predigt.io ist kostenlos und werbefrei. Unterstütze das Projekt bei Buy me a coffee .

Zurück zum Kirchenfinder

Christus Gemeinde Gensingen

Alzeyer Straße 31 55457 Gensingen

Familienfreundlich, offen & einladend – so sind wir als Christus Gemeinde Gensingen. Bei uns dreht sich alles um einen echten, lebendigen Glauben an Jesus Christus. Wir glauben, dass Jesus lebt und auferstanden ist. So wie die Bibel es sagt. Ihm zu Ehren feiern wir Gottesdienste und lieben es, Gott gemeinsam anzubeten. Das Feiern nehmen wir auch in dem Sinn wörtlich, dass wir ein monatliches Gemeindebuffet anbieten … Unser Herzenswunsch ist es, dich auf deinem Weg zu und mit Jesus zu begleiten. Denn erst mit Jesus hat unser Leben ein stabiles Fundament und ein ewiges herrliches Ziel – über den Tod hinaus. Und göttliche Unterstützung, wenn´s mal schwierig wird. ER will dein Freund und Erlöser sein. Lerne ihn kennen … Es lohnt sich!

Täglicher Impuls
Tag 1 von 7

Gott offenbart sich selbst

Aus der Predigt „Gottes Eigenschaften“ vom 28. Oktober

Unsere menschliche Vorstellungskraft ist begrenzt. Wenn wir versuchen, Gott aus uns selbst heraus zu verstehen, erschaffen wir lediglich einen menschlichen Gott mit menschlichen Eigenschaften. Doch der wahre Gott übersteigt unsere Grenzen bei weitem. Die Bibel sagt: 'Was verborgen ist, das steht bei dem Herrn, unserem Gott. Was aber geoffenbart ist, das ist ewiglich für uns und unsere Kinder bestimmt.' Gott muss sich uns offenbaren, damit wir ein richtiges Gottesbild haben. Wenn er das tut, kommen wir an die Grenzen unserer Vorstellungskraft – und genau das zeigt, dass der Gott der Bibel kein menschlich erdachter Gott ist. Je mehr wir die Bibel erforschen, desto begeisterter werden wir von Gott. Er ist viel herrlicher, größer und besser, als wir es uns jemals vorstellen können. Deshalb ist es entscheidend, unser Gottesbild nicht selbst zu basteln, sondern auf das zu hören, was Gott über sich selbst in seinem Wort sagt.

Weiterlesen
"

Unsere menschliche Vorstellungskraft ist begrenzt. Wenn wir versuchen, Gott aus uns selbst heraus zu verstehen, erschaffen wir lediglich einen menschlichen Gott mit menschlichen Eigenschaften. Doch der wahre Gott übersteigt unsere Grenzen bei weitem. Die Bibel sagt: 'Was verborgen ist, das steht bei dem Herrn, unserem Gott. Was aber geoffenbart ist, das ist ewiglich für uns und unsere Kinder bestimmt.' Gott muss sich uns offenbaren, damit wir ein richtiges Gottesbild haben. Wenn er das tut, kommen wir an die Grenzen unserer Vorstellungskraft – und genau das zeigt, dass der Gott der Bibel kein menschlich erdachter Gott ist. Je mehr wir die Bibel erforschen, desto begeisterter werden wir von Gott. Er ist viel herrlicher, größer und besser, als wir es uns jemals vorstellen können. Deshalb ist es entscheidend, unser Gottesbild nicht selbst zu basteln, sondern auf das zu hören, was Gott über sich selbst in seinem Wort sagt.

5. Mose 29,28
Gebet

Bitte Gott, dir zu zeigen, wie er wirklich ist, und öffne dein Herz für seine Offenbarung in der Bibel.

Zum Nachdenken

Wo habe ich möglicherweise ein selbstgemachtes Gottesbild, anstatt Gottes Selbstoffenbarung in der Bibel zu vertrauen?

Aufnahme vom 19. April 2026

Predigt

Ein Leben das predigt - verändert durch das Evangelium und den Geist

Sonntag, 19. April 2026
Römer 2,15
Kernaussage

Durch das Evangelium sind wir nicht nur von Schuld befreit, sondern durch den Heiligen Geist zu einem neuen Leben berufen, das Gottes Gebote liebt und lebt. Wahres Christsein zeigt sich darin, dass wir nicht als Knechte der Sünde, sondern als geliebte Kinder Gottes leben, die aus der Kraft des Evangeliums heraus ein Leben führen, das selbst zur Predigt wird.

