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Täglicher Impuls Tag 4 von 7 Christus wird verkündigt
Aus der Predigt „GOTTESDIENST mit Jesus Christus im Zentrum“ vom 25. Oktober
Paulus wird verleumdet, andere predigen aus falschen Motiven, um sich selbst zu erhöhen. Doch seine Reaktion ist erstaunlich: 'Was macht es denn? Wird doch auf jede Weise, sei es als Vorwand oder in Wahrheit, Christus verkündigt, und darüber freue ich mich.'
Diese Haltung zeigt die Tiefe von Paulus' Liebe zu Christus. Es geht ihm nicht um seinen eigenen Ruf, nicht um Anerkennung, nicht um Einfluss. Es geht ihm einzig und allein darum, dass Jesus Christus verkündigt wird. Wenn Menschen aus ehrlichen oder unehrlichen Motiven das Evangelium predigen - solange Christus dabei verkündigt wird, freut sich Paulus.
Das ist nur möglich, wenn wir verstehen: Wir sind nicht der Mittelpunkt, Christus ist es. Wir sind nicht der Retter, er ist es. Wenn wir diese Perspektive einnehmen, können wir selbst in persönlicher Kränkung und Ungerechtigkeit Freude finden, weil das Wichtigste geschieht: Jesus wird bekannt gemacht.
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Paulus wird verleumdet, andere predigen aus falschen Motiven, um sich selbst zu erhöhen. Doch seine Reaktion ist erstaunlich: 'Was macht es denn? Wird doch auf jede Weise, sei es als Vorwand oder in Wahrheit, Christus verkündigt, und darüber freue ich mich.' Diese Haltung zeigt die Tiefe von Paulus' Liebe zu Christus. Es geht ihm nicht um seinen eigenen Ruf, nicht um Anerkennung, nicht um Einfluss. Es geht ihm einzig und allein darum, dass Jesus Christus verkündigt wird. Wenn Menschen aus ehrlichen oder unehrlichen Motiven das Evangelium predigen - solange Christus dabei verkündigt wird, freut sich Paulus. Das ist nur möglich, wenn wir verstehen: Wir sind nicht der Mittelpunkt, Christus ist es. Wir sind nicht der Retter, er ist es. Wenn wir diese Perspektive einnehmen, können wir selbst in persönlicher Kränkung und Ungerechtigkeit Freude finden, weil das Wichtigste geschieht: Jesus wird bekannt gemacht.
Paulus wird verleumdet, andere predigen aus falschen Motiven, um sich selbst zu erhöhen. Doch seine Reaktion ist erstaunlich: 'Was macht es denn? Wird doch auf jede Weise, sei es als Vorwand oder in Wahrheit, Christus verkündigt, und darüber freue ich mich.' Diese Haltung zeigt die Tiefe von Paulus' Liebe zu Christus. Es geht ihm nicht um seinen eigenen Ruf, nicht um Anerkennung, nicht um Einfluss. Es geht ihm einzig und allein darum, dass Jesus Christus verkündigt wird. Wenn Menschen aus ehrlichen oder unehrlichen Motiven das Evangelium predigen - solange Christus dabei verkündigt wird, freut sich Paulus. Das ist nur möglich, wenn wir verstehen: Wir sind nicht der Mittelpunkt, Christus ist es. Wir sind nicht der Retter, er ist es. Wenn wir diese Perspektive einnehmen, können wir selbst in persönlicher Kränkung und Ungerechtigkeit Freude finden, weil das Wichtigste geschieht: Jesus wird bekannt gemacht.
Bitte Gott, dir zu helfen, mehr nach seiner Verherrlichung als nach deinem eigenen Ansehen zu streben.
Wie reagiere ich, wenn andere mich schlecht behandeln, aber dabei Gottes Werk vorangeht?
Aufnahme vom 22. Februar 2026
Predigt GOTTESDIENST mit Jesus Christus im Zentrum
Sonntag, 22. Februar 2026 Philipper 1,6 Kernaussage Gott, der das gute Werk in seinen Kindern angefangen hat, wird es auch vollenden bis zum Tag Christi Jesu. Diese bewahrende Gnade bedeutet nicht, dass Christen nicht mehr sündigen, sondern dass Gott durch Heiligung, Züchtigung und sein Wort aktiv dafür sorgt, dass seine Kinder das Ziel der Erlösung erreichen.
