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Arche Gemeinde Hamburg

Doerriesweg 7, 22525 Hamburg
Täglicher Impuls
Tag 1 von 7

Lasst die Kinder zu Jesus kommen

Aus der Predigt „Let the Children Come to Me | Devotional by Wolfgang Wegert“ vom 26. Oktober

Jesus spricht ein klares Wort: 'Lasst die Kinder und wehret ihnen nicht, zu mir zu kommen.' Diese Worte richteten sich damals an die Jünger, die Kinder vom Herrn fernhalten wollten. Doch wie steht es heute mit uns? Als christliche Eltern wollen wir unseren Kindern gewiss den Segen Gottes nicht verweigern. Dennoch können wir sie ganz ungewollt von Jesus abhalten. Dies geschieht besonders dann, wenn wir uns nur auf äußerliches Benehmen konzentrieren und gute Manieren beibringen, ohne uns wirklich um das Herz unserer Kinder zu kümmern. Die wichtigste Aufgabe in der Erziehung ist nicht, perfekt funktionierende Kinder zu produzieren, sondern sie zu Jesus zu führen. Alles andere ist zweitrangig. Wenn wir diese Priorität aus den Augen verlieren, hindern wir unsere Kinder möglicherweise daran, dem Heiland zu begegnen.

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Jesus spricht ein klares Wort: 'Lasst die Kinder und wehret ihnen nicht, zu mir zu kommen.' Diese Worte richteten sich damals an die Jünger, die Kinder vom Herrn fernhalten wollten. Doch wie steht es heute mit uns? Als christliche Eltern wollen wir unseren Kindern gewiss den Segen Gottes nicht verweigern. Dennoch können wir sie ganz ungewollt von Jesus abhalten. Dies geschieht besonders dann, wenn wir uns nur auf äußerliches Benehmen konzentrieren und gute Manieren beibringen, ohne uns wirklich um das Herz unserer Kinder zu kümmern. Die wichtigste Aufgabe in der Erziehung ist nicht, perfekt funktionierende Kinder zu produzieren, sondern sie zu Jesus zu führen. Alles andere ist zweitrangig. Wenn wir diese Priorität aus den Augen verlieren, hindern wir unsere Kinder möglicherweise daran, dem Heiland zu begegnen.

Matthäus 19,14
Gebet

Bitte Jesus, dir zu zeigen, wo du deine Kinder zu ihm hinführen kannst, statt sie von ihm fernzuhalten.

Zum Nachdenken

Halte ich meine Kinder unbewusst von Jesus fern, indem ich mich nur auf äußerliches Verhalten konzentriere?

Aufnahme vom 25. Oktober 2026

Predigt

Gottesdienst-Livestream | Christian Wegert | 25.10.2026

Sonntag, 25. Oktober 2026
Römer 11,17-24
Kernaussage

Paulus warnt Heidenchristen vor Überheblichkeit gegenüber den Juden und ruft zur Demut auf. Wir sind als wilde Zweige aus reiner Gnade in den Ölbaum des Heils eingepfropft worden und tragen nicht die Wurzel, sondern die Wurzel trägt uns. Unsere Rettung ist unverdient und sollte uns bescheiden machen.

Ein Gottesdienst der Arche-Gemeinde Hamburg mit Lobpreis, Gemeindeankündigungen und einer ausführlichen Predigt von Pastor Christian Wegert über Römer 11,17-24. Der Schwerpunkt liegt auf der Warnung vor Überheblichkeit gegenüber Israel und der Ermahnung zur Demut für Heidenchristen. Die Predigt verwendet das Bild des Ölbaums, um zu verdeutlichen, dass Christen aus den Heiden durch Gnade in Gottes Heilsplan eingepfropft wurden und sich nicht über die ausgebrochenen Zweige (das ungläubige Israel) erheben sollen. Es folgen mehrere Lobpreislieder, Gebete für Israel, die Ukraine und Brasilien sowie praktische Gemeindehinweise zu Veranstaltungen, Taufen und der Gemeindegründung in Bremen.
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Ein Gottesdienst der Arche-Gemeinde Hamburg mit Lobpreis, Gemeindeankündigungen und einer ausführlichen Predigt von Pastor Christian Wegert über Römer 11,17-24. Der Schwerpunkt liegt auf der Warnung vor Überheblichkeit gegenüber Israel und der Ermahnung zur Demut für Heidenchristen. Die Predigt verwendet das Bild des Ölbaums, um zu verdeutlichen, dass Christen aus den Heiden durch Gnade in Gottes Heilsplan eingepfropft wurden und sich nicht über die ausgebrochenen Zweige (das ungläubige Israel) erheben sollen. Es folgen mehrere Lobpreislieder, Gebete für Israel, die Ukraine und Brasilien sowie praktische Gemeindehinweise zu Veranstaltungen, Taufen und der Gemeindegründung in Bremen.

