EF Meinerzhagen
Wir existieren, um Gott zu lieben und zu ehren, indem wir Jesus Christus immer tiefer kennenlernen und ihn immer mehr bekannt machen, beginnend in Meinerzhagen und bis ans Ende der Erde.
Täglicher Impuls Tag 3 von 7 Adoption ohne Einschränkungen
Aus der Predigt „👨👦 Adoptiert | Galater 4, 4 - 7“ vom 25. Oktober
In der antiken Welt gab es verschiedene Arten von Adoption – manche mit erheblichen Einschränkungen. Adoptierte Kinder wurden manchmal wie Sklaven behandelt oder hatten weniger Rechte als leibliche Kinder. Selbst heute, wo deutsche Gesetze adoptierten Kindern die gleichen Rechte geben, kann das Problem in den Köpfen bleiben.
Doch Gottes Adoption ist radikal anders. Wenn Gott uns als seine Kinder adoptiert, gibt es keine Einschränkungen, keine Abstufungen, keine Bedingungen. Wir erhalten die volle Sohnesstellung – alle Rechte, alle Privilegien, die komplette Erbschaft. Wir sind nicht Kinder zweiter Klasse.
Der entscheidende Unterschied liegt darin: Bei menschlicher Adoption muss das Kind sich anpassen und beweisen. Bei Gottes Adoption verändert er uns von innen heraus. Er gibt uns eine neue Natur, macht uns zu neuen Schöpfungen. Das Problem ist nicht, ob wir gut genug sind, sondern ob wir glauben, was Gott über uns sagt.
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In der antiken Welt gab es verschiedene Arten von Adoption – manche mit erheblichen Einschränkungen. Adoptierte Kinder wurden manchmal wie Sklaven behandelt oder hatten weniger Rechte als leibliche Kinder. Selbst heute, wo deutsche Gesetze adoptierten Kindern die gleichen Rechte geben, kann das Problem in den Köpfen bleiben. Doch Gottes Adoption ist radikal anders. Wenn Gott uns als seine Kinder adoptiert, gibt es keine Einschränkungen, keine Abstufungen, keine Bedingungen. Wir erhalten die volle Sohnesstellung – alle Rechte, alle Privilegien, die komplette Erbschaft. Wir sind nicht Kinder zweiter Klasse. Der entscheidende Unterschied liegt darin: Bei menschlicher Adoption muss das Kind sich anpassen und beweisen. Bei Gottes Adoption verändert er uns von innen heraus. Er gibt uns eine neue Natur, macht uns zu neuen Schöpfungen. Das Problem ist nicht, ob wir gut genug sind, sondern ob wir glauben, was Gott über uns sagt.
In der antiken Welt gab es verschiedene Arten von Adoption – manche mit erheblichen Einschränkungen. Adoptierte Kinder wurden manchmal wie Sklaven behandelt oder hatten weniger Rechte als leibliche Kinder. Selbst heute, wo deutsche Gesetze adoptierten Kindern die gleichen Rechte geben, kann das Problem in den Köpfen bleiben. Doch Gottes Adoption ist radikal anders. Wenn Gott uns als seine Kinder adoptiert, gibt es keine Einschränkungen, keine Abstufungen, keine Bedingungen. Wir erhalten die volle Sohnesstellung – alle Rechte, alle Privilegien, die komplette Erbschaft. Wir sind nicht Kinder zweiter Klasse. Der entscheidende Unterschied liegt darin: Bei menschlicher Adoption muss das Kind sich anpassen und beweisen. Bei Gottes Adoption verändert er uns von innen heraus. Er gibt uns eine neue Natur, macht uns zu neuen Schöpfungen. Das Problem ist nicht, ob wir gut genug sind, sondern ob wir glauben, was Gott über uns sagt.
Danke Gott, dass seine Adoption vollständig und bedingungslos ist, und bitte ihn, dir zu helfen, diese Wahrheit tief zu erfassen.
Lebe ich als Kind Gottes mit vollem Zugang oder fühle ich mich immer noch wie ein Außenseiter?
