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Arche Gemeinde Hamburg

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Täglicher Impuls
Tag 2 von 7

Das Herz ist das Problem

Aus der Predigt „Let the Children Come to Me | Devotional by Wolfgang Wegert“ vom 26. Oktober

Die Bibel sagt uns eine unbequeme Wahrheit: 'Das Böse ist von Jugend auf.' Die Unarten unserer Kinder – Ungehorsam, Trotz, Lügen – sind keine oberflächlichen Fehler, die man einfach wegtrainieren kann. Sie spiegeln wider, was im Herzen ist. Viele Väter versuchen es mit christlichem Drill, mit Gesetzlichkeit. Doch das hält Kinder eher von Christus ab, als dass es sie zu ihm hinführt. Wenn wir nicht das Herz der Heranwachsenden ansprechen, doktorn wir nur an den Symptomen herum. Unsere Kinder werden von der gleichen Not gequält wie wir – von unserem sündigen Herzen. Das Benehmen der Kleinen spiegelt nur wider, was in ihrem Herzen ist. Deshalb brauchen sie nicht nur Zucht und Ordnung, sondern vor allem das Evangelium, das Herzen verändert.

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Die Bibel sagt uns eine unbequeme Wahrheit: 'Das Böse ist von Jugend auf.' Die Unarten unserer Kinder – Ungehorsam, Trotz, Lügen – sind keine oberflächlichen Fehler, die man einfach wegtrainieren kann. Sie spiegeln wider, was im Herzen ist. Viele Väter versuchen es mit christlichem Drill, mit Gesetzlichkeit. Doch das hält Kinder eher von Christus ab, als dass es sie zu ihm hinführt. Wenn wir nicht das Herz der Heranwachsenden ansprechen, doktorn wir nur an den Symptomen herum. Unsere Kinder werden von der gleichen Not gequält wie wir – von unserem sündigen Herzen. Das Benehmen der Kleinen spiegelt nur wider, was in ihrem Herzen ist. Deshalb brauchen sie nicht nur Zucht und Ordnung, sondern vor allem das Evangelium, das Herzen verändert.

1. Mose 8,21
Gebet

Bitte Gott um Weisheit, nicht nur äußerliches Verhalten zu korrigieren, sondern das Herz deiner Kinder zu erreichen.

Zum Nachdenken

Versuche ich, nur das Verhalten meiner Kinder zu ändern, oder spreche ich auch ihr Herz an?

Aufnahme vom 13. September 2026

Predigt

Glaube ist keine Privatsache | Wolfgang Wegert | 13.09.2026

Sonntag, 13. September 2026
Römer 10,9-13
Kernaussage

Das Evangelium ist einfach und jedem zugänglich: Wer mit seinem Mund Jesus als Herrn bekennt und in seinem Herzen glaubt, dass Gott ihn von den Toten auferweckt hat, wird gerettet. Es gibt keinen Unterschied zwischen Juden und Heiden - alle haben denselben Herrn, der reich ist für alle, die ihn anrufen, und jeder, der den Namen des Herrn anruft, wird gerettet werden.

Wolfgang Wegert predigt über Römer 10,9-13 und betont die Einfachheit des Evangeliums bei gleichzeitiger Klarheit über den Glaubensinhalt. Er erklärt, dass der rettende Glaube kein beliebiger Glaube ist, sondern der Glaube an Jesus Christus als den Herrn und Gott, der von den Toten auferstanden ist. Der Prediger hebt hervor, dass wahrer Glaube immer mit einem Bekenntnis einhergeht - Glaube ist keine Privatsache, sondern zeigt sich notwendigerweise im öffentlichen Zeugnis. Dies wird auch in der Taufe sichtbar, wo Gläubige ihren Glauben vor der Welt bekennen. Wegert ermutigt die Gemeinde, dass niemand, der an Jesus glaubt, je zu Schanden werden wird. Er betont die Gleichheit aller Menschen vor Gott - Juden wie Heiden haben denselben Herrn, der reich ist an Erbarmen für alle, die ihn anrufen. Der Prediger schließt mit der Zusage, dass jeder, der den Namen des Herrn anruft, gerettet wird. Er ermutigt die Zuhörer, dass sie als Kinder Gottes die wahrhaft reichsten Menschen sind, weil sie am unerschöpflichen Reichtum Gottes teilhaben.
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Wolfgang Wegert predigt über Römer 10,9-13 und betont die Einfachheit des Evangeliums bei gleichzeitiger Klarheit über den Glaubensinhalt. Er erklärt, dass der rettende Glaube kein beliebiger Glaube ist, sondern der Glaube an Jesus Christus als den Herrn und Gott, der von den Toten auferstanden ist. Der Prediger hebt hervor, dass wahrer Glaube immer mit einem Bekenntnis einhergeht - Glaube ist keine Privatsache, sondern zeigt sich notwendigerweise im öffentlichen Zeugnis. Dies wird auch in der Taufe sichtbar, wo Gläubige ihren Glauben vor der Welt bekennen. Wegert ermutigt die Gemeinde, dass niemand, der an Jesus glaubt, je zu Schanden werden wird. Er betont die Gleichheit aller Menschen vor Gott - Juden wie Heiden haben denselben Herrn, der reich ist an Erbarmen für alle, die ihn anrufen. Der Prediger schließt mit der Zusage, dass jeder, der den Namen des Herrn anruft, gerettet wird. Er ermutigt die Zuhörer, dass sie als Kinder Gottes die wahrhaft reichsten Menschen sind, weil sie am unerschöpflichen Reichtum Gottes teilhaben.