Hauptthemen (4)

1. Das Bild des Ölbaums

  • • Der Ölbaum steht für das wahre Israel, den Überrest der Gläubigen
  • • Die Wurzel ist Abraham und die Verheißung der Rettung durch Glauben
  • • Natürliche Zweige (ungläubige Juden) wurden ausgebrochen
  • • Wilde Zweige (Heidenchristen) wurden gegen die Natur eingepfropft
  • • Dies ist ein ungewöhnlicher, gnadenvoller Akt Gottes, der botanisch unmöglich wäre

2. Warnung vor Überheblichkeit und Hochmut

  • • Heidenchristen sollen sich nicht über ausgebrochene Zweige erheben
  • • Antisemitismus hat keinen Platz in der Gemeinde
  • • Hochmut und Stolz zerstören Beziehungen und rauben Gott die Ehre
  • • Die Römer blickten mit Hochmut auf Israel herab, was auch Heidenchristen beeinflusste
  • • Paulus spricht prophetisch für alle Zeiten über das Verhältnis von Christen zu Juden

3. Sechs Lehren aus dem Bild des Ölbaums

  • • Sei demütig - wir haben nichts zur Rettung beigetragen
  • • Die Wurzel trägt uns, nicht wir die Wurzel - Jesus ist die Wurzel
  • • Vergiss deine geistliche Herkunft nicht - unsere Wurzeln reichen zu Abraham
  • • Es gibt nur einen Baum - keine Ersatztheologie, Juden- und Heidenchristen gehören zusammen
  • • Bete für Israel - Gott kann die ausgebrochenen Zweige wieder einpfropfen
  • • Eine Warnung - prüfe dich, ob du wirklich im Glauben stehst

4. Hoffnung für Israel

  • • Gott hat Israel nicht verstoßen
  • • Wenn Gott wilde Zweige einpfropfen kann, kann er auch natürliche Zweige wieder einpfropfen
  • • Gebet und Erwartung für eine Erweckung in Israel
  • • Gott vermag Israel wieder einzupfropfen
  • • Unterstützung für Mission in Israel

Biblische Grundlagen

Direkt zitiert

Römer 11,17-24

Wenn aber etliche der Zweige ausgebrochen wurden und du als ein wilder Ölzweig unter sie eingepfropft bist und mit Anteil bekommen hast an der Wurzel und der Fettigkeit des Ölbaums, so überhebe dich nicht gegen die Zweige. Überhebst du dich aber, so bedenke, nicht du trägst die Wurzel, sondern die Wurzel trägt dich. Nun sagst du aber, die Zweige sind ausgebrochen worden, damit ich eingepfropft werde. Ganz recht. Um ihres Unglaubens willen sind sie ausgebrochen worden. Du aber stehst durch den Glauben. Sei nicht hochmütig, sondern fürchte dich. Denn wenn Gott die natürlichen Zweige nicht verschont hat, könnte es sonst geschehen, dass er auch dich nicht verschont. So sieh nun die Güte und die Strenge Gottes. die Stränge gegen die, welche gefallen sind, die Güte aber gegen dich, sofern du bei der Güte bleibst, sonst wirst auch du abgehauen werden. Jene dagegen, wenn sie nicht im Unglauben verharren, werden wieder eingepfropft werden, denn Gott vermag sie wohl wieder einzupfropfen. Denn wenn du aus dem von Natur wilden Ölbaum herausgeschnitten und gegen die Natur in den edlen Ölbaum eingepfropft worden bist, wie viel eher können diese, die natürlichen Zweige, wieder in ihren eigenen Ölbaum eingepfropft werden.

Psalm 23

Der Herr ist mein Hirte und mir wird nichts mangeln. Er weidet mich auf einer grünen Aue und führt mich zum frischen Wasser. Er erquickt meine Seele. Er führt mich auf rechter Straße um seines Namens willen. und ob ich schon wanderte im finsteren Tal, fürchte ich kein Unglück, denn du bist bei mir. Dein Stecken und Stab, sie tröst mich und du bereitest vor mir einen Tisch im Angesicht meiner Feinde. Du salbst mein Haupt mit Öl und schenkst mir voll ein. Gutes und Barmherzigkeit werden mir folgen oder sie werden mich verfolgen mein Leben lang. Und ich werde bleiben im Hause des Herrn immer da.