Diese Predigt setzt die Reihe über Philipper 1,6 fort und behandelt die Lehre der bewahrenden Gnade Gottes. Der Prediger erklärt, dass Gott das gute Werk, das er in den Gläubigen begonnen hat, auch vollenden wird bis zum Tag Christi. Die bewahrende Gnade bedeutet nicht, dass Christen nicht mehr sündigen können, sondern dass alle ihre Sünden - Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft - durch das Werk Jesu Christi vergeben sind. Die Predigt betont, dass Gottes Gnade aktiv durch Heiligung, Zucht und Korrektur wirkt, um seine Kinder bis zum Ende zu bewahren.
Der Prediger geht auch auf scheinbar widersprüchliche Bibelstellen ein und erklärt, wie diese mit der Lehre der Bewahrung harmonieren. Er zeigt anhand von 2. Thessalonicher 2, 1. Petrus 1, 1. Korinther 11 und Hebräer 12, dass Gott seine erwählten Kinder nicht nur rettet, sondern auch heiligt und durch Zucht zum Ziel führt. Die Gemeindezucht wird als Werkzeug Gottes dargestellt, um Gläubige zur Umkehr zu bringen und sie vor dem ewigen Verderben zu bewahren. Die Predigt schließt mit der Ermutigung, dass Gottes Gnade mächtig genug ist, selbst tief verstrickte Kinder zurückzubringen. Weiterlesen
GOTTESDIENST mit Jesus Christus im Zentrum
Gott, der das gute Werk in seinen Kindern angefangen hat, wird es auch vollenden bis zum Tag Christi Jesu. Diese bewahrende Gnade bedeutet nicht, dass Christen nicht mehr sündigen, sondern dass Gott durch Heiligung, Züchtigung und sein Wort aktiv dafür sorgt, dass seine Kinder das Ziel der Erlösung erreichen.
Hauptthemen (6)
1. Die Gewissheit der bewahrenden Gnade
- • Gott hat das gute Werk angefangen und wird es vollenden bis zum Tag der Wiederkunft Christi
- • Diese Gewissheit gilt nicht nur für das eigene Glaubensleben, sondern für das ganze Volk Gottes
- • Der Grund der Bewahrung liegt im genügsamen Werk Jesu Christi, der für alle Sünden (Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft) sein Blut vergossen hat
- • Wir werden gerettet und bewahrt wegen der Gnade, nicht wegen unserer Werke oder Sündlosigkeit
2. Was die bewahrende Gnade nicht lehrt
- • Diese Lehre sagt nicht, dass Christen nicht mehr sündigen können oder werden
- • Der Grund der Bewahrung liegt nicht darin, dass wir nicht sündigen, sondern dass uns alle Sünden vergeben sind
- • Die Gnade macht uns nicht resistent vor Sünde, sondern vergibt alle unsere Sünden
- • Bewahrende Gnade bedeutet nicht, dass Sünde keine Konsequenzen hat
3. Erwählung schließt Heiligung ein
- • Gott erwählt zur Rettung in Heiligung des Geistes und im Glauben an die Wahrheit
- • Der Vater erwählt, der Sohn rechtfertigt, der Heilige Geist heiligt
- • Heiligung geschieht durch die Wahrheit, durch Gottes Wort
- • Ohne Heiligung wird niemand Gott schauen - Heiligung ist untrennbar mit Rettung verbunden
- • Der Heilige Geist verändert unser Denken und führt uns zum Gehorsam
4. Züchtigung als Beweis der Sohnschaft
- • Wenn wir uns nicht selbst prüfen und beurteilen, wird der Herr uns richten
- • Gottes Gericht an seinen Kindern ist kein Verdammnisgericht, sondern Züchtigung zur Heiligung
- • Züchtigung ist ein Zeichen, dass wir Söhne und Töchter Gottes sind
- • Gott züchtigt jeden Sohn, den er aufnimmt - ohne Züchtigung ist man kein Kind Gottes
- • Züchtigung dient dazu, dass wir nicht mit der Welt verurteilt werden