Aufnahme vom 6. September 2026
Predigt 💢 Vergebung - Gegenwehr, Aktiv / Passiv? | EF-M Livestream
Sonntag, 6. September 2026 Kolosser 2,6-15 Kernaussage Die Predigt behandelt das Thema Vergebung aus verschiedenen Perspektiven und zeigt, dass Christen vergebungsbereit sein sollen wie Jesus. Es wird unterschieden zwischen verschiedenen Arten von Unrecht (Demütigung, kriminelle Handlungen, Verfolgung um Jesu willen) und aufgezeigt, wie Christen darauf reagieren sollen - mit Vergebungsbereitschaft, aber auch mit Weisheit in der Unterscheidung der Situation.
Dieser Gottesdienst der Evangeliumsgemeinde Meinerzhagen behandelt das Thema Vergebung aus verschiedenen biblischen Perspektiven. Der Hauptprediger Alex führt durch eine mehrteilige Predigtreihe und zeigt auf, dass Vergebung nicht nur die Vergebung Gottes durch Jesus Christus am Kreuz umfasst, sondern auch konkrete Handlungsanweisungen für Christen im Umgang mit erlittenem Unrecht beinhaltet. Der Gottesdienst beginnt mit Lobpreis, dem Abendmahl und einem Kinderlied, bevor die ausführliche Predigt folgt.
Die Predigt unterscheidet drei Kategorien von Angriffen auf Christen: Demütigungen und Provokationen (wo man mit Güte überwinden soll), kriminelle Übergriffe (wo Selbstverteidigung und Rechtsmittel legitim sind) und Verfolgung um Christi willen (wo man wie Jesus vergebungsbereit bleiben soll). Anhand der Bergpredigt und der Kreuzigung Jesu wird deutlich gemacht, dass Christen keine Selbstjustiz üben, sondern vergeben sollen. Besonders betont wird, dass Gottes Vergebung zwar bereitsteht, aber die menschliche Komponente - Buße, Reue und Glaube - notwendig ist, damit Vergebung tatsächlich vollzogen werden kann. Der Gottesdienst schließt mit weiteren Liedern und Ankündigungen für kommende Veranstaltungen. Weiterlesen
💢 Vergebung - Gegenwehr, Aktiv / Passiv? | EF-M Livestream
Die Predigt behandelt das Thema Vergebung aus verschiedenen Perspektiven und zeigt, dass Christen vergebungsbereit sein sollen wie Jesus. Es wird unterschieden zwischen verschiedenen Arten von Unrecht (Demütigung, kriminelle Handlungen, Verfolgung um Jesu willen) und aufgezeigt, wie Christen darauf reagieren sollen - mit Vergebungsbereitschaft, aber auch mit Weisheit in der Unterscheidung der Situation.
Hauptthemen (4)
1. Die Basis der Vergebung
- • Vergebung Gottes geschieht durch Sühneopfer, Stellvertretung und Rechtfertigung
- • Gottes Vergebung ist vergebungsbereit, erfordert aber Buße und Glauben des Sünders
- • Ohne Reue und Umkehr kann Vergebung nicht vollzogen werden
2. Keine Selbstjustiz - Unterschiedliche Arten von Unrecht
- • Jesus unterscheidet zwischen persönlichen Demütigungen und ernsthaften Angriffen
- • Bei Demütigungen (Ohrfeige, Kleidung, eine Meile tragen): Unrecht ertragen und sogar zuspitzen, um den Gegner zu beschämen
- • Bei kriminellen Handlungen: Rechtsmittel nutzen, Selbstverteidigung ist erlaubt
- • Keine passive Wehrlosigkeit, aber auch keine Rache oder Vergeltung
3. Vergebungsbereitschaft auf der Schlachtbank
- • Jesus als ultimatives Beispiel für Leiden um der Gerechtigkeit willen
- • Verfolgung um Jesu willen erfordert Ertragen, Beten für Bedränger und Vergebungsbereitschaft
- • Jesus bat am Kreuz: 'Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun'
- • Das Gebet Jesu war Fürbitte für die, die Buße tun und umkehren würden
