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Christus Gemeinde Büchenbronn

Dillweißensteiner Straße 52, 75180 Pforzheim

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Täglicher Impuls
Donnerstag

Liebe statt Angst als Motivation

Sklavenhalter benutzen Angst als Druckmittel. Auf Sansibar wurden junge Afrikaner durch Schläge zerstört – bis zum Tod. Angst vor Strafe war das leistungsfördernde Mittel. Angst vor negativen Folgen war das Hauptmotiv für den Gehorsam eines Sklaven. Sklafische Unterordnung – was für ein trauriger Begriff! Doch das ist ein falsches Gottesbild. Jesus sagt nicht: 'Wenn ihr genügend Respekt habt, wenn ihr Angst vor den Folgen habt, dann haltet meine Gebote.' Jesus sagt etwas ganz anderes: 'Wenn ihr mich liebt, dann haltet meine Gebote.' Liebe ist die Motivation, die uns zum Gehorsam treiben soll. Ein Liebesverhältnis zu Gott ist ein Vater-Kind-Verhältnis. Obwohl manche Sünden sehr reale Konsequenzen haben, sollte unsere Motivation zum Gehorsam nicht aus Angst und Furcht, sondern aus der Liebe Gott gegenüber sein. Je mehr wir ihn lieben, umso mehr wollen wir seine Gebote halten.

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Sklavenhalter benutzen Angst als Druckmittel. Auf Sansibar wurden junge Afrikaner durch Schläge zerstört – bis zum Tod. Angst vor Strafe war das leistungsfördernde Mittel. Angst vor negativen Folgen war das Hauptmotiv für den Gehorsam eines Sklaven. Sklafische Unterordnung – was für ein trauriger Begriff! Doch das ist ein falsches Gottesbild. Jesus sagt nicht: 'Wenn ihr genügend Respekt habt, wenn ihr Angst vor den Folgen habt, dann haltet meine Gebote.' Jesus sagt etwas ganz anderes: 'Wenn ihr mich liebt, dann haltet meine Gebote.' Liebe ist die Motivation, die uns zum Gehorsam treiben soll. Ein Liebesverhältnis zu Gott ist ein Vater-Kind-Verhältnis. Obwohl manche Sünden sehr reale Konsequenzen haben, sollte unsere Motivation zum Gehorsam nicht aus Angst und Furcht, sondern aus der Liebe Gott gegenüber sein. Je mehr wir ihn lieben, umso mehr wollen wir seine Gebote halten.

Johannes 14,15
Gebet

Bitte den Heiligen Geist, Angst aus deinem Herzen zu vertreiben und deine Liebe zu Gott zu vertiefen.

Herausforderung

Gehorche ich Gott aus Angst vor Strafe oder aus Liebe zu ihm?

Aufnahme vom 2. August 2026

Predigt

Jesus, der Gute Hirte! - 2026-08-02

Sonntag, 2. August 2026
Johannes 10
Kernaussage

Jesus ist der gute Hirte, der jeden Einzelnen kennt, liebt und sein Leben für seine Schafe gegeben hat. Er ruft uns auf, seiner Stimme zu folgen und selbst Hirtendienst an anderen zu üben. Nur wer selbst als Schaf seinem Hirten nachfolgt, kann anderen den Weg weisen.