Dies ist ein vollständiger christlicher Gottesdienst der Christus Gemeinde Gensingen. Der Gottesdienst beginnt mit ausgedehnter Lobpreiszeit, gefolgt von Gemeindeankündigungen zu Taufen, Frauenabenden, Seelsorge-Initiativen und dem Genscamp. Im Zentrum steht eine tiefgehende Predigt von Matthias über das Leben als Predigt, die sich mit Schuld, Gnade, Evangelium und der Verwandlung durch den Heiligen Geist auseinandersetzt. Anhand von Römer 8,1-17 wird die Befreiung von Schuld durch Christus und das neue Leben als Kinder Gottes erklärt. Der Gottesdienst schließt mit bewegenden Lebensberichten von Klaus und Annette Klein, die ihren Glaubensweg teilen und als neue Mitglieder in die Gemeinde aufgenommen werden möchten. Ihre Geschichten zeugen von Gottes Treue durch schwierige Lebensumstände hindurch. Der Gottesdienst endet mit Fürbitte für die Regierung und verfolgte Christen weltweit.
Weiterlesen
Dies ist ein vollständiger christlicher Gottesdienst der Christus Gemeinde Gensingen. Der Gottesdienst beginnt mit ausgedehnter Lobpreiszeit, gefolgt von Gemeindeankündigungen zu Taufen, Frauenabenden, Seelsorge-Initiativen und dem Genscamp. Im Zentrum steht eine tiefgehende Predigt von Matthias über das Leben als Predigt, die sich mit Schuld, Gnade, Evangelium und der Verwandlung durch den Heiligen Geist auseinandersetzt. Anhand von Römer 8,1-17 wird die Befreiung von Schuld durch Christus und das neue Leben als Kinder Gottes erklärt. Der Gottesdienst schließt mit bewegenden Lebensberichten von Klaus und Annette Klein, die ihren Glaubensweg teilen und als neue Mitglieder in die Gemeinde aufgenommen werden möchten. Ihre Geschichten zeugen von Gottes Treue durch schwierige Lebensumstände hindurch. Der Gottesdienst endet mit Fürbitte für die Regierung und verfolgte Christen weltweit.

Hauptthemen (5)

1. Gnade und Schuld im christlichen Leben

  • • Die Geschichte eines Sohnes, der zwei Jahre lang seinen Vater über sein Scheitern belog, illustriert die Angst vor Verurteilung
  • • Wir haben einen gnädigen Vater, vor dem wir keine Angst haben müssen
  • • Die zentrale Frage ist: Wie gehen wir mit der Gnade um, ohne sie zu missbrauchen?
  • • Schuld ist ein zentrales Thema - Gott hat jedem Menschen ein Gewissen und moralisches Verständnis ins Herz geschrieben

2. Verdammt durch das Fleisch, aber befreit durch den Geist

  • • Das Beispiel der Titanic zeigt menschliche Schuld und ihre langfristigen Folgen
  • • Kein Mensch kann durch eigene Werke Gottes Maßstab erreichen
  • • Christus ist stellvertretend für uns ans Kreuz gegangen
  • • Durch den Glauben allein, nicht durch Gesetzeswerke, werden wir gerechtfertigt
  • • Der Heilige Geist bringt neues Leben und eine neue Gesinnung

3. Gottes Gebote lieben als Antwort aufs Evangelium

  • • Das Evangelium ist mehr als nur ewiges Leben - es will alle Lebensbereiche durchdringen
  • • Alle Gebote lassen sich auf zwei reduzieren: Gott lieben und den Nächsten lieben
  • • Gottes Gebote zu lieben ist ein elementares Zeichen echten Christseins
  • • Der Heilige Geist befähigt uns, Gottes Gebote zu verstehen und zu lieben
  • • Das Problem ist nicht nur Vergebung von außen, sondern Erneuerung des Herzens