Römer 8,35ff

Wer will uns scheiden von der Liebe des Christus? Drangsal oder Angst, Verfolgung, Hunger, Blöße, Gefahr, Schwert? Ja, ich bin gewiss, sagt er, ich bin ganz gewiss. Weder Tod noch Leben, weder Engel, weder Fürstentümer, weder Gewalten, Gegenwärtiges, Zukunftiges, weder Hohes, weder Tiefes, noch irgendein anderes Geschöpf kann uns von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist, scheiden.

Römer 8,29-30

Denn die er zuvor ersehen hat, die hat er auch vorherbestimmt, dem Ebenbild seines Sohnes gleichgestaltet zu werden. Die er aber vorherbestimmt hat, die hat er auch berufen. Die er aber berufen hat, die hat er auch gerechtfertigt. Die aber gerechtfertigt hat, die hat er auch verherrlicht.

Römer 5,9-10

Wie viel mehr nun werden wir, nachdem wir jetzt durch sein Blut gerechtfertigt worden sind, durch ihn vor dem Zorn errettet werden? Denn wenn wir mit Gott versöhnt worden sind durch den Tod seines Sohnes, als wir noch Feinde waren, wie viel mehr werden wir als Versöhnte gerettet werden durch sein Leben.

Weitere Referenzen

  • → Römer 11,13
  • → Römer 11,16
  • → Jeremia 11,16
  • → Hosea 14
  • → Römer 9
  • → Johannes 4 (Samariterin am Jakobsbrunnen)
  • → Offenbarung 22,16
  • → 1. Korinther 10,12
  • → Römer 11,1

Praktische Anwendung (5)

  • 1 Selbstprüfung im Glauben: Prüfe dich regelmäßig, ob du wirklich im Glauben stehst und nicht nur religiöse Routinen erfüllst. Niemand kann stellvertretend für dich glauben oder Buße tun - das musst du selbst tun.
  • 2 Demut gegenüber Israel praktizieren: Vermeide jede Form von Überheblichkeit oder Antisemitismus. Sei dir bewusst, dass deine geistlichen Wurzeln zu Abraham und Israel reichen. Bete für die Erlösung Israels und unterstütze Mission dort.
  • 3 Dankbarkeit für unverdiente Gnade: Erinnere dich täglich daran, dass du als wilder Zweig aus reiner Gnade eingepfropft wurdest. Du hast nichts zur Erlösung beigetragen - alles ist Gottes Werk durch Jesus Christus.
  • 4 Demut im Alltag leben: Prüfe dein Herz auf Stolz und Überheblichkeit in allen Lebensbereichen - Bildung, sozialer Status, theologisches Wissen. Begegne anderen mit Barmherzigkeit und Demut, besonders Ungläubigen.
  • 5 Wachsamkeit für die Gemeinde: Bleibe fest im Glauben und in der Hingabe an Gottes Wort. Sei dir bewusst, dass auch blühende Gemeinden vom Baum abgeschlagen werden können, wenn sie sich von der biblischen Wahrheit abwenden.

Impulse dieser Woche

  1. Tag 1 von 7 · 26. Oktober Eingepfropft durch Gnade allein

    Das Bild des Ölbaums zeigt uns eine erstaunliche Wahrheit: Wir Heidenchristen sind wie wilde Zweige, die gegen alle botanische Logik in den edlen Ölbaum des Heils eingepfropft wurden. Normalerweise pfropft man edle Zweige in wilde Stämme – aber Gott hat es umgekehrt gemacht. Was bedeutet das für uns? Unsere Rettung ist keine Selbstverständlichkeit. Wir hatten nichts vorzuweisen – keine geistliche Frucht, keine religiöse Tradition, die uns empfohlen hätte. Paulus sagt deutlich: 'Nicht du trägst die Wurzel, sondern die Wurzel trägt dich.' Wir sind allein aus Gnade Teil von Gottes Heilsplan geworden. Diese Erkenntnis sollte uns zutiefst demütig machen. Wir haben keinen Grund zur Überheblichkeit – weder gegenüber Israel noch gegenüber anderen Menschen. Unsere Position am Baum verdanken wir einzig und allein Gottes unverdienter Gnade und unserem Glauben an Jesus Christus.

    Römer 11,17-18

    Gebet

    Danke Gott für seine unfassbare Gnade, die dich als wilden Zweig in seinen Heilsplan eingepfropft hat. Bitte um ein demütiges Herz.

    Zum Nachdenken

    Bin ich mir bewusst, dass meine Rettung allein Gottes Gnade zu verdanken ist, oder verlasse ich mich manchmal auf meine eigenen Leistungen?