4. Gottes Bestätigung der Vergebung
- • Gott setzte Zeichen während der Kreuzigung: Finsternis, zerrissener Vorhang, Erdbeben, Auferstehung von Toten
- • Diese Zeichen zeigten, dass Gott hinter dem Handeln Jesu stand
- • Viele Menschen kamen zur Buße: der mitgekreuzigte Verbrecher, der Hauptmann und seine Männer, 3000 Menschen an Pfingsten
- • Vergebung ist für jeden möglich, hängt aber von persönlicher Buße und Glauben ab
Biblische Grundlagen
Direkt zitiert
Wie ihr nun Christus Jesus, den Herrn, angenommen habt, so wandelt auch in ihm, gewurzelt und auferbaut in ihm und gefestigt im Glauben, so wie ihr gelehrt worden seid und seid darin überfließend mit Danksagung. Habt Acht, dass euch niemand beraubt durch die Philosophie und leeren Betrug, gemäß der Überlieferung der Menschen, gemäß den Grundsätzen der Welt und nicht Christus gemäß. Denn in ihm, also in Christus, wohnt die ganze Fülle der Gottheit leibhaftig. Und ihr seid zu Fülle gebracht in ihm, der das Haupt jeder Herrschaft und Gewalt ist. In ihm seid ihr auch beschnitten mit einer Beschneidung, die nicht von Menschenhand geschehen ist, durch das Ablegen des fleischlichen Leibes der Sünden in der Beschneidung des Christus. Da ihr mit ihm begraben seid in der Taufe. In ihm seid ihr auch mit auferweckt worden durch den Glauben an die Kraftwirkung Gottes, der ihn aus den Toten auferweckt hat. Er hat euch, ihr Todwart in den Übertretungen und dem unbeschnittenen Zustand eures Fleisches, mit ihm lebendig gemacht, indem ihr euch alle Übertretungen vergab. und er hat diese, hat die gegen uns gerichtete Schuldschrift ausgelöscht, die Durchsatzungen uns entgegenstand und hat sie aus dem Weg geschafft, indem er sie ans Kreuz heftete. Als er so die Herrschaften und Gewalten entwaffnet hatte, stellte er sie öffentlich an den Pranger und triumphierte über sie an demselben.
Ihr wisst, dass es heißt, Auge um Auge, Zahn um Zahn. Ich aber sage euch, setzt euch nicht zu wehr gegen den, der euch etwas Böses antut. Im Gegenteil, wenn dich jemand auf die rechte Backe schlägt, dann halt ihm auch die linke hin. Wenn einer mit dir vor Gericht gehen will, um zu erreichen, dass er dein Hand bekommt, dann lass ihm auch den Mantel. Und wenn jemand von dir verlangt, eine Meile mit ihm zu gehen, dann geh zwei mit ihm. Gib dem, der dich bittet, und weise den nicht ab, der etwas von dir ausleihen möchte.
Vergeltet niemand Böses mit Bösem. Bemüht euch um ein vorbildliches Verhalten gegenüber jedermann. Wenn es möglich ist und so weit es an euch liegt, lebt mit allen Menschen in Frieden. Recht euch nicht selbst, liebe Freunde, sondern überlasst die Rache dem Zorn Gottes. Denn es heißt in der Schrift, das Unrecht zu rächen ist meine Sache, sagt der Herr. Ich werde Vergeltung üben.
Glücklich zu preisen sind die, die um der Gerechtigkeit willen verfolgt werden, denn ihnen gehört das Himmelreich. Glücklich zu preisen seid ihr, wenn man euch um meinetwillen beschimpft und verfolgt und euch zu Unrecht die schlimmsten Dinge nachsagt, freut euch und jubelt. Denn im Himmel wartet eine große Belohnung auf euch. Genauso hat man ja vor euch schon die Propheten verfolgt.
Als sie an die Stelle kamen, die Schädel genannt wird, kreuzigten die Soldaten ihn und die beiden Verbrecher, den einen rechts und den anderen links von ihm. Jesus aber sagte, Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun.
