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Arche Gemeinde Hamburg

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Täglicher Impuls
Tag 2 von 7

Das Herz ist das Problem

Aus der Predigt „Let the Children Come to Me | Devotional by Wolfgang Wegert“ vom 26. Oktober

Die Bibel sagt uns eine unbequeme Wahrheit: 'Das Böse ist von Jugend auf.' Die Unarten unserer Kinder – Ungehorsam, Trotz, Lügen – sind keine oberflächlichen Fehler, die man einfach wegtrainieren kann. Sie spiegeln wider, was im Herzen ist. Viele Väter versuchen es mit christlichem Drill, mit Gesetzlichkeit. Doch das hält Kinder eher von Christus ab, als dass es sie zu ihm hinführt. Wenn wir nicht das Herz der Heranwachsenden ansprechen, doktorn wir nur an den Symptomen herum. Unsere Kinder werden von der gleichen Not gequält wie wir – von unserem sündigen Herzen. Das Benehmen der Kleinen spiegelt nur wider, was in ihrem Herzen ist. Deshalb brauchen sie nicht nur Zucht und Ordnung, sondern vor allem das Evangelium, das Herzen verändert.

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Die Bibel sagt uns eine unbequeme Wahrheit: 'Das Böse ist von Jugend auf.' Die Unarten unserer Kinder – Ungehorsam, Trotz, Lügen – sind keine oberflächlichen Fehler, die man einfach wegtrainieren kann. Sie spiegeln wider, was im Herzen ist. Viele Väter versuchen es mit christlichem Drill, mit Gesetzlichkeit. Doch das hält Kinder eher von Christus ab, als dass es sie zu ihm hinführt. Wenn wir nicht das Herz der Heranwachsenden ansprechen, doktorn wir nur an den Symptomen herum. Unsere Kinder werden von der gleichen Not gequält wie wir – von unserem sündigen Herzen. Das Benehmen der Kleinen spiegelt nur wider, was in ihrem Herzen ist. Deshalb brauchen sie nicht nur Zucht und Ordnung, sondern vor allem das Evangelium, das Herzen verändert.

1. Mose 8,21
Gebet

Bitte Gott um Weisheit, nicht nur äußerliches Verhalten zu korrigieren, sondern das Herz deiner Kinder zu erreichen.

Zum Nachdenken

Versuche ich, nur das Verhalten meiner Kinder zu ändern, oder spreche ich auch ihr Herz an?

Aufnahme vom 30. August 2026

Predigt

Jeder, der an ihn glaubt, wird nicht zuschanden werden | Christian Wegert | 30.08.2026

Sonntag, 30. August 2026
Römer 9,30-33
Kernaussage

Die Predigt behandelt die paradoxe Frage, warum Menschen das Evangelium der Rettung ablehnen, während andere es annehmen. Die Antwort liegt in zwei untrennbaren Wahrheiten: Gottes Souveränität in der Erwählung und die volle Verantwortung des Menschen für seine Reaktion auf das Evangelium. Jesus Christus ist der Stein des Anstoßes, an dem sich Menschen stoßen, weil das Evangelium den menschlichen Stolz zerschlägt und völlige Selbstaufgabe verlangt.