  2. Tag 2 von 7 · 27. Oktober Heute Die Warnung vor Hochmut

    Paulus richtet eine ernste Warnung an uns: 'Sei nicht hochmütig, sondern fürchte dich.' Diese Worte sollten uns aufhorchen lassen. Die Heidenchristen in Rom waren versucht, auf die ungläubigen Juden herabzublicken – schließlich waren diese ja 'ausgebrochen' worden, während sie selbst eingepfropft wurden. Doch der Apostel erinnert sie daran, dass sie allein durch den Glauben am Baum stehen, nicht durch irgendeine eigene Leistung. Hochmut ist ein gefährliches Gift, das unsere Beziehung zu Gott und zu anderen Menschen zerstört. Er raubt Gott die Ehre und macht uns blind für unsere eigene Bedürftigkeit. Diese Warnung gilt auch uns heute. Wenn wir anfangen, stolz auf unsere Gemeinde, unsere Theologie oder unsere geistliche Geschichte zu sein, verlassen wir den Boden des Glaubens. Wahres Christsein zeigt sich in demütiger Dankbarkeit, nicht in arroganter Selbstsicherheit.

    Römer 11,20

    Gebet

    Bitte Gott, dir zu zeigen, wo Hochmut in deinem Herzen Raum gewonnen hat, und schenke dir echte Demut.

    Zum Nachdenken

    Gibt es Bereiche in meinem Leben, in denen ich hochmütig geworden bin – gegenüber anderen Christen, Ungläubigen oder bestimmten Menschengruppen?

  3. Tag 3 von 7 · 28. Oktober Unsere geistlichen Wurzeln

    Jesus sagte zur Samariterin: 'Das Heil kommt aus den Juden.' Diese Worte erinnern uns daran, dass unsere geistlichen Wurzeln tief in die Geschichte Israels reichen. Jede Verheißung, die wir als Christen empfangen, wurde ursprünglich dem Volk Israel gegeben. Paulus fordert die Heidenchristen auf, ihre geistliche Herkunft nicht zu vergessen. Die Wurzel des Ölbaums ist Abraham und der Bund, den Gott mit ihm schloss – Rettung allein durch Glauben. Wir sind in diesen Stammbaum hineingenommen worden, wir haben ihn nicht selbst erschaffen. Das bedeutet: Wir sollten uns unserer jüdischen Wurzeln nicht schämen. Die Patriarchen, die Propheten, die Psalmen – all das gehört zu unserem geistlichen Erbe. Gott hat seinen Heilsplan über Israel in die Welt gebracht, und auch wir als Arche-Gemeinde stehen auf diesem Fundament. Lasst uns dankbar sein für diese reiche Geschichte!

    Johannes 4,22

    Gebet

    Danke Gott für die reiche geistliche Geschichte, in die er dich hineingepfropft hat, und bitte um ein tieferes Verständnis deiner Wurzeln.

    Zum Nachdenken

    Wie bewusst sind mir meine geistlichen Wurzeln im jüdischen Glauben, und wie prägt das mein Verständnis der Bibel?

  4. Tag 4 von 7 · 29. Oktober Ein Baum, ein Volk

    Paulus macht deutlich: Es gibt nur einen Ölbaum, nicht zwei. Mit dem Kommen Jesu und der Weltmission wurde kein zweiter Baum für die Heiden gepflanzt, der den ersten ersetzt hätte. Vielmehr wurden die gläubigen Heiden dem bereits bestehenden Volk Gottes hinzugefügt. Das widerspricht der sogenannten Ersatztheologie, nach der die christliche Kirche Israel ersetzt hat. Nein, sagt Paulus – Judenchristen und Heidenchristen gehören zum selben Baum, zum wahren Israel, zum Überrest derer, die durch Glauben gerettet sind. Es gibt auch keinen 'Plan B' Gottes. Die Gemeinde war nicht Gottes Notlösung, als Israel den Messias ablehnte. Von Anfang an war es sein Plan, Menschen aus allen Völkern in seinen Heilsplan einzubeziehen. Wir sind Teil eines großen, einheitlichen Werkes Gottes, das sich durch die gesamte Heilsgeschichte zieht – von Abraham bis heute.

    Römer 11,24

    Gebet

    Danke Gott für sein einheitliches Heilswerk und bitte ihn, dir zu helfen, die Einheit seines Volkes besser zu verstehen.

    Zum Nachdenken

    Sehe ich mich als Teil des einen Volkes Gottes zusammen mit allen Gläubigen aus Juden und Heiden durch die Geschichte hindurch?