Als sie nun aßen, nahm Jesus das Brot und sprach den Segen, brach es, gab es den Jüngern und sprach, Nehmt es, das ist mein Leib.
Und er nahm den Kelch und dankte, gab ihnen denselben und sprach, Trinkt alle daraus, denn das ist mein Blut, das des neuen Bundes, das für viele vergossen wird, zur Vergebung der Sünden.
Weitere Referenzen
- → 1 Petrus 2,23
- → Römer 13 (bezüglich staatlicher Obrigkeit)
- → Hebräerbrief (bezüglich des zerrissenen Vorhangs)
Praktische Anwendung (5)
- 1 Gesamtheitliche Betrachtung der Vergebung: Betrachte das Thema Vergebung aus allen biblischen Perspektiven, nicht nur aus einer Sichtweise. Nur so kann unser Zeugnis als Christ stark bleiben und wir vermeiden eine 'Bruchlandung' im Glauben.
- 2 Unterscheidung von Unrechtssituationen: Bete um Weisheit, verschiedene Arten von Unrecht zu unterscheiden: Ist es eine Demütigung, ein krimineller Akt oder Verfolgung um Jesu willen? Je nach Situation reagiere angemessen - ertrage Demütigungen mit Gnade, nutze bei Kriminalität Rechtsmittel, und bleibe bei Verfolgung vergebungsbereit.
- 3 Böses mit Gutem überwinden: Wenn dir persönliches Unrecht oder Demütigung widerfährt, reagiere nicht mit Rache oder Vergeltung, sondern mit Geduld und sogar mit zusätzlicher Gnade. Dies kann den Gegner beschämen und das Böse mit Gutem überwinden.
- 4 Für Bedränger beten: Folge dem Beispiel Jesu am Kreuz und bete für die Menschen, die dir Unrecht tun. Sei vergebungsbereit, auch wenn die Situation schwierig ist, und vertraue darauf, dass Gott durch solches Gebet wirken kann.
- 5 Vergebung annehmen: Falls du noch nicht Buße getan hast: Gottes Vergebung ist für jeden möglich, unabhängig von der Schwere der Sünde. Nimm das Angebot im Glauben an, bekenne deine Schuld und strebe ein Leben nach Gottes Willen an.
Impulse aus der Woche ab 7. September
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Tag 1 von 7 · 7. September Die Grundlage aller Vergebung
Vergebung beginnt nicht bei uns, sondern bei Gott. Die Predigt erinnert uns daran, dass die Basis für alle menschliche Vergebung die Vergebung Gottes ist, die er uns durch Jesus Christus am Kreuz geschenkt hat. Drei Elemente bilden diese göttliche Vergebung: das Sühneopfer Jesu, seine Stellvertretung für uns und die Rechtfertigung, die Gott uns zuspricht. Doch Gottes Vergebung hat auch eine menschliche Komponente: Sie wird erst vollzogen, wenn wir mit Buße, Reue und Glauben zu ihm kommen. Gott ist vergebungsbereit, aber ohne unsere Antwort bleibt die Vergebung unvollständig. Paulus schreibt: 'Er hat die gegen uns gerichtete Schuldschrift ausgelöscht und sie ans Kreuz geheftet.' Diese Wahrheit sollte uns mit überschwänglichem Dank erfüllen. Die Vergebung, die wir empfangen haben, wird zur Quelle der Vergebung, die wir anderen schenken können.
Kolosser 2,13-14
GebetDanke Gott heute für seine Vergebung und bitte ihn, dir zu helfen, diese Gnade auch anderen weiterzugeben.
Zum NachdenkenHabe ich die Vergebung Gottes wirklich für mich persönlich angenommen mit Buße, Reue und Glauben?