In dieser Predigt behandelt Pastor Christian Wegert die Frage, warum Menschen das Evangelium der Rettung ablehnen. Anhand von Römer 9,30-33 erklärt er das Paradox, dass die Heiden, die nicht nach Gerechtigkeit strebten, diese durch Glauben erlangten, während Israel, das nach dem Gesetz der Gerechtigkeit strebte, es nicht erreichte. Der Apostel Paulus leidet darunter, dass seine Landsleute Jesus ablehnen, während die Heiden das Evangelium annehmen. Diese Frage bewegt nicht nur Paulus, sondern auch viele Gläubige heute, die Familienangehörige oder Freunde haben, die sich von Christus abwenden. Die Antwort auf diese Frage hat zwei untrennbare Seiten: die Souveränität Gottes in seiner Erwählung und die volle Verantwortung des Menschen für seine Reaktion auf das Evangelium. Israel und alle, die das Evangelium ablehnen, tun dies aus zwei Gründen: Sie suchen auf verkehrte Weise durch Werke statt durch Glauben, und sie stolpern über den Stein des Anstoßes - Jesus Christus selbst. Jesus ist ein Ärgernis, weil er gering erscheint, weil er verlangt, dass man sich selbst aufgibt, und weil er im Glauben angenommen werden muss. Doch genau dieses anstößige Evangelium ist notwendig, um unseren Stolz zu brechen. Die Predigt schließt mit der Verheißung aus Jesaja: Jeder, der an Christus glaubt, wird nicht zuschanden werden, während die Gottlosen am Tag des Gerichts beschämt dastehen werden.
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In dieser Predigt behandelt Pastor Christian Wegert die Frage, warum Menschen das Evangelium der Rettung ablehnen. Anhand von Römer 9,30-33 erklärt er das Paradox, dass die Heiden, die nicht nach Gerechtigkeit strebten, diese durch Glauben erlangten, während Israel, das nach dem Gesetz der Gerechtigkeit strebte, es nicht erreichte. Der Apostel Paulus leidet darunter, dass seine Landsleute Jesus ablehnen, während die Heiden das Evangelium annehmen. Diese Frage bewegt nicht nur Paulus, sondern auch viele Gläubige heute, die Familienangehörige oder Freunde haben, die sich von Christus abwenden. Die Antwort auf diese Frage hat zwei untrennbare Seiten: die Souveränität Gottes in seiner Erwählung und die volle Verantwortung des Menschen für seine Reaktion auf das Evangelium. Israel und alle, die das Evangelium ablehnen, tun dies aus zwei Gründen: Sie suchen auf verkehrte Weise durch Werke statt durch Glauben, und sie stolpern über den Stein des Anstoßes - Jesus Christus selbst. Jesus ist ein Ärgernis, weil er gering erscheint, weil er verlangt, dass man sich selbst aufgibt, und weil er im Glauben angenommen werden muss. Doch genau dieses anstößige Evangelium ist notwendig, um unseren Stolz zu brechen. Die Predigt schließt mit der Verheißung aus Jesaja: Jeder, der an Christus glaubt, wird nicht zuschanden werden, während die Gottlosen am Tag des Gerichts beschämt dastehen werden.

Hauptthemen (5)

1. Die paradoxe Situation von Israel und den Heiden

  • • Heiden, die nicht nach Gerechtigkeit strebten, erlangten Gerechtigkeit aus Glauben
  • • Israel, das nach dem Gesetz der Gerechtigkeit strebte, erreichte es nicht
  • • Diese Situation war für Paulus keine theoretische Frage, sondern traf sein Herz tief
  • • Vergleichbar mit christlichen Familien, deren Kinder sich von Gott abwenden, während Außenstehende zum Glauben kommen

2. Gottes Souveränität und menschliche Verantwortung

  • • Wie zwei Seiten einer Münze - beide Wahrheiten sind untrennbar
  • • Gottes Souveränität: Jakob habe ich geliebt, Esau habe ich gehasst
  • • Menschliche Verantwortung: Jeder ist voll verantwortlich für seine Reaktion auf das Evangelium
  • • Niemand kann sich hinter Gottes Souveränität verstecken
  • • Paulus ertrug alles standhaft um der Auserwählten willen, damit sie Errettung erlangen

3. Warum Menschen das Evangelium ablehnen - Verkehrte Suche

  • • Israel suchte Gerechtigkeit auf falsche Weise - durch Werke statt durch Glauben
  • • Es gibt nur einen richtigen Weg zu Gott
  • • Falsche Wege unterschätzen die eigene Sünde und die Kosten der Erlösung
  • • Der höchste Preis wurde gezahlt: Der Sohn Gottes vergoss sein Blut
  • • Menschen versuchen, das Kreuz zu umgehen und Abkürzungen zu Gott zu finden

4. Jesus Christus - der Stein des Anstoßes

  • • Jesus ist der Stein, an dem Menschen stolpern und zu Fall kommen
  • • Er ist ein Ärgernis, weil er in den Augen der Menschen gering ist
  • • Er verlangt völlige Selbstaufgabe - keine Mischung von eigener Leistung und Gnade
  • • Das Evangelium muss anstößig sein, um unseren Stolz zu zerschlagen
  • • Stolz ist die eigentliche Wurzel der Sünde und muss ausgerissen werden

5. Die Verheißung für Glaubende

  • • Jeder, der an ihn glaubt, wird nicht zuschanden werden
  • • Im Endgericht werden Gottlose beschämt und sprachlos sein
  • • Gläubige haben Christus als Fürsprecher und Fundament
  • • Der Glaube wird sich nicht als Illusion erweisen
  • • Christus verleiht festen Stand und Gewissheit des Heils

Biblische Grundlagen

Direkt zitiert

Römer 9,30-33

Was wollen wir nun sagen? Dass Heiden, die nicht nach Gerechtigkeit strebten, Gerechtigkeit erlangt haben und zwar die Gerechtigkeit aus Glauben, dass aber Israel, das nach dem Gesetz der Gerechtigkeit strebte, das Gesetz der Gerechtigkeit nicht erreicht hat. Warum? Weil es nicht aus Glauben geschah, sondern aus Werken des Gesetzes, denn sie haben sich gestoßen an dem Stein des Anstoßes, wie geschrieben steht: Siehe, ich lege in Zion einen Stein des Anstoßes und einen Fels des Ärgernisses und jeder, der an ihn glaubt, wird nicht zu Schanden werden.