4. Leben als Kind Gottes, nicht als Knecht der Sünde

  • • Gott ist der perfekte Vater, nach dem alle Vaterschaft benannt ist
  • • Christen sind keine Knechte, sondern Kinder Gottes mit Wohnrecht beim Vater
  • • Der Heilige Geist ruft in uns 'Abba, lieber Vater'
  • • Viele haben ein falsches irdisches Vaterbild, aber Gott verlässt uns nie
  • • Scham entsteht durch Sünde, nicht durch das Bekennen von Sünde
  • • Werksgerechtigkeit ist Selbstgerechtigkeit - wir brauchen Gottes Gnade und Erneuerung

5. Zeugnisse von Annette und Klaus Klein

  • • Annette: Aufgewachsen in christlichem Elternhaus, Bekehrung mit 13 Jahren
  • • Ungerechtfertigte Ablehnung ihrer Taufe führte zu tiefem Schmerz und Abkehr vom Glauben
  • • Schwangerschaft mit 19, Gottes Treue trotz eigener Untreue
  • • Versöhnung mit der Gemeindeleitung, gesundes Kind, Neuanfang mit Jesus
  • • Klaus: Katholisch aufgewachsen, Depression und Zusammenbruch als junger Mann
  • • Entscheidung für Gott im Tiefpunkt, Ausbildung zum Krankenpfleger, Taufe 2007
  • • Gescheiterte erste Ehe, Durchgang durch tiefes Tal, Erfahrung von Gottes Vergebung
  • • Neue Familie mit Annette, gemeinsamer Weg in der Christusgemeinde

Biblische Grundlagen

Direkt zitiert

Römer 2,15

sie beweisen damit, dass das Gesetzeswerk in ihr Herz geschrieben ist. Ihr Gewissen bezeugt es ihnen, dazu auch die Gedanken, die einander anklagen oder auch entschuldigen

Römer 8,1-17

So gibt es nun keine Verdammnis für die, die in Christus Jesus sind. Denn das Gesetz des Geistes, der lebendig macht in Christus Jesus, hat dich freigemacht von dem Gesetz der Sünde und des Todes. Denn was dem Gesetz unmöglich war, weil es durch das Fleisch geschwächt war, das tat Gott. Er sandte seinen Sohn in der Gestalt des sündigen Fleisches und um der Sünde willen und verdammte die Sünde im Fleisch, damit die Gerechtigkeit vom Gesetz gefordert in uns erfüllt würde, die wir nun nicht nach dem Fleisch leben, sondern nach dem Geist. Denn die, die fleischlich gesinnt sind, die sind fleischlich gesinnt. Die aber geistlich sind, die sind geistlich gesinnt. Aber fleischlich gesinnt sein ist der Tod. Und geistlich gesinnt sein ist Leben und Friede. Denn fleischlich gesinnt sein ist Feindschaft gegen Gott, weil das Fleisch dem Gesetz Gottes nicht untertan ist, denn es vermag es auch nicht. Die aber fleischlich sind, können Gott nicht gefallen. Ihr aber seid nicht fleischlich, sondern geistlich, wenn denn Gottes Geist in euch wohnt. Wer aber Christi Geist nicht hat, der ist nicht sein. Wenn aber Christus in euch ist, so ist euer Leib zwar tot um der Sünde willen, der Geist aber ist Leben um der Gerechtigkeit willen. Wenn nun der Geist dessen, der Jesus von den Toten auferweckt hat, in euch wohnt, so wird er, der Christus von den Toten auferweckt hat, auch eure sterblichen Leiber lebendig machen, durch seinen Geist, der in euch wohnt. So sind wir nun, liebe Brüder, nicht dem Fleisch schuldig, dass wir nach dem Fleisch leben. Denn wenn ihr nach dem Fleisch lebt, so werdet ihr sterben müssen. Wenn ihr aber durch den Geist die Taten des Fleisches tötet, so werdet ihr leben. Denn welche der Geist Gottes treibt, die sind Gottes Kinder. Denn ihr habt nicht empfangen einen knächtischen Geist, dass ihr euch abermals fürchten müsstet, sondern ihr habt einen kindlichen Geist empfangen, durch den wir rufen, aber lieber Vater. Der Geist selbst gibt Zeugnis unserem Geist, dass wir Gottes Kinder sind. Sind wir aber Kinder, so sind wir auch Erben, nämlich Gottes Erben und Miterben Christi, wenn wir dann mit ihm leiden, damit wir auch mit zur Herrlichkeit erhoben werden

