Kirche für Düsseldorf e.V.
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Daily Bite Day 3 of 7 Der versteckte Name: Umgang mit Schwachheit
From the sermon “Gottesdienst 25.10.26 - Mentale Gesundheit Teil 3” of October 25
In einem Seelsorgegespräch stellte sich heraus: Ein junger Mann mit schwerer Krankheit nutzte nicht seinen echten Vornamen Paul (was 'schwach, schwächlich' bedeutet), sondern seinen Zweitnamen Gustav. Er versteckte seinen Namen - wie er seine Schwachheit versteckte.
Wie oft tun wir das Gleiche? Wir würden Dinge lieber schnell wegbeten, damit keiner sie mitbekommt, als zu unserer Schwachheit zu stehen. Wir setzen einen anderen Namen auf, präsentieren eine Fassade.
Doch Gott macht uns nicht durchlässig für seine Liebe, indem er uns stark macht, sondern indem er uns fragil werden lässt - ohne uns zu zerbrechen. Der dreieinige Gott bewahrt seinen Schatz in zerbrechlichen Gefäßen. Nicht um uns zu schaden, sondern weil er uns kennt und weil es anderen hilft, ihm zu begegnen.
Deine Schwachheit ist kein Makel, den du verstecken musst. Sie ist Teil deiner Geschichte, durch die Gottes Herrlichkeit durchscheinen kann.
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In einem Seelsorgegespräch stellte sich heraus: Ein junger Mann mit schwerer Krankheit nutzte nicht seinen echten Vornamen Paul (was 'schwach, schwächlich' bedeutet), sondern seinen Zweitnamen Gustav. Er versteckte seinen Namen - wie er seine Schwachheit versteckte. Wie oft tun wir das Gleiche? Wir würden Dinge lieber schnell wegbeten, damit keiner sie mitbekommt, als zu unserer Schwachheit zu stehen. Wir setzen einen anderen Namen auf, präsentieren eine Fassade. Doch Gott macht uns nicht durchlässig für seine Liebe, indem er uns stark macht, sondern indem er uns fragil werden lässt - ohne uns zu zerbrechen. Der dreieinige Gott bewahrt seinen Schatz in zerbrechlichen Gefäßen. Nicht um uns zu schaden, sondern weil er uns kennt und weil es anderen hilft, ihm zu begegnen. Deine Schwachheit ist kein Makel, den du verstecken musst. Sie ist Teil deiner Geschichte, durch die Gottes Herrlichkeit durchscheinen kann.
In einem Seelsorgegespräch stellte sich heraus: Ein junger Mann mit schwerer Krankheit nutzte nicht seinen echten Vornamen Paul (was 'schwach, schwächlich' bedeutet), sondern seinen Zweitnamen Gustav. Er versteckte seinen Namen - wie er seine Schwachheit versteckte. Wie oft tun wir das Gleiche? Wir würden Dinge lieber schnell wegbeten, damit keiner sie mitbekommt, als zu unserer Schwachheit zu stehen. Wir setzen einen anderen Namen auf, präsentieren eine Fassade. Doch Gott macht uns nicht durchlässig für seine Liebe, indem er uns stark macht, sondern indem er uns fragil werden lässt - ohne uns zu zerbrechen. Der dreieinige Gott bewahrt seinen Schatz in zerbrechlichen Gefäßen. Nicht um uns zu schaden, sondern weil er uns kennt und weil es anderen hilft, ihm zu begegnen. Deine Schwachheit ist kein Makel, den du verstecken musst. Sie ist Teil deiner Geschichte, durch die Gottes Herrlichkeit durchscheinen kann.
Vater, gib mir den Mut, zu meinem echten Namen zu stehen - zu meiner ganzen Geschichte mit allen Brüchen und Schwachheiten.
Welchen 'Namen' trägst du nach außen, um deine wahre Schwachheit zu verbergen? Was würde passieren, wenn du ehrlich zu dem stehst, was wirklich in dir ist?
Recording from July 28, 2026
Sermon Leid: Wenn Gott gut ist, warum gibt es so viel Böses in der Welt? | Stephan Dahms
Tuesday, July 28, 2026 Römer 1,20 Key Point Wissenschaft und Glaube sind keine Gegensätze, sondern beantworten verschiedene Fragen: Wissenschaft erklärt das 'Wie', während Glaube das 'Warum' beantwortet. Glaube ist nicht nur nachvollziehbar und rational vertretbar, sondern vor allem erlebbar durch eine persönliche Begegnung mit Gott, die unser Herz berührt und uns zum Staunen über seine Schöpfung führt.