Römer 10,1

Brüder, der Wunsch meines Herzens und mein Flehen zu Gott für Israel ist, dass sie gerettet werden.

Römer 8,31

Was sollen wir nun hierzu sagen? Ist Gott für uns? Wer kann gegen uns sein?

Römer 9,14-16

Was wollen wir nun sagen? Ist etwa Ungerechtigkeit bei Gott, das sei ferne. Denn zu Mose spricht er: Wem ich gnädig bin, dem bin ich gnädig und über wen ich mich erbarme, über den erbarme ich mich. So liegt es nun nicht an jemandes Wollen oder laufen, sondern an Gottes Erbarmen.

2. Timotheus 2,10

Darum ertrage ich alles standhaft, um der Auserwählten Willen, damit auch sie die Errettung erlangen, die in Christus Jesus ist.

1. Petrus 2,7-8

Für euch nun, die ihr glaubt, ist er kostbar. Für die aber, die sich weigern zu glauben, gilt der Stein, den die Bauleute verworfen haben, gerade der ist zum Eckstein geworden, ein Stein des Anstoßes und ein Fels des Ärgernisses. Weil sie sich weigern, dem Wort zu glauben, nehmen sie Anstoß.

Offenbarung 6,15-17

Die Könige der Erde und die Großen und die Reichen, die Heerführer und die Mächtigen und alle Knechte und alle Freien verbargen sich in den Klüften und in den Felsen der Berge, und sie sprachen zu den Bergen und zu den Felsen: Fallt auf uns und verbergt uns vor dem Angesicht dessen, der auf dem Thron sitzt und vor dem Zorn des Lammes, denn der große Tag seines Zorns ist gekommen. Und wer kann bestehen?

Weitere Referenzen

  • → Römer 4,1
  • → Römer 6,1
  • → Römer 7,7
  • → Jesaja (Quelle des Zitats über den Stein des Anstoßes)

Praktische Anwendung (4)

  • 1 Erkenne deine volle Verantwortung: Du bist voll verantwortlich für deine Reaktion auf das Evangelium. Du kannst dich nicht hinter Gottes Souveränität verstecken. Reagiere heute mit Buße und Glauben auf die Botschaft von Jesus Christus.
  • 2 Lege deinen Stolz ab: Der Weg zu Gott verläuft nicht über Selbstwert, Erfolge, Reichtum oder religiöse Leistungen. Du musst alles ablegen und bekennen: 'Herr, ich habe nichts zu bringen. Du allein bist meine Rettung - 100% und keine Mischung.'
  • 3 Nimm Jesus als den einzigen Weg an: Es gibt keine Abkürzungen zu Gott, die das Kreuz umgehen. Jesus ist der einzige Weg zur Errettung. Beuge deine Knie am Fuß des Kreuzes und sage: 'Du regierst, und was du sagst ist wahr, und das will ich tun.'
  • 4 Vertraue auf die Gewissheit des Heils: Wenn du an Christus glaubst, wirst du nicht zuschanden werden. Im Endgericht wird Christus als dein Fürsprecher sagen: 'Die Strafe ist bezahlt. Ich habe sie am Kreuz getragen.' Halte fest an dieser Gewissheit.

Impulse aus der Woche ab 31. August

  1. Tag 1 von 7 · 31. August Das Paradox des Evangeliums

    Warum nehmen manche Menschen das Evangelium an, während andere es ablehnen? Paulus ringt mit diesem Paradox: Die Heiden, die nicht nach Gerechtigkeit strebten, haben sie durch Glauben erlangt. Israel hingegen, das nach dem Gesetz der Gerechtigkeit strebte, hat es nicht erreicht. Dieser Schmerz des Paulus ist kein akademisches Problem. Es ist die Last seines Herzens für seine Landsleute. Vielleicht kennst du diesen Schmerz auch – wenn Familienmitglieder, die das Evangelium kennen, sich von Christus abwenden, während Menschen von außen zum Glauben kommen. Die Frage 'Warum lehnt jemand das Evangelium ab?' hat zwei untrennbare Seiten: Gottes Souveränität in seiner Erwählung und die volle Verantwortung des Menschen für seine Reaktion. Beide Wahrheiten laufen parallel wie Schienen eines Gleises – wir dürfen nicht die eine gegen die andere ausspielen.