Hauptthemen (5)

1. Die Einfachheit des Evangeliums

  • • Das Evangelium ist nicht kompliziert und erfordert keine akademischen Studien oder besondere spirituelle Erfahrungen
  • • Ein schlichter, kindlicher Glaube genügt zur Errettung
  • • Christus ist bereits vom Himmel gekommen und von den Toten auferstanden - wir müssen ihn nicht holen
  • • Das Wort des Glaubens ist nahe, in deinem Mund und in deinem Herzen

2. Jesus als Herr und Gott

  • • Der Glaube muss an einen bestimmten Jesus gerichtet sein, nicht an irgendeinen beliebigen Gott
  • • Jesus wird als 'Herr' bezeichnet, was gleichbedeutend mit JHWH, dem Namen Gottes, ist
  • • Christus ist göttlich, der Sohn Gottes, eines Wesens mit dem Vater und dem Heiligen Geist
  • • Es gibt viele selbstgemachte 'Jesuse' heute, aber nur der Jesus der Bibel kann erretten
  • • Man muss an den gekreuzigten und auferstandenen Sohn Gottes glauben

3. Glaube des Herzens und Bekenntnis des Mundes

  • • Mit dem Herzen glaubt man zur Gerechtigkeit, mit dem Mund bekennt man zur Rettung
  • • Das Herz bezeichnet in der Bibel den Wesenskern, das Zentrum der Persönlichkeit
  • • Wenn der Glaube im Herzen verwurzelt ist, kommt das Bekenntnis von selbst
  • • Ein Glaubensbekenntnis ohne Herz ist leeres Geschwätz und Verhöhnung des Glaubens
  • • Christlicher Glaube ist nie Privatsache - seine Natur ist das Zeugnis und Bekenntnis
  • • Die Taufe ist Wesensbestandteil der Errettung als öffentliches Bekenntnis

4. Kein Unterschied zwischen Juden und Heiden

  • • Für Juden und Heiden gibt es nur einen Heilsweg
  • • Beide haben denselben Herrn, der reich ist für alle, die ihn anrufen
  • • Es gelten dieselben Verheißungen, derselbe Glaube, dasselbe Evangelium für alle Menschen
  • • Gott ist reich und sein Reichtum ist unschätzbar - ihm gehört alles
  • • Die Kinder Gottes sind die reichsten Menschen, weil Gott seinen Reichtum über sie ausschüttet

5. Gewissheit der Errettung

  • • Wer glaubt, wird nicht zu Schanden werden und nicht beschämt werden
  • • Wer glaubt, flieht nicht, sondern bleibt fest stehen
  • • Die Gerechtigkeit aus Glauben ist fester Besitz, der niemals geraubt werden kann
  • • Auch bei Anfechtungen durch Menschen, Teufel oder das eigene Gewissen gilt: Widersteht dem Teufel
  • • Jeder, der den Namen des Herrn anruft, wird gerettet werden

Biblische Grundlagen

Direkt zitiert

Römer 10,9-13

Denn wenn du mit deinem Mund Jesus als den Herrn bekennst und du in deinem Herzen glaubst, dass Gott ihn aus den Toten auferweckt hat, so wirst du gerettet. Denn mit dem Herzen glaubt man, um gerecht zu werden, und mit dem Mund bekennt man, um gerettet zu werden. Denn die Schrift spricht, jeder, der an ihn glaubt, wird nicht zu Schanden werden. Es ist ja kein Unterschied zwischen Juden und Griechen. Alle haben denselben Herrn. Der Reich ist für alle, die ihn anrufen. Denn jeder, der den Namen des Herrn anruft, wird gerettet werden.