In dieser Predigt über Glaube und Wissenschaft geht Stephan Dahms der Frage nach, ob wissenschaftliches Denken und der christliche Glaube miteinander vereinbar sind. Er argumentiert, dass Glaube und Wissenschaft unterschiedliche, aber komplementäre Fragen beantworten: Die Wissenschaft erklärt das "Wie", während der Glaube das "Warum" beantwortet. Anhand der Feinabstimmung des Universums, den Naturkonstanten und der Arbeit gläubiger Wissenschaftler wie Georges Lemaître, Isaac Newton und Francis Collins zeigt er auf, dass Wissenschaft keineswegs den Glauben widerlegt, sondern vielmehr zum Staunen über Gottes Schöpfung führen kann.
Die Predigt betont, dass Glaube mehr ist als nur intellektuelles Wissen – es geht um persönliche Begegnung und Beziehung mit Gott. Durch die Geschichte von Francis Collins, der als Wissenschaftler durch eine persönliche Gottesbegegnung zum Glauben fand, und die biblische Geschichte von Hiob verdeutlicht Dahms, dass wahre Erkenntnis Gottes nicht nur durch Argumente, sondern durch Erfahrung kommt. Er lädt die Zuhörer ein, nicht nur über Gott nachzudenken, sondern ihm persönlich zu begegnen, die Gedankenmauern abzubauen und im Staunen über Gottes Schöpfung anzubeten. Die Predigt schließt mit einem Gebet und einer Einladung, Jesus ins Leben einzuladen. Read more
Leid: Wenn Gott gut ist, warum gibt es so viel Böses in der Welt? | Stephan Dahms
Wissenschaft und Glaube sind keine Gegensätze, sondern beantworten verschiedene Fragen: Wissenschaft erklärt das 'Wie', während Glaube das 'Warum' beantwortet. Glaube ist nicht nur nachvollziehbar und rational vertretbar, sondern vor allem erlebbar durch eine persönliche Begegnung mit Gott, die unser Herz berührt und uns zum Staunen über seine Schöpfung führt.
Main Topics (4)
1. Gedankenmauern zwischen Glaube und Wissenschaft
- • Viele Menschen glauben, dass Wissenschaft und Glaube sich gegenseitig ausschließen
- • Diese Gedankenmauern entstehen durch Vorannahmen, die uns von neuen Erkenntnissen abhalten
- • Die Frage 'Glaube oder Wissenschaft' ist möglicherweise falsch gestellt
- • Wissenschaft beantwortet das 'Wie', Glaube beantwortet das 'Warum'
2. Ist Glaube nachvollziehbar?
- • Die Feinabstimmung des Universums zeigt erstaunliche Präzision der Naturkonstanten
- • Die Wahrscheinlichkeit für die besondere Anfangsordnung unseres Universums liegt bei 1 zu 10 hoch 10 hoch 123
- • Viele renommierte Wissenschaftler waren und sind gläubige Christen (Kepler, Newton, Maxwell, Lemaître, Collins)
- • Georges Lemaître, der Begründer der Urknalltheorie, war katholischer Priester und Astrophysiker
- • Ein wenig Wissenschaft entfernt von Gott, viel Wissenschaft bringt zu ihm zurück
3. Ist Glaube erlebbar?
- • Die Geschichte von Francis Collins zeigt den Weg vom Atheismus zum Glauben
- • Argumente und Verstand bereiten vor, aber die Begegnung mit Gott öffnet das Herz
- • Glaube ist nicht nur theoretisches Wissen, sondern persönliche Beziehung
- • Hiob kannte Gott vom Hörensagen, aber dann begegnete er ihm persönlich
- • Es geht nicht nur um Informationen, sondern um eine Einladung, Gott kennenzulernen
4. Staunen als Form der Anbetung
- • Wissenschaftliche Entdeckungen führen zu größerem Staunen über Gottes Schöpfung
- • Je mehr wir entdecken, desto mehr erkennen wir, wie wenig wir wissen
- • Die Schöpfung hört nicht auf, von ihrem Schöpfer zu erzählen
- • Jede neue Entdeckung kann mehr von Gottes Größe, Kreativität und Weisheit zeigen
- • Staunen über Gott ist wichtiger als alle Antworten zu haben
Biblical Foundations
Direct Quotes
Seit der Erschaffung der Welt sind seine Werke ein sichtbarer Hinweis auf ihn, den unsichtbaren Gott, auf seine ewige Macht und sein göttliches Wesen.