  5. Tag 5 von 7 · 30. Oktober Hoffnung für Israel

    Wenn Gott wilde Zweige in den edlen Ölbaum einpfropfen kann, wie viel mehr kann er dann die natürlichen Zweige wieder einpfropfen! Diese Hoffnung durchzieht Paulus' gesamte Argumentation in Römer 11. Gott hat sein Volk nicht verstoßen – er hat noch große Pläne mit Israel. Die Zweige, die momentan im Unglauben ausgebrochen sind, können und werden von Gott wieder eingepfropft werden, wenn sie nicht im Unglauben verharren. Bei Gott ist kein Ding unmöglich. Wenn er uns Heiden retten konnte, kann er gewiss auch eine große Erweckung unter dem jüdischen Volk bewirken. Deshalb sollen wir nicht überheblich auf Israel herabblicken, sondern für das jüdische Volk beten. Wir sollen hoffen und glauben, dass Gott noch Großes tun wird. Unser Gebet sollte sein, dass viele Juden Jesus als ihren Messias erkennen und in den Baum des Heils zurückgeführt werden.

    Römer 11,23-24

    Gebet

    Bete für Israel und die Juden weltweit, dass Gott eine Erweckung schenkt und viele Jesus als Messias erkennen.

    Zum Nachdenken

    Bete ich regelmäßig für Israel und die Errettung des jüdischen Volkes, oder ist das für mich ein nebensächliches Thema?

  6. Tag 6 von 7 · 31. Oktober Güte und Strenge Gottes

    'So sieh nun die Güte und die Strenge Gottes' – diese Worte fordern uns auf, beide Seiten von Gottes Wesen zu erkennen. Gott ist barmherzig und gnädig, ja. Aber er ist auch heilig, gerecht und er wacht über die Heiligkeit seines Baumes. Wir sehen Gottes Güte in unserer eigenen Rettung – er hat uns, die wilden Zweige, eingepfropft. Wir sehen seine Strenge in den ausgebrochenen Zweigen – er nimmt Unglaube und Ablehnung seines Sohnes ernst. Beide Aspekte gehören zusammen und dürfen nicht voneinander getrennt werden. Diese Wahrheit soll uns nicht in Angst versetzen, sondern zu einer gesunden Gottesfurcht führen. Wir dienen einem großen, mächtigen Gott, der sowohl liebevoll als auch gerecht ist. Das sollte uns zu einem Leben in Hingabe und Gehorsam motivieren, nicht aus Zwang, sondern aus dankbarer Liebe zu dem, der uns so gnädig war.

    Römer 11,22

    Gebet

    Bitte Gott um ein ausgewogenes Verständnis seines Wesens und um eine gesunde Gottesfurcht, die dich zur Hingabe motiviert.

    Zum Nachdenken

    Halte ich beide Aspekte von Gottes Wesen – seine Güte und seine Strenge – in gesunder Balance, oder betone ich das eine auf Kosten des anderen?

  7. Tag 7 von 7 · 1. November Prüfe dich selbst

    Paulus ruft uns zur Selbstprüfung auf: Stehen wir wirklich im Glauben? Diese Frage ist nicht dazu gedacht, uns zu verunsichern, sondern uns zur Wachsamkeit anzuhalten. Ein wiedergeborener Christ darf sich seines Heils gewiss sein – aber wir müssen auch ehrlich prüfen, ob unser Glaube echt ist. Es ist möglich, zur Gemeinde zu gehören, mitzumachen, Bibelverse zu kennen – und dennoch niemals wirklich Christus vertraut zu haben. Niemand kann stellvertretend für uns glauben oder Buße tun. Jeder muss persönlich auf das Evangelium reagieren mit Umkehr und Glauben. Die ernste Warnung gilt sowohl Gemeinden als Ganzes als auch jedem Einzelnen. Geschichte zeigt uns, wie blühende Gemeinden vom Glauben abfielen. Lasst uns wachsam bleiben, fest am Wort Gottes festhalten und täglich in der Gnade und im Glauben wachsen. So werden wir als fruchtbare Zweige am Ölbaum bleiben, zur Ehre dessen, der uns eingepfropft hat.

    2. Korinther 13,5

    Gebet

    Bitte Gott um Klarheit über den Zustand deines Glaubens und um Kraft, fest in Christus verwurzelt zu bleiben.

    Zum Nachdenken

    Wenn ich mein Leben ehrlich prüfe: Vertraue ich wirklich auf Christus allein, oder verlasse ich mich auf äußere Zugehörigkeit zur Gemeinde?