Galater 2

wir wissen, dass der Mensch nicht aus Gesetzeswerken gerechtfertigt wird

Johannes 15,13

niemand hat größere Liebe als die, dass er sein Leben lässt für seine Freunde

1. Johannes

wenn wir aber unsere Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und reinigt uns von aller Ungerechtigkeit

Matthäus 22

Liebe deine Nächsten. Und liebe Gott von ganzem Herzen

Johannes 14,15

wenn ihr mich liebt, so werdet ihr meine Gebote halten

1. Johannes 5,3

denn das ist die Liebe zu Gott, dass wir seine Gebote halten und seine Gebote, die sind nicht schwer

Hebräer 8,10

denn dies ist der Bund, den ich mit dem Haus Israel errichten werde. Nach jenen Tagen spricht der Herr, meine Gesetze gebe ich in ihren Sinn und ich werde sie auch auf ihre Herzen schreiben. und ich werde ihnen Gott und sie werden mir Volk sein

Praktische Anwendung (5)

  • 1 Erkenne deine wahre Identität als Kind Gottes: Verstehe, dass du nicht mehr Knecht der Sünde bist, sondern ein geliebtes Kind Gottes mit Wohnrecht beim Vater. Lebe aus dieser Identität heraus, nicht aus Angst oder Scham.
  • 2 Lerne Gottes Gebote zu lieben: Gottes Gebote sind nicht Last, sondern bringen Leben und Frieden. Prüfe, ob du sie wirklich liebst - das zeigt, ob das Evangelium tief in dein Herz gedrungen ist.
  • 3 Wähle bewusst ein Leben im Geist: Im täglichen 'Tauziehen' zwischen Fleisch und Geist entscheide dich bewusst für ein Leben, das vom Heiligen Geist geleitet wird und Gottes Willen folgt.
  • 4 Bekenne Schuld statt sie zu verbergen: Statt Sünde zu verdecken und in Scham zu leben, bekenne sie offen vor Gott. Er ist treu und gerecht und vergibt uns, wenn wir unsere Sünden bekennen.
  • 5 Lebe so, dass dein Leben zur Predigt wird: Lass dein Leben selbst zur Predigt werden, indem du durch die Kraft des Evangeliums und des Heiligen Geistes Veränderung zeigst und ein Licht in dieser Welt bist.

Impulse aus der Woche ab 20. April

  1. Tag 1 von 7 · 20. April Frei von Verdammnis durch Christus

    Die Botschaft des Evangeliums beginnt mit einer unglaublichen Wahrheit: 'So gibt es nun keine Verdammnis für die, die in Christus Jesus sind.' Diese Worte sind das Fundament unseres Glaubens. Wir alle tragen ein Verständnis von Schuld in uns - Gott hat es in unser Herz geschrieben. Doch anders als in anderen Religionen, wo Menschen versuchen, durch gute Werke Gott zu gefallen, zeigt uns das Evangelium einen anderen Weg. Christus ist für dich ans Kreuz gegangen. Die Nägel, die seine Hände durchbohrten, waren real. Sein Opfer war vollkommen. Wir können uns den Himmel nicht verdienen - der Maßstab Gottes reicht bis in den Himmel, und keiner von uns kann ihn erreichen. Aber durch Christus sind wir freigesprochen. Das Gesetz des Geistes hat uns freigemacht vom Gesetz der Sünde und des Todes. Das ist Gnade - unverdient, kostbar, für dich persönlich.

    Römer 8,1-2

    Gebet

    Danke Jesus für dein Opfer am Kreuz. Hilf mir, die Tiefe deiner Gnade zu begreifen und aus dieser Freiheit zu leben.

    Zum Nachdenken

    Lebst du in der Freiheit, die Christus dir durch sein Opfer geschenkt hat, oder versuchst du immer noch, dir Gottes Liebe zu verdienen?

  2. Tag 2 von 7 · 21. April Ein neues Leben durch den Heiligen Geist

    Das Evangelium ist mehr als nur ein Ticket ins Paradies. Es bringt neues Leben in alle Bereiche unseres Alltags. 'Denn die da fleischlich sind, die sind fleischlich gesinnt. Die aber geistlich sind, die sind geistlich gesinnt.' Diese Worte zeigen uns, dass echte Bekehrung eine Veränderung der Gesinnung mit sich bringt. Wenn der Heilige Geist in uns einzieht, geschieht etwas Tiefgreifendes: Er schreibt Gottes Gebote in unser Herz. Wir beginnen, sie zu lieben, nicht aus Zwang, sondern weil wir ihre Güte erkennen. Der Geist macht uns fähig zu verstehen, dass Gottes Gebote sich auf zwei zentrale Wahrheiten reduzieren lassen: Liebe Gott von ganzem Herzen und liebe deinen Nächsten. Fleischlich gesinnt sein führt zum Tod, aber geistlich gesinnt sein bedeutet Leben und Frieden. Das ist keine oberflächliche Religiosität, sondern eine tiefe Herzensveränderung.