Ich habe von Dingen geredet, die ich nicht begreife. Sie sind zu hoch für mich und übersteigen meinen Verstand. Du hast gesagt, hör mir zu, jetzt rede ich. Ich will dich fragen und du sollst mir antworten. Herr, ich kannte dich nur vom Hören sagen. Jetzt aber habe ich dich mit meinen eigenen Augen gesehen.
Die Himmel verkünden die Herrlichkeit Gottes und das Himmelsgewölbe zeigt, dass es das Werk seiner Hände ist.
Practical Application (4)
- 1 Gedankenmauern identifizieren und abbauen: Überprüfe, welche Gedankenmauern dich davon abhalten, Neues auszuprobieren oder Glaube und Wissenschaft zu verbinden. Sei bereit, festgelegte Überzeugungen zu hinterfragen und dich ehrlich mit den Argumenten auseinanderzusetzen.
- 2 Vom Kopf zum Herzen kommen: Glaube ist mehr als intellektuelles Wissen. Öffne dein Herz für eine persönliche Begegnung mit Gott und lade ihn ein, dir zu begegnen, anstatt nur Informationen über ihn zu sammeln.
- 3 Staunen über Gottes Schöpfung kultivieren: Nutze wissenschaftliche Erkenntnisse und Naturbeobachtungen nicht nur zum Verstehen, sondern als Anlass zum Staunen über Gottes Größe, Kreativität und Weisheit. Lass Staunen zu einer Form deiner Anbetung werden.
- 4 Gott dein Herz geben: Erkenne, dass Gott nicht primär dein Wissen oder deine Argumente sucht, sondern eine Beziehung zu dir wünscht. Lade Jesus in dein Leben ein und folge ihm nach, wenn du diese persönliche Beziehung noch nicht hast.
Daily bites from the week of July 29
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Day 1 of 7 · July 29 Gedankenmauern einreißen
In unserem Kopf existieren Gedankenmauern – festgefahrene Überzeugungen, die uns davon abhalten, Neues zu entdecken. Eine der häufigsten lautet: 'Wer an die Wissenschaft glaubt, kann nicht gleichzeitig an Gott glauben.' Diese Mauer entsteht aus einem Startgedanken, und jede neue Erfahrung wird dann durch diese Brille bewertet. Doch was wäre, wenn 'Glaube oder Wissenschaft' die falsche Frage ist? Wissenschaft und Glaube beantworten unterschiedliche Fragen: Die Wissenschaft erklärt das 'Wie' – wie funktioniert etwas. Der Glaube beantwortet das 'Warum' – welche Bedeutung hat es. Die Wissenschaft kann Schallwellen messen, aber nicht erklären, warum ein Lied uns zu Tränen rührt. Wie Isaac Newton sagte: 'Gravitation erklärt die Bewegung der Planeten, aber sie kann nicht erklären, wer die Planeten in Bewegung gesetzt hat.' Das eine macht das andere nicht überflüssig. Es ist Zeit, unsere Gedankenmauern niederzureißen.
2 Korinther 10,4-5
PrayerBitte Gott, dir zu zeigen, wo du festgefahrene Überzeugungen hast, und dir zu helfen, diese Mauern Stein für Stein abzubauen.
ReflectWelche Gedankenmauer hält dich möglicherweise davon ab, Glaube und Wissen miteinander zu verbinden?