2. Mose 3,15

Der Herr, der Gott eurer Väter, hat mich zu euch gesandt. Das ist mein Name ewiglich.

Römer 9,5

Christus, der über alle ist, hochgelobter Gott in Ewigkeit. Amen.

5. Mose 30,14

Das Wort ist sehr nahe bei dir in deinem Mund und in deinem Herzen, sodass du es tun kannst.

Jesaja 28,16

Wer glaubt, der flieht nicht.

Psalm 50

Wenn ich hungrig wäre, so würde ich es doch keinem Menschen sagen. Denn mir gehört der Erdkreis und alles, was ihn erfüllt.

Epheser 3

Den unausforschlichen Reichtum des Christus zu verkündigen.

2. Korinther 8

Ihr kennt ja die Gnade unseres Herrn Jesus Christus, dass er, obwohl er reich war, um euer Willen arm wurde, damit ihr durch seine Armut reich würdet.

Weitere Referenzen

  • → Matthäus 24
  • → Apostelgeschichte (Petrus: 'Wir können es ja nicht lassen, von dem zu reden, was wir gesehen und gehört haben')
  • → Haggai (Prophet: 'Mein ist das Silber und mein ist das Gold')

Praktische Anwendung (5)

  • 1 Bekenne Jesus öffentlich als deinen Herrn: Schäme dich nicht des Evangeliums, sondern bekenne deinen Glauben öffentlich in allen Lebensbereichen - bei der Arbeit, in der Familie und vor der Welt. Christlicher Glaube ist nie Privatsache.
  • 2 Prüfe, an welchen Jesus du glaubst: Glaube nicht an einen selbstgemachten oder kulturell angepassten Jesus, sondern an den Jesus der Bibel - den gekreuzigten und auferstandenen Sohn Gottes, der Herr und Gott ist.
  • 3 Lass dich taufen als öffentliches Bekenntnis: Wenn du an Jesus glaubst, lege durch die Taufe vor der sichtbaren und unsichtbaren Welt dein Bekenntnis ab. Die Taufe ist Wesensbestandteil der biblischen Errettung.
  • 4 Stehe fest bei Anfechtungen: Wenn Teufel, Menschen oder dein eigenes Herz deinen Glauben in Zweifel ziehen, erinnere dich: Wer glaubt, wird nicht zu Schanden. Widersteht dem Teufel, und er wird fliehen.
  • 5 Rufe den Namen des Herrn an: Habe große Zuversicht und Freimut: Jeder, der den Namen des Herrn anruft, wird gerettet werden. Komme einfach zu Jesus im Glauben, wo du auch bist.

Impulse aus der Woche ab 14. September

  1. Tag 1 von 7 · 14. September Die Einfachheit des Evangeliums

    Das Evangelium ist herrlich einfach. Wir müssen nicht in den Himmel hinaufsteigen oder komplizierte theologische Studien absolvieren, um gerettet zu werden. Paulus macht deutlich: 'Wenn du mit deinem Mund Jesus als den Herrn bekennst und in deinem Herzen glaubst, dass Gott ihn aus den Toten auferweckt hat, so wirst du gerettet.' Diese schlichte Wahrheit steht im Zentrum des christlichen Glaubens. Ein Kind kann bereits an diese Botschaft glauben. Deiner Errettung steht nichts im Wege - keine Bildungsbarriere, keine spirituelle Akrobatik, keine religiösen Leistungen. Das Wort des Glaubens ist dir nahe, in deinem Mund und in deinem Herzen. Doch diese Einfachheit bedeutet nicht Beliebigkeit. Es geht nicht um irgendeinen Glauben an irgendeinen Gott, sondern um den Glauben an Jesus Christus - den Herrn, den Auferstandenen, den Sohn Gottes. Glaube und Lebe - mehr nicht, aber auch nicht weniger.

    Römer 10,9

    Gebet

    Danke Gott für die Einfachheit des Evangeliums. Bitte hilf mir, diese frohe Botschaft im kindlichen Glauben anzunehmen.

    Zum Nachdenken

    Wo habe ich das Evangelium möglicherweise zu kompliziert gemacht, anstatt es in seiner schlichten Schönheit anzunehmen?