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Tag 2 von 7 · 8. September Keine Selbstjustiz - die andere Wange
Jesus korrigiert in der Bergpredigt ein Missverständnis: 'Auge um Auge' war nie eine Erlaubnis zur Selbstjustiz, sondern eine Richtschnur für Richter. Jesus unterscheidet verschiedene Arten von Angriffen. Bei Demütigungen und Provokationen - einem Schlag auf die rechte Backe mit dem Handrücken, ein Ausdruck der Verachtung - sollen wir nicht mit Rache reagieren. Die Anweisung, auch die andere Wange hinzuhalten, bedeutet: Das Unrecht ertragen und sogar zuspitzen, damit es offenbar wird. Wer mit beiden roten Backen herumläuft, beschämt den Angreifer öffentlich. Es geht nicht um passive Wehrlosigkeit, sondern um das Überwinden des Bösen mit Gutem. Diese Haltung gilt besonders bei persönlichen, nicht lebensbedrohlichen Angriffen. So wird die Ungerechtigkeit entlarvt und der Gegner möglicherweise zur Umkehr bewegt. Das ist die Kraft der Güte.
Matthäus 5,38-42
GebetBitte Gott um die Kraft, bei persönlichen Kränkungen nicht mit Vergeltung zu reagieren, sondern Güte zu zeigen.
Zum NachdenkenWo reagiere ich auf Demütigungen mit Rachegedanken statt mit der Haltung, Böses mit Gutem zu überwinden?
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Tag 3 von 7 · 9. September Wenn Selbstverteidigung legitim ist
Die Bibel lehrt nicht absolute Wehrlosigkeit. Jesus' Worte über die andere Wange müssen im Gesamtkontext der Schrift verstanden werden. Bei kriminellen Übergriffen, die Leben und Gesundheit bedrohen, stehen uns durchaus Handlungsfreiheiten zu. Die staatliche Obrigkeit trägt nicht umsonst das Schwert - sie ist 'Gottes Dienerin' und vollzieht das Strafgericht an dem, der Böses tut. Selbstverteidigung und der Schutz von Familie sind legitim. Ein Vater darf seine Kinder verteidigen, ein Ehemann seine Frau. Auch rechtliche Mittel dürfen und sollen genutzt werden, wenn uns ernsthaftes Unrecht geschieht. Wichtig ist die Unterscheidung: Bei Demütigungen und Provokationen sollen wir vergeben und das Böse mit Gutem überwinden. Bei kriminellen Taten aber dürfen wir uns an die Rechtsmittel wenden. Keine Selbstjustiz, aber auch keine falsch verstandene Passivität.
Römer 13,4
GebetDanke Gott für die Obrigkeit und bitte um Weisheit, wann Vergebungsbereitschaft und wann rechtliche Schritte angemessen sind.
Zum NachdenkenVerstehe ich den Unterschied zwischen persönlicher Demütigung und kriminellem Übergriff in meinem Leben?
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Tag 4 von 7 · 10. September Verfolgung um Christi willen
Es gibt eine dritte Kategorie von Angriffen: Verfolgung um der Gerechtigkeit willen, um Jesu willen. Hier sagt Jesus: 'Freut euch und jubelt!' Das bedeutet nicht aufgesetzte Fröhlichkeit oder eine krankhafte Sehnsucht nach Leiden. Es geht um inneren Frieden und Souveränität in der Bedrängnis. Wenn wir wegen unseres Glaubens angegriffen werden, wenn alle Rechtsmittel erschöpft sind, dann haben wir in Jesus unser Vorbild. Er schwieg vor seinen Anklägern, er drohte nicht, sondern überließ seine Sache dem gerechten Richter. In solchen Situationen sind wir aufgerufen, ertragend und vergebungsbereit zu bleiben, für unsere Bedränger zu beten. Das ist die höchste Form der Nachfolge. Jesus lebte vor, was er lehrte - bis zum Tod am Kreuz. Seine Haltung war keine Schwäche, sondern göttliche Stärke.
Matthäus 5,10-12
GebetBete für verfolgte Christen weltweit und bitte um die gleiche Vergebungsbereitschaft, die Jesus zeigte.
Zum NachdenkenBin ich bereit, auch bei Verfolgung um meines Glaubens willen an der Vergebungsbereitschaft festzuhalten?