Diese Predigt behandelt das biblische Bild von Jesus als dem guten Hirten und dessen Bedeutung für unser Leben. Die zentrale Frage ist: Wer bestimmt die Richtung unseres Lebens und auf wessen Stimme hören wir? Jesus sagt: "Ich bin der gute Hirte, meine Schafe hören meine Stimme und sie folgen mir." Das Hirten-Motiv zieht sich durch das gesamte Alte Testament - von Abel über die Patriarchen Abraham, Isaak und Jakob, Mose und besonders König David bis hin zur Verheißung des kommenden Messias durch den Propheten Ezekiel. All diese Hirten waren Vorbilder für den wahren Hirten, der kommen sollte. Jesus als der gute Hirte kennt jedes seiner Schafe persönlich, geht ihnen voran auf dem richtigen Weg und hat sein Leben für sie gegeben. Er verspricht ewiges Leben und dass niemand seine Schafe aus seiner Hand reißen kann. Bevor Jesus diese Welt verließ, übertrug er den Hirtendienst seinen Jüngern, besonders Petrus mit dem dreifachen Auftrag: "Weide meine Schafe." Dieser Dienst soll freiwillig, von Herzen und als Vorbild ausgeübt werden - nicht unter Zwang, aus Geldgier oder Herrschsucht. Schließlich wird deutlich, dass der Hirtendienst nicht nur Aufgabe der Gemeindeleitung ist, sondern dass die gesamte Christenheit ein Hirtenvolk sein soll. Jeder Einzelne ist aufgerufen, in unterschiedlicher Verantwortung Hirtendienst zu leben - sei es in der Kindermitarbeit, als Eltern, durch Besuche, Hauskreise oder Gastfreundschaft. Die Voraussetzung dafür ist, selbst ein Schaf zu bleiben, das täglich auf die Stimme des guten Hirten hört und ihm nachfolgt.
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Diese Predigt behandelt das biblische Bild von Jesus als dem guten Hirten und dessen Bedeutung für unser Leben. Die zentrale Frage ist: Wer bestimmt die Richtung unseres Lebens und auf wessen Stimme hören wir? Jesus sagt: "Ich bin der gute Hirte, meine Schafe hören meine Stimme und sie folgen mir." Das Hirten-Motiv zieht sich durch das gesamte Alte Testament - von Abel über die Patriarchen Abraham, Isaak und Jakob, Mose und besonders König David bis hin zur Verheißung des kommenden Messias durch den Propheten Ezekiel. All diese Hirten waren Vorbilder für den wahren Hirten, der kommen sollte. Jesus als der gute Hirte kennt jedes seiner Schafe persönlich, geht ihnen voran auf dem richtigen Weg und hat sein Leben für sie gegeben. Er verspricht ewiges Leben und dass niemand seine Schafe aus seiner Hand reißen kann. Bevor Jesus diese Welt verließ, übertrug er den Hirtendienst seinen Jüngern, besonders Petrus mit dem dreifachen Auftrag: "Weide meine Schafe." Dieser Dienst soll freiwillig, von Herzen und als Vorbild ausgeübt werden - nicht unter Zwang, aus Geldgier oder Herrschsucht. Schließlich wird deutlich, dass der Hirtendienst nicht nur Aufgabe der Gemeindeleitung ist, sondern dass die gesamte Christenheit ein Hirtenvolk sein soll. Jeder Einzelne ist aufgerufen, in unterschiedlicher Verantwortung Hirtendienst zu leben - sei es in der Kindermitarbeit, als Eltern, durch Besuche, Hauskreise oder Gastfreundschaft. Die Voraussetzung dafür ist, selbst ein Schaf zu bleiben, das täglich auf die Stimme des guten Hirten hört und ihm nachfolgt.

Hauptthemen (4)

1. Das Bild des guten Hirten im Alten Testament

  • Das Hirten-Motiv zieht sich durch die gesamte Bibel vom 1. Mose bis zur Offenbarung
  • Abel, Abraham, Isaak, Jakob und Mose waren Hirten und Vorbilder für den kommenden Hirten
  • David war Hirte und König, rettete Schafe vor Löwen und Bären und wurde Vorbild für den Messias
  • Die Könige nach David sollten das Volk weiden, doch die meisten versagten
  • Gott verheißt durch Ezekiel einen neuen Hirten: 'Mein Knecht David wird ihr König und der einzige Hirte sein für alle'
  • Nach über 500 Jahren Wartezeit kam Jesus als der verheißene gute Hirte

2. Was einen guten Hirten ausmacht

  • Ein guter Hirte kennt seine Schafe individuell - ihre Stärken, Schwächen, Verletzungen und Sehnsüchte
  • Jesus kennt jeden Einzelnen und sagt: 'Du bist mir wichtig. Du sollst zu mir gehören'
  • Man muss sein Leben nicht aufräumen, bevor man zu Jesus kommen darf
  • Der gute Hirte geht bei seinen Schafen, stützt, tröstet, feiert mit ihnen und führt sie auf den richtigen Weg
  • Die Schafe hören seine Stimme und folgen ihm - das setzt Nähe voraus
  • Jesus gibt seinen Schafen das ewige Leben und niemand kann sie aus seiner Hand reißen
  • Der gute Hirte lässt sein Leben für die Schafe - Jesus starb am Kreuz für unsere Schuld