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Day 2 of 7 · July 30 Die Feinabstimmung des Universums
Stell dir ein riesiges Mischpult mit tausenden von Reglern vor. Jeder Regler muss exakt richtig eingestellt sein, damit das Ergebnis stimmt. Genauso sehen Wissenschaftler unser Universum: Es gibt grundlegende Naturkonstanten – die Stärke der Schwerkraft, elektromagnetische Kraft, die Ausdehnung des Universums – die alle präzise aufeinander abgestimmt sein müssen, damit Leben möglich ist. Die Wahrscheinlichkeit für diese spezielle Anfangsordnung unseres Universums liegt bei 1 zu 10 hoch 10 hoch 123 – eine Zahl, die jede Vorstellungskraft sprengt. Zum Vergleich: Alle Atome im beobachtbaren Universum sind nur 10 hoch 80. Diese erstaunliche Präzision lässt viele Forscher fragen: Warum ist etwas da, das Leben ermöglicht? 'Seit der Erschaffung der Welt sind seine Werke ein sichtbarer Hinweis auf ihn, den unsichtbaren Gott, auf seine ewige Macht und sein göttliches Wesen.' Jede wissenschaftliche Entdeckung zeigt, wie unfassbar komplex und schön unsere Schöpfung ist.
Römer 1,20
PrayerDanke Gott für die unfassbare Präzision und Schönheit seiner Schöpfung und bitte ihn, dir neue Augen des Staunens zu schenken.
ReflectWenn du die Komplexität des Universums betrachtest – weckt das in dir Staunen über einen möglichen Schöpfer?
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Day 3 of 7 · July 31 Gläubige Wissenschaftler – ein Widerspruch?
Die Annahme, dass alle Wissenschaftler Atheisten sein müssen, hält nicht stand. Georges Lemaître, der Begründer der Urknalltheorie, war katholischer Priester und Astrophysiker – und erschien auf wissenschaftlichen Kongressen im Priestergewand. Seine Inspiration für die Forschung nahm er aus der Bibel. Auch Johannes Kepler entdeckte die Gesetze der Planetenbewegung, Isaac Newton formulierte die Gravitationsgesetze, und Francis Collins entschlüsselte das menschliche Genom – alle waren tiefgläubige Christen. Lemaître sagte: 'Es gibt keinen Konflikt zwischen Wissenschaft und Religion. Wenn wir versuchen, mehr über dieses wundervolle Universum zu lernen, suchen wir nur nach der Wahrheit. Und ist es nicht ein Dienst für Gott, nach der Wahrheit zu suchen?' Wie Louis Pasteur treffend formulierte: 'Ein wenig Wissenschaft entfernt uns von Gott, viel Wissenschaft bringt uns zu ihm zurück.' Je tiefer wir in die Wissenschaft eintauchen, desto größer wird unser Staunen.
PrayerDanke Gott für Menschen, die Wissenschaft und Glaube vereinen, und bitte ihn, dir Weisheit zu geben, beides zusammen zu sehen.
ReflectWie verändert es deine Perspektive zu wissen, dass viele bedeutende Wissenschaftler gläubige Christen waren?
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Day 4 of 7 · August 1 Glaube ist mehr als Wissen
Glaube ist nicht etwas, was wir alleine aus dem Kopf entscheiden. Wir glauben nicht nur, weil es logisch ist oder den besten Weg darstellt. Glaube ist mehr als Wissen – Glaube ist Beziehung. Und Beziehungen leben nicht nur von Argumenten, sondern von Erfahrung. Niemand heiratet aufgrund einer mathematischen Analyse der Vor- und Nachteile des Partners. Eine Beziehung braucht Nähe, gemeinsame Erlebnisse, Begegnung. Genauso ist es mit Gott. Die Wissenschaft kann uns helfen, über Gott nachzudenken und wichtige Fragen zu stellen. Sie kann uns Gründe geben, an einen Schöpfer zu glauben. Aber es geht nicht nur um Informationen oder darum, jede Antwort zu haben. Das Besondere am christlichen Glauben ist, dass er uns nicht nur herausfordert, anders zu denken, sondern uns einlädt, Jesus persönlich zu begegnen. Gott möchte nicht nur deinen Verstand überzeugen – er wünscht sich dein Herz.
PrayerBitte Gott, dass dein Glaube nicht nur Wissen bleibt, sondern zur lebendigen Beziehung wird, die dein Herz berührt.
ReflectIst dein Glaube mehr Kopfsache oder Herzenssache? Wo sehnst du dich nach persönlicher Begegnung mit Gott?