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Tag 5 von 7 · 11. September Jesu Gebet am Kreuz
Mitten in seinem größten Leiden betete Jesus: 'Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun.' Dieses Gebet galt den jüdischen Entscheidungsträgern, den römischen Soldaten, der spottenden Menge - und uns allen. Unsere Sünden brachten ihn ans Kreuz. Aber dieses Gebet ist kein automatischer Freifahrtschein. Es ist eine Fürbitte für alle, die ihre Schuld einsehen und Jesus als Herrn anerkennen werden. Jesus bat Gott, die Vergebung nicht zu verweigern, wenn Menschen mit Reue zu ihm kommen. In jenem Moment war Jesus der Sündenbock für die Menschheit und gab seine göttlichen Privilegien auf. Er konnte nicht selbst Vergebung zusprechen, aber er konnte dafür beten. Und Gott erhörte ihn - schon am Kreuz, als ein mitgekreuzigter Verbrecher Buße tat und Vergebung empfing.
Lukas 23,34
GebetNenne vor Gott Menschen, die dir Unrecht getan haben, und bitte um Vergebung für sie.
Zum NachdenkenBete ich für Menschen, die mir Unrecht getan haben, dass sie zur Erkenntnis ihrer Schuld und zur Vergebung finden?
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Tag 6 von 7 · 12. September Gottes Bestätigung am Kreuz
Gott ließ die Kreuzigung nicht unkommentiert. Er setzte dramatische Zeichen, um zu zeigen, dass er hundertprozentig hinter dem Handeln seines Sohnes steht. Eine dreistündige übernatürliche Finsternis - ein Zeichen des göttlichen Gerichts. Der Vorhang im Tempel zerriss von oben nach unten - keine symbolische Trennung mehr nötig. Die Erde bebte, Felsen spalteten sich - Gottes machtvolles Auftreten. Gräber öffneten sich und Heilige wurden auferweckt. Diese Zeichen zeigten: Vergebung ist jetzt möglich! Opferdienst, Rituale und priesterliche Vermittlung sind überflüssig geworden. Der hartgesottene römische Hauptmann und seine Soldaten - dieselben Männer, die Jesus misshandelt hatten - erschraken und bekannten: 'Wahrhaftig, dieser Mensch war Gottes Sohn!' Sogar sie erfuhren die Wirkung von Jesu Gebet. Vergebung ist möglich für jeden, der mit Reue kommt.
Matthäus 27,51-54
GebetDanke Gott für die gewaltigen Zeichen seiner Gnade und für die vollständige Vergebung durch Jesus.
Zum NachdenkenErkenne ich die Größe dessen, was am Kreuz geschehen ist, und lebe ich in der Freiheit der Vergebung?
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Tag 7 von 7 · 13. September Leben ohne zu straucheln
Die Predigt begann mit einem Luftballon als Bild: Wenn wir Vergebung nicht gesamtheitlich verstehen und praktizieren, verlieren wir an Zeugnis und Kraft. Wir flattern durchs Leben ohne Halt und können straucheln oder gar zerbrechen. Deshalb ist es so wichtig, alle Aspekte biblischer Vergebung zu kennen. Wir haben gelernt: Bei Demütigungen überwinden wir mit Güte. Bei kriminellen Übergriffen nutzen wir legitime Rechtsmittel und Selbstverteidigung. Bei Verfolgung um Christi willen bleiben wir vergebungsbereit wie Jesus. Paulus fasst es zusammen: 'Vergeltet niemand Böses mit Bösem... Recht euch nicht selbst... Lass dich nicht vom Bösen besiegen, sondern besiege Böses mit Gutem.' Leben wir diese Wahrheit, wird unser christliches Zeugnis stark bleiben und wir werden fest und sicher im Glauben stehen.
Römer 12,17-21
GebetBitte Gott um Weisheit und Kraft, in jeder Situation die richtige Form der Vergebung und Reaktion zu zeigen.
Zum NachdenkenIn welchem Bereich der Vergebung möchte ich in der kommenden Woche konkret wachsen und Jesu Vorbild folgen?