- • Züchtigung ist Gottes Mittel, uns zu bewahren und zur Vollendung zu führen
5. Das Wort Gottes als Mittel der Bewahrung
- • Gott bewahrt seine Kinder durch sein Wort der Ermahnung und Umkehr
- • Kinder Gottes sind in der Lage, die Stimme des guten Hirten zu hören und zu folgen
- • Durch sein Wort heiligt Gott, verändert den Sinn und bewahrt bei sich
- • Die Mahnungen der Schrift sind Gottes Werkzeug, nicht menschliche Werke
6. Gemeindezucht als Werkzeug der Bewahrung
- • Gemeindezucht folgt dem Weg von Matthäus 18: persönlich, mit Zeugen, vor der Gemeinde
- • Das Ziel ist immer, den Bruder oder die Schwester zu gewinnen, nicht zu verdammen
- • Übergabe an Satan bedeutet Entfernung aus dem Bereich des Segens, damit Buße geschieht
- • Wenn Buße stattfindet, soll schnelle Wiederaufnahme erfolgen
- • Gemeindezucht dient dazu, dass der Geist am Tag des Herrn gerettet wird
Biblische Grundlagen
Direkt zitiert
Ich bin ebenso in guter Zuversicht, dass der, der ein gutes Werk in euch angefangen hat, es vollenden wird bis auf den Tag Christi Jesu.
Wir aber müssen Gott alle Zeit für euch danken, vom Herrn geliebte Brüder, dass Gott euch von Anfang an erwählt hat zur Rettung in Heiligung des Geistes und im Glauben an die Wahrheit.
Petrus Apostel Jesu Christi, den Fremden von der Zerstreuung von Pontus, Galatien, Kapazien, Asien und Bütinien, die außerwählt sind nach der Vorkenntnis Gottes des Vaters, in der Heiligung des Geistes zum Gehorsam und zur Bespringung mit dem Blut Jesu Christi.
Der Mensch aber prüfe sich selbst, und so esse er von dem Brot und trinke von dem Kelch. Denn wer isst und trinkt, isst und trinkt sich selbst Gericht, wenn er den Leib des Herrn nicht richtig beurteilt. Deshalb sind viele unter euch schwach und krank und ein guter Teil ist entschlafen. Wenn wir uns aber selbst beurteilen, so würden wir nicht gerichtet. Wenn wir aber vom Herrn gerichtet werden, so werden wir gezüchtigt, damit wir nicht mit der Welt verloren gehen, verurteilt werden.
Lasst uns, auch uns, da wir eine so große Wolke von Zeugen um uns haben, jede Bürde und die leicht umstrickende Sünde ablegen und mit Ausdauer laufen den von uns liegenden Wettlauf, indem wir hinschauen auf Jesus, dem Anfänger und Vollender des Glaubens.
Mein Sohn, schätze nicht gering das Herrn Züchtigung und ermahte nicht, wenn du von ihm gestraft wirst. Denn wenn der Herr liebt, den züchtigt er. Er schlägt aber jeden Sohn, den er aufnimmt. Was ihr erduldet ist zur Züchtigung. Gott behandelt euch als Söhne. Denn ist er ein Sohn, der den Vater nicht züchtigt? Wenn ihr aber ohne Züchtigung seid, deren Aale teilhaftig geworfen sind, so seid ihr Bastarde und nicht Söhne.
Alle Züchtigung scheint uns zwar für die Gegenwart nicht Freude, sondern Traurigkeit zu sein. Nachher aber gibt sie denen, die durch sie geübt sind, die friedvolle Frucht der Gerechtigkeit.
Überhaupt hört man, dass Unzucht unter euch ist, und zwar eine solche Unzucht, die selbst unter den Nationen nicht stattfindet, dass einer seines Vaters Frau hat, und ihr seid aufgeblasen und habt nicht etwa Leid getragen, damit der, der diese Tat begangen hat, aus eurer Mitte entfernt würde... In einem solchen, im Namen unseres Herrn Jesus, dem Satan zu überliefern, zum Verderben des Fleisches, damit der Geist gerettet werde am Tag des Herrn.