    Römer 8,5-6

    Gebet

    Heiliger Geist, erneuere meine Gesinnung. Lass mich Gottes Gebote nicht als Last, sondern als Weg zum Leben erkennen.

    Zum Nachdenken

    Ist der Heilige Geist für dich wie die Luft, die du atmest - ständig präsent und lebensnotwendig - oder eher wie ein Regenschirm, den du nur bei Bedarf hervorholst?

  3. Tag 3 von 7 · 22. April Gottes Gebote lieben - die richtige Antwort

    Jesus sagt klar: 'Wenn ihr mich liebt, so werdet ihr meine Gebote halten.' Gottes Gebote zu lieben ist eines der elementaren Zeichen dafür, dass das Evangelium nicht nur oberflächlich an uns herangetragen wurde, sondern tief in unser Herz gewandert ist. Wir erleben alle dieses Tauziehen: Der Geist zieht uns in eine Richtung, das Fleisch in die andere. Luther sagte, der alte Adam wurde in der Taufe ersäuft, aber er kann schwimmen und versucht immer wieder, Raum in unserem Leben zu gewinnen. Die entscheidende Frage ist: Was tun wir damit? Wir brauchen nicht nur Vergebung von außen, sondern Erneuerung im Herzen. Wie der Bankräuber John Dillinger, der zwar das Gefängnis verließ, aber das Gefängnis in seinem Herzen behielt, können auch wir in alter Gefangenschaft weiterleben - oder wir wählen täglich neu, in der Freiheit des Evangeliums zu leben.

    Johannes 14,15

    Gebet

    Herr, erneuere mein Herz von innen heraus. Gib mir die Kraft, deine Gebote nicht nur zu kennen, sondern sie aus Liebe zu dir zu leben.

    Zum Nachdenken

    Welche Bereiche deines Lebens hast du noch nicht der erneuernden Kraft des Heiligen Geistes übergeben?

  4. Tag 4 von 7 · 23. April Kinder, nicht Knechte

    'Denn ihr habt nicht empfangen einen knechtischen Geist, dass ihr euch abermals fürchten müsstet, sondern ihr habt einen kindlichen Geist empfangen, durch den wir rufen: Abba, lieber Vater.' Diese Worte enthüllen die Qualität unserer Beziehung zu Gott. Gott ist das perfekte Beispiel eines Vaters - jede Vaterschaft im Himmel und auf Erden ist nach ihm benannt. Die innige Gemeinschaft, die Jesus als Sohn Gottes von Ewigkeit her mit dem Vater hatte, dürfen wir teilen. Wir sind keine Sklaven mehr, die in Angst leben müssen. Das Wort 'Abba' - Papa - ist so einfach wie das erste Wort eines Kindes. Genau so dürfen wir Gott nennen: vertrauensvoll, innig, ohne Furcht. Diese Beziehung basiert nicht auf unserer Leistung, sondern auf Gottes unendlicher Liebe. Wie der Sohn, der zwei Jahre lang seinen Vater anlog aus Angst, zeigt uns, was Scham bewirkt - aber bei Gott haben wir keine Angst haben vor seiner Reaktion.

    Römer 8,14-15

    Gebet

    Vater, hilf mir, die Tiefen deiner Vaterliebe zu begreifen und als dein Kind ohne Furcht vor dir zu stehen.

    Zum Nachdenken

    Kommst du zu Gott als ängstlicher Knecht oder als geliebtes Kind? Was hindert dich daran, 'Abba' zu rufen?