    Römer 9,30-33

    Gebet

    Bitte Gott um ein tieferes Verständnis seiner Souveränität und zugleich um Treue in deiner Verantwortung, das Evangelium weiterzugeben.

    Zum Nachdenken

    Kennst du Menschen, die das Evangelium ablehnen, obwohl sie es kennen? Wie trägst du diese Last vor Gott?

  2. Tag 2 von 7 · 1. September Souveränität und Verantwortung

    Wie passt Gottes Souveränität mit menschlicher Verantwortung zusammen? Diese Frage ist wie eine Münze mit zwei Seiten – du kannst nicht die eine haben ohne die andere. Gott sagt: 'Jakob habe ich geliebt, Esau habe ich gehasst.' Seine Gnade ist seine Entscheidung. 'Wem ich gnädig bin, dem bin ich gnädig.' Das ist die eine Seite. Aber zugleich ist jeder Mensch voll verantwortlich für seine Reaktion auf das Evangelium. Niemand kann sich hinter Gottes Souveränität verstecken. Paulus selbst lebte in dieser Spannung. Obwohl er fest an Gottes Erwählung glaubte, schrieb er an Timotheus: 'Darum ertrage ich alles standhaft um der Auserwählten willen, damit auch sie die Errettung erlangen.' Er legte nicht die Hände in den Schoß, sondern arbeitete, predigte und litt trotz Verfolgung. Beide Wahrheiten sind vollkommen vereinbar und absolut wahr.

    Römer 9,14-16

    Gebet

    Danke Gott für seine souveräne Gnade und bitte ihn um Kraft, treu deine Verantwortung wahrzunehmen, sein Evangelium zu verkündigen.

    Zum Nachdenken

    Wie beeinflusst dein Verständnis von Gottes Souveränität deine Bereitschaft, aktiv für das Evangelium zu arbeiten?

  3. Tag 3 von 7 · 2. September Der falsche Weg

    Es gibt falsche Wege, Gott zu suchen. Das ist in unserer Zeit Sprengstoff für die Ohren. Wir leben in einer Kultur, die sagt, dass unsere bloße Offenheit für Gott ihn glücklich macht. Hauptsache, wir haben eine Grundoffenheit – dann kann man nichts falsch machen. Doch die Schrift sagt etwas anderes. Israel suchte Gerechtigkeit 'nicht aus Glauben, sondern aus Werken des Gesetzes'. Sie gingen auf Irrwegen. Das geschieht heute noch: Menschen denken, sie seien nicht so schlecht, dass sie Gottes verdammendes Urteil verdient hätten. Sie unterschätzen ihre Sünde und die Kosten der Erlösung. Der Sohn Gottes gab sein Leben – das war der höchste Preis, der überhaupt gezahlt werden konnte. Es gibt nur einen richtigen Weg zu Gott: durch Glauben an Jesus Christus, nicht durch unsere Werke oder Offenheit.

    Römer 9,32

    Gebet

    Bekenne Gott, wo du versuchst, durch eigene Werke oder Bemühungen zu ihm zu kommen, statt allein durch Glauben an Jesus.

    Zum Nachdenken

    Auf welche Weise versuchst du manchmal, deine Beziehung zu Gott durch eigene Leistung zu sichern, statt einfach zu glauben?

  4. Tag 4 von 7 · 3. September Der Stein des Anstoßes

    Jesus selbst ist der Stein des Anstoßes, über den Menschen stolpern. Petrus schreibt: 'Für euch nun, die ihr glaubt, ist er kostbar. Für die aber, die sich weigern zu glauben, gilt: Der Stein, den die Bauleute verworfen haben, gerade der ist zum Eckstein geworden, ein Stein des Anstoßes und ein Fels des Ärgernisses.' Warum ist Jesus ein Ärgernis? Erstens, weil er in den Augen der Menschen gering ist. Er kam nicht mit Pomp und Macht, sondern als hilfloses Baby von armen Eltern. Er hatte 'keine Gestalt und keine Pracht'. Zweitens, weil er verlangt, dass man sich selbst aufgeben muss. Der Weg zu Gott verläuft nicht über unseren Selbstwert, unsere Erfolge oder religiösen Leistungen. Drittens, weil er im Glauben angenommen werden muss – 100% von ihm, 0% von uns.