  2. Tag 2 von 7 · 15. September Jesus als Herrn bekennen

    Wenn die Bibel von Jesus als dem 'Herrn' spricht, verwendet sie einen göttlichen Titel. Im Alten Testament steht 'Herr' (oft in Großbuchstaben geschrieben) für den Namen Gottes selbst - JHWH. Jesus als Herrn zu bekennen bedeutet daher, seine Göttlichkeit anzuerkennen: Er ist Gott, eines Wesens mit dem Vater und dem Heiligen Geist. Heute fabrizieren sich Menschen viele verschiedene 'Jesuse' - vom sozialen Lehrer bis zum spirituellen Guru. Doch Jesus warnte bereits: 'Siehe, hier ist Christus, dort ist Christus - glaubt es nicht!' Religiöse Vielfalt mag ein modernes Ideal sein, aber in der Bibel finden wir mehr von heiliger Einfalt als von religiöser Vielfalt. Willst du ewiges Leben haben, dann musst du an den Jesus der Bibel glauben - an den gekreuzigten und auferstandenen Sohn Gottes. Nicht an einen selbstgemachten Jesus, sondern an den, den die Schrift uns zeigt.

    Römer 10,9

    Gebet

    Herr Jesus, ich bekenne dich als meinen Herrn und Gott. Bewahre mich davor, mir ein falsches Bild von dir zu machen.

    Zum Nachdenken

    Glaube ich an den Jesus der Bibel oder habe ich mir einen Jesus nach meinen eigenen Vorstellungen geformt?

  3. Tag 3 von 7 · 16. September Herz und Mund gehören zusammen

    Paulus schreibt: 'Mit dem Herzen glaubt man, um gerecht zu werden, und mit dem Mund bekennt man, um gerettet zu werden.' Hier könnte man stolpern - muss ich also doch etwas tun? Die Antwort liegt im Verstehen: Herz und Mund gehören untrennbar zusammen. Schon Mose sagte: 'Das Wort ist sehr nahe bei dir, in deinem Mund und in deinem Herzen.' Wenn der Glaube wirklich in deinem Herzen verwurzelt ist - im Zentrum deiner Persönlichkeit, deines Denkens und Wollens - dann kommt das Bekenntnis von ganz allein. Es fließt aus dir heraus wie gute Früchte von einem gesunden Baum. Ein Glaubensbekenntnis ohne Herz ist leeres Geschwätz, eine Verhöhnung des Glaubens. Jesus warnte: 'Viele werden an jenem Tage zu mir sagen: Herr, Herr - aber ich werde ihnen bezeugen: Ich habe euch nie gekannt.' Echter Glaube hat Wurzeln im Herzen und zeigt Früchte im Leben.

    Römer 10,10

    Gebet

    Vater, lass meinen Glauben nicht nur Worte sein, sondern tief in meinem Herzen verwurzelt und in meinem Leben sichtbar.

    Zum Nachdenken

    Ist mein Glaube tief in meinem Herzen verwurzelt oder nur ein oberflächliches Lippenbekenntnis?

  4. Tag 4 von 7 · 17. September Glaube ist keine Privatsache

    Manche sagen, Glaube sei Privatsache. Doch christlicher Glaube ist nie Privatsache! Seine Natur ist das Zeugnis, das Bekenntnis. Petrus rief trotz Redeverbot und Gefängnis: 'Wir können es ja nicht lassen, von dem zu reden, was wir gesehen und gehört haben.' Achte auf Petrus' Wortwahl: 'Wir können es nicht lassen, wir können nicht anders.' Echter Glaube redet, bezeugt, verkündigt, bekennt. Das Bekenntnis befindet sich in unseren geistlichen Genen. Deshalb lassen sich Neubekehrte taufen und legen vor der sichtbaren und unsichtbaren Welt ihr Bekenntnis ab. Die Märtyrer hätten den Glauben privat sein lassen können und wären verschont geblieben. Aber das konnten sie nicht. Auch Petrus hätte man eher totschlagen können, als dass er geschwiegen hätte. Das Wesen lebendigen Glaubens ist das Zeugnis. Christen sind Zeugen - wir können nicht anders.

    Apostelgeschichte 4,20

    Gebet

    Herr, gib mir den Mut des Petrus, von dir zu reden und mich nicht zu schämen, ein Zeuge für dich zu sein.

    Zum Nachdenken

    Wo versuche ich, meinen Glauben privat zu halten, anstatt mutig Zeugnis abzulegen?