  5. Tag 5 von 7 · 24. April Durch den Geist die Taten des Fleisches töten

    'So sind wir nun, liebe Brüder, nicht dem Fleisch schuldig, dass wir nach dem Fleisch leben. Denn wenn ihr nach dem Fleisch lebt, so werdet ihr sterben müssen. Wenn ihr aber durch den Geist die Taten des Fleisches tötet, so werdet ihr leben.' Diese Worte rufen uns zu einer klaren Entscheidung auf. Als Christen haben wir die Kraft des Heiligen Geistes in uns. Diese Kraft befähigt uns, aktiv gegen die Sünde zu kämpfen. Es ist kein passives Warten darauf, dass Gott alles für uns erledigt, sondern ein bewusstes Töten der Taten des Fleisches durch den Geist. Wir erleben manchmal, wie Christen sich von der Gemeinde entfernen, nicht aus Desinteresse, sondern weil Sünde immer mehr toleriert wird. Das ist die Gefahr: Wenn wir das Fleisch gewinnen lassen, entfernen wir uns von Gott. Aber wenn wir durch den Geist leben, erfahren wir wahres Leben.

    Römer 8,12-13

    Gebet

    Heiliger Geist, gib mir Kraft für den täglichen Kampf gegen die Sünde. Lass mich nicht nachlässig werden, sondern wachsam bleiben.

    Zum Nachdenken

    Welche konkreten 'Taten des Fleisches' musst du heute durch den Geist töten, um in der Freiheit Christi zu leben?

  6. Tag 6 von 7 · 25. April Dein Leben als Predigt

    Jesus reduzierte alle Gebote auf zwei zentrale Wahrheiten: Liebe Gott von ganzem Herzen und liebe deinen Nächsten wie dich selbst. Alle anderen Gebote hängen an diesen beiden. Unser Leben soll eine Predigt sein - ein lebendiges Zeugnis für andere. Das bedeutet nicht Perfektion, sondern Echtheit. Eine Predigt enthält auch schwierige Abschnitte, Kämpfe und Niederlagen. Aber genau dadurch werden wir ein Licht in dieser Welt. Menschen sehen nicht nur unsere Erfolge, sondern auch, wie Gott in unseren Schwächen wirkt. Das Evangelium ist nicht nur für Sonntage gedacht, sondern für jeden Lebensbereich: am Arbeitsplatz, in der Familie, bei Nachbarn. Wenn andere dein Leben beobachten, sehen sie dann jemanden, der versucht, aus eigener Kraft gut zu sein, oder jemanden, der aus der Gnade und Kraft Gottes lebt? Dein Leben predigt - die Frage ist nur: welche Botschaft?

    Matthäus 22,37-39

    Gebet

    Herr, mache mein Leben zu einem Zeugnis deiner Gnade. Hilf mir, in Liebe zu dir und meinen Mitmenschen zu wachsen.

    Zum Nachdenken

    Wenn dein Leben eine Predigt wäre, welche Botschaft würde es verkünden? Was müsste sich ändern, damit es das Evangelium widerspiegelt?

  7. Tag 7 von 7 · 26. April Erben Gottes und Miterben Christi

    'Der Geist selbst gibt Zeugnis unserem Geist, dass wir Gottes Kinder sind. Sind wir aber Kinder, so sind wir auch Erben, nämlich Gottes Erben und Miterben Christi.' Diese Verheißung öffnet uns den Blick in die Zukunft. Als Kinder Gottes sind wir nicht nur von Schuld befreit und zu neuem Leben berufen - wir haben eine herrliche Zukunft vor uns. Wir sind Erben! Alles, was Gott gehört, wird auch unser sein. Wir sind Miterben mit Christus selbst. Doch diese Herrlichkeit kommt nicht ohne Leiden: 'wenn wir denn mit ihm leiden, damit wir auch mit zur Herrlichkeit erhoben werden.' Der Weg zur Herrlichkeit führt durch Nachfolge, durch Kampf, durch Prüfungen. Aber die Verheißung steht fest: Der Geist, der Christus von den Toten auferweckt hat, wird auch unsere sterblichen Leiber lebendig machen. Lasst uns also in dieser Hoffnung leben - als Kinder Gottes, befreit, erneuert und mit einer herrlichen Zukunft vor uns.

    Römer 8,16-17

    Gebet

    Danke, Vater, dass ich dein Kind und Erbe bin. Gib mir Ausdauer im Leiden und die Gewissheit der kommenden Herrlichkeit.

    Zum Nachdenken

    Wie verändert die Gewissheit, Gottes Erbe zu sein, deine Perspektive auf die Herausforderungen, die du heute durchlebst?