Weitere Referenzen
- → Römer 3
- → Römer 6
- → Johannes 10
- → Matthäus 18
- → Epheser 5
- → 1. Johannes
- → 2. Korinther
Praktische Anwendung (6)
- 1 Einander in der Gewissheit der Bewahrung stärken: Als Gläubige sollen wir nicht nur selbst die Gewissheit haben, dass Gott uns bewahren wird, sondern diese Wahrheit auch anderen Kindern Gottes zusprechen, besonders wenn sie in Anfechtung und Zweifel sind. Die Gewissheit der bewahrenden Gnade gilt für alle Kinder Gottes.
- 2 Selbstprüfung vor dem Herrenmahl praktizieren: Bevor wir am Abendmahl teilnehmen, sollen wir uns selbst prüfen und den Leib des Herrn richtig beurteilen. Dies bedeutet, unsere Sünde zu erkennen, Buße zu tun und das Erlösungswerk in Anspruch zu nehmen, anstatt das Abendmahl zu meiden.
- 3 Züchtigung als Zeichen der Liebe Gottes annehmen: Wenn wir Schwierigkeiten, Anfechtungen oder Korrektur erleben, sollen wir dies nicht als Zeichen verstehen, dass Gott uns verlassen hat, sondern als Beweis seiner Liebe und Fürsorge. Züchtigung dient unserer Heiligung und Bewahrung.
- 4 Sich dem Wort Gottes zur Heiligung aussetzen: Heiligung geschieht durch die Wahrheit, durch Gottes Wort. Wir sollen uns regelmäßig dem Wort Gottes aussetzen, damit der Heilige Geist unser Denken verändern und uns in das Bild Christi verwandeln kann.
- 5 Gemeindezucht in Liebe ausüben: Wenn Geschwister in Sünde leben, sollen wir den biblischen Weg der Ermahnung gehen (Matthäus 18) mit dem Ziel, sie zu gewinnen und zurückzubringen. Gemeindezucht ist ein Werkzeug der Bewahrung, nicht der Verdammung, und erfordert sowohl Konsequenz als auch schnelle Wiederaufnahme bei Buße.
- 6 Gott die Ehre geben durch ehrliches Bekenntnis: Wenn Gott uns züchtigt oder korrigiert, sollen wir ihm die Ehre geben, indem wir unsere Schuld bekennen und anerkennen, dass sein Handeln gerecht und zu unserem Besten ist. Ehrliche Zeugnisse über Gottes Heiligung in unserem Leben verherrlichen seine Kraft und Gnade.
Impulse aus der Woche ab 23. Februar
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Tag 1 von 7 · 23. Februar Gott vollendet, was er begonnen hat
Der Apostel Paulus hatte selbst in schwierigsten Zeiten eine unerschütterliche Gewissheit: 'Ich bin ebenso in guter Zuversicht, dass der, der ein gutes Werk in euch angefangen hat, es vollenden wird bis auf den Tag Christi Jesu.' Diese Wahrheit ist das Herzstück des Evangeliums und die Quelle unserer Freude. Diese Gewissheit betrifft nicht nur unser eigenes Glaubensleben, sondern gilt auch für alle Geschwister. Wir können einander zusprechen: Gott, der dich erwählt und gerettet hat, wird sein Werk an dir vollenden. Diese Zusicherung gilt bis zum Ende – bis zum Tag der Wiederkunft Christi. Das ist keine zeitlich begrenzte Garantie, sondern ein Versprechen, das bis zur Ewigkeit reicht. In Zeiten der Anfechtung, wenn Sünde überhandnimmt oder Zweifel aufkommen, dürfen wir an dieser Verheißung festhalten. Gottes Gnade ist mächtig und wirksam genug, das Angefangene auch zu vollenden.
Philipper 1,6
GebetDanke Gott für seine Treue und bitte ihn, dein Vertrauen in seine bewahrende Gnade zu stärken.
Zum NachdenkenIn welchen Situationen fällt es dir schwer, darauf zu vertrauen, dass Gott sein Werk in dir vollenden wird?