3. Die Übertragung des Hirtendienstes

  • Gott überträgt den Hirtendienst seinem Sohn, der Sohn übergibt ihn seinen Aposteln weiter
  • Jesus beauftragt Petrus dreimal: 'Weide meine Schafe' - mit zwei Aspekten: führen/schützen und konkret versorgen/füttern
  • Petrus schreibt an die Ältesten: 'Weidet die Herde Gottes, die euch anvertraut wurde'
  • Hirten sollen ihren Dienst freiwillig tun, nicht unter Zwang
  • Sie sollen nicht aus Geldgier dienen, sondern von Herzen
  • Sie sollen nicht herrschsüchtig sein, sondern als Vorbilder dienen

4. Hirtendienst für alle Christen

  • Die gesamte Christenheit soll ein Hirtenvolk sein - jeder bekommt die Aufforderung: 'Wenn du mich liebst, dann weide meine Schafe'
  • Unterschiedliche Verantwortungen: Gemeindeleitung, Kindermitarbeiter, Eltern, Krankenbesucher, Hauskreisleiter, Mentoren
  • Alle Dienste sind essentiell wichtig, weil Jesus jeden Einzelnen kennt und liebt
  • Hirtendienst bedeutet, sich in Beziehungen zu investieren
  • Es beginnt damit, selbst Schaf zu bleiben und täglich auf die Stimme des guten Hirten zu hören
  • Nur Schafe, die ihrem Hirten folgen, können anderen den Weg weisen

Biblische Grundlagen

Direkt zitiert

Johannes 10

Meine Schafe hören meine Stimme und ich kenne sie und sie folgen mir und ich gebe ihnen das ewige Leben und sie werden nimmermehr umkommen und niemand wird sie aus meiner Hand reißen

Johannes 10,11

Ich bin der gute Hirte. Der gute Hirte lässt sein Leben für die Schafe

Matthäus 9,36

Als Jesus die große Menge sah, sprach er von ihnen, mich jammert des Volkes, denn sie sind geängstigt oder zerstreut wie Schafe, die keinen Hirten haben

Ezekiel 37,25

Und mein Knecht David wird ihr König und der einzige Hirte sein für alle

1. Petrus 5,1-4

Die Ältesten unter euch ermahne ich als Mitältester: Weidet die Herde Gottes, die euch anvertraut wurde

Weitere Referenzen

  • 1. Mose (Abel als Hirte)
  • Ezekiel 34 (Weh den Hirten)

Praktische Anwendung (5)

  • 1 Jesus als persönlichen Hirten annehmen: Die entscheidende Frage ist nicht 'Bin ich gut genug für Jesus?', sondern 'Bin ich bereit, diesem guten Hirten mein Vertrauen zu schenken?' Man muss sein Leben nicht erst aufräumen, bevor man zu ihm kommen darf.
  • 2 Raum schaffen, um Jesu Stimme zu hören: Prüfe, ob du Jesus überhaupt die Möglichkeit gibst, zu dir zu reden, oder ob in deinem Alltag so viele andere Stimmen laut sind (Social Media, Leistung, andere Menschen, Lärm des Alltags), dass seine Stimme kaum noch zu hören ist.
  • 3 In der Nähe des Hirten bleiben: Je näher wir bei Jesus bleiben, desto mehr verändert er uns, schenkt neue Kraft, deckt Schuld auf und vergibt sie, und erfüllt unser Leben mit seiner Liebe. Schafe können einem Hirten nur folgen, wenn sie in seiner Nähe bleiben.
  • 4 Hirtendienst an anderen üben: Investiere dich in Beziehungen zu anderen Menschen - sei es durch Krankenbesuche, Hauskreise, Mentoring, Gastfreundschaft oder andere Formen der Fürsorge. Jeder kann an seinem Platz Hirtendienst leben.
  • 5 Selbst Schaf bleiben: Nur Schafe, die täglich auf die Stimme ihres guten Hirten hören und ihm nachfolgen, können später selbst anderen den Weg weisen. Der Hirtendienst beginnt damit, selbst Nachfolger zu sein.