    1. Petrus 2,6-8

    Gebet

    Bitte Jesus, dir zu zeigen, wo du noch versuchst, um das Kreuz herumzukommen, und gib ihm die Kontrolle über diese Bereiche.

    Zum Nachdenken

    In welchen Bereichen deines Lebens ist Jesus dir noch ein Ärgernis, weil er deine Selbstaufgabe fordert?

  5. Tag 5 von 7 · 4. September Der zerbrochene Stolz

    Warum hat Gott ein Evangelium entwickelt, das so anstößig ist? Kennt er nicht die Regeln des Marketings? Ein Werbefachmann würde das Produkt an die empfundenen Bedürfnisse anpassen. Aber Gott weiß genau, was er tut: Er zerschlägt unseren Stolz. Erst dann können wir gerettet werden. Stolz ist die eigentliche Wurzel der Sünde. Es kann keine Erlösung geben, solange unser Stolz nicht mit der Wurzel ausgerissen wird. Wir wollen keinen Gott über uns. Wir wollen autonom und selbstbestimmt sein. Das Evangelium muss so sein, weil es notwendig ist, unseren Stolz zu brechen. Erst wenn der Stolz zerstört ist, sind wir bereit, an Jesus zu glauben und auf ihm aufzubauen. Das ist keine schlechte Marketingstrategie, sondern göttliche Weisheit.

    Offenbarung 6,15-17

    Gebet

    Bitte Gott, deinen Stolz zu brechen und dir die Gnade zu geben, dich völlig vor ihm zu beugen und seine Herrschaft anzuerkennen.

    Zum Nachdenken

    Wo zeigt sich Stolz in deinem Leben – der Wunsch, ohne völlige Abhängigkeit von Gott zu leben?

  6. Tag 6 von 7 · 5. September Nicht zuschanden werden

    Paulus schließt mit einer wunderbaren Verheißung aus Jesaja: 'Siehe, ich lege in Zion einen Stein des Anstoßes und einen Fels des Ärgernisses, aber jeder, der an ihn glaubt, wird nicht zuschanden werden.' Zuschanden werden bedeutet beschämt sein. Wenn wir vor Gottes endgültigem Gericht erscheinen, werden die Gottlosen beschämt sein. Ihre Taten, Gedanken und Worte werden ihnen vorgehalten. Sie werden sprachlos sein, völlig erschüttert, ohne Fürsprecher. Aber wer an Christus glaubt, wird nicht zuschanden werden. Für ihn ist Jesus zum Eckstein und Felsen geworden, auf dem sein Leben bis in Ewigkeit ruht. Wenn die Anklage verlesen wird, kommt Christus an deine Seite und sagt: 'Euer Ehren, die Strafe ist bezahlt. Ich habe sie am Kreuz getragen.' Dein Glaube wird sich nicht als Illusion erweisen.

    Jesaja 28,16

    Gebet

    Danke Jesus, dass er deine Strafe getragen hat und dass du im Gericht nicht beschämt dastehen wirst, sondern in ihm geborgen bist.

    Zum Nachdenken

    Wie tröstet dich die Gewissheit, dass du im Gericht nicht zuschanden werden wirst, weil Christus für dich eintritt?

  7. Tag 7 von 7 · 6. September Die Einladung zum Glauben

    Die Frage heute ist: Willst du nicht glauben? Willst du nicht deinen Stolz ablegen? Es gibt nur diesen einen Weg, und der geht am Kreuz entlang zu Christus. Wir können das Kreuz nicht umkurven, sonst gibt es keine Sühnung für unsere Schuld. Paulus schreibt im nächsten Kapitel: 'Brüder, der Wunsch meines Herzens und mein Flehen zu Gott für Israel ist, dass sie gerettet werden.' Diese Leidenschaft sollte auch uns bewegen – für unsere Familien, Freunde und Kollegen. Lieber Bruder, liebe Schwester, die du Gott vertraust: Halte fest! Du wirst nicht zuschanden werden. Denn Christus ist nicht mehr ein Fels des Anstoßes für dich, sondern der Eckstein, das Fundament deines Glaubens. Und wer noch nicht glaubt: Tue es heute. Gott lädt dich in seiner unbestechlichen Gradlinigkeit und Liebe ein, zu Jesus zu kommen.

    Römer 10,1

    Gebet

    Nenne vor Gott die Namen der Menschen, für die du betest, und bitte ihn, ihren Stolz zu brechen und sie zu Jesus zu ziehen.

    Zum Nachdenken

    Für wen in deinem Umfeld betest du, dass sie Jesus als ihren Eckstein annehmen? Was kannst du konkret diese Woche tun?