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Day 5 of 7 · August 2 Francis Collins – vom Skeptiker zum Glaubenden
Francis Collins, einer der renommiertesten Wissenschaftler der Welt und Leiter des Human-Genom-Projekts, war lange überzeugt: 'Ich bin Wissenschaftler. Mit Glaube habe ich nichts zu tun.' Dann begegnete er als junger Arzt einer schwerkranken Patientin, die ihm von ihrem Glauben an Jesus erzählte und wie dieser ihr mitten im Leid Hoffnung und Frieden schenkte. Sie stellte ihm eine einfache Frage: 'Was glauben Sie eigentlich, Doktor?' Diese Frage brachte seine Gedankenmauer zum Bröckeln. Er merkte, dass er die Existenz Gottes abgelehnt hatte, ohne sich wirklich damit auseinanderzusetzen. Als Wissenschaftler begann er zu forschen, las Bücher, prüfte Argumente. Aber der entscheidende Moment kam auf einer Winterwanderung, als er vor einem zugefrorenen Wasserfall stand – drei Ströme, die eins sind – und plötzlich Gott begegnete. Die Argumente hatten seinen Verstand geöffnet, aber sein Herz wurde durch die direkte Begegnung mit Gott gewonnen. Gott wurde für ihn persönlich.
PrayerBitte Gott um eine frische, persönliche Begegnung mit ihm, die dein Herz berührt und verändert.
ReflectWo hast du Gott schon persönlich erlebt, nicht nur theoretisch über ihn nachgedacht?
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Day 6 of 7 · August 3 Von Hören sagen zu eigenen Augen
Hiob kannte Gott – er hatte alle Geschichten gehört, wusste von Gottes Taten. Doch als er alles verlor und in seinem Leid nicht mehr weiterwusste, begegnete Gott ihm direkt. Gott erklärte Hiob nicht das 'Warum' seines Leids, sondern sprach zu ihm von der Schöpfung, von den Sternen, vom Meer. Und Hiobs Reaktion war überwältigend: 'Ich habe von Dingen geredet, die ich nicht begreife. Herr, ich kannte dich nur vom Hören sagen. Jetzt aber habe ich dich mit meinen eigenen Augen gesehen.' Der Wendepunkt kam nicht durch neue Informationen, sondern durch Begegnung. Dasselbe erlebte Francis Collins – er las Bücher, studierte Argumente, suchte Antworten. Aber die Transformation seines Herzens geschah in der persönlichen Begegnung mit Gott. Es gibt gute Gründe zu glauben, aber am Ende geht es nicht nur um Argumente. Es geht um die Einladung Gottes, ihn kennenzulernen und ihm persönlich zu begegnen. Glaube ist nicht nur nachvollziehbar – Glaube ist erlebbar.
Hiob 42,3-5
PrayerBitte Gott, dass du ihn nicht nur vom Hören kennst, sondern ihm persönlich begegnest und ihn mit 'eigenen Augen' siehst.
ReflectKennst du Gott nur vom 'Hören sagen', oder hast du ihn schon mit deinen 'eigenen Augen' gesehen?
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Day 7 of 7 · August 4 Staunen als Form der Anbetung
Je mehr wir über diese Welt lernen, desto erstaunlicher wird sie. Milliarden von Galaxien, jede mit Milliarden von Sternen. Die DNA – ein winziger Code, der Informationen für menschliches Leben enthält. Naturgesetze so präzise, dass wir Raketen zum Mond schicken können. Die Wissenschaft hat die Welt für viele Menschen nicht kleiner gemacht, sondern größer, nicht einfacher, sondern faszinierender. 'Die Himmel verkünden die Herrlichkeit Gottes und das Himmelsgewölbe zeigt, dass es das Werk seiner Hände ist.' Für Gläubige ist Staunen eine Form der Anbetung. Wenn ich die Größe des Universums betrachte, staune ich über Gottes Größe. Bei der Komplexität der DNA staune ich über seine Kreativität. Bei der Ordnung der Naturgesetze über seine Weisheit. Werner Heisenberg sagte: 'Der erste Schluck aus dem Becher der Naturwissenschaft macht atheistisch. Aber auf dem Grunde des Bechers wartet Gott.' Wissenschaft muss keine Bedrohung sein – jede neue Entdeckung kann uns mehr von Gottes Herrlichkeit zeigen.
Psalm 19,2
PrayerDanke Gott für die Schönheit und Komplexität seiner Schöpfung und bitte ihn, dir ein staunendes Herz zu schenken, das ihn darin anbetet.
ReflectWann hast du zuletzt über Gottes Schöpfung gestaunt? Was hindert dich daran, regelmäßig ins Staunen zu kommen?