  5. Tag 5 von 7 · 18. September Niemals zu Schanden werden

    Welch eine gewaltige Verheißung: 'Jeder, der an ihn glaubt, wird nicht zu Schanden werden!' Menschen, Teufel und Dämonen werden immer wieder versuchen, deinen Glauben in Zweifel zu ziehen. Du wirst Anfechtungen bekommen. Aber wer mit dem Herzen glaubt und mit dem Munde bekennt, der wird gerecht, gerettet - und niemals beschämt. Bei Jesaja heißt es: 'Wer glaubt, der flieht nicht.' Du hast keinen Grund zu weichen, wenn Teufel oder Menschen dich verklagen. Du musst dich nicht schämen und nicht fliehen. Denn Gott hat dich in Jesus Christus ein für allemal gerecht gesprochen. Du bist sicher in seinen Armen. Wenn die Anklage kommt - möglicherweise auch aus deinem eigenen Herzen - dann gilt: Widersteht dem Teufel, und er flieht von euch! Er muss fliehen, du aber bleibst. Die Gerechtigkeit aus Glauben, geschenkt von Gott, ist dein fester Besitz, der dir niemals geraubt werden kann.

    Römer 10,11

    Gebet

    Herr, danke, dass ich niemals zu Schanden werde. Hilf mir, in Anfechtungen fest auf deiner Verheißung zu stehen.

    Zum Nachdenken

    In welchen Situationen fühle ich mich beschämt oder angeklagt, obwohl Gott mir bereits ewige Sicherheit geschenkt hat?

  6. Tag 6 von 7 · 19. September Derselbe Herr für alle

    Paulus lehrt immer wieder: 'Es ist ja kein Unterschied zwischen Juden und Griechen. Alle haben denselben Herrn, der reich ist für alle, die ihn anrufen.' Für alle Menschen gibt es nur einen Heilsweg, dieselben Verheißungen, dasselbe Evangelium. Niemand ist ausgeschlossen, niemand bevorzugt. Gott macht keine Unterschiede nach Herkunft, Bildung, sozialem Status oder religiösem Hintergrund. Der Jude braucht denselben Glauben wie der Heide. Der Gebildete kommt auf demselben Weg zu Gott wie der Einfache. Der Reiche ist genauso abhängig von Gottes Gnade wie der Arme. Diese Gleichheit vor Gott ist befreiend: Du musst nichts mitbringen außer deinem Glauben. Du musst dich mit niemandem vergleichen. Du darfst kommen, wie du bist - als Jude oder Grieche, als Mann oder Frau, als Alt oder Jung. Derselbe Herr wartet auf dich mit offenen Armen.

    Römer 10,12

    Gebet

    Danke, Herr, dass du keine Unterschiede machst und alle einlädst, zu dir zu kommen. Hilf mir, diese Gleichheit vor dir zu leben.

    Zum Nachdenken

    Habe ich manchmal das Gefühl, dass Gottes Gnade für manche Menschen leichter erreichbar ist als für mich?

  7. Tag 7 von 7 · 20. September Ein königlich Kind - reich beschenkt

    Wisst ihr, wer wirklich die reichsten Menschen auf Erden sind? Die Kinder Gottes! Paulus sagt: 'Alle haben denselben Herrn, der reich ist für alle, die ihn anrufen.' Gott ist nicht nur reich - er schüttet seinen Reichtum aus über seine Kinder. Die Bibel spricht vom Reichtum seiner Güte, davon, dass er reich ist an Erbarmen. Im Vergleich zu Gottes Reichtum sind selbst Milliardäre arme Schlucker. Himmel und Erde gehören unserem Gott. Er vergibt Sünde siebzigmal siebenmal, seine Gnade kommt wie Wellen am Meer - eine nach der anderen, ohne Ende. 'Aus seiner Fülle haben wir alle empfangen, Gnade um Gnade.' Darum gilt die wunderbare Verheißung: 'Jeder, der den Namen des Herrn anruft, wird gerettet werden.' Hab große Freimut, hab große Zuversicht! Du bist ein königlich Kind, reich beschenkt vom reichsten König. Rufe seinen Namen an!

    Römer 10,12-13

    Gebet

    Vater, danke, dass du mich zu deinem Kind gemacht hast. Lass mich täglich in dem Reichtum leben, den du mir schenkst.

    Zum Nachdenken

    Lebe ich mit dem Bewusstsein, dass ich ein königlich Kind bin und am unerschöpflichen Reichtum Gottes teilhabe?