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Tag 2 von 7 · 24. Februar Vergebung für alle Sünden
Die bewahrende Gnade bedeutet nicht, dass Christen nicht mehr sündigen können. Vielmehr lehrt sie, dass alle unsere Sünden – Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft – durch das Werk Jesu Christi vergeben sind. Das Opfer Jesu wurde ein für allemal gebracht und ist genügsam für alle Schuld. Der Grund unserer Bewahrung liegt nicht darin, dass wir nicht mehr sündigen, sondern darin, dass Jesus alle unsere Sünden gesühnt hat. Diese Gnade macht uns nicht resistent vor Sünde, aber sie ist stark genug, uns trotz unserer Sünden bis zum Ende zu bewahren. Genauso wie der Grund unserer Errettung nicht in unserer Sündlosigkeit lag, sondern in Jesu stellvertretendem Tod, so liegt auch der Grund unserer Bewahrung in seinem vollkommenen Werk. Wir werden gerettet und bewahrt wegen der Gnade – nicht wegen unserer Leistung.
Hebräer 10,10-14
GebetDanke Jesus für sein vollkommenes Opfer, das für alle deine Schuld genügt.
Zum NachdenkenVertraust du wirklich darauf, dass Jesu Opfer für alle deine Sünden ausreicht – auch für die, die du heute noch begehen wirst?
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Tag 3 von 7 · 25. Februar Erwählung schließt Heiligung ein
Paulus schreibt: 'Wir aber müssen Gott alle Zeit für euch danken, vom Herrn geliebte Brüder, dass Gott euch von Anfang an erwählt hat zur Rettung in Heiligung des Geistes.' Diese Wahrheit ist entscheidend: Niemand wird erwählt zur Rettung ohne Erwählung zur Heiligung. Gott rettet uns nicht in erster Linie nur vor der Hölle, sondern damit wir in sein Bild verwandelt werden und ihn ewig verherrlichen. Der Vater erwählt, der Sohn rechtfertigt, und der Heilige Geist heiligt. Wenn Gott jemandem seinen Geist gibt, beginnt er sofort das Werk der Heiligung – die Veränderung unseres Denkens und Wesens. Der Geist wirkt diese Heiligung durch die Wahrheit, durch Gottes Wort. Er öffnet uns die Augen für unsere Schuld und führt uns zur Umkehr. An den Früchten dieses Wirkens erkennt man echte Kinder Gottes.
2. Thessalonicher 2,13
GebetBitte den Heiligen Geist, sein Werk der Heiligung in dir fortzusetzen und dich mehr in Jesu Bild zu verwandeln.
Zum NachdenkenWo siehst du in deinem Leben Früchte der Heiligung, die der Geist Gottes wirkt?
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Tag 4 von 7 · 26. Februar Heiligung zum Gehorsam
Petrus schreibt an bedrängten Christen: Sie sind 'außerwählt nach der Vorkenntnis Gottes, des Vaters, in der Heiligung des Geistes zum Gehorsam und zur Besprengung mit dem Blut Jesu Christi.' Die bewahrende Gnade ist keine Erlaubnis zum Sündigen, sondern bewirkt Gehorsam. Der Heilige Geist ist unser Lehrer. Er bringt uns bei, was es bedeutet, ein Kind Gottes zu sein. Er zeigt uns, was Jesus ehrt und was Sünde ist, was heilig und unrein ist. Diesen Unterricht empfangen wir durch Gottes Wort. Die Gnade verändert unser Denken und bringt uns dazu, Dinge zu tun, die Gott verherrlichen – nicht damit wir gerettet werden, sondern weil wir gerettet sind. Der Weg der Religion fordert äußere Taten; der Weg der Gnade verwandelt das Herz, was dann zum rechten Handeln führt.
1. Petrus 1,1-2
GebetDanke dem Heiligen Geist für seine geduldige Unterweisung und bitte um ein gehorsames Herz.
Zum NachdenkenIn welchen Bereichen merkst du, dass der Heilige Geist dich zum Gehorsam führt und dein Denken verändert?
