gott der Vater und Jesus Christus. Auch wenn Vergebung Zeit, Kraft und vielleicht seelsorgerische Begleitung braucht, ist die Richtung unmissverständlich klar: Christen müssen vergebungsbereit sein.
  • 3 Lebe aus der Gnade Gottes: Erkenne, dass du täglich aus Gottes Vergebung lebst. Lass diese Wahrheit dein Denken, Wollen und Handeln verändern und präge deine Haltung gegenüber anderen Menschen.
  • 4 Nimm Gottes Vergebungsangebot im Glauben an: Wenn du erkannt hast, dass du ein sündiger Mensch bist, wende dich an Jesus Christus. Durch Glauben allein - ohne eigene Leistung - wird dir Vergebung und Gerechtigkeit zugerechnet.