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Tag 5 von 7 · 27. Februar Zucht bewahrt vor dem Verderben
Paulus warnt die Korinther vor unwürdigem Verhalten beim Abendmahl: 'Wenn wir aber vom Herrn gerichtet werden, so werden wir gezüchtigt, damit wir nicht mit der Welt verloren gehen, verurteilt werden.' Gottes Zucht ist kein Verdammnisgericht, sondern Heiligungsgericht. Wenn Kinder Gottes in Sünde verstrickt sind und sich nicht selbst prüfen, greift der Herr ein. Er züchtigt nicht, weil er uns verdammen will, sondern weil er nicht will, dass wir verloren gehen. Seine Zucht ist Ausdruck seiner Liebe und seiner bewahrenden Gnade. Diese aktive Bewahrung bedeutet: Gott lässt uns nicht einfach in der Sünde. Er korrigiert, ermahnt und führt zur Buße. Wenn wir das begreifen, würden wir ihm für seine Zucht danken und bezeugen, wie er uns geheiligt und zurückgebracht hat.
1. Korinther 11,29-32
GebetDanke Gott für seine väterliche Zucht und bitte um die Bereitschaft, dich von ihm korrigieren zu lassen.
Zum NachdenkenGab es Situationen, in denen du im Rückblick Gottes züchtigende Hand erkennen kannst, die dich bewahrt hat?
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Tag 6 von 7 · 28. Februar Der gute Hirte sucht das Verlorene
Jesus erzählt vom Hirten, der die 99 Schafe lässt, um das eine verlorene zu suchen. Er sagt: 'So ist es nicht der Wille eures Vaters im Himmel, dass eines dieser Kleinen verloren geht.' Die bewahrende Gnade ist kein Automatismus, sondern aktives Handeln Gottes. Gott lässt seine Kinder nicht einfach abirren. Er geht ihnen nach, sucht sie, bringt sie zurück. Selbst wenn Gläubige sich weit von ihm entfernen oder tief in Sünde verstricken – er vermag sie zurückzubringen, und er wird sie zurückbringen. Manchmal geschieht diese Rückkehr am Sterbebett, in letzter Sekunde – aber rechtzeitig. Wie beim Schächer am Kreuz zeigt Gott Gnade im letzten Augenblick. Seine bewahrende Kraft wirkt durch Heiligung, Korrektur und manchmal auch durch schwere Wege, aber immer mit dem Ziel, seine Kinder zum ewigen Ziel zu führen.
Matthäus 18,12-14
GebetBitte Gott, verirrte Schafe zurückzubringen und danke ihm, dass er dich selbst immer wieder zurückholt.
Zum NachdenkenKennst du jemanden, der sich vom Glauben entfernt hat? Wie kannst du für diese Person im Vertrauen auf Gottes bewahrende Macht beten?
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Tag 7 von 7 · 1. März Den Blick auf Jesus gerichtet
Der Hebräerbrief ermutigt uns: 'Lasst uns laufen mit Ausdauer den vor uns liegenden Wettlauf, indem wir hinschauen auf Jesus, den Anfänger und Vollender des Glaubens.' Inmitten von Bürden und umstrickender Sünde schauen wir auf den, der unser Werk begonnen hat und vollenden wird. Diese Wahrheit verändert, wie wir einander in der Gemeinde begegnen. Wir können Geschwistern in Anfechtung zusprechen: Du wirst nicht verloren gehen! Wenn du ein Kind Gottes bist, wird er dich bewahren. Diese Gewissheit betrifft nicht nur uns selbst, sondern alle Erwählten. In einer Welt voller Unsicherheit haben wir eine feste Hoffnung: Der treue Gott, der das gute Werk angefangen hat, wird es vollenden bis zum Tag Christi. Daran halten wir fest, darauf bauen wir, darin freuen wir uns – und mit dieser Freude ermutigen wir einander auf dem Weg zum Ziel.
Hebräer 12,1-2
GebetBete für ein Geschwister, das gerade angefochten ist, und danke Gott für seine Treue zur ganzen Gemeinde.
Zum NachdenkenWie kannst du diese Woche einem Geschwister die Gewissheit der bewahrenden Gnade zusprechen?